TuS möchte Heimsieg am Sonntag!

Oberwinters Trainer Lopez lässt sich in seiner Zuversicht nicht erschüttern

Zwölf Spiele, nur ein Sieg, sechs Punkte, letzter Platz – so macht das Fußballspielen nun wirklich nicht unbändig viel Freude. Nur gut, dass sich angesichts dieser wenig aufbauenden Bilanz zumindest der Trainer in seiner Zuversicht unerschütterlich zeigt. Tomas Lopez lässt sich nicht beirren in seiner Ruhe und seinem Glauben an die Mannschaft. An dem können sich die Spieler des Rheinlandligisten TuS Oberwinter aufrichten.

„Ich beschäftige mich nicht mit der Frage, wer am Ende der Saison absteigen wird. Ich bin nur überzeugt davon, dass wir nicht dazugehören werden“, stellt er klar. Seine Mannschaft, so versichert er, ziehe im Training gut mit und lasse auch nicht den Kopf hängen. „Klar, bei einem Sieg wären wir alle besser gelaunt“, sagt er mit Blick auf das jüngste 0:2 zu Hause gegen die SG Mülheim-Kärlich.

Vielleicht bessert sich die Laune ja nach dem nächsten Heimspiel am Sonntag, 14.45 Uhr, gegen den FSV Trier-Tarforst. Gegen Mülheim jedenfalls hätten – wieder einmal – nur ein paar Kleinigkeiten gefehlt. „Es war ja nicht so, dass wir total unterlegen gewesen wären. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit vieles besser gemacht. Nach der Pause war es eigentlich ein 0:0-Spiel, da haben wir nicht viel zugelassen – bis auf die beiden Gegentore nach Standardsituationen. Wir haben eben noch junge Spieler, da passieren halt noch Fehler“, so das Fazit des Trainers.

Auf den jungen Kader beim TuS wird auch auf der Homepage des FSV Trier in der Vorschau aufs Spiel am Sonntag hingewiesen, wenn auch mit anderen Worten: „Viel junges Gemüse“, sei beim Umbruch im Sommer nach Oberwinter gekommen, „meist aus Nachwuchsteams oder der eigenen Schmiede“.

Was beim FSV, zuletzt fünfmal in Folge unbesiegt, durchaus ähnlich war, stammten vier der acht Neuzugänge in der Sommerpause doch aus der A-Jugend. Mit 23,58 Jahren liegt der Altersdurchschnitt in Trier aber dennoch nicht so tief. Wobei sich der FSV etwa mit Marc Keller vom SV Morbach die Dienste eines Mittelfeldspielers gesichert hat, der trotz seiner nur 21 Jahre zum Zeitpunkt des Wechsels bereits auf 47 Einsätze in der Rheinlandliga zurückblicken konnte. Lopez zählt ihn zusammen mit Kapitän Mike Heitkötter (28 Jahre) und Stürmer Lukas Herkenroth, ebenfalls 28 Jahre alt, zu den Stützen beim FSV. Wie wichtig gerade Herkenroth für die Mannschaft ist, belegen seine bislang neun Tore in dieser Saison – von insgesamt erst 20 Trierer Treffern.

Einen solchen Torjäger könnte der TuS auch gut gebrauchen, wie die gerade einmal 13 Tore eindringlich belegen. „Natürlich brauchen wir jetzt auch mal das Glück im Abschluss, damit wir mal mit 1:0 in Führung gehen“, wünscht sich Lopez. Denn allein von guten Worten kommt das Selbstvertrauen nicht zurück, das zuletzt arg gelitten hat.

Natürlich ruhen die Hoffnungen in Oberwinter auch auf Thomas Enke, in der vergangenen Saison mit zwölf Treffern der drittbeste Stürmer beim TuS. Der hatte sich im Sommer eigentlich berufsbedingt zurückgezogen wegen seiner Lehrerausbildung in Kirchberg. Doch angesichts der schwierigen Lage hat er sich nun doch bereit erklärt auszuhelfen – im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Wochentags trainiert er beim TuS Kirchberg mit, falls möglich dann noch donnerstags und freitags in Oberwinter. Dauerhaft regelmäßig steht er aber nicht zur Verfügung, nachdem er zuvor zweimal passen musste, kam er nun gegen Mülheim-Kärlich wieder zu einem Kurzeinsatz.

Auf jeden Fall nicht dabei sein wird am Sonntag Mirco Koll nach seiner Gelb-Roten Karte im Spiel gegen Mülheim-Kärlich, auch Fabian Münch wird fehlen, urlaubsbedingt.

Was Lopez aber in seiner Zuversicht auch nicht einschränken kann. „Wir haben am Sonntag immer noch einen Kader von 17 Spielern. Und an die glauben wir im Trainerteam. Wir stehen hinter der Mannschaft. Sie kann Spiele gewinnen.“
Quelle:Rhein-Zeitung

TuS mit zuvielen Fehlern im Spielaufbau!

Oberwinter offenbart bekannte Schwächen – Mülheim-Kärlich gewinnt verdient

Der TuS Oberwinter tritt im Tabellenkeller der Fußball-Rheinlandliga weiter auf der Stelle. Gegen die SG Mülheim-Kärlich zeigte der Tabellenletzte zwar 45 Minuten lang durchaus eine couragierte und spielerisch ansprechende Leistung, unterlag dann aber den Gästen doch noch nicht unverdient 0:2 (0:0).

Trainer Tomas Lopez wirkte nach der sechsten Saisonniederlage zwar nicht ratlos, aber dennoch sichtlich enttäuscht: „Die erste Halbzeit von uns war wirklich gut. Wir haben defensiv gut gestanden, wir haben auch gut nach vorn gespielt. Nach der Pause waren wir eigentlich gar nicht mehr vorhanden. Unterm Strich ist es eine verdiente Niederlage. Absolut unzufrieden bin ich mit der Chancenverwertung.“

Drei, vier hochkarätige Chancen hatte er im ersten Durchgang gesehen. Die beste Gelegenheit hatte Jonas Jaber unbedrängt und völlig frei vor dem leeren Mülheimer Tor vergeigt (25.).

Freilich waren auch die Gäste nicht ganz untätig. So meinte SG-Trainer Michel Maur: „Wir hatten im ersten Durchgang die klareren Chancen, da mussten wir eigentlich auch in Führung gehen. Vom Fußballerischen und von der Spielanlage her haben wir alles besser gemacht als Oberwinter.“ Sein Fazit: „Alles in allem war’s ein Abnutzungskampf – heute hat die Qualität der Standards die Partie entschieden.“

Gut 125 Zuschauer erlebten von Beginn an eine rasante und sehenswerte erste Halbzeit. Mülheim-Kärlich stellte dabei von Beginn das bessere Team. Die Gäste agierten griffig in den Zweikämpfen, handlungsschnell im Umschaltspiel und agierten gefährlich über die Flügel. Gerade mal zwei Minuten waren gespielt, als Christoph Rönz mit Leichtigkeit die gesamte Oberwinterer Defensive umkurvte, die Gelegenheit aber überhastet verstreichen ließ.

Auf der anderen Seite machten auch die Hausherren schnell klar, dass sie unbedingt den ersten Heimsieg anstrebten. Gleich bei ihrer ersten Offensivaktion bediente René Ebersbach den auf der Außenbahn durchstartenden Dannyking Beya-Kafunda, der jedoch in aussichtsreicher Position überhastet vergab (9.). Mülheim-Kärlich verdaute die Schrecksekunde gut. Und so setzten die Gäste besonders aus dem Spiel heraus immer wieder Nadelstiche. Mit viel Übersicht passte Christoph Rönz auf Majdi Mahmud, der am stark reagierenden TuS-Schlussmann Benjamin Kauert scheiterte (10.). Aus rund 20 Metern kam Christoph Rönz recht unbedrängt zum Abschluss, schoss aber denkbar knapp über die Querlatte (17.). Oberwinter ließ sich aber nicht beirren. Der TuS dominierte nun sogar phasenweise das Geschehen. Dabei gelang es den Hausherren vor allem, spielerisch in die Mülheimer Gefahrenzone vorzustoßen, allerdings erfolglos: Beya-Kafunda scheiterte erneut am aufmerksamen SG-Schlussmann Moritz Weißenborn (19.).

Nach einem Konter folgte die beste Gelegenheit der gesamten Partie für den TuS, als Jaber frei stehend aus ganz kurzer Distanz übers Tor schoss. Doch Mülheim-Kärlich blieb die Antwort nicht schuldig und versetzte dem Tabellenletzten Oberwinter einen weiteren Schreckmoment. Der schon geschlagene Torhüter Kauert konnte bei einem Schuss von Christoph Rönz nur hinterherschauen, doch der Ball knallte an die Latte (38.).

Besonders im zweiten Durchgang offenbarten sich dann aber die bekannten Schwächen der Gastgeber. Die Abwehr agierte leichtfertig und teils überfordert, das Mittelfeld war so gut wie nicht mehr vorhanden, und der Sturm verschwand in der Versenkung. Hinzu kamen technische Mängel in der Ballannahme, mangelnde Präzision im Kombinationsspiel und maues Tempo in der Vorwärtsbewegung.

Das bevorzugte Stilmittel vom TuS Oberwinter war somit nur der lange Schlag ins Niemandsland. „Mit vielen Fehlern, drucklosem Spiel und unkonzentrierten Aktionen in der Abwehr haben wir uns selbst in die Bredouille gebracht“, klagte Lopez später.

Die Gäste suchten nun Lücken und fanden sie auch: Nach einer Freistoßvorlage von Fadou Ouro-Djeri nutzte Rönz einen Querschläger im Strafraum der Gastgeber zum 1:0 für Mülheim-Kärlich (65.). Defensiv bekamen die Gäste nun nichts mehr zu tun. So erhöhten sie nochmals die Schlagzahl.

Nach einem Standard von Sebastian Mintgen leistete sich Ebersbach einen fatalen Fehltritt ins Leere und ermöglichte Daniel Dohmen damit das 2:0 (77.) – es war die Entscheidung.

TuS Oberwinter – SG Mülheim-Kärlich 0:2 (0:0)
TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Schweigert, Groß, Jaber (68. Palm), Müller, Dira (79. Enke), Nuhn, Ebersbach, Beya-Kafunda, Klein (70.).

SG Mülheim-Kärlich: Weißenborn, Fritsch, Birkner, Kuhn (75. Lauer), Mintgen, Ouro-Djeri, Chr. Rönz, Mahmud (62. M. Rönz), Dohmen, Scheu, Henrich (90.).

Schiedsrichter: Matthias Vogel (Wallmenroth).

Zuschauer: 125.

Tore: 0:1 Chr. Rönz (65.), 0:2 Dohmen (77.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen den Oberwinterer Koll wegen wiederholten Foulspiels (90. +2).

Quelle:Rhein-Zeitung

Sieg in der 97.Minute hergeschenkt!

SV Windhagen schafft nach 1:3-Rückstand noch ein 3:3

Auf den ersten Saisonsieg müssen beide Teams weiterhin warten. Doch das 3:3 (1:0) in der Fußball-Rheinlandliga zwischen dem Vorletzten TuS Oberwinter und dem Schlusslicht SV Windhagen sorgte aufgrund des späten Treffers zum Ausgleich bei den Gästen für wesentlich mehr Freude.

„Moral und Einstellung meiner Mannschaft sind top“, betonte der Windhagener Trainer Jürgen Hülder, während sein Gegenüber Tomas Lopez vor allem auf den Unparteiischen sauer war.

Vier Minuten Nachspielzeit hatte Referee Ralf Volk angezeigt. Sechseinhalb wurden es. Und in der sechsten Minute der Nachspielzeit gelang Windhagen noch der Ausgleich, als Yannick Walbröl eine von Jannik Pehlivan hereingebrachte Ecke per Kopf in die Maschen bugsierte. „Wir haben den Sieg hergeschenkt“, haderte Lopez, zumal seine Mannen mit 3:1 geführt hatten, ehe ein unnötiger Ballverlust dem Anschluss der Gäste, erzielt durch Christopher Alt, vorangegangen war (83.).

„Jede Woche sprechen wir darüber, aber jede Woche bekommen wir solch dumme Gegentore“, ärgerte sich Lopez, dass die gute Leistung seiner Mannschaft nicht mit drei Punkten belohnt wurde. „Wir haben uns hinten reindrängen lassen“, ergänzte Stürmer Jonas Jaber, der aber den nächsten Aufgaben zuversichtlich entgegensieht: „Unsere Verletztenmisere ist überstanden. Das Spiel nach vorne klappte heute schon viel besser.“

Etwa in der siebten Spielminute, als Dannyking Kafunda-Beya über links durchgebrochen war, selbst den Abschluss hätte suchen können, aber querlegte für Christopher Klein, dem das 1:0 gelang. Etwas zu zögerlich agierte der Linksaußen, nachdem er von Deniz Öztürk bedient worden war, sodass die Chance dahin war (28.). Die Gäste kamen nur schwer ins Spiel und mussten noch vor der Pause verletzungsbedingt wechseln, Verteidiger Sebastian Alt hatte eine Platzwunde am rechten Auge erlitten.

Einen zweiten Wechsel vollzog Hülder zur Pause: Johannes Rahn kam in die Partie. „Das Sprunggelenk macht mir noch zu schaffen“, erklärte der Ex-Profi seine Jokerrolle, „aber ich habe auf alle Fälle Bock auf Fußball.“ Im offensiven Mittelfeld kurbelte der die Partie mächtig an und sorgte dafür, dass Windhagen nach dem Seitenwechsel tonangebend war. Rahn selbst (49.) und der emsige Adrian Glos (50.) schossen jeweils knapp am langen Eck vorbei, ehe der SVW erstmals jubeln durfte: Einen Schuss von Christopher Alt hatte Benjamin Kauert abgewehrt, die Kugel landete bei Jannik Pehlivan, der für den heranrauschenden Walbröl ablegte, dessen Geschoss von der Strafraumgrenze einschlug (53.).

Rahn war aber auch hinten zur Stelle, etwa als er in höchster Not gegen Klein rettete (66.). Nicht zu verhindern war die Bogenlampe von René Ebersbach, der Oberwinter erneut in Führung brachte (58.). Als Tobias Nuhn einen Alleingang über die rechte Seite mit dem 3:1 abschloss (72.) – ein Schuss direkt ins Torwarteck, bei dem Thomas Kosiolek keine gute Figur abgab –, schien der Käse gegessen. Doch sollte sich rächen, dass die Gastgeber kein viertes Tor erzielt hatten. Die Chance dazu hatte Öztürk, der in der 71. Minute Kosiolek verladen hatte, doch war der Winkel zu spitz geworden. Auch dank der weltmeisterlich langen Nachspielzeit sollte es letztlich nicht reichen.

„Wenn man nach einem 1:3 noch 3:3 spielt, dann ist es ein Unentschieden, das weiterhilft“, fasste Rahn zusammen. Die Fehlerquote, so Hülder, müsse aber unbedingt minimiert werden. „Zu viele Ballverluste, zu unsicherer Spielaufbau“, monierte der Trainer, der am Mittwoch im nächsten Heimspiel gegen die SG Malberg im achten Anlauf den ersten Sieg erhofft.

Von unserem Mitarbeiter Matthias Schlenger
TuS Oberwinter – SV Windhagen 3:3 (1:0)
TuS Oberwinter: Kauert – Nuhn, Münch, Schweigert, Groß – Ebersbach, Merken – Klein (82. Dira), Öztürk, Kafunda-Beya (65. Manneh) – Jaber (78. Enke).

SV Windhagen: Kosiolek – Heßler, Sebastian Alt (45. + 1 Blumenthal), Alexander Alt, Timo Pehlivan (74. Daun) – Walbröl – Glos, Mohr (46. Rahn), Ferreira-Böcker, Jannik Pehlivan – Christopher Alt.

Schiedsrichter: Ralf Volk (Brey).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Christopher Klein (7.), 1:1 Yannick Walbröl (53.), 2:1 René Ebersbach (58.), 3:1 Tobias Nuhn (72.), 3:2 Christopher Alt (83.), 3:3 Yannick Walbröl (90. + 6).

Quelle : Rhein-Zeitung

Oberwinter geht entschlossen ins Kellerduell

Beim TuS Oberwinter steigt am Sonntag (15 Uhr) das Duell zweier siegloser Mannschaften der Fußball-Rheinlandliga.

Der SV Windhagen kommt als Träger der Roten Laterne des Tabellenletzten in das Walter-Assenmacher-Stadion und würde diese unangenehme Auszeichnung gerne dort lassen. Nach sechs Spielen hat der TuS Oberwinter nur zwei Punkte auf dem Konto, die beide auswärts geholt wurden. Die Westerwälder haben ein Spiel weniger absolviert und aus fünf Spielen erst einen Punkt geholt.

Das Pokalspiel gegen den TSV Emmelshausen (0:1) eingerechnet, wartet man beim TuS nun seit 320 Minuten auf einen eigenen Treffer. Insgesamt gelangen erst drei Tore im bisherigen Saisonverlauf. „Sicherlich fehlt uns derzeit die Durchschlagskraft. Daran müssen wir arbeiten. Aber auch da wissen wir ja, woran es liegt“, erklärt Oberwinters Trainer Tomas Lopez. Hauptgrund ist sicherlich die Verletztenmisere. Zudem stellt der TuS eines der jüngsten und damit unerfahrensten Teams des Verbandsoberhauses. „Wenn zum Beispiel Jonas Jaber zurückkommt, hoffen wir auf mehr Torgefahr. Zudem durchlaufen wir sicherlich auch noch einen Reifeprozess. Wir sind weiter felsenfest davon überzeugt, dass die Mannschaft am Saisonende klar über dem Strich steht. Nur das ist das Ziel“, macht Lopez deutlich.

Beim Personal bessert sich die Lage derweil zusehends. Mario Müller ist wieder in das Training eingestiegen und wird auch schon im Kader stehen. Julian Merken und Tobias Nuhn sind aus dem Urlaub zurück und einsatzbereit. Verteidiger Mirco Koll wird dagegen aus privaten Gründen fehlen. „Wir haben wieder Alternativen, aber es sind natürlich längst nicht alle Spieler bereit für 90 Minuten. Mit zunehmender Anzahl an Spielern bessert sich aber die Trainingsleistung, was sich wiederum auf das Spiel auswirkt. Auch das ist einfach ein Prozess, bei dem man Geduld haben muss“, so Lopez. Deshalb heißt es Ruhe bewahren, auch im Falle weiterer Rückschläge gegen Windhagen und im Derby gegen die ebenfalls noch sieglosen Andernacher kommende Woche. „Wir machen das nun auch seit Jahren mit. Man muss einfach konsequent weiter arbeiten, dann stellt sich auch der Erfolg ein“, ist sich Lopez sicher. Am vergangenen Wochenende hatte der SV Windhagen um den Koblenzer Ex-Profi Johannes Rahn spielfrei. Trainer Jürgen Hülder nutzte die Zeit, um über harte Trainingsarbeit Defizite auszumerzen. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass einige langzeitverletzte Spieler wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. „Wir müssen vorsichtig sein. Der eine oder andere braucht sicher noch einige Einheiten, um langsam fit zu werden“, verfällt Hülder noch nicht in Euphorie. Zuletzt musste der Windhagener Trainer immer wieder Rückschläge hinnehmen, auch bei der 2:3-Niederlage im Wettbewerb um den Rheinlandpokal bei Bezirksligist SG Ellingen. „Wir mussten mit einer Notelf auflaufen. Wenn gleich acht Leistungsträger fehlen, ist das nicht zu kompensieren“, sagt Hülder, der nun wieder auf mehr Alternativen bauen kann.

Dass der SV Windhagen am Tabellenende des Verbands-Oberhauses steht, hat auch mit dem schweren Auftaktprogramm zu tun. Windhagen musste bereits gegen drei der vier Topteams der Rheinlandliga spielen. „Das Spiel gegen Oberwinter wird nicht einfacher. Das ist eine sehr kampfbetonte Mannschaft mit guten Spielern“, sagt Hülder.

Quelle: Rhein Zeitung

Oberwinter wartet weiterhin auf den ersten Sieg!

Oberwinter gestattet Salmrohr den ersten Sieg

Auch nach Spieltag sechs in der Fußball-Rheinlandliga steht der TuS Oberwinter mit fast leeren Händen da. Beim bis dato noch punktlosen Schlusslicht FSV Salmrohr unterlag die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez mit 0:2 (0:0). Mit weiter nur zwei Punkten und erst drei erzielten Tore rutschte der TuS auf Tabellenplatz 16 ab.

„Ich hatte das Gefühl, dass einige Akteure noch etwas müde Beine aus dem schweren Pokalspiel gegen Emmelshausen hatten. Die erste Hälfte haben wir ganz gut gespielt und hatten auch unsere Chancen, nach der Pause haben wir abgebaut. Das liegt sicher auch daran, dass wir mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten und so kaum einer in den letzten Wochen richtig regenerieren konnte“, sagt Helmut Born, Sportlicher Leiter des TuS Oberwinter.

Florian Groß, Abdelhak Dira und Thomas Enke hatten vor dem Seitenwechsel jeweils eine gute Schusschance für den TuS, die aber allesamt das Ziel knapp verfehlten. Auf der Gegenseite bewahrte der gut aufgelegte Torhüter Benjamin Kauert seine Elf in der Endphase der ersten Hälfte mit guten Paraden vor einem Rückstand. Machtlos war Kauert allerdings, als in der 68. Minute plötzlich FSV- Stürmer Oliver Mennicke völlig unbewacht im Strafraum an den Ball kam und diesen gefühlvoll in das Toreck schlenzte. Nach vorn ging bei den Oberwinterern nicht mehr viel, auch wenn man sich mühte. Hinten machte ein Abwehrfehler auch die vagen Hoffnungen auf zumindest noch ein Remis zunichte. Groß verlor den Ball auf der linken Abwehrseite, Deniz Öztürk versuchte, den Ball zurückzuerobern, foulte dabei allerdings seinen Gegenspieler im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nico Kieren und sorgte damit für Erleichterung bei den 100 Zuschauern im Salmtalstadion (84.).

„Salmrohr und auch wir haben meiner Meinung nach absolut die Qualität für diese Liga. Wir müssen nur weiter Geduld haben. Wenn die Verletztenmisere überstanden ist, werden wir schon die nötigen Punkte holen können. Wir haben viele Neuzugänge aus Nordrhein- Westfalen, die quasi gar keine Sommerpause hatten, dazu die Verletzten. So ist es zu erklären. Es heißt jetzt, weiter Ruhe zu bewahren“, so Born.

TuS Oberwinter: Kauert – Koll, Münch, Schweigert, Dira (71. Jaber), Groß, Klein, Manneh (77. El Tahiri), Ebersbach, Beya- Kafunda (46. Öztürk), Enke.

Quelle : Rhein-Zeitung

Aus im Pokal

Oberwinter tankt aus 0:1 Selbstvertrauen

Die zweite Runde im Wettbewerb um den Rheinlandpokal war Endstation für Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter, aber gleichzeitig auch ein Gewinn. Die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez unterlag Oberliga- Aufsteiger TSV Emmelshausen zu Hause zwar knapp mit 0:1, vor dem Duell bei Rheinlandliga-Schlusslicht FSV Salmrohr (Samstag, 15.30 Uhr) brachte das Pokalspiel indes neues Selbstvertrauen.

Spielerisch waren die Hunsrücker die bessere Mannschaft über 90 Minuten, Oberwinter machte dem Oberligisten aus Emmelshausen das Weiterkommen aber richtig schwer. Die Defensive des TuS stand hervorragend, und es gab vielversprechende Entlastungsangriffe.

Im ersten Durchgang hatten Fabian Groß und Mohamed El-Tahiri gute Abschlüsse, in Hälfte zwei die eingewechselten Jonas Jaber und Maicone Felline. Beide Akteure fehlten zuletzt mehrere Wochen und sollen nun wieder für Entlastung bei den Oberwinterern sorgen. „Natürlich sind die beiden noch nicht bei einhundert Prozent, aber sie helfen uns sicher weiter“, so Lopez. Den siegbringenden Treffer für Emmelshausen besorgte der frühere Bad Breisiger Delil Arbursu in der 63. Spielminute. „Das war das einzige Mal im Spiel, dass der TSV durchgekommen ist. Ansonsten haben wir jede Gefahr vom Tor ferngehalten und die schnellen Spieler im Griff gehabt. Es ist natürlich schade, aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden zu sein, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Lopez.

Vor dem Duell gegen Oberliga- Absteiger Salmrohr ist das sicher von Vorteil. Der FSV verlor bislang alle fünf Spiele, aber Lopez warnt: „Die Salmrohrer haben gegen Mayen, Eisbachtal und Ahrweiler bereits gespielt. Die meisten Teams dieser Liga werden diese drei Spiele verlieren. In Mülheim habe ich den FSV beobachtet und eine gute Mannschaft gesehen. Salmrohr hätte dieses Spiel auch gewinnen können, genauso wie wir auch in jedem Spiel in Führung hätten gehen können. Es sind nur Kleinigkeiten, die letztlich entscheiden. Nach fünf Spieltagen kann man kein Team nach dem Tabellenplatz beurteilen.“

Vor der knapp 120 Kilometer langen Auswärtsfahrt ins Salmtal gibt es gute Personalnachrichten. Gegen Emmelshausen fehlten Thomas Enke und Deniz Öztürk, beide sollen nun wieder dabei sein. Hinzukommen Jaber und Felline die wieder zumindest als Einwechselspieler bereitstehen. Auch Matthias Lefevre, noch ohne Einsatzminuten in dieser Spielzeit, steht vor einem Comeback. In der kommenden Woche kommen dann die Urlauber Julian Merken und Tobias Nuhn zurück. Auch Mario Müller macht große Fortschritte und könnte nächste Woche wieder dabei sein. Lopez: „Wir streben den ersten Sieg an und wollen mit breiterem Kader dann die nächsten Wochen angehen.
Quelle:Rhein-Zeitung

Emmelshausen kommt zum Pokalkracher !

Oberwinter erwartet einen Oberligisten

Neues Selbstvertrauen aus dem Pokalwettbewerb ziehen – das erhofft sich der Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter. Allerdings wartet in Runde zwei des Rheinlandpokals ein harter Brocken. Am Mittwoch (19.30 Uhr) kommt Oberliga-Aufsteiger TSV Emmelshausen nach Oberwinter, und die Hunsrücker dürften sich ebenso ein Erfolgserlebnis wünschen.

Erst vor fast exakt drei Monaten begegneten sich die Mannschaften zum letzten Mal beim Saisonfinale in der Rheinlandliga. Die Partie hatte jedoch kaum mehr als Freundschaftsspielcharakter, da beide Teams ihre Ziele bereits erreicht hatten. Der TSV stand als Meister fest, die Mannschaft von Oberwinters Trainer Tomas Lopez hatte den Klassenverbleib bereits sicher. So trennte man sich am Ende schiedlich-friedlich mit einem 2:2-Unentschieden.

Nun sind die Vorzeichen etwas anders. Emmelshausen lernt mit kaum verändertem Kader den harten Alltag der Oberliga kennen und trägt nach sechs Spielen und nur einem Sieg bei 19 Gegentoren die Rote Laterne. Der TuS findet sich nach großem Umbruch erneut in der unteren Tabellenhälfte des Verbandsoberhauses wieder und hat mit extremen Personalproblemen zu kämpfen. Nach fünf Spieltagen fehlt noch immer ein Sieg. Einen Erfolg gab es zumindest in Pokalrunde eins bei Bezirksligist FV Rübenach. „Das hat uns durchaus weitergeholfen. Ein Sieg gegen Emmelshausen würde dies sicherlich auch, aber wir sind klarer Außenseiter. Der TSV will sich für die Liga garantiert neues Selbstvertrauen verschaffen“, sagt Lopez.

Wieder bestimmt auch die Personallage die Vorbereitung der Oberwinterer. 14 Feldspieler umfasste der Kader beim 0:2 gegen die SG Mendig/Bell am vergangenen Wochenende. Am Mittwoch werden Rückkehrer Thomas Enke sowie Deniz Öztürk sicher fehlen. Abdelhak Dira musste verletzt raus, sein Einsatz ist fraglich. Eine Rückkehr von einem der zahlreichen Langzeitverletzten ist noch nicht in Sicht. Lopez: „Ich muss sehen, wer mir zur Verfügung steht und die Taktik danach ausrichten. Klar ist, dass wir nicht unser Heil in der Offensive suchen werden. Ich würde auch gern rotieren, nur ist das derzeit einfach nicht möglich. Wir werden versuchen, unser Bestes zu geben, vielleicht reicht es ja für eine große Überraschung.“

Quelle : Rhein-Zeitung

Frauenmannschaft mit schwierigem Pokal los!

In der zweiten Runde des Rheinlandpokals trifft die FSG Oberwinter/Kripp am
Sonntag 2.9. um 16:30 Uhr in Bandorf auf den Vize-Meister der Rheinlandliga den SC 13 Bad Neuenahr II.

Nach dem guten Start in die Saison mit einem Sieg über den Bezirksligisten aus Mendig in der ersten Runde
des Rheinlandpokals und dem 7:0 Erfolg im ersten Punktspiel gegen den VfB Polch wurde der gute Lauf leider durch einige Spielverlegungen gestoppt.
Mit vielen Trainingseinheiten und einem Testspiel gegen Eintracht Geislar (6:1) möchte man den Schwung aber ins Pokalspiel mitnehmen.

Leider fehlen Urlaubs bedingt mit Spielführerin Miriam Hausschild und Cathrin Assenmacher zwei wichtige Spielerinnen. Aber der breite Kader mit über 20 Feldspielerinnen der neuen Spielgemeinschaft aus Kripp und Oberwinter kann dies Personell auffangen und hofft dem Gegner aus Bad Neuenahr möglichst lange ein spannendes Spiel zu liefern. Über viele Zuschauer am Sonntagnachmittag in Bandorf würde sich die Frauenmannschaft freuen.