Wichtige Heimspiele stehen an!

erstellt am: 14.04.2018 | von: admin | Kategorie(n): Alle

Der TuS Oberwinter hat einen alten Rivalen zu Gast

Vier der nächsten fünf Spiele darf Fußball- Rheinlandligist TuS Oberwinter daheim im Bandorfer Tal austragen. Hier gilt es jetzt, die nötigen Punkte für den Klassenverbleib einzufahren. Am Sonntag (14.30 Uhr) gastiert der Rhein/Ahr-Rivale SG Eintracht Mendig/Bell in Oberwinter, schon zu Bezirksligazeiten stets ein umkämpftes Spiel.
Die Mannschaft von der Mendiger Brauerstraße kann sorgenfrei anreisen, am vergangenen Wochenende wurde mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Mehring die ominöse 40-Punkte-Marke überschritten. Der TuS musste trotz guten Spiels in der Vorwoche eine 1:3-Niederlage bei der SG 99 Andernach schlucken, nachdem zuvor vier Spiele in Folge gewonnen worden waren. Ein weiterer Wermutstropfen: Bezirksligist Ahrweiler BC gab nach der Verpflichtung von Sebastian Sonntag auch noch die aktuellen TuS-Akteure Furkan Kalin und Paul Gemein als Neuzugänge bekannt. „Wir wollen uns aus Fairnessgründen erst zum Saisonende zu Personalien äußern. Wir haben diese Abgänge, aber man muss sich keine Sorgen machen. Wir haben auch schon eine Reihe von Neuzugängen und werden im nächsten Jahr qualitativ und in der Breite besser aufgestellt sein“, stellt TuS-Trainer Tomas Lopez klar. „Aus Respekt vor den abgebenden Vereinen machen wir es aber noch nicht öffentlich. Die Spieler sollen sich auf die Aufgaben bei ihren Vereinen konzentrieren. Wir konzentrieren uns auf den Klassenverbleib in der Rheinlandliga.“

Dafür wäre ein Erfolg gegen die SG Mendig/Bell enorm hilfreich. Lopez weiß aber um die Schwere der Aufgabe: „Mendig hat sehr viel Qualität. Ob über die Außen oder im Sturmzentrum, auch bei Standards, Mendig ist immer für Tore gut. Defensiv muss man die Räume unheimlich eng machen. Es wird taktisch sicherlich etwas anders als gegen Andernach.“

Die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel soll am Sonntag auch nicht ansatzweise in den Köpfen der Oberwinterer Spieler stecken, ging man doch kaum konkurrenzfähig in die Partie. „Mein Co-Trainer Arno Mehren und ich waren als Ersatzspieler aufgeführt, das sagt ja eigentlich schon anders. Wir sind auf jeden Fall besser aufgestellt und auch in der Entwicklung viel weiter als noch im Oktober“, meint Lopez.

Ein paar personelle Sorgen gibt es aber dennoch. Jonas Jaber musste in der Vorwoche verletzt früh raus und konnte unter der Woche genauso nicht trainieren wie Stürmer Thomas Enke. Bei beiden Akteuren besteht aber noch Hoffnung auf einen Einsatz. Tim Palm wird in dieser Spielzeit nach seinem Fußbruch nicht mehr zum Einsatz kommen. „Wir wollen uns nicht an Rechenspielen beteiligen und überlegen, wie viele Punkte man braucht.Wir wollen uns nur auf Mendig konzentrieren und dieses Spiel gewinnen. Alles andere wird ausgeblendet“, so Lopez.

Die Mendiger Eintracht thront punktgleich mit der SG 99 Andernach an der Spitze des Verbandsoberhauses – zumindest in der Rückrundenstatistik. Mit 20 Punkten aus zehn Spielen hat sich das Team um Kapitän Florian Schlich schon frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld abgesetzt. Trainer Cornel Hirt kennt die Gründe für den starken Lauf der Eintracht: „Nach dem Umbruch im Sommer mussten wir uns erst einmal finden. Die Wintervorbereitung hat uns dann noch einmal richtig gutgetan. Zudem haben die Winterzugänge Lars Bohm, Kodai Stalph und Manuel Oster die Qualität des Kaders noch mal richtig angehoben. Jetzt gilt es, noch ein paar Punkte zu holen und dann die Mannschaft Stück für Stück weiterzuentwickeln.“

Der gute Lauf der Eintracht ist aber auch in einer Siegesserie von sechs Spielen an der heimischen Brauerstraße begründet. Auswärts haben die Mendiger in vier Rückrunden-Auftritten erst zwei Punkte geholt. Das Derby gegen Oberwinter wird also zum Prüfstein, ob die Vulkanstädter auch auswärts brillieren können.

Personell bleibt der Mendiger Kader nahezu unverändert. Routinier John Rausch muss weiterhin mit einer Knieverletzung passen, ansonsten kann Hirt aus dem Vollen schöpfen. „Ein paar Wehwehchen hier und da sind bei dem Stand der Saison normal. Wir wollen schnellstmöglich die 43 Punkte vollbekommen und wollen dies bereits am Sonntag erreichen“, gibt sich Hirt kämpferisch.

Quelle:Rhein-Zeitung