Oberwinter wartet weiterhin auf den ersten Sieg!

erstellt am: 31.08.2018 | von: admin | Kategorie(n): Alle

Oberwinter gestattet Salmrohr den ersten Sieg

Auch nach Spieltag sechs in der Fußball-Rheinlandliga steht der TuS Oberwinter mit fast leeren Händen da. Beim bis dato noch punktlosen Schlusslicht FSV Salmrohr unterlag die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez mit 0:2 (0:0). Mit weiter nur zwei Punkten und erst drei erzielten Tore rutschte der TuS auf Tabellenplatz 16 ab.

„Ich hatte das Gefühl, dass einige Akteure noch etwas müde Beine aus dem schweren Pokalspiel gegen Emmelshausen hatten. Die erste Hälfte haben wir ganz gut gespielt und hatten auch unsere Chancen, nach der Pause haben wir abgebaut. Das liegt sicher auch daran, dass wir mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten und so kaum einer in den letzten Wochen richtig regenerieren konnte“, sagt Helmut Born, Sportlicher Leiter des TuS Oberwinter.

Florian Groß, Abdelhak Dira und Thomas Enke hatten vor dem Seitenwechsel jeweils eine gute Schusschance für den TuS, die aber allesamt das Ziel knapp verfehlten. Auf der Gegenseite bewahrte der gut aufgelegte Torhüter Benjamin Kauert seine Elf in der Endphase der ersten Hälfte mit guten Paraden vor einem Rückstand. Machtlos war Kauert allerdings, als in der 68. Minute plötzlich FSV- Stürmer Oliver Mennicke völlig unbewacht im Strafraum an den Ball kam und diesen gefühlvoll in das Toreck schlenzte. Nach vorn ging bei den Oberwinterern nicht mehr viel, auch wenn man sich mühte. Hinten machte ein Abwehrfehler auch die vagen Hoffnungen auf zumindest noch ein Remis zunichte. Groß verlor den Ball auf der linken Abwehrseite, Deniz Öztürk versuchte, den Ball zurückzuerobern, foulte dabei allerdings seinen Gegenspieler im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nico Kieren und sorgte damit für Erleichterung bei den 100 Zuschauern im Salmtalstadion (84.).

„Salmrohr und auch wir haben meiner Meinung nach absolut die Qualität für diese Liga. Wir müssen nur weiter Geduld haben. Wenn die Verletztenmisere überstanden ist, werden wir schon die nötigen Punkte holen können. Wir haben viele Neuzugänge aus Nordrhein- Westfalen, die quasi gar keine Sommerpause hatten, dazu die Verletzten. So ist es zu erklären. Es heißt jetzt, weiter Ruhe zu bewahren“, so Born.

TuS Oberwinter: Kauert – Koll, Münch, Schweigert, Dira (71. Jaber), Groß, Klein, Manneh (77. El Tahiri), Ebersbach, Beya- Kafunda (46. Öztürk), Enke.

Quelle : Rhein-Zeitung