Ein „bisschen bedient“ war Deniz Öztürk nach dem 2:5 (1:3) des Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter im Testspiel gegen den SV Wachtberg, Landesligaaufsteiger im Verband Mittelrhein. Mit anderen Worten: Der Trainer war angefressen.

Klar, wer kassiert schon gern fünf Gegentore, sei es auch nur in einem Testspiel. Was Öztürk aber besonders störte: „Wir haben vieles vermissen lassen. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, waren nicht clever genug und haben keine Torgefahr ausgestrahlt. Nach vorn fehlt noch einiges.“ Das hatte der Trainer auch schon im Vorbereitungsspiel davor gegen den Rheinlandligisten SV Windhagen zu beklagen, das mit 0:3 (0.2) verloren ging. „Aber da war es immer noch besser als jetzt gegen Wachtberg“, betonte er.

Zumindest gab es einen positiven Lichtblick: Mit Michael Tscherepanow hatte ein Spieler aus der zweiten Mannschaft das 1:3 erzielt. Der Stürmer bestreitet die Vorbereitung im Kader der ersten Mannschaft mit und hat somit Chancen, sich zu empfehlen. Zumal im Angriff zu Beginn der Saison eine Vakanz im Sturm besteht, da Jonas Jaber noch eine Rotsperre aus der vergangenen Saison zu verbüßen hat und danach noch in Urlaub ist, womit er unter anderem auch nicht am zweiten Spieltag im Spitzenspiel beim FC Metternich dabei sein wird. Insofern freut sich Trainer Öztürk über jeden Spieler, der Tore erzielt. Den zweiten Oberwinterer Treffer gegen den SV Wachtberg, zu dem der Ex-Oberwinterer Dannyking Kafunda-Beya gewechselt ist, erzielte Mario Jäger. Der Neuzugang vom SV Oedingen traf zum 2:5. „In der Abwehr mache ich mir weniger Gedanken – trotz der fünf Gegentore“, stellt Öztürk klar: „Im Sturm ist das aber eine andere Sache. Aber wir haben ja noch vier Wochen bis zum Saisonbeginn.“ map

Comments are closed.