SG Moselkern – TuS Oberwinter 2:2 (0:2)

Vergangenen Sonntag kam die erste Mannschaft nicht über ein 2:2 hinaus, obwohl man mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeitpause ging. Die Treffer zur zwischenzeitlichen Zweit-Tore-Führung erzielten Tobias Nuhn und Christopher Klein.

Mit Blick auf die zwei Gegentore im letzten Drittel des Spiels erklärt Trainer Deniz Öztürk: „Ab der 60. Minute und nach den Auswechslungen war es dann alles zu wenig. Die haben drei Torchance gehabt und davon machen sie zwei. Das ist dann einfach Effektivität, die wir nach vorne nicht hatten. In der ersten Halbzeit spielt die Mannschaft gut, sie bekommen es aber nicht auf die 90 Minuten umgesetzt.“

Im dritten Anlauf schafften es die Grünen wieder nicht, auswärts dreifach zu punkten. Nach den Unentschieden in Metternich und Gering war es das dritte in der laufenden Spielzeit. Als Ausrede dient auch nicht, dass alle bisherigen Auswärtsspiele auf ungewohntem Naturrasen stattfanden.

„Am Ende war es für Moselkern ein glücklicher Punkt. Für uns waren es mal wieder verlorene zwei Punkte, mal wieder nach einer 2:0-Führung“, erklärt der Trainer hörbar enttäuscht und fügt an, dass langsam der zweite Saisonsieg folgen müsse. Dabei sieht er aber nicht nur seine Schützlingen in der Pflicht, sondern auch sich selbst. Zum Beispiel wenn es darum geht, die richtigen Impulse von der Bank zu bringen, um dann endlich eine knappe Führung bis ins Ziel zu bringen.

Kommende Woche empfangen die Grünen Vesalia Oberwesel im Walter-Assenmacher-Stadion, ehe es anschließend zum FV Rübenach geht – dann auch zu Gast auf künstlichem Grün.

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