SG Kempenich – TuS Oberwinter 13:12 i.E.

Nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit und einer torlosen Verlängerung unterlag die erste Mannschaft dem A-Ligisten SG Kempenich im Elfmeterschießen.

Nach dem Thomas Enke seine Farben mit dem ersten Tor in Front brachte, musste die Grüne Offensive im weiteren Spielverlauf dreimal eine Führung der Gastgeber egalisieren. Im entscheidenden Elfmeterschießen sorgten schließlich die Torhüter für die Entscheidung. Nach einem Fehlschuss von Benjamin Kauert traf Kempenichs Schlussmann Tim Schüller zum Endstand.

Für die Grünen heißt es nun: Mund abwischen, weitermachen. Schwere individuelle Fehler sollen schnell abgestellt werden, bereiten dem Trainer aber aktuell noch Bauchschmerzen. „Ich habe ein bisschen damit zu kämpfen, auch wenn es ’nur‘ ein Pokalspiel war“, erklärt Deniz Öztürk hörbar enttäuscht.

Bis zum Saisonstart in rund zwei Wochen sollen alle Zahnräder ineinander greifen. Aber der Trainer betont, dass nicht alles schlecht läuft: „Einen gewissen Schritt nach vorne hin haben wir auf jeden Fall gemacht.“ Das belegen nicht nur die vier geschossenen Tore, sondern auch über ein Dutzend herausgespielte Torchancen.

Nach der Analyse sollen die Blicke so schnell wie möglich nach vorne gerichtet werden. Sowohl die negativen als auch die positiven Erkenntnisse will der Trainer für die kommenden Trainingseinheiten nutzen, um die letzten Stellschrauben passend zu justieren. Und schon Gustav Stresemann wusste: Aus Niederlagen lernt man mehr als aus Siegen.

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