Die erste Klappe für den TuS 100-Jahre Film ist gefallen: Am Freitag den 26. Juli kamen die Filmemacher Leia Schneid und Max Hasenstab ins Alt Oberwinter, um sieben altgediente Vereinsmitglieder zu treffen und sich einen ersten Überblick über den TuS, und das, was ihn so einmalig macht, zu verschaffen.

Leia Schneid und Max Hasenstab studieren an der RheinMain Hochschule in Wiesbaden Kommunikationsdesign. Als Schwerpunkt haben sie das Filmemachen gewählt, vom Spielfilm bis zur Dokumentation.

Die Vorarbeiten zur Sichtung des vorhandenen Bild- und Filmmaterials sind abgeschlossen. Viele Vereinsmitglieder haben alte Schubladen und Bücherregale aufgeschlossen, um das historische Material den Filmemachern zur Verfügung zu stellen. Jetzt, beim Arbeitstreffen im Vereinslokal Alt Oberwinter ging es darum, den TuS besser kennen zu lernen und erste Ideen für die Strukturierung des Drehbuches zu bekommen. Die sieben Altgedienten erzählten ihre persönliche Geschichte, wie sie einst zum TuS gekommen sind. Was die besonderen Erlebnisse in den letzten Jahrzehnten Vereinsgeschehen waren. Was sie dem TuS gegeben haben. Was Ihnen der TuS gegeben hat. Reichlich bepackt mit Bildern, Zeitungsausschnitten, Broschüren und Filmrollen traten Leia Schneid und Max Hasenstab am Samstag die Rückreise nach Wiesbaden an. Leia Schneid faßte zusammen: „ Wir haben einen wirklich guten Eindruck bekommen, was genau diesen Verein ausmacht. Damit sind wir jetzt gut gerüstet für die nächsten Schritte der Erstellung des TuS 100-Jahre Films.“

Was sind die nächsten Schritte? Da ist zunächst die Erstellung des Drehbuches. Ein Drehbuch stellt die Handlung und Dialoge eines Filmes Szene für Szene dar. Parallel dazu wird das alte Bild- und Filmmaterial digitalisiert.

Der übernächste Schritt wird dann Ende September und im Oktober die Drehwoche in Oberwinter sein. Dort wird dann aktuelles Material für den TuS 100-Jahre Film abgedreht. Dazu gehört das Filmen von Fußballpielen der Senioren und Junioren im Walter-Assenmacher Stadion und von Übungseinheiten der TuS Abteilung Turnen, Gymnastik und Fitness. Und die Altgedienten, die zu Wort kommen werden, werden fein gepudert, damit sie ein recht gutes Bild für das große Vereinsjubiläum abgeben.

Und dann kommt noch einmal ein großes Stück Arbeit, diesmal allerdings für die Filmemacher allein. Aus dem gedrehten Material ist der wirkliche Film zu erstellen, der gut aussehen soll und sich gut anhören soll. Und zwar zur Uraufführung in der Turnhalle Oberwinter am 4.4.2020.


von links nach rechts: Bärbel Stensel, Koordinatorin TuS 100-Jahre Film, Leia Schneid, Max Hasenstab, Mia Assenmacher, Dorothe Reeh, Brigitte Jandke

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