Am letzten Spieltag vor der anstehenden Winterpause will es der Tabellendritte der Fußball-Bezirksliga Mitte noch einmal wissen. Am Samstagabend um 18 Uhr begrüßt der TuS Oberwinter die SG Argenthal zum Jahresausklang auf der Bandorfer Höhe.

Immer sprungbereit, um bei Patzern der Konkurrenz weiter nach oben zu kommen: Oberwinter, hier mit Sebastian Sonntag, will sich mit einem Heimsieg gegen Argenthal eine gute Ausgangslage für 2017 verschaffen.
Immer sprungbereit, um bei Patzern der Konkurrenz weiter nach oben zu kommen: Oberwinter, hier mit Sebastian Sonntag, will sich mit einem Heimsieg gegen Argenthal eine gute Ausgangslage für 2017 verschaffen.

Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez kurzfristig etwas Boden gutmachen. Zwar hat Spitzenreiter Kirchberg (gegen Müllenbach) ebenso wie der FC Metternich (gegen Bad Breisig) eine machbare Heimspielaufgabe, allerdings trägt Metternich seine Partie erst am 26. Februar aus.

„Mit der ersten Saisonhälfte können wir mehr als zufrieden sein. Wir sind weiterhin oben mit dabei. Unser Motto lautet: Wir schauen nur von Spiel zu Spiel“, betont TuS-Trainer Lopez vor dem Duell mit dem Tabellenachten.

4:1 gegen Tabellenführer Kirchberg

Dass gegen die SG Argenthal für den TuS Oberwinter etwas drin ist, steht außer Frage. Denn auch wenn die Hunsrücker vor drei Wochen noch mit einem völlig unerwarteten 4:1-Sieg bei Tabellenführer Kirchberg kurz aufhorchen ließen, geht es seit der großen Überraschung bergab. Beim Drittletzten Ata Sport Urmitz sprang nicht mehr als ein 1:1 heraus. Vergangene Woche ging das Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Niederburg/Biebernheim völlig verdient mit 0:5 verloren.

„Argenthal ist immer ein unangenehmer Gegner. Trotzdem wollen wir auch das letzte Heimspiel des Jahres für uns entscheiden“, sagt Lopez. Das Hinspiel konnte Oberwinter nach einem Treffer von Abwehrspieler Thomas Enke knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Und auch wenn der TuS in den vergangenen Spielen vor allem auswärts eindrucksvoll demonstrierte, wie stark er ist, steht im eigenen Stadion bislang auch nur eine Niederlage im Notizblock. Am 16. Oktober verlor der TuS mit 1:4 gegen Verfolger SG Moselkern.

„Zu Hause können wir jedes Spiel gewinnen und jedem Gegner Probleme bereiten“, ist Lopez überzeugt. Diese Erfahrung durften auch Spitzenreiter Kirchberg und der Tabellenzweite aus Metternich bereits machen. In beiden Begegnungen kam der TuS Oberwinter zu einem verdienten 2:2.

2017 wieder angreifen

Dieses Ergebnis wäre dem ehrgeizigen Trainer am kommenden Samstag wohl etwas zu wenig. Fest steht: Oberwinter möchte unbedingt in der Spitzengruppe der Bezirksliga Mitte überwintern und 2017 den nächsten Angriff starten, um möglicherweise selbst irgendwann ganz oben zu stehen. Neuzugänge sind in Oberwinter während der Winterpause im Übrigen nicht zu erwarten. „Verlassen wird uns aber auch niemand“, erklärt Lopez.

Quelle : Rhein Zeitung