TuS Oberwinter – VfB Linz (So., 14.30 Uhr).

Für die beiden Aufsteiger ist es seit vielen Jahren endlich wieder mal ein Derby in der höchsten Spielklasse des Fußballverbands Rheinland. Obwohl die Kunstrasenplätze der Konkurrenten nur knapp 13 Kilometer voneinander trennen, ist das „Fähren“-Derby (Eine Fährverbindung über den Rhein trennt die Städte Linz und Remagen. Oberwinter ist ein Remagener Stadtteil) für den Linzer Trainer Paul Becker kein richtiges Derby: „Der Rhein ist hier wie eine Grenze. Im Gegensatz zur Rivalität zwischen Linz und Windhagen herrscht zwischen Linz und Oberwinter keine besonders große sportliche Rivalität. Trotzdem ist das natürlich kein normales Spiel. Oberwinter ist ein starker Gegner, den wir aus Freundschaftsspielen in der Vergangenheit kennen.“

Während Oberwinters Trainer Tomas Lopez beim letzten Meisterschaftsspiel mit einem 1:1 aus Morbach an den Rhein zurückkehrte, und über acht verletzte Feldspieler klagte, konnten die Linzer personell zuletzt aus dem Vollen schöpfen. Doch nun hat es den VfB gleich doppelt schlimm erwischt. Der Spielmacher Yannik Becker (Innenbandanriss) droht drei bis vier Wochen auszufallen. Noch schlimmer hat es den Stürmer Dustin Friese erwischt, der sich gegen den SV Mehring (1:2) einen vierfachen Bruch im Gesicht zugezogen hat. Friese liegt noch im Krankenhaus.

Becker hat aber nach zwei Wochen Urlaub wieder Leonor Tolaj im Kader. Zudem steht Eray Kizilkan wieder zur Verfügung. „Wir werden eine gute Elf aufbieten können. Es ist momentan etwas nervig, dass wir uns trotz guter Spiele kaum Chancen herausspielen“, nennt Becker das Hauptproblem des VfB. Beim Gegner gilt es den gefährlichen Torjäger Jonas Jaber (fünf Saisontore) in den Griff zu bekommen.

Quelle: Rhein-Zeitung