Hallo Sebastian,
herzlich Willkommen beim TuS Oberwinter!

F: Dein Weg führt dich aus der Oberliga von der Spvgg. Burgbrohl zum TuS Oberwinter. Wie ist der erste Kontakt zustande gekommen und was hat dich zu diesem Schritt bewegt?

A: „Der erste Kontakt kam bereits vor einigen Jahren zustande, als ich vom Jugend- in den Seniorenbereich gewechselt bin. Auch da hat Tomas mich angerufen und seitdem nicht mehr locker gelassen. Ich habe mich dann mit Tomas und Helmut zusammengesetzt und habe mich sehr schnell überzeugen lassen. Zudem kenne ich einen Teil der Spieler schon aus meiner Zeit in Burgbrohl und in Ahrweiler.
Ich hatte eine schöne Zeit in Burgbrohl und erinnere mich gerne daran zurück, allerdings hatte ich zum Ende der Saison das Gefühl etwas Neues ausprobieren zu müssen. Zusätzlich steht meine Bachelorarbeit auf dem Plan, so dass der Aufwand für mein Studium durch die weiten Auswärtstouren nur schwerlich zu realisieren gewesen wäre. Der Ausschlag für den Wechsel waren aber sicherlich die Gespräche mit Thomas und Helmut und das Konzept, das mir vorgestellt wurde.“

F: In der vergangenen Saison wurdest du in Anlehnung an deine Standardqualitäten mit „Immer wieder Sonntag“ angesprochen. Wo siehst du selber deine Stärken und wie kannst du das Team mit deiner Erfahrung aus zahlreichen Einsätzen in der Oberliga am besten unterstützen?

A: „Mein Nachname dient natürlich als Steilvorlage für den einen oder anderen Spruch in der Presse. Ich bin mir sicher, dass ich mittlerweile alle Wortspiele gehört oder gelesen habe 😀 . Auf der anderen Seite ist es natürlich ein schönes Gefühl, wenn man liest, dass man der Mannschaft entscheidend helfen konnte.
Ich denke, dass Standards sicherlich zu meinen Stärken zählen. Ich hoffe aber, dass sich das in der nächsten Saison nicht nur darauf beschränken wird ;). Durch die Jahre in der Oberliga und auch das Pokalfinale 2015 wird man auf dem Platz sicherlich ruhiger und lernt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft sportlich sowie mental helfen kann, nach vorne zu kommen.“

F: Auf welcher Position kannst du deine Stärken im Spiel am besten ausspielen?

A: „Ich denke, dass ich mich im zentralen Mittelfeld am wohlsten fühle. Ich rede auf dem Platz immer sehr viel mit meinen Mitspielern, auf dieser Position habe ich das Spiel vor mir und kann entsprechend reagieren.“
F: Letzte Saison habt ihr die Klasse mit der Spvgg. Burgbrohl erfolgreich halten können. Mit welcher Zielsetzung kommst du zum Auftakt der Vorbereitung?

A: „Es muss mit diesem Kader unser Ziel sein, in der nächsten Saison unter den drei besten Mannschaften der Bezirksliga zu landen. Natürlich möchte man schnellstmöglich aufsteigen, aber dafür muss in der Saison wirklich alles perfekt laufen. Niemand darf sich schwerwiegend verletzten und alle müssen immer hundert Prozent geben. Das ist über 34 Spieltage eine schwierige Aufgabe. Klappt das, dann sollte unser Blick sicherlich noch weiter nach oben reichen, aber das ist Zukunftsmusik. Ich freue mich jetzt erst einmal auf die Vorbereitung mit den Jungs.“

Vielen Dank Sebastian! Wir wünschen dir sportlich und gesundheitlich alles Gute!