Aus der Traum vom Finale

Niederroßbachs Höhenflug führt ins Pokalfinale

Niederroßbach. Die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain hat tatsächlich den Einzug ins Finale des Fußball-Rheinlandpokals geschafft: Am Mittwochabend bezwangen die Kombinierten den Mitte-Bezirksligisten TuS Oberwinter verdientermaßen mit 2:0 (1:0).

Der gastgebende A-Ligist begann vor der ordentlichen Kulisse von immerhin 873 frierenden Zuschauern furios. Das Einzige, was der Elf von Trainer Nihad Mujakic fehlte, war ein Tor. Chancen für einen schnellen Vorsprung waren auf Seiten des ungeschlagenen Spitzenreiters der A-Klasse Westerwald/Sieg genügend vorhanden. Zunächst hatte der Gast nach einem verunglückten Abschlag von Torwart Benjamin Kauert Glück, dass Mario Pavelic gerade noch von einem TuS-Verteidiger abgelaufen werden konnte. Kurz darauf zog Pavelic einfach mal von der Mittellinie ab, Kauert klärte zur Ecke (5.). Dann stand Oberwinters Schlussmann bei einem Freistoß Kristijan Goliks wieder im Brennpunkt, bestand aber auch diese Prüfung (7.).

Wer war hier A-Ligist und wer kickt in der Bezirksliga? Zu erkennen war das in der Anfangsphase beileibe nicht. Die nächste SG-Gelegenheit verbuchte erneut Golik, dessen Abschluss von der Strafraumgrenze sich jedoch als zu harmlos erwies (12.). Dann flog ein von Pavelic getretener Ball um Haaresbreite über den Kasten des Bezirksligisten. Während Mujakic weiter Druck forderte, ordnete sein Oberwinterer Kollege Tomas Lopez seinen Leuten an, endlich näher an ihren Gegenspielern zu stehen. Bei den Rheinländern ging bis dahin nicht viel und wenn, dann war Jonas Jaber über die rechte Seite flott unterwegs.

Dann aber war es so weit: David Quandel brach über die rechte Seite durch, zog in den Strafraum und überwand den herauseilenden TuS-Keeper Kauert (38.) – die ebenso überfällige wie verdiente Führung der zwar klassentieferen, aber erneut respektlos aufspielenden Hausherren.

Zwar kamen die in grün gedressten Bezirksligisten aus Oberwinter nach neuen Anweisungen ihres Coaches Lopez verbessert aus der warmen Kabine in die klirrende Kälte zurück, SG-Torhüter Stefan Schalles erlebte aber weiter einen recht ruhigen Abend.

Die spielbestimmende Mannschaft blieben die Einheimischen. Kauert rettete im eins-gegen-eins gegen Pavelic, der von Oleg Bese geschickt bedient worden war (47.). Mujakic ärgerte sich: “Wenn wir das 2:0 machen, müssen sie aufmachen.”

Dies schien den langjährigen Rheinlandligisten vom Rhein aufgerüttelt zu haben, der TuS näherte sich in der Folge häufiger dem Kasten der Westerwälder an. “Weiter arbeiten, Jungs”, witterte Lopez am späten Abend nochmals Morgenluft. Dann fiel fast der Ausgleich, doch Tim Palm verzog nach einem leichtsinnigen Fehler in der Hintermannschaft der SG (72.) – da war kollektives Durchatmen bei Mujakic und Co. angesagt. Palm ließ kurz danach auch den nächsten Hochkaräter ungenutzt (75.).

Die Minuten verrannen, SG-Abwehr-Chef Zvonko Juranovic bekam mit seinen Nebenleuten den Laden wieder in den Griff. Und dann schlug der A-Ligist erneut zu und versetzte den Oberwinterern den Garaus. Quandel (wer sonst?) blieb eiskalt wie eine Hundeschnauze, überlupfte Kauert und erhöhte damit gefühlvoll auf 2:0 (89.) – das war natürlich die Entscheidung. Wenig später pfiff Schiri Zimmer ab – der nächste Husarenstreich der SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain war tatsächlich perfekt.

TuS-Trainer Lopez war natürlich maßlos enttäuscht: “Wir haben insgesamt zu wenig getan und uns für ein Halbfinale nicht genug gewehrt. In der zweiten Halbzeit hätten wir die beiden Mega-Chancen nutzen müssen. Das war heute eben der Unterschied: Quandel macht aus zwei Gelegenheiten zwei Buden, wir lassen die Dinger liegen. Wäre uns der Ausgleich gelungen, wären wir sicher körperlich überlegen gewesen.”

Nihad Mujakic war sichtlich gerührt und gab mit stockender Stimme zu Protokoll: “Ich bin überwältigt, wie sich unsere Jungs für ihren großen Traum zerrissen haben. Wir waren meiner Meinung nach die klar bessere Mannschaft, hatten in der Schlussphase aber auch etwas Glück, dass nicht das 1:1 fällt. Das wäre nach dem Spielverlauf nicht gerechtfertigt gewesen. Mario Pavelic macht viele Meter und schafft Räume. Und David Quandel ist eben die coole Sau, die vorne die Dinger reinmacht.”

Im Finale trifft die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain dann auf den Sieger der Partie des Oberligisten FSV Salmrohr gegen den Regionalligisten Eintracht Trier, Mujakics Ex-Klub, die sich erst am Mittwoch, 20. April, im Salmtal duellieren. Der restliche Mittwochabend in Niederroßbach war nur noch grenzenloser Jubel. Das SG-Team und die begeisterten Zuschauer feierten ausgelassen auf dem Platz. Sie sangen vom Finale und stimmten sogar an: “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…”

Niederroßbach/Emmerichenhain: Schalles – Kolb, Juranovic, Haas, Sarholz (85. Hensel) – Bese (79. Rexhaj), Brak, Golik, Goebel – Quandel, Pavelic.

Oberwinter: Kauert – Enke, Merken, Koll, Dogan – Irmgartz (71. Cardoso), Brötz – Jaber, Islami (84. Antwerpen), Gilles – Palm.

Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich).

Zuschauer: 873.

Tore: 1:0, 2:0 David Quandel (38., 89.)

Quelle:Rhein Zeitung

Aus im Halbfinale

Und Abpfiff! Niederroßbach schlägt Oberwinter 2:0 und steht im Finale des Rheinlandpokals!

Halbzeit 1:0 für Niederroßbach

Halbzeitfazit: A-Ligist Niederroßbach tritt so selbstbewusst auf, wie es die Fans schon im Viertelfinale gegen Eisbachtal gesehen haben. Von der ersten Minute an setzten die Westerwälder den Gast aus Oberwinter unter Druck und erarbeiteten sich einige Chancen. Auch Hochkaräter. Das Tor durch David Quandel war überfällig, die Führung hätte schon zur Pause deutlicher ausfallen können.

Rheinland – Pokal

Das gab es noch nie in der Geschichte des Bitburger-Rheinlandpokals: Wenn sich am Mittwoch, 16. März, ab 19.30 Uhr, im ersten Halbfinale des laufenden Wettbewerbs die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain aus der Rheinland-Kreisliga A Westerwald/Sieg und der klassenhöhere Bezirksligist TuS Oberwinter gegenüberstehen, kommt es in der Vorschlussrunde zum Vergleich eines Acht- und eines Siebtligisten.

Weitaus standesgemäßer ist da schon die zweite Halbfinalpartie: Der Titelverteidiger FSV Salmrohr aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und Südwest-Regionalligist Eintracht Trier treffen am Mittwoch, 20. April, ab 17.30 Uhr, aufeinander. Die Sieger sind beim Finaltag der Amateure am 28. Mai dabei.

Favorisierte Gegner auszuschalten, haben sowohl Niederroßbach, wie auch Oberwinter in den Runden zuvor reihenweise geschafft. Im Viertelfinale feierte man im Westerwald ein 2:1 gegen Rheinlandligist Sportfreunde Eisbachtal, in Oberwinter stolperte der Oberligist SV Mehring und verlor mit 0:2. „Am Mittwoch erwartet meine Jungs ein Riesending“, frohlockt SG-Trainer Nihad Mujakic. Der 39-jährige Ex-Profi der TuS Koblenz, der Sportfreunde Siegen und der Trierer Eintracht beobachtete Oberwinter eigens am Freitag beim 0:2 gegen den FC Alemannia Plaidt: „Wir sind auch diesmal nicht der Favorit. Wenn alles passt, sind wir aber in der Lage, das Spiel zu gewinnen.“

Sein Team stimmte sich am Sonntag in der A-Klasse Westerwald/Sieg mit einem klaren 5:0-Sieg gegen die SpVgg Lautzert-Oberdreis auf das Pokal-Halbfinale ein, womit die Tabellenführung manifestiert wurde. „Das war die Pflicht, Mittwoch folgt die Kür“, stellt Mujakic klar – und schiebt nach: „Die Meisterschaft hat für uns Priorität.“ Und dennoch: Auf das Duell mit Oberwinter sind sie im Dreiländereck Rheinland-Pfalz/Hessen/Nordrhein-Westfalen besonders heiß. 1.500 Zuschauer werden im 820-Seelen-Dorf erwartet, darunter 150 aus dem 100 Kilometer entfernten, am Rhein gelegenen Oberwinter.

“Den Finaleinzug würden wir bis zum Morgengrauen feiern”
Auf besonderes Tamtam verzichten sie bei der Spielgemeinschaft Hoher Westerwald: Treffpunkt ist wie gehabt eineinhalb Stunden vorher. Bei Kaffee und Kuchen bittet Coach Mujakic („Lieber ein dreckiges Spiel, als eine große Show.“) zunächst zur Mannschaftsbesprechung. Der Hartplatz sei bestens präpariert, versichert er. Die rote Erde von Niederroßbach könnte ein großer Vorteil sein gegen an Kunstrasen gewöhnte Gäste.

In der Vorbereitung vertrauen Mujakics Schützlinge auch wieder den Künsten von Nam Luckenbach. Die aus Thailand stammende Masseurin hatte bereits im Herbst wertvolle Arbeit geleistet, als die SG-Spieler angesichts der vielen englischen Wochen im Dauerstress waren und von ihr gerne die müden Muskeln wieder auf Vordermann bringen ließen. „Nam macht das sehr gut, hat auch eine super Ausstrahlung. Sie hilft uns enorm“, lobt Mujakic.

Der Post-Angestellte hat sich genauso wie viele seine Spieler bereits sicherheitshalber für den Donnerstag Urlaub genommen („Den Finaleinzug würden wir bis zum Morgengrauen feiern.“). Die Landespokal-Endspiele werden am Finaltag der Amateure am 28. Mai per Konferenzschaltung live in der ARD übertragen – ein weiterer, großer Anreiz.

Auch beim Gegner TuS Oberwinter sind „alle scharf auf dieses Spiel“, wie der Vorsitzende Antonio Lopez betont. „Wir in einem Rheinlandpokal-Halbfinale als Favorit – das ist schon eine absolute Sensation“, gibt er zu. „Nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga haben wir im vergangenen Sommer fast den kompletten Kader halten können. Wir sind zwar Tabellenvierter, können uns den direkten Wiederaufstieg aber wohl abschminken. Trotzdem sieht man, dass unsere Mannschaft eingespielt ist und Potenzial hat“, berichtet der Oberwinterer Klubchef, dessen Bruder Tomas als Trainer fungiert.

Er selbst wirkte beim bislang größten Pokalauftritt des Vereins mit: Am 10. Oktober 1981 bestritt der TuS ein DFB-Pokal-Gastspiel beim Bundesligisten VfB Stuttgart. Weitaus schmerzhafter als die damalige 1:10-Schlappe vor ganzen 2.300 Zuschauern im Neckarstadion – seinerzeit hatten Amateure noch kein automatisches Heimrecht – war für Antonio Lopez eine unliebsame Begegnung mit Nationalspieler Karl-Heinz Förster: „Er hat mir das Schienbein durchgetreten…“

Als Halbfinalist des Verbandspokals schafften die Grün-Weißen damals noch den Sprung in die Hauptrunde. 2007 war man nochmal nahe dran, verlor aber im Endspiel hauchdünn 1:2 nach Verlängerung gegen Eintracht Trier.

Vor der SG Hoher Westerwald hat Lopez einigen Respekt: „Sie haben einige Spieler in ihren Reihen, die Oberliga gespielt haben oder dies könnten.“ Gemeint sind damit besonders der frühere kroatische U18-Nationalspieler Kristijan Golik, der einstige Eisbachtaler Zvonko Juranovic und der frühere Bezirksliga-Ost-Top-Goalgetter Mario Pavelic. Gut in Schuss ist auch David Quandel, der es nach seinen drei Treffern in der Generalprobe nun schon auf 22 A-Liga-Tore bringt.

Autor: Andreas Arens
Quelle:Fußball.de

Auf nach Niederroßbach !

Liebe Sportfreunde,

am Mittwoch, den 16.03.2016 ist es soweit,
unsere 1. Mannschaft hat die Chance, mit einem Sieg über die SG HWW Niederroßbach ins Finale des Bitburger-Rheinlandpokals einzuziehen.
Die Jungs um Trainer Tommy Lopez sind hoch motiviert und freuen sich bereits sehr auf das Spiel.
Den TuS erwartet ein extrem starker Gegner, der in der laufenden Saison noch kein Pflichtspiel verloren hat und die Tabelle in der Kreisliga A WW/SIEG souverän anführt.
Aufgrund des Heimrechts der SG HWW Niederroßbach ist davon auszugehen, dass der Großteil der Zuschauer Anhänger der SG sein werden.
Die Mannschaft des TuS Oberwinter bittet euch deshalb um eure Unterstützung und freut sich über zahlreiche Fans, die trotz Mittwochabend-Spiel den Weg zum Hartplatz, Hessenstr., 56479 Niederroßbach finden werden um den TuS nach vorne zu peitschen – Gemeinsam schaffen wir das!
In diesem Sinne, VIEL ERFOLG und “AUF IHR GRÜNEN”!!!

Heimspiel Freitag 19:30

TuS Oberwinter ist fürs Spiel am Freitag zu
Hause gegen den FC Plaidt gewarnt

Nachdem die Partie bei der SG Vordereifel Müllenbach
aufgrund der Wetterlage kurzfristig abgesagt worden ist, greift der TuS
Oberwinter am Freitagabend wieder ins Spielgeschehen der FußballBezirksliga
Mitte ein. Um 19.30 ist der FC Alemannia Plaidt zu Gast. Die
Pellenzer kommen arg gebeutelt nach Bandorf.

Nach der 1:6­Pleite beim FC Metternich legte Trainer Volker Schambach
umgehend sein Amt nieder , ursprünglich wollte er noch bis
zur Sommerpause weitermachen. “Ein Trainerwechsel kann kurzfristig immer
Kräfte freisetzen. Für uns ist die Situation in Plaidt ein bisschen undankbar”,
meint TuS ­Coach Tomas Lopez.
Unterdessen muss er im Spiel gegen den Tabellenelften auf zwei wichtige
Spieler verzichten. Fabian Groß und Alexander Richter fallen jeweils mit einer
Knieverletzung aus. “Trotzdem sind wir gut vorbereitet, wir wollen einmal mehr
unser Spiel durchziehen”, macht Lopez deutlich.
Das Prunkstück des TuS Oberwinter ist aktuell klar die Offensive. Nach einem
0:2­Rückstand gegen die SG Sargenroth traf der TuS noch viermal und stellt mit
39 Saisontoren mittlerweile die viertbeste Angriffsreihe der Liga. Nur
Tabellenführer TSV Emmelshausen (61 Treffer), TuS Kirchberg (57) und der FC
Metternich (52) trafen noch häufiger ins Schwarze.
“Wir müssen defensiv aber auch wieder kompakter auftreten. So ein früher
Rückstand wie gegen Sargenroth darf uns nicht mehr passieren”, warnt Lopez.
Und: “Wir müssen von der ersten Minute an konzentriert sein, den Gegner
stören und vor allem schnell spielen.”
Die Vorzeichen stehen gut, dass Oberwinter den nächsten Heimsieg einfahren
kann. Denn der FC Plaidt wartet seit fünf Begegnungen auf einen Erfolg

Quelle : Rhein Zeitung

„Wirtschaftsberater.de“ statten D-Jugend des TuS Oberwinter mit Trainingsanzügen aus

Für eine große Überraschung sorgte Prof. Dr. Jörg H. Ottersbach (Foto links) beim Trainingsauftakt  der D-Jugend des TuS Oberwinter.
Mit neuen  Trainings-Anzügen für alle Spieler sowie das Betreuer-Team um Trainer Frank Prangenberg  besuchte der Remagener Steuerberater und Inhaber des Unternehmens „wirtschaftsberater.de“  die Mannschaft bei Ihrer Trainingseinheit. Die Spieler freuten sich sehr und streiften die neuen Trainingsanzüge  sofort über, um stolz darin zu trainieren.
Nach einem herzlichen Dankeschön versprachen die Spieler, sich mit  den neuen Anzügen noch mehr ins Zeug zu legen.
Nachdem die Hinrunde als Gruppenzweiter abgeschlossen werden konnte, fiebert man schon dem Beginn der Rückrunde Anfang März entgegen. Dort warten die Mannschaften aus Sinzig, Heimersheim, Niederzissen/Oberzissen, Grafschafter SV sowie die Mädchenmannschaft des SC Bad Neuenahr als Gegner.

Drei Neue beim TuS Oberwinter

Bezirksliga:

FSG Bengen will mit sechs Neuen das Feld von hinten aufrollen ,SG Westum setzt auf Rückkehrer

­ Drei Neue beim TuS Oberwinter ­,FC Gönnersdorf vertraut auf Kader.

 

Auch wenn die kalte Jahreszeit in diesen Tagen erst richtig Einzug hält, haben die vier Fußball­Bezirksligisten aus dem Kreis Ahrweiler ihre Winterpause beendet.

Die RZ wirft einen Blick auf den Fahrplan und die personellen Neuigkeiten bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf, dem FC Rhenania Gönnersdorf, dem TuS Oberwinter und der SG Westum/Löhndorf.

Der TuS Oberwinter beendete das Jahr 2015 auf Rang drei. Trainer Tomas Lopez will den eingeschlagenen Weg fortsetzen. “Wir wollen uns weiterentwickeln und die gute erste Saisonhälfte fortführen”, bekräftigt er. Drei Neuzugänge sind gekommen. Vom Grafschafter SV verstärkt Yannik Schmitz die Oberwinterer. Aus der Westumer A­Jugend stößt Atrit Islamit hinzu, aus der eigenen Reserve wird Jan Lüttel aufrücken. Bis zum Meisterschaftsauftakt am 28. Februar gegen die SG Sargenroth/Unzenberg/Heinzenbach hat man beim TuS ein straffes Programm organisiert. Fünfmal die Woche versammelt Lopez seine Akteure zum Training, sechs Testspiele wurden vereinbart. Unter anderem fordert man auswärts die Rheinlandligisten SG 99 Andernach (Mi., 3. Februar, 20 Uhr) und SG Mendig/Bell (So., 14. Februar, 15 Uhr). Der erste Test ist in Kripp am Samstag (16 Uhr) gegen Concordia Oidtweiler.

Bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf gestaltete sich die erste Saisonhälfte äußerst schwierig. Der chronisch dünne Kader konnte Verletzungsprobleme nicht kompensieren. Folge: letzter Platz. “Wir müssen das Feld jetzt von hinten aufrollen. Wir haben viel zu tun”, gibt Trainer Jürgen Möller die Richtung vor. Gleich sechs Akteure werden den Kader verstärken, zwei weitere Spieler könnten noch hinzukommen. Sebastian Kernenbach (SC Uckerath), Kevin Wicher (SC Herne), Nick Schüring (SV Leimersdorf) sowie Dustin Friese und die Brüder David und Jörn Kreuzberg (alle SG Bad Breisig) sollen helfen, die FSG noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu führen. Der erste Test ist am Samstag (17 Uhr) beim Mittelrhein­A­Ligisten SC Altendorf­Ersdorf.

Beim FC Gönnersdorf ist man mit dem Tabellenplatz neun eigentlich ganz zufrieden. Trainer Ralph Seul warnt aber: “Der Punkteabstand zum ersten Abstiegsplatz hat sich in den Wochen vor der Winterpause drastisch verringert. Wir müssen uns auf die Hinterbeine stellen und schnell die nötigen Punkte einfahren.” Den Verein verlassen hat Fabian Lückenbach, der berufsbedingt seine Copyright © Rhein­Zeitung 2016. Texte und Fotos von Rhein­Zeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung, siehe Impressum. Laufbahn beendet hat. Neuzugänge hat die Rhenania nicht zu vermelden. Das erste Testspiel erfolgt am Samstag (15 Uhr) bei der SG 99 Andernach II.

Die SG Westum/Löhndorf beginnt ihre sechswöchige Vorbereitung in der Halle und im Kraftraum, ehe es am 28. Januar erstmals ins Freie geht. Drei Tests hat die SG vorgesehen. A­Ligist SV Dernau (auswärts, Mi., 3. Februar, 19.30 Uhr) und B­Ligist SG Franken/Königsfeld (zu Hause, So., 14. Februar, 14.30 Uhr) sind die ersten Gegner. Die Generalprobe gibt’s am 20. Februar bei den Spfr Troisdorf (Bezirksliga). Beim Personal setzt die SG auf Rückkehrer. Merlin Ehrenz hat sein Auslandsaufenthalt beendet und zählt in der Rückrunde wieder zu Kader. Christian Harst kehrt nach langer Verletzungspause zurück. Mit Chris Breuer kommt ein Spieler, der vor eineinhalb Jahren schon für Westum aufgelaufen ist und zwischendurch kurz beim SV Dernau spielte. Ein Wermutstropfen ist die studienbedingte Abwesenheit von Tom Weber bis Mitte März. “Erklärtes Ziel bleibt natürlich der Klassenverbleib. Wir haben nur einen Punkt Vorsprung, das ist eigentlich nichts”, macht SG­Trainer Elmar Schäfer deutlich.

Bericht aus der Rhein-Rheinzeitung

David gegen Goliath im B – Juniorinnen Rheinlandpokal

 

Für die B-Mädchenmannschaft des TuS Oberwinter geht es nach der dreiwöchigen Ferienpause mit zwei Topspielen in die kalte Jahreszeit. Nach einem starken Saison Beginn mit einem Unentschieden und dem 4:2 Erfolg in Andernach folgten leider zwei Niederlagen und dem abrutschen auf den vierten Tabellenplatz.

Nun bekommen es die Kickerinnen der Grün-Weißen mit dem Tabellenführer der Bezirksliga aus Rengsdorf zu tun. Im Hinspiel konnten die nur mit 11 Spielerinnen angereisten  Oberwinterinnen eine 2:0 Führung nicht über die Zeit bringen und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.Für das Spiel am Samstag den 7.11.15 um 16 Uhr in Bandorf hofft man aber dem Tabellenführer wieder Paroli bieten zu können.

center 

Viel „Arbeit“ wartet auf Oberwinters starken Rückhalt Torhüterin Klaudia Szpilmann

 

Anders wird es beim Rheinlandpokal – Achtelfinale am Sonntag den 15.11.2015 um 14 Uhr in Bandorf aussehen.
Kein geringerer als der 4. Platzierte der Bundesliga West/Südwest wurde aus dem Los Topf gezogen.Die Mannschaft vom SC 13 Bad Neuenahr ist mit 3 Junioren Nationalspielerinnen mindestens eine Nummer zu groß für die Mannschaft aus Oberwinter. Aber  mit der richtigen Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung hofft man auf ein achtbares Ergebnis vor heimischer Kulisse.

TuS weiter in der Spur

Der TuS Oberwinter hat das Derby in der Fußball­Bezirksliga Mitte bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf mit 3:0 (1:0) für sich entschieden. Vor 120 Zuschauern waren die Gäste auf dem Leimersdorfer Kunstrasen die klar überlegene Mannschaft und setzten sich verdient durch. Die FSG rutschte nach der vierten Niederlage in Serie ohne eigenen Treffer auf den vorletzten Tabellenplatz, Oberwinter verkürzte den Rückstand auf den zweiten Platz auf vier Punkte. Es war ein Spiel auf ein Tor, fast die gesamte Spieldistanz über befand sich der Ball in der Hälfte der Bengener, die sehr tief standen.

Dennoch fand der TuS früh eine Lücke. Der Oberwinterer Stürmer Tim Palm verlängerte einen Einwurf auf Jonas Jaber, der aus kurzer  Distanz in der neunten Minute zum 1:0 traf. Die Gäste waren danach weiter deutlich überlegen, es fehlte aber an letzter Konsequenz. So entwickelte sich kein gut anzusehendes Fußballspiel. Erst nach der Pause gab es wieder Zählbares. Palm war im Strafraum durch FSG­Akteur Jannik Dresen in einer unübersichtlichen Situation gefoult worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Jaber (57.). Spätestens jetzt war die Partie entschieden, die FSG machte nicht den Eindruck, ein Tor erzielen zu können. Nach zwei Vorlagen erzielte Palm dafür noch selbst ein Tor. Der eingewechselte Mert Tekin assistierte beim 3:0 (75.).

“Wir haben nicht mehr getan als notwendig. Es war kein gutes Spiel von uns, aber wir waren auch nie in Bedrängnis”, befand TuS­ Trainer Thomas Lopez. FSG Trainer Jürgen Möller erklärte: “Oberwinter war die bessere Mannschaft, aber wir haben nicht viel zugelassen. Nach vorn konnten wir aber nicht viel unternehmen. Wenn, waren es meist Zufallsprodukte. Die Niederlage geht in Ordnung, fällt aber vielleicht ein zwei Tore zu hoch aus.”

FSG Bengen/Lantershofen: Wäsch, Reineri (80. Kniel), Bachem, Münch, Schwiperich, Scholl, Dresen, Friese, Bauer, Lang, Gesell (64. Spieckermann).

TuS Oberwinter: Kauert, Brötz, Irmgartz, Enke, Saess, Merken, Gilles, Nuhn (65. Tekin), Jaber (70. Koll), Groß, Palm

Quelle :Rhein-Zeitung