Letzter Test

Generalprobe misslungen!

Wie schnell doch so ein Urlaubseffekt verpuffen kann. Da ist Tomas Lopez gerade aus den Ferien zurückgekommen, um dann gleich als Trainer des Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter mitzuerleben, wie der letzte Test vor dem Saisonstart am nächsten Samstag (16 Uhr) in Nentershausen bei den Spfr Eisbachtal verloren geht. Ein 3:5 hat der Rheinlandligaaufsteiger beim Mittelrhein-Bezirksligisten SV Wachtberg kassiert – nach einer 3:1-Führung zur Pause. Womit es um den Erholungseffekt von Lopez gleich wieder geschehen war. „Man kann es so sehen“, meinte er – allerdings augenzwinkernd und um den Zusatz erweitert: „Man darf nicht alles überbewerten.“ Dass ihm vieles bei dem Auftritt in Wachtberg nicht gefallen hat, wollte er freilich nicht verhehlen.

Schon vor der Pause hatte es einige Sachen gegeben, die nach Ansicht des Trainers bei einer da noch „vernünftigen Leistung“ (Lopez) kritikwürdig gewesen waren. Tobias Sonntag per Freistoß (11.), Julian Merken (14.) und Thomas Enke (31.) hatten trotzdem aus dem frühen Wachtberger 1:0 durch Ismail Botrahi (3.) eine 3:1-Pausenführung gemacht.

Um die brachte sich der TuS dann aber in der zweiten Halbzeit innerhalb von nicht einmal 20 Minuten. Abulkader Yaman (47., 56.) und Olcay Yildirim (52., 65.) sorgten mit ihren Treffern für eine abermalige Wende. „Da haben bei uns Laufbereitschaft und Zweikampfstärke gefehlt. Darüber müssen wir diese Woche sprechen“, machte Lopez deutlich.
Quelle: Rhein-Zeitung

Testspiele TuS Oberwinter

Fünf Testspiele stehen bis jetzt auf dem Programm:

Donnerstag 29. Juni bei der SG Mülheim-Kärlich II (19.30 Uhr) in Mülheim
Dienstag 4. Juli gegen die SG Westum/Löhndorf (19.30 Uhr) in Bandorf
Dienstag 11. Juli beim SV Dernau (19.30 Uhr) in Dernau
Samstag 15. Juli beim VfL Bad Ems (14.30 Uhr) in Bad Ems
Sonntag 23. Juli gegen den SV Wachtberg (16 Uhr) in Wachtberg

Herausforderung “Rheinlandliga” hat begonnen

Gerade einmal rund vier Wochen ist es her, dass der TuS Oberwinter sein letztes Saisonspiel in der Fußball-Bezirksliga bestritten und den Aufstieg in die Rheinlandliga gefeiert hat. Eine lange Pause war Spielern, Trainer und den Verantwortlichen nicht beschieden, denn die Vorbereitung auf die neue Saison in der neuen Klasse hat schon begonnen.

Womit der TuS auch vor der neuen Herausforderung „Rheinlandliga“ seinen Prinzipien treu geblieben ist. „Wir setzten wie immer auf Kontinuität und Spieler aus der Gegend. Das entspricht der Vereinsphilosophie. Wir wollen nicht mit allen Mitteln nach oben kommen und dann riskieren, dass alles zusammenbricht“, betont Lopez.

Das große personelle Durchmischen in der Sommerpause gehört folglich nicht zu den üblichen Gepflogenheiten in Oberwinter. Weshalb es auch ins Bild passt, dass mit Merlin Erens nur ein Spieler den Verein verlässt, er geht zurück zur SG Westum/Löhndorf.

Dass der TuS mit seiner Philosophie nun der klassenhöchste Verein im Kreis Ahrweiler ist, bestätigt Lopez und den TuS nur auf ihrem Weg: „Die Langfristigkeit spricht doch für uns. Wir sind im Gegensatz zu anderen Mannschaften hier im Kreis schon seit vielen, vielen Jahren konstant überkreislich vertreten. Das zeigt doch, dass wir sorgfältig und vernünftig arbeiten und keine verrückten Sachen machen“, so Lopez.

Neu ist die Rheinlandliga für Oberwinter nicht. Noch in der Saison 2014 hat der TuS nach dem Abstieg 2009 den Wiederaufstieg in diese Klasse geschafft, sie nach nur einem Jahr aber wieder verlassen müssen. Lopez zeigt sich nun zuversichtlich, dass dies nicht erneut passieren wird: „Diesmal ist der Kader ausgeglichener besetzt. Und wir haben keinen Leistungsträger verloren.“

Und von den drei Neuzugängen hofft Lopez, dass sie seine Mannschaft weiterbringen. Paul Gemein etwa hat schon trotz seiner 19 Jahre einiges erlebt. Der Stürmer spielte bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga der U 17 (40 Einsätze) und U 19 (29), kam dort auch in der Uefa Youth League zum Einsatz, war schon bei Oberligist SpVgg Burgbrohl und zuletzt eben beim ABC. Er soll den TuS im Sturm unberechenbarer machen.

Mit 19 Jahren ebenfalls noch jung ist Furkan Karin, der in der Abwehr auf der Außenbahn zum Einsatz kommen soll. Derweil bringt Fabian Münch mit seinen 26 Jahren schon einiges an Erfahrung mit, zudem ist er variabel einsetzbar als Innenverteidiger, als Sechser oder auf der Außenbahn. Nach einer kurzen Begrüßung durch Lopez ging es beim ersten Training mit einem kleinen Spielchen weiter. Und auf den Ball werden die Spieler in der Vorbereitung auch nicht verzichten müssen.

„So gut wie alle Trainingseinheiten sind mit Ball“, erklärt Lopez. Und dafür, dass die Mannschaft fit ist, soll ein Neuzugang im Trainerstab sorgen: Simon Gassen. Der Sportstudent ist von nun an für den Bereich Athletik zuständig. Zuletzt hat der Westumer sich um die Jugend bei der TuS Koblenz gekümmert.

Nun haben er und Lopez noch etwas mehr als fünf Wochen Zeit, die Spieler in Form zu bringen. Die Saison beginnt am Wochenende 29./30. Juli. Bis dahin stehen fünf Testspiele auf dem Programm: 29. Juni bei der SG Mülheim-Kärlich II (19.30 Uhr), 4. Juli gegen die SG Westum/Löhndorf (19.30 Uhr), 11. Juli beim SV Dernau (19.30 Uhr), 15. Juli beim VfL Bad Ems (14.30 Uhr), und 23. Juli gegen den SV Wachtberg (16 Uhr)

Quelle:Rhein-Zeitung

Video von der Nummer Eins am Rhein !

Die Nummer 1

Tschüss Bezirksliga !

Fabian Gilles verhindert Oberwinterer Niederlage vor der Meisterfeier

Zum Saisonabschluss hat es für den TuS Oberwinter als Meister der Fußball-Bezirksliga Mitte ein 3:3 (2:2)-Unentschieden gegen Ata Sport Urmitz gegeben. Für die Oberwinterer hatte dieses Remis zum Abschluss der Saison keine größere Bedeutung – abgesehen von dem Umstand, dass sie damit um einen Punkt weniger nicht das beste Heimteam der Liga stellen (sondern TuS Kirchberg und TuS Rheinböllen mit je 31 Punkten). Für die Gäste wäre dieses Remis eminent wichtig gewesen, wenn die SG Mendig/Bell aus der Rheinlandliga abgestiegen wäre. Da die SG Eintracht aber doch noch den Klassenverbleib geschafft hat, steigt der Drittletzte aus der Bezirksliga nun nicht ab. Was jetzt der SG Niederburg zugutekommt, die einen Punkt hinter Urmitz die Saison auf dem drittletzten Rang beendet hat.

Das Spiel war für Oberwinter in den Hintergrund gerückt. Vor der Partie war die Mannschaft durch Bezirksliga-Staffelleiter Vinzenz Klein geehrt worden, nach der Partie ging es per Autokorso von der Bandorfer Höhe durch den Ort. Gewohnt gelassen nahm TuS-Trainer Thomas Lopez die Feierlichkeiten hin. „Richtig emotional war es nach dem Spiel in der Vorwoche, als der Aufstieg und die Meisterschaft besiegelt wurden. Heute konnten wir das letzte Spiel genießen. Die harte Arbeit der gesamten Saison findet nun ein Ende, und darauf können wir alle wirklich stolz sein“, so Lopez.

Im Spiel war sein Team durch ein Tor von Yannick Stutzke (7.) früh in Rückstand geraten, ließ sich dadurch aber kaum beeindrucken. Tim Palm glich in der munteren Partie in der 22. Minute zum 1:1 aus, und nur drei Minuten später traf Thomas Enke nach einem Foul an Björn Thünker per Freistoß zum 2:1.

Doch mit Stutzke hatte Urmitz einen treffsicheren und agilen Stürmer, der nach 35 Minuten zum zweiten Mal traf und die Partie wieder offen gestaltete. Im zweiten Durchgang passierte zunächst eine halbe Stunde lang nicht viel, ehe Stutzke zum dritten Mal zuschlug und die Gäste mit dem 3:2 erneut in Führung brachte (75.). Was der TuS aber nicht auf sich sitzen lassen wollte. Der Meister zeigte viel Einsatz und Wille und wollte die anschließenden Feierlichkeiten nicht mit einer Niederlage angehen.

Fabian Gilles markierte somit in der 88. Minute noch den Ausgleich zum 3:3 und leitete eine weitere lange Nacht in Oberwinter ein. „Jetzt steht erst einmal die Mannschaftstour an. Und dann starten wir schon am 19. Juni in die Vorbereitung auf die Rheinlandliga. Wir sind derzeit noch in Gesprächen mit einem weiteren Neuzugang. Dann sind auch die personellen Planungen abgeschlossen, und wir können unsere neuen Ziele engagiert angehen“, meint Lopez. lkl

TuS Oberwinter: Kauert, Irmgartz (55. Buqinca), Koll, L. Gilles, F. Gilles, Schmitt (70. M. Gilles), Sonntag, Merken, Palm, Enke, Thünker (75. Saess)

Quelle Rhein Zeitung

Der Oberwinterer Trainer Tomas Lopez im Interview

“Der Verein hat sich verändert und verbessert”

Seit seinem 17. Lebensjahr gehört Tomas Lopez nun schon dem TuS Oberwinter an. Erst als Spieler, als Stürmer genauer gesagt, und seit 2004 als Trainer. In dieser Zeit hat der mittlerweile 44-Jährige schon so manchen Auf-, aber auch Abstieg erlebt. Jetzt gerade gab es wieder einen Aufstieg zu feiern nach dem 2:1 am vergangenen Samstag bei Verfolger TuS Kirchberg – und zwar vorzeitig: den in die Fußball-Rheinlandliga. Vor dem letzten Saisonspiel in der Bezirksliga am Samstag (17.30 Uhr) zu Hause gegen Ata Urmitz sprach die RZ mit dem Oberwinterer Urgestein.

Herr Lopez, haben Sie sich von der Aufstiegsfeier gut erholt?

Ja, aber wir haben schon gut gefeiert. Erst im Vereinslokal, dann noch woanders. Das ging schon bis weit in den Sonntag hinein.

TuS Trainer Tomas Lopez nach der “Meisterdusche”

Der Vorsprung auf die Verfolger war dann doch groß, danach hat es vor ein paar Wochen noch gar nicht ausgesehen. Sind sie selbst überrascht?

Ja, sieben Punkte sind schon eine Menge Holz. Das liegt aber auch daran, dass wir zuletzt noch gegen beide Verfolger gespielt und gewonnen haben. Und auch daran, dass Metternich etwas die Flügel hängen ließ.

Was hat denn den Ausschlag zu Ihren Gunsten gegeben?

Die Mannschaft hat trotz der zwischenzeitlich vielen Verletzten immer an sich geglaubt und engagiert gearbeitet. Dann haben wir uns auch von den Rückschlägen Anfang der Rückrunde nicht verrückt machen lassen. Wichtig war vor allem aber die taktische Umstellung im Frühjahr von einem 4-1-4-1- auf ein 4-4-2-System. Das hat besser zur Mannschaft gepasst.

Sie haben bislang mit Paul Gemein vom Ahrweiler BC und Fabian Münch vom A-Ligisten FSG Bengen nur zwei Spieler aus der Region zur nächsten Saison geholt. Steht der Kader damit?

Es kommt auch noch Abwehrspieler Furkan Kalin vom Ahrweiler BC. Und mit einem weiteren Spieler sind wir noch im Gespräch. Da aber nur Merlin Erens geht, vertrauen wir auf den bestehenden Kader.

Schreckt Sie nicht die Erinnerung an die Rheinlandligasaison 2014/2015, als Sie ähnlich verfuhren und gleich wieder abstiegen?

Nein, das war damals eine andere Situation. Da haben zwei wichtige Spieler aufgehört, zudem hatten wir auch sehr viel Verletzungspech. Heute sind wir in der Breite viel besser aufgestellt. Das ist in der Rheinlandliga wichtig.

Gibt es also keine wichtige Erfahrung aus der Abstiegssaison?

Erfahrungen macht man immer. Der Verein hat sich seit dem Abstieg verändert und verbessert – was die Mannschaft betrifft, das Trainerteam und auch das Umfeld. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen. Bad Breisig ist nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga jetzt gleich wieder abgestiegen, wir sind seitdem einmal Dritter geworden und nun Meister. Die Saison jetzt hat auch gezeigt, wie wichtig die Kommunikation mit Spielern und Vorstand ist.

Sie sind jetzt schon so lange beim TuS Oberwinter. Wollen Sie es Birk Hilberath gleichtun, der fast drei Jahrzehnte den Ahrweiler BC trainierte?

Der TuS Oberwinter ist mein Heimatverein und immer erster Ansprechpartner. Solange es der Vorstand will und es mir Spaß macht wie jetzt, wird das auch so bleiben. Aber das muss nicht heißen, dass es für immer und ewig ist.

Quelle: Rhein Zeitung

TuS Oberwinter schlägt im Spitzenspiel zurück und holt vorzeitig den Titel

Nach zwei Jahren in der Fußball-Bezirksliga ist der TuS Oberwinter in die Rheinlandliga zurückgekehrt. Und das ist beeindruckender Manier. Zwei Wochen, nachdem die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez mit dem FC Mettternich einen der beiden großen Konkurrenten auf dessen Platz bezwungen hat (1:0), setzte sie sich nun auch beim zweiten Rivalen durch. Oberwinter gewann im Spitzenspiel beim TuS Kirchberg mit 3:2 (1:0). Damit steht die Mannschaft nach dem vorletzten Spieltag vorzeitig als Meister fest – mit sieben Punkten Vorsprung auf die beiden Verfolger. Dass Metternich zu Hause mit 0:1 gegen Cosmos Koblenz verloren, war nur noch eine Randnotiz. Der lautstarke Anhang aus Oberwinter feierte derweil lautstark den Titelgewinn. Und zu Hause in Oberwinter ging es dann munter weiter. „Wir haben bei uns im Vereinsheim ordentlich gefeiert“, berichtete Abteilungsleiter Helmut Born.

Da musste ein heftiger Fehler von Kirchbergs Torwart Peter Kunz schon nachhelfen, um Oberwinter das 1:0 zu ermöglichen (8.). Er ließ den Ball nach einem harmlosen Schuss aus den Händen gleiten. Oberwinters Thomas Enke hatte keine Mühe, das Geschenk anzunehmen.

Auf der anderen Seite leistete sich der Tabellenführer solche Patzer freilich nicht. „Wir haben in der ersten Halbzeit keine einzige Chance zugelassen“, erkannte Gästetrainer Thomas Lopez richtig. Kirchberg auch nicht – eben bis auf den verhängnisvollen Fauxpas von Kunz.

Die zweite Spielhälfte entschädigte die für dieses Spitzenspiel doch wenigen Zuschauer (253). Sechs Minuten nach Wiederanpfiff tankte sich der Kirchberger Artur Stürz unwiderstehlich durch und knallte den Ball mit Vehemenz zum 1:1-Ausgleich ins Netz (51.). Auch am 2:1-Führungstreffer war er maßgeblich beteiligt. Über die rechte Außenbahn passte er nach innen, fand Geburtstagskind Süleyman Özer (21 Jahre), der mit der Hacke auf Alexander Singer weiterleitete. Mit einem präzisen Innenseitstoß markierte der Spielmacher sein 14. Saisontor (58.).

In dieser Phase schien es, als würden die Gäste noch einmal ins Schlingern geraten. Das 3:1 für Kirchberg lag in der Luft. Wieder Artur Stürz und vor allem der sehr aktive Torsten Resch sorgten für Wirbel vor dem Gästetor. Aber der Treffer wollte nicht fallen. Worauf Oberwinter dann eben doch wieder seine Qualitäten in die Waagschale warf.

,, Wie wir nach dem 1:2 zurückgekommen sind, und das vor allem in Kirchberg, ist schon die Meisterschaft wert“, frohlockte Oberwinters Trainer Tomas Lopez. Tatsächlich gab der TuS Kirchberg die Führung aus der Hand. Mario Brötz staubte nach einer zu kurzen Abwehr zum 2:2 ab (66.). Der Siegtreffer fiel in der 69. Minute nach einem gelungenen Spielzug, den der eingewechselte Jonas Jaber zum Meisterschaftstreffer verwertete: „Wir hatten in der Saison Tiefs und Hochs, wie andere Mannschaften auch, aber wir haben am Ende zurecht die Meisterschaft gewonnen“, resümierte Tomas Lopez.

Und was sagte der Kirchberger Trainer Christian Schneider dazu? „In der zweiten Halbzeit haben wir unser wirkliches Potenzial gezeigt. Machen wir noch das 3:1, was durchaus möglich gewesen wäre, dann wird es ein anderes Spiel.“

Wurde es aber nicht. Womit der TuS Oberwinter in der nächsten Saison wieder Rheinlandligist ist.

Quelle : Rhein Zeitung

Aufstieg geschafft!!!!!!

Der TuS Oberwinter spielt in der neuen Saison wieder in der Rheinlandliga.
Durch einen 3:2 Erfolg in Kirchberg wurde die Meisterschaft perfekt gemacht.Innerhalb von 2 Minuten wurde ein 2:1 Rückstand Mitte der 2.Halbzeit in einen Sieg umgewandelt.