“Palm Samstag” in Oberwinter

Der TuS Oberwinter hat den Kampf um den dritten
Tabellenplatz in der Fußball­Bezirksliga Mitte noch nicht aufgegeben.

Am vorletzten Spieltag gelang der Mannschaft von Trainer Tomas Lopez ein
völlig verdienter 5:2 (4:2)­Heimsieg gegen die SG Liebshausen.
Gleichzeitig profitierte der TuS vom Ausrutscher des TuS Kirchberg gegen
den Lokalrivalen aus Gönnersdorf. Eine 3:1­Führung wurde noch aus der
Hand gegeben. “Das 3:3 von Gönnersdorf in Kirchberg hat uns natürlich
sehr gut gefallen. Vor dem letzten Spieltag sind wir bis einen Punkt an
Kirchberg herangerückt”, freute sich Lopez.

Leidenschaft, Spielfreude und guter Fußball wurden den knapp 50 Zuschauern
im letzten Saisonheimspiel präsentiert. Der Mann des Tages war schnell
gefunden. Torjäger Tim Palm gelang nach dem 0:1­Rückstand durch Pascal
Endres (16.) ein lupenreiner Hattrick (17., 20., 24.). Damit schraubte der 26­
Jährige seine Torquote auf mittlerweile 18 Treffer. “Tim hat wieder richtig gut
agiert und sich für seinen hohen Aufwand belohnt. Insgesamt hat es Spaß
gemacht, der Mannschaft zuzusehen”, so Lopez nach dem 16. Saisonsieg, der
sogar noch deutlich höher hätte ausfallen können. Zwar gelang SG­Akteur
Maurice Volkweis der zwischenzeitliche 2:3­Anschlusstreffer (34.), Tore von
TuS­Defensivspezialist Mirco Koll (44.) und dem eingewechselten Mert Can
Tekin (84.) sorgten allerdings für den hochverdienten 5:2­Endstand. Lopez: “Wir
hatten das Spiel jederzeit im Griff und spielen zum Saisonende wieder richtig
guten Fußball.” Klar ist: Gewinnt der TuS Oberwinter auch das letzte
Saisonspiel am kommenden Samstag beim FC Cosmos Koblenz, ist das
Erreichen des dritten Tabellenplatzes tatsächlich noch drin.
“Kirchberg spielt parallel in Liebshausen. Das wird nicht einfach”, so Lopez.
Und: “Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, sind definitiv noch im Rennen
um Platz drei und nehmen die Herausforderung an.”

TuS Oberwinter: Kauert (87. Mehren), Koll, Enke, Gilles (76. Tekin), Merken,
Brötz, Irmgartz, Saess, Jaber, Nuhn (76. Islami), Palm

Quelle : Rhein Zeitung

Letztes Heimspiel am Samstag

Mit einem Sieg möchte sich der TuS Oberwinter am Samstag
(17.30 Uhr) im letzten Saisonheimspiel dieser Spielzeit von seinen
Anhängern verabschieden. Einfach wird das allerdings nicht. Denn mit der
SG Liebshausen/Mörschbach/Argenthal erwartet die Mannschaft von TuSTrainer
Tomas Lopez die drittstärkste Rückrundenmannschaft der Liga auf
dem Kunstrasenplatz in Bandorf.

Nur der FC Metternich und der TSV Emmelshausen konnten 2016 mehr Punkte
sammeln als die SG Liebshausen, die aus den vergangenen fünf Spielen zwölf
Punkte holte und sich nur dem Tabellenzweiten aus Metternich (1:3) geschlagen
geben mussten.
“Ein Blick auf die Tabelle zeigt doch, wie stark sich Liebshausen zuletzt
präsentiert hat”, sagt Lopez. In der Tat. Oberwinter hat nur noch fünf Punkte
Vorsprung auf die Spielgemeinschaft. Nach der Hinrunde waren es noch neun.
“In Gönnersdorf haben wir uns ein 1:1 erkämpft, die letzten beiden Saisonspiele
wollen wir natürlich auch nicht verlieren”, so Lopez. Und: “Natürlich wollen wir
uns am liebsten mit einem Sieg von unseren Zuschauern verabschieden.” Mit
einem Auge wird der TuS­Coach am Samstag wohl auch nach Kirchberg
schielen, denn noch hat Oberwinter eine kleine Chance auf den dritten
Tabellenplatz.
Die Rechnung ist einfach: Gewinnt Oberwinter gegen Liebshausen und verliert
Kirchberg parallel gegen Gönnersdorf, sind beide Teams einen Spieltag vor
Saisonende punktgleich. Das Hinspiel konnte Liebshausen im Übrigen knapp
mit 2:1 für sich entscheiden. Nach der Führung durch Tim Palm kassierte der
TuS erst den Ausgleich durch Michael Schmidt und in der dritten Minute der
Nachspielzeit noch den zweiten Treffer durch Roman Theise. Lopez: “Ich
erinnere mich an eine sehr unglückliche Niederlage.”

Hoffnung macht dem Trainer ein Blick auf die Statistik. Denn Oberwinter gehört
zu den heimstärksten Mannschaften der Liga, verlor auf dem eigenen
Kunstrasen nur gegen die SG Müden (0:2) und den FC Plaidt (0:2).

Quelle :Rhein Zeitung

Zweite Mannschaft mit Auswärtssieg

SV Mayschoß -­ TuS Oberwinter II 2:3 (2:1). “Es ist bitter für meine Mannschaft,
der ich keinen Vorwurf machen kann. Zumindest den einen Punkt hätten wir
verdient gehabt”, bedauerte der Mayschoßer Trainer Alfons Schmitt.

Toni Ockenfels, Trainer der Gäste, meinte: ” Viel Krampf und Kampf. Wir wollten uns
nicht blamieren, waren aber nahe dran. Mayschoß hat körperlich stark gespielt.

Wir sind einfach zufrieden mit den drei Punkten.” Tore: 1:0 Dennis Leyendecker
(20.), 1:1 Felix Antwerpen (30.), 2:1 Daniel Görres (35.), 2:2 Paul Warmbier
(67.), 2:3 Jens Winking (85.). Besonderheit: Gelb­Rote Karte gegen den
Oberwinterer Okay Tahtaci wegen wiederholten Foulspiels (81.)

Punkteteilung im Derby

Im Derby der Fußball­Bezirksliga Mitte zwischen dem
FC Rhenania Gönnersdorf und dem TuS Oberwinter ist ist es vor 170
Zuschauern über 90 Minuten zwar ordentlich zur Sache gegangen, unfair
war die Partie aber zu keinem Zeitpunkt, im Gegenteil. Am Ende trennten
sich beide im drittletzten Saisonspiel mit einem 1:1 (0:0) voneinander.

Es war etwas schmeichelhaft für die Gäste. Denn nach dem Führungstreffer
durch TuS ­Angreifer Tobias Nuhn (55.) antworteten die Gastgeber prompt durch
Torjäger Timo Schmidgen (57.) mit dem Ausgleich.
Das 13. Saisontor für den 31­Jährigen, der nach dem Flugkopfball­Ausgleich im
Übrigen noch zweimal treffen sollte. Schiedsrichter Marc Latsch erkannte aber
sowohl den Treffer in der 65. als auch das Tor in der 78. Minute wegen Abseits
nicht an. FC­ Trainer Ralph Seul zeigte sich am Ende mit der Leistung seiner
Mannschaft mehr als zufrieden: “Wir haben nach dem Gegentor ein richtig gutes
Spiel gemacht. Nach dem 0:1 ahnte ich schon Böses, aber meine Jungs haben
mich eines Besseren belehrt. Mit dem Ausgleich haben wir den Druck auf
Oberwinter von Minute zu Minute erhöht. Für uns war definitiv mehr drin.”
Wenn sein Stürmer Schmidgen den Ball in der 60. Minute nach einem feinen
Spielzug nicht an TuS­Torhüter Benjamin Kauert und dem Tor vorbeigezielt
hätte, wäre der Derbysieg vermutlich perfekt gewesen.

“Im Endeffekt ist das Unentschieden in Ordnung. Allerdings muss man ganz klar
sagen, dass wir dieses Derby mit ein bisschen mehr Pech hätten auch noch
verlieren können”, räumte Oberwinters Trainer Tomas Lopez angesichts der
Vielzahl an Chancen für die Gastgeber ein. Wirklich zufrieden konnte Lopez nur
mit den ersten 45 Minuten seiner Mannschaft sein. Der favorisierte TuS stand
kompakt und ließ Gönnersdorf zunächst kaum zur Entfaltung kommen. “Mit dem
Ausgleich durch Schmidgen haben wir das Spiel dann aber aus der Hand
gegeben”, bilanzierte Lopez und stellte klar: “In einigen Situationen hat man
schon gemerkt, dass es für beide Seiten um nichts mehr ging.”
Tatsächlich ist bei beiden Teams die Luft in der Bezirksligasaison 2015/2016
etwas raus. Zwei Spieltage vor Ende der Saison können beide Mannschaften in
der Tabelle maximal noch einen Platz gutmachen. Oberwinter würde im
Optimalfall noch auf Platz drei klettern, der FC Rhenania Gönnersdorf hat Platz
sieben noch nicht ganz aus den Augen verloren. jutu

FC Rhenania Gönnersdorf: Klee, Morschhausen, Göbel, Krupp, Heuser,
Szlinkiert (74. Zilligen), Gimnig, Felten, Schmitz, Schütz, Schmidgen.

TuS Oberwinter: Kauert, Enke, Koll, Irmgartz, Gilles (80. Schmidt), Merken (60.
Islami), Brötz, Jaber, Lüttel, Palm, Nuhn.
Quelle : Rhein Zeitung

TuS Oberwinter schickt FSG Bengen in die A­ Klasse

Durch die 0:3 (0:1)­Niederlage im Derby beim TuS Oberwinter
ist der Abstieg der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf aus der FußballBezirksliga
Mitte besiegelt. Drei Kopfballtore von Tim Palm (30.), Jonas
Jaber (61.) und Defensivspezialist Thomas Enke (85.) sorgten für den 15.
Saisonsieg des TuS Oberwinter und die 19. Niederlage der FSG Bengen.

“Für uns war es das erwartet schwere Spiel. Oberwinter war spielbestimmend.
Wir wollten das Spiel nicht an uns reißen, sondern über Konter zum Erfolg
kommen. Leider hat das nicht besonders gut geklappt”, bedauerte FSGSpielertrainer
Jörn Kreuzberg.
Spielerisch überzeugen konnten auch die Gastgeber nicht, allerdings waren sie
klar tonangebend und hatten über 90 Minuten gefühlte 75 Prozent Ballbesitz.
Bezeichnend, dass alle Bengener Gegentreffer mit dem Kopf erzielt wurden.
“Das war es dann wohl mit dem Klassenerhalt. Es ist auch besser so, denn wir
wollen endlich Gewissheit haben. Es müsste schon ein Wunder geschehen,
dass wir noch in der Liga bleiben. Der Sieg für Oberwinter ist mehr als verdient”,
gab sich Kreuzberg als fairer Verlierer.
Einen Tag später hatte der Bengener Trainer die Gewissheit: Durch den 2:1­
Sieg der Mülheimer Reserve gegen die SG Sargenroth steht der Abstieg
nunmehr fest. Und der wird beim TuS Oberwinter bedauert. “Es ist schade, dass
Bengen absteigt. Somit geht uns ein echtes Ahrkreisderby in dieser Liga
verloren”, sagte Helmut Born, Sportlicher Leider des TuS Oberwinter. Und:
“Jetzt hoffe ich, dass wenigstens Westum in der Liga bleibt. Ich werde beide
Daumen drücken.” Symbolisch im vorerst letzten Derby zwischen Oberwinter
und Bengen war, dass TuS­Torwart Benjamin Kauert über 90 Minuten nicht
einmal eingreifen musste. Born: “Wir hätten natürlich auch höher gewinnen
können, waren schon sehr überlegen und haben nicht viel zugelassen.”
Während für den TuS Oberwinter am kommenden Freitag mit der Partie beim
FC Rhenania Gönnersdorf bereits das nächste Derby ansteht, erwartet die FSG
Bengen im vorletzten Saisonheimspiel den Dritten TuS Kirchberg.

TuS Oberwinter: Kauert, Enke, Saess, Koll, Gilles, Dogan (60. Lüttel), Brötz,
Irmgartz, Nuhn (80. Islami), Jaber, Palm

FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf: Wäsch, Scholl, Schwiperich, Nolden,
Kreuzberg, Münch (83. Diwo), Ciesla, Giffels, Friese, Kernenbach, (46. Reineri),
Dresen (73. Lang)

Quelle, Rhein – Zeitung

Aus der Traum vom Finale

Niederroßbachs Höhenflug führt ins Pokalfinale

Niederroßbach. Die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain hat tatsächlich den Einzug ins Finale des Fußball-Rheinlandpokals geschafft: Am Mittwochabend bezwangen die Kombinierten den Mitte-Bezirksligisten TuS Oberwinter verdientermaßen mit 2:0 (1:0).

Der gastgebende A-Ligist begann vor der ordentlichen Kulisse von immerhin 873 frierenden Zuschauern furios. Das Einzige, was der Elf von Trainer Nihad Mujakic fehlte, war ein Tor. Chancen für einen schnellen Vorsprung waren auf Seiten des ungeschlagenen Spitzenreiters der A-Klasse Westerwald/Sieg genügend vorhanden. Zunächst hatte der Gast nach einem verunglückten Abschlag von Torwart Benjamin Kauert Glück, dass Mario Pavelic gerade noch von einem TuS-Verteidiger abgelaufen werden konnte. Kurz darauf zog Pavelic einfach mal von der Mittellinie ab, Kauert klärte zur Ecke (5.). Dann stand Oberwinters Schlussmann bei einem Freistoß Kristijan Goliks wieder im Brennpunkt, bestand aber auch diese Prüfung (7.).

Wer war hier A-Ligist und wer kickt in der Bezirksliga? Zu erkennen war das in der Anfangsphase beileibe nicht. Die nächste SG-Gelegenheit verbuchte erneut Golik, dessen Abschluss von der Strafraumgrenze sich jedoch als zu harmlos erwies (12.). Dann flog ein von Pavelic getretener Ball um Haaresbreite über den Kasten des Bezirksligisten. Während Mujakic weiter Druck forderte, ordnete sein Oberwinterer Kollege Tomas Lopez seinen Leuten an, endlich näher an ihren Gegenspielern zu stehen. Bei den Rheinländern ging bis dahin nicht viel und wenn, dann war Jonas Jaber über die rechte Seite flott unterwegs.

Dann aber war es so weit: David Quandel brach über die rechte Seite durch, zog in den Strafraum und überwand den herauseilenden TuS-Keeper Kauert (38.) – die ebenso überfällige wie verdiente Führung der zwar klassentieferen, aber erneut respektlos aufspielenden Hausherren.

Zwar kamen die in grün gedressten Bezirksligisten aus Oberwinter nach neuen Anweisungen ihres Coaches Lopez verbessert aus der warmen Kabine in die klirrende Kälte zurück, SG-Torhüter Stefan Schalles erlebte aber weiter einen recht ruhigen Abend.

Die spielbestimmende Mannschaft blieben die Einheimischen. Kauert rettete im eins-gegen-eins gegen Pavelic, der von Oleg Bese geschickt bedient worden war (47.). Mujakic ärgerte sich: “Wenn wir das 2:0 machen, müssen sie aufmachen.”

Dies schien den langjährigen Rheinlandligisten vom Rhein aufgerüttelt zu haben, der TuS näherte sich in der Folge häufiger dem Kasten der Westerwälder an. “Weiter arbeiten, Jungs”, witterte Lopez am späten Abend nochmals Morgenluft. Dann fiel fast der Ausgleich, doch Tim Palm verzog nach einem leichtsinnigen Fehler in der Hintermannschaft der SG (72.) – da war kollektives Durchatmen bei Mujakic und Co. angesagt. Palm ließ kurz danach auch den nächsten Hochkaräter ungenutzt (75.).

Die Minuten verrannen, SG-Abwehr-Chef Zvonko Juranovic bekam mit seinen Nebenleuten den Laden wieder in den Griff. Und dann schlug der A-Ligist erneut zu und versetzte den Oberwinterern den Garaus. Quandel (wer sonst?) blieb eiskalt wie eine Hundeschnauze, überlupfte Kauert und erhöhte damit gefühlvoll auf 2:0 (89.) – das war natürlich die Entscheidung. Wenig später pfiff Schiri Zimmer ab – der nächste Husarenstreich der SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain war tatsächlich perfekt.

TuS-Trainer Lopez war natürlich maßlos enttäuscht: “Wir haben insgesamt zu wenig getan und uns für ein Halbfinale nicht genug gewehrt. In der zweiten Halbzeit hätten wir die beiden Mega-Chancen nutzen müssen. Das war heute eben der Unterschied: Quandel macht aus zwei Gelegenheiten zwei Buden, wir lassen die Dinger liegen. Wäre uns der Ausgleich gelungen, wären wir sicher körperlich überlegen gewesen.”

Nihad Mujakic war sichtlich gerührt und gab mit stockender Stimme zu Protokoll: “Ich bin überwältigt, wie sich unsere Jungs für ihren großen Traum zerrissen haben. Wir waren meiner Meinung nach die klar bessere Mannschaft, hatten in der Schlussphase aber auch etwas Glück, dass nicht das 1:1 fällt. Das wäre nach dem Spielverlauf nicht gerechtfertigt gewesen. Mario Pavelic macht viele Meter und schafft Räume. Und David Quandel ist eben die coole Sau, die vorne die Dinger reinmacht.”

Im Finale trifft die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain dann auf den Sieger der Partie des Oberligisten FSV Salmrohr gegen den Regionalligisten Eintracht Trier, Mujakics Ex-Klub, die sich erst am Mittwoch, 20. April, im Salmtal duellieren. Der restliche Mittwochabend in Niederroßbach war nur noch grenzenloser Jubel. Das SG-Team und die begeisterten Zuschauer feierten ausgelassen auf dem Platz. Sie sangen vom Finale und stimmten sogar an: “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…”

Niederroßbach/Emmerichenhain: Schalles – Kolb, Juranovic, Haas, Sarholz (85. Hensel) – Bese (79. Rexhaj), Brak, Golik, Goebel – Quandel, Pavelic.

Oberwinter: Kauert – Enke, Merken, Koll, Dogan – Irmgartz (71. Cardoso), Brötz – Jaber, Islami (84. Antwerpen), Gilles – Palm.

Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich).

Zuschauer: 873.

Tore: 1:0, 2:0 David Quandel (38., 89.)

Quelle:Rhein Zeitung

Aus im Halbfinale

Und Abpfiff! Niederroßbach schlägt Oberwinter 2:0 und steht im Finale des Rheinlandpokals!

Halbzeit 1:0 für Niederroßbach

Halbzeitfazit: A-Ligist Niederroßbach tritt so selbstbewusst auf, wie es die Fans schon im Viertelfinale gegen Eisbachtal gesehen haben. Von der ersten Minute an setzten die Westerwälder den Gast aus Oberwinter unter Druck und erarbeiteten sich einige Chancen. Auch Hochkaräter. Das Tor durch David Quandel war überfällig, die Führung hätte schon zur Pause deutlicher ausfallen können.

Rheinland – Pokal

Das gab es noch nie in der Geschichte des Bitburger-Rheinlandpokals: Wenn sich am Mittwoch, 16. März, ab 19.30 Uhr, im ersten Halbfinale des laufenden Wettbewerbs die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain aus der Rheinland-Kreisliga A Westerwald/Sieg und der klassenhöhere Bezirksligist TuS Oberwinter gegenüberstehen, kommt es in der Vorschlussrunde zum Vergleich eines Acht- und eines Siebtligisten.

Weitaus standesgemäßer ist da schon die zweite Halbfinalpartie: Der Titelverteidiger FSV Salmrohr aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und Südwest-Regionalligist Eintracht Trier treffen am Mittwoch, 20. April, ab 17.30 Uhr, aufeinander. Die Sieger sind beim Finaltag der Amateure am 28. Mai dabei.

Favorisierte Gegner auszuschalten, haben sowohl Niederroßbach, wie auch Oberwinter in den Runden zuvor reihenweise geschafft. Im Viertelfinale feierte man im Westerwald ein 2:1 gegen Rheinlandligist Sportfreunde Eisbachtal, in Oberwinter stolperte der Oberligist SV Mehring und verlor mit 0:2. „Am Mittwoch erwartet meine Jungs ein Riesending“, frohlockt SG-Trainer Nihad Mujakic. Der 39-jährige Ex-Profi der TuS Koblenz, der Sportfreunde Siegen und der Trierer Eintracht beobachtete Oberwinter eigens am Freitag beim 0:2 gegen den FC Alemannia Plaidt: „Wir sind auch diesmal nicht der Favorit. Wenn alles passt, sind wir aber in der Lage, das Spiel zu gewinnen.“

Sein Team stimmte sich am Sonntag in der A-Klasse Westerwald/Sieg mit einem klaren 5:0-Sieg gegen die SpVgg Lautzert-Oberdreis auf das Pokal-Halbfinale ein, womit die Tabellenführung manifestiert wurde. „Das war die Pflicht, Mittwoch folgt die Kür“, stellt Mujakic klar – und schiebt nach: „Die Meisterschaft hat für uns Priorität.“ Und dennoch: Auf das Duell mit Oberwinter sind sie im Dreiländereck Rheinland-Pfalz/Hessen/Nordrhein-Westfalen besonders heiß. 1.500 Zuschauer werden im 820-Seelen-Dorf erwartet, darunter 150 aus dem 100 Kilometer entfernten, am Rhein gelegenen Oberwinter.

“Den Finaleinzug würden wir bis zum Morgengrauen feiern”
Auf besonderes Tamtam verzichten sie bei der Spielgemeinschaft Hoher Westerwald: Treffpunkt ist wie gehabt eineinhalb Stunden vorher. Bei Kaffee und Kuchen bittet Coach Mujakic („Lieber ein dreckiges Spiel, als eine große Show.“) zunächst zur Mannschaftsbesprechung. Der Hartplatz sei bestens präpariert, versichert er. Die rote Erde von Niederroßbach könnte ein großer Vorteil sein gegen an Kunstrasen gewöhnte Gäste.

In der Vorbereitung vertrauen Mujakics Schützlinge auch wieder den Künsten von Nam Luckenbach. Die aus Thailand stammende Masseurin hatte bereits im Herbst wertvolle Arbeit geleistet, als die SG-Spieler angesichts der vielen englischen Wochen im Dauerstress waren und von ihr gerne die müden Muskeln wieder auf Vordermann bringen ließen. „Nam macht das sehr gut, hat auch eine super Ausstrahlung. Sie hilft uns enorm“, lobt Mujakic.

Der Post-Angestellte hat sich genauso wie viele seine Spieler bereits sicherheitshalber für den Donnerstag Urlaub genommen („Den Finaleinzug würden wir bis zum Morgengrauen feiern.“). Die Landespokal-Endspiele werden am Finaltag der Amateure am 28. Mai per Konferenzschaltung live in der ARD übertragen – ein weiterer, großer Anreiz.

Auch beim Gegner TuS Oberwinter sind „alle scharf auf dieses Spiel“, wie der Vorsitzende Antonio Lopez betont. „Wir in einem Rheinlandpokal-Halbfinale als Favorit – das ist schon eine absolute Sensation“, gibt er zu. „Nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga haben wir im vergangenen Sommer fast den kompletten Kader halten können. Wir sind zwar Tabellenvierter, können uns den direkten Wiederaufstieg aber wohl abschminken. Trotzdem sieht man, dass unsere Mannschaft eingespielt ist und Potenzial hat“, berichtet der Oberwinterer Klubchef, dessen Bruder Tomas als Trainer fungiert.

Er selbst wirkte beim bislang größten Pokalauftritt des Vereins mit: Am 10. Oktober 1981 bestritt der TuS ein DFB-Pokal-Gastspiel beim Bundesligisten VfB Stuttgart. Weitaus schmerzhafter als die damalige 1:10-Schlappe vor ganzen 2.300 Zuschauern im Neckarstadion – seinerzeit hatten Amateure noch kein automatisches Heimrecht – war für Antonio Lopez eine unliebsame Begegnung mit Nationalspieler Karl-Heinz Förster: „Er hat mir das Schienbein durchgetreten…“

Als Halbfinalist des Verbandspokals schafften die Grün-Weißen damals noch den Sprung in die Hauptrunde. 2007 war man nochmal nahe dran, verlor aber im Endspiel hauchdünn 1:2 nach Verlängerung gegen Eintracht Trier.

Vor der SG Hoher Westerwald hat Lopez einigen Respekt: „Sie haben einige Spieler in ihren Reihen, die Oberliga gespielt haben oder dies könnten.“ Gemeint sind damit besonders der frühere kroatische U18-Nationalspieler Kristijan Golik, der einstige Eisbachtaler Zvonko Juranovic und der frühere Bezirksliga-Ost-Top-Goalgetter Mario Pavelic. Gut in Schuss ist auch David Quandel, der es nach seinen drei Treffern in der Generalprobe nun schon auf 22 A-Liga-Tore bringt.

Autor: Andreas Arens
Quelle:Fußball.de

Auf nach Niederroßbach !

Liebe Sportfreunde,

am Mittwoch, den 16.03.2016 ist es soweit,
unsere 1. Mannschaft hat die Chance, mit einem Sieg über die SG HWW Niederroßbach ins Finale des Bitburger-Rheinlandpokals einzuziehen.
Die Jungs um Trainer Tommy Lopez sind hoch motiviert und freuen sich bereits sehr auf das Spiel.
Den TuS erwartet ein extrem starker Gegner, der in der laufenden Saison noch kein Pflichtspiel verloren hat und die Tabelle in der Kreisliga A WW/SIEG souverän anführt.
Aufgrund des Heimrechts der SG HWW Niederroßbach ist davon auszugehen, dass der Großteil der Zuschauer Anhänger der SG sein werden.
Die Mannschaft des TuS Oberwinter bittet euch deshalb um eure Unterstützung und freut sich über zahlreiche Fans, die trotz Mittwochabend-Spiel den Weg zum Hartplatz, Hessenstr., 56479 Niederroßbach finden werden um den TuS nach vorne zu peitschen – Gemeinsam schaffen wir das!
In diesem Sinne, VIEL ERFOLG und “AUF IHR GRÜNEN”!!!