Drei Neue beim TuS Oberwinter

Bezirksliga:

FSG Bengen will mit sechs Neuen das Feld von hinten aufrollen ,SG Westum setzt auf Rückkehrer

­ Drei Neue beim TuS Oberwinter ­,FC Gönnersdorf vertraut auf Kader.

 

Auch wenn die kalte Jahreszeit in diesen Tagen erst richtig Einzug hält, haben die vier Fußball­Bezirksligisten aus dem Kreis Ahrweiler ihre Winterpause beendet.

Die RZ wirft einen Blick auf den Fahrplan und die personellen Neuigkeiten bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf, dem FC Rhenania Gönnersdorf, dem TuS Oberwinter und der SG Westum/Löhndorf.

Der TuS Oberwinter beendete das Jahr 2015 auf Rang drei. Trainer Tomas Lopez will den eingeschlagenen Weg fortsetzen. “Wir wollen uns weiterentwickeln und die gute erste Saisonhälfte fortführen”, bekräftigt er. Drei Neuzugänge sind gekommen. Vom Grafschafter SV verstärkt Yannik Schmitz die Oberwinterer. Aus der Westumer A­Jugend stößt Atrit Islamit hinzu, aus der eigenen Reserve wird Jan Lüttel aufrücken. Bis zum Meisterschaftsauftakt am 28. Februar gegen die SG Sargenroth/Unzenberg/Heinzenbach hat man beim TuS ein straffes Programm organisiert. Fünfmal die Woche versammelt Lopez seine Akteure zum Training, sechs Testspiele wurden vereinbart. Unter anderem fordert man auswärts die Rheinlandligisten SG 99 Andernach (Mi., 3. Februar, 20 Uhr) und SG Mendig/Bell (So., 14. Februar, 15 Uhr). Der erste Test ist in Kripp am Samstag (16 Uhr) gegen Concordia Oidtweiler.

Bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf gestaltete sich die erste Saisonhälfte äußerst schwierig. Der chronisch dünne Kader konnte Verletzungsprobleme nicht kompensieren. Folge: letzter Platz. “Wir müssen das Feld jetzt von hinten aufrollen. Wir haben viel zu tun”, gibt Trainer Jürgen Möller die Richtung vor. Gleich sechs Akteure werden den Kader verstärken, zwei weitere Spieler könnten noch hinzukommen. Sebastian Kernenbach (SC Uckerath), Kevin Wicher (SC Herne), Nick Schüring (SV Leimersdorf) sowie Dustin Friese und die Brüder David und Jörn Kreuzberg (alle SG Bad Breisig) sollen helfen, die FSG noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu führen. Der erste Test ist am Samstag (17 Uhr) beim Mittelrhein­A­Ligisten SC Altendorf­Ersdorf.

Beim FC Gönnersdorf ist man mit dem Tabellenplatz neun eigentlich ganz zufrieden. Trainer Ralph Seul warnt aber: “Der Punkteabstand zum ersten Abstiegsplatz hat sich in den Wochen vor der Winterpause drastisch verringert. Wir müssen uns auf die Hinterbeine stellen und schnell die nötigen Punkte einfahren.” Den Verein verlassen hat Fabian Lückenbach, der berufsbedingt seine Copyright © Rhein­Zeitung 2016. Texte und Fotos von Rhein­Zeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung, siehe Impressum. Laufbahn beendet hat. Neuzugänge hat die Rhenania nicht zu vermelden. Das erste Testspiel erfolgt am Samstag (15 Uhr) bei der SG 99 Andernach II.

Die SG Westum/Löhndorf beginnt ihre sechswöchige Vorbereitung in der Halle und im Kraftraum, ehe es am 28. Januar erstmals ins Freie geht. Drei Tests hat die SG vorgesehen. A­Ligist SV Dernau (auswärts, Mi., 3. Februar, 19.30 Uhr) und B­Ligist SG Franken/Königsfeld (zu Hause, So., 14. Februar, 14.30 Uhr) sind die ersten Gegner. Die Generalprobe gibt’s am 20. Februar bei den Spfr Troisdorf (Bezirksliga). Beim Personal setzt die SG auf Rückkehrer. Merlin Ehrenz hat sein Auslandsaufenthalt beendet und zählt in der Rückrunde wieder zu Kader. Christian Harst kehrt nach langer Verletzungspause zurück. Mit Chris Breuer kommt ein Spieler, der vor eineinhalb Jahren schon für Westum aufgelaufen ist und zwischendurch kurz beim SV Dernau spielte. Ein Wermutstropfen ist die studienbedingte Abwesenheit von Tom Weber bis Mitte März. “Erklärtes Ziel bleibt natürlich der Klassenverbleib. Wir haben nur einen Punkt Vorsprung, das ist eigentlich nichts”, macht SG­Trainer Elmar Schäfer deutlich.

Bericht aus der Rhein-Rheinzeitung

David gegen Goliath im B – Juniorinnen Rheinlandpokal

 

Für die B-Mädchenmannschaft des TuS Oberwinter geht es nach der dreiwöchigen Ferienpause mit zwei Topspielen in die kalte Jahreszeit. Nach einem starken Saison Beginn mit einem Unentschieden und dem 4:2 Erfolg in Andernach folgten leider zwei Niederlagen und dem abrutschen auf den vierten Tabellenplatz.

Nun bekommen es die Kickerinnen der Grün-Weißen mit dem Tabellenführer der Bezirksliga aus Rengsdorf zu tun. Im Hinspiel konnten die nur mit 11 Spielerinnen angereisten  Oberwinterinnen eine 2:0 Führung nicht über die Zeit bringen und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.Für das Spiel am Samstag den 7.11.15 um 16 Uhr in Bandorf hofft man aber dem Tabellenführer wieder Paroli bieten zu können.

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Viel „Arbeit“ wartet auf Oberwinters starken Rückhalt Torhüterin Klaudia Szpilmann

 

Anders wird es beim Rheinlandpokal – Achtelfinale am Sonntag den 15.11.2015 um 14 Uhr in Bandorf aussehen.
Kein geringerer als der 4. Platzierte der Bundesliga West/Südwest wurde aus dem Los Topf gezogen.Die Mannschaft vom SC 13 Bad Neuenahr ist mit 3 Junioren Nationalspielerinnen mindestens eine Nummer zu groß für die Mannschaft aus Oberwinter. Aber  mit der richtigen Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung hofft man auf ein achtbares Ergebnis vor heimischer Kulisse.

TuS weiter in der Spur

Der TuS Oberwinter hat das Derby in der Fußball­Bezirksliga Mitte bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf mit 3:0 (1:0) für sich entschieden. Vor 120 Zuschauern waren die Gäste auf dem Leimersdorfer Kunstrasen die klar überlegene Mannschaft und setzten sich verdient durch. Die FSG rutschte nach der vierten Niederlage in Serie ohne eigenen Treffer auf den vorletzten Tabellenplatz, Oberwinter verkürzte den Rückstand auf den zweiten Platz auf vier Punkte. Es war ein Spiel auf ein Tor, fast die gesamte Spieldistanz über befand sich der Ball in der Hälfte der Bengener, die sehr tief standen.

Dennoch fand der TuS früh eine Lücke. Der Oberwinterer Stürmer Tim Palm verlängerte einen Einwurf auf Jonas Jaber, der aus kurzer  Distanz in der neunten Minute zum 1:0 traf. Die Gäste waren danach weiter deutlich überlegen, es fehlte aber an letzter Konsequenz. So entwickelte sich kein gut anzusehendes Fußballspiel. Erst nach der Pause gab es wieder Zählbares. Palm war im Strafraum durch FSG­Akteur Jannik Dresen in einer unübersichtlichen Situation gefoult worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Jaber (57.). Spätestens jetzt war die Partie entschieden, die FSG machte nicht den Eindruck, ein Tor erzielen zu können. Nach zwei Vorlagen erzielte Palm dafür noch selbst ein Tor. Der eingewechselte Mert Tekin assistierte beim 3:0 (75.).

“Wir haben nicht mehr getan als notwendig. Es war kein gutes Spiel von uns, aber wir waren auch nie in Bedrängnis”, befand TuS­ Trainer Thomas Lopez. FSG Trainer Jürgen Möller erklärte: “Oberwinter war die bessere Mannschaft, aber wir haben nicht viel zugelassen. Nach vorn konnten wir aber nicht viel unternehmen. Wenn, waren es meist Zufallsprodukte. Die Niederlage geht in Ordnung, fällt aber vielleicht ein zwei Tore zu hoch aus.”

FSG Bengen/Lantershofen: Wäsch, Reineri (80. Kniel), Bachem, Münch, Schwiperich, Scholl, Dresen, Friese, Bauer, Lang, Gesell (64. Spieckermann).

TuS Oberwinter: Kauert, Brötz, Irmgartz, Enke, Saess, Merken, Gilles, Nuhn (65. Tekin), Jaber (70. Koll), Groß, Palm

Quelle :Rhein-Zeitung

Auf nach Leimersdorf zum Derby !

Die Vorzeichen fürs Derby in der Fußball­Bezirksliga Mitte zwischen der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf und dem TuS Oberwinter (Sonntag, 14.30 Uhr) sind klar. Alles andere als ein Sieg der Gäste auf dem Leimersdorfer Kunstrasenplatz wäre eine faustdicke Überraschung. Drei Niederlage nach einander, dabei 15 Gegentreffer und über 300 Minuten ohne eigenen Torerfolg ­ die jüngste Bilanz der FSG sieht düster aus. Und auch der Spielplan hat kein Erbarmen mit der Mannschaft von Trainer Jürgen Möller. In den kommenden drei Wochen geht es nacheinander gegen das Spitzentrio der Bezirksliga Mitte. Los geht es mit dem Derby gegen Oberwinter, dann geht es gegen die Hunsrücker Titelaspiranten aus Kirchberg und Emmelshausen.

Gut möglich also, dass der Negativlauf eine Fortsetzung findet, gerade bei den momentanen Personalsorgen der Bengener. Die in der Vorwoche verletzt ausgewechselten Tobias Wäsch und Martin Nolden mussten eine Trainingspause einlegen. Ihr Einsatz ist stark gefährdet. Tobias Gesell wird dagegen ­ genau wie der A­ Jugendliche Jan Bachem ­ wieder im Kader stehen. Beide Akteure weisen jedoch Trainingsrückstand auf. Möller weiß um die Schwere der Situation: “Wir dürfen auch in der Not nicht in Hektik verfallen, weiterhin gilt es, Ruhe zu bewahren”, fordert der Bengener Übungsleiter und beschwört den Derby­Charakter: “Wir freuen uns auf dieses Nachbarschaftsduell. Das ist immer etwas Besonderes. Und in einem Derby ist auch immer etwas möglich. Wir müssen einfach an uns glauben. ”

Nach dem 2:1­Sieg, gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Emmelshausen setzte, sich in Oberwinter unter der Woche die gute Laune fort. Grund war die Rheinlandpokalauslosung . Im Viertelfinale erwartet die Elf von Tomas Lopez den Oberligisten SV Mehring. Ein attraktives Los, zumal man bei einem Sieg in der Vorschlussrunde den Schwergewichten Eintracht Trier und FSV Salmrohr aus dem Weg gehen würde. Der Sieger aus der Partie SG Niederroßbach (Kreisliga A) gegen Sportfreunde Eisbachtal (Rheinlandliga) wäre der nächste Gegner. Lopez will daran aber noch keinen Gedanken verschwenden: “Im vergangenen Jahr in der Rheinlandliga haben wir gegen den SV Mehring mit 1:7 verloren. Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Wir denken nicht über die Runde hinaus. Wir freuen uns einfach auf den nächsten schönen Pokalabend vor eigenem Publikum. Wir sind klarer Außenseiter.” Außenseiter haben immer ihre Chancen, das hat der TuS im Pokalwettbewerb zuletzt viermal gegen klassenhöhere Teams unter Beweis gestellt. Diese Chancen räumt Lopez auch der FSG am Sonntag im Ligaduell ein: “Wir sind sicherlich der Favorit. Aber wir wissen ganz gut, wie es ist, wenn ein Favorit strauchelt. Wir dürfen nicht überheblich sein”, warnt der Oberwinterer Trainer. Am offensiven taktischen Konzept seiner Elf und am Personal wird sich nichts ändern. Außer den drei längerfristig Verletzten (Muhhammed Dogan, Fabio Cardoso und Felix Antwerpen) steht Lopez fürs Derby der gesamte Kader zur Verfügung.

 

Quelle : Rhein-Zeitung

Gegen Oberligist Mehring im Viertelfinale

BITBURG. Am heutigen Dienstag fand beim Namensgeber des Rheinlandpokals, der Bitburger Brauerei, die Auslosung zum Viertel- und Halbfinale des diesjährigen Wettbewerbs statt. In der Genießerlounge der Bitburger Marke-Erlebniswelt fungierte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Alfons Berg aus Konz als „Glücksfee“.

Fast alle Topfavoriten auf den Pokalsieg, der mit der Teilnahme an der 1. DFB-Pokalhauptrunde verbunden ist, waren noch im Lostopf. Die Ausnahmen: Oberliga-Spitzenreiter TuS Koblenz war bereits in der 3. Runde überraschend beim Bezirksligisten TuS Kirchberg gescheitert, mit der Spvgg. Burgbrohl, in der vergangenen Saison erst im Endspiel am FSV Salmrohr gescheitert, war ein weiterer Oberligist ebenfalls in der 3. Runde ausgeschieden.

Es hätte schlimmer kommen können für die Teams aus der Region Trier. Zumindest im Viertelfinale gehen sich die Dauerrivalen Eintracht Trier und FSV Salmrohr noch aus dem Weg. Die Eintracht muss zum starken Oberliga-Aufsteiger FC Karbach reisen, der FSV tritt beim Rheinlandligisten SG Betzdorf an. Sollten beide Clubs diese Runde überstehen, käme es dann im Halbfinale zur Neuauflage der letztjährigen Drittrundenbegegnung, in der Salmrohr mit 2:1 nach Verlängerung gegen Trier gewann. Mehring spielt beim TuS Oberwinter und würde im Fall eines Sieges entweder beim A-Ligisten Niederrossbach oder den Spfr. Eisbachtal um den Einzug ins Finale kämpfen.

Für Rudi Thömmes, Pokalheld früherer Jahre bei Eintracht Trier, ist Karbach ein schwieriger Gegner: „Die Mannschaft hat Qualität. Dazu kommt ein relativ kleiner Platz. Wir werden sie ernst nehmen.“ Karl-Heinz Kieren, der Sportliche Leiter des FSV, kommentierte die Auslosung lapidar: „Wir sind nicht unzufrieden. Aber, wenn du Pokalsieger werden willst, musst du ohnehin jeden schlagen.“ Die beste Ausgangsposition hat wohl der SV Mehring. ”Wir wissen aus den vergangenen Runden, wie schwer es ist, im Pokal gegen einen Bezirksligisten zu spielen. Trotzdem sehen wir reelle Chancen, sogar ins Finale vorzustoßen”, frohlockte Mehrings Trainer Frank Meeth. Als klarer Favorit reist sein Team Mitte November auf den Kunstrasenplatz nach Bandorf. Dass mit Gastgeber TuS Oberwinter aber nicht zu spaßen ist, mussten die Moselaner leidvoll in der vergangenen, gemeinsamen Rheinlandliga-Saison erfahren, als es eine überraschende 1:2-Niederlage setzte.

Sieger soll 10.000 Euro abgeben

Der Fußballverband Rheinland setzt heuer zum zweiten Mal nach 2014 auf die Solidarität aller verbliebenen Pokal-Teilnehmer: Demnach werden die Viertelfinalisten gebeten, einem Verzicht von 10.000 Euro zuzustimmen – wer den Pokal gewinnt und in die erste Runde um den DFB-Pokal einzieht, erhält grundsätzlich rund 140.000 Euro alleine an Fernsehgeldern. Durch die Umverteilung und Zugaben des Verbandes sind bereits den Mannschaften, die im Viertelfinale ausscheiden, je 1000 Euro sicher. Die Verlierer der Halbfinals erhalten 2.500 Euro, der Verlierer des Endspiels 5000 Euro. Die Endspiele aller 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes finden womöglich in einem attraktiven Rahmen statt: Geplant ist, am Samstag, 28. Mai, sieben Spiele in je drei Staffeln live in der ARD per Konferenzschaltung auszustrahlen. Schwierig wird es aber unter anderem, wenn Eintracht Trier im Finale steht und die ebenfalls dann terminierten Drittliga-Play-Offs erreicht.

 

 

Das Viertelfinale im Überblick: SG Betzdorf – FSV Salmrohr, FC Karbach – SV Eintracht Trier 05, SG Niederroßbach – Eisbachtaler Sportfreunde, TuS Oberwinter – SV Mehring (die Spiele sind auf den 10./11. November terminiert)

Das Halbfinale: Sieger aus Oberwinter/Mehring – Sieger aus Niederroßbach/Eisbachtal, Sieger aus Karbach/Eintracht Trier – Sieger aus Betzdorf/Salmrohr (die Termine für die Halbfinals sind am 15./16. März 2016 vorgesehen)

 

Quelle: Lokalo.de und www.wochenspiegellive.de

Tabellenführer geschlagen

Nun hat es auch den TSV Emmelshausen erwischt: Nach zehn Siegen kassierte der Tabellenführer am elften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte die erste Niederlage. Beim Tabellendritten TuS Oberwinter unterlag der TSV mit 1:2 (0:2) und geht mit nur noch einem Pünktchen Vorsprung in den Kracher am Samstag (17.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten TuS Kirchberg.
Es gibt kein Grund, Trübsal zu blasen”, sagte Emmelshausens Coach Marco Pfeffer nach der ersten Niederlage: “Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Sie hat in Oberwinter alles probiert, aber es hatte diesmal eben nicht sein sollen.” Pfeffer sprach von 25 Minuten Einbahnstraßenfußball (“Oberwinter hat nicht einmal den Strafraum betreten”), ehe es für den dominanten, aber wenig zielstrebigen TSV die kalte Dusche gab: Nach 25 Minuten tauchte Oberwinter zum ersten Mal gefährlich vor dem Emmelshausener Tor auf und war gleich erfolgreich. Tim Palm setzte Fabian Groß ein, der zum 1:0 abschloss. Ein schöner Spielzug leitete zehn Minuten später das 2:0 ein. Wieder war Palm der Initiator. Über Tobias Nuhn kam dann der Ball zu Jonas Jaber, der vollendete (35.). “Oberwinter hatte das Glück des Tüchtigen”, sagte Pfeffer: “Aus dem Nichts liegst du 0:2 hinten, das hat das ganze Spiel auf den Kopf gestellt. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann das 1:0 für uns fällt – und das ist es auf der falschen Seite gefallen. Und wenn du erst mal 0:2 in Oberwinter zurückliegst, wird es ganz schwer.”
Pfeffer reagierte in der Pause und brachte den wiedergenesen Torjäger Yannick Bach für den Verteidiger Andi Retzmann. Von den Emmelshausenern war nach der Pause ein Sturmlauf zu erwarten, aber Oberwinter verteidigte weiter geschickt und hatte auch Chancen zum vorentscheidenden 3:0. Am Ende musste Oberwinter noch einmal bangen. Bach erzielte in der 90. Minute mit seinem 14. Saisontreffer das 1:2. Danach aber passierte nichts mehr. Die erste Emmelshausener Niederlage war besiegelt.
“Nach dem tollen Pokalsieg gegen Mayen unter der Woche ist dieser Sieg sehr hoch einzuordnen. Wir haben nicht viel zugelassen und hervorragend gekämpft. Auch als die Beine müde wurden, haben wir stark verteidigt und am Ende verdient gewonnen”, freute sich der Oberwinterer Trainer Tomas Lopez, der ergänzte: “Wir haben der Bezirksliga wohl einen Gefallen getan. Am Samstag beim Spiel von Emmelshausen gegen Kirchberg dürften viele Zuschauer kommen.” Natürlich hatte auch Pfeffer das große Duell gegen den Zweiten TuS Kirchberg schon im Kopf: “Jetzt haben wir eben nur noch einen Punkt Vorsprung. Ich glaube aber nicht, dass am Samstag schon die Meisterschaft entschieden wird.”

TuS Oberwinter: Kauert, Enke, Merken, Saess, Jaber (75. Tekin), Groß, F. Gilles, Palm (80. Koll), Irmgartz, Brötz, Nuhn (90. M. Gilles).
Emmelshausen: Will I – Gaida, Etzkorn, A. Retzmann (46. Bach), Weber (65. Aliqkaj), Kurt (70. Bast), Bersch, Christ, Feit, LHienz, Schinnen. Quelle Rhein -Zeitung

Der Tabellenführer kommt !

Tabellenführer Emmelshausen kommt mit beeindruckender Bilanz zum TuS Oberwinter . Fußball­ Bezirksligist TuS Oberwinter sorgt in diesen Tage für Aufsehen. Zuerst verlor das Team von Trainer Tomas Lopez am Wochenende mit 1:6 beim Tabellenzweiten TuS Kirchberg, am Mittwochabend dann warf Oberwinter mit dem TuS Mayen den nächsten Rheinlandligisten aus dem Wettbewerb um den Rheinlandpokal. Oberwinter steht nach dem 1:0 (0:0) im Viertelfinale. Zum Ausruhen bleibt aber keine Zeit. Schon am Sonntag erwartet Oberwinter mit dem TSV Emmelshausen den unangefochtenen Tabellenführer. Anpfiff ist in Bandorf um 15 Uhr. Natürlich freut sich Lopez über den erneuten Pokalcoup: “Die Mannschaft hat taktisch alles zu 100 Prozent umgesetzt. Großes Kompliment an die Mannschaft. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde.” Aber erst einmal kann sich der TuS auf das Kräftemessen mit dem Tabellenführer aus dem Hunsrück freuen. Der trat bislang äußerst souverän auf. Zehn Spiele, zehn Siege ­ das nötigt auch dem Oberwinterer Trainer Respekt ab: “Absolut beeindruckend, was Emmelshausen bislang gezeigt hat. Die haben eine gute Rheinlandligamannschaft. Für uns wird das eine Riesenaufgabe.” In der Tat ist die Bilanz der Hunsrücker lupenrein: Kantersiege gegen Müllenbach (9:0) und Immendorf (9:0) und bislang nur ein einziges Gegentor sprechen eine eindeutige Sprache. Findet zwar auch Lopez, der dennoch betont: “Wir werden trotzdem alles dafür tun, Emmelshausen Punkte abzuknöpfen.” Mit dem Schwung aus dem Pokalspiel soll das am Sonntag gelingen, auch wenn die vergangenen intensiven Wochen mit Spielen am Wochenende und unter der Woche an den Kräften zehren. “Natürlich merkt man das. Aber unsere junge Mannschaft macht einen guten Job”, lobt Lopez. Fürs Wochenende erwartet er keine Motivationsprobleme: “Die Motivation kommt bei so etwas schon von ganz allein. Da muss man als Trainer gar nicht nachhelfen. Wir wissen, dass wir herausragen können.” Im Kader beruhigt sich die Situation langsam wieder: Mert­Can Tekin wird am Wochenende wieder spielen, genauso wie Mirco Koll, der aus dem Urlaub zurückkehrt. Am Zustand der Langzeitverletzen Muhhammed Dogan, Fabio Cardoso und Felix Antwerpen hat sich jedoch nichts geändert. riu

Quelle: Rhein-Zeitung

Auslosung am Dienstag

Das Viertelfinale und die möglichen Paarungen der Vorschlussrunde werden nun am Dienstag, 27. Oktober, ab 18 Uhr, bei der Bitburger Brauerei, die weiterhin Namenssponsor des Wettbewerbs ist, ausgelost. Neben Eintracht Trier sind noch die drei Oberligisten FC Karbach, der SV Mehring, der FSV Salmrohr, die Rheinlandligisten SG Betzdorf und Sportfreunde Eisbachtal, Bezirksligist TuS Oberwinter und der  A-Ligist SG Niederroßbach im Rennen

 

Und der vierte Streich !

Auch der vierte Rheinlandligist musste im Walter Assenmacher Stadion die Segel streichen.
Nachdem der TuS Oberwinter gut in die Partie startete, übernahmen die Mayener ab der 15. Minute das Kommando.
Die spielerische Überlegenheit jedoch konnte der Favorit nicht in Tore ummünzten.
So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Wer nach dem Wechsel mit einem Sturmlauf der Gäste rechnete, sah sich getäuscht ,denn der Bezirkslist setzte sich immer wieder
mit schnellen Angriffen auf das Mayener Tor durch.
In der 60.Minute war es wieder einmal Tim Palm, der Oberwinter auf die Siegerstraße brachte und zum Umjubelten 1:0 abschloss.
Die wenigen Chancen der Mayener verpufften oder wurden vom guten Schlussmann Benjamin Kauert vereitelt.
Somit ist das Viertelfinale erreicht und der Weg zum Endspiel nicht mehr weit.

Pokalschreck Oberwinter wirft auch Mayen raus

 

Oberwinter. Der Pokalschreck lässt nicht locker: Fußball-Bezirksligist TuS Oberwinter hat im Achtelfinale des Rheinlandpokals nun schon den vierten Rheinlandligisten aufs Kreuz gelegt und steht nach dem 1:0 (0:0) gegen TuS Mayen im Viertelfinale. Oberwinters Tim Palm machte nach einer Stunde mit einem 16-Meter-Schuss via Innenpfosten den Siegtreffer für sein Team.

Angesichts der Vielzahl an erstklassigen Chancen, die Palm und sein Mitstreiter Fabian Groß zuvor bereits vergeben hatten,war der Sieg des Bezirksligisten in einer flotten und unterhaltsamen Partie durchaus verdient. Palm hatte in der 18. Minute den Mayener Keeper bereits ausgespielt, schoss dann aber nicht aus spitzem Winkel., sondern entschloss sich zum Rückpass, der keinen Abnehmer fand. Als Marinus Palms Schuss nur abklatschen konnte, stand kein Oberwinterer zum Abstauben bereit (37.) Und Tim Palm zum Dritten: Kurz vor der Pause rutschte der Stürmer im Fünfmeterraum aus, kurz vor dem Torschuss (40.).

Die Mayener, die ihr Heil in langen Bällen suchten, hatten die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit durch Herve Gilles Loulouga, der knapp vorbeischoss (28.)

Nach Palms Führungstreffer drängten die Mayener recht einfallslos auf den Ausgleich, dem Niklas Weis am nächsten kam. Seinen Schuss lenkte Oberwinters Torhüter Benjamin Kauert an den Pfosten (62.). Fabian Groß und Tim Palm hätten den Sieg der Gastgeber in der Schlussphase gar noch höher gestalten können.

Alles in allem geht der Sieg vollkommen in Ordnung und die Mannschaft zieht verdient, nach starker Mannschaftsleistung in Viertelfinale des Rheinlandpokals ein.

Quelle: Rhein-Zeitung