Am Mittwoch wieder um Punkte

TuS Oberwinter – SG Mülheim-Kärlich II (Mi., 19:30 Uhr)

Als klarer Favorit geht Oberwinter ins Nachholspiel gegen Mülheim-Kärlich II.
Für die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez ist es das erste Pflichtspiel 2017. Und auch wenn die Rollen auf dem Papier klar verteilt sein dürften, warnt Lopez vor dem Tabellenletzten aus Mülheim-Kärlich: „Die Mannschaft ist besser als ihr aktueller Tabellenstand, sie hat gegen Kirchberg und Metternich unentschieden gespielt. Ich rechne mit einem starken Gegner.“

Lopez geht fest davon aus, dass sich die Gäste am Mittwoch mit Spielern aus der Rheinlandliga-Mannschaft verstärken, und erwartet daher eine ausgeglichene Begegnung. Dazu kommt, dass die Wintervorbereitung alles andere als erfolgreich verlaufen ist. Zwei Spiele gingen verloren (2:5 gegen Concordia Oidtweiler und 2:4 gegen den 1. FC Rheinbach), allerdings konnte der TuS verdient mit 1:0 beim Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell und 4:3 beim Oberkasseler FV gewinnen.

„Mit der Vorbereitung bin ich nur halbwegs zufrieden, das zeigen auch die eher schlechten Testspiele“ so Lopez: „Danach schreien wir nicht hurra.“ Mit Muhammed Dogan (Nasen-Operation) und Merlin Erens (Bauchmuskelriss) fallen zwei Leistungsträger auf jeden Fall aus. Sebastian Sonntag, Fabian und Luca Gilles sowie Julian Merken sind angeschlagen.
Lopez: „Trotz dieser angespannten Personalsituation wollen wir natürlich mit einem Sieg ins neue Jahr starten. Wir wollen den Heimsieg unbedingt.“

TuS Frauen setzten Ausrufezeichen gegen Montabauer

Futsal-Rheinlandmeisterschaft: SG 99 Andernach rutscht im Finale unerwartet aus

Bachem. Nach dem erstmaligen Gewinn der Futsal-Rheinlandmeisterschaft der Frauen im vergangenen Jahr war die SG 99 Andernach nun auf dem besten Weg, gleich den zweiten Titel folgen lassen. Doch es kam anders: Der Regionalliga-Spitzenreiter ließ sich bei der Endrunde des Fußballverbandes Rheinland in der Bachemer Sporthalle von Bad Neuenahr-Ahrweiler im Endspiel noch die Butter vom Brot nehmen und unterlag überraschend mit 0:2 gegen den Ligarivalen FC Bitburg.

Der FC Bitburg (rote Trikots) holte sich in Bachem überraschend den Futsal-Rheinlandtitel. Auf dem Weg ins Finale schaltete der Regionalligist unter anderem auch den TuS Oberwinter (grüne Trikots,Lilien Schütte) aus, der sich aber als großer Außenseiter nicht nur beim 0:3 gegen den späteren Sieger gut aus der Affäre zog.
Foto: vollrath

Es war nicht die einzige Überraschung bei diesem Turnier. Nicht zu erwarten war auch das frühe Ausscheiden des Regionalligarivalen 1. FFC Montabaur, der sich schon nach der Vorrunde sieglos verabschieden musste.

Ausgerichtet wurde die Meisterschaft vom SC 13 Bad Neuenahr, der nach der Absage aus Simmern, wo das Turnier ursprünglich hätte stattfinden sollen, kurzfristig eingesprungen war. Auf dem Hallenfeld freilich wurde der Gastgeber selbst nicht aktiv. „Wir sind grundsätzlich nicht so auf die Halle ausgerichtet. Wenn wir aber vorher gewusst hätten, dass das Turnier hier stattfindet, hätten wir natürlich gern teilgenommen“, erklärte Sijamak Sauer, Vizepräsident des SC 13. Als grundsätzliche Absage an den Futsal wollte er die Absage nicht verstanden wissen.

Der SC 13 hatte schon im vergangenen Jahr auf eine Teilnahme verzichtet, als der Titel erstmals nach Futsalregeln ausgespielt wurde und es darum auch einige Diskussionen gab, ebenso wie über die uneinheitlichen Regelauslegungen. Die hielten sich diesmal in Grenzen, auch wenn der neuen Austragungsform noch immer nicht ungeteilte Begeisterung entgegenschlug.

„Es war alles schon besser als im vergangenen Jahr. Aber Luft nach oben ist immer“, meinte Elli Brungs, Ausschussmitglied „Frauen und Mädchen“ beim FVR und Referentin Frauen- und Mädchenfußball auf Kreisebene.

Dass fast alle Spielerinnen erhebliche Probleme hatten, lag aber nicht an den Futsalregeln, sondern an dem überaus glatten Hallenboden, der so manche Rutschpartie verursachte. Dass der Favorit aus Andernach aber alleine deshalb im Endspiel gegen Bitburg ausrutschte, wäre etwas zu einfach. Die Bitburgerinnen waren durch Tamara Ney früh in Führung gegangen, und danach fand die sonst so spielfreudige SG 99 nicht mehr zu ihrer Linie. Mit dem 2:0 durch Eva Meyers war die Sache für den abstiegsbedrohten Regionalligisten gelaufen. „Dabei wollten wir erst gar nicht so gern kommen, bei einigen fehlte die Motivation. Wir waren auch nur zu siebt. Aber jetzt hat es sich ja doch gelohnt“, kommentierte Bitburgs Trainer Michael Peters den ersten Hallentitel für seinen Verein.

Dabei schien die SG 99 doch in der Zwischenrunde schon den größten Konkurrenten aus dem Weg geräumt zu haben. In einer Neuauflage des Endspiels von 2016 hatte sich Andernach durch Tore von Maren Weingarz (2), Jana Sebastian und Isabelle Stümper sicher und souverän mit 4:1 gegen den Regionalligarivalen TuS Issel durchgesetzt. „Schade, dass wir so früh aufeinandergetroffen sind. Das sind doch die beiden spielstärksten Mannschaften“, meinte Issels Trainer Stefan Zimmer anschließend.

Das sah auch Andernachs Trainer Karl Peter Stümper so, um aber dann geradezu prophetisch anzufügen: „Aber ich bin vorsichtig, man weiß ja nie, was im Endspiel passiert.“

Viel härter als die SG 99 hatte es zuvor schon den vierten Regionalligisten im Feld der zwölf Mannschaften getroffen, den 1. FFC Montabaur. Nach zwei torlosen Remis und einer Niederlage war für die Mannschaft von Trainerin Silke Kolbeck bereits nach der Vorrunde Schluss. „Wir haben das Turnier nur als bessere Trainingseinheit angesehen, aber trotzdem war es nicht das, was ich von meiner Mannschaft erwarte. Wir schießen einfach keine Tore, das ist ja auch unser Problem auf dem Feld“, bilanzierte Kolbeck.

Was auch im Vorrundenspiel gegen den TuS Oberwinter, auf dem Feld in der Kreisklasse angesiedelt, zu erkennen war, der mit dem 0:0 ein echtes Ausrufezeichen setzte. „Das war ein tolles Erlebnis für meine junge Mannschaft, gegen einen Regionalligisten spielen zu können“, freute sich TuS-Trainer Ralf Beck, dessen Team am Ende zwar kein Tor erzielte, aber dafür einen unverhofften Punktgewinn feiern durfte.
Quelle Rhein-Zeitung

Als Vizemeister zur Futsal-Rheinlandmeisterschaft

Andernach II bezwingt Oberwinter im Endspiel

Aus dem Hattrick wurde nichts: Zwei Mal in Folge hatte die SG Mendig die Frauen-Futsal-Kreismeisterschaft gewonnen, bei der sechsten Auflage des Hallenwettbewerbs in Ringen mussten die Vulkanstädterinnen mit Platz vier vorliebnehmen. Der Titel ging an die SG 99 Andernach II, die sich nach einem überzeugenden 3:0-Finalerfolg gegen TuS Oberwinter erstmals auf dem Wanderpokal verewigen darf. Andernachs Erstgarnitur hatte übrigens im Spieljahr 2013/14 an gleicher Stelle vorgelegt.

Futsal-Vizekreismeister 2017: die Fußballfrauen des TuS Oberwinter mit (hinten von links) Klaudia Spzilmann,Gina Andreatta,Lilien Schütte, Eva Küpper und Jacqueline Jaschob (vorne von links) Steffi Kessel, Annalena Schmierer und Sarah Heck

Die Schützlinge von Andernachs Trainerin Esther Butto marschierten mühelos durch die Gruppenphase. Nicht ein Mal brauchte Torhüterin Julia Schürmann hinter sich zu greifen. Gefordert war die Keeperin allerdings im Halbfinale gegen Mendig, das torlos endete. Im fälligen Siebenmeterschießen wehrte Schürmann gleich drei Strafstöße ab und hatte damit maßgeblichen Anteil am 3:1-Sieg.

Auch das zweite Vorschlussrundenspiel endete remis. Eva Küpper hatte Oberwinter in Führung gebracht, Sukrije Mehmeti markierte für Polch den Ausgleich. Im Siebenmeterschießen trafen die Mädels vom Rhein drei Mal, während auf Polcher Seite nur ein Treffer zu Buche schlug. Andernachs Torfrau blieb auch im Endspiel ungeschlagen, während ihre Vorderleute das Spiel durch einen Doppelpack von Clara-Marie Viebranz und das Tor von Jana Dörr mit 3:0 für sich entschieden. Das kleine Finale gewann Polch durch den goldenen Treffer von Sukrije Mehmeti. An der Rheinlandmeisterschaft am 5. Februar wird Vizemeister Oberwinter teilnehmen, da Andernach I hierfür bereits qualifiziert ist und die zweite Mannschaft freiwillig verzichtete

Termine der Vorbereitung

1. Mannschaft TuS Oberwinter:

Samstag 28.01.17 um 17:00 Uhr in Bandorf TuS Oberwinter - Concordia Oidtweiler

Samstag 04.02.17 um 15:00 Uhr SV Niederbachem – TuS Oberwinter

Sonntag 12.02.17 um 14:00 Uhr SV Mendig – TuS Oberwinter

Dienstag 14.02.17 um 19:30 Uhr in Bandorf TuS Oberwinter - 1. FC Rheinbach

Samstag 18.02.17 um 16:00Uhr in Bandorf TuS Oberwinter – RW Merl

2.Mannschaft TuS Oberwinter:

Sonntag 05.02.17 um 14:00 Uhr DJK Plaidt II – TuS Oberwinter II

Sonntag 12.02.17 um 14:00 Uhr in Bandorf TuS Oberwinter II – TSG Irlich

Sonntag 19:02.17 um 14:00 Uhr in Bandorf TuS Oberwinter II – FSG Bengen II

Sonntag 05.03.17 um 14:00 Uhr in Bandorf TuS Oberwinter II – TG Namedy

100 Jahrfeier wirft ihre Schatten voraus

Der TuS Oberwinter wurde am 29. März 1920 im Gasthaus zum Goldenen Anker
gegründet. Im Jahr 2020 wird der TuS 100 Jahre alt. Die drei Jahre bis zu diesem Jubiläum will
der Verein nutzen, um die Feierlichkeiten frühzeitig und durchdacht zu organisieren.

Gleichzeitig will der TuS Oberwinter diesen Zeitraum nutzen, um einige zentrale Projekte
voranzutreiben, damit der Traditionsverein zu seinem Feiertag in neuem Glanz erstrahlt.
Die Veranstaltungen, die sich um den 100­jährigen Geburtstag herum gruppieren werden,
koordiniert der Geschäftsführer des TuS, Ulrich Amendt. Es gibt zwar schon erste Ideen, aber
wer sich in die Planungen einbringen möchte, der kann an den ersten Treffen der Arbeitsgruppe
im neuen Jahr 2017 teilnehmen.

Generalüberholung der Sportanlagen

Die Sportanlagen des TuS auf der Bandorfer Höhe sind zwar noch nicht so alt wie der TuS, aber
sie bedürfen doch einer Generalüberholung. Eine ganz wichtige Entscheidung für den TuS ist
zum Jahresende in den Gremien vom Landkreis Ahrweiler und der Stadt Remagen gefallen:
Nach Ende der laufenden Saison wird der 20 Jahre alte Kunstrasen erneuert. Dieser Kunstrasen
ist nach den neuesten sportmedizinischen Erkenntnissen konstruiert. So haben alle Herren­,
Frauen­ und Jugendmannschaften ab Sommer 2017 wirklich optimale Trainings­ und
Spielbedingungen. Der Kassenwart des TuS, George Modler, wünscht sich darüber hinaus, dass
auch das Umfeld des Sportplatzes aufgewertet wird: „Treppenaufgang zum Stadion, Bau einer
Tribüne mit Sitzgelegenheiten, Nutzungskonzept für die erste Etage des Vereinsheimes und
Renovierung der Umkleidekabinen sind die ersten Ideen, die wir zusammen diskutieren wollen.“
Auch für diese Arbeitsgruppe Bau werden Mitstreiter gesucht.

Die erste Herrenmannschaft hat in der letzten Saison ihre Zuschauer mit sechs spannenden Pokalspielen
bis in das Halbfinale des Rheinlandpokales verwöhnt. In dieser Saison steht der TuS in der Spitzengruppe der Bezirksliga auf Tuchfühlung mit dem Aufstiegsplatz. „Wenn man ein bisschen in der Vereinshistorie blättert,
dann weiß man, dass der TuS in die Rheinlandliga gehört. Allerspätestens zum Vereinsjubiläum,
vielleicht auch schon früher, wollen wir dieses Ziel erreichen,“ so Antonio Lopez, Vorsitzender
des Vereins.

Verstärkte Bemühungen um die Jugendarbeit

Die verstärkten Bemühungen um die Jugendarbeit des Vereins tragen die ersten Früchte. Die vor
erst sechs Wochen mit vier Mädchen gegründete D­Mädchenmannschaft hat in der letzten
Woche die neunte Spielerin begrüßen können. Trainerin Julia Lopez freut sich: „Der Aufnahme
des regelmäßigen Spielbetriebes mit einer vollständigen Mannschaft steht nichts mehr entgegen.
Ab 10. Januar wird wieder regelmäßig in der Turnhalle Oberwinter dienstags ab 18 Uhr trainiert.
Wer noch Lust hat, kann mitmachen, wenn es notwendig ist, bietet der Verein auswärtigen
Mädchen einen Fahrdienst an.“

Nicht jeder wird bei der Verwirklichung der Ziele des TuS
Oberwinter selbst mit Hand anlegen können. Wer die einzelnen Sparten und Projekte des Vereins
mit einer Spende unterstützen will, dem ist der Vorstand zu besonderem Dank verpflichtet. Der
TuS Oberwinter bietet jedem Spender an, über die Verwendung seiner Mittel zu bestimmen: Auf
dem Überweisungsbeleg kann man die Stichworte Rheinlandliga, 2. Herren, Frauen­ und
Mädchenfußball, Jugendfußball (für die Jungen), Gymnastik (für die Sparte Damengymnastik,
Aerobic und Zumba) oder Bau Sportplatz notieren. Dann kommt die Spende dem gewünschten
Zweck zu Gute. Wenn kein Stichwort oder „TuS 100“ notiert wird, kommt die Spende allen
Sparten des Vereins gemeinsam zu Gute. Auf Wunsch erhält der Spender einen
Verwendungsnachweis, was genau mit seinem Beitrag geschieht. Wer eine Spendenquittung
benötigt, notiere auf dem Überweisungsbeleg „Spendenquittung erwünscht“. Anders als
Mitgliedsbeiträge sind diese Spenden bis zu einem Höchstbetrag von 20% der Einkünfte als
Sonderausgabe bei der Einkommensteuererklärung absetzbar.
Wer dem TuS bei seiner Arbeit
helfen will, der kann dies unter der Kontonummer IBAN DE18 5775 1310 0000 6009 32 bei der
Kreissparkasse Ahrweiler tun.
Der Vorstand des TuS Oberwinter lobt alle Spieler, Trainer,
ehrenamtliche Helfer und alle, die dem TuS in 2016 Gutes getan haben.

Mit Sieg in die Winterpause

Kurz vor der Winterpause hat sich der TuS Oberwinter seiner Hausaufgaben gegen die SG Argenthal souverän entledigt – abgesehen von den letzten zwei Spielminuten. Am 18. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Mitte, dem letzten vor der Winterpause, gelang der Elf von Trainer Tomas Lopez ein völlig verdienter 3:2 (2:0)-Erfolg. Ein Doppelpack von Jonas Jaber (8., 64.) sowie ein Treffer von Mario Brötz (17.) sorgten für klare Verhältnisse gegen die Spielgemeinschaft. Nach gut einer Viertelstunde lag der TuS mit 2:0 in Führung, zudem setzte Verteidiger Thomas Enke in der 54. Minute einen Foulelfmeter an den Pfosten.

Zehn Minuten später machte es Torjäger Jaber besser und erzielte mit seinem zehnten Saisontor die beruhigende 3:0-Führung. Was aber in der Schlussphase der Partie vor rund 60 Zuschauern passierte, konnte auch TuS-Vorsitzender Antonio Lopez kaum in Worte fassen: “Wir hatten das Spiel ganz klar im Griff, hätten sogar 4:0 oder 5:0 führen können. Alles wurde am Ende noch einmal hektisch. Wir fühlten uns ein bisschen an Unzenberg erinnert, als wir nach einer 4:1-Führung noch 4:4 spielten.”

Erst schickte Schiedsrichter Marc Latsch Innenverteidiger Enke mit Gelb-Rot vom Platz (83.), dann verspielte Oberwinter in der Nachspielzeit fast noch den sicher geglaubten Sieg. In der 79. Minute kam Lars Silbernagel ins Spiel und erzielte in der 90. Minute das 1:3. Und in der Nachspielzeit gelang ihm auch noch das 2:3 (90.+2). Lopez: “Zum Glück ist es noch einmal gut gegangen. Die beiden späten Tore von Argenthal haben den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. Jetzt sind wir erst einmal froh, dass Pause ist und wir uns erholen können. Denn wir haben aktuell sieben bis acht verletzte Spieler.”

Der Bruder des erfolgreichen Trainers Tomas Lopez hätte sich mit Sicherheit eine ruhigere Schlussphase vor der anstehenden Winterpause gewünscht. Aber es passte ins Bild der hektischen Partie, dass Schiedsrichter Latsch insgesamt sechs Gelbe und eine Gelb-Rote Karte verteilte.

Durch den dritten Sieg in Folge ist der TuS Oberwinter in der Spitzengruppe auf Platz zwei geklettert, allerdings hat Konkurrent FC Metternich am Wochenende nicht gespielt. Seit nunmehr sieben Begegnungen ist Oberwinter ungeschlagen, zuletzt verlor der TuS Mitte Oktober gegen die SG Moselkern (1:4).

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Enke, Schmitt (86. L. Gilles), Irmgartz, Brötz, Nuhn, Buqinca (82. Erens), F. Gilles, Jaber, Palm.

Quelle:Rhein-Zeitung

Letztes Spiel 2016

Am letzten Spieltag vor der anstehenden Winterpause will es der Tabellendritte der Fußball-Bezirksliga Mitte noch einmal wissen. Am Samstagabend um 18 Uhr begrüßt der TuS Oberwinter die SG Argenthal zum Jahresausklang auf der Bandorfer Höhe.

Immer sprungbereit, um bei Patzern der Konkurrenz weiter nach oben zu kommen: Oberwinter, hier mit Sebastian Sonntag, will sich mit einem Heimsieg gegen Argenthal eine gute Ausgangslage für 2017 verschaffen.
Immer sprungbereit, um bei Patzern der Konkurrenz weiter nach oben zu kommen: Oberwinter, hier mit Sebastian Sonntag, will sich mit einem Heimsieg gegen Argenthal eine gute Ausgangslage für 2017 verschaffen.

Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez kurzfristig etwas Boden gutmachen. Zwar hat Spitzenreiter Kirchberg (gegen Müllenbach) ebenso wie der FC Metternich (gegen Bad Breisig) eine machbare Heimspielaufgabe, allerdings trägt Metternich seine Partie erst am 26. Februar aus.

“Mit der ersten Saisonhälfte können wir mehr als zufrieden sein. Wir sind weiterhin oben mit dabei. Unser Motto lautet: Wir schauen nur von Spiel zu Spiel”, betont TuS-Trainer Lopez vor dem Duell mit dem Tabellenachten.

4:1 gegen Tabellenführer Kirchberg

Dass gegen die SG Argenthal für den TuS Oberwinter etwas drin ist, steht außer Frage. Denn auch wenn die Hunsrücker vor drei Wochen noch mit einem völlig unerwarteten 4:1-Sieg bei Tabellenführer Kirchberg kurz aufhorchen ließen, geht es seit der großen Überraschung bergab. Beim Drittletzten Ata Sport Urmitz sprang nicht mehr als ein 1:1 heraus. Vergangene Woche ging das Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Niederburg/Biebernheim völlig verdient mit 0:5 verloren.

“Argenthal ist immer ein unangenehmer Gegner. Trotzdem wollen wir auch das letzte Heimspiel des Jahres für uns entscheiden”, sagt Lopez. Das Hinspiel konnte Oberwinter nach einem Treffer von Abwehrspieler Thomas Enke knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Und auch wenn der TuS in den vergangenen Spielen vor allem auswärts eindrucksvoll demonstrierte, wie stark er ist, steht im eigenen Stadion bislang auch nur eine Niederlage im Notizblock. Am 16. Oktober verlor der TuS mit 1:4 gegen Verfolger SG Moselkern.

“Zu Hause können wir jedes Spiel gewinnen und jedem Gegner Probleme bereiten”, ist Lopez überzeugt. Diese Erfahrung durften auch Spitzenreiter Kirchberg und der Tabellenzweite aus Metternich bereits machen. In beiden Begegnungen kam der TuS Oberwinter zu einem verdienten 2:2.

2017 wieder angreifen

Dieses Ergebnis wäre dem ehrgeizigen Trainer am kommenden Samstag wohl etwas zu wenig. Fest steht: Oberwinter möchte unbedingt in der Spitzengruppe der Bezirksliga Mitte überwintern und 2017 den nächsten Angriff starten, um möglicherweise selbst irgendwann ganz oben zu stehen. Neuzugänge sind in Oberwinter während der Winterpause im Übrigen nicht zu erwarten. “Verlassen wird uns aber auch niemand”, erklärt Lopez.

Quelle : Rhein Zeitung

Trainer Wechsel in Argenthal

Argenthal: Schwegel hört auf – Wächter/Theise übernehmen, bis Stelter kommt
Argenthal. Nach dem 0:5 in Simmern gegen die SG Niederburg/Biebernheim hat Trainer Michael Schwegel beim Fußball-Bezirksligisten SG Argenthal/Mörschbach/Liebshausen überraschend aufgehört. Bis zum Saisonende werden sich die Spieler Jan Wächter/Roman Theise beim Tabellenachten das Amt teilen, zur neuen Saison kommt der Argenthaler Markus Stelter (früher unter anderem Soonwald und Sargenroth)

Quelle: Rhein Zeitung

Glänzend in die Saison gestartet

Oberwinterer B-Juniorinnen übernehmen Tabellenführung

Glänzend in die Saison gestartet ist die B-Mädchen Mannschaft des TuS Oberwinter. Mit dem dritten Sieg in Folge übernahm die Mannschaft aus Oberwinter die Tabellenführung in der Kreisliga. Nach Siegen gegen Polch (9:3) und Niederburg ( 3:0), gab es auch am Sonntag beim Auswärtsspiel auf dem Adenauer Rasen einen 4:1 Auswärtssieg. Schon in der 10. Minute gingen die Mädchen nach einem schönen Spielzug über Luna Ehlen und Gina Andreatta durch Jeannine Hoß mit 1:0 in Führung. Dann dauerte es bis zur 29. Minute, in der Gina Andreatta die Mädchen vom Rhein mit 2:0 in Front brachte. So ging es auch in die Halbzeit. Direkt nach der Pause starteten die Adenauer die Aufholjagd, aber Torhüterin Luise Truckenbrodt und der Pfosten retteten für den TuS. Nach einem weiten Abschlag der Torhüterin war es wieder Torjägerin Gina Andreatta, die auf 3:0 erhöhte. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Oberwinterer Mädchen einen Gang zurück, und so war es nicht verwunderlich, dass Adenau auf 3:1 verkürzen konnte und weitere Tormöglichkeiten hatte. Erst in der 72. Minute wurde das Spiel durch einen beherzten Schuss von der Strafraumgrenze durch Alicia Bemba Gonzalez mit dem 4:1 endgültig entschieden.
Vorschau:

Schon am kommenden Samstag um 13 Uhr wird sich im Heimspiel gegen die starken Mädchen aus Kruft zeigen, ob die TuS Mädchen die Tabellenspitze verteidigen können.

Für den TuS Oberwinter spielten: Alicia Bemba Gonzalez, Luna Catharina Ehlen, Jeannine Hoß, Luise Truckenbrodt, Katharina Hermann, Gina Maria Andreatta, Charlotte Beck, Helene Ottersbach