Zweiter Heimerfolg !

Oberwinter behält gegen Mayen die Oberhand

Aufatmen beim TuS Oberwinter: Die Elf von Trainer Tomas Lopez hat sich in einem kampfbetonten Derby in der Fußball-Rheinlandliga mit 2:1 (1:0) überzeugend gegen den Ligarivalen TuS Mayen durchgesetzt. Am Ende waren beim Aufsteiger alle erleichtert und zufrieden.

„Die Leistung, die wir heute wieder gezeigt haben, war sehr gut. Wir haben uns taktisch und kämpferisch sehr gut verhalten, die Mannschaft hat die nötige Portion Selbstvertrauen“, betonte Lopez: „Ich ziehe den Hut vor meinem Team.“ Mit Blick nach vorn bleibt er dennoch Realist: „Unser Ziel ist es, uns in der Liga weiter zu stabilisieren.“

Über eine geschlossene Mannschaftsleistung „mit viel Teamgeist und mit viel Zug nach vorn“, freute sich Oberwinters Schlussmann Benjamin Kauert nach dem zweiten Heimerfolg: „Das war ein absolut verdienter Sieg für uns.“

Die Tore für Oberwinter erzielten Thomas Enke (31.) und Paul Gemein per Foulelfmeter (52.). Für Mayen traf der eingewechselte Mathias Tutas (76.). Alles in allem war der zweite Saisonerfolg für Oberwinter am Ende etwas glücklich.

„Wir haben sehr viel Aufwand betrieben, waren sehr aktiv in der Arbeit gegen den Ball und von der Physis her stärker und präsenter“ analysierte der Mayener Trainer Thomas Reuter: „Die Leistung war gut, das Ergebnis nicht.“ Die Niederlage spiegele auch nicht den Spielverlauf wider, meinte er: „Ich kritisiere einzig unsere Chancenverwertung.“

Rund 200 Zuschauer sahen in Bandorf von Beginn an eine zerfahrene Partie, in der die Defensivabteilungen das Geschehen zunächst im Griff hatten. Zumal beide Mannschaften vergeblich versuchten, spielerisch in die Begegnung zu finden. Nach einer hektischen Anfangsphase waren die Gastgeber bemüht, mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch gelungenes Passspiel über mehrere Stationen oder packende Torraumszenen waren kaum einmal zu sehen.

Oberwinter und Mayen fehlten im Spielaufbau die Ideen und damit auch die Überraschungsmomente. Chancen blieben somit zunächst Mangelware. Lediglich Einzelaktionen sorgten sporadisch für Gefahr. Da tauchte urplötzlich der Mayener Eike Mund frei vor Schlussmann Benjamin Kauert auf und jagte den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten (9.).

Oberwinter bekam aber nach der nervösen Anfangsphase mehr und mehr Zugriff aufs Spiel und störte dann auch früher – mit Erfolg: Prompt fand dann auch eine völlig missglückte Kopfballabwehr von Tim Schneider einen dankbaren Abnehmer. TuS-Sturmführer Tim Palm nahm das Gastgeschenk dankend an und passte frei vor Schlussmann Marcel Behr mit viel Übersicht auf den mitgelaufenen Enke, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:0 für Oberwinter (31.).

Auf der anderen Seite präsentierte sich Mayen in starrer Grundhaltung ideen- und harmlos. Von einem durchdachten Offensivspiel der Mayener war kaum etwas zu sehen. Flaute herrschte bis zur Pause fast durchgängig vor dem Oberwinter Tor. Die Gäste wurden erst nach der Pause in der Offensive etwas umtriebiger, Torgefahr entwickelten sie allerdings kaum. Die Qualität in der Offensive machte letztlich den Unterschied aus und gab die Richtung vor. Tim Krechel brachte Gemein im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Marc Larsch entschied spontan auf Elfmeter, Gemein verwandelte sicher zum 2:0 für Oberwinter (52.). Nun zeigten die Mayener flatternde Nerven und hatten in allen Mannschaftsteilen große Probleme in der Abstimmung.

Ganz anders Oberwinter, doch die Gastgeber münzten den Ballbesitz nicht in Zählbares um. Einen platzierten Kopfball aus sieben Metern setzte Gemein unbedrängt über das Mayener Tor (55.). Um ein Haar hätte Gemein (65.) erhöht, als er frei vor Behr überhastet am Gästetorhüter scheiterte.

Danach nahmen die Gastgeber das Tempo etwas heraus. Und so gab es tatsächlich mal Torgelegenheiten für Mayen: Der zwischenzeitlich eingewechselte Matthias Tutas ließ sich nach einem gelungenen Zuspiel von Uwe Unterbrösch nicht zweimal bitten und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer (76.). Mayen blieb auch weiter am Drücker und dominierte die Partie in der Schlussphase auch klar, vergab aber noch zahlreiche Torchancen.

TuS Oberwinter – TuS Mayen 2:1 (1:0)

TuS Oberwinter: Kauert, Dogan, Koll, Palm, Gemein (90. Groß), Brötz, Schweigert (62. Irmgartz), Merken, Enke, Sonntag, Kalin.

TuS Mayen: Behr, Schneider, Krechel, Mund, Marx (69. Bokumabi), Löhr, Unterbörsch, Steinmetz, Uhrmacher (58. Tutas), Weis, Heinemann.

Schiedsrichter: Marc Latsch (Andernach).

Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Enke (31.), 2:0 Gemein (52., Foulelfmeter), 2:1 Tutas (76.).

Quelle : Rhein – Zeitung

Mayen kommt zum Derby

Heimspiel gegen TuS Mayen am Sonntag um 14.30 !

Wind weht Oberwinter gleich stramm entgegen – Am Sonntag kommt Mayen zum Derby

Meint es der Spielplan in der Fußball-Rheinlandliga nun gut mit dem TuS Oberwinter oder nicht? Zum Auftakt gleich bei den Spfr Eisbachtal (1:3), das nächste Auswärtsspiel bei der SG Mülheim-Kärlich (1:3), danach ein reizvolles, aber eben auch schwieriges Derby zu Hause gegen den TuS Mayen am diesem Sonntag (14.30 Uhr) – nicht einfach.

Schließlich hat(te) der Aufsteiger damit an den ersten vier Spieltagen gleich gegen drei enorm starke Mannschaften anzutreten. „Die werden am Ende unter den besten fünf oder sechs stehen“, glaubt TuS-Trainer Tomas Lopez sogar.

Je nach Sichtweise könnte man beim TuS nun diese geballt starke Gegnerschaft beklagen – oder sie eben positiv sportlich nehmen, frei nach dem Motto: So erfährt ein Neuling gleich einmal, wie stramm der Wind in der Rheinlandliga weht. „So kann man es sehen“, bekräftigt Lopez.

Ausgesprochen lehrreich

Der jüngste Auftritt bei der SG Mülheim-Kärlich dürfte in dieser Hinsicht ausgesprochen lehrreich gewesen sein. Da hatten die Oberwinterer in der ersten Halbzeit nämlich fahrig und nachlässig agiert, folglich zur Pause auch mit 0:2 zurückgelegen, um dann im zweiten Abschnitt deutlich zuzulegen und nach dem 1:2 durch Sebastian Sonntag die Partie bis zum Schluss offen zu halten, ehe spät das 1:3 fiel.

Erkenntnisgewinn Nummer eins: „Ich bin froh über die zweite Halbzeit, wie wir da als Mannschaft aufgetreten sind gegen so eine starke Mannschaft wie Mülheim“, sagt Lopez.

Erkenntnisgewinn Nummer zwei, womöglich der ungleich wichtigere: „Es hat sich auch gezeigt, dass man sich in der Bezirksliga vielleicht eine schwache Halbzeit erlauben kann, nicht aber in der Rheinlandliga“, betont der Trainer.

Weshalb er nun am Sonntag auf einen hellwachen Auftritt gleich von Beginn an hofft. Zumal es sich ja auch um ein Derby handelt, wenn auch eines ohne innig gepflegte Rivalität. Die gebe es nicht, stellt Lopez klar. Auch wenn man sich selbst in Zeiten unterschiedlicher Ligazugehörigkeit nie so ganz aus den Augen verloren hat. Im vergangenen Jahr, Anfang August 2016, lieferten sich beide Mannschaften auf der Bandorfer Höhe einen packenden Pokalkampf, den der klassenhöhere TuS Mayen erst nach Verlängerung mit 2:1 für sich entschied.

Auch im Jahr davor waren beide im Rheinlandpokal-Wettbewerb aufeinandergetroffen, diesmal im Achtelfinale. Und da behielt der TuS Oberwinter durch ein Tor von Tim Palm mit 1:0 die Oberhand, nachdem der Bezirksligist zuvor schon die klassenhöhere SG Mendig/Bell mit 4:3 ausgeschaltet hatte.

Das letzte Duell in der Rheinlandliga auf der Bandorfer Höhe liegt schon etwas länger zurück. Am 7. September 2014 gewann Mayen beim Rivalen durch Tore von Herve Loulouga und Pascal Steinmetz (2) mit 3:1, für Oberwinter traf Felix Antwerpen kurz vor Schluss.

Der gehört mittlerweile zur SG Gönnersdorf-Brohl, ansonsten aber sind acht Spieler aus dem damaligen Kader dem TuS Oberwinter treu geblieben: Torwart Benjamin Kauert, Mario Brötz, Björn Thünker, Thomas Enke, Thorsten Alt, Tobias Nuhn, Julian Merken und Fabian Gilles – Ausdruck Oberwinterer Beständigkeit.

Freilich trifft auf der Gegenseite Steinmetz heute auch noch munter für den TuS Mayen. So wie am vergangenen Wochenende zum 2:0-Endstand im Heimspiel gegen den SV Mehring. Eine Partie, die sich Lopez angeschaut hat. „Eine spielerisch starke und offensiv ausgerichtete Mannschaft. Da reicht es nicht, sich nur auf einen oder zwei gefährliche Spieler zu konzentrieren. Dafür haben sie davon zu viele, wie etwa Niklas Heinemann, Pascal Steinmetz, Matthias Tutas oder Eike Mund“, sagt der Trainer anerkennend und ergänzt: „Selbst die Außenverteidiger sind nach vorn gefährlich. Tim Schneider hat gegen Mehring einige Male frei vor dem Tor gestanden.“

Sieg vor 700 Zuschauern

Nach der Auftaktpleite mit dem 1:4 zu Hause gegen die SG 99 Andernach scheint Mayen langsam in Schwung zu kommen. Dem 2:1 vor 700 Zuschauern bei der SG Mendig folgte nun beim 2:0 gegen Mehring eine spielerisch überzeugende Leistung. „Da muss für uns schon alles passen, wenn wir bestehen wollen“, fürchtet Lopez, der neben Fabian Münch und Jordan Schmitt auch weiterhin auf Jonas Jaber verzichten muss. Dafür bietet sich aber Thomas Enke wieder als eine Option an.

Quelle. Rhein – Zeitung

Punkt war möglich!

Mülheim-Kärlich besiegt Oberwinter mit Mühe

Fußball-Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich hat den zweiten Saisonsieg verbucht. Im Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Oberwinter setzte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda gestern Abend mit 3:1 (2:0) durch. Daniel Dohmen traf für die Hausherren nach einem Freistoß von Paul Lauer per Kopf zum 1:0 (14.). Als Daniel Aretz Oberwinters Torwart-Routinier Benjamin Kauert per Distanzschuss zum 2:0 überwand (28.), sah alles nach einem entspannten Abend für Wagner-Galda aus.

Doch weit gefehlt. Der Aufsteiger kam nach einer schwachen Anfangsphase immer besser ins Spiel, schöpfte nach dem Anschlusstreffer durch Sebastian Sonntag (56.) neue Hoffnung und war jetzt mindestens ebenbürtig. Mülheim-Kärlich verlor dagegen den Faden und konnte am Ende froh sein, dass Nenad Lazarevic nach Vorarbeit von Niklas Kuhn und Jeremy Heyer mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand (88.) drei mühsam erkämpfte Punkte unter Dach und Fach brachte. Zumal Rheinlandliga-Neuling TuS Oberwinter zuvor in der 86. Minute vom Schiedsrichter bereits einen Elfmeter zugesprochen bekommen hatte, den der Unparteiische dann aber nach Rücksprache zurücknahm. Der Assistent an der Seitenlinie hatte eine Abseitsstellung gesehen.
Quelle:Rhein-Zeitung

Punkt in Mülheim-Kärlich angestrebt

Da war die Erleichterung aber groß beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter. Mit dem 2:0 zu Hause im Aufsteigerduell mit der SG Ellscheid hat die Mannschaft im zweiten Spiel ihren ersten Sieg eingefahren. Und nicht nur das: Sie hat dabei auch überzeugt, vorneweg ihren Trainer Tomas Lopez.

Der dosiert sein Lob aber vorsichtshalber, um ganz nach Trainersitte gleich nach vorn zu schauen. Schließlich wartet da am Freitagabend (19.30 Uhr) mit dem Spiel bei der SG Mülheim-Kärlich eine Aufgabe, die ungleich schwerer werden dürfte: „Mülheim-Kärlich ist ein ganz anderes Kaliber als Ellscheid. Darüber sollten wir uns bewusst sein“, sagt Lopez, der damit sein positives Fazit nach dem Heimsieg gegen Ellscheid etwas relativiert wissen möchte: „Wir haben vieles richtig gemacht. Das war absolut in Ordnung“, sagt er. Taktisch gut habe seine Mannschaft gespielt, variabel nach vorn und kompakt nach hinten agiert und dabei vor allem die richtige Einstellung gezeigt.

Nur, so die Warnung des Trainers, werde es jetzt eben bedeutend schwieriger, das auch gegen Mülheim-Kärlich so umzusetzen. Denn auch, wenn der Gegner mit Kapitän Christian Wiersch (FV Engers/19 Tore) und Jonas Simek (SV Nievern) zwei enorm wichtige und zudem auch treffsichere Spieler in der Sommerpause verloren hat, verfügt er immer noch über viel Qualität. Zumal mit Thomas Weinand (FC Dorndorf) sowie Hüseyin Karalalek und Jonas Lauer (beide RW Koblenz) auch starke Spieler neu hinzugekommen sind. Und mit Spielern wie Paul Lauer und Christian Kaes zudem noch Oberliga-erfahrene Spieler schon im Kader standen. „Die wissen, wie man nach einem Ballgewinn schnell nach vorn spielt“, sagt Lopez.

Freilich kann er ebenfalls auf einen guten und breiten Kader bauen. Was sich auch gleich im ersten Spiel gezeigt hat, als mit Neuzugang Fabian Münch und Jordan Schmitt noch vor der Pause zwei Akteure verletzt ausgeschieden waren. Bedauerlich für den Aufsteiger, aber zumindest verkraftbar, konnte Lopez mit Neuzugang Furkan Kalin und Muhammed Dogan doch diesen Verlust aufwiegen. „Wir haben jetzt mehr Qualität im Kader als vorher“, meint er zufrieden. Zuversichtlich stimmt ihn auch der Umstand, dass Jonas Jaber, zuletzt angeschlagen, ebenso wieder trainiert wie Thomas Enke nach seinem Kieferhöhlenanbruch. „Eigentlich unglaublich“, staunt Lopez mit Blick auf den Umstand, dass sich Enke die Verletzung gerade erst vor zwei Wochen im ersten Spiel bei den Spfr Eisbachtal (1:3) zugezogen hatte.


Oberwinters Torwart Benjamin Kauert in Aktion

Auf Schmitt (Leistenprobleme) und Münch (Muskelfaserriss) wird Lopez am Freitag verzichten müssen, auf Letzteren sogar noch länger, vier bis sechs Wochen. Pech für den Neuzugang von der FSG Bengen, der gleich schon einen starken Eindruck hinterlassen hat.

Das hat auch Gegner Mülheim-Kärlich speziell in seinem zweiten Saisonspiel, wo beim SV Mehring ein glatter 3:0-Erfolg herausgesprungen ist. „Da muss man erst einmal gewinnen“, meint Lopez anerkennend. Im ersten Spiel hingegen zu Hause gegen die SG Eintracht Mendig/Bell hat sich die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda mit einem 1:1 begnügen müssen. Und genau so ein Remis strebt nun auch Lopez an: „Mit einem Punkt wären wir sehr zufrieden.“

Quelle: Rhein – Zeitung

Erster Sieg in der Rheinlanliga

Beste Laune beim Rheinlandligisten TuS Oberwinter: Passend zur Kirmes erfüllten die Fußballer souverän ihre Pflichtaufgabe und besiegten Mitaufsteiger SG Alfbachtal Ellscheid hoch verdient mit 2:0 (1:0).

Vor dem Heimdebüt nach der Rückkehr in die oberste Verbandsklasse stand die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez schon ein wenig unter Druck. Nach der durchaus erwarteten Auftaktniederlage bei den Eisbachtaler Sportfreunden musste man punkten, um nicht von Beginn an der Musik hinterherlaufen zu müssen. TuS-Chef Antonio Lopez erhoffte sich vor der zweiten Saisonbegegnung und der ersten Partie im Walter-Assenmacher-Stadion mindestens einen Punkt und mehr als 100 Zuschauer. Seine Erwartungen wurden übertroffen: Nach den Treffern von Björn Thünker und Paul Gemein wurden es sogar drei Zähler, und die Platzkassierer zählten 126 zahlende Besucher.

„Wir haben uns diesen Sieg verdient, weil wir taktisch gut gearbeitet und dem Gegner keine echte Torchance ermöglicht haben. Mit einer gesunden Aggressivität haben wir die meisten Zweikämpfe für uns entschieden und die Gäste kaum zur Entfaltung kommen lassen.“ Diesem Fazit von Trainer Lopez ist nur noch hinzufügen, dass alle drei Neuzugänge zum Einsatz kamen und ihre Sache gut gemacht haben. Fabian Münch hatte die undankbare Aufgabe übernommen, Marco Michels, den Torjäger der Gäste, an die Kette zu legen, was ihm bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung nach einer halben Stunde auch optimal gelang. Genauso gut erledigte dies anschließend Yannick Schweigert, sodass die größte Torgefahr gebannt war.

Und weil auch die übrigen Offensivkräfte des Gegners an diesem Tag kaum zur Wirkung kamen, lag SG-Coach Niklas Wagner richtig mit seiner Behauptung: „Wir haben keine klare Torchance kreiert. Es lohnte sich kaum, Bälle nach vorne zu spielen, denn dort war nichts zum Anspielen.“ Aber auch die anderen Mannschaftsteile bekamen ihr Fett weg: „Die Leistung von heute ist überhaupt nicht vergleichbar mit der beim Saisonstart. Heute hat es einfach an der richtigen Einstellung gefehlt.“ Wagner äußerte sich auch zu den beiden Gegentreffern: „Beim 0:1 ging eine Abseitsstellung voraus, der Elfmeter geht in Ordnung.“

Es dauerte eigentlich viel zu lange, ehe die Platzherren endlich ihre spielerische Dominanz in Zählbares ummünzten. Sebastian Sonntag (11.) und Björn Thünker (21.) waren mit ihren Torschüssen gescheitert. Einem buchstäblichen Sonntag-Schuss aus spitzem Winkel (41.) blieb ebenfalls der Erfolg versagt, weil der Gästekeeper die Kugel noch zur Ecke lenkte. Dann aber die Szene, die für helle Aufregung sorgte – allerdings nur auf der Gästebank. Thünker war in der Tat in Abseitsposition, als Mirko Koll mit dem ersten Versuch scheiterte. Dann aber ergab sich eine neue Situation, und Thünker erzielte regelkonform das Führungstor.

Kommen wir zur zweiten entscheidenden Szene und damit zum zweiten Neuling in den TuS-Reihen: Paul Gemein zauberte mehrfach in Rastelli-Manier und ließ dabei seine Gegenspieler arg schlecht aussehen. So auch in der 52. Minute, als er sich gegen drei Ellscheider behauptete und nur durch ein Foul am Abschluss gehindert werden konnte. Der Schiedsrichter zeigte mit Recht auf den Punkt. Allen Unkenrufen zum Trotz trat Gemein als Schütze an und vollendete cool zum 2:0. Danach ließen die Hausherren ein wenig die Zügel schleifen, was aber lediglich zu einigen Standardsituationen zugunsten der Gäste führte. In der letzten Viertelstunde nahmen die Oberwinterer das Heft des Handelns wieder in die eigenen Hände. Hatte sich Mirko Koll schon mehrfach als Experte für raumgreifende Pässe und als standfester Abwehrrecke erwiesen, so schlüpfte er in der Endphase auch noch in die Rolle des „Kopfballungeheuers“. Bei Freistößen und Ecken stieg er jeweils hoch und wäre fast noch zum Torschützen gereift. Abschließend noch ein Wort zum dritten Neuen im TuS-Dress: Furkan Kalin durfte nach einer halben Stunde ran und bestätigte seine Einwechslung mit einer tadellosen Vorstellung als rechter Außenverteidiger.
TuS Oberwinter – SG Ellscheid 2:0 (1:0)

TuS Oberwinter: Kauert, Schmitt (40. Dogan), Koll, Münch (32. Kalin), Merken, Schweigert, Gemein, Nuhn, Sonntag, Thünker (57. Palm), Groß.

SG Ellscheid: Neisius, Gräfen, Engel, Fritz, Schweisel (19. Ring), Michels, Gayer (75. Dax), Klas, Riemann (57. Kaufmann), Schult, Boos.

Schiedsrichter: Markus Heep (Neuwied).

Zuschauer: 126.

Tore: 1:0 Thünker (42.), 2:0 Gemein (52., Foulelfmeter).

Quelle : Rhein- Zeitung

Heimspieldebüt in der Rheinlandliga

Heimdebüt gerät für den TuS Oberwinter gleich zu einem Charaktertest

Wenn das mal kein Kontrastprogramm darstellt: Zum Saisonauftakt in der Fußball-Rheinlandliga gab es für Neuling TuS Oberwinter beim Meisterschaftsfavoriten Spfr Eisbachtal nicht viel zu verlieren. Beim Spiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die SG Alfbachtal Ellscheid sieht das schon wieder ganz anders aus.

Gegen den Vorjahreszweiten Eisbachtal hatte niemand ernsthaft einen Sieg vom TuS Oberwinter erwartet, gegen Ellscheid aber schon. Schließlich handelt es sich um einen Mitaufsteiger. Kategorisch mag TuS-Trainer Tomas Lopez seine Erwartungen dennoch nicht formulieren: „Wir nehmen uns einen Sieg vor“, klingt nicht ganz so fordernd.

Seine Forderung für das erste Spiel in Nentershausen hatte seine Mannschaft erfüllt, auch wenn am Ende ein wenig überraschendes 1:3 stand. „Die Mannschaft hat das gezeigt, was wir uns erhofft haben: Sie hat eine gute Einstellung gezeigt. Das war in der Vorbereitung nicht immer der Fall gewesen. Doch jetzt haben wir uns vernünftig verkauft.“

Das erste Heimspiel gegen Ellscheid könnte in dieser Hinsicht gleich zum Charaktertest werden. Lopez hat sich am vergangenen Sonntag gleich einmal ein Bild vom nächsten Gegner gemacht, der zu Hause mit einem 1:1 gegen den SV Mehring die Saison begonnen hat.

Wonach der Oberwinterer Trainer nun eine klare Vorstellung davon hat, was seine Mannschaft am Sonntag erwartet: „Ellscheid hat eine Mannschaft mir einigen groß gewachsenen Spielern, die sehr geschlossen, robust und aggressiv auftritt und auf die zweiten Bälle geht. Dieses Spiel können wir nur über gewonnene Zweikämpfe für uns entscheiden.“

Zudem gilt es, speziell einen Spieler nicht aus dem Blick zu verlieren: Marco Michels. Der Stürmer hatte in der vergangenen Saison mit 30 Treffern (von insgesamt 80) erheblichen Anteil am Aufstieg der Ellscheider, die in der gesamten Spielzeit nur zwei Niederlagen zugelassen haben.

Was die Kaderplanungen betrifft, ähneln sich beide Aufsteiger: nur ein Abgang und nur punktuelle Verstärkungen. Neben drei Jugendlichen – Patrick Schmitz (A-Junioren FSV Salmrohr), David Grommes, Luca Marinus(beide eigene A-Junioren) – kamen wie beim TuS nur drei Neuzugänge aus dem Seniorenbereich: Moritz Engel (SG Laufeld), Sebastian Dax (SG Üdersdorf) und Yannick Schon (TuS Kröv).

24 Spieler gehören derweil zum Oberwinterer Kader, und es zeigt sich gleich schon zu Saisonbeginn, dass es nicht zu viele sind. Denn schon im ersten Spiel gab es den ersten Verletzten in der Meisterschaft: Thomas Enke hat sich bei einem Zweikampf in der Luft eine Kiefernhöhlenfraktur zugezogen und fällt damit die nächsten Wochen aus. Luca Gilles war schon angeschlagen und fehlt ebenso wie Fabian Gilles und Dane Irmgartz (beide in Urlaub). Da trifft es sich gut, dass Tim Palm wieder aus den Ferien zurück ist.

Nun hofft Lopez auf ein gutes Heimdebüt und entsprechende Zuschauerunterstützung: „Es wäre doch schön, wenn wir in dieser Saison noch ein paar mehr Zuschauer als in der vergangenen hätten.“ Schließlich ist der TuS nun auch der klassenhöchste Verein im Kreis Ahrweiler.

Quelle: Rhein-Zeitung

Rheinlandliga Auftakt mit 3:1 verloren

Kauert verhindert Schlimmeres: Eisbachtaler scheitern bei 3:1-Heimsieg immer wieder am Oberwinterer Torwart

Für Trainervater Hans-Werner Reifenscheidt dauerte das von seinem Sohn Marco prognostizierte Geduldspiel zum Auftakt der Saison in der Fußball-Rheinlandliga einfach zu lange. Vor 230 Zuschauern im Nentershausener Stadion führten seine Eisbachtaler Sportfreunde gegen den Aufsteiger TuS Oberwinter zwar durch einen Treffer von Lukas Reitz schon nach acht Minuten mit 1:0.

Aber dann folgte ein Spiel, das dem Reifenscheidt-Chef den Geduldsfaden in der 71. Minute endgültig reißen ließ: „Ich setze mich jetzt hier auf die Gegentribüne mit bestem Blick zum Oberwinterer Tor. Sonst treffen die ja nie“, sagte er nach einer ganzen Orgie vergebener Großchancen. Er sprach’s, tat’s und sah, wie Manuel Haberzettl nur eine Minute später einen Freistoß von der 16-Meter-Linie genau in den Winkel des von Benjamin Kauert bestens gehüteten Gästetores zirkelte.

Da war Kauert machtlos, der ansonsten mindestens sechs Großchancen zum Entsetzen der Eisbachtaler Angreifer glänzend vereitelte. Ebenso machtlos wie beim Lupfer des eingewechselten Tobias Schuth, der eine Maßvorlage von Robin Stahlhofen mit einem Heber über Kauert hinweg zum 3:0 verwertete (80.).

Der Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand durch Oberwinters Paul Gemein (86.) war zwar ein Farbklecks auf dem Eisbachtaler Trikot, doch der verdarb Trainer Marco Reifenscheidt die gute Laune anlässlich des 3:1-Sieges nicht: „Dieser Treffer hat sich über 80 Minuten angedeutet. Er war vermeidbar, trübt den guten Eindruck vom gelungenen Saisonstart aber nicht. Meine Mannschaft hat sowohl die erwarteten Anlaufschwierigkeiten als auch gute spielerische Ansätze gezeigt, und Oberwinter war der erwartet starke Aufsteiger.“ Beeindruckt war Reifenscheidt besonders von TuS-Keeper Kauert: „Gegen den habe ich selber noch gespielt. Toll, wie fit der noch ist. Kauert war schon immer ein guter Torwart. Ich denke, er ist sogar noch besser geworden.“

Dieses Lob teilte natürlich auch TuS-Trainer Tomas Lopez, der aber auch die Leistung der ganzen Mannschaft einschloss: „Natürlich war der Eisbachtaler Sieg insgesamt gesehen verdient. Aber besonders in der ersten Halbzeit waren wir doch nahe am Ausgleich dran. Fakt ist auf jeden Fall, dass wir uns gegenüber der Vorbereitung erheblich gesteigert haben. Hier war eine Mannschaft auf dem Platz, die sich gegen den hohen Favoriten teuer verkauft hat. Ich weiß jetzt, dass wir so, wie wir uns hier präsentiert haben, auf dem richtigen Weg sind.“

Das Geschehen auf dem Rasen ist schnell erzählt: Die Gastgeber starteten wie die Feuerwehr. Logische Folge war das frühe 1:0 durch Lukas Reitz (8.). Wer dadurch Beruhigung im Eisbachtaler Spiel erwartet hatte, sah sich auf dem Holzweg. Denn Oberwinter mischte munter mit, sodass auch Johann Heinz im Sportfreunde-Tor Gelegenheit hatte sich auszuzeichnen.

Nach der Pause folgte dann wieder der Eisbachtaler Versuch, das Bollwerk Kauert zu stürmen. Aber das fiel erst in der Schussphase, als Hans-Werner Reifenscheidt seinen Platz mit direkter Sicht auf das Oberwinterer Tor gefunden hatte.

Statistik

Eisbachtal: Heinz – Kleinmann, Haberzettl, Zabel, Julian Hannappel (72. Bulut) – Ernet – M. Hannappel, Kröner, Omotezako (69. Kögler) Reitz (69. Schuth) – Stahlhofen.

Oberwinter: Kauert – Schmitt (86. Buqinca), Koll, Münch, Merken – Groß, Nuhn (77. Thünker), Schweigert, Gemein, Sonntag, Enke (85. Kalin).

Schiedsrichter: Jean Luc Behrens (Neunkhausen).
Zuschauer: 230.
Tore: 1:0 Lukas Reitz (8.), 2:0 Manuel Haberzettl (72.), 3:0 Tobias Schuth (80.), 3:1 Paul Gemein (86.).

Quelle : Rhein -Zeitung

Saisonstart in Eisbachtal

Dem TuS Oberwinter droht ein Kaltstart im Sommer

Nach rund fünfwöchiger Vorbereitung von einem Kaltstart zu sprechen, verbietet sich eigentlich, erst recht im Sommer. Aber trotzdem: Ob der TuS Oberwinter bei seiner Rückkehr in die Fußball-Rheinlandliga schon so richtig auf Betriebstemperatur ist, muss sich noch erweisen. Am Samstag (16 Uhr) wird es sich jedenfalls zeigen. Dann erfolgt der Saisonstart.

Und der hat es für den Aufsteiger in sich, geht es doch schließlich gleich nach Nentershausen zum Vizemeister des Vorjahres, Spfr Eisbachtal. „Das Beste, was die Liga zu bieten hat“, meint Oberwinters Trainer Tomas Lopez. Für ihn ist die Vorbereitung noch nicht so ganz beendet. „Zumindest sind wir nicht ganz da, wo wir uns das vorgestellt haben“, sagt er.

Was zum einen an personellen Widrigkeiten liegt, die den TuS in der Vorbereitung etwas ausbremsten und noch bremsen. Zum Auftakt fehlen Tim Palm, Fabian Gilles (beide Urlaub), Dane Irmgartz, Jonas Jaber und Luca Gilles (verletzt). Jordan Schmitt ist gerade erst wieder aus dem Urlaub zurück, Muhamed Dogan gerade erst wieder fit geworden. Nicht die besten Voraussetzungen.

Wenig Laufbereitschaft

Hinzu kommt ein Umstand, der Lopez gar nicht gefällt, schon gar nicht unter den aktuellen personellen Umständen: „Wir sind in den Testspielen oft nicht als Mannschaft aufgetreten, da haben der letzte Einsatz und die Laufbereitschaft gefehlt.“

Was sich gegen einen Gegner wie Eisbachtal als verhängnisvoll erweisen dürfte. Die Spfr hatten den Aufstieg in die Oberliga nur knapp verpasst durch ein 0:1 in der Relegation gegen den SC Idar-Oberstein. Und wie es der Zufall will, war der letzte Eisbachtaler Pflichtspielgegner der vergangenen Saison auch der letzte Testspielgegner der abgelaufenen Vorbereitungszeit. Im Rahmen des fünften Oddset-Rheinland-Pfalz-Cups, bei dem die Meister und Vizemeister der abgelaufenen Saison der Rheinlandliga (FV Engers und SF Eisbachtal) sowie der Verbandsliga Südwest (FV Dudenhofen, SC 07 Idar-Oberstein) gegeneinander angetreten waren, gewann die Mannschaft von Trainer Marco Reifenscheidt im Spiel um den dritten Platz mit 5:0 gegen eben jenen SC Idar-Oberstein. Der war zwar nur mit einer Art zweiter Mannschaft angetreten, aber immerhin: Eisbachtal bescherte sich ein abschließendes Erfolgserlebnis.

Genau das war dem TuS Oberwinter verwehrt geblieben, der beim Mittelrhein-Bezirksligisten SV Wachtberg mit 3:5 verlor – nach 3:1-Führung zur Pause und vier Gegentoren in nicht ganz 20 Minuten.

Unter Strich steht für den TuS nun eine Vorbereitung mit nur vier Tests, davon zwei gegen A-Ligisten. Die lange Ungewissheit, ob es denn nun mit dem Aufstieg klappen würde oder nicht, erschwerten die Testspielplanungen erheblich. Und so blieb der Wunsch von Lopez nach mehr Tests auch und gerade gegen höherklassige Gegner unerfüllt.

Weshalb nur ein neidischer Blick in Richtung Eisbachtal bleibt. Der Zweite der Vorsaison testete gegen Gegner, die man nicht alle Tage bekommt: Gegen Zweitligist Fortuna Düsseldorf, gerade bei einem Trainingslager in der Gegend, gab es ein 1:6. Und dann gelang – ein echter Höhepunkt – gegen den Regionalligisten TuS Koblenz sogar ein 3:1. Kein Wunder also, dass 14 Rheinlandligisten die Spfr Eisbachtal zum großen Meisterschaftsfavoriten erklärt haben.

Wobei die Westerwälder sich gar nicht einmal groß verstärkt haben, im Gegenteil. Sie verloren mit David Roehrig (21 Treffer) den drittbesten Stürmer der vergangenen Saison. Ansonsten setzen die Spfr im Großen und Ganzen auf den Kader der abgelaufenen Saison.

Lopez von Zugängen angetan

Ganz so, wie es auch die Oberwinterer tun, die keinen Stammspieler verloren und sich mit nur drei jungen Spielern verstärkten: Paul Gemein und Furkan Karin kommen vom A-Klassenmeister Ahrweiler BC, Fabian Münch vom A-Klassenabsteiger FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf. „Sie haben bislang einen positiven Eindruck hinterlassen und sind alle drei Kandidaten für die erste Elf“, freut sich Lopez.

Überhaupt mag er sich die Vorfreude auf den Saisonstart durch die Umstände nicht trüben lassen: „Es ist doch toll, in einer neuen Klasse zu beginnen. Wir lassen uns jetzt auch nicht verrückt machen. In zwei, drei Wochen sind wir da, wo wir hinwollten. Die Saison ist noch lang genug.“

Quelle:Rhein-Zeitung

Letzter Test

Generalprobe misslungen!

Wie schnell doch so ein Urlaubseffekt verpuffen kann. Da ist Tomas Lopez gerade aus den Ferien zurückgekommen, um dann gleich als Trainer des Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter mitzuerleben, wie der letzte Test vor dem Saisonstart am nächsten Samstag (16 Uhr) in Nentershausen bei den Spfr Eisbachtal verloren geht. Ein 3:5 hat der Rheinlandligaaufsteiger beim Mittelrhein-Bezirksligisten SV Wachtberg kassiert – nach einer 3:1-Führung zur Pause. Womit es um den Erholungseffekt von Lopez gleich wieder geschehen war. „Man kann es so sehen“, meinte er – allerdings augenzwinkernd und um den Zusatz erweitert: „Man darf nicht alles überbewerten.“ Dass ihm vieles bei dem Auftritt in Wachtberg nicht gefallen hat, wollte er freilich nicht verhehlen.

Schon vor der Pause hatte es einige Sachen gegeben, die nach Ansicht des Trainers bei einer da noch „vernünftigen Leistung“ (Lopez) kritikwürdig gewesen waren. Tobias Sonntag per Freistoß (11.), Julian Merken (14.) und Thomas Enke (31.) hatten trotzdem aus dem frühen Wachtberger 1:0 durch Ismail Botrahi (3.) eine 3:1-Pausenführung gemacht.

Um die brachte sich der TuS dann aber in der zweiten Halbzeit innerhalb von nicht einmal 20 Minuten. Abulkader Yaman (47., 56.) und Olcay Yildirim (52., 65.) sorgten mit ihren Treffern für eine abermalige Wende. „Da haben bei uns Laufbereitschaft und Zweikampfstärke gefehlt. Darüber müssen wir diese Woche sprechen“, machte Lopez deutlich.
Quelle: Rhein-Zeitung