Derby Sieger TuS Oberwinter

Große Freude nach dem 4:3 Erfolg gegen den Ahrweiler BC

Nach einem 1:3 Halbzeitstand vor 350 zahlenden Zuschauern,dreht der TuS Oberwinter das Spiel in der zweiten Halbzeit noch in einen 4:3 Heimsieg.

Die Tore erzielte Almir Porca in der 14.Minute per Elfmeter zum 0:1 und in der 42. Minute zum 0:2. Dem Anschlusstreffer in der 44. durch Björn Thünker folgte vor der Halbzeit noch das 1:3 durch Paul Gemein.

Nach der Pause erhöhte der TuS den Druck auf das ABC Tor und erzielte in der 61.Minute durch Jonas Jaber das 2:3. In der 80.Minute lies Rene Ebersbach die Ahrweiler Abwehr wie Slalomstangen stehen und schoss den Ausgleich und kurz vor Schluss der 4:3 Siegtreffer, für die Mannschaft vom Rhein durch Fabian Groß.

„TuS die Zweite“ erreicht Endspiel !

Nach einem 0:3 Halbzeitstand gewinnt die zweite Mannschaft das Kreispokalhalbfinale gegen die TG Namedy noch mit 7:3 nach Verlängerung.

Der Elfmeter zum 4:3 durh Mario Brötz in der 98. Minute

TuS Oberwinter gegen BC Ahrweiler

Pikante Konstellation verleiht dem Derby Extra-Würze. Eigentlich bedürfen Lokalduelle keiner besonderen Befeuerung im Vorfeld – sie sorgen ohnehin schon für erwartungsvolle Vorfreude. Wenn die Konstellation aber zusätzlich weitere Würze verleiht – umso besser.

Und die Konstellation vor dem Derby in der FußballRheinlandliga am Samstag (17 Uhr) zwischen dem TuS Oberwinter und dem Ahrweiler BC sorgt für einige Würze. Angefangen damit, dass direkte Duelle zwischen den beiden alten Rivalen zuletzt rar gesät waren – das Hinspiel im Oktober war das erste Aufeinandertreffen seit rund fünfeinhalb Jahren –, über den Umstand, dass einige Spieler schon auf beiden Seiten aktiv waren (Yannick Schweigert, Sebastian Sonntag, Paul Gemein und Furkan Kalin kamen vom Oberwinter zum ABC) bis hin zur sportlichen Bedeutung. Der Umstand, dass der Tabellendritte beim Schlusslicht antritt, verschleiert etwas die aktuellen Umstände. Denn nach Wertung nur der Spiele in diesem Kalenderjahr erwartet der Vierte den Ersten. Und für beide Mannschaften geht’s um was, sogar um eine ganze Menge, genauer gesagt. „Das ist ein Schlüsselspiel für den Rest der Saison – für beide“, meint ABC-Trainer Jonny Susa sogar.

Das Reizvolle dabei: Für Oberwinter und Ahrweiler gibt es jeweils mehr zu verlieren als zu gewinnen. Mit einem Sieg hielten sich beide alle Optionen offen, Ahrweiler im Aufstiegsrennen, Oberwinter im Abstiegskampf. Mit einer Niederlage droht das jeweilige Ziel weiter aus dem Blick zu geraten, haben beide doch ohnehin schon Rückstand gegenüber ihrer Konkurrenz. Natürlich gehören kleine psychologische Nadelstiche im Vorfeld dazu, ebenso die Frage, wer Favorit ist oder den größeren Druck hat. So sagt Susa: „Der Druck liegt bei Oberwinter. Sie sind unter Zugzwang Sie können sich nicht mehr viel erlauben.“ Zuletzt haben sie sich eine 1:7-Niederlage erlaubt. Allerdings beim neuen Tabellenführer Spfr Eisbachtal. „Und die Niederlage ist auch noch vier Tore zu hoch ausgefallen, wir haben zwei Torschüsse in den Winkel bekommen und leichte Fehler gemacht. Zudem ist Eisbachtal eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, relativiert der Oberwinterer Trainer Deniz Öztürk. „Aber man muss jetzt abwarten, wie die Mannschaft diese Niederlage verdaut“, meint Susa. Da macht sich der TuS-Trainer keine Sorgen: „Die ist bei uns aus den Köpfen raus“, stellt er klar. Und von übermäßigem Druck will er auch nichts wissen: „Das ist für uns eins der Bonusspiele. Es ist ja erst mal schön, dass wir und in die Position gebracht haben, dass es für uns noch um was geht“, sagt er mit Blick aufs aktuell schwere Programm. Zuletzt hat es aus den Spielen gegen den Vierten TuS Mayen (4:1) und eben Eisbachtal drei Punkte gegeben, wenn jetzt gegen den ABC und dann später beim SV Morbach (12. Mai) noch mal drei Punkte heraussprängen, wäre das schön, so Öztürk. Der Druck zu punkten, bestehe in den anderen Partien in Mülheim-Kärlich (28. April), in TrierTarforst (4. Mai), gegen Neitersen (8. Mai) und gegen Malberg (18. Mai). Ändern will Öztürk nach dem 1:7 in Nentershausen nichts, weder am mittlerweile bewährten 3:5:2-System noch personell. „Dazu besteht kein Anlass“, stellt er klar. Verzichten muss er nur auf Antonio Halfen (Urlaub), dafür meldete sich Torwart Benjamin Kauert aus dem Urlaub zurück.

Worauf es ankommt? Darin sind sich beide Trainer einig: „Die Psyche entscheidet“, sagt Susa und liegt damit auf einer Linie mit Öztürk, der es so formuliert: „Es kommt darauf an, wer den Sieg mehr will.“ An eine Wiederholung des Hinspielergebnisses glauben beide nicht: Da hatte sich Ahrweiler vor 470 Zuschauern mit 6:0 durchgesetzt, wobei eine Rote Karte gegen Fabian Münch (27.) vorentscheidend war und Jan Rieder erst spät mit einem Hattrick das Ergebnis in die Höhe schraubte (86., 88., 90.). Überhaupt liegt Susa viel daran, dass seine Mannschaft den Tabellenletzten nicht nach dem aktuellen Tabellenstand bewertet: „Wir haben zuletzt mit Mülheim-Kärlich und Trier-Tarforst gegen Mannschaften gewonnen, die beide in diesem Jahr noch keinen Sieg errungen haben. Jetzt müssen wir uns umstellen, jetzt kommt ein Gegner von anderem Kaliber.“ Die Wertschätzung des Ahrweiler Trainers kommt auch darin zum Ausdruck, dass er nun für Samstag wieder vornehmlich auf routiniertere Spieler zurückgreifen will, nachdem er zuletzt auch jüngeren Spielern eine Chance gegeben hatte, wie etwa dem A-Jugendlichen Steffen Thelen, der gegen Mülheim-Kärlich zu seinem ersten Einsatz von Beginn gekommen ist. Angesichts seiner Überlegungen trifft es sich gut für Susa, dass mit Sebastian Sonntag nach seiner Rot-Sperre wieder ein Routinier zur Verfügung steht. „Spieler wie er sind Druck gewöhnt“, sagt Susa. Und den haben am Samstag alle, die auflaufen.

Deniz Öztürk Was er zum Gegner sagt: „Ahrweiler hat viele Spieler mit individueller Klasse. Mit einigen haben ich ja selbst noch selbst zusammen gespielt wie Paul Gemein, Sebastian Sonntag, Marco Liersch oder Yannick Schweigert. Ich würde Ahrweiler den Aufstieg gönnen. Was ihn zuversichtlich stimmt: „Wir sind in der Lage, der individuellen Klasse von Ahrweiler zu begegnen und sie zu begrenzen. Wir müssen es aber auch mit fußballerischen Mitteln lösen und dürfen es nicht nur wie im Hinspiel mit langen Bällen versuchen. Natürlich wäre ein frühes Tor gut oder möglichst lange ein 0:0. Die jüngsten Ergebnisse in der Rheinlandliga haben gezeigt, dass auch starke Mannschaften schlagbar sind.“

Jonny Susa Was er zum Gegner sagt: „Ich habe die Mannschaft zweimal gesehen, sie hat jetzt eine gewisse Ordnung. Deniz Öztürk hat es geschafft, jeden Spieler auf eine Position zu stellen, wo er am wertvollsten ist. Mannschaft und Trainer haben das Optimum herausgeholt und nach ihrer Serie viel Selbstvertrauen bekommen. Zuletzt haben sie aber zwei Niederlagen aus drei Spielen kassiert. Man muss sehen, wie sie das verdaut haben.“ Was ihn zuversichtlich stimmt: „Unsere aktuelle Verfassung. Zudem ist Sebastian Sonntag wieder dabei, und Almir Porca hat wieder zu alter Form gefunden. Die Mannschaft ist heiß, am Montag und Dienstag hatte ich 22 Spieler im Training

Quelle:Rhein-Zeitung

Ostersamstag um 17:00 Uhr

Mit dem Ahrweiler BC 1920 e.V. gastiert wohl das aktuell heißeste Team der Liga im Walter-Assenmacher-Stadion. Die Mannschaft von Trainer Jonny Susa verlor im Kalenderjahr 2019 noch kein einziges seiner sieben Pflichtspiele. Sechs Siege und ein Unentschieden stehen in der Bilanz 2019. Dazu 16 geschossene Tore und nur drei Gegentreffer. In der Gesamttabelle belegt der Aufsteiger einen beeindruckenden dritten Platz und befindet sich damit weiter im Aufstiegskampf. Die Vorzeichen scheinen klar. Mit einem 3:0-Heimsieg im Rücken kommen die Kreisstädter an den Rhein und gelten als Favorit. Trotz alledem scheint man an der Ahr gewarnt, ob der neu freigesetzten Kräfte der Gastgeber. „Das wird wahrscheinlich das schwerste Spiel für uns in der Rückrunde“, erklärt Ahrweilers Torjäger Jan Rieder auf der vereinseigenen Homepage in Bezug auf das anstehende Derby.
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#aufihrgrünen#oberwinter

Am Ostersamstag großer Fussball Tag im Walter Assenmacher Stadion

Gleich zwei Fußballhöhepunkte gibt es am Samstag in Bandorf für den TuS Oberwinter.

Um 12:30 Uhr wird das Spiel unserer neu gegründeten zweiten Mannschaft im Halbfinale des CD-Kreispokal angepfiffen.

Gegner ist der Tabellensiebte aus der C-Klasse Mayen, die TG Namedy.

Um 17 Uhr steigt dann das Ahrkreis Derby der Rheinlandliga zwischen dem TuS Oberwinter und dem Ahrweiler BC.

Seit bei der größten Party des Jahres im Walter Assenmacher Stadion dabei. Helft dem TuS Oberwinter ins Pokalfinale der CD- Klasse und zum Klassenerhalt in der Rheinlandliga. Natürlich haben wir uns bemüht, diesen besonderen Tag gut zu organisieren. Gutes Wetter haben wir bestellt und zu Essen und Trinken ist über alkoholfreie Getränke aber auch Kaffee, Bier und Wein sowie Steaks und Würstchen alles reichlich vorhanden.

Liebe sportliche Grüße Antonio Lopez

FSG Oberwinter/Kripp gibt nicht auf

Die Grafschafter SG hat es im Spitzenspiel der Frauen Kreisklasse Rhein/Ahr/Koblenz verpasst ihren Vorsprung auf die Verfolger auszubauen. Trotz zweifacher Führung reichte es für den Tabellenführer  nur zu einem 3:3 (2:0) Unentschieden.

Auf dem tiefen Aschenplatz in Bengen übernahm die Heimmannschaft von der ersten Minute an das Kommando und ging in der 22.Minute aus Abseitsverdächtiger Position durch Celine Schäfer mit 1:0 in Führung .Auch in der Folgezeit hatte der Gast keine richtigen Zugriff auf den Gegner der mit langen Bällen immer wieder die Gäste Abwehr vor Probleme stellte.

So viel in der 40.Minute auch das 2:0  durch Joana Patt.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste vom Rhein immer besser ins Spiel.

Das bessere Zweikampfverhalten und ein geordneter Spielaufbau brachten nun auch Torchancen für die FSG. In der 69.Minute konnte Lilien Schütte durch einen Schuss aus 18 Metern das 1:2 erzielen. In der 75.Spielminute rückten die Gäste zu weit auf und durch ein Kontertor viel das 3:1 für Grafschaft.

Aber es sollte doch noch ein Gefühlter Sieg für die FSG Oberwinter/Kripp werden.

Man holte durch zwei Tore von Luise Truckenbrodt und Lilien Schütte, nach eine schön geschlagenen Ecke von Pia

Zahrobsky,noch ein 3:3 und verdiente sich einen Punkt auf der Grafschaft.

Niederlage in Mendig!

Defensivere Taktik lässt SG Mendig gewinnen: Oberwinter gibt nicht auf. Dass zwei Mannschaften aufeinandertrafen, die in den Wochen zuvor einiges an Selbstbewusstsein getankt hatten, war spürbar. Das bessere Ende im Nachholspiel der Fußball-Rheinlandliga hatte letztlich die SG Eintracht Mendig/Bell für sich, die sich mit 2:0 (0:0) gegen TuS Oberwinter durchsetzte.

„Wir geben nicht auf“, gab sich Deniz Öztürk, der mit Bünyamin Kilic das Trainergespann von Oberwinter bildet, kämpferisch. Nach zuvor drei Siegen am Stück war es dennoch ein kleiner Rückschlag für den Tabellenletzten, der mit einem Sieg dem rettenden Ufer bis auf zwei Punkte hätte näherkommen können. Versteckt hatte sich Oberwinter keinesfalls – doch Mendigs Trainer Cornel Hirt hatte sich seine Gedanken gemacht. Das 3:0 des TuS gegen Andernach hatte er beobachtet und den Gästestürmern drei Innenverteidiger entgegengestellt: „Diese taktische Umstellung war der Schlüssel, Oberwinters Angreifer sind kaum zur Entfaltung gekommen.“ Was wohl auch daran lag, dass Stürmer Jonas Jaber in Vertretung des Rotgesperrten Maurice Lefèvre auf die rechte Seite rückte, Tim Palm neu in der Startformation war und nicht alle Rädchen so ineinandergriffen wie in den Wochen zuvor. Thomas Enke gelang immerhin ein Lattentreffer (16.), ansonsten waren es vorrangig Standards, die für Gefahr sorgten. Auf Mendiger Seite hatten vor allem Marcel Berg und Björn Gilles ein enormes Pensum zu bewältigen als Alleinunterhalter auf ihren Außenbahnen, denn zusätzlich zu den drei Innenverteidigern hatte Hirt drei eher defensive Mittelfeldspieler aufgeboten, um das Zentrum dichtzumachen. Ein Sonderlob erhielt Milan Rawert, der in ungewohnter Rolle agierte, ohne dass man ihm Anpassungsprobleme anmerkte. Rawert hätte auch für die Führung sorgen können, doch bei seinem Schuss stand der Pfosten noch im Weg (57.). Doch mit Joachim Akwapay hatte Mendig einen Stürmer in seinen Reihen, der in der Schlussphase den Unterschied ausmachte. Erst legte er nach einem fulminanten Tempolauf über die linke Seite quer zu John Rausch, der wenige Minuten erst auf dem Feld stand und nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:0 (71.). Beim 2:0 waren die Rollen andersherum verteilt, nun legte Rausch für Akwapay ab, der den Deckel draufsetzte (82.). „Zwei Mal schlecht verteidigt“, haderte Öztürk, „insgesamt hat uns heute die Frische etwas gefehlt.“ Diese Frische wieder reinzubringen, wird die Aufgabe sein, bis der TuS es am Sonntag (15 Uhr) daheim mit TuS Mayen zu tun hat. Die englische Woche legt Rotation nahe, wobei die Oberwinterer in Mendig nicht enttäuschten. Die Dauer der Rotsperre Lefèvres war am Mittwochabend noch nicht bekannt; denkbar, dass er am Sonntag wieder ran darf. Cornel Hirt blickt nur bedingt zuversichtlich auf das Auswärtsspiel in Mehring am Sonntag (15 Uhr). „Personell wird das eine Katastrophe“, schwant ihm Übles. Lars Bohm fehlte wegen einer Schulterverletzung, Mathias Strahl nach einer Augenoperation. Am Sonntag müssen wegen einer Taufe im Familienkreis Jan und Niklas Heinemann passen, Philipp Geisen ist beruflich verhindert. „Deshalb hätten wir das Spiel gerne auf Samstag verlegt“, so Hirt, doch Mehring hat – dem Vernehmen nach aus ähnlichen Motiven – dieser Bitte nicht entsprochen. „Wahrscheinlich komme ich zu meinem ersten Saisoneinsatz“,

Quelle:Rhein Zeitung

Am Donnerstag zum Tabellenführer!

Die letzte Chance im Meisterschaftsrennen noch ein Wörtchen mitzureden haben die Frauen der Spielgemeinschaft Oberwinter/Kripp am Donnerstag,den 4.April um 19:30 in Bengen gegen den Tabellenführer Grafschafter SG.

Nachdem man dem Verlegungswunsch aus der Grafschaft zugestimmt hat, mit der Zusage dann nicht auf Asche spielen zu müssen, ist das Spiel jetzt doch am Donnerstag Abend auf dem für die Frauen vom Rhein ungewohntem Platzbelag.Da aber nur ein Sieg die Aufstiegschancen am Leben hält, wird man alles geben,um den 2:0 Hinspiel Erfolg zu wiederholen.

Dabei hofft man wieder auf die lautstarke Untersützung der Zuschauer aus Kripp und Oberwinter.

Auf den TuS Oberwinter warten nun vier Hochkaräter

Vier Spiele hat der TuS Oberwinter jetzt in der Fußball-Rheinlandliga nach der Winterpause gewonnen. Wie sehr das dem Selbstvertrauen und der Moral vor nun schwierigen Partien wie der am Mittwoch (19.30 Uhr) bei der SG Eintracht Mendig/Bell zuträglich ist, lässt sich leicht vorstellen. Pech nur für den TuS, dass sich dieser Zugewinn an Stimmung nicht im gleichen Maße auch in der Tabelle niederschlägt. Oberwinter steht immer noch am Tabellenende, wenn auch mit immerhin nun geringerem Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz (fünf) als noch in der Winterpause (zwölf).


Dass die Zwischenbilanz nicht besser ausfällt, liegt an der Konkurrenz im Abstiegskampf. Die punktet nämlich auch, und zwar ebenfalls konstant und vor allem überraschend. Die EGC Wirges etwa feierte gerade mit dem 2:0 gegen den Tabellenfünften SV Mehring ihren fünften Sieg in Folge, der sie zum ersten Mal seit dem zwölften Spieltag auf einen Nicht-Abstiegsplatz hievte.

Den Vogel am Wochenende schoss freilich der SV Windhagen mit dem 3:1 gegen den Zweiten SV Morbach ab. „Ich hätte es mir auch anders gewünscht“, meint der Oberwinterer Trainer Deniz Öztürk.

Zumindest ergibt sich daraus die für ihn hoffnungsvolle Erkenntnis: Abstiegskandidaten können auch gegen Aufstiegskandidaten gewinnen. Was insofern für den TuS bedeutsam ist, da er nun die nächsten Spiele ausnahmslos gegen Spitzenteams antreten muss. Los geht es am Mittwoch bei Eintracht Mendig/Bell, die gerade mit dem 3:0 zu Hause gegen den VfB Linz mit Rang sechs ihre bisher beste Saisonplatzierung erreicht hat.

Es folgt die Partie am Sonntag zu Hause (15 Uhr) gegen den Vierten Mayen, danach geht’s zu Tabellenführer Eisbachtal, ehe am Ostersamstag (20. April, 17 Uhr) der Ahrweiler BC zum Derby kommt. „Ich freue mich auf die Spiele“, sagt Öztürk. Woraus eben auch das gewachsene Selbstvertrauen spricht.

Am Samstag beim 3:1 bei der SG Hochwald-Zerf, nun Vorletzter, hatte der TuS zum ersten Mal nach der Winterpause gewackelt. Nach dem 1:0 durch Thomas Enke musste die Mannschaft erst die Rote Karte gegen Maurice Lefèvre und dann den Ausgleich hinnehmen. „Danach war ich froh, dass wir es mit dem 1:1 in die Pause geschafft haben“, so Öztürk.

Dort aber haben sich Trainer und Spieler gesammelt, auf die zweite Halbzeit eingeschworen und dann in Unterzahl das Spiel noch durch Tore von Jonas Jaber und erneut Enke mit 3:1 gewonnen. „Da haben alle Wille gezeigt, das stimmt mich positiv“, bekräftigt Öztürk. 

Dass Torwart Benjamin Kauert beim Stand von 2:1 einen Handelfmeter parierte, ebnete den Weg zum 3:1-Sieg, dass Hochwald später noch einen Elfmeter verschoss, kam auch nicht ungelegen. Fragt sich fürs Spiel in Mendig nun, wer die Position von Lefèvre auf der Außenbahn übernehmen soll. Gut möglich, dass wie schon in Zerf Tim Palm aus dem Sturm auf diese Position rückt oder Maurice Müller reinkommt, wobei der noch Trainingsrückstand hat. Knifflig ist auch die Personalie „Enke“. Der Stürmer hat nach der Winterpause sechs von zwölf Oberwinterer Treffer erzielt, am Donnerstagmorgen aber im Rahmen seiner Ausbildung eine Sportprüfung. Vor drei, vier Wochen hatte er darum schon für Mittwoch abgesagt. Nun aber, nach den vier Siegen und den gewachsenen Hoffnungen, will er doch mitmischen. Nur wie lange, muss sich noch zeigen. „Aber das spricht für die gute Stimmung und den Mannschaftsgeist“, betont Öztürk.

Gut ist die Stimmung auch bei der SG Mendig/Bell, die zuletzt dreimal 3:0 gewonnen hat. „Ich habe das 3:0 gegen Linz gesehen. Da war zu erkennen, dass die Mannschaft einen Plan hat“, sagt Öztürk. Besonders auf die schnellen Offensivspieler Joachim Akwapay und Lars Bohm gelte es aufzupassen. Bohm kennt Öztürk noch aus gemeinsamen Oberligazeiten bei der SpVgg Burgbrohl. 

„Die Spieler kennen sich ohnehin alle untereinander. Das wird ein besonderes Spiel am Mittwoch“, meint der Oberwinterer Trainer. Und eine Serie wird dabei reißen. map

Quelle: Rhein-Zeitung

Der vierte Streich !


Der TuS Oberwinter arbeitet in der Fußball-Rheinlandliga weiter fleißig an seiner Aufholjagd in Richtung Klassenverbleib. Die Mannschaft des Trainerduos Deniz Öztürk und Bünyamin Kilic hat beim direkten Konkurrenten SG Hochwald-Zerf den vierten Sieg in Serie gefeiert. Trotz einstündiger Unterzahl gelang der TuS-Elf ein verdienter 3:1 (1:1)- Erfolg.

Was kann den TuS Oberwinter derzeit im Verbandsoberhaus stoppen? Zwei Elfmeter und ein Platzverweise schon mal nicht. In beeindruckender Manier trotzte der TuS diesen Rückschlägen. Die schnelle 1:0-Führung nach zehn Minuten durch Thomas Enke nach Pass von René Ebersbach hatten sich die Oberwinterer verdient. Direkt danach aber kamen die Hausherren besser auf und hatten die Kontrolle im Spielzentrum inne.

Nach einer halben Stunde folgte ein personeller Rückschlag, als Maurice Lefevre die Rote Karte sah (32.). Er hatte seinen Gegenspieler unabsichtlich mit einem Drehschuss in der Magengegend getroffen. Ausschlaggebend war wohl, dass Schiedsrichter Henning Reiff die Partie bereits Sekunden zuvor unterbrochen hatte.

Zum personellen Rückschlag gesellte sich direkt der Ausgleich. Nach einem Freistoß köpfte Benedikt Haas für die Gastgeber zum 1:1 ein (34.). Oberwinter wankte nun beträchtlich, konnte sich aber mit dem Remis in die Pause retten. Im zweiten Durchgang zeigte sich der TuS dann aber wieder erstarkt. Die nummerische Überlegenheit der Hausherren machte sich nicht bemerkbar. 

Oberwinter spielte mutig und wurde mit dem 2:1 durch Jonas Jaber verdientermaßen belohnt (55.). Nur fünf Minuten später traf Schiedsrichter Reiff erneut eine harte Entscheidung gegen den TuS, der Unparteiische hatte ein Handspiel gesehen. Den fälligen Strafstoß parierte Benjamin Kauert aber bravourös und gab seinem Team dadurch noch mal mehr Aufwind.

Nur zwei Minuten später war es erneut Enke, der das 3:1 erzielen konnte (55.). Hochwald fand einfach kein Mittel gegen die zehn clever kämpfenden Oberwinterer, die nur noch eine kritische Szene überstehen mussten. In der ersten Minute der Nachspielzeit verhängte Reiff den nächsten Strafstoß nach einem Handspiel von Tobias Nuhn. 

Ins Bild passend, setzten die Hausherren den Ball neben das Tor, der TuS jubelte und ist wieder dran an den Nichtabstiegsplätzen. „Wir wussten um die Schwere und Bedeutung dieser Partie. Wir haben uns diesen Sieg in der zweiten Hälfte absolut verdient, waren griffiger und wollten es einfach mehr. Das hat der Gegner auch so bestätigt. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in den nächsten vier schweren Spielen daran anknüpfen. Jetzt sind wieder dran, und der Klassenverbleib scheint wieder absolut möglich“, freut sich Öztürk. 

Bereits am Mittwoch geht es für Oberwinter weiter. Um 19.30 Uhr steht dann das Nachholspiel bei der SG Eintracht Mendig/Bell auf dem Programm. lkl

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Groß, Münch, Klein (88. Müller), Halfen (75. Dira), Lefevre, Nuhn, Ebersbach, Jaber, Enke (72. Palm).

Quelle:Rhein-Zeitung