Unser Spielberichtsarchiv

Glücklicher Auswärtssieg in der Nachspielzeit
 

Im ersten Rückrundenspiel gewinnt der TuS Oberwinter auswärts beim Tabellenfünfzehnten TuS Rheinböllen glücklich und denkbar knapp in der Nachspielzeit mit 2:1.

Die Tore für die Grünen erzielten Laurenz Wassinger und ein gegnerischer Spieler.

Nach der Winterpause startet die Mannschaft des TuS Oberwinter in Rheinböllen mit einer durchwachsenen Leistung in die zweite Saisonhälfte.

Die erste Spielhälfte war nicht nur für die Gäste, sondern ebenso für die Gastgeber eine Halbzeit zum Vergessen, in welcher beide Teams keinen nennenswerten Torschuss zu verbuchen hatten. Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff kamen dann beide Mannschaften zu Torchancen.

Nachdem Torhüter Niklas Fachinger seine Mannen durch eine Glanztat vor dem Rückstand rettete, konnte er das 0:1 der Rheinböllener per Kopf wenig später in der 64. Spielminute nicht verhindern.

Die  Freude der Gastgeber hielt jedoch nur zwei Minuten an. So konnten die Jungs aus der Hafenstadt in Person von Wassinger mit einem überlegten Schuss zum 1:1 ausgleichen.

Nach weiteren Chancen auf beiden Seiten zappelte der Ball in der Nachspielzeit schlussendlich nochmals im Netz der Gastgeber. Ein Spieler der Gastgeber war es, der nach einer Ecke den Ball unglücklich im eigenen Tor unterbrachte (90+3).

 

Passend zu der mehr als ernüchternden Leistung seiner Mannschaft lautet auch das Fazit von Trainer Cornel Hirt: „Jeder kann froh sein, dass wir heute gewonnen haben. Die Leistung kann jeder selbst einschätzen. Wir haben uns absolut schwer getan und dann war der Zeitpunkt des Siegtores ebenso glücklich wie der gesamte Spielverlauf. Wir können froh sein, dass wir die drei Punkte geholt haben, so selbstkritisch muss man sein. Meine Spieler sehen das genauso. Abgesehen von unserem Torhüter Niklas Fachinger, der auch einen überragenden Ball hält, hatte kaum jemand einen guten Tag“.

Das nächste Rückrundenspiel bestreitet der TuS Oberwinter am Sonntag, den 27.02, 15 Uhr, gegen die SG Vordereifel Müllenbach vor gewohnter heimischer Kulisse im Walter-Assenmacher-Stadion.

Torschütze Laurenz Wassinger

Unglückliche Niederlage im Spitzenspiel

Im Spitzenspiel der Bezirksliga Mitte unterliegt der Drittplatzierte TuS Oberwinter beim Tabellenführer FC Cosmos Koblenz knapp mit 1:0.

Vor einer Vielzahl an mitgereisten Fans zeigten sich die Jungs in Grün zu Beginn spielbestimmend, setzten die Koblenzer früh unter Druck und sorgten für Unruhe rund um den gegnerischen Strafraum. Nahezu aus dem Nichts mussten die Gäste dann in der 11. Spielminute den Gegentreffer zum 1:0 für die Koblenzer hinnehmen.

In der Folge nahm die Dominanz und Intensität des TuS merklich nach, sodass sich die Mannschaften neutralisierten und sich das Spielgeschehen hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen abspielte.

Auch nach Wiederanpfiff bekamen die über 100 Fans nur wenige Torchancen zu sehen. Lauter wurde es auf den Rängen daher meist nur aufgrund der Vielzahl an Nickligkeiten, durch welche die Gastgeber aufzufallen wussten. Die daraus resultierende Überzahl nach gelb-roter Karte ab der 68. Spielminute wusste der Tabellendritte aus Oberwinter leider jedoch nicht ausreichend für sich zu nutzen. So konnte lediglich in den letzten 10 Minuten, lautstark angepeitscht von den mitgereisten Fans, nochmal für Unruhe in der Hintermannschaft des Tabellenführers gesorgt werden. Höhepunkt war dabei ein Kopfball von Jonas Jaber nach einer Ecke, welchen ein gegnerischer Spieler geradeso von der Torlinie klären konnte.

Zu allem Überfluss erhielt Verteidiger Mirco Koll in der Nachspielzeit noch die gelb-rote Karte und fehlt daher im kommenden Ligaspiel.

Das chancenarme, kampfbetonte Spiel zweier Spitzenmannschaften endete somit aus Oberwinterer Sicht in einer unglücklichen 0:1 Niederlage.

Die nächste Möglichkeit, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren, bietet sich dem TuS Oberwinter schon im Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr gegen die SG Vordereifel Müllenbach.

Gute Reaktion nach Nackenschlag

Nach dem Rückschlag im Titelrennen zeigt der TuS Oberwinter eine gute Reaktion und gewinnt sein Heimspiel gegen die SG Vordereifel Müllenbach mit 4:1 (2:1).
Die Tore für die Grünen erzielten Yannik Jarzombek, Fabian Münch und Jonas Jaber (2).

Nach der enttäuschenden, unglücklichen Niederlage gegen Tabellenführer FC Cosmos Koblenz unter der Woche musste der TuS auf heimischem Boden zunächst den nächsten Nackenschlag hinnehmen. So musste man in der 5. Spielminute bereits früh den unglücklichen Gegentreffer durch die Gäste hinnehmen.
Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht beirren und spielte weiter mutig und kontrolliert nach vorne, wodurch Jarzombek nach Vorarbeit von Antonio Halfen bereits in der 13. Spielminute per Kopf zum Ausgleich einnetzen konnte.
Vorlagengeber Halfen war auch am 2:1 Führungstreffer wieder beteiligt. Eine von ihm getretene Ecke konnte Thomas Enke verlängern, worauf Routinier Fabian Münch lauerte und den Ball über die Linie drückte (30.).
In der zweiten Spielhälfte spielte der TuS weiter auf Sieg und konnte dann in Person des zur Halbzeit eingewechselten Doppeltorschützen Jonas Jaber nach Vorlagen von Enke (59.) und Halfen (75.) zum verdienten 4:1 Endstand erhöhen.

Am kommenden Sonntag, 14:45 Uhr wollen die Jungs aus der Hafenstand dann beim direkten Verfolger SG Liebshausen an diese Leistung anknüpfen und die Liebshausener auf Distanz halten.

Niederlage im Verfolgerduell 

Der ersatzgeschwächte TuS Oberwinter unterliegt beim Verfolger SG Liebshausen knapp mit  3:2 (1:1) und rutscht somit auf den vierten Tabellenplatz ab.

Die Tore für die Grünen erzielte Jonas Jaber (2).

In einer ersten Spielhälfte, welche relativ ausgeglichen war, startete der TuS Oberwinter mit dem Tor zur 1:0 Führung durch Jaber in der 12. Minute gut in die Partie. In der Folge boten sich einige Chancen, die Führung auszubauen, jedoch ebenso die Chancen zum Ausgleich durch die Gastgeber.

Während die Gäste es verpassten zu erhöhen, nutzten die Gastgeber eine ihrer Chancen kurz vor dem Halbzeitpfiff zum aus Oberwinterer Sicht unglücklichen Ausgleichtreffer.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Liebshausener mit einem Doppelschlag innerhalb von einer Minute nach einem unzulänglich geklärten Standard und einem gut vorgetragenen Angriff (64. & 65.).

Trotz des harten Nackenschlages und dessen Wirkung, welche den Bandorfern anzumerken war, kamen sie nur 2 Minuten später nochmals ran. Ein Ball in die Schnittstelle durch Antonio Halfen erreichte Stürmer Jaber, welcher freistehend souverän zum 2:3 verkürzte.

Trotz weiteren guten, teils hunderprozentigen Chancen auf Seiten der Gäste, blieb es bei einer im Großen und Ganzen unglücklichen Niederlage.

Am Sonntag, 15 Uhr treffen die Grünen im heimischen Walter-Assenmacher-Stadion auf die SG Viertäler Oberwesel.

 

 

Spielabsage durch SG Viertäler Oberwesel

Spielabsage durch Ata Sport Urmitz 1981

4:0 Sieg in einseitiger Partie
 
Nach knapp zweiwöchiger Pause aufgrund zweier nicht angetretenen Gegner gewinnt der TuS Oberwinter das Auswärtsspiel des 23. Spieltags bei der SG Hausbay-Pfalzfeld deutlich mit 4:0 (3:0).
Die Tore der Grünen erzielten Doppelpacker Ebrima Manneh, Thomas Enke und Yannik Jarzombek.
 
Vor wenigen Zuschauern, was sicherlich auch der weiten Entfernung geschuldet war, gelang den Grünen aus Oberwinter ein Auftakt nach Maß. So konnten die Gäste schon in der 1. Spielminute durch einen Strahl aus 20 Metern von Manneh in Führung gehen. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor.
Trotzdem dauerte es 24 Minuten, bis Enke nach schöner Einzelaktion und Flanke von Manneh auf 2:0 für die Gäste erhöhte.
Dank dem stark aufspielenden Manneh, welcher in der 39. Spielminute seinen sehenswerten Doppelpack schnürte, ging es mit einer 3:0 Führung in die Halbzeitpause.
Während die Gastgeber aus Hausbay bei einer Bogenlampe von Timm Wiest von der Mittellinie noch Glück hatten, dass diese auf der Latte landete, mussten sie in der 66. Minute den Treffer zum 4:0 Endstand durch Jarzombek hinnehmen.
Kapitän Mirco Koll fasst die Partie trotz des klaren Sieges wie folgt zusammen: „Alles in Allem war es ein schlechtes Bezirksligaspiel, auf schlechtem Untergrund, vor wenigen Zuschauern, bei viel Wind aber mit Sonne“.
 
Schon am Mittwoch, 20 Uhr begrüßt der TuS im Walter-Assenmacher-Stadion den FC Plaidt zum Flutlichtspiel.
 
Doppeltorschütze Ebrima Manneh

Kantersieg gegen das Tabellenschlusslicht

Der TuS Oberwinter gewinnt sein Mittwochabendspiel gegen den FC Plaidt zuhause in der Höhe verdient mit 7:0 (3:0).

Entsprechend der Erwartungen zeigten sich die Grünen gegen das Tabellenschlusslicht über 90 Minuten als die dominante, spielbestimmende Mannschaft und ließen keinen Zweifel über einen dreifachen Punktgewinn aufkommen.

Sieben der zahlreichen Torchancen für den TuS vollendeten Felix Antwerpen, Marco Gilles sowie Thomas Enke (5) erfolgreich. Letzterer konnte sich durch seine fünf Treffer sogar zurück an die Spitze der Torschützenliste schießen.

Schon am Sonntag, 15 Uhr steht dem TuS aus Oberwinter auf heimischem Geläuf mit dem TuS aus Immendorf ein ganz anderes Kaliber gegenüber. 

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung im Spitzenspiel!

Punkteteilung im Topspiel
 
Der TuS Oberwinter kommt im Topspiel gegen den TuS Immendorf auf heimischem Boden nicht über ein 1:1 Unentschieden (0:0) hinaus.
Das Tor für die Grünen erzielte Thomas Enke.
 
Die ca. 100 anwesenden Zuschauer auf der Bandorfer Höhe bekamen von Beginn an ein temporeiches, körperbetontes Spiel zu sehen, in welchem beide Mannschaften nach Ballgewinn möglichst schnell den Weg nach vorne suchten. Dadurch kamen beide Mannschaften zu einigen Torchancen, wobei die gefährlichste Chance der ersten Spielhälfte die Gäste aus Immendorf hatten. Die Gastgeber aus Oberwinter konnten sich daher bei ihrem Hintermann Niklas Fachinger bedanken, welcher einen Torschuss der Gäste überragend aus dem Winkel kratzte und das 0:0 festhielt.
Nach dem Seitenwechsel konnte sich der TuS vermehrt aussichtsreiche Torchancen erspielen. Erst in der 70. Spielminute erlöste Toptorjäger Enke seine Mannen zum stark umjubelten 1:0. Die Euphorie bekam jedoch nur 6 Minuten später durch den Ausgleichstreffer der Gäste einen Dämpfer.
Der TuS spielte in der Folge weiter zielgerichtet nach vorne, jedoch wurden zahlreiche sehr gute Chancen und ein Tor fragwürdiger Weise abgepfiffen.
Auch die späte Überzahl aufgrund einer gelb-roten Karte in der 88. Minute konnten die Gastgeber nicht mehr für sich nutzen und nehmen daher leider nur einen Punkt aus einem Spiel mit, in dem viel mehr drin war.
 
Am Samstag, 15:30 Uhr steht dem TuS auswärts der Tabellenachte SF Höhr-Grenzhausen gegenüber.
 

TuS patzt überraschend vor heimischer Kulisse
 
 
Im Heimspiel der Bezirksliga Mitte unterliegt der TuS Oberwinter dem FV Rübenach mit 3:2.
Die Tore für die Grünen erzielten Yannik Jarzombek und Thomas Enke.
 
In einem Spiel, in welchem die Kräfteverhältnisse vor Anpfiff klar verteilt waren, zeigte sich der TuS auf heimischem Geläuf wie gewohnt tonangebend. Die Dominanz im Ballbesitz und Überzahl an Chancen konnten die Gastgeber jedoch nicht in Tore ummünzen, ehe Jarzombek in der 40. Minute die Seinen durch den überfälligen Treffer zum 1:0 in Führung brachte.
Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Jungs aus Oberwinter ebenso spielbestimmend wie in der ersten Spielhälfte. Umso überraschender mussten sie in der 54. Spielminute quasi aus dem Nichts den unglücklichen Ausgleichstreffer der Rübenacher hinnehmen.
Nur 6 Minuten später trafen die Gäste erneut überraschend und gingen erstmalig in Führung.
Trotz des Nackenschlages spielten die Jungs aus der Hafenstadt weiter zielstrebig auf das Gäste-Tor und erspielten sich eine Vielzahl an Chancen, welche allesamt nicht genutzt wurden. Zu häufig verhinderten eigene Unkonzentriertheit, der stark haltende Gäste-Schlussmann und das Aluminium den Einschlag des Balles im Netz der Gäste.
Zwar konnten die Grünen in der 81. Minute durch den Treffer von Enke nochmal ausgleichen, mussten jedoch nur 2 Minuten später das Tor zum 2:3 Endstand hinnehmen.
 
Schon am Mittwoch, 20 Uhr geht es für den TuS auswärts gegen den Tabellensechzehnten SG Treis-Karden.
 

Glanzloser Pflichtsieg

Der TuS Oberwinter gewinnt die Auswärtspartie gegen den Tabellensechzehnten SG Treis-Karden mit 3:1.

Die Tore der Grünen erzielten Alexander Meiswinkel, Laurenz Wassinger und Thomas Enke.

Gegen abwartende Gastgeber hatten die Gäste aus Oberwinter von Beginn an deutlich mehr Spielanteile, welche sie jedoch wenig nutzten, um offensiv wirklich für Gefahr zu sorgen. Nur selten wurden Lücken in der Defensive der Spielgemeinschaft gerissen und Steckpässe hinter die Linien gespielt.

Trotz der deutlich höheren Spielanteile kam der 1:0 Führungstreffer durch Verteidiger Meiswinkel aufgrund fehlender Offensivgefahr daher etwas überraschend.

Den auf Fehler lauernden Gastgeber ließ der TuS Oberwinter bis zu Halbzeitpause nahezu gar nicht gefährlich werden.

Nach Wiederanpfiff waren die Mannen aus der Hafenstadt um mehr Offensivgefahr bemüht und kamen zu einigen Halbchancen, die von aufmerksamen Treis-Kardenern jedoch allesamt abgewehrt wurden. Es entwickelte sich ein hektisches Spiel, in welchem die Heimmannschaft nach Ballverlusten der Gäste immer wieder temporeiche Konter fuhr.

In der 55. Minute mussten die Grünen dann einen Dämpfer hinnehmen, als die Treis-Kardener durch einen Sonntagsschuss ausgleichen konnten.

In der Folge wurde das Spiel zunehmend hektischer, ehe Wassinger (77.) und Enke (84.) letztendlich den 3:1 Auswärtssieg klar machten.

Nach dem freien Osterwochenende empfängt der TuS Oberwinter am Sonntag, den 24.04. um 15 Uhr den SV Masburg im heimischen Walter-Assenmacher-Stadion.

TuS-Sieg vor Lokalderby

Im Heimspiel gegen den SV Masburg gewinnt der TuS Oberwinter deutlich und dominant mit 7:0 (4:0).

Die Tore für die Grünen erzielten Laurenz Wassinger (3), Thomas Enke (2), Sandor Markus, Ebrima Manneh.

Gegen den Tabellenvorletzten und abstiegsbedrohten SV Masburg machte der Tabellenvierte von Beginn an deutlich, dass die 3 Punkte in Oberwinter bleiben. Die Gastgeber ließen den Ball und Gegner laufen und kamen zu einer Vielzahl an Torchancen, während Schlussmann Niklas Fachinger in der 1. Halbzeit nur einen Ball auf sein Tor bekam. Für den 4:0 Halbzeitstand sorgten währenddessen seine Vordermänner Wassinger (16`,42´), Enke (24`) und Markus (39´).

Auch in der zweiten Spielhälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Turn- und Sportverein Oberwinter dominierte die Gäste weiterhin und erhöhte in Person von Manneh (49`), Wassinger (55´) und Enke (81`) zum 7:0 Endstand, wohingegen Antonio Halfen in der 75. Spielminute leider per Elfmeter am Innenpfosten scheiterte.

Schon am Freitag geht es für die Grünen aus Oberwinter zum Lokalrivalen nach Oberzissen, wo man an die Leistung gegen Masburg anknüpfen möchte und auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung hofft.

Souveräne Vorstellung im Lokalderby
 
Der TuS Oberwinter gewinnt das Lokalderby gegen den SV Oberzissen verdient mit 6:1 (3:0) und knüpft gegen die gute Leistung aus dem Masburg Spiel an.
Die Tore für die Grünen erzielten Thomas Enke (3), Maximilian Spahn, Laurenz Wassinger und Jonas Jaber.
 
Die Gäste aus Oberwinter zeigten auf schwierigem Untergrund von Beginn an einen guten, spielbestimmenden und engagierten Ballbesitzfußball. Schon in der 8. Spielminute konnten die Jungs aus der Hafenstadt dann nach schönem Zuspiel von Emilio Ehlen durch Toptorjäger Enke in Führung gehen. Letzterer konnte nur 5 Minuten später per Elfmeter auf 2:0 stellen, ehe Spahn in der 35 Spielminute einen Abpraller per Direktabnahme aus 25 Metern sehenswert ins rechte untere Toreck nagelte und die 3:0 Halbzeitführung klarmachte.
Während der TuS rund um die gut stehende Abwehr in der ersten Spielhälfte nichts zuließ, musste die Mannschaft schon wenige Momente nach Wiederanpfiff einen Gegentreffer durch die Gastgeber aus Oberzissen hinnehmen.
Nach kurzer Unordnung konnte sich die Mannschaft jedoch wieder fangen und durch die Treffer von Enke (58‘), Wassinger (63‘) und Jaber (66’) letztendlich den 6:1 Sieg im Lokalderby einfahren.
Trainer Cornel Hirt zeigt sich im Nachgang des Spiels durchweg zufrieden: „Das war heute eine gute, konzentrierte, engagierte Leistung. Wir haben die richtige Balance gefunden zwischen Fußball spielen und auch mal langen Bällen.
Nach dem 3:1 gab es Situationen, wo das Spiel schon mal kippen kann. Letztendlich zählt heute nicht nur das Ergebnis, sondern wir haben auch einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“
 
 
Schon am Mittwoch, 20 Uhr steht für die Grünen die Auswärtspartie bei den SF Höhr-Grenzhausen an.
 

Kalte Dusche in Höhr-Grenzhausen

Der TuS Oberwinter unterliegt bei den SF Höhr-Grenzhausen mit 3:1.
Das einzige Tor für die Grünen erzielte Thomas Enke.

Nach dem hohen Sieg im Lokalderby gegen Oberzissen startete die Partie gegen die Sportsfreunde mit einer kalten Dusche. So konnten die Gastgeber bereits in der 2. Minute per Kopf die 1:0 Führung erzielen, welche sie schon 3 Minuten später auf 2:0 erhöhten. Wacher waren die Gäste aus der Hafenstadt im Anschluss leider nicht. Auch in der Folge zeigten sich die Gastgeber wacher und aggressiver mit und gegen den Ball als der Viertplatzierte.
Dennoch konnte Top-Torjäger Enke kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 2:1 für die Gäste verkürzen.
In der zweiten Spielhälfte trat der TuS dann mit sichtlich mehr Tempo, Zug nach vorne und Torgefahr auf und drängte auf den Ausgleichstreffer. Aufgrund von Ungenauigkeiten und Abseitsstellungen blieben weitere Tore auf Seiten der Oberwinterer jedoch aus.
Stattdessen mussten sie in der 75. Spielminute noch den Gegentreffer zum 3:1 hinnehmen, welcher die verdiente Auswärtsniederlage besiegelte.

Schon am Sonntag, 15 Uhr besteht die Chance, gegen die SG Maifeld im heimischen Stadion wieder auf die Siegerstraße zu gelangen und dreifach zu punkten.

Souveräner Sieg gegen Maifeld

Der TuS Oberwinter gewinnt gegen die SG Maifeld im heimischen Walter-Assenmacher-Stadion mit 2:0 (1:0).

Die Tore für die Grünen erzielten Sandor Markus und Thomas Enke.

Auf heimischem Geläuf präsentierte sich die Mannschaft über 90 Minuten als tonangebend. Aus einer stabilen Defensive heraus kombinierten sich die Hafenstädter immer wieder in Richtung gegnerisches Tor und ließen hinten wenig zu.

In der 31. Spielminute war es dann Markus, welcher einen Abpraller nach Eckball sehenswert ins lange Eck zirkelte, und die 1:0 Halbzeitführung für die Hausherren herstellte.

Auch in der zweiten Halbzeit bekamen die Zuschauer einige schöne Spielzüge und Torabschlüsse zu sehen, welche jedoch nicht den Weg ins gegnerische Tor fanden.

Einzig Torgarant Enke kam in Halbzeit zwei noch zum Torerfolg. Erneut war es Markus, welcher die Blicke auf sich zog, über Außen für Unordnung in der generischen Defensive sorgte und auf den langen Pfosten flankte. Der dort einlaufende Manneh legte den Ball auf Enke ab, welcher sich vom Gegenspieler absetzte und ebenfalls den Ball mit viel Gefühl ins lange Eck zirkelte.

Am Sonntag, 14:30 Uhr treffen die Grünen auswärts auf die SG 2000 Mühlheim-Kärlich II.

Achte Saisonniederlage für den TuS Oberwinter

Der TuS Oberwinter unterliegt auswärts beim SG 2000 Mülheim-Kärlich II mit 2:1 (1:1).

Das Tor für die Grünen erzielte Thomas Enke.

Bei sommerlichen Temperaturen bekamen die anwesenden Zuschauer zu Beginn ein Abtasten und ausgeglichene Ballbesitzverhältnisse zu Gesicht. Mitten in einer Druckphase der Gäste aus Oberwinter nutzten die Gastgeber in der 20. Minute die sich anbietenden Räume überraschend zur 1:0 Führung. Obwohl der Spielfluss der Grün-Weißen dadurch sichtlich gestört wurde, konnte mit dem Halbzeitpfiff der 1:1 Ausgleichstreffer erzielt werden. Einen Handelfmeter verwandelte Enke souverän und führt somit mit 34 Saisontoren weiterhin die Torschützenliste der Bezirksliga Mitte an.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich der TuS dann spielbestimmend ohne jedoch zum Torerfolg zu kommen. Dies bestrafte die Spielgemeinschaft aus Mülheim-Kärlich dann in der 69. Spielminute und erzielte den Treffer zum 2:1 Endstand.

Schon am Mittwoch steht das Nachholspiel gegen Ata Sport Urmitz um 20 Uhr auf der Bandorfer Höhe an.

 


Enkes 34. Saisontor reicht nicht zum Sieg

Verdienter Sieg im Nachholspiel

Der TuS Oberwinter gewinnt sein Nachholspiel gegen ATA Sport Urmitz verdient mit 3:0 (0:0).

Die Tore für die Grünen erzielten Thomas Enke, Laurenz Wassinger und Timm Wiest.

Nachdem man nach der Absage der Partie durch die Urmitzer davon ausging, dass man die 3 Punkte auch ohne eine Austragung der Partie zugeschrieben bekommt, stand am vergangenen Mittwoch das Nachholspiel auf der Bandorfer Höhe an. Genervt von dem Hin und Her, war die Mannschaft aus Oberwinter also umso motivierter, die 3 Punkte zu sichern und zeigte dies auch auf dem Platz.

Von der 1. bis zur 90. Minute waren die Hausherren den Gästen überlegen. Dennoch gingen beide Mannschaften torlos in die Halbzeitpause. Während die Jungs aus der Hafenstadt hinten nichts zuließen, zeigte man sich im letzten Drittel und vor dem gegnerischen Tor nicht kaltschnäuzig genug. So dauerte es also 65 Spielminuten, bis Toptorjäger Enke nach Ecke von Antonio Halfen zur Stelle war und seine Farben zur 1:0 Führung köpfte.

Auch im Anschluss ließen die Urmitzer die Hausherren ihren Fußball spielen und schwächten sich durch eine verdiente Geld-Rote Karte in der 82. Minute zusätzlich selber. 

Die Überzahl nutzte Wassinger nur 3 Minuten später, um per Schlenzer auf 2:0 für die Grün-Weißen zu erhöhen.

Lediglich 3 Minuten später stach nach Wassinger auch Joker Wiest und stellte nur 1 Minute nach seiner Einwechslung den viel umjubelten und verdienten 3:0 Endstand her.

Am Sonntag, 15 Uhr begrüßt der TuS die SpvGG Cochem im Walter-Assenmacher-Stadion.


Antonio Halfen lieferte die Vorlage zum richtungsweisenden 1:0

Sieg dank Joker Wassinger
 
Der TuS Oberwinter siegt zuhause gegen die SpvGG Cochem mit 4:1 (1:1).
Die Tore für die Grünen erzielten Thomas Enke und Laurenz Wassinger (3).
 
Gegen die Cochemer gelang dem TuS vor heimischem Publikum ein Auftakt nach Maß. Die durch das hohe Anlaufen der Gäste entstehenden Lücken nutzte Stürmer Enke in der 5. Minute und brachte seine Mannen früh in Führung.
Doch diese hielt nur kurz an. So musste die Mannschaft lediglich 8 Minuten nach dem Führungstreffer den Ausgleichstreffer hinnehmen.
 Somit ging es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause, mit welchem TuS-Trainer Cornel Hirt nicht zufrieden war.
Da es für den angeschlagenen Timm Wiest nicht mehr weiter ging, brachte Hirt für die zweite Halbzeit Wassinger und bewies damit sein gutes Händchen. Denn dieser besorgte in der zweiten Spielhälfte quasi im Alleingang den Sieg für die Hausherren. Joker Wassinger stach schon nach 5 Minuten und schnürte mit seinen Toren in der 66. und 78. Spielminute sein Hattrick.
 
Am Sonntag, 15 Uhr, ist der bereits feststehende Meister Fc Cosmos Koblenz auf der Bandorfer Höhe zu Gast.

Niederlage in letzter Sekunde gegen den Meister

Im vorletzten Meisterschaftsspiel unterliegt der TuS Oberwinter dem bereits feststehenden Meister Cosmos Koblenz knapp mit 2:3 (0:1).
Die beiden Tore der Grünen erzielte Thomas Enke.

Im letzten Heimspiel der Saison gastierte der bereits feststehende Meister aus Koblenz auf der Bandorfer Höhe. Entsprechend hoch waren die Erwartungen im Voraus, welchen das Spiel auch gerecht wurde. Die knapp 100 Zuschauer sahen ein von Beginn an durch viel Tempo und Zug zum Tor geprägtes Spiel.
Demnach kamen beide Mannschaften zu ihren Chancen, wobei es die Gäste aus Koblenz waren, welche in der 20. Minute eine Chance nutzten und mit 1:0 in Führung gingen.
Nach der Pause waren es dann die Hausherren in Grün, welche in Person von Enke schon 6 Minuten nach Wiederanpfiff zum Torerfolg kommen konnten.
Auch nach der erneuten Führung der Gäste in der 60. Spielminute blieben die Jungs aus der Hafenstadt weiter dran. Nach Vorarbeit von Laurenz Wassinger war erneut Enke zur Stelle und markierte neben dem 2:2 Ausgleichtstreffer zeitgleich seinen 38. Saisontreffer (76‘).
Kurz vor Ende der Partie gab es sogar noch die Chance zum 3:2 Führungs- und Siegtreffer, welche jedoch nicht genutzt werden konnte. Postwendend machten es die Gäste im Sechzehner der Gastgeber besser und erzielten in letzter Sekunde den Siegtreffer zum 3:2.

Am Samstag, 17:30 Uhr ist das Können der Grünen aus Oberwinter ein letztes Mal für diese Saison auswärts beim Tabellenschlusslicht FC Plaidt gefragt.

Klarer Sieg zum Saisonabschluss
 
Das letzte Saisonspiel gewinnt der TuS Oberwinter beim Tabellenletzten  FC Plaidt standesgemäß mit 7:2 und beendet die Saison auf dem 4. Tabellenplatz.
Die Tore für die Grünen erzielten Yannik Jarzombek, Thomas Enke (3), Felix Antwerpen, Laurenz Wassinger und Jonas Jaber.
 
In einer Partie, in welcher die Karten trotz einiger personeller Ausfälle bereits vor Anpfiff klar verteilt waren, gingen die Gäste aus der Hafenstadt bereits früh in der 3. Minute durch Jarzombek in Führung, ehe Enke in der 13. Minute auf 2:0 erhöhte. Statt selber vor dem gegnerischen Tor weiter erfolgreich zu sein, musste der Turn- und Sportverein jedoch zusehen, wie die Gastgeber in der 27. und 50. Minute zum Torerfolg kamen und somit zum 2:2 Zwischenstand ausgleichen konnten.
Angestachelt davon legten die Gäste aus Oberwinter im Anschluss nochmal eine Schippe drauf und konnten durch Enke (2), Antwerpen, Wassinger und Jaber den 7:2 Endstand herstellen.
Im Vordergrund stand für den TuS jedoch an diesem Tag nicht das Ergebnis oder das Spiel an sich.
Vielmehr gab es an diesem Tag zum Einen die sensationellen 41 Tore von Enke zu feiern, welche ihn mit 5 Toren Abstand zum treffsichersten Spieler der Bezirksliga Mitte machen.
Vor allem aber hieß es an diesem Tag Abschied zu nehmen von zwei verdienten Spielern. So war die Partie gegen den FC Plaidt das letzte Spiel für Fabian Münch und Jonas Jaber im grünen Dress. Umso schöner war es daher, dass der langjährige Kapitän Jaber quasi mit dem Schlusspfiff nochmal zum Torerfolg kommen konnte.
 
Jonas Jaber (r.) erzielt in seiner letzten Spielminute für den TuS sein letztes Tor im Dress der Grünen

Einsatz und Wille waren entscheidend…

Einsatz und Wille waren entscheidend, dass der TuS Oberwinter durch den 2:1 (0:0)-Sieg über die SG 99 Andernach die dritte Runde im Fußball-Rheinlandpokal erreichte. Eigentlich stand für die Andernacher ein Spiel gegen den A-Ligisten SG Rhens-Spay auf dem Programm, der aber bei ihrem 2:1-Sieg über den TuS Oberwinter einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzten und folglich das Spiel für die Bandorfer gewertet wurde. In einer durchwachsenen Partie enttäuschten vor allem die Rheinstädter, die zu keinem Zeitpunkt in ihr Spiel fanden. „Ich bin richtig enttäuscht“, sagte SG 99-Trainer Kim Kossmann nach dem Abpfiff und fuhr fort: „Wir haben uns im gesamten Spiel nur eine Torchance erspielen können. Wenn wir nur 90 Prozent geben, dann reicht das in keinem Spiel.“ In der Tat besaßen die Gäste nach einer halben Stunde lediglich eine nennenswerte Einschussmöglichkeit, als Ole Conrad nach Vorlage von Daniel Kossmann an TuS-Keeper Niklas Fachinger scheiterte. Die Partie spielte sich überwiegend zwischen den beiden Sechszehner ab. Die Platzherren übten den größeren Druck aus, machten aber zu wenig aus ihren Offensivaktionen. Auch nach dem Wechsel zeigten sich Platzherren wesentlich lauf- und zweikampfstärker. Und dann war es Nico Schooß (47.), der nach einer schönen Kombination die längst fällige 1:0-Führung markierte. Eine Gegenwehr der Gäste erfolgte auch weiter nicht gegen eine Hirt-Elf, die sich nicht mehr in Verlegenheit bringen ließ. Es dauerte aber bis zur 90. Minute, ehe die Partie endgültig entschieden war. Thomas Enke bewies wieder einmal seine Torjägerqualitäten und erhöhte auf 2:0. Der 2:1-Anschlusstreffer durch einen direkt verwandelten Eckball des SG-99-Akteurs Tom Tiede (90.+6) kam zu spät und war lediglich Ergebniskosmetik.

„Bei den zwei Niederlagen gegen die SG Vordereifel und SG Mörschbach haben wir zu offensiv agiert, operierten überwiegend mit offensiven Spielern. Diesmal lag der Fokus auf der Defensive mit zwei Akteuren mehr in der Abwehr. Das hat sich bezahlt gemacht“, resümierte ein zufriedener TuS-Coach Cornel Hirt und ergänzte: „Wir haben unsere Fehler minimiert, standen gut und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Für die Moral war das nach zwei Niederlagen sicherlich sehr wichtig.“

Ein Sieg, der dem TuS Oberwinter im Viertelfinale des Rheinlandpokals ein Heimspiel gegen den TuS Koblenz beschert. In der Saison 2012/2013 schaffte der TuS Oberwinter einen überraschenden 2:0-Pokalsieg über den damaligen Regionalligisten TuS Koblenz. Das letzte Aufeinandertreffen ist noch nicht lange her. Im Viertelfinale des Rheinlandpokals 2020/2021 war der Oberligist ebenfalls auf der Bandorfer Höhe zu Gast und machten erst in der Schlussphase den 5:2-Sieg perfekt. Am Mittwoch, 5. Oktober um 19.30 Uhr gastiert der derzeitige Oberliga-Tabellenführer erneut auf der Bandorfer Höhe. Eine Partie, die viele Zuschauer verspricht und interessante 90 Minuten.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Koll, Groß, Reggami (56. Bollig, 89. Lefevre), Spahn, Halfen, Schooß, Enke, Manneh, Antwerpen.

SG 99 Andernach: Koch, Hoffmann, Wilbert (46. Heider), Schmitz, Unruh, Conrad, Kossmann (79. Oster), Oligschläger (50. Reintges), Lutz (60. Tiede), Weber, Hild.

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz). Assistenten: Alex Bach, Paul Volk.

Zuschauer: 120.

Torfolge: 1:0 Nico Schooß (47.); 2:0 Thomas Enke (90.); 2:1 Tom Tiede (90.+6).

Quelle: Blick aktuell

Schwer erkämpftes 3:3-Remis in Weitersburg

Am fünften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte trennten sich der SV Weitersburg und der TuS Oberwinter nach erlebnisreichen 90 Minuten mit einem gerechten 3:3 (2:2)-Unentschieden. Zuschauer, die erst nach fünf Minuten eintrafen, verpassten zwei Aufreger: Zuerst sah SVW-Keeper Richard Lübke die gelbe Karte, als er nach 20 Sekunden vor dem anlaufenden Thomas Enke, den Ball mit der Hand abwehrte, allerdings außerhalb des Strafraums. Zwei Minuten später markierte Enke nach Querpass von Maurice Lefevre die 1:0-Führung für die Gäste, die in der Folgezeit dominierten und in der 32. Minute wiederum durch Enke auf 2:0 erhöhten. Schmerzlich die Knieverletzung von Oberwinters Defensivspieler Max Spahn in der 18. Minute, der im Mittelfeld eine große Lücke hinterließ. Überraschend der 1:2-Anschlusstreffer durch den einheimischen Angreifer Marcel Berg (39.), der nach einem Alleingang den Ball einnetzte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erneut Torjubel im Weitersburger Lager, als Lucas Schmidt (45.+2) mit einem nicht unhaltbaren 30-Meter-Distanzschuss für den 2:2-Pausenstand sorgte. „Die Moral der Mannschaft ist wirklich hervorragend. Nach der schwachen Anfangsphase sind wir gut zurückgekommen“, lobte SVW-Spielertrainer Marcel Christ seine Mannschaft, die auch nach Wiederanpfiff das Heft in der Hand hatte und vehement auf den Führungstreffer drängten. Den machten allerdings die Gäste: Der eingewechselte Islam Reggami (65.) köpfte nach Flanke von Mario Bollig die 3:2-Führung. Zehn Minuten später wurden die offensiven Bemühungen der Platzherren belohnt. Nach einem langen Ball von Scarly Köhler war Berg (75.) zur Stelle, der routiniert den vielumjubelten 3:3-Ausgleich markierte. In der Schlussphase drängten beide Teams auf den Siegtreffer, der aber trotz einigen Chancen auf beiden Seiten nicht mehr fallen wollte. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, viele Bälle haben wir einfach zu schnell verloren, waren teilweise zu naiv. Der Wille ist da und phasenweise sieht es auch gut aus, machen dann aber auch wieder unerklärliche Fehler“, kritisierte TuS-Coach Cornel Hirt nach dem Abpfiff. Vorschau: Während die Weitersburger am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Niederburg antreten, steht der TuS Oberwinter zur gleichen Zeit vor einer interessanten, aber auch schweren Heimaufgabe. Gast auf der Bandorfer Höhe ist Tabellenführer FV Rübenach, der neben dem TuS Immendorf zu den Meisterschaftsanwärtern gehört. Die Elf von Benedikt Lauer reist mit der Empfehlung eines deutlichen 4:0-Erfolgs gegen die SG Westum an und peilt auch die die drei Punkte gegen die Hirt-Truppe an, verbunden mit der Verteidigung der Tabellenführung.

SV Weitersburg: Lübke, Jösch (90. Heymann), O. Köhler, Urbas Christ, Wester, Weber (78. Banks), Schmidt, S. Köhler, Pietrusky (66. Püschel).

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Wiest, Koll, Spahn (18. Bollig), Halfen, Lefevre (85. Arama), Schooß (46. Reggami), Enke, Manneh, Ehlen.

Schiedsrichter: Matthias Vogel (Wallmenroth).

Zuschauer: 150.

Torfolge: 0:1, 0:2 Thomas Enke (2., 32.), 1:2Marcel Berg (39.), 2:2 Lucas Schmidt (45.+2), 2:3 Islam Reggami (65.), 3:3 Berg (75.).

 

Quelle: Blick aktuell

Auch in Überzahl keine drei Punkte

Am sechsten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte kam der TuS Oberwinter gegen den Tabellenführer FV Rübenach über ein 0:0-Remis nicht hinaus. Ein Ergebnis, das für beide Mannschaften schmerzliche Folgen hat: Der TuS Oberwinter hat mit lediglich acht Punkten auf der Habenseite den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. Die Rübenacher mussten die Tabellenführung an den TuS Immendorf abgeben und sind auf den dritten Rang zurückgefallen.

Der strömenden Regen hatte lediglich 50 Zuschauer ins Walter-Assenmacher-Stadion gelockt, die aber ein gutklassiges Bezirksligaduell erlebten. Die Gastgeber dominierten die erste Halbzeit und vergaben gute Einschussmöglichkeiten leichtfertig und unkonzentriert. Die einzige Torchance der Gäste in Durchgang eins besaß Kevin Schenk (20.), dessen Schuss aber von TuS-Torwart Niklas Fachinger pariert wurde. Eine Großchance der Platzherren vergab Thomas Enke in der 35. Minute, als er mit einem Handelfmeter an dem reaktionsschnellen FVR-Keeper Tobias Oost scheiterte. Negativer Höhepunkt im zweiten Durchgang war die Rote Karte gegen den Gästespieler Nazir Farik (60.), den Schiedsrichter Gregor Loos wegen groben Foulspiels vorzeitig zum Duschen schickte. In Überzahl wurde der Druck der Platzherren noch größer. Als Alexander Meiswinkel (70.) die 1:0-Führung markierte, schien sich die TuS-Elf auf der Siegerstraße zu befinden. Der Torjubel wurde aber von dem Unparteiischen Loosen umgehend gebremst, der den Treffer wegen Abseits nicht anerkannte. In der Folgezeit entwickelte sich Einbahnstraßenfußball auf den Gästekasten. Enke, Tim Wiest und Antonio Halfen nutzten beste Einschussmöglichkeiten nicht, sodass die Partie torlos endete.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend“, sagte TuS-Coach Cornel Hirt und ergänzte: „Wir waren überlegen, nur die Torchancenverwertung muss besser werden.“ Im Lager der Gäste war Trainer Benedikt Lauer nicht unzufrieden, nahm den Punkt gerne mit: „Vielleicht hätte Oberwinter den Sieg mehr verdient gehabt, aber wir haben uns auch in Unterzahl gut gewehrt und sind mit etwas Glück ohne Gegentor geblieben.“

Nächste Aufgaben: Nach dem Mittwochspiel um 20 Uhr beim TuS Immendorf folgt für die Hirt-Truppe am kommenden Sonntag um 15 Uhr ein Heimspiel gegen die SF Höhr-Grenzhausen. Der FV Rübenach ist am Samstag um 18.45 Uhr bei der Spvgg Cochem zu Gast.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Wiest, Koll, Groß, Halfen, Lefevre (82. Jarzombek), Enke, Manneh, Bollig (90.+1 Arama), Antwerpen.

FV Rübenach: Oost, Tillmanns (90.+1 Quinn), Farik, Engel (90.+1 Weiss), Kröber (87. Zuka), Schenk, Tezja (84. Stenz), Reinhardt, Eberhardt, Weber (64. Burg).

Schiedsrichter: Gregor Loosen (Treis-Karden).

Zuschauer: 60.

Tore: keine.

Quelle: Blick aktuell

Emotionen, neun Tore und Spannung pur

Am vergangenen Mittwoch war der TuS Oberwinter beim Tabellenführer TuS Immendorf zu Gast und unterlag nach einer kampfbetonten, torreichen und äußerst spannenden Partie knapp mit 4:5 (2:3). Nach der dritten Saisonniederlage hat sich das Team von der Bandorfer Höhe vorerst aus dem Kreis der Titelanwärter verabschiedet.

In Immendorf legte die Hirt-Truppe schwungvoll und aggressiv los und belohnte sich schnell. TuS-Torjäger Thomas Enke brachte die Gäste bereits in der achten Minute in Führung. Enke (27.) war es auch, der nach einer schönen Kombination auf 2:0 erhöhte. Die Platzherren zeigten sich aber nicht geschockt, gestalteten die Partie mit zunehmender Spieldauer ausgeglichen und verkürzten durch Sebastian Fischer (32.). Eine Minute später unterlief Fischers Mannschaftskollege Andreas Köppen (33.) ein Eigentor zum 1:3. Kurze Zeit später Torjubel im einheimischen Lager: Robin Reichert (38.) hatte den 2:3-Pausenstand markiert. Nach Wiederanpfiff übernahmen die Hirt-Schützlinge sofort das Kommando und vergaben durch Enke und Maurice Lefevre zwei gute Einschussmöglichkeiten, um den vierten Treffer zu erzielen. „Das war vielleicht der Knackpunkt. Mit dem vierten Tor hätten wir mehr Ruhe ins Spiel bekommen. Stattdessen machen wir hinten viel zu einfache Fehler“, ärgerte sich TuS-Coach Cornel Hirt, der zudem ein unglückliches Eigentor von Antonio Halfen (33.) zum 3:3-Ausgleich zur Kenntnis nehmen musste. Der Spitzenreiter zeigte sich aber nicht zufrieden. Bereits zwei Minuten später gingen die Gastgeber durch Fischer (67.) mit 4:3 in Front. Dass der offene Schlagabtausch noch nicht entschieden war, dafür sorgte Oberwinters Erima Manneh (73.), der den 4:4-Ausgleich schoss. Der Torjubel der Gäste war noch nicht verklungen, da hatte der Immendorfer Robin Reichert (74.) mit seinem Treffer zum 5:4-Endstand die drei Punkte sichergestellt. „Was beide Mannschaften zeigten, war schon bemerkenswert“, sagte Immendorfs Trainer Sascha Oestreich nach dem Abpfiff und lobte im gleichen Atemzug seine Jungs: „Moral und Charakter der Mannschaft sind einfach gut.“

TuS Immendorf: Weißenborn, Cron, Schmitz (46. Streich), Kraemer, Fischer, Reichert, Köppen, Brücker (76. Ferdinand), Blank, Jochem (90. Kühl-Decker), Nicolay.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Wiest (71. Bollig), Koll, Groß, Halfen (82. Arama), Lefevre (87. Jarzombek), Schooß (97. Gemein), Enke, Manneh, Antwerpen (90. Markus).

Schiedsrichter: Vincent Hardt (Altendiez).

Zuschauer: 150.

Torfolge: 0:1, 0:2 Thomas Enke (8., 27.), 1:2 Sebastian Fischer (32.), 1:3 Andreas Köppen (33., Eigentor), 2:3 Robin Reichert (38.), 3:3 Antonio Halfen ((65., Eigentor), 4:3 Fischer (67.), 4:4 Erima Manneh (73.), 5:4 Robin Reichert (74.)

Hirt-Schützlinge wieder in die Erfolgsspur zurück

Nach dem achten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte fand der zuletzt erfolglose TuS Oberwinter mit dem 3:1 (2:1)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten Sportfreunde Höhr-Grenzhausen wieder in die Erfolgsspur zurück und nimmt weiterhin den achten Tabellenplatz ein. „Das Spiel gegen Höhr-Grenzhausen dürfen wir nicht verlieren“, gab TuS-Trainer Cornel Hirt im Vorfeld der Partie zu verstehen und seine Mannschaft erfüllten die Forderung ihres Chefs. Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag, als Antonio Halfen (4.) nach Vorlage von Ebrima Manneh die 1:0-Führung markierte. Thomas Enke (27.) erhöhte nach einem Sprint über die linke Seite auf 2:0. Für SF-Keeper Tim Jachmich unhaltbar, der aufgrund der Rot-Sperre von Philip Gelhard das Tor hütete. Der Weg auf die Siegerstraße wurde von den Gästen zehn Minuten später unterbrochen, als Oberwinters Fabian Groß den Ball im Strafraum vertändelte und Gästeangreifer Christian Schauer (37.) zur Stelle war und zum 2:1-Anschlußtreffer einnetzte. Der Ausgleich lag in der Luft. So verhinderte TuS-Keeper Niklas Fachinger kurz vor der Halbzeit mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich durch den Höhrer Samet Sögünmetz. Nach der Pause sahen die Zuschauer wieder eine selbstbewusste und offensivstarke TuS-Elf, die die auf die Entscheidung drängte. Nach mehreren guten Möglichkeiten war es schließlich Halfen (77.), der mit einem Freistoß für den erlösenden 3:1-Endstand sorgte. „Vorne fehlt uns das Glück, hinten die letzte Konsequenz“, urteilte Gästetrainer Stephan Roll nach der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel. Auf der Gegenseite war sein Kollege Hirt erleichtert. „Ich bin sehr zufrieden mit der Vorstellung nach der Pause. Da hat die Mannschaft die Führung gut verwaltet und druckvoll nach vorne gespielt“, stellte Hirt nach dem Abpfiff fest.

Nächste Aufgaben: Während die SF Höhr-Grenzhausen in einem weiteren Heimspiel bereits am Freitagabend um 19.30 die SG Niederburg/Liebshausen/Argenthal empfängt, reist der TuS Oberwinter auf den Hunsrück und trifft am Sonntag um 14.30 Uhr mit der SG Braunshorn/Hausbay/Pfalzfeld auf einen weiteren Abstiegskandidaten, der lediglich drei Punkte auf der Habenseite hat. Eine Partie, die von Gästen nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, sonst kann es eine böse Überraschung geben.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Groß, Halfen, Lefevre, Schooß, Enke (90. Arama), Manneh, Ehlen, Bollig, Gemein (85. Markus):

SF Höhr-Grenzhausen: Jachmich, Hein, Schauer, Celeik, Knopp, Czakert, Bay, Debrich, Sögünmez, Kamtsikis, Zöller.

Schiedsrichter: Marvin Engelbertz (Scheuerfeld).

Zuschauer: 90.

Torfolge: 1:0 Antonio Halfen (4.), 2:0 Thomas Enke, (27.), 2:1 Christian Schauer (37.), 3:1 Halfen (77.)

TuS Oberwinter mit Dienst nach Vorschrift

„Meine Vorgaben wurden gut umgesetzt und war heute Dienst nach Vorschrift“, urteilte TuS-Trainer Cornel Hirt nach dem 3:0 (1:0)-Sieg in der Fußball-Bezirksliga Mitte bei der SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld. Für die Gastgeber war die siebte Niederlage im achten Saisonspiel besonders schmerzlich. Sie rutschten in der Tabelle weiter ab und zieren das Tabellenende. Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit und registrierten in der Anfangsphase drei gute Tormöglichkeiten. Bereits in der vierten Minute setzte Oberwinters Benedikt Gemein einen Kopfball über das Tor. Im Gegenzug gelang das auch dem Braunshorner Marvin Vogt. In der 15. Minute lag der Torjubel im einheimischen Lager schon in der Luft, aber Marc Morin köpfte das Leder nach einem Freistoß von Philipp Jakobs knapp neben den TuS-Kasten. Fünf Minuten später bewies Thomas Enke seine Torjägerqualitäten und markierte nach Zuspiel von Maurice Lefevre die 1:0-Führung für seine Farben. In den kommenden Aktionen stand Schiedsrichter Patrick Böttcher aus Ruppertshofen im Mittelpunkt. Vor der Pause erregte er die Gemüter, als er einen Konter über den schnellen SG-Angreifer Marvin Vogt (44.), der allein auf das Gästetor zusteuerte, wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung stoppte. Für eine noch größere Aufregung sorgte nach der Pause seine Entscheidung für einen Handelfmeter zugunsten der Gäste. Dem vermeintlichen Handspiel eines SG-Spielers ging ohne Zweifel ein Foul eines Oberwinterer Angreifers voraus. Enke scheiterte zwar mit dem Strafstoß am reaktionsschnellen SG-Torwart Waldemar Tews, der aber nach einer Ecke gegen das Abstaubertor des TuS-Stürmers Mirco Koll machtlos war. Machtlos war Tews auch beim Treffer zum 0:3-Endstand, als er einen Distanzschuss glänzend abwehrte, aber Felix Antwerpen (68,) im Nachschuss den Ball einnetzte. „Es ist ja nicht so, dass hier nichts drin gewesen wäre. Bis zum 0:1 haben wir echt gut gestanden, aber letztendlich war heute die größere Routine unserer Gäste entscheidend“, bilanzierte der Braunshorner Coach Mirko Bernd, dessen Trainerkollege Hirt meinte: „Braunshorn hatte schon arge Personalprobleme und wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt, wenn sie mit den beiden Kopfbällen am Anfang der Partie in Führung gegangen wären.

Nächste Aufgaben: Die SG Braunshorn ist am Sonntag um 15 Uhr in Biebernheim bei der SG Niederburg zu Gast. Am Sonntag um 15 Uhr geht es für denTuS Oberwinter in der Bezirksliga Mitte mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzwölften SG Viertäler Oberwesel weiter.

SG Braunshorn/Hausbay/Pfalzfeld: Tews, Retzmann, S. Stroschein (72. Bernd), Weber (85. C. Stroschein), J. Jakobs, P. Jakobs, Kandt (75. J. Stroschein), Vogt, Vollrath (69. Mähringer-Kunz), Arnold, Morin.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Koll, Halfen (75. Markus), Lefevre (59. Jarzombek), Schooß (81. Arama), Enke, Manneh, Ehlen, Bollig (69. Groß), Gemein (59. Antwerpen).

Schiedsrichter: Patrick Böttcher (Ruppertshofen).

Zuschauer: 60.

Torfolge: 0:1 Thomas Enke (20.), 0:2 Mirco Koll (57.), 0:3 Felix Antwerpen (68.).

Besonderes Vorkommnis: Braunshorner Keeper Waldemar Tews hält Handelfmeter von Thomas Enke (57., TuS Oberwinter)

Der TuS Oberwinter wehrte sich tapfer

In der dritten Runde des Fußball-Rheinlandpokals 2022/2023 setzte sich der Oberligist TuS Koblenz beim Bezirksligisten TuS Oberwinter erwartungsgemäß mit 3:0 (0:0) durch. Der Traum der Gastgeber, die in der Saison 2011/2012 die Koblenzer mit einem 2:0-Erfolg überraschend aus dem Rennen warfen, erneut eine Überraschung zu gelingen, ging leider nicht auf. Die 300 Zuschauer erlebten in der ersten Halbzeit eine Heimelf, die taktisch klug operierte und sich auch in zahlreichen Zweikämpfen energisch durch setzten, gegen eine Koblenzer Mannschaft, die zwar die Szenerie dominierten, aber im Angriff nur zu einigen Torchancen kamen. Die Platzherren hätten mit ihrer einzigen Einschussmöglichkeit sogar in Front gehen können, aber Antonio Halfen scheiterte knapp. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit gut verkauft. Wirklich gut verteidigt und wenig Fehler gegen einen Oberligisten gemacht“, sagte Oberwinters Trainer Cornel Hirt und ergänzte: „Das müssen wir jede Woche anstreben. Nach vorne ergibt sich dann in der Bezirksliga immer etwas, gegen Koblenz war dies natürlich schwieriger.“

Nach der Pause gestalteten die Gäste ihr Spiel schneller und durchdachter. Prompt ging der Oberligist in Führung. Der kurz zuvor eingewechselte Daylon Esmel leitete das 0:1 ein. Er übernahm eine Flanke aus dem Mittelfeld und bediente seinen Mannschaftskollegen Armend Qenaj (57.), der keine Mühe besaß, den Ball im einheimischen Kasten unterzubringen. „Es wäre interessant geworden, wenn es noch 20 Minuten weiter torlos geblieben wäre. Dann wäre der Favorit vielleicht nervöser geworden“, erläuterte Hirt und fuhr fort: „Klar, so ein Oberligist kann dann noch richtig von der Qualität von der Bank bringen.“ Als German Kurbashyan (67.) auf 0:2 erhöhte, war die Partie entschieden. Für die Hirt-Schützlinge war es kein Grund zu resignieren. Sie wehrten sich weiterhin tapfer und spielten weiter gut mit. Der 0:3-Endstand, den Esmel in der 90. Minute per Foulelfmeter markierte, war lediglich ein unnötiger Schlusspunkt. „Den Treffer klammere ich mal aus. Davor war es für die Mannschaft einfach gut zu sehen, dass sie mithalten kann. Darauf wollen wir aufbauen“, unterstrich Hirt, der allerdings die Verletzung von Torjäger Thomas Enke registrieren musste, der eine Wadenverletzung erlitt. Für Oberwinter ist Enke kaum zu ersetzen. Er markierte in neun Begegnungen schon zehn Saisontore.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Koll, Groß, Halfen, Schooß, Enke, Manneh (80. Markus), Ehlen, Bollig (68. Jarzombek), Antwerpen (88. Gemein).

TuS Koblenz: Bast, von der Bracke, Ahmetaj, Wingender, Qenaj, Fuß (55. Esmel), Grgic, Kurbashyan (80. Mahria), Mandt (68. Maloku), Farajli (55. Sentürk), Shaqiri (59. Hadzic).

Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück); Assistenten: Ronny Jäckel, Markus Jüris.

Zuschauer: 300.

Torfolge: 0:1 Armend Qenaj (57.), 0:2 German Kurbashyan (67.), 0:3 Dylan Esmel (90., Elfmeter)

Hirt-Elf erringt den dritten Sieg in Folge

Am zehnten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte knüpfte der TuS Oberwinter an die gute Leistung im Rheinlandpokal gegen den TuS Koblenz an und setzte sich gegen die SG Viertäler Oberwesel knapp, aber verdient mit 1:0 (0:0) durch. In einer Partie, die sich in der ersten Halbzeit überwiegend zwischen den beiden Sechszehner abspielte, übernahmen die Platzherren gegen Ende der ersten Halbzeit das Kommando. Die Hirt-Schützlinge setzten ihre Offensive nach Wiederanpfiff fort und drängten auf den Führungstreffer. So hatte Emilio Ehlen nach einer Stunde Pech mit einem Lattentreffer. Der Distanzschuss seines Mannschaftskollegen Felix Antwerpen (64.) verpasste nur knapp den Gästekasten. Kurze Zeit später wurden die Bemühungen der Gastgeber belohnt. Als Thomas Enke von Oberwesels Verteidiger Chris Jäckel elfmeterreif gefoult wurde, pfiff Schiedsrichter Nils Schneider auf Strafstoß. Der schon angeschlagen ins Spiel gekommene Torjäger Enke überließ die Ausführung des Foulelfmeters Ebrima Manneh (70.), der eiskalt die 1:0-Führung markierte. „Enke wäre nicht an den Ball gekommen. Chris hat ihn beim Rückwärtsfallen getroffen, aber das ist niemals ein Elfmeter“, schimpfte Oberwesels Trainer Christoph Fahning. Ein vermeintliches 2:0-Tor von Enke, nach Pass von Maurice Lefevre, wurde wegen Abseits vom Unparteiischen nicht anerkannt. Oberwesel startete die erwartete Schlussoffensive nicht. Fehlende Kräfte, die wegen dem Nachholspiel am Mittwoch gegen ATA Sport Urmitz wohl stammten.

„Die Mannschaft hat sich gut in die Partie gebissen. Nach dem Pokalspiel am Mittwoch war dies ein echter Kraftakt“, resümierte Hirt nach dem Schlusspfiff und fuhr fort: „Wir haben kaum etwas zugelassen, keine größeren Fehler gemacht. Vorne haben dann die beste Chance genutzt.“ Gästetrainer Fahning war unzufrieden. „Für den Aufwand, den wir betrieben haben, wäre ein Punkt verdient gewesen. Oberwinter hatte kaum Chancen, wir keine, weil wir wieder zu ungefährlich im letzten Drittel agierten“, resümierte Fahning und blickte bereits auf das kommende Derby gegen die SG Niederburg: „Bei einem Sieg können wir die Niederburger in der Tabelle überholen, aber dazu ist eine gewaltige Leistungssteigerung nötig.“

Der TuS Oberwinter spielt am Sonntag um 14.30 Uhr beim punktgleichen Tabellennachbarn SG 2000 Mülheim-Kärlich II. Nach drei Siegen in Folge peilt die Elf von der Bandorfer Höhe auch einen weiteren Dreier an. Bei einem Sieg können die Hirt-Schützlinge nicht nur seine Gastgeber in der Tabelle überholen, sondern auch im günstigsten Fall die SG Müllenbach und den SV Weitersburg und würden auf dem vierten Tabellenplatz landen.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel Koch, Groß, Manneh, Ehlen, Schooß, Lefevre (85. Jarzombek), Halfen, Antwerpen (70. Markus), Enke.

SG Viertäler Oberwesel: Hanß, Eich (74. Gödert), Port, Strunk, C. Jäckel, Mitchard, J. Henzel, M. Pohl, Löschner (74. S. Fahning), Vogt, L. Stüber.

Schiedsrichter: Nils Schneider (Altenkirchen).

Zuschauer: 80.

Tor: 1:0 Ebrima Manneh (70., Foulelfmeter)

TuS-Niederlage im Verfolgerduell

Am elften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte musste der TuS Oberwinter nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen. Die 0:1 (0:1)-Niederlage bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich II war knapp und entsprach nicht dem Spielverlauf. Beide Teams taten sich auf dem schwer bespielbaren Hybridrasen schwer, wobei die Gastgeber die bessere Startphase verzeichneten. Die frühe 1:0-Führung entstand nach einem Fehlpass im TuS-Mittelfeld, den die Platzherren zu einem Konter nutzten. Alexander Ohlig (12.) schloss den darauffolgenden Angriff über die rechte Seite mit einem sehenswerten 16-Meter-Distansschuss erfolgreich ab. „Wir haben richtig gut begonnen, waren 20 Minuten klar überlegen. Danach haben wir etwas nachgelassen, aber immer gut verteidigt“, lobte SG-Trainer Nenad Lazarevic seine Schützlinge. Die Partie war auf dem schlechten Platz von Taktik geprägt und machte es den Gästen schwer, trotz Feldvorteilen zwingende Torchancen herauszuspielen.

Nach der Pause sahen die Zuschauer eine weiterhin dominierende Hirt-Elf, die zu zwei guten Tormöglichkeiten kam. In der 55. Minute gab Schiedsrichter Patrick Heim (Hohenstein) ein Kopfballtor von Thomas Enke wegen Stürmerfoul aber nicht. Fünf Minuten später verfehlte ein 20-Meter-Distansschuss von Antonio Halfen nur knapp den einheimischen Kasten. Ab der 68. Minute agierten die Platzherren in Unterzahl, weil der Mülheim-Kärlicher Abwehrspieler Paul Heuser wegen wiederholten Foulspiels Gelb/Rot gesehen hatte. Die 1:0-Führung der Platzherren wankte, aber hatte Bestand, da die SG-Viererkette sich kaum eine Blöße gab und sich zweikampfstark wehrte.

Für die Vorentscheidung hätte der SG-Akteur Fadou Ouro-Djeri (75.) sorgen müssen, der im Eins-gegen-Eins-Duell an TuS-Keeper Niklas Fachinger scheiterte. „Das 1:0 war schon ganz entscheidend. Auch in Überzahl taten wir uns schwer“, analysierte Cornel Hirt nach dem Abpfiff und ergänzter: „Wir waren sehr bemüht, der Wille war immer da. Aber Mülheim stand tief und hat es uns schwer gemacht.“ Sein Trainerkollege Lazarevic freute sich über die drei Punkte: „Wieder ein Spiel, das den guten Charakter der Mannschaft zeigt. Es ist schon bemerkenswert, wie die Mannschaft kämpft, wie viel sie auch läuft.“

Am kommenden Sonntag empfängt die Hirt-Truppe um 15 Uhr mit dem Tabellendreizehnten ATA Sport Urmitz einen Abstiegskandidaten. Das Karaman-Team hat erst sieben Punkte auf der Habenseite, hat aber zuletzt einen 2:1-Sieg gegen die SG Westum gelandet.

SG 2000 Mülheim-Kärlich II: Horn, Lauer, Louis Männchen, Madanoglu (46. Karvelat, 85. Nickenig), Ohlig (80. Maring), Heuser, Ries, Ouro-Djeri (76. Appel), Höfer.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Groß, Koll, Manneh, Bollig, Ehlen (46. Reggami), Schooß, Spahn (66. Lefevre), Halfen, Enke.

Schiedsrichter: Patrick Heim (Hohenstein); Assistenten: Philipp Renger, Timo Homilius.

Zuschauer: 100.

Tor: 1:0 Alexander Ohlig (12.).

Besonderes Vorkommnis: Rot/Gelb gegen Paul Heuser (68., Mülheim-Kärlich) wegen wiederholten Foulspiels.

TuS Oberwinter springt auf den fünften Tabellenplatz

Am zwölften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte landete der TuS Oberwinter einen 3:2 (2:1)-Heimsieg gegen den ATA Sport Urmitz und verbesserte sich auf den fünften Tabellenplatz. In einer lebendigen und abwechslungsreichen Partie erwischten die Gäste den besseren Start und gingen durch Christo Valeris (14.) verdient mit 1:0 in Führung. Die Hirt-Truppe steigerten sich mit zunehmender Spieldauer und glich in der 35. Minute durch Thomas Enke aus, der von der Vorarbeit von Antonio Halfen profitierte. Halfen (45.) war es auch, der kurz vor dem Halbzeitpfiff nach einer schönen Einzelleistung die 2:1-Pausenführung markierte. In der zweiten Halbzeit dominierten die Gastgeber das Geschehen und profitierten auch von dem Platzverweis des Urmitzer Baris Ates (66.), der wegen wiederholten Foulspiels die Gelb/Rote Karte sah. Prompt nutzten die Platzherren ihre nummerische Überlegenheit aus und erhöhten zwei Minuten später durch Mirco Koll auf 3:1. Koll hatte nach einer Halfen-Ecke per Kopfball getroffen. In der Schlussviertelstunde kam noch einmal Hektik ins Spiel, sahen die Zuschauer noch mehrere aufregende Szenen. Den Anfang machte Oberwinters Fabian Groß, der in der 75. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb/Rot sah. Die Kamann-Elf ergriff danach die Initiative und drängte vehement auf den Anschlusstreffer, brachte sich aber in der 88. Minute selbst aus dem Spiel. Innenverteidiger Haseyin Atlen wurde wegen wiederholten Foulspiels vom guten Schiedsrichter Julia Jung mit Gelb/Rot versehen vorzeitig zum Duschen geschickt. Trotzdem wurden die Bemühungen der Gäste belohnt, als Celik Pala (90.+1) in der Nachspielzeit noch den 3:2-Anschlusstreffer erzielten. Danach ließen sich die Platzherren aber nicht mehr in Verlegenheit bringen und fuhren verdient drei wichtige Punkte ein. „Der Sieg von Oberwinter war verdient. Die Platzverweise waren ärgerlich und unnötig. So haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, ärgerte sich der ATA Sport-Coach Hakan Karamann, dessen Trainerkollege Cornel Hirt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. „Urmitz hat es uns nicht leicht gemacht. Wir haben die Partie gedreht und dann kontrolliert. Spielerisch war es in Ordnung“, analysierte Hirt nach dem Schlusspfiff.

Am kommenden Samstag sind die Hirt-Schützlinge um 17.30 Uhr in Polch beim Tabellennachbarn SG Maifeld zu Gast. Um den fünften Tabellenplatz erfolgreich zu verteidigen zählt für die Bandorfer nur ein Sieg. Aufgrund der engen Tabellensituation kann der TuS Oberwinter bei einer Niederlage sogar auf den achten Rang zurückfallen.

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Koll, Groß, Manneh, Ehlen, Bollig, Schooß, Lefevre (72. Reggami), Halfen, Antwerpen (72. Wiest), Enke.

ATA Sport Urmitz: Dreidoppel, Birkner, Atlen, Ates, Karaman, Varelis (46. Aliqkaj), Akayoglu (37. Midjyawa), Heyer, Pala, Erol (46. Akburak).

Schiedsrichter: Julian Jung (Giesenhausen). Assistent: Joel Maxaner.

Zuschauer: 100.

Torfolge: 0:1 Christos Varelis (14.), 1:1 Thomas Enke (35.), 2:1 Antonio Halfen (44.), 3:1 Mirco Koll (68.), 3:2 Celik Pala (90+1).

Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rot gegen Baris Ates (66.) und Hüseyin Atlen (88.) beide Urmitz wegen wiederholten Foulspiels. Gelb/Rot gegen Fabian Groß (75., Oberwinter) ebenfalls wegen wiederholten Foulspiels.

TuS-Torjäger Enke sorgt für die Entscheidung

Nach dem 3:1 (2:0)-Sieg bei der SG Maifeld/Elztal und dem 3:2-Sieg gegen ATA Sport Urmitz hat der TuS Oberwinter wieder in die Erfolgsspur gefunden. Bei den Maifeldern ist der Faden dagegen gerissen, nach dem 1:2 in Westum folgte die 1:3-Heimniederlage gegen Oberwinter.

Die Bandorfer haben durch den Dreier in Polch den fünften Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga Mitte gefestigt. Die Hirt-Truppe legte im Leo-Schönberger-Stadion direkt schwungvoll los und belohnte sich schnell. Nach einer Flanke von Mario Bollig bewies Thomas Enke (7.) wieder einmal seine Torjägerqualitäten und erzielte per Kopfball die 1:0-Führung. In der Folgezeit dominierten die Gäste weiterhin die Szenerie, doch das längst fällige 0:2 fiel erst n der 40. Minute, als Emilio Ehlen mit einem platzierten Distanzschuss den Innenpfosten traf und der Ball von da ins Netz sprang. „Die erste halbe Stunde war etwas unübersichtlich. Danach kontrollierten wir die Partie und besaßen das nötige Selbstvertrauen, um mit einer 2:0-Führung in die Pause zu gehen“, analysierte TuS-Trainer Cornel Hirt. Nach Wiederanpfiff versuchten die Platzherren vehement ins Spiel zu kommen, taten sich aber gegen eine disziplinierte und zweikampfstarke TuS-Abwehr schwer. Die Gastgeber kamen lediglich durch Standardsituationen vor das Oberwinterer Tor, ohne aber die Gäste in Verlegenheit zu bringen. In der 78. Minute sorgte Enke für Torjubel im TuS-Lager und die Entscheidung. Nach einem Pass von Ebrima Manneh war er zur Stelle und bugsierte das Leder über die Linie. Danach warf die Breitbach-Elf alles nach vorn und verkürzte durch Pascal Horst (86.) auf 1:3. Mehr ließen aber die Hirt-Schützlinge nicht zu. „Es war einfach kein gutes Spiel von uns. Vielleicht ist auch nach den 19 Punkten zuletzt etwas Selbstzufriedenheit eingekehrt“, ärgerte sich SG-Trainer Florian Breitbach nach dem Abpfiff. Sein Trainerkollege Hirt lobte seine Schützlinge: „Das war souverän. Die Mannschaft hat sich als Einheit präsentiert und hatte jederzeit alles im Griff.“

Vorschau: Die SG Maifeld/Elztal ist am kommenden Sonntag um 15 Uhr zu bei der abstiegsgefährdeten SG Niederburg zu Gast und hat hier die Chance auf Wiedergutmachung. Ein interessantes und spannendes Derby geht am Sonntag um 15 Uhr auf der Bandorfer Höhe über die Bühne, wenn die SG Westum/Löhndorf zu Gast ist. Der Aufsteiger hat sich bisher hervorragend geschlagen und steht auf dem zehnten Tabellenplatz. Da Lokalkämpfe ihre eigenen Gesetze haben, ist die Partie völlig offen und wird mit Sicherheit viele Zuschauer anlocken.

SG Maifeld/Elztal: Geisler, Fasel, Meißner, Geiermann, Steinbach, Koch (46. Idczak), Lohn, Tullius, Thelen (50. Hemges), Klück (46. Grois), Steffes-Holländer (46. Horst).

TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel, Wiest (61. Schooß), Koll, Reggami (72. Lefevre), Halfen, Enke, Manneh, Ehlen, Bollig, Antwerpen (82. Gemein).

Schiedsrichterin: Manuela Bach (Monreal).

Torfolge: 0:1 Thomas Enke (7.), 0:2 Emilio Ehlen (40.), 0:3 Enke (78.), 1:3 Pascal Horst (86.)

Der TuS Oberwinter ist mit einem 2:1-Sieg bei Ata Urmitz im Rheinlandpokal erfolgreich aus der Corona-Zwangspause gestartet. Nach einem frühen Rückstand konnte die Mannschaft durch die Tore von Ebrima Manneh und Laurenz Wassinger das Spiel drehen.

TuS-Trainer Cornel Hirt zeigt sich nach der Partie sichtlich zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Dafür, dass wir so lange keinen Fußball mehr gespielt haben, war das ein ansehnliches Spiel. Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, sie soll auf dem Platz selber Entscheidungen treffen, und da haben die Spieler gute Lösungen gefunden. Es hat sich heute gezeigt, wie die Mannschaft auf solche Gegebenheiten reagiert, und das hat sie ausgezeichnet gemacht.“.

Mit dem 1:0-Rückstand in der vierten Spielminute durch einen herrlichen Freistoßtreffer von Meris Silijkovic war der TuS denkbar schlecht in die Partie gestartet. In der 32. Spielminute konnte Ebrima Manneh nach Vorarbeit von Antonio Halfen den verdienten Ausgleichstreffer für die Grünen erzielen.

Auch der Start in die zweite Hälfte lief für den TuS eher durchwachsen. Dank der guten Defensivarbeit ließen die Gäste jedoch wenig anbrennen. Mit einem bemerkenswerten Sololauf vollstreckte Neuzugang Laurenz Wassinger in der 83. Minute schließlich zum umjubelten Siegtreffer in einem ausgeglichenen und umkämpften Spiel.

Am kommenden Sonntag (11. Juli) um 14:30 Uhr steht für den TuS Oberwinter die Achtelfinal-Partie auswärts bei der SG Rascheid/Geisfeld an.

Der TuS Oberwinter zieht nach einem 2:1 Sieg nach Verlängerung im Pokal-Achtelfinale gegen die SG Rascheid/Geisfeld ins Viertelfinale des Rheinlandpokals ein. Umjubelter Matchwinner war Timm Wiest mit seinem Siegtreffer in der 113. Spielminute. Erst in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit hatte Thomas Enke mit seinem Kopfballtor nach Flanke von Ebrima Manneh die Verlängerung erzwungen (90.+4). Kurz zuvor hatte Fabian Groß die Gastgeber durch ein unglückliches Eigentor in der 87. Minute nur scheinbar auf die Siegerstraße gebracht.

TuS-Trainer Cornel Hirt lobte im Nachgang der Partie die Moral seiner Mannschaft: „Wir kamen heute schwer ins Spiel und hatten in den ersten 45 Minuten Probleme, gerade was die Zuordnung betrifft. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann mal wieder Charakter bewiesen und das Ding noch gedreht. Riesenrespekt vor dieser Energieleistung“.

Bereits an diesem Mittwoch (14.Juli, 19:30 Uhr) steht das Viertelfinale in Bandorf auf dem Programm. Gegner der Grünen wird der Oberligist TuS Koblenz sein, sodass die Hirt-Schützlinge im Kampf „David gegen Goliath“ auf zahlreiche Unterstützung der heimischen Fans hoffen.

Der TuS Oberwinter zieht nach einem 2:1 Sieg nach Verlängerung im Pokal-Achtelfinale gegen die SG Rascheid/Geisfeld ins Viertelfinale des Rheinlandpokals ein. Umjubelter Matchwinner war Timm Wiest mit seinem Siegtreffer in der 113. Spielminute. Erst in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit hatte Thomas Enke mit seinem Kopfballtor nach Flanke von Ebrima Manneh die Verlängerung erzwungen (90.+4). Kurz zuvor hatte Fabian Groß die Gastgeber durch ein unglückliches Eigentor in der 87. Minute nur scheinbar auf die Siegerstraße gebracht.

TuS-Trainer Cornel Hirt lobte im Nachgang der Partie die Moral seiner Mannschaft: „Wir kamen heute schwer ins Spiel und hatten in den ersten 45 Minuten Probleme, gerade was die Zuordnung betrifft. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann mal wieder Charakter bewiesen und das Ding noch gedreht. Riesenrespekt vor dieser Energieleistung“.

Bereits an diesem Mittwoch (14.Juli, 19:30 Uhr) steht das Viertelfinale in Bandorf auf dem Programm. Gegner der Grünen wird der Oberligist TuS Koblenz sein, sodass die Hirt-Schützlinge im Kampf „David gegen Goliath“ auf zahlreiche Unterstützung der heimischen Fans hoffen.

Im ersten Spiel unter dem neuen Trainergespann Deniz Öztürk und Bünyamin Kilic verlor der TuS Oberwinter mit 2:0 beim TuS Oberpleis.

Die 1. Halbzeit begann der TuS druckvoll und mit viel Spielwitz. Trotz mehr Ballbesitz blieben Torchancen Mangelware.Direkt nach der Pause nutzte die Heimmannschaft eine zu kurze Kopfball Abwehr eines Oberwinterer Spielers zum 1:0.

Beim Versuch den schnellen Ausgleich zu erzielen, wurde die Gäste Abwehr ausgekontert und es stand 2:0 für Oberpleis. Im weiteren Verlauf des Spieles merkte man den Spielern an, dass sie erst zwei Trainingseinheiten hinter sich hatten.

So blieb es beim 2:0 für den Landesligisten vom Mittelrhein.

TuS Oberpleis – TuS Oberwinter 2:0 (0:0).

„Nicht enttäuscht“, so machte der neue Oberwinterer Trainer Deniz Öztürk deutlich, sei er nach dem ersten Test gegen den Mittelrhein-Landesligisten gewesen: „Wir hatten vorher erst zwei Trainingseinheiten gehabt. Dafür haben wir das gut hinbekommen. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel sogar kontrolliert und waren meiner Ansicht nach aus besser als Oberpleis.“

Freilich, das war Öztürk auch nicht entgangen, hat im Offensivspiel der letzte Pass gefehlt, um wirklich gefährlich werden zu können. Dafür aber wusste die Mannschaft ihren Trainer mit gut geführten Zweikämpfen zu überzeugen. Dass „dumme Fehler“ zu den beiden Gegentoren durch Tim Miebach (47.) und Nils Lokotsch (65.) für den Mittelrhein-Landesligisten führten, erinnerte allerdings doch an so manches Spiel aus der Hinrunde.

Aber genau daran wollen die Oberwinterer in der Vorbereitung ja noch arbeiten. Taktisch viel geändert hatte das neue Trainergespann Öztürk/Bünyamin Kilic im ersten Spiel noch nicht. Erst einmal sollen die Spieler auf ihren angestammten Positionen zum Einsatz kommen, damit sich speziell Kilic, der ja neu dazugekommen ist, ein Bild vom Leistungsstand der Mannschaft kann. Ob und wie dann etwas geändert wird, soll der weitere Verlauf der Vorbereitung erweisen.

Erweisen muss sich auch noch, wie schwer die Verletzung von René Ebersbach ist der nach der Pause mit muskulären Probleme raus musste. Seinen nächsten Test bestreitet Oberwinter nun am Samstag (17.30 Uhr) zu Hause gegen den Bezirksligisten SG Gönnersdorf-Brohl. map

Quelle:Rhein-Zeitung

In der ersten Halbzeit gingen die ersatzgeschwächten Oberwinterer durch ein Tor von Jonas Jaber mit 1:0 in Führung. So ging es auch in die Halbzeitpause.

Das 2:0 erzielte Aushilfsstürmer Thomas Jungblut durch einen von ihm selbst herausgearbeiteten Handelfmeter. Eine der wenigen Torchancen von Mühlheim-Kärlich führte 20 Minuten vor Spielschluss zum 2:1 Anschlusstreffer.

Die Spieler Philipp Auster und Levin Möckel aus der 2. Mannschaft des TuS Oberwinter machten ihre Sache auf der linken Seite sehr gut und halfen so den 2:1 Testspielerfolg unter Dach und Fach zu bringen.

Für den TuS spielten: Benjamin Kauert, Mirco Koll, Jonas Jaber, Ebrima Manneh, Fabian Münch, Maurice Lefevre, Abdelhak Dira, Antonio Halfen, Dannyking Beya- Kafunda, Thomas Jungbluth, Christopher Klein
In der 2. Halbzeit: Philipp Auster, Levin Möckel, Mario Brötz

In der Not glänzt der Torwart eben als Stürmer

Not macht erfinderisch – und schreibt dann schon mal ganz eigene Geschichten. So wie diese: Eigentlich ist Thomas Jungbluth als Torwart dafür zuständig, Tore zu verhindern. Angesichts der großen personellen Not, die derzeit beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter herrscht, ist der 21-jährige Ersatzmann jetzt im Testspiel zu Hause gegen den Bezirksligisten SG Mülheim-Kärlich II kurzerhand in den Sturm gegangen – und hat nicht nur wegen eines Treffers zum 2:1 (1:0)-Sieg beigetragen.

Jonas Jaber hatte das Rheinlandligaschlusslicht per Abstauber mit 1:0 in Führung gebracht (35.), Jungbluth per Handelfmeter, den er selbst herbeigeführt hat, auf 2:0 erhöhte (50.), ehe die Gäste noch auf 1:2 verkürzten (76.)

„Er hat seine Sache gut gemacht. So stelle ich mir einen Stürmer vor“, meint Co-Trainer Bünyamin Kilic mit Blick auf die engagierte Leistung des Torwarts. Dass der auf dem Feld zum Einsatz kam, bringt freilich auch die ganze personelle Not beim TuS zum Ausdruck. „Das habe ich in dieser Form so auch noch nicht erlebt“, bedauert Trainer Deniz Öztürk. „Beim Training haben wir im Schnitt vielleicht acht Spieler zur Verfügung“, ergänzt Kilic.

Weshalb gegen die Mülheimer Reserve mit Philipp Auster und Levin Möckel nicht nur zwei Spieler aus der Reserve (Kreisliga D) aushalfen, sondern mit Mario Brötz auch einer, der sich nur noch auf seine Aufgabe als Sportlicher Leiter konzentrieren und allenfalls in der Reserve aushelfen möchte.

„Dafür war es in Ordnung, und ein Sieg ist auch gut für die Moral, wenn auch fußballerisch noch nicht alles so war, wie ich mir das vorstelle. Aber wie sollte es auch anders sein?“, so Öztürk. Zumal Oberwinter zum ersten Mal in einem 4:3:3-System gespielt hat. 19 Spieler umfasst der Kader nunmehr, nachdem sich Leo Welter und Julian Merken in der Winterpause aus privaten Gründen abgemeldet haben. Da fällt es dann schwer ins Gewicht, dass Mohamed Ahardane wohl erst in acht Wochen wieder richtig fit sein wird, Mario Müller an Leistenproblemen laboriert, sich René Erbersbach gerade erst einen Muskelfaserriss zugezogen hat und Thomas Enke beruflich bedingt nur freitags beim Training sein kann. Abgesehen von anderen Wehwehchen oder Problemen, die den einen oder anderen hier und da vom Training abhalten. Öztürk bemüht sich dennoch um eine positive Sicht: „Besser jetzt als zu Saisonbeginn.“

Dass Bezirksligist FC Metternich das für Samstag geplante Testspiel abgeblasen hat, passt ins Bild. Nun suchen die Verantwortlichen beim TuS kurzfristig nach einem anderen Testspielgegner für Samstag. Der Sonntag fällt als Termin flach: Da sind die Torhüter verhindert. Und wie wichtig die sind, hat sich gerade erst wieder gezeigt. map

Quelle:Rhein-Zeitung

Im 3. Vorbereitungsspiel holt der TuS Oberwinter den zweiten Sieg. Gegen den SV-Niederbachem eröffnete Mirco Koll mit einem Kopfball den Torreigen in der 14.Minute.

Den 2:0 Halbzeitstand erzielte Thomas Enke. Nach dem Wechsel gestalteten die Niederbachemer das Spiel zunächst ausgeglichen und erspielten sich auch einige Torchancen, die aber von Torhüter Thomas Jungbluht oder der viel beinigen TuS Abwehr vereitelt wurden. Den 3:0 Zwischenstand erzielte Ebrima Manneh nach einem schönen Zuspiel von Thomas Enke.

Das 3:1 der Gäste entstand durch einen unhaltbaren Schuss aus 20 Metern.
Sein 2. Tor steuerte Mirco Koll mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck bei.

Den Endstand zum 5:1 erzielte Tim Palm mit dem Schlusspfiff nach einem an Michael Tscherepanow verübten Foulelfmeter.

Es spielten: Thomas Jungbluth, Mirco Koll, Tim Palm, Fabian Münch, Maurice Lefevre, Abdelhak Dira, Antonio Halfen, Thomas Enke, Tobias Nuhn, Christopher Klein, Ebrima Manneh.

In der 2. Halbzeit spielten: Michael Tscherepanow, Philipp Auster, Levin Möckel.

Bericht der Rhein-Zeitung zum Spiel:

TuS Oberwinter – SV Niederbachem 5:1 (2:0). Klar, dass sich TuS-Trainer Deniz Öztürk über das Ergebnis freut: „Das ist alleine schon gut für die Moral.“ Wichtiger aber erscheint ihm die Art und Weise, wie seine Mannschaft gegen den Bonner A-Klassentabellenführer die taktischen Maßgaben umgesetzt hat.

Schließlich agierte der TuS erstmals in einer neuen taktischen Formation: in einem 3:5:2-System. „Natürlich kann man sich fragen, warum wir bei so vielen Gegentoren in der Liga hinten mit einer Dreierkette spielen. Aber wir haben es einfach mal ausprobiert“, so Öztürk. Und obwohl die meisten seiner Spieler mit diesem System kaum vertraut sind, haben sie sich nach seiner Einschätzung gut behauptet: „Wir haben den Ball gut laufen lassen, hinten sicher gestanden und früh gestört. Auch wenn noch nicht alles geklappt hat, hat die Mannschaft kämpferisch und taktisch die Vorgaben gut umgesetzt.“

Einziger Wermutstropfen: das Gegentor. Oder besser gesagt die Entstehung zum 1:3 durch Jan Schmickler, der aus 20 Metern unhaltbar per Freistoß traf (60.). „Das ärgert mich, die Situation zum Freistoß hätten wir verhindern können“, so Öztürk.

Mirco Koll hatte für den TuS per Kopf das 1:0 erzielt (14.), Thomas Enke das 2:0 nachgelegt (33.). Dass nicht mehr Tore vor der Pause fielen, lag vornehmlich daran, dass der letzte Pass beim TuS so manches Mal nicht ankam. Nach der Pause trafen noch Ebrima Manneh (57.), erneut Koll (69.) und Tim Palm per Foulelfmeter (90.). Den hatte mit Michael Tscherepanow einer von drei Spielern aus der Reserve herausgeholt. Außer ihm hatten noch Philipp Auster und Levin Möckel ausgeholfen. Was zeigt, dass die personelle Lage immer noch angespannt ist beim TuS.

Der nächste Test steht bereits am Dienstag (19.30 Uhr) zu Hause gegen den klassentieferen Nachbarn SG Gönnersdorf-Brohl auf dem Plan, ehe es am Samstag (15 Uhr) zum Mittelrheinligisten SSV Merten geht.

Im ersten Spiel der Rückrundenvorbereitung gewinnt der TuS Oberwinter mit 6:0 gegen die zweite Mannschaft der SG Landskrone Heimersheim.

In den ersten 20 Minuten war das Zusammenspiel bei der Heimmannschaft noch durch viele Ungenauigkeiten geprägt und die Gäste
konnten das Spiel ausgeglichen gestalten.
Als Levin Möckel in der 25. Minute einen Abpraller des Heimersheimer Torwarts zum 1:0 abstaubte, war es der Beginn von turbulenten sechs Minuten.
Nur zwei Minuten später erzielte Lucas Jüttner mit einem strammen Schuss von halbrechts das 2:0.

Keine 120 Sekunden später erhöhte Niclas Alfter nach einer Flanke von Levin Möckel auf 3:0. Nur eine Minute danach spielte Michael Tscherepanow einen schönen Pass auf Fabian Gilles, der den 4:0 Halbzeitstand herstellte.

Nach dem Wechsel erzielte die Oberwinterer Reserve noch zwei weiter Tore durch Levin Möckel und Oliver Conzeth und konnte somit einen erfolgreichen Testspielstart im Jahr 2019 feiern.

Für den TuS spielten: Arno Mehren, Philipp Auster, Roman Wagner, Christian Kessel, Levin Möckel, Michael Tscherepanow, Lucas Jüttner, Andree Käsler, Niclas Alfter, Mudoulamin Manneh, Oliver Conzeth, Tom Seidenberg, Fabian Gilles, Hector Funes, Daniel Käsler, Tobias Amendt

Im vierten Vorbereitungsspiel gab es für den TuS Oberwinter das erste Remis.
In der ersten Halbzeit ging der weiterhin stark ersatzgeschwächte Rheinlandligist
durch einen schönen 14 Meter Schuss von Tim Palm mit 1:0 in Führung.
So ging es auch in die Halbzeit, obwohl die SG Gönnersdorf kurz vor der Pause mehrere
Möglichkeiten zum Ausgleich hatte, die aber von Torwart Benjamin Kauert vereitelt wurden.

In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste weiterhin die Mehrzahl an Chancen, aber mehr als den 1:1 Endstand durch
einen Kopfball von Philipp Ruthsch lies die TuS Abwehr mit den zwei starken Innenverteidigern Fabian Münch und Mirco Koll nicht zu.

Es spielten: Benjamin Kauert,Thomas Jungbluth, Mirco Koll, Tim Palm, Fabian Münch, Maurice Lefevre, Abdelhak Dira, Antonio Halfen, Michael Tscherepanow, Christopher Klein, Ebrima Manneh.

In der 2. Halbzeit spielten: Jonas Jaber, Philipp Auster

Bei herrlichstem Sonnenwetter haben die Frauen der Spielgemeinschaft ihr Testspiel gegen TuRa Oberdrees mit 2:1 gewonnen.

In der ersten Viertelstunde starteten die Spielerinnen vom Rhein druckvoll auf das Tor von Kirstin Krickhaus. Nach dieser anfänglichen Offensive kam die Mannschaft aus der Kreisliga Mittelrhein besser ins Spiel. Aber Torhüterin Jaqueline Jaschob überzeugte mit mehreren guten Paraden und so blieb es bis kurz vor der Halbzeit beim 0:0.
Die 1:0 Halbzeitführung besorgte Nicole Engelmann nach schöner Vorarbeit von Lilien Schütte.

Nach der Pause und einigen Spielerwechseln bei der FSG Oberwinter/ Kripp verflachte das Spiel etwas und Torchancen blieben Mangelware.
So musste eine Standartsituation von Pia Zahrobsky Mitte der zweiten Halbzeit zum 2:0 herhalten. Ihr Freistoß aus 30 Metern von der rechten Seite schlug im langen Eck von TuRa Oberdrees ein.

Den Endstand zum 2:1 erzielte Ines Linnenbrügger nach einer schönen Einzelaktion, bei der sie drei Spielerinnen im Strafraum austanzte.
Insgesamt war Trainer Sebastian Herf mit dem Auftritt seiner Spielerinnen im ersten Spiel des neuen Jahres zufrieden.

Für den TuS spielten: Jaqueline Jaschob, Lilien Schütte, Cathrin Assenmacher, Charlotte Beck, Miriam Hauschild, Nicole Engelmann, Luise Truckenbrodt, Anja Krupp, Annalena Schmierer, Pia Zahrobsky, Anna Söder und in der zweiten Halbzeit: Jenny Vermee, Gina Andreatta, Emilia Hillesheim, Sophia Gramann

Das Spiel des Tabellenführers Eintracht Esch gegen den TuS Oberwinter II
endet nach tollem Kampf und vielen harten Fouls mit 1:1.

Einer der typischen Szenen des Spiels, Spieler am Boden und diskutierende Spielertrauben

Nach einer Torchancen armen ersten Halbzeit in Dernau
kommen die Gäste nach dem Pausentee besser ins Spiel.
In der 56.Minute wird eine scharfe Hereingabe vom Escher
Innenverteidiger Thomas Ley ins Eigene Tor abgefälscht
und der Gast vom Rhein führt mit 1:0.
In den letzten 20 Minuten erhöht der
Tabellenführer angetrieben von Enrico Dresen
den Druck auf das Oberwinterer Tor.

Aber Torwart Thomas Jungbluth hält mit einigen
starken Paraden die Null.
Nach der berechtigten Gelb-Roten Karte für
Philipp Auster werden die Angriffe der Escher
immer stärker,aber es dauert bis zur 86.Minute
in der Enrico Dresen am lautesten Jubelt.
Aber außer ihm und Schiedsrichter Möller hat
keiner den Ball im Tor gesehen.
Da aber der Schiedsrichter entscheidet endet
das Spitzenspiel am Ende Leistungsgerecht 1:1 .

Großartigen Support gab es Heute aus Heimersheim und Oberwinter!

In der ersten Halbzeit entsprach das Topspiel der Frauenkreisliga Koblenz/Ahr FSG Oberwinter/Kripp – TuS RW Koblenz
voll den Erwartungen der mehr als 70 Zuschauern auf dem
Kunstrasen in Kripp.

Schon in der 6.Minute brachte die Top Torjägerin der Liga Christina Spogis den Tabellenführer aus Koblenz in Führung.
In der 14.Minute entschied der sehr gut leitende Schiedsrichter Michael Schneider
auf Handelfmeter für die FSG Oberwinter/Kripp und Luise Truckenbrodt erzielte
das 1:1.
Nur zwei Minuten später gab es einen Freistoß 35 Meter vor dem Tor der Koblenzer ,den wiederum
Luise Truckenbrodt unhaltbar zum 2:1 in den Torwinkel drosch.
Den 2:2 Ausgleich und Halbzeitstand erzielte Birgit Astor in der 24. Minute nach einer der zahlreichen Ecken.

Leider konnten die Heimmannschaft das Tempo der ersten Halbzeit nicht halten.
So übernahm der Tabellenführer aus Koblenz das
Kommando und mit ihrem Saisontoren 22-24 erzielte Christina Spogis den 5:2 Endstand.

Mit dem zweiten zu Null Sieg im neuen Jahr kehrt der TuS Oberwinter
aus dem windigen Westerwald zurück.

Gute Laune im TuS Lager nach dem überzeugenden Erfolg in Windhagen

Beide Tore zum 2:0 Endstand erzielte Thomas Enke schon in der
ersten Halbzeit.

Bericht der Rhein-Zeitung:

Wieder zu null gewonnen: Oberwinterer Hoffnung steigt

Der TuS Oberwinter zieht den SV Windhagen tiefer in den Abstiegssog der Fußball-Rheinlandliga. Mit 2:0 (2:0) siegte das Schlusslicht im Abstiegsduell beim Drittletzten in Windhagen völlig verdient. Durch eine indiskutable Leistung verpasste der SVW den Sprung auf die Nichtabstiegsplätze, während beim Tabellenletzten durch die drei weiteren Punkte nach dem 4:0-Heimsieg vor Wochenfrist gegen den FSV Salmrohr nun weitere Hoffnung aufkeimt.

Es war von der ersten Minute an deutlich zu erkennen, dass TuS Oberwinter dieses Abstiegsduell unbedingt gewinnen wollte. Die Gäste gingen aggressiver in die Zweikämpfe und spielten forsch nach vorn. Dagegen lief bei den Gastgebern nichts. Besonders bei Standards wirkte die Abwehr völlig ungeordnet. Der gute SVW-Torwart Thomas Kosiolek und viel Glück verhinderten einen frühen Rückstand.

„Wir hatten uns so viel vorgenommen und wollten Oberwinter nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns nie gelungen. Eine völlig leblose Vorstellung. So können wir im Abstiegskampf nicht bestehen“, zeigte sich der Sportliche Leiter der Windhagener Tobias Blumenthal enttäuscht.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann dem TuS der erste Treffer gelingen würde. Nach einer tollen Flanke von René Ebersbach sorgte Thomas Enke nach 37 Minuten per Kopf für die verdiente Gästeführung. Danach scheiterte Enke (41.) nur knapp, ehe er zwei Minuten vor dem Wechsel seinen Doppelpack unter Dach und Fach brachte. Nach schöner Vorarbeit von Jonas Jaber ließ er Kosiolek nicht den Hauch einer Chance. Auch nach dem Wechsel schaffte es Windhagen nicht, sich zu steigern. Selbst die Einwechslung von Ex-Profi Johannes Rahn, der wegen eines Tischtennisspiels erst kurz vor dem Anstoß eintraf und deswegen zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, brachte keine deutliche Besserung. Rahn bemühte sich sichtlich, doch dem Ex-Koblenzer fehlte jegliche Unterstützung. Immer wieder versuchten die Windhagener, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Damit sorgten sie bei der gut organisierten TuS-Abwehr jedoch für keinerlei Probleme. Die größte Chance für die Gastgeber hatte Pawel Klos, doch sein Schuss landete am Außennetz. Da wirkten die Gäste gefährlicher. Doch der letzte Pass kam auch bei ihnen nicht mehr an. Sie schaukelten den 2:0-Sieg bis zum Schlusspfiff der guten Schiedsrichterin Christina Hehn aber sicher über die Zeit.

„Das war unser zweite Sieg in Folge ohne Gegentor“, freute sich TuS-Trainer Deniz Öztürk. „Wir waren gut organisiert und mussten zur Halbzeit höher führen. Die Mannschaft hat sich für eine starke Leistung selbst belohnt.“ Öztürk war mit Einstellung, Leistung und Ergebnis zufrieden: „Wir gehen optimistisch die nächsten schweren Aufgaben an und setzen alles daran, unsere Chancen auf den Klassenverbleib zu wahren.“

Mit gesenkten Köpfen schlichen dagegen die Windhagener Spieler in die Kabine. „Mit dieser Leistung wird es schwer. Der Sieg für Oberwinter war hochverdient. Wir müssen in dieser Woche weiter hart arbeiten, um die Wende zu schaffen“, hofft Blumenthal, dass nach nun vier Spielen ohne Sieg endlich wieder der Knoten platzt.

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten
SV Windhagen – TuS Oberwinter 0:2 (0:2)
SV Windhagen: Kosiolek – Heßler, Krist, Alexander Alt, Ferreira-Böcker – Berghoff, Jannik Pehlivan (71. Lauvenberg) – Glos, Klos, Christopher Alt (46. Rahn) – Daun (46. Walbröl).

TuS Oberwinter: Kauert – Münch, Nuhn, Koll, Groß – Lefevre (68. Palm), Halfen, Ebersbach, Klein (81. Dira) – Enke, Jaber (88. Manneh).

Schiedsrichterin: Christina Hehn (Vallendar).

Zuschauer: 80.

Tore: 0:1, 0:2 Thomas Enke (37., 43.).

Auch SG 99 Andernach kann den TuS Oberwinter nicht stoppen

Der nächste Schritt nach vorn ist gemacht: Durch den 3:0 (2:0)-Heimerfolg über die SG 99 Andernach hat sich Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter den Nichtabstiegsplätzen wieder ein Stückchen genähert. Der zweite Heimsieg der laufenden Saison war zudem der dritte Dreier ohne Gegentor in Folge. Zugleich verlängerte sich die Serie der Andernacher Auswärtsniederlagen auf nun sieben Spiele in der Fremde.

„Schon seit sieben, acht Wochen haben wir sehr viel investiert“, blickt Oberwinters Co-Trainer Bünyamin Kilic zurück. „Kaum jemand hatte noch etwas auf uns gegeben, aber Deniz Öztürk und ich waren überzeugt, dass hier noch was geht“, beschreibt er die Zusammenarbeit des Trainergespanns als sehr konstruktiv, „wir sprechen auch nachts noch über Taktiken.“

Auch die TuS-Spieler kennen das Erfolgsrezept. „Wir müssen eine Einheit, eine Familie sein“, beschreibt es René Ebersbach. „Jeder weiß, was er zu tun hat“, erklärt Jonas Jaber. Und das Selbstbewusstsein wächst mit jedem Sieg. „In der Hinrunde hatten wir viele Spiele, in denen wir nicht schlechter waren, in denen nur ein Quäntchen gefehlt hat“, ergänzt Ebersbach. Er selbst hatte per Freistoß aus etwas mehr als 20 Metern die Führung erzielt (18.), vorangegangen war ein Handspiel von Daniel Neunheuser. Auch Treffer Nummer zwei resultierte aus einem Standard: Ebersbach hatte Thomas Enke steil geschickt, er und Andernachs Keeper Niklas Nett gerieten im Strafraum aneinander, sowohl Referee Michel Lehmann als auch Assistent Jens Schalk hatten gute Sicht auf das Geschehen – den fälligen Elfmeter verwandelte Jonas Jaber (27.).

Seitens der Gäste waren ein Außennetztreffer von Daniel Kossmann (16.), ein geklärter Kim-Kossmann-Freistoß, den Neunheuser über das Tor schoss (25.), und ein Kopfball von Ole Conrad (40.) zu vermerken, große Gefahr resultierte daraus aber nicht. Auch Sturmtank Jan Hawel war weitestgehend abgemeldet. „Ich glaube, er hat noch nie so viele Kopfballduelle verloren wie heute gegen René Ebersbach“, zollte Jaber seinem „Sechser“ Respekt. Mit mehreren Karten hatte sich Referee Lehmann noch vor der Pause ins Spiel gebracht, und das sollte sich fortsetzen. „Daher habe ich meinen Spielern in der Pause gesagt, sie sollen Ruhe geben. Gegen den Schiedsrichter kann man schließlich nicht gewinnen“, sagte Andernachs Trainer Franz Kowalski, der aber nach etwas mehr als einer Stunde dann doch mit ansehen musste, wie sich Kapitän Kim Kossmann die Gelb-Rote Karte einhandelte. Der konnte, mit Gelb vorbelastet, den Mund nicht halten und muss nun am Sonntag gegen Neitersen aussetzen. Es war zugleich der erste Platzverweis gegen einen Andernacher in der laufenden Saison. Dass zudem noch zwei Andernacher Betreuer der Coaching-Zone verwiesen wurden, wirkte mehr als überzogen.

Die Vorentscheidung fiel dann durch Enke, der eine Unsicherheit von Nett ausnutzte, nachsetzte und die Kugel ins Netz stocherte (66.). Die Überzahlsituation indes bekam Oberwinter nicht: Die Gäste ließen nicht nach, aber beste Gelegenheiten blieben ungenutzt. Etwa als Georg Egorov nach Querpass von Burim Zeneli verfehlte (74.), oder als Daniel Kossmann, von Fabian Münch noch bedrängt, am langen Pfosten vorbeischoss (80.).

Ausschlaggebend für die neuerliche Andernacher Niederlage war aber die Anfangsphase gewesen: „Da war Oberwinter haushoch überlegen, während wir den Willen haben vermissen lassen“, bilanzierte Kowalski. Den Oberwinterern mag derweil zugutegekommen sein, dass die bisherigen Gegner – Salmrohr, Windhagen, Andernach – alle nicht gerade das Maß der Dinge in der Liga sind, sondern Mitkonkurrenten in der unteren Tabellenhälfte. Was auf den nächsten Auswärtsgegner, die SG Hochwald, auch zutrifft. „Das wird ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Kilic – eben jene sechs Punkte ist der nächste Gegner den Oberwinterern voraus, und ebenso viele Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Die wiederentdeckte Familienbande jedenfalls sollen die Hoffnung auf den Ligaverbleib weiter wachsen lassen.

Von unserem Mitarbeiter Matthias Schlenger.

TuS Oberwinter – SG 99 Andernach 3:0 (2:0)

TuS Oberwinter: Kauert – Münch, Nuhn, Koll, Groß – Ebersbach – Lefèvre, Halfen (90. Manneh), Klein (72. Palm) – Jaber, Enke (77. Thünker).

SG 99 Andernach: Nett – Hoffmann (75. Heider), Schmitz, Kadir Mete Begen, Melih Taha Begen – Neunheuser, Conrad (68. Egorov) – Daniel Kossmann, Kim Kossmann, Unruh (70. Zeneli) – Hawel.

Tore: 1:0 Ebersbach (18.), 2:0 Jaber (27./Foulelfmeter), 3:0 Enke (66.).

Schiedsrichter: Michel Lehmann (Hahnstätten). Zuschauer: 127.

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot gegen den Andernacher Kim Kossmann (59., Foulspiel und Reklamieren).

Quelle:Rhein-Zeitung

Der TuS Oberwinter arbeitet in der Fußball-Rheinlandliga weiter fleißig an seiner Aufholjagd in Richtung Klassenverbleib. Die Mannschaft des Trainerduos Deniz Öztürk und Bünyamin Kilic hat beim direkten Konkurrenten SG Hochwald-Zerf den vierten Sieg in Serie gefeiert. Trotz einstündiger Unterzahl gelang der TuS-Elf ein verdienter 3:1 (1:1)- Erfolg.

Was kann den TuS Oberwinter derzeit im Verbandsoberhaus stoppen? Zwei Elfmeter und ein Platzverweise schon mal nicht. In beeindruckender Manier trotzte der TuS diesen Rückschlägen. Die schnelle 1:0-Führung nach zehn Minuten durch Thomas Enke nach Pass von René Ebersbach hatten sich die Oberwinterer verdient. Direkt danach aber kamen die Hausherren besser auf und hatten die Kontrolle im Spielzentrum inne.

Nach einer halben Stunde folgte ein personeller Rückschlag, als Maurice Lefevre die Rote Karte sah (32.). Er hatte seinen Gegenspieler unabsichtlich mit einem Drehschuss in der Magengegend getroffen. Ausschlaggebend war wohl, dass Schiedsrichter Henning Reiff die Partie bereits Sekunden zuvor unterbrochen hatte.

Zum personellen Rückschlag gesellte sich direkt der Ausgleich. Nach einem Freistoß köpfte Benedikt Haas für die Gastgeber zum 1:1 ein (34.). Oberwinter wankte nun beträchtlich, konnte sich aber mit dem Remis in die Pause retten. Im zweiten Durchgang zeigte sich der TuS dann aber wieder erstarkt. Die nummerische Überlegenheit der Hausherren machte sich nicht bemerkbar. 

Oberwinter spielte mutig und wurde mit dem 2:1 durch Jonas Jaber verdientermaßen belohnt (55.). Nur fünf Minuten später traf Schiedsrichter Reiff erneut eine harte Entscheidung gegen den TuS, der Unparteiische hatte ein Handspiel gesehen. Den fälligen Strafstoß parierte Benjamin Kauert aber bravourös und gab seinem Team dadurch noch mal mehr Aufwind.

Nur zwei Minuten später war es erneut Enke, der das 3:1 erzielen konnte (55.). Hochwald fand einfach kein Mittel gegen die zehn clever kämpfenden Oberwinterer, die nur noch eine kritische Szene überstehen mussten. In der ersten Minute der Nachspielzeit verhängte Reiff den nächsten Strafstoß nach einem Handspiel von Tobias Nuhn. 

Ins Bild passend, setzten die Hausherren den Ball neben das Tor, der TuS jubelte und ist wieder dran an den Nichtabstiegsplätzen. „Wir wussten um die Schwere und Bedeutung dieser Partie. Wir haben uns diesen Sieg in der zweiten Hälfte absolut verdient, waren griffiger und wollten es einfach mehr. Das hat der Gegner auch so bestätigt. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in den nächsten vier schweren Spielen daran anknüpfen. Jetzt sind wieder dran, und der Klassenverbleib scheint wieder absolut möglich“, freut sich Öztürk. 

Bereits am Mittwoch geht es für Oberwinter weiter. Um 19.30 Uhr steht dann das Nachholspiel bei der SG Eintracht Mendig/Bell auf dem Programm. lkl

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Groß, Münch, Klein (88. Müller), Halfen (75. Dira), Lefevre, Nuhn, Ebersbach, Jaber, Enke (72. Palm).

Quelle:Rhein-Zeitung

Defensivere Taktik lässt SG Mendig gewinnen: Oberwinter gibt nicht auf. Dass zwei Mannschaften aufeinandertrafen, die in den Wochen zuvor einiges an Selbstbewusstsein getankt hatten, war spürbar. Das bessere Ende im Nachholspiel der Fußball-Rheinlandliga hatte letztlich die SG Eintracht Mendig/Bell für sich, die sich mit 2:0 (0:0) gegen TuS Oberwinter durchsetzte.

„Wir geben nicht auf“, gab sich Deniz Öztürk, der mit Bünyamin Kilic das Trainergespann von Oberwinter bildet, kämpferisch. Nach zuvor drei Siegen am Stück war es dennoch ein kleiner Rückschlag für den Tabellenletzten, der mit einem Sieg dem rettenden Ufer bis auf zwei Punkte hätte näherkommen können. Versteckt hatte sich Oberwinter keinesfalls – doch Mendigs Trainer Cornel Hirt hatte sich seine Gedanken gemacht. Das 3:0 des TuS gegen Andernach hatte er beobachtet und den Gästestürmern drei Innenverteidiger entgegengestellt: „Diese taktische Umstellung war der Schlüssel, Oberwinters Angreifer sind kaum zur Entfaltung gekommen.“ Was wohl auch daran lag, dass Stürmer Jonas Jaber in Vertretung des Rotgesperrten Maurice Lefèvre auf die rechte Seite rückte, Tim Palm neu in der Startformation war und nicht alle Rädchen so ineinandergriffen wie in den Wochen zuvor. Thomas Enke gelang immerhin ein Lattentreffer (16.), ansonsten waren es vorrangig Standards, die für Gefahr sorgten. Auf Mendiger Seite hatten vor allem Marcel Berg und Björn Gilles ein enormes Pensum zu bewältigen als Alleinunterhalter auf ihren Außenbahnen, denn zusätzlich zu den drei Innenverteidigern hatte Hirt drei eher defensive Mittelfeldspieler aufgeboten, um das Zentrum dichtzumachen. Ein Sonderlob erhielt Milan Rawert, der in ungewohnter Rolle agierte, ohne dass man ihm Anpassungsprobleme anmerkte. Rawert hätte auch für die Führung sorgen können, doch bei seinem Schuss stand der Pfosten noch im Weg (57.). Doch mit Joachim Akwapay hatte Mendig einen Stürmer in seinen Reihen, der in der Schlussphase den Unterschied ausmachte. Erst legte er nach einem fulminanten Tempolauf über die linke Seite quer zu John Rausch, der wenige Minuten erst auf dem Feld stand und nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:0 (71.). Beim 2:0 waren die Rollen andersherum verteilt, nun legte Rausch für Akwapay ab, der den Deckel draufsetzte (82.). „Zwei Mal schlecht verteidigt“, haderte Öztürk, „insgesamt hat uns heute die Frische etwas gefehlt.“ Diese Frische wieder reinzubringen, wird die Aufgabe sein, bis der TuS es am Sonntag (15 Uhr) daheim mit TuS Mayen zu tun hat. Die englische Woche legt Rotation nahe, wobei die Oberwinterer in Mendig nicht enttäuschten. Die Dauer der Rotsperre Lefèvres war am Mittwochabend noch nicht bekannt; denkbar, dass er am Sonntag wieder ran darf. Cornel Hirt blickt nur bedingt zuversichtlich auf das Auswärtsspiel in Mehring am Sonntag (15 Uhr). „Personell wird das eine Katastrophe“, schwant ihm Übles. Lars Bohm fehlte wegen einer Schulterverletzung, Mathias Strahl nach einer Augenoperation. Am Sonntag müssen wegen einer Taufe im Familienkreis Jan und Niklas Heinemann passen, Philipp Geisen ist beruflich verhindert. „Deshalb hätten wir das Spiel gerne auf Samstag verlegt“, so Hirt, doch Mehring hat – dem Vernehmen nach aus ähnlichen Motiven – dieser Bitte nicht entsprochen. „Wahrscheinlich komme ich zu meinem ersten Saisoneinsatz“,

Quelle:Rhein Zeitung

Die Grafschafter SG hat es im Spitzenspiel der Frauen Kreisklasse Rhein/Ahr/Koblenz verpasst ihren Vorsprung auf die Verfolger auszubauen. Trotz zweifacher Führung reichte es für den Tabellenführer  nur zu einem 3:3 (2:0) Unentschieden.

Auf dem tiefen Aschenplatz in Bengen übernahm die Heimmannschaft von der ersten Minute an das Kommando und ging in der 22.Minute aus Abseitsverdächtiger Position durch Celine Schäfer mit 1:0 in Führung .Auch in der Folgezeit hatte der Gast keine richtigen Zugriff auf den Gegner der mit langen Bällen immer wieder die Gäste Abwehr vor Probleme stellte.

So viel in der 40.Minute auch das 2:0  durch Joana Patt.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste vom Rhein immer besser ins Spiel.

Das bessere Zweikampfverhalten und ein geordneter Spielaufbau brachten nun auch Torchancen für die FSG. In der 69.Minute konnte Lilien Schütte durch einen Schuss aus 18 Metern das 1:2 erzielen. In der 75.Spielminute rückten die Gäste zu weit auf und durch ein Kontertor viel das 3:1 für Grafschaft.

Aber es sollte doch noch ein Gefühlter Sieg für die FSG Oberwinter/Kripp werden.

Man holte durch zwei Tore von Luise Truckenbrodt und Lilien Schütte, nach eine schön geschlagenen Ecke von Pia

Zahrobsky,noch ein 3:3 und verdiente sich einen Punkt auf der Grafschaft.

Nach einem 0:3 Halbzeitstand gewinnt die zweite Mannschaft das Kreispokalhalbfinale gegen die TG Namedy noch mit 7:3 nach Verlängerung.

Der Elfmeter zum 4:3 durch Mario Brötz in der 98. Minute

Nach einem 1:3 Halbzeitstand vor 350 zahlenden Zuschauern,dreht der TuS Oberwinter das Spiel in der zweiten Halbzeit noch in einen 4:3 Heimsieg.

Die Tore erzielte Almir Porca in der 14.Minute per Elfmeter zum 0:1 und in der 42. Minute zum 0:2. Dem Anschlusstreffer in der 44. durch Björn Thünker folgte vor der Halbzeit noch das 1:3 durch Paul Gemein.

Nach der Pause erhöhte der TuS den Druck auf das ABC Tor und erzielte in der 61.Minute durch Jonas Jaber das 2:3. In der 80.Minute lies Rene Ebersbach die Ahrweiler Abwehr wie Slalomstangen stehen und schoss den Ausgleich und kurz vor Schluss der 4:3 Siegtreffer, für die Mannschaft vom Rhein durch Fabian Groß.

Jetzt ist es doch vorbei für den TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga: kein Entscheidungsspiel mehr, keine Hoffnung – der direkte Abstieg ist beschlossene Sache. Mit dem 1:2 (0:0) zu Hause vor 200 Zuschauern im letzten Saisonspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim hat die Aufholjagd für den TuS kein glückliches Ende genommen, die Mannschaft belegt den letzten Platz und muss nach zwei Jahren wieder zurück in die Bezirksliga. Egal, ob nun der TSV Emmelshausen aus der Oberliga absteigt oder der Ahrweiler BC in der Oberligaaufstiegsrunde erfolgreich ist.

Während in Oberwinter die erste Enttäuschung natürlich immens war, hatten die Gäste aus dem Westerwald allen Grund zur Freude. Mit dem Erfolg haben sie sich noch auf Rang zwölf gehievt und damit den Abstieg vermieden. „Der wäre für uns auch ein Horrorszenario gewesen“, meinte Malbergs Trainer Volker Heun erleichtert.

Dieses Szenario ist dem TuS nicht erspart geblieben. So gab es bei den Gastgebern nach dem Abpfiff hängende Köpfe und auf dem Boden liegende Spieler mit Tränen in den Augen. Trainer Deniz Öztürk brauchte mehrere Minuten, um seine Spieler nach dem Schlusspfiff einzusammeln und um sich zu scharen. Dann aber schaute er bereits nach vorn und schwor seine Spieler gleich auf die nächste Saison ein: „Für uns alle ist klar, dass wir jetzt volles Rohr spielen. Ziel ist der direkte Wiederaufstieg, es gibt für uns keine andere Option.“ Öztürk hatte mit Bünyamin Kilic die schon weit abgeschlagene Mannschaft in der Winterpause übernommen, als Oberwinter mit elf Punkten aus 21 Spielen schon fast hoffnungslos auf dem letzten Platz stand. Am letzten Platz hat sich nichts geändert, wohl aber an den Auftritten von Oberwinter. Die Mannschaft holte in den 13 Spielen unter der neuen Sportlichen Leitung 21 Punkte.

Und so zogen die Beteiligten aus diesem Aufschwung für die Zukunft auch wieder Zuversicht. „Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, bin ich froh, dass wir so eine tolle Rückrunde gespielt haben. Unsere Mannschaft ist begeisterungsfähig, das hat sie immer wieder gezeigt“, hob Oberwinters Sportlicher Co-Leiter Jürgen Heno hervor. „Unsere Mannschaft hat tolle Moral bewiesen. Wer hätte schon gedacht, dass wir am letzten Spieltag noch die Chance haben den Klassenerhalt zu schaffen“, meinte Oberwinter Kapitän Benny Kauert.

Mit einem Sieg hätte der TuS bestenfalls mit dem Vorletzten VfB Linz gleichziehen können, der in Mülheim-Kärlich 0:2 verloren hat. Derweil hat sich die Hochwald-Zerf mit einem dramatischen 2:1 gegen die SG Mendig noch in Sicherheit gebracht. Der vorletzte Rang hätte noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib ermöglicht.

Im eigenen Spiel wäre dennoch – mal wieder – mehr möglich gewesen. In der ersten Hälfte hatte der TuS Probleme gegen hoch stehende Gäste, das eigene Kombinationsspiel aufzuziehen. Chancen gab es auf beiden Seiten nur wenige. Antonio Halfen, Jonas Jaber und Tim Palm scheiterten mit einer Dreierchance in der 28. Minute, Malbergs quirliger Angreifer Dennis Penk fand zweimal in Oberwinters ausgezeichnet haltenden Benny Kauert seinen Meister (6., 37.).

Oberwinter drängte nach der Pause auf die Führung, traf aber das Tor nicht. Thomas Enke verpasste auf Zuspiel von Jonas Jaber knapp (51.), traf danach den Pfosten (53.) und zog noch frei stehend am Tor vorbei (60.). Aber auch Christopher Klein (57.) und Halfen vergaben ihre gute Chancen (59.).

Nico Bähner erlöste dann die Malberger mit seinem umjubelten Tor zum 1:0 in der 63. Minute. Der TuS musste sich in der Folge mehrmals bei Kauert bedanken, der zahlreiche Möglichkeiten der Gäste entschärfen konnte.

In der 82. Minute verwertete Albert Kudrenko einen von Fabian Münch an Dennis Penk verursachten Elfmeter zum 2:0 – die Entscheidung. Nachdem Jonas Jaber in der 89. Minute noch die Rote Karte gesehen hatte, gelang Tim Palm in der vierten Minute der Nachspielzeit noch das 1:2, das aber am Oberwinterer Abstieg auch nichts mehr änderte.

Derweil atmete auf Malberger Seite Trainer Heun glücklich auf: „Wir hatten im Saisonverlauf immer wieder große personelle Probleme, haben aber nie gejammert und sind immer wieder aufgestanden. Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, dass wir den schlechten Saisonstart noch wettgemacht haben.“

Die zweite Mannschaft gewinnt ihr erstes Relegationsspiel gegen die Zweitvertretung der SG Kempenich. Nach 90 Minuten hieß es 4:2 für die Grünen.

Im Vorfeld der Partie war nicht ganz klar, wie der Gegner aus Kempenich einzuschätzen sei. Schließlich belegten die Kontrahenten in der anderen Staffel der Kreisliga D ebenfalls den dritten Tabellenplatz. Entsprechend gewarnt aber nicht weniger motiviert ging das Team von Mustafa Mekhalfia in ihr erstes von drei Finalspielen.

Mit einer fünfzehn minütigen Verspätung und vor einer stattlichen Kulisse von rund 100 Zuschauern begann die Begegnung der beiden Aufstiegsaspiranten schwungvoll. Die Grünen brauchten keine lange Anlaufzeit, denn schon nach sechs Minuten traf Antonio Halfen zur frühen 1:0-Führung. Anschließend dauerte es bis zur 29. Spielminute, ehe Lucas Jüttner nach einem sehenswerten Dribbling das 2:0 erzielte. Beim Treffer zum 3:0 lies Niclas Alfter Gästetorwart Torsten Eckert keine Abwehrchance (36.) und kurz vor der Halbzeit konnten die Grünen in Person von Marco Gilles den Spielstand auf 4:0 ausbauen (42.). Nach der Halbzeit verflachte das Spiel zusehends. Kurz vor Schluss kamen die Gäste noch zu zwei Ehrentreffern durch Andre Retterath. Der traf per Elfmeter (86.) und nach einem Fernschuss (88.).

Somit kann die zweite Mannschaft am Sonntag im Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung der DJK Kruft/Kretz den Aufstieg perfekt machen. Dazu müssen die Grünen die Hürde Kruft/Kretz nehmen, in dem sie die Gastgeber besiegen. Anstoß der Partie ist um 13:00 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft.

Die Zweite Mannschaft spielte gegen die Reserve der DJK Kruft/Kretz 0:0-Unentschieden. Dadurch müssen die Grünen auf Schützenhilfe hoffen, um in die C-Klasse aufzusteigen.

Dabei hatte das Team von Trainer Mustafa Mekhalfia bereits gute Vorarbeit geleistet. Einem 4:2-Heimsieg im ersten Spiel sollte am vergangenen Sonntag der Aufstieg folgen. Im Krufter Vulkanstadion wollte man eine Premierensaison versilbern. Doch erstens es kommt anders, zweitens als man denkt.

Unter der heißen Mittagssonne begann das Spiel verhalten. Die Viererkette um Abwehrchef Roman Wagner und Philipp Auster stand sicher und lies im ersten Durchgang keine echte Chance für den Gegner zu. Der Schuh drückte in der Offensive. Wenig Durchschlagskraft und mangelnde Kreativität führten zu Torannäherungsversuchen, mehr nicht. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die grüne Offensive ein bisschen besser in Schwung. Oliver Conzeth vergab freistehend aus aussichtsreicher Position und ein Fernschuss von Mario Brötz streifte um Haaresbreite am Tor vorbei.

Nach der Pause drehte der Angriff um Michael Tscherepanow mächtig auf. Der immer agile und ständig anspielbare Toni Halfen brachte den Ball immer gefährlich ins letzte Drittel. Allerdings wurden beste Chancen liegen gelassen. Ob abermals freistehend am zweiten Pfosten oder im Eins-gegen-eins am Torpfosten scheiternd, der Ball wollte den Weg ins Tor nicht finden. In der Nachspielzeit lenkte der Gästetorwart gerade noch so einen perfekten getretenen Freistoß von Toni Halfen an den Pfosten. Es hat nicht sollen sein.

Ein Kompliment an die gut leitende Schiedsrichterin Franziska Hilger, die ein rassiges Relegationsspiel stets zu kontrollieren wusste. Ebenso ist der Kampfgeist der Alemannen erwähnenswert, die sich mit Mann und Maus gegen den drohenden Abstieg wehrten und dabei auch auf Spieler aus der Altherren Mannschaft zurückgreifen mussten.

Durch das Ergebnis steht fest, dass die SG Kempenich II durch die Relegation nicht mehr aufsteigen kann. Dagegen haben die Kruft/Kretzer nun alles in der eigenen Hand. Bei einem Sieg über Kempenich mit mindestens drei Toren Abstand darf man erneut in der Kreisliga C antreten. Bei einem Sieg mit zwei Toren Abstand müssten die Krufter mindestens fünf Tore schießen, also mindestens mit 5:3 gewinnen, da ansonsten die Grünen den Gang in die C-Klasse antreten. Bei einem 4:2 für Kruft/Kretz würde ebenso unsere Zweite aufsteigen. Grund dafür ist das gewonnene Elfmeterschießen, welches im Anschluss an jedes Spiel durchgeführt wurde.

Nun heißt es Daumendrücken und hoffen, dass sich beide Mannschaften einen sportlich fairen Wettkampf liefern. Das Spiel zwischen Kempenich und Kruft/Kretz findet am Sonntag, dem 02.06.2019 statt.

TuS Oberwinter II – SV Ruitsch-Kerben 6:1 (1:1)

Mustafa Mekhalfia, Trainer des TuS Oberwinter II, verschwendete nach dem Abpfiff keinen einzigen Gedanken an die noch ausstehende Entscheidung in der Relegation zur C-Klasse, in der sein Team zu diesem Zeitpunkt noch ein heißes Eisen im Feuer hatte: Er wollte mit seinen Spielern einen überzeugenden Finalsieg und den Pokalgewinn feiern – zusammen mit einer großen Anhängerschar, die während der vorausgegangenen 90 Minuten mächtig für Stimmung gesorgt hatte. Gemeinsam konnten sie tags darauf munter weiterfeiern, denn durch das 3:2 von SG Kempenich II gegen DJK Kruft/Kretz II hat die TuS-Zweite auch noch den Aufstieg geschafft.

Von Feierstimmung konnte beim Gegner, dem B-Liga-Aufsteiger SV Ruitsch-Kerben, überhaupt keine Rede sein. Trainer Christian Frank hatte schon geahnt, dass nach dem verlorenen Spiel um die Kreismeisterschaft (1:2 gegen SG Franken) auch beim Pokalwettbewerb keine Lorbeeren mehr zu ernten waren. „Es stand zu früh fest, dass wir aufsteigen werden. Danach war einfach die Luft raus. Und wie man heute gesehen hat, waren die Spieler nicht mehr motiviert und bereit, noch einmal bis an die Grenzen zu gehen.“

Und so entwickelte sich eine recht einseitige Partie, in der die klassentiefere Elf vom Start weg in nahezu allen Belangen überlegen war. Nur eines fehlte den Grün-Weißen über lange Strecken: ihre zahlreichen Torchancen zum zählbaren Abschluss zu bringen. Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe Lucas Jüttner endlich ins Schwarze traf. Die Freude über das Führungstor hielt nicht lange an, denn René Hillenbrand, der im Vorjahr noch für den damaligen Pokalsieger SV Kürrenberg beim 2:1 gegen SG Ahrtal Insul II beide Treffer erzielt hatte, war auch diesmal erfolgreich und glich kurz vor dem Seitenwechsel aus.

Damit hatten die Maifeld-Kicker aber ihr Pulver schon verschossen. Mit dem 2:1 (65.) durch Michael Tscherepanow war der Bann endgültig gebrochen, und Oberwinter zog bis auf 6:1 davon. Am halben Dutzend beteiligt waren Lucas Jüttner mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 (75.), Marco Gilles mit einem Doppelpack (4:1 in der 77. und 5:1 in der 88. Minute) sowie Torhüter Thomas Jungbluth, der es sich nicht nehmen ließ und in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter sicher zum 6:1-Endstand verwandelte.

TuS Oberwinter II: Jungbluth, Amendt, Conzeth (61. Alfter), Wagner, F. Gilles, M. Gilles, Tscherepanow (84. M. Jüttner), Brötz, L. Jüttner, Kessel, Auster (74. Kumtepe).

Rhein-Zeitung | Hans-Josef Schneider | 02.06.2019

Ein „bisschen bedient“ war Deniz Öztürk nach dem 2:5 (1:3) des Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter im Testspiel gegen den SV Wachtberg, Landesligaaufsteiger im Verband Mittelrhein. Mit anderen Worten: Der Trainer war angefressen.

Klar, wer kassiert schon gern fünf Gegentore, sei es auch nur in einem Testspiel. Was Öztürk aber besonders störte: „Wir haben vieles vermissen lassen. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, waren nicht clever genug und haben keine Torgefahr ausgestrahlt. Nach vorn fehlt noch einiges.“ Das hatte der Trainer auch schon im Vorbereitungsspiel davor gegen den Rheinlandligisten SV Windhagen zu beklagen, das mit 0:3 (0.2) verloren ging. „Aber da war es immer noch besser als jetzt gegen Wachtberg“, betonte er.

Zumindest gab es einen positiven Lichtblick: Mit Michael Tscherepanow hatte ein Spieler aus der zweiten Mannschaft das 1:3 erzielt. Der Stürmer bestreitet die Vorbereitung im Kader der ersten Mannschaft mit und hat somit Chancen, sich zu empfehlen. Zumal im Angriff zu Beginn der Saison eine Vakanz im Sturm besteht, da Jonas Jaber noch eine Rotsperre aus der vergangenen Saison zu verbüßen hat und danach noch in Urlaub ist, womit er unter anderem auch nicht am zweiten Spieltag im Spitzenspiel beim FC Metternich dabei sein wird. Insofern freut sich Trainer Öztürk über jeden Spieler, der Tore erzielt. Den zweiten Oberwinterer Treffer gegen den SV Wachtberg, zu dem der Ex-Oberwinterer Dannyking Kafunda-Beya gewechselt ist, erzielte Mario Jäger. Der Neuzugang vom SV Oedingen traf zum 2:5. „In der Abwehr mache ich mir weniger Gedanken – trotz der fünf Gegentore“, stellt Öztürk klar: „Im Sturm ist das aber eine andere Sache. Aber wir haben ja noch vier Wochen bis zum Saisonbeginn.“ map

Ein intensives Testwochenende liegt hinter Fußball- Bezirksligist TuS Oberwinter. Dabei gab es am Sonntag gegen A- Klassen-Absteiger SV Remagen ein munteres Toreschießen, das mit einem 8:2 (4:2) für den TuS endete. Dabei war Oberwinter stark ersatzgeschwächt angetreten, nachdem sich Jonas Jaber am Freitag in einem Spiel gegen den FC Flerzheim (1:1) verletzt hatte und mehrere Akteure sich krankheitsbedingt abmelden mussten.

Mert Balik und Marco Gilles aus der Reserve halfen aus. Remagen stellte den TuS dennoch vor wenig Probleme. Die Mannschaft von Trainer Deniz gewann klar. „Vor dem Spiel habe ich in der Kabine deutliche Worte gewählt. Offensiv waren wir dieses Mal auch deutlich konsequenter als am Freitag. Aber noch immer waren zu viele Passfehler im Spiel, wir haben häufig zu umständlich gespielt“, bilanzierte Öztürk. Antonio Halfen (6.), Mirco Koll (12.), Thomas Enke (17., 50., 61.), Gilles (65.) und Mario Müller (90.) trafen für Oberwinter. Das zwischenzeitliche 1:4 (35.) fiel durch ein Eigentor nach einer Flanke von Maurice Lefevre.

Im Rahmen der Sportwoche des SV Wachtberg hatte Oberwinter am Freitagabend gegen den FC Flerzheim (Kreisliga A Mittelrhein) getestet. Am Ende stand ein 1:1 (1:0)-Unentschieden. Antonia Halfen (65.) glich den Führungstreffer des FC aus. „Das war kein gutes Spiel. Die Einstellung hat nicht gestimmt, wir haben auf die Bälle gewartet. Zum Ende waren wir konditionell überlegen und hätten gewinnen müssen, aber ich war insgesamt überhaupt nicht zufrieden“, kritisierte Öztürk.

Am Mittwoch (20.15 Uhr) geht es für den TuS gegen den MSV Bonn weiter in der Wachtberger Sportwoche. lkl

SG Kempenich – TuS Oberwinter 13:12 i.E.

Nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit und einer torlosen Verlängerung unterlag die erste Mannschaft dem A-Ligisten SG Kempenich im Elfmeterschießen.

Nach dem Thomas Enke seine Farben mit dem ersten Tor in Front brachte, musste die Grüne Offensive im weiteren Spielverlauf dreimal eine Führung der Gastgeber egalisieren. Im entscheidenden Elfmeterschießen sorgten schließlich die Torhüter für die Entscheidung. Nach einem Fehlschuss von Benjamin Kauert traf Kempenichs Schlussmann Tim Schüller zum Endstand.

Für die Grünen heißt es nun: Mund abwischen, weitermachen. Schwere individuelle Fehler sollen schnell abgestellt werden, bereiten dem Trainer aber aktuell noch Bauchschmerzen. „Ich habe ein bisschen damit zu kämpfen, auch wenn es ’nur‘ ein Pokalspiel war“, erklärt Deniz Öztürk hörbar enttäuscht.

Bis zum Saisonstart in rund zwei Wochen sollen alle Zahnräder ineinander greifen. Aber der Trainer betont, dass nicht alles schlecht läuft: „Einen gewissen Schritt nach vorne hin haben wir auf jeden Fall gemacht.“ Das belegen nicht nur die vier geschossenen Tore, sondern auch über ein Dutzend herausgespielte Torchancen.

Nach der Analyse sollen die Blicke so schnell wie möglich nach vorne gerichtet werden. Sowohl die negativen als auch die positiven Erkenntnisse will der Trainer für die kommenden Trainingseinheiten nutzen, um die letzten Stellschrauben passend zu justieren. Und schon Gustav Stresemann wusste: Aus Niederlagen lernt man mehr als aus Siegen.

Der TuS Oberwinter hat in der Fußball-Bezirksliga einen Stotterstart hingelegt. Der Rheinlandliga-Absteiger um Trainer Deniz Öztürk kam gegen Ata Sport Urmitz nicht über ein mageres 1:1 (1:1) hinaus. „Über weite Strecken haben wir die Partie kontrolliert. Das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Wir haben aber das Problem, dass wir unsere Chancen nicht nutzen“, kritisierte TuS-Trainer Deniz Öztürk nach dem verpassten Erfolg den Chancenwucher seiner Elf. Auf der anderen Seite freute sich der Urmitzer Trainer Dzenis Ramovic über das Remis: „Wichtig war für uns, dass wir nicht gleich im ersten Spiel als Verlierer vom Platz gehen. Beide Mannschaften hatten Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Mit der Leistung und dem Einsatzwillen meiner Mannschaft bin ich zufrieden.“

Insgesamt war es vor rund 100 Zuschauern im Walter-Assenmacher-Stadion kein sonderlich gutes, sondern eher ein Spiel auf überschaubarem Niveau. Oberwinter stellte jedoch von Beginn an die aktivere Mannschaft. Und so brannte es in der Anfangsphase immer wieder im Strafraum von Ata Spor lichterloh. Christopher Klein (5.) scheiterte am Urmitzer Torhüter Christian Bersch. Kurz darauf hatten Thomas Enke (12.) und Maurice Lefevre (21.) die Führung für den TuS auf dem Fuß, aber Schlussmann Bersch reagierte zweimal glänzend.

Es dauerte 22 Minuten, und der TuS Oberwinter war in der Bezirksliga angekommen – auf angenehme Art. Oberwinters Führung war ebenso verdient wie sehenswert: Nach einer schönen Hereingabe von Maurice Lefevre in die Mitte wuchtete Thomas Enke aus sieben Metern per Hechtsprung den Ball zum 1:0 ins Tor.

Der Treffer wirkte bei den Urmitzern erkennbar nach. Fabian Groß (32.) und Enke (34.) hatten das 2:0 für Oberwinter auf dem Fuß. Beide Situationen zeigten aber auch das spielerische Manko der Gastgeber: Es fehlten ihnen schlicht das Tempo und die Durchschlagskraft, um die wenig sattelfeste Defensive der Urmitzer auszuhebeln.

Insgesamt ging in der Anfangsphase alles zu schnell für die Gäste. Alles andere als schnell lief hingegen das Offensivspiel der Urmitzer ab. Ata Spor war zwar sichtbar um Ballbesitz bemüht, nach vorn ergaben sich aber weder brauchbare Laufwege noch nennenswerte Annäherungen ans gegnerische Tor. Schwache Schussversuche von Ahmed Comez (31.) und Yannik Stutzke (32.) waren noch die besten Ansätze.

Mit gütiger Mithilfe der Oberwinterer Defensive – Fabian Münch, Christopher Klein und Tobias Nuhn hatten in der Gefahrenzone des TuS die Orientierung verloren – ging es wie aus dem Nichts dann doch ganz schnell: Nach Vorarbeit von Yannik Stutzke war Yannick Bach zur Stelle und bugsierte den Ball zum 1:1 in die Maschen (36.).

Oberwinter war um eine schnelle Antwort bemüht, agierte aber nicht mehr zwingend genug. Überhaupt tat sich Oberwinter jetzt schwer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Spielerische Akzente hatten bei den Gastgebern bis zur Pause Seltenheitswert. Auch danach blieb hüben wie drüben vieles Stückwerk. Langsame Bewegungen im Umschaltspiel, Fehlpässe, Fehler in der Ballannahme und Querschläger bestimmten erneut die Szene. Und die Partie wurde zunehmend ruppiger. Zunächst sah der Oberwinterer Christoph Klein nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (49.). Auch der bereits verwarnte Urmitzer Hüseyin Atlen nahm sich nicht zurück und sah nach einem überharten Einsteigen Gelb-Rot (50.).

Häufige Ballverluste gingen fortan einher mit Fehlern unsicherer Defensivreihen, die Räume anboten und oftmals einen Schritt zu spät kamen. Mit dem Chancenwucher machte Oberwinter indes ungebremst weiter. Nach rund einer Stunde hat Enke mit einem Elfmeter die Chance, für Oberwinter die Weichen auf Sieg zu stellen, doch der TuS-Stürmer scheitert mit seinem schwachen Schuss an Bersch (61.). Zuvor war der Oberwinterer Mario Müller im Urmitzer Strafraum vom eingewechselten Edis Ramovic unsanft von den Beinen geholt worden.

Postwendend wäre der TuS fast beinahe bestraft worden, doch Torwart Benjamin Kauert rettete im letzten Moment gegen den einschussbereiten Ates (62.). Auf der anderen Seite war Oberwinter mal wieder drauf und dran, in Führung zu gehen: Doch Leo Welter (64.) scheiterte wie auch Felix Antwerpen (69.) und Lefevre (73.) am aufmerksamen Bersch. In der Schlussphase ging es nochmals turbulent zu vor den Toren: Bach (84.) scheiterte mit einem schwachen Torschussversuch an Schlussmann Kauert, und Enke (86.) machte mit einem harmlosen Kopfball in aussichtsreicher Position auf sich aufmerksam. Horst Bach

Der FC Germania Metternich und der TuS Oberwinter haben sich am zweiten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte die Punkte geteilt. Das Duell der beiden Titelaspiranten endete in der Kaul mit einem 2:2-Unentschieden. Gastgeber Metternich egalisierte dabei in der Schlussminute in Unterzahl einen 0:2-Halbzeitrückstand. Nach dem Auftaktsieg vor einer Woche bleibt die Germania weiter ungeschlagen, für Rheinlandliga-Absteiger Oberwinter war es das zweite Remis in Folge.

Autor: Dennis Smandzich – Rhein-Zeitung Online – 25.08.2019

Das Gipfeltreffen nahm direkt Fahrt auf. Trotz drückender Hitze war das Tempo hoch, sodass sich eine muntere Anfangsphase entwickelte. Oberwinter kam zu einer frühen ersten Chance, als Thomas Enke eine Rechtsflanke von Leo Welter zentral vor dem Metternicher Tor aus vielversprechender Position über die Latte köpfte (6.).

Nach den ersten zehn Minuten schien das Pendel in Richtung des FCM auszuschlagen. Die Metternicher erspielten sich nun ein Übergewicht und brachten sich immer wieder gefährlich in Abschlussposition. Bei der besten Germania-Chance half Gästetorwart Benjamin Kauert kräftig mit. Der Schlussmann irrte bei einem Eckball durch den eigenen Sechzehner und konnte sich bei seinem Mannschaftskollegen Felix Antwerpen bedanken, der einen Ball von Carsten Wans in höchster Not von der Linie kratzte (30.).

„Wir haben bis hierhin ein richtig gutes Spiel gemacht“, zeigte sich der Metternicher Co-Trainer Jens Beckmann, der Trainer Jörg Laux (Urlaub) vertrat, mit der ersten halben Stunde zufrieden. Doch die gute Stimmung im Metternicher Lager verflog schon bald, denn mit einem Doppelschlag binnen sechs Minuten stellte der Gast aus Oberwinter die Partie auf den Kopf. Erst traf Welter auf Vorlage von Fabian Groß zur Führung (36.), dann netzte Enke freistehend zum 2:0-Halbzeitstand ein (42.).

Der zweite Durchgang begann ganz nach dem Geschmack der Metternicher, die unmittelbar nach Wiederanpfiff auf 1:2 verkürzen konnten. „Wenn wir den Anschlusstreffer nicht so schnell kassieren, hätten wir das Spiel wohl gewonnen“, ärgerte sich Gästetrainer Deniz Öztürk, der von einem „Geschenk“ seiner Hintermannschaft sprach. Unrecht hatte der TuS-Trainer damit nicht, denn das 1:2 fiel aus Oberwinterer Sicht tatsächlich viel zu einfach. Ein langer Ball von Linksverteidiger Emre Simsek in den Lauf des Torschützen Wans reichte aus, um die komplette Defensive auszuhebeln (46.).

Gastgeber Metternich witterte nun wieder Morgenluft. „Das Tor hat uns Aufwind gegeben“, stellte Beckmann fest. Die Zahlen gaben ihm Recht, denn die Germania erspielte sich nun ein deutliches Chancenplus. Vor allem nach Standards, insbesondere nach Eckbällen, brannte es in dieser Phase mehr als einmal lichterloh im Strafraum von Oberwinter. Allerdings waren die Metternicher auch im Glück, dass auf der Gegenseite Groß im Eins-gegen-Eins an Torwart Enrico Schmitt scheiterte und damit den Sack für die Gäste nicht frühzeitig zumachte (67.).

So blieb es in den letzten 25 Minuten weiter spannend – und das trotz Metternicher Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte für Simon Wagner (61.). „Man hat nicht gemerkt, dass wir mit einem Mann weniger gespielt haben“, so Beckmann, der an der Seitenlinie ob der vergebenen Torchancen fast verzweifelte. Simsek (72.), Wans (81., 89.) und Kubilay Toumpan (83., 88.) ließen reihenweise Hochkaräter liegen. Spät, aber noch nicht zu spät, wurde der couragierte Auftritt der Germania dann doch noch mit dem 2:2 belohnt. Oberwinter bekam einen Freistoß nicht geklärt, Doppeltorschütze Wans hielt den Fuß hin und versetzte die Kaul damit in einen kollektiven Freudentaumel (90.).

„Die Jungs haben wirklich alles rausgehauen und Moral bewiesen. Wir haben uns diesen späten Ausgleich verdient. Oberwinter war zum Schluss platt, von denen kam nicht mehr viel“, analysierte Beckmann. Gästetrainer Öztürk meinte: „Das 2:2 geht am Ende in Ordnung. Wir müssen mit dem Unentschieden leben und die Köpfe jetzt hochhalten, auch wenn zwei Punkte aus zwei Spielen natürlich zu wenig sind. Da muss mehr kommen.“

Derbysieg für die Zweite! 1:4 lautete das Ergebnis gegen die Nachbarn aus Unkelbach. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: die Grünen wurde der Favoritenrolle gerecht.

Der Gast legte los wie die Feuerwehr und kam vor 80 Zuschauern durch Fabian Gilles in der dritten Minute zum Führungstreffer. Sleman Sleman schoss für BSC Unkelbach in der 18. Minute das erste Tor. Per Elfmeter erhöhte Gilles in der 40. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 2:1. Zur Pause wusste die Elf von Mustafa Mekhalfia eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Nach der Pause dann der Doppelschlag zur Entscheidung: Nach seinem dritten Tor (55.) markierte Gilles wenig später seinen vierten Treffer (61.) Schlussendlich reklamierte die Zweite den dritten Sieg in Folge für sich und wies BSC Unkelbach mit 4:1 in die Schranken.

Am 20.09.2019 reist unsere Zweite zur nächsten Partie zur Zweitvertretung der SG Kempenich.

Aufatmen bei Fußball-Bezirksligist SG Elztal: Die Maifelder haben sich im Heimspiel gegen Rheinlandliga-Absteiger TuS Oberwinter beim 1:1 (1:1) den ersten Saisonpunkt sichern können. Beim TuS dagegen wird nach dem dritten Remis im vierten Spiel gehadert.

Rhein-Zeitung Online | 08.09.2019

„Keine gute Leistung“ attestierte Oberwinters Trainer Deniz Öztürk seiner Elf, während bei den Gastgebern Trainer Sascha Arenz die „wiedergewonnene Elztal- Mentalität“ lobte. Trotz Kritik auf der einen und Lob auf der anderen Seite war das Ergebnis am Ende leistungsgerecht. Die Gäste hatten erwartungsgemäß mehr Ballbesitz und auch die ersten beiden Einschusschancen auf dem schwer zu bespielenden Rasen. „Wir haben extra auf dem Oedinger Rasen trainiert, um uns auf die Bedingungen einzustellen. Allerdings hat mir dabei ein wenig die Spannung und Ernsthaftigkeit gefehlt“, so Öztürk. Thomas Enke scheiterte nach zehn Minuten am gut reagierenden Elztaler Keeper Florian Geisler. Fünf Minuten später bekam Enke nach einem Pass in den Rücken zu wenig Druck hinter seinen Schuss aus der Drehung. „In dieser Drangphase muss eigentlich die Führung herauskommen. So wurde es natürlich immer schwerer“, so Öztürk.

Denn nun wurden auch die Hausherren etwas mutiger und hatten in der 28. Minute Glück und Können gepaart. Moritz Pies kam nach Pass von Niclas Lohn auf links an den Ball. Erst rutschte Gegenspieler Mario Müller weg, dann auch der zu Hilfe eilende Mirco Koll. Pies nutzte den Platz und schlenzte den Ball gekonnt an den rechten Innenpfosten. Für TuS-Torwart Vincent Klee blieb keine Abwehrmöglichkeit – 1:0 (28.).

Oberwinter haderte mit dem Rückstand und fand keinen Weg mehr durch die vielbeinige Abwehr der Gastgeber. Als sich alle Beteiligten schon auf die Halbzeit einstellten, kam der TuS doch noch zum Ausgleich. Das 1:1 war allerdings ein echtes Zufallsprodukt. Rene Durben klärte einen Eckball ungünstig in die Mitte. Felix Antwerpen hielt drauf, verzog aber und traf Mitspieler Antonio Halfen an der Hüfte. Der Ball, der sonst weit am Tor vorbei gegangen wäre, trudelte so in das verwaiste Toreck. „Das war Pech. Das Chancenverhältnis in Halbzeit eins sehe ich bei 6:3 für uns. Normalerweise müssen wir da irgendwie eine Führung mit in die Kabine nehmen“, meinte Arenz.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie beiderseits deutlich. Die Gastgeber verlagerten sich aus einer stabilen Defensive auf Konter. Oberwinter fand nicht den Weg, entscheidend dagegen vorzugehen. Die beste Siegchance bot sich dann den Gastgebern, als Pies in der 78. Minute Gegenspieler Tobias Nuhn abschütteln konnte. Den Schussversuch aus 16 Metern lenkte Klee aber über das Gehäuse. „Wir sind jetzt in der Liga angekommen. Dieser Punkt war wichtig. Die Mannschaft hat gesehen, dass man mithalten kann, wenn die Einstellung stimmt. Darauf müssen wir jetzt mit einer weiteren guten Trainingswoche aufbauen“, so Arenz, Öztürk erklärte: „Sechs Punkte aus vier Spielen sind für unsere Ansprüche zu wenig. Auf diesem Platz werden aber noch andere Teams Punkte lassen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das kommende Spiel gegen Tabellenführer Immendorf. Zu Hause fühlen wir uns wohler und wollen dort ein Ausrufezeichen setzen.“

TuS Oberwinter: Klee – Koll, Münch, Nuhn, Welter (87. Wiest), Groß (81. Manneh), Müller (60. Merken), Lefevre, Halfen, Antwerpen, Enke. lkl

SG Moselkern – TuS Oberwinter 2:2 (0:2)

Vergangenen Sonntag kam die erste Mannschaft nicht über ein 2:2 hinaus, obwohl man mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeitpause ging. Die Treffer zur zwischenzeitlichen Zweit-Tore-Führung erzielten Tobias Nuhn und Christopher Klein.

Mit Blick auf die zwei Gegentore im letzten Drittel des Spiels erklärt Trainer Deniz Öztürk: „Ab der 60. Minute und nach den Auswechslungen war es dann alles zu wenig. Die haben drei Torchance gehabt und davon machen sie zwei. Das ist dann einfach Effektivität, die wir nach vorne nicht hatten. In der ersten Halbzeit spielt die Mannschaft gut, sie bekommen es aber nicht auf die 90 Minuten umgesetzt.“

Im dritten Anlauf schafften es die Grünen wieder nicht, auswärts dreifach zu punkten. Nach den Unentschieden in Metternich und Gering war es das dritte in der laufenden Spielzeit. Als Ausrede dient auch nicht, dass alle bisherigen Auswärtsspiele auf ungewohntem Naturrasen stattfanden.

„Am Ende war es für Moselkern ein glücklicher Punkt. Für uns waren es mal wieder verlorene zwei Punkte, mal wieder nach einer 2:0-Führung“, erklärt der Trainer hörbar enttäuscht und fügt an, dass langsam der zweite Saisonsieg folgen müsse. Dabei sieht er aber nicht nur seine Schützlingen in der Pflicht, sondern auch sich selbst. Zum Beispiel wenn es darum geht, die richtigen Impulse von der Bank zu bringen, um dann endlich eine knappe Führung bis ins Ziel zu bringen.

Kommende Woche empfangen die Grünen Vesalia Oberwesel im Walter-Assenmacher-Stadion, ehe es anschließend zum FV Rübenach geht – dann auch zu Gast auf künstlichem Grün.

TuS Oberwinter trifft viermal nach der Pause

Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel in der Winterpause gewonnen. Die Mannschaft setzte sich zu Hause mit 4:0 (0:0) gegen den A-Ligisten SG Westum/Löhndorf durch.

Allerdings fielen alle vier Treffer erst nach der Pause. Paul Gemein brach den Bann in der 51. Minute mit dem 1:0. Es folgten sieben turbulente Minuten. Tim Palm ließ wenig später einen Doppelschlag folgen (63., 66.), drei weitere Minuten später setzte Dane Irmgartz mit dem 4:0 den Schlusspunkt (69.). Vier Tage zuvor hatte der TuS sein erstes Testspiel mit 2:0 zu Hause gegen den A-Ligisten SV Oberzissen gewonnen. Die Tore erzielten Jonas Jaber (33.) und Gemein (60.). Im dritten Test trifft der TuS Oberwinter nun am Mittwoch (19.30 Uhr) ebenfalls auf eigenem Platz auf den Bezirksligisten SG Mülheim-Kärlich II.

Oberwinter siegt mit Leidenschaft in Unterzahl

Hörbares Aufatmen im eisigen Bandorfer Tal: Dem TuS Oberwinter ist im Abstiegskampf der Fußball-Rheinlandliga ein eminent wichtiger Heimsieg geglückt. Das Team von Tomas Lopez gewann trotz Unterzahl gegen den SV Morbach dank einer kämpferisch sehr starken Leistung verdient mit 4:2 (3:1).
Paul Gemein (6. Foulelfmeter, 18.), Tim Palm (23.) und Mirco Koll (70.) bescherten dem TuS Oberwinter mit ihren Treffern den verdienten Erfolg. Sebastian Schell hatte zweimal für Morbach verkürzt (45., 51.). Die Gastgeber mussten nach der Roten Karte gegen Yannick Schweigert (66.) wegen groben Foulspiels über 20 Minuten mit neun Feldspielern auskommen.

„Wir haben gegen Morbach mit sehr viel Leidenschaft gespielt und gekämpft. Nur eine kurze Phase nach der Pause hatten wir einen Durchhänger. Wichtig war aber, dass wir in Unterzahl die Führung ausgebaut und auf der anderen Seite keine echten Chancen der Morbacher mehr zugelassen haben“, zeigte sich TuS-Trainer Lopez nach dem sechsten Saisonsieg überaus zufrieden.

„Wir haben in der ersten halben Stunde die drei Tore viel zu schnell kassiert. Unser Problem war heute unsere Chancenverwertung. Alles in allem haben wir auch zu wenig dagegengehalten und dann noch ein Tor in Überzahl kassiert – das war nicht wirklich klasse“, lautete das Fazit von Gästetrainer Thorsten Haubst.

Der spielstarke Paul Gemein und die quirligen Stürmer Tim Palm und Jonas Jaber bildeten beim TuS ein wendiges Offensivtrio, das die Morbacher Defensivreihe von Beginn an in große Schwierigkeit brachte. Nach einem Steilpass von Sebastian Sonntag wurde Palm von Maximilian Hoffmann zunächst am Trikot gezogen und dann mit einer Grätsche im Strafraum zu Fall gebracht. Gemein ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 (6.). Die Gastgeber konzentrierten sich darauf, eigene Fehler zu vermeiden und die wendigen Morbacher von der eigenen Gefahrenzone fernzuhalten.

Doch Oberwinter verhielt sich nicht konsequent genug. Mit sehr viel Offensivdrang war Morbach schnell wieder am Drücker. Zunächst traf Heiko Weber aus 18 Metern die Querlatte (9.), bevor Tobias Nuhn auf der Linie für den bereits geschlagenen Keeper Benjamin Kauert in höchster Not klären konnte.

Oberwinter konzentrierte sich in der Offensive aufs kontern. Für das 2:0 sorgte wieder Gemein (18.), der einen Lattenkracher von Palm per Nachschuss nutzte. Und Oberwinter konterte die Gäste ein weiteres Mal aus. Jaber hämmerte den Ball zunächst ans Gebälk, und Palm bugsierte den Abpraller mühelos zum 3:0 über die Linie (23.).

Obwohl Oberwinter weiter dominierte, hatten die Gäste noch drei weitere Großchancen vor dem Wechsel. Eine davon saß: Casimir Mbachu war der Vorbereiter, Schell nahm die Flanke im Strafraum geschickt auf und vollendete zum 1:3 in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs.

Da das Team von Trainer Haubst auch nach dem Wechsel viel Inspiration in der Offensive zeigte, entwickelte sich eine Partie auf gutem Niveau. Dabei drängten Morbach gegen in dieser Phase gehemmten Gastgeber auf den Anschluss. Und der fiel dann auch nicht wirklich überraschend: Nach einer herrlichen Kombination über Weber und André Spengler drückte Schell die Hereingabe zum 2:3 über die Linie (51.).

Die nächste gute Torchance für Oberwinter gab’s erst nach einer Stunde, als Palm Schlussmann Yannick Görgen mit einem Kopfball zu einer Parade zwang. In der 68. Minute schwächte Schweigert dann den TuS: Der Morbacher Matthias Ruster schirmte geschickt gegen Schweigert den Ball ab, der keine Chance hatte, ihn zu erobern. Doch der TuS-Abwehrrecke grätschte den Gegenspieler ungestüm um. Schiedsrichter Oliver Sons zögerte nicht und zeigte Schweigert die Rote Karte.

Spielerisch blieb nun einiges Stückwerk beim TuS. Doch was das Toreschießen angeht, machten es die Gastgeber besser: Sebastian Sonntag hatte maßgerecht in den Strafraum gepasst, Koll war zur Stelle und schob den Ball zum 4:2-Endstand in die Maschen (70.).

TuS Oberwinter – SV Morbach 4:2 (3:1)
TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Palm (82. Enke), Jaber (90. Kalin), Gemein (90. Thünker), Schweigert, Irmgartz, Merken, Nuhn, Sonntag.

SV Morbach: Görgen, Haubst, Hoffmann (77. Heintel), Weber, Kerzan, Schell, Botiseriu (64. Mart), Spengler, Marx, Ruster, Mbachu.

Schiedsrichter: Oliver Sons (Koblenz).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Gemein (6.), 2:0 Gemein (18.), 3:0 Palm (23.), 3:1 Schell (45.), 3:2 Schell (51.), 4:2 Koll (70.).

Besonderheit: Rote Karte gegen den Oberwinterer Yannick Schweigert (68.) wegen groben Foulspiels.

Quelle:Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter schafft den Anschluss!

Der VfB Linz steckt wieder mitten im Abstiegskampf, während TuS Oberwinter den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze geschafft hat. So lautet das Fazit nach der 0:3 (0:1)-Heimniederlage der Linzer im Derby der Fußball-Rheinlandliga gegen den TuS. Der Sieg für Oberwinter gegen harmlose VfB-Akteure war völlig verdient und nie ernsthaft gefährdet.

Für den Linzer Trainer Paul Becker kam die Niederlage nicht unerwartet: „Wir hatten diese Woche im Schnitt nur zehn Spieler im Training. Zudem fehlen Leistungsträger wegen Urlaubs. Mit dieser Einstellung kannst du nicht Rheinlandliga spielen. Das muss die Mannschaft allerdings mit sich selbst austragen. Wir haben jedoch die Quittung dafür bekommen.“

Während Becker die richtige Einstellung im Abstiegskampf gerade in dieser wichtigen Phase vermisst, ist sie für den Oberwinterer Trainer Tomas Lopez der Schlüssel zum Erfolg seiner Elf in den vergangenen Wochen, und spätestens jetzt nach dem Sieg in Linz. „Es ziehen alle Spieler an einem Strang. Auch die Spieler, die nicht von Beginn an auflaufen, geben im Training, und wenn sie dann spielen richtig Gas. Mich freut es besonders, dass zwei Einwechselspieler sich für diese Einstellung mit Toren selbst noch belohnt haben,“ sieht Lopez eine verschworene Einheit in seinem Kader.

Über die 90 Minuten gesehen, geriet der Sieg der Gäste nie in Gefahr. Nach zuvor bereits zwei harten Fouls im Strafraum unmittelbar nacheinander ahndete Schiedsrichter Ralf Volk aus Brey das harte Einsteigen des Linzers Samet Aslan völlig korrekt mit einem Elfmeterpfiff. Paul Gemein verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Gäste (10.). Danach dominierte der TuS bis zum Halbzeitpfiff gegen ängstliche Linzer. Besonders die rechte Abwehrseite des VfB nutzten die Gäste immer wieder für gefährliche Angriffe. Der überragend haltende Linzer Torwart Sebastian Seitz verhinderte nach einem abgefälschten Kopfball von Tim Palm (31.) und bei einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Gemein vereinen höheren Rückstand für den VfB zur Pause (39.).

Die Einwechslung von Rechtsverteidiger Alexander Kastert sorgte nach dem Wechsel für mehr Sicherheit in der VfB-Viererkette. Zudem bemühten sich die Gastgeber nun um mehr Spielanteile, doch die ganz großen Torraumszenen blieben weiter aus. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir einen Gegentreffer kassieren könnten. Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Wir haben die ansonsten spielstarken Linzer schon früh attackiert. So mussten sie immer wieder auf lange Bälle zurückgreifen. Damit hatten wir hinten keine Probleme mit“, sagte Lopez, der nur bei einem Gewaltschuss von Benedikt Joch, den TuS-Torwart Benjamin Kauert glänzend abwehrte, tief durchatmen.

In den Schlussminuten warf Linz alles nach vorne und wurde hinten eiskalt erwischt. Zunächst sorgte Thomas Enke für das 0:2 (89.), ehe Björn Thünker der Treffer zum 0:3-Endstand gelang (90. + 2). Beide Torschützen waren zuvor von Lopez eingewechselt worden. In der Tabelle trennen den VfB Linz und TuS Oberwinter jetzt nur noch zwei Punkte. Der Kampf um den Klassenverbleib ist für beide Teams neu entbrannt – für den TuS Oberwinter mit positiven Vorzeichen, für Linz mit negativen.

VfB Linz – TuS Oberwinter 0:3 (0:1)
VfB Linz: Sebastian Seitz – Kizilkan, Böcking, Burghard, Joch – Aslan (46. Kastert), Eric Becker – Mario Seitz, Yannik Becker, Guido Lemke (67. Lacher) – Tolaj.

TuS Oberwinter: Kauert – Irmgartz, Münch, Merken, Koll – Nuhn, Sonn-tag, Palm (72. Enke), Gemein – Jaber (90. Thünker), Ötztürk (87. Brötz).

Schiedsrichter: Ralf Volk (Brey).

Zuschauer: 145.

Tore: 0:1 Paul Gemein (10., Foulelfmeter), 0:2 Thomas Enke (89.), 0:3 Björn Thünker (90. + 2).

Quelle:Rhein-Zeitung

Auch das Heimspiel gegen den Tabellendritten TuS Koblenz II wurde mit 4:1 gewonnen.

Die Hausherren stellten damit einmal mehr ihre aufsteigende Form nach der Winterpause unter Beweis. Für Oberwinter war es der vierte Sieg in Folge. Nach einer torlosen ersten Hälfte ging es zu Beginn des zweiten Durchgangs Schlag auf Schlag. Zunächst brachte Deniz Öztürk die Gastgeber mit 1:0 in Führung (47.). Doch die Koblenzer Antwort erfolgte umgehend in Person von Niklas Hermann, der in der 52. Minute eine tolle Kombination zum 1:1-Ausgleich vollendete. Diese Torchance der Gäste sollte allerdings die einzige im zweiten Durchgang bleiben. Es folgte der Auftritt von Jonas Jaber. Der Stürmer erzielte mit seinen Saisontoren 12-14 einen lupenreinen Hattrick (58., 65., 85.) und sorgte somit für den klaren Heimsieg. Hierbei zeigte sich insbesondere die Passqualität von Björn Thünker, an deren Ende Jaber nur noch vollenden musste.

Leider blieb es am gestrigen Abend nicht nur bei den positiven Nachrichten. Stürmer Tim Palm hat sich den Fuß gebrochen. Ein herber Verlust für die Mannschaft.

Andernach stoppt Oberwinters Siegesserie

Mit dem 3:1 (1:0)-Heimerfolg gegen TuS Oberwinter hat Fußball-Rheinlandligist SG 99 Andernach seinen dritten Tabellenrang gefestigt und endlich seinen Anhängern wieder einen Dreier auf heimischem Geläuf beschert. Der einige Kilometer rheinabwärts beheimatete Gast und Lokalrivale erlitt nach vier Siegen in Serie einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt und nimmt weiter Platz 15 ein.

Für TuS-Trainer Tomas Lopez war die Auswärtsniederlage bei einem Team aus der oberen Etage kein Beinbruch. „Wir waren sogar spielerisch die bessere Mannschaft und haben uns selbst durch unverzeihliche Fehler in der Abwehr um den verdienten Lohn gebracht“, lautete sein Fazit nach 90 Derbyminuten, die wegen der sommerlichen Temperaturen bei allen Akteuren Spuren hinterlassen haben. Mit einem geschenkten Tor, so Lopez, geriet sein Team zu Beginn des Spiels ins Hintertreffen, und auch das 0:2 resultierte aus individuellen Schwächen in der Defensivabteilung. Beim 1:0 (4.) ließ sich Mirko Koll von seinem Gegenspieler Hakan Külahcioglu düpieren, der anschließend die Kugel nach innen passte, wo Kapitän Kim Kossmann völlig frei stehend nur noch einzulochen brauchte.

Dem zweiten Gegentreffer (54.) ging eine Szene voraus, die man mit einem Befreiungsschlag längst hätte bereinigen können. Der aus der Unentschlossenheit und unnützem Ballgeschiebe resultierende Einwurf leitete das Verhängnis ein. Hatte man noch nie von der Andernacher Wunderwaffe gehört oder gelesen? So jedenfalls schien es, als Philipp Schmitz einen seiner gefürchteten langen Einwürfe so in den Strafraum platzierte, dass Kopfball-Spezialist Jan Hawel nur noch die Stirn hinhalten brauchte, um Torhüter Benjamin Kauert zum zweiten Mal hinter sich greifen zu lassen. Man muss den Gästen aus Oberwinter zugute halten, dass sie sich durch diese Missgeschicke nicht sonderlich beeindrucken ließen. Es spricht für die gute Moral, dass sie weiterhin die Offensive suchten und vor allem im ersten Durchgang mehrfach Chancen zum Ausgleich besaßen. Und jedes Mal war Paul Gemein beteiligt, wenn es vor dem Andernacher Gehäuse gefährlich wurde. Das begann mit zwei Distanzschüssen in der 10. und 15. Minute, setzte sich fort mit zwei gescheiterten Versuchen, den Ball an Torhüter Steffen Weber vorbei ins Netz zu schieben: einmal aus halblinker Position (34.) und einmal im Torraum (38.), nachdem Deniz Öztürk Gemein mit einem Querpass glänzend angespielt hatte. Auch Sebastian Sonntag hatte Fortuna nicht auf seiner Seite, als sein Kopfball (26.) nur die Latte streifte.

Von den Platzherren war nach dem Führungstreffer nicht mehr viel zu sehen. Erwähnenswert ist lediglich die Szene, als Daniel Kossmann (24.) Torwart Kauert dazu zwang, die Kugel über die Querlatte zu lenken. Wie sich die Bilder glichen: Auch nach dem 0:2 ergriff das TuS-Team erneut die Initiative und versuchte mit unterschiedlichen Mitteln, die jetzt deutlich verstärkte Abwehrreihe der Gastgeber zu überwinden. Nach einer Stunde war man endlich erfolgreich: Die Öztürk-Flanke von rechts verlängerte Thomas Enke mit dem Kopf zum 1:2 In der Folge war es wieder Gemein, der mal mit einem platzierten Distanzschuss, mal mit einem Solo versuchte, eine Lücke zu finden.

Die Begründung, warum dies alles nicht zum Erfolg führte, lieferte Andernachs Trainer Franz-Josef Kowalski: „Wir haben deutlich tiefer und damit auch kompakter gestanden. Das war nach der vorausgegangenen Gegentorflut auch bitter nötig. Mit viel Aufwand und großer Effektivität haben wir ein für uns erfreuliches Ergebnis erzielt.“ Der Sieg hätte deutlich höher ausfallen können, wenn die Konter in der Schlussphase besser genutzt worden wären. So aber ließ sich Kauert im TuS-Tor nur noch einmal überwinden, nachdem er zuvor mehrfach ein weiteres Gegentor verhindert hatte. Der aufgerückte Jörn Heider (89.) war der Schütze zum 3:1-Endstand.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Josef Schneider

SG 99 Andernach: Weber, Schmitz, M. Begen, K. Begen, Heider, Neunheuser, Unruh, K. Kossmann (74. Urbatzka), D. Kossmann (67. Zeneli), Külahcioglu (83. Bajrami), Hawel.

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Irmgartz, Münch, Merken, Nuhn, Öztürk, Sonntag, Enke, Jaber (9. Schweigert), Gemein.

Schiedsrichter: Julian Jung (Giesenhausen).

Zuschauer: 180.

Tore: 1:0 K. Kossmann (4.), 2:0 Hawel (54.), 2:1 Enke (62.), 3:1 Heider (89.).

Quelle:Rhein-Zeitung

1:1 gegen Tabellennachbar Betzdorf: Gemeins Volleyabnahme reichte in Betzdorf nicht zum Sieg.

In den jüngsten Spielen hatte sich die Betzdorfer Startelf ob der akuten Personalnot oftmals von selbst ergeben, diesmal aber standen Trainer Marco Weller wieder drei Ersatzkräfte zur Verfügung. Dass auch Kenny Scherreiks zu diesem Trio zählte, der mit 13 Treffern beste Torschütze der SG 06, dürfte vor allem beim heimischen Anhang für Verwunderung gesorgt haben. Weller hingegen spielte wie schon beim 0:5 gegen Eisbachtal von Beginn an, diesmal aber nicht in der Innenverteidigung, sondern in vorderster Front. Abgesehen von einem Freistoß aus halbrechter Position, den er in die Mitte brachte, trat der 40-Jährige allerdings kaum in Erscheinung.

Torraumszenen blieben den jüngeren Spielern vorbehalten, wenngleich es an derlei Situationen mangelte. Ein Chancenplus verbuchten dabei in den ersten 45 Minuten die Gäste vom Rhein, für die Paul Gemein gleich zweimal die Führung auf dem Fuß hatte. Erstmals, als er nach einem weiten Abschlag seines Torwarts Benjamin Kauert davon profitierte, dass sich niemand für den gleich mehrfach aufspringenden Ball zu interessieren schien. Gemein reagierte als erstes und stand plötzlich frei vor SG-Keeper Marvin Scherreiks, der jedoch lange stehen blieb und letztlich mit der Brust klärte (19.). Kurz vor der Pause tauchte der Oberwinterer Linksaußen nach einem Schnittstellenpass von Sebastian Sonntag erneut vor Scherreiks auf, der wiederum als Sieger hervorging (43.). Doch auch die Betzdorfer bekamen ihre Chance – und was für eine: Haitham Eleuch schlenzte den Ball an den Außenpfosten (31.).

Drei Torraumszenen im ersten Durchgang erweckten nicht den Anschein, dass nach dem Seitenwechsel ein schnelles Tor fallen würde. Doch genau so kam es. Fünf Minuten waren nach dem Wiederbeginn verstrichen, da ließ Ersel Sahin zwei Gegenspieler aussteigen und brachte dann mit seinem Abschluss TuS-Torwart Kauert insofern in Verlegenheit, dass dieser den Ball nur unzureichend abwehren konnte. Nutznießer war der aufgerückte Christoph Lichtenfeld, der zum 1:0 einschob (51.).

In den folgenden Minuten hatten die Einheimischen das Geschehen im Griff, erst ab der 65. Minute wurde Oberwinter wieder munterer. Und es dauerte nicht lange, bis sich das auch im Ergebnis bemerkbar machte: Seinen dritten Torversuch setzte Paul Gemein mit einer Volleyabnahme ins lange Eck unhaltbar für Marvin Scherreiks in die Maschen (77.).

Einen Aufreger gab’s danach noch. Allerdings einen der weniger schönen Art, denn Gästespieler Jonas Jaber flog mit Gelb-Rot vom Platz (82.). Besonders bitter: Schiedsrichter Lukas Heep wertete ein Foulspiel von Hikmet Aydin als Schwalbe von Jaber. Mehr als diese Fehlentscheidung ärgerte TuS-Trainer Tomas Lopez hinterher jedoch der Zustand des Betzdorfer Rasens: „So etwas habe ich in der Rheinlandliga noch nicht erlebt“, schimpfte er. „Fußball spielen ist auf diesem Platz nicht möglich. Trotzdem haben wir uns einige gute Chancen herausgespielt. Im Endeffekt war mehr drin für uns, aber mit dem 1:1 können wir leben.“ Das galt in Anbetracht der Tabellensituation weniger für die Betzdorfer, deren Co-Trainer Mounir Saida nach dem Abpfiff aber etwas anderes wichtiger war: „Der Auftritt war bedeutend besser als zuletzt.“

Betzdorf: M. Scherreiks – Abdellaoui, Kasikci, Aydin, Lichtenfeld – Weber, Eleuch, Bayram, Sahin – Weller (61. K. Scherreiks), Jashari.
Oberwinter: Kauert – Irmgartz (76. Kalin, Münch, Koll, Nuhn – Merken, Schweigert (90. Brötz) – Öztürk (24. Jaber), Sonntag, Gemein – Enke.
Schiedsrichter: Lukas Heep (Neuwied).
Zuschauer: 95.
Tore: 1:0 Christoph Lichtenfeld (51.), 1:1 Paul Gemein (77.).
Besonderheit: Gelb-Rot gegen Oberwinters Jonas Jaber (82., Foulspiel und Schwalbe).

Quelle:Rhein-Zeitung

Malberg zwischen Rat- und Fassungslosigkeit – SG kommt gegen Oberwinter über ein 2:2 nicht hinaus

Nach Spielschluss haderte Michael Boll zuallererst mit dem Fußballgott. „Der will es momentan einfach nicht mit uns“, sagte der Trainer der SG Malberg/Rosenheim nach dem ernüchternden 2:2 (1:2) gegen den TuS Oberwinter. Ernüchternd deshalb, weil es die Rot-Weißen vor allem in der Schlussphase verpassten, aus dem einen Punkt gleich drei und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib in der Fußball-Rheinlandliga zu machen. Der TuS Oberwinter freundete sich dagegen mit dem Punktgewinn an und kommt dem Ziel nach einer starken Rückrunde immer näher. „Wir bleiben vor Malberg“, freute sich Trainer Tomas Lopez, denn „das war unser Minimalziel.“

Zwei verlorene Punkte seien es dagegen für die Westerwälder, so Boll, der die ausgelassenen Torchancen seines Teams in den Schlussminuten fast regungslos zur Kenntnis nahm, während Betreuer, Ersatzspieler und Zuschauer wild, gar fassungslos umhersprangen. Zunächst ließ SG-Stürmer Jan Nauroth den Siegtreffer freistehend liegen (82.). Kurz darauf steigerte der eingewechselte Sven Heidrich die Verzweiflung nochmals – sein Schuss trudelte vom Innenpfosten über die Torlinie, ehe Oberwinters Schlussmann Thomas Jungbluth die Situation bereinigte (87.). Sebastian Zimmermann sorgte nur eine Minute später für den traurigen Höhepunkt der Malberger Chancenflut, als er den Ball aus sieben Metern nicht im Tor des geschlagenen Keepers unterbrachte.

Bei seinem Trainer herrschte deshalb Ratlosigkeit. Mit dem ersten Erfolg seit fünf sieglosen Partien wären Boll und Co. am Gegner vorbeigezogen, „wir wissen aber selbst nicht, was wir verbrochen haben, dass diese Chancen nicht reingehen.“

Als „leidiges Thema“ wollte der Malberger Coach die Chancenverwertung, auch im Rückblick auf das torlose Remis unter der Woche in Betzdorf, aber nicht abtun. „Wir haben heute immerhin auch zwei Tore gemacht“, sagte Boll, dessen Team schon früh einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen musste. Denn die engagiert startenden Gäste nutzten ihre ersten Chancen gnadenlos zur Führung. Zunächst setzte TuS-Angreifer Thomas Enke den Ball aus der Drehung ins lange Eck (8.), ehe er sich von Teamkollege Paul Gemein den zweiten Treffer auflegen ließ (17.).

„Die ersten 20 Minuten haben wir verpennt“, erklärte Boll, der mit dem restlichen Auftritt seiner Elf allerdings durchaus zufrieden war: „Danach kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen.“ Den frühen Schock überwanden die Malberger schnell und sorgten durch Nauroth noch vor dem Seitenwechsel für den Anschluss (33.). Kurz nach der Pause war es dann erneut der bewegliche und unermüdlich kämpfende Stürmer der Malberger, der auf Vorarbeit von Nico Bähner den Ausgleich erzielte (47.).

Es folgten intensive Zweikämpfe, hitzige Duelle im Mittelfeld und Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften, die um den Verbleib in der Liga zittern. Für Oberwinters Lopez keine Überraschung, denn „das war aufgrund der engen Tabellensituation zu erwarten“. Unerwartet traf den TuS-Trainer dagegen die Chancenausbeute seiner Elf und der glänzend aufgelegte Torhüter der Heimelf. Matthias Zeiler bewahrte sein Team gleich mehrfach vor dem erneuten Rückstand und lieferte sich ein Privatduell mit Doppeltorschütze Enke, den er mit herausragenden Paraden gleich mehrfach zur Verzweiflung brachte.

„Die Chancen waren für beide da, aber keiner hat sie genutzt“, sagte Lopez, der die Heimreise trotzdem zufrieden antrat. Entspannter wird die Lage im Keller aber für keines der beiden Teams. Da weiterhin offen ist, wie viele Mannschaften aus der Rheinlandliga absteigen, bleibt die Situation unübersichtlich. Auf Rechenspiele will sich Boll, dessen Elf nur zwei Punkte Vorsprung auf den möglichen Abstiegsplatz 15 hat, aber nicht einlassen: „Da müssen wir nicht spekulieren, wir werden einfach weitermachen.“

SG Malberg/Rosenheim – TuS Oberwinter 2:2 (1:2)
Malberg/Rosenheim: Zeiler – Hombach, Kostka, S. Gerhardus, Frohn – Zimmermann, Weinlich – Tsannang, Löb, Bähner (66. Heidrich) – Nauroth (84. Pfeiffer).

Oberwinter: Jungbluth – Kalin (56. Irmgartz), Münch, Koll, Nuhn – Öztürk (79. Groß), Schweigert, Sonntag, Gemein – Enke, Jaber.

Schiedsrichter: Felix Eliah Salzmann (Hahnstätten).

Zuschauer: 135.

Tore: 0:1, 0:2 beide Thomas Enke (8., 17.), 1:2, 2:2 beide Jan Nauroth (33., 47.).

Quelle:Rhein-Zeitung

Der TuS Oberwinter tritt auch nach der Winterpause im Tabellenkeller der Fußball-Rheinlandliga auf der Stelle. Das 1:1 (0:1) im Nachholspiel gegen die SG Mülheim-Kärlich brachte nicht den erhofften Befreiungsschlag, immerhin gab es aber auch keine Niederlage. Ein Punkt für die Moral.

„Wir sind sehr unglücklich in Rückstand geraten, den Freistoß würde sonst keiner pfeifen“, meinte TuS-Trainer Tomas Lopez. Nicht nur bei ihm regten sich Zweifel, ob der indirekte Freistoß, den Jeremy Heyer zur Mülheim-Kärlicher Führung verwandelte (19.), wirklich berechtigt gewesen war. Schiedsrichter Ingo Kreutz hatte auf irreguläre Rückgabe von Thomas Enke zu seinem Torwart Benjamin Kauert und damit auf indirekten Freistoß im Strafraum des TuS Oberwinter entschieden. „Das war niemals ein Rückpass“, so Lopez. In der Tat hatte es so ausgesehen, als ob der Ball Enke nach einer Abwehraktion von Kauert aus kurzer Distanz nur ans Standbein gesprungen und dann wieder zu Kauert zurückgekullert sei.

Richtig zufrieden war auch SG-Trainer Patrick Wagner-Galda nicht: „Wir waren in der ersten Halbzeit besser und haben verdient geführt. Nach der Pause waren wir aber gar nicht da. Mit vielen Fehlern haben wir uns selbst in die Bredouille gebracht. Jetzt müssen wir mit dem Punk leben.“ Bei Minustemperaturen und vor nur 45 Zuschauern stellte Mülheim-Kärlich zu Beginn das bessere Team. Die Gäste agierten griffiger in den Zweikämpfen, handlungsschneller im Umschaltspiel und gefährlicher über die Flügel. Für die erste gefährliche Szene sorgte aber Oberwinter. Sebastian Sonntag bediente am Strafraum Paul Gemein, dessen Schuss denkbar knapp am Mülheim-Kärlicher Tor vorbeistrich (9.).

Auf der Gegenseite bediente Daniel Aretz – den überaus agilen Spielgestalter bekam die Defensive des TuS nie in den Griff – im Strafraum den frei stehenden Niclas Kuhn, der aus kurzer Distanz vergab (12.). Mülheim-Kärlich gab auch weiterhin den Ton an. Dabei setzten die Gäste besonders aus dem Spiel heraus immer wieder Nadelstiche. Mit viel Übersicht passte Aretz an der Strafraumgrenze auf Heyer, der dann aber aus kurzer Distanz am stark reagierenden Kauert scheiterte (17.).

Zwei Minuten später dann die Führung nach einem tollen Konter: Aretz schickte Ibis Renda steil, dessen scharfe Hereingabe wuchtete Heyer aufs Tor, und es kam zu besagter Szene mit dem vermeintlichen Rückpass. Den Freistoß verwertete Heyer mit einem krachenden Flachschuss zur glücklichen Führung (19.). Das Spiel der Gäste nahm immer mehr Fahrt auf. Aus 20 Metern traf Aretz nur die Latte (22.). Wenig später scheiterte er ebenso an Kauert (28.) wie Heyer (35.).

Oberwinter gelang es vor allem im ersten Abschnitt nicht, sich zu befreien. So blieb es bei nur einer guten Chance vor der Pause, als Gemein nach einem sehenswerten Pass von Sonntag frei an Schlussmann Hüneke scheiterte (41.). Nach der Pause verteidigte der TuS höher und ging mehr Risiko.

Das sollte sich auszahlen: Sonntag flankte auf den völlig frei stehenden Mirco Koll, der volley zum 1:1-Ausgleich vollendete (55.). Damit war der Ansturm der Hausherren aber auch schon wieder vorüber. Das Niveau der Partie verflachte, wobei Mülheim-Kärlich noch beste Chancen ausließ. Doch weder Heyer (61.) aus fünf Metern frei vor Kauert noch Aretz aus ähnlicher Distanz (64.) konnten den Schlussmann überwinden.

Im Schlussspurt drängte Oberwinter auf den Siegtreffer, ließ im Abschluss aber die nötige Ruhe und Zielsicherheit vermissen. Jaber tauchte frei vor Torwart Hüneke auf, brachte aber nur ein harmloses Schüsschen zustande. „Wir haben uns letztendlich den Punktgewinn erarbeitet. Auf beiden Seiten waren gute Chancen da, das Spiel zu entscheiden – am Ende ist das Ergebnis gerecht“, resümierte Lopez.

TuS Oberwinter -SG Mülheim-Kärlich 1:1 (0:1)

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Palm (78. Dresen), Jaber (83. Ötztürk), Gemein (85. Ahardane), Brötz, Merken, Enke, Nuhn, Sonntag, Kalin.

SG Mülheim-Kärlich: Hüneke, Lauer, Kuhn, Runkel, Aretz, Lazarevic, Renda, Wißfeld, Dohmen, Ternes (76. Aretz), Heyer.

Schiedsrichter: Ingo Kreutz (Lutzerath).

Zuschauer: 45.

Tore: 0:1 Heyer (19.), 1:1 Koll (55.).

Quelle: Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter schlägt SG Mülheim-Kärlich II

Im vorletzten Testspiel der diesjährigen Sommervorbereitung schlägt der TuS Oberwinter die SG Mülheim-Kärlich II mit 5:1. Für den TuS Oberwinter trafen die Neuzugänge Maurice Lefèvre (4.), Maicol Felline (86.) und Rene Ebersbach (90.) sowie Mirco Koll (60.) und Deniz Öztürk (24.).

Aufstellung: Benjamin Kauert (45. | Thomas Jungbluth) – Mirco Koll, Yannick Schweigert, Jonas Jaber (45. | Maicol Felline), Fabian Münch, Maurice Lefèvre, Julian Merken, Tobias Nuhn, Rene Ebersbach, Leo Welter, Deniz Öztürk

Das war wahrhaftig keine Vorstellung für Fußball-Feinschmecker, die vor nur 130 Zuschauern im Meisterschaftsspiel der Fußball-Rheinlandliga zwischen Aufsteiger Spvgg EGC Wirges und dem TuS Oberwinter geboten wurde. Die Gastgeber wollten vor ihren Fans die Heimpleite gegen Ahrweiler vergessen machen, verkrampften und leisteten sich – besonders vor der Pause – einfach zu viele Fehler, um zu einem vernünftigen Spielaufbau zu finden. Oberwinters Trainer Tomas Lopez dagegen musste zu ohnehin großen Personalsorgen noch kurzfristig den Ausfall von Björn Thünker verdauen, für den er Abdelhak Dira von Beginn an auf den Kunstrasen schickte, somit hatte er nur noch drei gesunde Feldspieler auf der Bank.

Dennoch steckten die Gäste dieses Manko besser weg als die Platzherren ihre Nervosität. Und sie hätten schon zur Pause höher als nur mit einem Treffer führen können, den Ebrima Manneh (20.) erzielte, als die gesamte Wirgeser Abwehr zusah, wie der TuS-Angreifer unhaltbar für Torwart Deniz Sakalakoglu einschoss. Der Keeper zeichnete nach der Pause dafür verantwortlich, dass sich Tomas Lopez nach dem Schlusspfiff so gar nicht mit dem Unentschieden anfreunden konnte: „Die Leistung hat zwar gestimmt, aber nicht das Ergebnis. Wir mussten die Partie gewinnen. Wir hatten so viele klare Torchancen, dass wir vorzeitig den Sack zumachen mussten. Stattdessen unterläuft uns ein vermeidbarer Fehler, der zum 1:1 führt. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, nach dem Spiel muss ich leider sagen: Wir haben zwei Punkte liegen gelassen. Aber die Partie hat auch gezeigt, dass wir auf einem guten Weg in die richtige Richtung sind.“

In der Tat ließen die Gäste vor der Pause über eine solide Abwehr- und Aufbauleistung die Gastgeber kaum ins Spiel kommen, auch weil diese überhastet agierten und sich Fehlpässe auf engstem Raum leisteten.

Das änderte sich nach der Pause. Beide Teams erhöhten jetzt das Tempo und gewannen an Sicherheit in einem nunmehr flotten Kampfspiel mit ständig wechselnden Torraumszenen. So in der 64. Minute, als Torwart Sakalakoglu mit einer Glanzparade das 0:2 verhinderte und im schnellen Gegenzug Spvgg-Torjäger David Röhrig den Ball zum 1:1 über die Linie spitzelte. In der Folgezeit nutzten beide Mannschaften gute Chancen nicht. Die wohl größte nahm Deniz Sakalakoglu (88.) dem völlig freistehenden Abdelhak Dira vom Fuß.

So bilanzierte der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan: „Es ist im Moment harte Kost, die wir verdauen müssen. Wir tun uns zum frühen Zeitpunkt als Aufsteiger noch schwer, auch weil in der Rheinlandliga mit größerem Einsatz zur Sache gegangen wird. Daran müssen wir uns schnell gewöhnen. Dann, so glaube ich, kommt auch mit der Lockerheit das spielerische Vermögen wieder. Wichtig ist, dass wir Moral gezeigt und uns erneut beim Rückstand zurückgekämpft haben. Zum Schluss war die Partie dann völlig offen.“

Wirges: Sakalakoglu – Haas, Simon, Schlich, Romes – Hatoum, Schmidt (60. Sturm), Altin (46. Röhrig), Murphy – Gombert (78. Kerch), Severin.

Oberwinter: Kauert – Groß, Koll, Schweigert, Nuhn – Ebersbach, Beya-Kafunda, Merken, Öztürk (54. Klein) – Manneh, Dira (83. El Tahiri).

Schiedsrichter: Daniel Kamnitzer (Eltville). – Zuschauer: 130.

Tore: 0:1 Ebrima Manneh (20.), 1:1 David Röhrig (64.).

Quelle: Rhein- Zeitung

Mendig/Bell gewinnt in Oberwinter

Der TuS Oberwinter wartet in der Fußball-Rheinlandliga weiter auf den ersten Saisonsieg, die SG Eintracht Mendig/Bell kann dagegen durchatmen. Nach enttäuschenden 90 Minuten unterlag Oberwinter verdient mit 0:2 (0:1) gegen spielerisch kaum bessere Gäste, die sich aber über ihren ersten Dreier freuen durften.

Neben der allemal bekannten Achillesferse Defensive ist nach wie vor die größte Schwachstelle der Mannschaft aus dem Bandorfer Tal das überforderte Mittelfeld. Auch gegen Mendig/Ball präsentierte sich Oberwinter mit viel zu wenig Präzision in den Aktionen. Neben mangelhaftem Kombinationsspiel gesellte sich obendrein in der Offensive eine erschreckende Harmlosigkeit im Abschluss hinzu.

Oberwinters Trainer Tomas Lopez trieb es angesichts der schlechten Chancenverwertung die Sorgenfalten auf die Stirn. „Das Spiel hat nicht die Mannschaft gewonnen, die mehr Torchancen hatte. Mit unserer Chancenverwertung bin ich absolut nicht zufrieden. Zur Pause hätten wir schon mit 2:0 führen müssen“, erklärte ein augenscheinlich frustrierter TuS-Trainer nach der durchaus vermeidbaren Niederlage. „Es war einfach fahrlässig, wie wir gespielt haben. Beide Gegentore haben wir Mendig/Bell förmlich aufgelegt“, haderte Lopez nach der bereits dritten Heimpleite in Folge.

Das Fazit von Mendigs Trainer Cornel Hirt lässt sich hingegen einfach auf den Punkt bringen: Hauptsache gewonnen. „Wir hatten mehr vom Spiel, und ich bin mit unserer Leistung zufrieden“, erklärte Hirt nach der Partie, die den 166 zahlenden Zuschauern im Walter-Assenmacher-Stadion nicht viel Unterhaltung geboten hatte. Niklas Heinemann (19.) und Björn Gilles (72.) machten das Glück der SG Eintracht Mendig/Bell mit ihren Toren perfekt.

Oberwinter begann engagiert. Und so gehörte die erste gute Gelegenheit nach 60 Sekunden auch gleich den Gastgebern: Abdelhak Dira hatte sich auf der rechten Seite geschickt antrittsschnell freigespielt und passte aus dem Halbraum in die Gefahrenzone vor SG-Torhüter Jan Heinemann. Doch Thomas Enke reagierte zu zögerlich.

Vornehmlich über die Außenpositionen wurden die Aktionen der Hausherren vorgetragen. René Ebersbach leitete sogleich die nächste gute Möglichkeit ein. Fabian Groß kam frei stehend und unbedrängt zum Schuss, traf in aussichtsreicher Position den Ball aber nicht richtig, sodass dieser harmlos und als Streicheleinheit nur am Außennetz landete (12.).

Oberwinter blieb am Drücker und in Geberlaune: Björn Thünker scheiterte in aussichtsreicher Position und kurzer Distanz an Keeper Heinemann (16.). Den ersten Treffer der von Einsatz und vielen Zweikämpfen geprägten Partie erzielten jedoch die Gäste. Nach 18 Minuten entschied Schiedsrichter Athanasios Fasoulas gut 20 Meter vor dem Oberwinterer Tor nach rüdem Einsteigen von Fabian Groß gegen John Rausch auf Freistoß für Mendig/Bell. Eine klare Sache für den Spezialisten Niklas Heinemann. Und der ließ sich nicht zweimal bitten. Er zirkelte die Kugel punktgenau an der schlecht gestellten Drei-Mann-Mauer vorbei ins rechte obere Toreck, Torhüter Benjamin Kauert war chancenlos (19.).

Beinahe hätte Lars Bohm die Führung noch erhöht, doch diesmal konnte Kauert parieren (21.). Ein bitterer Rückstand für den TuS Oberwinter, der sich aber keinesfalls geschockt zeigte und weiter auf die Karte Angriff setzte. Doch auch Christopher Klein brachte den Ball nicht im Mendiger Tor unter, obwohl der Neuzugang des TuS Oberwinter eine richtig gute Gelegenheit hatte (36.).

Die 72. Minute brachte die Entscheidung: Nach einen kapitalen Schnitzer von Mirko Koll spitzelte Niklas Heinemann die Kugel zu Björn Gilles, der mit einem präzisen Schuss von der Strafraumgrenze zum 2:0 für Mendig/Bell traf (72.). Echte Torgefahr ging nun nur noch von den Gästen aus: Ein strammer Schuss von Mustafa Madanoglu (80.) aus gut 18 Metern verfehlte denkbar knapp das Ziel, und der zwischenzeitlich eingewechselte Magomed Ibragimov verstolperte die letzte Gelegenheit der Partie (89

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Schweigert, Groß, Münch, Dira (68. El Tahiri), Enke, Ebersbach, Beya-Kafunda (46. Manneh), Klein, Thünker (46. Öztürk).

SG Eintracht Mendig/Bell: J. Heinemann, Strahl (54. Geisen), Stalph, Gilles, Madanoglu (84. Ibragimov), Rausch (42. Akwapay), Bohm, Oster, N. Heinemann, Schlich, Rawert.

Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück). Zuschauer: 166.

Tore: 0:1 Niklas Heinemann (19.), 0:2 Björn Gilles (72.).

Quelle:Rhein-Zeitung

Oberwinter gestattet Salmrohr den ersten Sieg

Auch nach Spieltag sechs in der Fußball-Rheinlandliga steht der TuS Oberwinter mit fast leeren Händen da. Beim bis dato noch punktlosen Schlusslicht FSV Salmrohr unterlag die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez mit 0:2 (0:0). Mit weiter nur zwei Punkten und erst drei erzielten Tore rutschte der TuS auf Tabellenplatz 16 ab.

„Ich hatte das Gefühl, dass einige Akteure noch etwas müde Beine aus dem schweren Pokalspiel gegen Emmelshausen hatten. Die erste Hälfte haben wir ganz gut gespielt und hatten auch unsere Chancen, nach der Pause haben wir abgebaut. Das liegt sicher auch daran, dass wir mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten und so kaum einer in den letzten Wochen richtig regenerieren konnte“, sagt Helmut Born, Sportlicher Leiter des TuS Oberwinter.

Florian Groß, Abdelhak Dira und Thomas Enke hatten vor dem Seitenwechsel jeweils eine gute Schusschance für den TuS, die aber allesamt das Ziel knapp verfehlten. Auf der Gegenseite bewahrte der gut aufgelegte Torhüter Benjamin Kauert seine Elf in der Endphase der ersten Hälfte mit guten Paraden vor einem Rückstand. Machtlos war Kauert allerdings, als in der 68. Minute plötzlich FSV- Stürmer Oliver Mennicke völlig unbewacht im Strafraum an den Ball kam und diesen gefühlvoll in das Toreck schlenzte. Nach vorn ging bei den Oberwinterern nicht mehr viel, auch wenn man sich mühte. Hinten machte ein Abwehrfehler auch die vagen Hoffnungen auf zumindest noch ein Remis zunichte. Groß verlor den Ball auf der linken Abwehrseite, Deniz Öztürk versuchte, den Ball zurückzuerobern, foulte dabei allerdings seinen Gegenspieler im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nico Kieren und sorgte damit für Erleichterung bei den 100 Zuschauern im Salmtalstadion (84.).

„Salmrohr und auch wir haben meiner Meinung nach absolut die Qualität für diese Liga. Wir müssen nur weiter Geduld haben. Wenn die Verletztenmisere überstanden ist, werden wir schon die nötigen Punkte holen können. Wir haben viele Neuzugänge aus Nordrhein- Westfalen, die quasi gar keine Sommerpause hatten, dazu die Verletzten. So ist es zu erklären. Es heißt jetzt, weiter Ruhe zu bewahren“, so Born.

TuS Oberwinter: Kauert – Koll, Münch, Schweigert, Dira (71. Jaber), Groß, Klein, Manneh (77. El Tahiri), Ebersbach, Beya- Kafunda (46. Öztürk), Enke.

Quelle : Rhein-Zeitung

SV Windhagen schafft nach 1:3-Rückstand noch ein 3:3

Auf den ersten Saisonsieg müssen beide Teams weiterhin warten. Doch das 3:3 (1:0) in der Fußball-Rheinlandliga zwischen dem Vorletzten TuS Oberwinter und dem Schlusslicht SV Windhagen sorgte aufgrund des späten Treffers zum Ausgleich bei den Gästen für wesentlich mehr Freude.

„Moral und Einstellung meiner Mannschaft sind top“, betonte der Windhagener Trainer Jürgen Hülder, während sein Gegenüber Tomas Lopez vor allem auf den Unparteiischen sauer war.

Vier Minuten Nachspielzeit hatte Referee Ralf Volk angezeigt. Sechseinhalb wurden es. Und in der sechsten Minute der Nachspielzeit gelang Windhagen noch der Ausgleich, als Yannick Walbröl eine von Jannik Pehlivan hereingebrachte Ecke per Kopf in die Maschen bugsierte. „Wir haben den Sieg hergeschenkt“, haderte Lopez, zumal seine Mannen mit 3:1 geführt hatten, ehe ein unnötiger Ballverlust dem Anschluss der Gäste, erzielt durch Christopher Alt, vorangegangen war (83.).

„Jede Woche sprechen wir darüber, aber jede Woche bekommen wir solch dumme Gegentore“, ärgerte sich Lopez, dass die gute Leistung seiner Mannschaft nicht mit drei Punkten belohnt wurde. „Wir haben uns hinten reindrängen lassen“, ergänzte Stürmer Jonas Jaber, der aber den nächsten Aufgaben zuversichtlich entgegensieht: „Unsere Verletztenmisere ist überstanden. Das Spiel nach vorne klappte heute schon viel besser.“

Etwa in der siebten Spielminute, als Dannyking Kafunda-Beya über links durchgebrochen war, selbst den Abschluss hätte suchen können, aber querlegte für Christopher Klein, dem das 1:0 gelang. Etwas zu zögerlich agierte der Linksaußen, nachdem er von Deniz Öztürk bedient worden war, sodass die Chance dahin war (28.). Die Gäste kamen nur schwer ins Spiel und mussten noch vor der Pause verletzungsbedingt wechseln, Verteidiger Sebastian Alt hatte eine Platzwunde am rechten Auge erlitten.

Einen zweiten Wechsel vollzog Hülder zur Pause: Johannes Rahn kam in die Partie. „Das Sprunggelenk macht mir noch zu schaffen“, erklärte der Ex-Profi seine Jokerrolle, „aber ich habe auf alle Fälle Bock auf Fußball.“ Im offensiven Mittelfeld kurbelte der die Partie mächtig an und sorgte dafür, dass Windhagen nach dem Seitenwechsel tonangebend war. Rahn selbst (49.) und der emsige Adrian Glos (50.) schossen jeweils knapp am langen Eck vorbei, ehe der SVW erstmals jubeln durfte: Einen Schuss von Christopher Alt hatte Benjamin Kauert abgewehrt, die Kugel landete bei Jannik Pehlivan, der für den heranrauschenden Walbröl ablegte, dessen Geschoss von der Strafraumgrenze einschlug (53.).

Rahn war aber auch hinten zur Stelle, etwa als er in höchster Not gegen Klein rettete (66.). Nicht zu verhindern war die Bogenlampe von René Ebersbach, der Oberwinter erneut in Führung brachte (58.). Als Tobias Nuhn einen Alleingang über die rechte Seite mit dem 3:1 abschloss (72.) – ein Schuss direkt ins Torwarteck, bei dem Thomas Kosiolek keine gute Figur abgab –, schien der Käse gegessen. Doch sollte sich rächen, dass die Gastgeber kein viertes Tor erzielt hatten. Die Chance dazu hatte Öztürk, der in der 71. Minute Kosiolek verladen hatte, doch war der Winkel zu spitz geworden. Auch dank der weltmeisterlich langen Nachspielzeit sollte es letztlich nicht reichen.

„Wenn man nach einem 1:3 noch 3:3 spielt, dann ist es ein Unentschieden, das weiterhilft“, fasste Rahn zusammen. Die Fehlerquote, so Hülder, müsse aber unbedingt minimiert werden. „Zu viele Ballverluste, zu unsicherer Spielaufbau“, monierte der Trainer, der am Mittwoch im nächsten Heimspiel gegen die SG Malberg im achten Anlauf den ersten Sieg erhofft.

Von unserem Mitarbeiter Matthias Schlenger
TuS Oberwinter – SV Windhagen 3:3 (1:0)
TuS Oberwinter: Kauert – Nuhn, Münch, Schweigert, Groß – Ebersbach, Merken – Klein (82. Dira), Öztürk, Kafunda-Beya (65. Manneh) – Jaber (78. Enke).

SV Windhagen: Kosiolek – Heßler, Sebastian Alt (45. + 1 Blumenthal), Alexander Alt, Timo Pehlivan (74. Daun) – Walbröl – Glos, Mohr (46. Rahn), Ferreira-Böcker, Jannik Pehlivan – Christopher Alt.

Schiedsrichter: Ralf Volk (Brey).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Christopher Klein (7.), 1:1 Yannick Walbröl (53.), 2:1 René Ebersbach (58.), 3:1 Tobias Nuhn (72.), 3:2 Christopher Alt (83.), 3:3 Yannick Walbröl (90. + 6).

Quelle : Rhein-Zeitung

Oberwinter offenbart bekannte Schwächen – Mülheim-Kärlich gewinnt verdient

Der TuS Oberwinter tritt im Tabellenkeller der Fußball-Rheinlandliga weiter auf der Stelle. Gegen die SG Mülheim-Kärlich zeigte der Tabellenletzte zwar 45 Minuten lang durchaus eine couragierte und spielerisch ansprechende Leistung, unterlag dann aber den Gästen doch noch nicht unverdient 0:2 (0:0).

Trainer Tomas Lopez wirkte nach der sechsten Saisonniederlage zwar nicht ratlos, aber dennoch sichtlich enttäuscht: „Die erste Halbzeit von uns war wirklich gut. Wir haben defensiv gut gestanden, wir haben auch gut nach vorn gespielt. Nach der Pause waren wir eigentlich gar nicht mehr vorhanden. Unterm Strich ist es eine verdiente Niederlage. Absolut unzufrieden bin ich mit der Chancenverwertung.“

Drei, vier hochkarätige Chancen hatte er im ersten Durchgang gesehen. Die beste Gelegenheit hatte Jonas Jaber unbedrängt und völlig frei vor dem leeren Mülheimer Tor vergeigt (25.).

Freilich waren auch die Gäste nicht ganz untätig. So meinte SG-Trainer Michel Maur: „Wir hatten im ersten Durchgang die klareren Chancen, da mussten wir eigentlich auch in Führung gehen. Vom Fußballerischen und von der Spielanlage her haben wir alles besser gemacht als Oberwinter.“ Sein Fazit: „Alles in allem war’s ein Abnutzungskampf – heute hat die Qualität der Standards die Partie entschieden.“

Gut 125 Zuschauer erlebten von Beginn an eine rasante und sehenswerte erste Halbzeit. Mülheim-Kärlich stellte dabei von Beginn das bessere Team. Die Gäste agierten griffig in den Zweikämpfen, handlungsschnell im Umschaltspiel und agierten gefährlich über die Flügel. Gerade mal zwei Minuten waren gespielt, als Christoph Rönz mit Leichtigkeit die gesamte Oberwinterer Defensive umkurvte, die Gelegenheit aber überhastet verstreichen ließ.

Auf der anderen Seite machten auch die Hausherren schnell klar, dass sie unbedingt den ersten Heimsieg anstrebten. Gleich bei ihrer ersten Offensivaktion bediente René Ebersbach den auf der Außenbahn durchstartenden Dannyking Beya-Kafunda, der jedoch in aussichtsreicher Position überhastet vergab (9.). Mülheim-Kärlich verdaute die Schrecksekunde gut. Und so setzten die Gäste besonders aus dem Spiel heraus immer wieder Nadelstiche. Mit viel Übersicht passte Christoph Rönz auf Majdi Mahmud, der am stark reagierenden TuS-Schlussmann Benjamin Kauert scheiterte (10.). Aus rund 20 Metern kam Christoph Rönz recht unbedrängt zum Abschluss, schoss aber denkbar knapp über die Querlatte (17.). Oberwinter ließ sich aber nicht beirren. Der TuS dominierte nun sogar phasenweise das Geschehen. Dabei gelang es den Hausherren vor allem, spielerisch in die Mülheimer Gefahrenzone vorzustoßen, allerdings erfolglos: Beya-Kafunda scheiterte erneut am aufmerksamen SG-Schlussmann Moritz Weißenborn (19.).

Nach einem Konter folgte die beste Gelegenheit der gesamten Partie für den TuS, als Jaber frei stehend aus ganz kurzer Distanz übers Tor schoss. Doch Mülheim-Kärlich blieb die Antwort nicht schuldig und versetzte dem Tabellenletzten Oberwinter einen weiteren Schreckmoment. Der schon geschlagene Torhüter Kauert konnte bei einem Schuss von Christoph Rönz nur hinterherschauen, doch der Ball knallte an die Latte (38.).

Besonders im zweiten Durchgang offenbarten sich dann aber die bekannten Schwächen der Gastgeber. Die Abwehr agierte leichtfertig und teils überfordert, das Mittelfeld war so gut wie nicht mehr vorhanden, und der Sturm verschwand in der Versenkung. Hinzu kamen technische Mängel in der Ballannahme, mangelnde Präzision im Kombinationsspiel und maues Tempo in der Vorwärtsbewegung.

Das bevorzugte Stilmittel vom TuS Oberwinter war somit nur der lange Schlag ins Niemandsland. „Mit vielen Fehlern, drucklosem Spiel und unkonzentrierten Aktionen in der Abwehr haben wir uns selbst in die Bredouille gebracht“, klagte Lopez später.

Die Gäste suchten nun Lücken und fanden sie auch: Nach einer Freistoßvorlage von Fadou Ouro-Djeri nutzte Rönz einen Querschläger im Strafraum der Gastgeber zum 1:0 für Mülheim-Kärlich (65.). Defensiv bekamen die Gäste nun nichts mehr zu tun. So erhöhten sie nochmals die Schlagzahl.

Nach einem Standard von Sebastian Mintgen leistete sich Ebersbach einen fatalen Fehltritt ins Leere und ermöglichte Daniel Dohmen damit das 2:0 (77.) – es war die Entscheidung.

TuS Oberwinter – SG Mülheim-Kärlich 0:2 (0:0)
TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Schweigert, Groß, Jaber (68. Palm), Müller, Dira (79. Enke), Nuhn, Ebersbach, Beya-Kafunda, Klein (70.).

SG Mülheim-Kärlich: Weißenborn, Fritsch, Birkner, Kuhn (75. Lauer), Mintgen, Ouro-Djeri, Chr. Rönz, Mahmud (62. M. Rönz), Dohmen, Scheu, Henrich (90.).

Schiedsrichter: Matthias Vogel (Wallmenroth).

Zuschauer: 125.

Tore: 0:1 Chr. Rönz (65.), 0:2 Dohmen (77.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen den Oberwinterer Koll wegen wiederholten Foulspiels (90. +2).

Quelle:Rhein-Zeitung

Platzverweise werfen couragierten TuS Oberwinter gegen den Tabellenführer aus der Bahn

Für den Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter ist es knüppeldick gekommen: Die abstiegsbedrohte Mannschaft verlor das ungleiche Duell mit dem souveränen Spitzenreiter SV Morbach zu Hause auf bittere Art und Weise mit 1:2 (1:1) und zudem mit Stürmer Jonas Jaber (48., Gelb-Rot) und Verteidiger Yannick Schweigert (82., Rot) auch noch zwei Spieler durch Platzverweis.

„Beide Platzverweise waren nicht nur unnötig, die darf man so nicht geben“, klagte TuS-Trainer Lopez. Oberwinter blieb somit auch im neunten Heimspiel ohne Sieg. „Solange wir nicht in Unterzahl gespielt haben, habe ich keinen Unterschied zwischen uns und dem Spitzenreiter erkennen können. Im Gegenteil, ich habe große Chancen für uns gesehen, das Spiel verdient zu gewinnen“, so Lopez.

Thomas Enke (27.) hatte Oberwinter in Führung gebracht, Sebastian Schell (39., Foulelfmeter) und der eingewechselte Florian Knöppel (70.) sorgten für den 13. Saisonsieg der Morbacher. „Insgesamt war es kein überragendes Spiel – eher war’s sehr hitzig. Dass es hier keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt, war uns klar. Unterm Strich bin ich glücklich, dass wir gewonnen haben“, sagte Morbachs Coach Thorsten Haubst.

Oberwinter war vor 120 Zuschauern von Beginn entschlossen aufgetreten. Der TuS störte das Aufbauspiel der Morbacher geschickt und ließ den Gästen mit couragiertem Pressing wenig Raum zur Entfaltung. Nach einer gelungenen Kombination über René Ebersbach und Fabian Groß wären die Gastgeber durch Tim Palm fast in Führung gegangen. Morbachs Abwehrrecke Martin Schultheis lenkte den Schuss für seinen schon geschlagenen Torwart Yannick Görgen in höchster Not am Pfosten vorbei (3.).

Der spielstarke Primus war sichtlich beeindruckt, vor allem im Offensiv- und Aufbauspiel haperte es. Da musste schon ein Standard von Jonas Ercan auf Heiko Weber helfen, um TuS-Schlussmann Benjamin Kauert ein bisschen in Bewegung zu bringen (9.).

Vor allem über seine rechte Seite spielte sich Oberwinter beste Chancen heraus. Wenn sich Maurice Lefèvre offensiv mit einschaltete, wurde es gefährlich. Mit viel Schwung flankte er in den Strafraum, der Ball prallte von Morbachs Matthias Ruster unkontrolliert ab. Thomas Enke war zur Stelle und traf zum 1:0 ins Netz (27.).

Griffige, intensive Zweikämpfe prägten nun die Partie. Dabei fiel noch vor der Pause der Ausgleich. Nach einer weiten Hereingabe durch Schell kam Weber nach einem ganz leichten Kontakt von Groß zu Fall, was Schiedsrichterin Christina Hehn zu einem Elfmeterpfiffveranlasste. Unbeeindruckt von den Protesten der Oberwinterer verwandelte Schell den Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (39.).

Es kam noch schlimmer für den TuS: Im Gewühl an der Morbacher Strafraumgrenze brachte Jaber einen Gegenspieler eher harmlos zu Fall, was ihm die Gelb-Rote Karte einbrachte 48.). Damit gerieten die Oberwinterer aus dem Tritt.

Die Mannschaft bemühte sich zwar um eine schnelle Antwort, agierte in Unterzahl offensiv aber nicht mehr zwingend genug. Derweil legte Morbach jegliche Zurückhaltung ab und drängte vehement auf die Führung. Der zwischenzeitlich eingewechselte Florian Knöppel hatte das 2:1 auf den Fuß, zielte jedoch überhastet daneben (69.). Die Aufregung vor dem Oberwinterer Tor hatte sich noch nicht so richtig gelegt, da machte Morbach ernst.

Eine Flanke des starken Schell beförderte Knöppel zur schmeichelhaften 2:1-Führung für die Gäste in die Maschen. Wütend berannte Oberwinter in der Folge das gegnerische Tor, wurde für dieses Engagement aber nicht belohnt. Und wieder geriet Schiedsrichterin Hehn in die Diskussion, als sie bei einem vermeintlichen Foul an Ercan auf Platzverweis gegen Schweigert entschied. „Wenn das eine Rote Karte war, muss jeder Schiedsrichter in jedem Spiel mindestens zehn ziehen“, erboste sich Lopez.

Oberwinter steckte in der Schlussphase nicht auf. t wütenden, aber zumeist auch harmlosen Vorstößen setzten die Gastgeber auf Augenhöhe Morbach unter Dauerdruck, doch kamen sie zu keiner nennenswerten Möglichkeit mehr. Quelle: Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter – SV Morbach 1:2 (1:1)

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Schweigert, Groß, Pal, Jaber, Lefère, Enke, Nuhn, Ebersbach, Klein.

SV Morbach: Görgen, Hoffmann, Weber, Schell, Ercan (84. Steinbach), Marx, Weber, Schultheis, Kaut, Ruster (88. Zurgeihsel), Heckler (66. Knöppel).

Schiedsrichterin: Christina Hehn (Vallendar).

Zuschauer: 120.

Tore: 1: Enke (27.), 1:1 Schell (39.,Foulelfmeter), 1:2 Knöppel (70.).

Besonderheiten: Gelb-Rote Karte gegen den Oberwinterer Jonas Jaber (48., wiederholtes Foulspiels); Rote Karte gegen den Oberwinterer Yannick Schweigert (82., grobes Foulspiel).

Auf ein wenig mehr Glück als zuletzt hatte Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter bei seinem Auswärtsauftritt bei der SG Malberg/Rosenheim gehofft. Die Hoffnungen wurden nicht erfüllt, ebenso wie die auf einen Punktgewinn. Die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez unterlag am Ende mit 1:3 (0:2).

Der war nach Schlusspfiff bedient und trat gleich danach in seinem Auto die Heimreise an. Nach den umstrittenen Platzverweisen in der Woche zuvor beim 1:2 gegen den SV Morbach hatte Oberwinter nun erneut Grund zum Hadern. Nach dem Anschlusstor 1:2-Anschlusstreffer von Thomas Enke (55.) hatte Abwehrspieler Fabian Groß den vermeintlichen Ausgleich erzielt, doch nach Rücksprache mit dem Linienrichter entschied Schiedsrichter Alexander Mroß auf Abseits. Vehemente Proteste der TuS-Akteure halfen nichts, auch nicht die Rückfragen von Lopez beim Schiedsrichtergespann.

Insgesamt kamen die Gäste aber kaum an ihre zuletzt guten Auftritte heran. Nach der Pause ließen sie zwar ihr durchaus vorhandenes Können aufblitzen, allerdings zu selten, um die defensiv kompakten Malberger zu überrumpeln. Einzig René Ebersbach sorgte durch Standards mehrmals für Gefahr, an der zwölften Saisonniederlage änderte das aber nichts. Für Oberwinter wird die Luft im Tabellenkeller wieder dünner, durch den Sieg des SV Windhagen ist der Rückstand weiter angewachsen.

Ganz anders war die Stimmungslage bei der SG Malberg, insbesondere bei ihrem Trainer. „Für die Teams hinter uns wird das jetzt eine Hausnummer, den Rückstand aufzuholen“, sagte SG-Trainer Volker Heun. Dass sich seine Mannschaft nach nun 17 Partien derart von der Abstiegszone entfernt hat, das nötigte dem Trainer der SG Malberg/Rosenheim höchsten Respekt ab. Vollkommen zufrieden – und vor allem voller Stolz – klatschte Heun nach dem Erfolg gegen Oberwinter und dem Sprung auf Platz neun jeden seiner Spieler ab, beglückwünschte sie zum Heimsieg und verließ mit einem verschmitzten Lächeln den Malberger Kunstrasen.

Vor allem für die jüngere Generation hielt der erfahrene Heun warme Worte bei den eisigen Temperaturen an diesem Samstagnachmittag bereit. Sensationell entwickelt hätten sich die Youngsters zuletzt, sagte Malbergs Trainer: „Ich hebe ja normalerweise niemanden heraus.“ Für Bastian Bleeser, der eigentlich noch in der A-Jugend ran dürfte, und Jordi Frohn machte Heun in diesem Fall eine Ausnahme. Dass den Malbergern derzeit zahlreiche etablierte Kräfte fehlen, rückt durch die überzeugenden Leistungen der Ersatzleute in den Hintergrund. Auch gegen Oberwinter standen die jungen Spieler ihren Mann, allen voran Frohn, der den erfahrenen Gäste-Angreifer Thomas Enke weitestgehend ausschaltete. Einzig beim 1:2-Anschlusstreffer des TuS verlor der 20-Jährige seinen Gegenspieler kurzzeitig aus den Augen (55.). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Malberger bereits mit 2:0 geführt. Im ersten Durchgang spielte die SG einmal mehr ihre Konterstärke aus, Tim Pfeiffer zur 1:0-Führung (16.) und Albert Kudrenko zum 2:0 (29.) waren die Profiteure des schnellen Umschaltspiels. Als Oberwinter verstärkt auf den Ausgleich drückte, machte Kudrenko mit dem 3:1 den Deckel für die Heimelf auf das Spiel (83.).

Womit für Oberwinter die zwölfte Niederlage im 17. Spiel besiegelt war. Bleibt dem TuS nur die Hoffnung auf ein wenig mehr Glück.
SG Malberg/Rosenheim – TuS Oberwinter 3:1 (2:0)

Malberg: Zeiler – P. Gerhardus, Penk, Frohn, Bleeser – Tsannang (68. Müller), Jäger, Weinlich, Kudrenko – Nickol (74. Nauroth), Pfeiffer (88. Heidrich).

Oberwinter: Kauert – Münch, Klein, Koll, Groß – Lefevre, Ebersbach, Nuhn (84. Thünker), Beya-Kafunda (59. Manneh) – Palm, Enke.

Schiedsrichter: Alexander Mroß (Wolken).

Zuschauer: 105.

Tore: 1:0 Tim Pfeiffer (16.), 2:0 Albert Kudrenko (29.), 2:1 Thomas Enke (55.), 3:1 Albert Kudrenko (83.).

Quelle: Rhein-Zeitung 12.11.2018

Andernach II bezwingt Oberwinter im Endspiel

Aus dem Hattrick wurde nichts: Zwei Mal in Folge hatte die SG Mendig die Frauen-Futsal-Kreismeisterschaft gewonnen, bei der sechsten Auflage des Hallenwettbewerbs in Ringen mussten die Vulkanstädterinnen mit Platz vier vorliebnehmen. Der Titel ging an die SG 99 Andernach II, die sich nach einem überzeugenden 3:0-Finalerfolg gegen TuS Oberwinter erstmals auf dem Wanderpokal verewigen darf. Andernachs Erstgarnitur hatte übrigens im Spieljahr 2013/14 an gleicher Stelle vorgelegt.

Futsal-Vizekreismeister 2017: die Fußballfrauen des TuS Oberwinter mit (hinten von links) Klaudia Spzilmann,Gina Andreatta,Lilien Schütte, Eva Küpper und Jacqueline Jaschob (vorne von links) Steffi Kessel, Annalena Schmierer und Sarah Heck

Die Schützlinge von Andernachs Trainerin Esther Butto marschierten mühelos durch die Gruppenphase. Nicht ein Mal brauchte Torhüterin Julia Schürmann hinter sich zu greifen. Gefordert war die Keeperin allerdings im Halbfinale gegen Mendig, das torlos endete. Im fälligen Siebenmeterschießen wehrte Schürmann gleich drei Strafstöße ab und hatte damit maßgeblichen Anteil am 3:1-Sieg.

Auch das zweite Vorschlussrundenspiel endete remis. Eva Küpper hatte Oberwinter in Führung gebracht, Sukrije Mehmeti markierte für Polch den Ausgleich. Im Siebenmeterschießen trafen die Mädels vom Rhein drei Mal, während auf Polcher Seite nur ein Treffer zu Buche schlug. Andernachs Torfrau blieb auch im Endspiel ungeschlagen, während ihre Vorderleute das Spiel durch einen Doppelpack von Clara-Marie Viebranz und das Tor von Jana Dörr mit 3:0 für sich entschieden. Das kleine Finale gewann Polch durch den goldenen Treffer von Sukrije Mehmeti. An der Rheinlandmeisterschaft am 5. Februar wird Vizemeister Oberwinter teilnehmen, da Andernach I hierfür bereits qualifiziert ist und die zweite Mannschaft freiwillig verzichtete

Futsal-Rheinlandmeisterschaft: SG 99 Andernach rutscht im Finale unerwartet aus

Bachem. Nach dem erstmaligen Gewinn der Futsal-Rheinlandmeisterschaft der Frauen im vergangenen Jahr war die SG 99 Andernach nun auf dem besten Weg, gleich den zweiten Titel folgen lassen. Doch es kam anders: Der Regionalliga-Spitzenreiter ließ sich bei der Endrunde des Fußballverbandes Rheinland in der Bachemer Sporthalle von Bad Neuenahr-Ahrweiler im Endspiel noch die Butter vom Brot nehmen und unterlag überraschend mit 0:2 gegen den Ligarivalen FC Bitburg.

Der FC Bitburg (rote Trikots) holte sich in Bachem überraschend den Futsal-Rheinlandtitel. Auf dem Weg ins Finale schaltete der Regionalligist unter anderem auch den TuS Oberwinter (grüne Trikots,Lilien Schütte) aus, der sich aber als großer Außenseiter nicht nur beim 0:3 gegen den späteren Sieger gut aus der Affäre zog.
Foto: vollrath

Es war nicht die einzige Überraschung bei diesem Turnier. Nicht zu erwarten war auch das frühe Ausscheiden des Regionalligarivalen 1. FFC Montabaur, der sich schon nach der Vorrunde sieglos verabschieden musste.

Ausgerichtet wurde die Meisterschaft vom SC 13 Bad Neuenahr, der nach der Absage aus Simmern, wo das Turnier ursprünglich hätte stattfinden sollen, kurzfristig eingesprungen war. Auf dem Hallenfeld freilich wurde der Gastgeber selbst nicht aktiv. „Wir sind grundsätzlich nicht so auf die Halle ausgerichtet. Wenn wir aber vorher gewusst hätten, dass das Turnier hier stattfindet, hätten wir natürlich gern teilgenommen“, erklärte Sijamak Sauer, Vizepräsident des SC 13. Als grundsätzliche Absage an den Futsal wollte er die Absage nicht verstanden wissen.

Der SC 13 hatte schon im vergangenen Jahr auf eine Teilnahme verzichtet, als der Titel erstmals nach Futsalregeln ausgespielt wurde und es darum auch einige Diskussionen gab, ebenso wie über die uneinheitlichen Regelauslegungen. Die hielten sich diesmal in Grenzen, auch wenn der neuen Austragungsform noch immer nicht ungeteilte Begeisterung entgegenschlug.

„Es war alles schon besser als im vergangenen Jahr. Aber Luft nach oben ist immer“, meinte Elli Brungs, Ausschussmitglied „Frauen und Mädchen“ beim FVR und Referentin Frauen- und Mädchenfußball auf Kreisebene.

Dass fast alle Spielerinnen erhebliche Probleme hatten, lag aber nicht an den Futsalregeln, sondern an dem überaus glatten Hallenboden, der so manche Rutschpartie verursachte. Dass der Favorit aus Andernach aber alleine deshalb im Endspiel gegen Bitburg ausrutschte, wäre etwas zu einfach. Die Bitburgerinnen waren durch Tamara Ney früh in Führung gegangen, und danach fand die sonst so spielfreudige SG 99 nicht mehr zu ihrer Linie. Mit dem 2:0 durch Eva Meyers war die Sache für den abstiegsbedrohten Regionalligisten gelaufen. „Dabei wollten wir erst gar nicht so gern kommen, bei einigen fehlte die Motivation. Wir waren auch nur zu siebt. Aber jetzt hat es sich ja doch gelohnt“, kommentierte Bitburgs Trainer Michael Peters den ersten Hallentitel für seinen Verein.

Dabei schien die SG 99 doch in der Zwischenrunde schon den größten Konkurrenten aus dem Weg geräumt zu haben. In einer Neuauflage des Endspiels von 2016 hatte sich Andernach durch Tore von Maren Weingarz (2), Jana Sebastian und Isabelle Stümper sicher und souverän mit 4:1 gegen den Regionalligarivalen TuS Issel durchgesetzt. „Schade, dass wir so früh aufeinandergetroffen sind. Das sind doch die beiden spielstärksten Mannschaften“, meinte Issels Trainer Stefan Zimmer anschließend.

Das sah auch Andernachs Trainer Karl Peter Stümper so, um aber dann geradezu prophetisch anzufügen: „Aber ich bin vorsichtig, man weiß ja nie, was im Endspiel passiert.“

Viel härter als die SG 99 hatte es zuvor schon den vierten Regionalligisten im Feld der zwölf Mannschaften getroffen, den 1. FFC Montabaur. Nach zwei torlosen Remis und einer Niederlage war für die Mannschaft von Trainerin Silke Kolbeck bereits nach der Vorrunde Schluss. „Wir haben das Turnier nur als bessere Trainingseinheit angesehen, aber trotzdem war es nicht das, was ich von meiner Mannschaft erwarte. Wir schießen einfach keine Tore, das ist ja auch unser Problem auf dem Feld“, bilanzierte Kolbeck.

Was auch im Vorrundenspiel gegen den TuS Oberwinter, auf dem Feld in der Kreisklasse angesiedelt, zu erkennen war, der mit dem 0:0 ein echtes Ausrufezeichen setzte. „Das war ein tolles Erlebnis für meine junge Mannschaft, gegen einen Regionalligisten spielen zu können“, freute sich TuS-Trainer Ralf Beck, dessen Team am Ende zwar kein Tor erzielte, aber dafür einen unverhofften Punktgewinn feiern durfte.
Quelle Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter verspielt gegen den Letzten Mülheim-Kärlich II eine 2:0-Führung und verliert noch mit 3:4

Schlechter hätte der TuS Oberwinter nicht ins neue Fußballjahr 2017 starten können. Im vorgezogenen Bezirksligaspiel zu Hause gegen den Tabellenletzten SG 2000 Mülheim-Kärlich II kassierte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez nach einer 2:0-Führung noch eine mehr als schmerzvolle 3:4 (0:0)-Niederlage.

Kurios: Alle sieben Treffer fielen erst in der zweiten Halbzeit. „Dieses Ergebnis ist für uns einfach nur schrecklich“, fand TuS-Vorsitzender Antonio Lopez deutliche Worte: „Wir konnten gegen den Tabellenletzten ja nur verlieren. Dabei hätten wir mit einem Sieg Karneval als Spitzenreiter feiern können und hätten Kirchberg und Metternich mal ordentlich unter Druck gesetzt.“

Aber es kam alles anders. Schon in den ersten 45 Minuten hätten die Gastgeber für klare Verhältnisse sorgen können, scheiterten aber immer wieder ziemlich freistehend vor dem Kasten der Spielgemeinschaft. Es passte zum verkorksten Jahresauftakt des TuS, dass mit Tim Palm ausgerechnet der formstärkste Angreifer nach knapp 30 Minuten verletzt den Platz verlassen musste. Der Torjäger verletzte sich am Fußgelenk, ein Bänderriss ist nicht ausgeschlossen.

Oberwinter war trotz des Ausfalls überlegen, die kampfstarken Gäste retteten das 0:0 hingegen mit viel Mühe in die Pause. „Mit dem gleichen Elan kamen wir dann auch wieder ins Spiel, mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal die Tore gemacht haben“, so Lopez: „Aber was danach passiert ist, kann ich nicht verstehen. Wir sind an unserer eigenen Überheblichkeit gestorben. Ein abgefälschter Schuss von Sebastian Sonntag (49.) brachte den TuS verdient in Führung, TuS-Routinier Thomas Enke legte in der 58. Minute nach, als er zunächst mit seinem Elfmeter scheiterte, dann aber doch im Nachschuss traf.

„Viel mehr hatte Oberwinter im Anschluss dann aber nicht mehr zu bieten“, meinte SG-Coach Cihan Akkaya nach dem zweiten Saisonerfolg. Unterstützung erhielt die Reserve von vier Spielern aus dem Rheinlandligateam der SG 2000. Neben Daniel Dohmen liefen auch Niklas Kuhn, Sebastian Mintgen und Daniel Aretz auf. Innerhalb von 14 Minuten stellte der Tabellenletzte den Spielverlauf völlig auf den Kopf und kam nach Treffern von Ali Ayari (61.), Tobias Schmitz (72.) und eben Mintgen (75.) zur 3:2-Führung. Wiederum Schmitz sorgte mit seinem zweiten Tor an diesem Abend für eine 4:2-Führung (80.). Vier Minuten vor Schluss gelang Sonntag nur noch der 3:4-Endstand. „Wir sind total glücklich, wissen aber, dass die Sache Klassenerhalt damit nicht erledigt ist, sondern gerade erste angefangen hat“, sagte der zufriedene Akkaya nach dem Schlusspfiff: „So eine Leistung müssen wir jeden Tag an den Tag legen.“

Hängende Köpfe auf der anderen Seite. Oberwinter kassierte die dritte Saisonniederlage, bleibt zwar Tabellenzweiter, hat aber ein beziehungsweise zwei Spiele mehr auf dem Konto als der TuS Kirchberg und der FC Metternich. Lopez: „Noch ist der Zug nicht abgefahren, aber schlechter hätte man gar nicht starten können.“

Quelle: Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter klettert unverhofft an die Spitze

Wer hätte das gedacht? Der TuS Oberwinter ist nach dem 19. Spieltag in der Fußball-Bezirksklasse Mitte plötzlich Tabellenführer. Nach dem hart umkämpften 2:1 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Cosmos Koblenz und den Patzern der Konkurrenz kletterte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez an die Spitze.

Der TuS Kirchberg leistete sich eine klare 1:4-Niederlage bei der SG Unzenberg, und der FC Metternich unterlag 1:2 bei der SG Elztal. TuS-Coach Lopez konnte sein Glück selbst kaum fassen: „Besser hätte das Wochenende für uns gar nicht laufen können. Das ist wirklich verrückt.“ Weitschuss-Experte Sebastian Sonntag hatte den Sieg für den TuS eingeleitet, als er einen Freistoß aus 20 Metern direkt in den Torwinkel knallte (7.).

Doch Oberwinter verpasste es in den ersten 45 Minuten, das zweite Tor nachzulegen und hatte etwas Glück, dass die technisch starken Gastgeber ihre optische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnten. Lopez: „Es war das erwartet unbequeme Spiel für uns auf dem ungemütlichen Hartplatz. Wir haben aber die Mehrzahl der Zweikämpfe gewonnen und körperlich gut dagegengehalten.“

Was vor der Pause nicht gelang, klappte dafür gleich danach. Nach einer feinen Kombination über Björn Thünker schloss TuS-Torjäger Jonas Jaber vier Minuten nach Wiederanpfiff zur beruhigenden 2:0-Führung ab (49.).

Die Gastgeber gaben trotzdem nicht auf und verdienten sich durch einen Distanzschuss von Aykut Aca den 1:2-Anschlusstreffer (70.). „Da kam noch einmal ein bisschen Spannung auf, aber insgesamt haben wir es sehr gut gemacht und uns den Sieg verdient“, lobte Lopez sein Team. Und: „Natürlich ärgert mich immer noch die blöde 3:4-Niederlage gegen Mülheim-Kärlich II. Aber das können wir leider nicht mehr ändern. Jetzt sind wir erst einmal Tabellenführer, auch wenn wir ein Spiel mehr auf dem Konto haben.“ Gerechnet hatte damit vor dem Spieltag niemand beim TuS Oberwinter. Lopez: „Fußball ist eben unberechenbar.“

Trotz der knappen Niederlage war Cosmos-Trainer Erkan Aydogan mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben vor allem kämpferisch überzeugt, unsere Niederlage war etwas unglücklich“, meinte Aydogan. Die Gastgeber hatten über weite Strecken die größeren Spielanteile und fühlten sich am Ende vom Unparteiischen etwas benachteiligt. Agim Xhaferi sah in der 82. Minute die Rote Karte. Gabriel Petrovici kritisierte die Entscheidung und flog mittels Gelb/Rot auch vom Platz. Damit war die Partie zuungunsten der Koblenzer gelaufen.

TuS Oberwinter: Kauert, Enke, Schweigert, Koll, Irmgartz, Nuhn, Sonntag (75. Buqinca), F. Gilles (70. Dogan), Groß, Thünker (65. M. Gilles), Jaber

Quelle. Rhein Zeitung

Mit einer faustdicken Überraschung wartete Tabellenführer TuS Oberwinter in der Fußball-Bezirksliga Mitte auf.

Die 2:3 (2:1)-Heimniederlage gegen den FC Plaidt war der zweite Misserfolg gegen ein Schlusslicht innerhalb von 14 Tagen. Trotz dieser blamablen Aussetzer bleibt Oberwinter weiterhin mit dem FC Metternich an der Tabellenspitze, weil sich die Konkurrenten aus Metternich und Kirchberg ebenfalls Patzer erlaubten. Den besseren Start in einer lebhaften Partie besaßen die Gäste, die durch Patrick Aretz (12.) in Führung gingen. Ein Treffer, der die Platzherren aber nicht beeindruckte, sondern eher anspornte. So sorgten Thomas Enke (20.) und Sebastian Sonntag (35.) für die verdiente 2:1-Pausenführung. Zudem scheiterte Sonntag (42.) mit einem Kopfball an der gegnerischen Latte. „Die Führung zur Pause war hochverdient. Wir haben auch schwer Druck gemacht“, war TuS-Vorsitzender Antonio Lopez mit der Vorstellung der Einheimischen zufrieden. Auch nach Wiederanpfiff dominierte Oberwinter das Geschehen und hatte durch Jaber (55.) wiederum Pech mit einem Lattentreffer. Die defensiv eingestellten Gäste lauerten gegen die offensiv agierenden Platzherren auf Konter und das mit Erfolg. Ein Doppelschlag der Plaidter durch Juri Pineker (70.) und Pascal Zimmer (74.) zur 3:2-Führung stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf.
„Das war mehr als ein Dornröschenschlaf. Die Abwehrleistung war ein pures Desaster“, ärgerte sich Oberwinters Chef Lopez, der in der 85. Minute Hoffnung schöpfen durfte, als der Schiedsrichter den Platzherren einen Foulelfmeter zusprach. Und auch hier wurde Lopez enttäuscht. Der Plaidter Schlussmann Niklas Nett entschärfte nicht nur den Strafstoß von Sonntag, sondern parierte auch den Nachschuss von Mirco Koll. „Ich hätte den nicht gepfiffen, aber selbst dafür waren wir noch zu dumm. Jetzt haben wir schon sechs Punkte gegen Tabellenletzte hergeschenkt. Ich weiß nicht, was mit der Mannschaft los ist. Scheinbar will sie einfach nicht aufsteigen“, verstand der TuS-Vorsitzende die Welt nicht mehr. Im Lager der Plaidter war Trainer Thomas Esch mehr als zufrieden.
„In der ersten Halbzeit konnten wir froh sein, mit nur einem Tor Rückstand in die Kabinen zu gehen“, resümierte Esch und lobte vor allem seinen Schlussmann Nett: „Da hat Niklas uns wirklich die Punkte im wahrsten Sinne des Wortes festgehalten. Der Sieg war enorm wichtig.“

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Enke, F. Gilles (80. Buqinca), Groß (82. Dogan), Schweigert, Irmgartz, Nuhn, Sonntag, Thünker, Jaber.

Tore: 0:1 Patrick Aretz (12.), 1:1 Thomas Enke (20.), 2:1 Sebastian Sonntag (35.), 2:2 Juri Pineker (70.) 2:3 Pascal Zimmer (74.).

Vorschau: Am kommenden Sonntag ist Oberwinter um 14.45 Uhr bei der SG Vordereifel zu Gast. Der Tabellenneunte ist auf seinem Rasenplatz in Laubach eine Macht. Von den 26 Punkten hat die Geisen-Elf 21 Zähler zuhause eingefahren. Eine schwere Aufgabe, aber einen weiteren Aussetzer dürfen sich die Schützlinge von TuS-Trainer Tomas Lopez nicht erlauben.

TuS Oberwinter II – SG Oberahrtal/Barweiler 2:3 (2:1).
„Meine Mannschaft hat tolle Moral gezeigt. Der Einsatz und das Engagement in der zweiten Hälfte war einfach top. Wir haben uns klar gesteigert – und das trotz halbstündiger Unterzahl“, freute sich der Oberahrtaler Trainer Walter Sicken. TuS-Trainer Frank Buska war überrascht: „Zur Pause hätte ich nie gedacht, dass wir diese Partie noch verlieren könnten. Wir haben uns zwei Aussetzer geleistet, von denen wir uns nicht mehr erholt haben. Eine bittere Niederlage.“ Tore: 0:1 Justin Fries (7.), 1:1 Lucas Jüttner (12.), 2:1 Robert (34.), 2:2, 2:3 Sebastian Sesterheim (52., 65.). Besonderheiten: Gelb-Rote Karten gegen die Oberahrtaler Markus Müller (60.) und Yannik Dreser (87.) jeweils wegen wiederholten Foulspiels.

Vorschau:
TuS Oberwinter II – SG Oberahrtal/Barweiler (So., 11 Uhr).

„Nach den beiden Siegen zuletzt war die Erleichterung natürlich groß. Jetzt werden wir versuchen, uns den Klassenverbleib endgültig zu sichern. Dann könnten wir die Planungen für die kommenden Saison auch konkretisieren“, erklärt der Oberwinterer Trainer Frank Buska. Oberahrtals Übungsleiter Walter Sicken hofft auf Wiedergutmachung: „Zuletzt gegen Grafschaft hat nichts funktioniert. Momentan sind wir auch einfach nicht vom Glück verfolgt. Im Training zeigen die Jungs aber, dass sie es können. Ich hoffe, wir können unverkrampft und entspannt an die Sache rangehen.“

Am Ende hilft dem TuS Oberwinter nur ein Elfmeter

Der TuS Oberwinter hat seine Erfolgsserie in der Fußball-Bezirksliga auf fünf Siege in Folge ausgebaut und behält damit die Tabellenführung. Die Elf von Tomas Lopez schlug den TuS Rheinböllen zu Hause verdient mit 1:0 (0:0) und untermauerte damit spielerisch eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen. Ein Elfmetertor von Jonas Jaber (70.) bescherte dem Spitzenreiter einen späten, aber verdienten Erfolg.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und Rheinböllen über die gesamten 90 Minuten kontrolliert. Unsere Chancenverwertung war zwar nicht gut, den Sieg haben wir aber letztendlich erzwungen“, sagte Lopez.

Lauffreudig und aggressiv in den Zweikämpfen, übernahm Oberwinter vor einer Magerkulisse von 80 Zuschauer gleich in den Anfangsminuten die Initiative. Jaber (8.) hatte nach einem schnellen Vorstoß über die rechte Außenbahn die erste Chance für den TuS, der Ball versprang jedoch. Über eine stabile Defensive und ein Plus in den Zweikämpfen kam Oberwinter immer besser ins Spiel und hatte durch Brötz (9.) und Jaber (12.) beste Gelegenheiten.

Es gibt nur einen Kritikpunkt
Wenn es etwas zu bemängeln gab am Spiel des TuS Oberwinter, dann war’s die Chancenverwertung. Die besten Möglichkeiten ließen Sonntag (26.) und Jaber (39.) verstreichen.

Und der TuS Rheinböllen? Die Elf von Kevin Schneck versuchte, mit kompakter Defensive und sporadischen Vorstößen über die Runden zu kommen. „Wir haben erst gar nicht versucht, hier mit spielerischen Mitteln bestehen zu wollen. Alles in allem hatten wir Glück, dass Oberwinter seine Chancen nicht konsequent genutzt hat. Am Ende war’s für uns schade, denn ein Punkt wäre heute sicherlich drin gewesen“, meinte Rheinböllens Trainer Kevin Schneck.Dass es am Ende 0:1 (0:0) aus Sicht des Teams von Trainer Kevin Schneck stand, sorgte zumindest beim Übungsleiter allerdings nicht für allzu große Enttäuschung. „Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt, darauf können wir definitiv aufbauen. Um gegen eines der ersten drei Teams der Liga zu punkten, muss aber alles funktionieren. Und das hat es leider nicht“, betonte der Coach.

Schneck spielte mit seinem Fazit auf die spielentscheidende Szene in der 79. Minute an. Nach einer Ecke blieben die Oberwinterer in Ballbesitz. Ein Akteur der Gastgeber drang in den Strafraum ein, der eingewechselte Andreas Herdt ging dazwischen und traf Ball und Gegner. Schiedsrichter Marc Latsch zeigte auf den Punkt. „Den Elfmeter kann man geben, muss man aber nicht“, befand Schneck.

Den gut sortierten Abwehrriegel der Gastgeber brachte Rheinböllen nicht einmal auch nur ansatzweise in echte Verlegenheit. So konnte TuS-Torwart Benjamin Kauert dann auch einen außergewöhnlich ruhigen Nachmittag genießen. Außer harmlosen Verlegenheitsschüssen aus der Distanz hatte der Tabellenfünfte nichts zu bieten. Beim nächsten Aufreger vor der Pause hatten die Gäste großes Glück. Abwehrchef Alex Kuznecov holte im Strafraum Jaber hörbar von den Beinen, Schiedsrichter Marc Latsch aber ließ weiterspielen (35.).

Oberwinter hielt dennoch den Druck spielerisch gekonnt hoch. Innerhalb von nur drei Minuten kamen Jaber (38.) aus kurzer Distanz und Enke (40.) verdeckt aus dem Rückraum zu zwei sehr guten Gelegenheiten, die der gute Schlussmann Sebastian Butz gerade noch entschärfen konnte.

Der Weg zu den drei Punkten entpuppte sich weiterhin als zäh für den TuS Oberwinter. Nach einem schönen Zuspiel von Sebastian Sonntag scheiterte zunächst wieder Jaber (50.) aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Butz, bevor der frei stehende Enke einen Abpraller nicht über die Linie bugsieren konnte (75.). Oberwinter ließ sich aber nicht beirren, fand aber mit der Doppelspitze Enke und Jaber gegen die weiterhin gut organisierte Hintermannschaft der Gäste kein Durchkommen. Nur drei Minuten später scheiterte erneut Enke in aussichtsreicher Position mit einem Kopfball nur um Zentimeter.

Jaber verwandelt den Strafstoß
Auf der Gegenseite schaffte es Rheinböllen kaum mehr, für Entlastung zu sorgen. Augenscheinlich zielten die Gäste darauf ab, das torlose Remis zu verwalten und über die Zeit zu retten. Dann rappelte es doch noch im Kasten der Hunsrücker: Per Grätsche hatte der zwischenzeitlich eingewechselt Andreas Herdt seinen Konkurrenten Mirco Koll im Strafraum von den Beinen geholt. Jaber verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 (79.).

Rheinböllen schüttelte sich kurz: Die beste Gelegenheit zum Ausgleich verpasste TuS-Spielführer Kuznecov aus zentraler Position, als er aus rund 25 Metern per Flatterball an Kauert scheiterte. In der Schlussphase hätte der Sieg für den TuS Oberwinter noch höher ausfallen können. Sonntag hob den Ball gefühlvoll in den Strafraum zu Jaber, der mit seinem Volleyschuss aus kurzer Distanz allerdings nur den Außenpfosten traf (87.).

Quelle:Rhein-Zeitung

Sieg im Spitzenspiel! Die Mannschaft gewinnt dank der Tore von Jonas Jaber und Fabian Gilles mit 2:1.
Mit dem 6. Sieg in Folge liegt der TuS Oberwinter drei Spieltage vor Saisonende 4 Punkte vor den Verfolgern aus Kirchberg und Metternich.

Super Leistung der Mannschaft und der vielen mitgereisten Fans…

In einem sehr intensiven Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten konnten sich unsere Jungs verdient durchsetzen (1:2).

Ein herzliches Dankeschön an die vielen mitgereisten Fans, ihr wart wahrlich der „Zwölfte Mann“, das hatte schon was von richtiger Stadionatmosphäre – der Wahnsinn!
Vielen Dank auch an den SV Oedingen für die tolle Unterstützung (unsere Jungs♡)
Vielen Dank!
Zudem hat unser Verfolger, der TuS Kirchberg, ebenfalls verloren, somit beträgt der Abstand auf Platz 2 und 3 jetzt 4 Punkte!

„Auf Ihr Grünen!“, vielen Dank an alle und weiterhin viel Erfolg!

Oberwinter siegt in Metternich und setzt sich an der Spitze ab

Metternich. Tristesse in der Kaul, nur aus der Gästekabine schallte der Jubel – und in einer Ecke wurde in den Mai getanzt. 50 Fans mit Vereinsfahne des TuS Oberwinter feierten das 2:1 (2:0) des Bezirksliga-Tabellenführers bei Verfolger FC Metternich. Dessen Fußballspieler saßen enttäuscht und ausgepumpt auf dem Rasen, ihr Spielertrainer Tobias Lommer stellte lakonisch fest: „Für uns ist die Saison durch.“

Freilich hatte der Spielverlauf in der gut besuchten Metternicher Kaul der Taktik von Gästetrainer Tomas Lopez in die Karten gespielt. „Wir wollten den FC im Mittelfeld kombinieren lassen und dann vor unserem Strafraum die entscheidenden Zweikämpfe gewinnen“, beschrieb er seine Vorstellung vom Spielverlauf. Der angesichts früher Führung so ganz nach dem Geschmack von Lopez war. Denn nach drei Minuten hatte TuS-Torjäger Jonas Jaber eine flache Hereingabe von Fabian Groß zum 1:0 ins Netz gespitzelt. Damit nicht genug: Unmittelbar, nachdem ein FC-Konter über den starken Paul Foehl am ungenauen Zuspiel gescheitert war, probierte es Oberwinters Fabian Gilles aus der zweiten Reihe. „Der Ball flatterte und machte eine wahnsinnige Kurve ins Tor, nicht zu halten“, beschrieb Lommer das vorentscheidende 0:2 – auch das eine Lopez-Taktik. „Auf dem holprigen Rasen hatten wir uns Schüsse aus der Distanz vorgenommen“, so Oberwinters Coach.

Es folgte gepflegtes Offensivspiel des FC Metternich, das aber immer wieder an der körperlichen Präsenz der stabilen TuS-Abwehr (Lopez: Eine enorme physische Leistung) und an eigener Schlampigkeit beim letzten Pass scheiterte. „Diese unglaubliche Abschlussschwäche zieht sich durch die ganze Saison“, musste Tobias Lommer feststellen, der sich selbst davon nicht ausnahm: „Sch… am Schuh.“ So wurden allein zwischen der 25. und 30. Minute fünf gute Chancen vergeben: Lommer verfehlte (aus abseitsverdächtiger Position) im Strafraum das linke obere Tor-Dreieck deutlich, wurde kurz darauf von Oberwinters Dane Irmgartz und Schlussmann Benjamin Kauert nicht ganz astrein gebremst, dann flankte der Spielertrainer bei einem Konter zu ungenau auf Dennis Volk, wenig später lenkte Kauert einen Heber Volks mit den Fingerspitzen ab, Jan Rittgens Nachschuss wurde von der Brust des Keepers gestoppt.

So ging es weiter, nebst einem wegen Handspiels nicht anerkannten Treffer drei Minuten nach der Pause (Lommer: Den musste der Schiedsrichter geben, der Ball traf nur die Brust). Mit zunehmender Spieldauer kam auch Oberwinter zu Chancen, FC-Keeper Sebastian Vack reagierte prächtig bei Schüssen von Jaber (50.) und Sebastian Sonntag (55.). Bis in die letzte Minute der Nachspielzeit arbeitete TuS Oberwinter konzentriert gegen Ball und Gegner, der Elfmeter Sekunden vor Schluss nach Foul des eingewechselten Jordan Schmitt an Yannick Weis (seit der 46. Minute auf dem Platz) verschönte nur das Endergebnis. Yannik Felber verwandelte zum 1:2, Schlusspfiff.

„Wir waren einfach besser in der Chancenverwertung“, brachte Tomas Lopez den Spielverlauf auf einen kurzen Nenner, während sein Kollege Lommer (den es nächste Spielzeit nur noch als Stürmer gibt) in die Zukunft blickte: „Saison aufarbeiten, dann neu angreifen“

TuS Oberwinter macht es im Derby gegen die SG Gönnersdorf unnötig spannend

Ein gutes Pferd, so heißt es, springt nicht höher, als es muss. Übertragen auf den TuS Oberwinter bedeutet das: Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga brauchte nicht seine beste Leistung abzurufen, um im Heimspiel den Lokalrivalen SG Gönnersdorf-Brohl mit 1:0 (1:0) zu bezwingen. Im Walter-Assenmacher-Stadion erzielte Sebastian Sonntag (18.) vor rund 120 Zuschauern den Siegtreffer. Gönnersdorf war nach einer Roten Karte gegen Felix Antwerpen (89.) kurze Zeit in Unterzahl. Da die Verfolger FC Metternich (3:0 bei der SG Argenthal) und TuS Kirchberg (2:1 bei der SG Niederburg) ebenfalls gewannen, bleibt es bei den vier Punkten Vorsprung.
„Das war eine unserer schwächeren Leistungen, bei uns hat heute der letzte Punch gefehlt“, räumte TuS-Trainer Tomas Lopez ein. Zu hart ins Gericht gehen wollte er mit seinen Spielern aber nicht: „Wir haben die letzten Wochen besser Fußball gespielt, mehr investiert und auch besser kombiniert – aber wir können zufrieden sein.“
Wie schon zuletzt beim 1:0 zu Hause gegen den TuS Rheinböllen ließ beim Tabellenführer die Chancenverwertung viel zu wünschen übrig. Nach guter Vorarbeit von Thomas Enke rauschte Björn Thünker frei im Strafraum heran, das leere Tor vor und keinen Gönnersdorfer Abwehrspieler neben sich. Anstatt den Ball anzunehmen und in aller Seelenruhe zur Führung zu verwandeln, entschloss er sich zum direkten Schuss – und der ging vorbei.
Immer wieder angetrieben von Sebastian Sonntag, machte Oberwinter Druck, wirklich besser wurde das anfänglich schwache Spiel aber nicht: Zuerst vergab Thomas Enke (13.) bei seinem Kopfball frei vor SG-Torhüter Vincent Klee, bevor Tim Palm (15.) mit einer Direktabnahme scheiterte. Allerdings fiel auch den Gönnesdorfern nicht viel mehr ein, als die wenigen sich bietenden Kontergelegenheiten, schlecht zu Ende zu spielen. Bezeichnenderweise war es eine Einzelaktion, die für ein wenig Gefahr sorgte. Timo Schmidgen (16.) zog aus rund 20 Metern einfach mal ab. Torwart Benjamin Kauert lenkte den Ball aber ohne große Mühe zur Ecke. Das war der Weckruf für Oberwinter. Ein sehenswerter Angriff brachte die Führung: Thünker spielte einen langen Pass, und Sonntag traf per Direktabnahme zum 1:0 (18.). Bei der Aktion sah die Gönnersdorfer Defensivabteilung nicht gut aus. Nach einer halben Stunde setzte Fabian Groß einen Schuss aus zehn Metern unbedrängt neben den Pfosten. Auch Enke konnte den Ball nicht im Tor unterbringen, weil ein Gönnersdorfer per Fußabwehr auf der Stelle war (33.), und wenig später klatschte der Ball aus dem Gewühl heraus an die Latte (38.).
Gönnersdorf hätte sich über einen höheren Rückstand zur Pause nicht beschweren dürfen. „Es hätte zur Pause mindestens 3:0 oder 4:0 stehen müssen“, beklagte Lopez. Oberwinter kam entschlossen aus der Kabine und sorgte gleich wieder für Gefahr. Klee entschärfte einen unangenehm flatternden Schuss von Sonntag mit einem Reflex (51.).
Der Ball lief nun viel flüssiger durch die Reihen der Gastgeber. Aber auch die Gäste hatten noch einmal eine gute Gelegenheit, Szlinkiert scheiterte jedoch mit einem Freistoß am aufmerksamen Kauert (54.). Auf der anderen Seite setzte Oberwinter wieder Akzente: Enke kam frei aus kurzer Distanz zum Kopfball – in die Arme von Klee (59.). Wenig später schloss Enke einen Konter ab, der Gönnersdorfer Christian Heuser konnte für seinen bereits geschlagenen Schlussmann auf der Linie klären.
Auch gegen Sonntag (62.) und wieder Enke (65.) war der Gönnersdorfer Torwart auf dem Posten. Der TuS machte den Sack einfach nicht zu, hatte weiter kein Glück im Abschluss: Sonntag (71.) ließ eine gute Freistoß-Chance liegen, Tim Palm (75.) drosch den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Um ein Haar hätte sich das noch gerächt: Nach einem schnellen Gegenstoß kam Melf Hargens noch einmal aus kurzer Distanz an den Ball, der Schuss war eine leichte Beute für TuS-Torhüter Kauert (81.). SG-Trainer Ralph Seul gab sich am Ende versöhnlich: „Uns hat das Quäntchen Glück gefehlt.“

Quelle:Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter schlägt im Spitzenspiel zurück und holt vorzeitig den Titel

Nach zwei Jahren in der Fußball-Bezirksliga ist der TuS Oberwinter in die Rheinlandliga zurückgekehrt. Und das ist beeindruckender Manier. Zwei Wochen, nachdem die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez mit dem FC Mettternich einen der beiden großen Konkurrenten auf dessen Platz bezwungen hat (1:0), setzte sie sich nun auch beim zweiten Rivalen durch. Oberwinter gewann im Spitzenspiel beim TuS Kirchberg mit 3:2 (1:0). Damit steht die Mannschaft nach dem vorletzten Spieltag vorzeitig als Meister fest – mit sieben Punkten Vorsprung auf die beiden Verfolger. Dass Metternich zu Hause mit 0:1 gegen Cosmos Koblenz verloren, war nur noch eine Randnotiz. Der lautstarke Anhang aus Oberwinter feierte derweil lautstark den Titelgewinn. Und zu Hause in Oberwinter ging es dann munter weiter. „Wir haben bei uns im Vereinsheim ordentlich gefeiert“, berichtete Abteilungsleiter Helmut Born.

Da musste ein heftiger Fehler von Kirchbergs Torwart Peter Kunz schon nachhelfen, um Oberwinter das 1:0 zu ermöglichen (8.). Er ließ den Ball nach einem harmlosen Schuss aus den Händen gleiten. Oberwinters Thomas Enke hatte keine Mühe, das Geschenk anzunehmen.

Auf der anderen Seite leistete sich der Tabellenführer solche Patzer freilich nicht. „Wir haben in der ersten Halbzeit keine einzige Chance zugelassen“, erkannte Gästetrainer Thomas Lopez richtig. Kirchberg auch nicht – eben bis auf den verhängnisvollen Fauxpas von Kunz.

Die zweite Spielhälfte entschädigte die für dieses Spitzenspiel doch wenigen Zuschauer (253). Sechs Minuten nach Wiederanpfiff tankte sich der Kirchberger Artur Stürz unwiderstehlich durch und knallte den Ball mit Vehemenz zum 1:1-Ausgleich ins Netz (51.). Auch am 2:1-Führungstreffer war er maßgeblich beteiligt. Über die rechte Außenbahn passte er nach innen, fand Geburtstagskind Süleyman Özer (21 Jahre), der mit der Hacke auf Alexander Singer weiterleitete. Mit einem präzisen Innenseitstoß markierte der Spielmacher sein 14. Saisontor (58.).

In dieser Phase schien es, als würden die Gäste noch einmal ins Schlingern geraten. Das 3:1 für Kirchberg lag in der Luft. Wieder Artur Stürz und vor allem der sehr aktive Torsten Resch sorgten für Wirbel vor dem Gästetor. Aber der Treffer wollte nicht fallen. Worauf Oberwinter dann eben doch wieder seine Qualitäten in die Waagschale warf.

,, Wie wir nach dem 1:2 zurückgekommen sind, und das vor allem in Kirchberg, ist schon die Meisterschaft wert“, frohlockte Oberwinters Trainer Tomas Lopez. Tatsächlich gab der TuS Kirchberg die Führung aus der Hand. Mario Brötz staubte nach einer zu kurzen Abwehr zum 2:2 ab (66.). Der Siegtreffer fiel in der 69. Minute nach einem gelungenen Spielzug, den der eingewechselte Jonas Jaber zum Meisterschaftstreffer verwertete: „Wir hatten in der Saison Tiefs und Hochs, wie andere Mannschaften auch, aber wir haben am Ende zurecht die Meisterschaft gewonnen“, resümierte Tomas Lopez.

Und was sagte der Kirchberger Trainer Christian Schneider dazu? „In der zweiten Halbzeit haben wir unser wirkliches Potenzial gezeigt. Machen wir noch das 3:1, was durchaus möglich gewesen wäre, dann wird es ein anderes Spiel.“

Wurde es aber nicht. Womit der TuS Oberwinter in der nächsten Saison wieder Rheinlandligist ist.

Quelle : Rhein Zeitung

Fabian Gilles verhindert Oberwinterer Niederlage vor der Meisterfeier

Zum Saisonabschluss hat es für den TuS Oberwinter als Meister der Fußball-Bezirksliga Mitte ein 3:3 (2:2)-Unentschieden gegen Ata Sport Urmitz gegeben. Für die Oberwinterer hatte dieses Remis zum Abschluss der Saison keine größere Bedeutung – abgesehen von dem Umstand, dass sie damit um einen Punkt weniger nicht das beste Heimteam der Liga stellen (sondern TuS Kirchberg und TuS Rheinböllen mit je 31 Punkten). Für die Gäste wäre dieses Remis eminent wichtig gewesen, wenn die SG Mendig/Bell aus der Rheinlandliga abgestiegen wäre. Da die SG Eintracht aber doch noch den Klassenverbleib geschafft hat, steigt der Drittletzte aus der Bezirksliga nun nicht ab. Was jetzt der SG Niederburg zugutekommt, die einen Punkt hinter Urmitz die Saison auf dem drittletzten Rang beendet hat.

Das Spiel war für Oberwinter in den Hintergrund gerückt. Vor der Partie war die Mannschaft durch Bezirksliga-Staffelleiter Vinzenz Klein geehrt worden, nach der Partie ging es per Autokorso von der Bandorfer Höhe durch den Ort. Gewohnt gelassen nahm TuS-Trainer Thomas Lopez die Feierlichkeiten hin. „Richtig emotional war es nach dem Spiel in der Vorwoche, als der Aufstieg und die Meisterschaft besiegelt wurden. Heute konnten wir das letzte Spiel genießen. Die harte Arbeit der gesamten Saison findet nun ein Ende, und darauf können wir alle wirklich stolz sein“, so Lopez.

Im Spiel war sein Team durch ein Tor von Yannick Stutzke (7.) früh in Rückstand geraten, ließ sich dadurch aber kaum beeindrucken. Tim Palm glich in der munteren Partie in der 22. Minute zum 1:1 aus, und nur drei Minuten später traf Thomas Enke nach einem Foul an Björn Thünker per Freistoß zum 2:1.

Doch mit Stutzke hatte Urmitz einen treffsicheren und agilen Stürmer, der nach 35 Minuten zum zweiten Mal traf und die Partie wieder offen gestaltete. Im zweiten Durchgang passierte zunächst eine halbe Stunde lang nicht viel, ehe Stutzke zum dritten Mal zuschlug und die Gäste mit dem 3:2 erneut in Führung brachte (75.). Was der TuS aber nicht auf sich sitzen lassen wollte. Der Meister zeigte viel Einsatz und Wille und wollte die anschließenden Feierlichkeiten nicht mit einer Niederlage angehen.

Fabian Gilles markierte somit in der 88. Minute noch den Ausgleich zum 3:3 und leitete eine weitere lange Nacht in Oberwinter ein. „Jetzt steht erst einmal die Mannschaftstour an. Und dann starten wir schon am 19. Juni in die Vorbereitung auf die Rheinlandliga. Wir sind derzeit noch in Gesprächen mit einem weiteren Neuzugang. Dann sind auch die personellen Planungen abgeschlossen, und wir können unsere neuen Ziele engagiert angehen“, meint Lopez. lkl

TuS Oberwinter: Kauert, Irmgartz (55. Buqinca), Koll, L. Gilles, F. Gilles, Schmitt (70. M. Gilles), Sonntag, Merken, Palm, Enke, Thünker (75. Saess)

Quelle Rhein Zeitung

Generalprobe misslungen!

Wie schnell doch so ein Urlaubseffekt verpuffen kann. Da ist Tomas Lopez gerade aus den Ferien zurückgekommen, um dann gleich als Trainer des Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter mitzuerleben, wie der letzte Test vor dem Saisonstart am nächsten Samstag (16 Uhr) in Nentershausen bei den Spfr Eisbachtal verloren geht. Ein 3:5 hat der Rheinlandligaaufsteiger beim Mittelrhein-Bezirksligisten SV Wachtberg kassiert – nach einer 3:1-Führung zur Pause. Womit es um den Erholungseffekt von Lopez gleich wieder geschehen war. „Man kann es so sehen“, meinte er – allerdings augenzwinkernd und um den Zusatz erweitert: „Man darf nicht alles überbewerten.“ Dass ihm vieles bei dem Auftritt in Wachtberg nicht gefallen hat, wollte er freilich nicht verhehlen.

Schon vor der Pause hatte es einige Sachen gegeben, die nach Ansicht des Trainers bei einer da noch „vernünftigen Leistung“ (Lopez) kritikwürdig gewesen waren. Tobias Sonntag per Freistoß (11.), Julian Merken (14.) und Thomas Enke (31.) hatten trotzdem aus dem frühen Wachtberger 1:0 durch Ismail Botrahi (3.) eine 3:1-Pausenführung gemacht.

Um die brachte sich der TuS dann aber in der zweiten Halbzeit innerhalb von nicht einmal 20 Minuten. Abulkader Yaman (47., 56.) und Olcay Yildirim (52., 65.) sorgten mit ihren Treffern für eine abermalige Wende. „Da haben bei uns Laufbereitschaft und Zweikampfstärke gefehlt. Darüber müssen wir diese Woche sprechen“, machte Lopez deutlich.
Quelle: Rhein-Zeitung

Kauert verhindert Schlimmeres: Eisbachtaler scheitern bei 3:1-Heimsieg immer wieder am Oberwinterer Torwart

Für Trainervater Hans-Werner Reifenscheidt dauerte das von seinem Sohn Marco prognostizierte Geduldspiel zum Auftakt der Saison in der Fußball-Rheinlandliga einfach zu lange. Vor 230 Zuschauern im Nentershausener Stadion führten seine Eisbachtaler Sportfreunde gegen den Aufsteiger TuS Oberwinter zwar durch einen Treffer von Lukas Reitz schon nach acht Minuten mit 1:0.

Aber dann folgte ein Spiel, das dem Reifenscheidt-Chef den Geduldsfaden in der 71. Minute endgültig reißen ließ: „Ich setze mich jetzt hier auf die Gegentribüne mit bestem Blick zum Oberwinterer Tor. Sonst treffen die ja nie“, sagte er nach einer ganzen Orgie vergebener Großchancen. Er sprach’s, tat’s und sah, wie Manuel Haberzettl nur eine Minute später einen Freistoß von der 16-Meter-Linie genau in den Winkel des von Benjamin Kauert bestens gehüteten Gästetores zirkelte.

Da war Kauert machtlos, der ansonsten mindestens sechs Großchancen zum Entsetzen der Eisbachtaler Angreifer glänzend vereitelte. Ebenso machtlos wie beim Lupfer des eingewechselten Tobias Schuth, der eine Maßvorlage von Robin Stahlhofen mit einem Heber über Kauert hinweg zum 3:0 verwertete (80.).

Der Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand durch Oberwinters Paul Gemein (86.) war zwar ein Farbklecks auf dem Eisbachtaler Trikot, doch der verdarb Trainer Marco Reifenscheidt die gute Laune anlässlich des 3:1-Sieges nicht: „Dieser Treffer hat sich über 80 Minuten angedeutet. Er war vermeidbar, trübt den guten Eindruck vom gelungenen Saisonstart aber nicht. Meine Mannschaft hat sowohl die erwarteten Anlaufschwierigkeiten als auch gute spielerische Ansätze gezeigt, und Oberwinter war der erwartet starke Aufsteiger.“ Beeindruckt war Reifenscheidt besonders von TuS-Keeper Kauert: „Gegen den habe ich selber noch gespielt. Toll, wie fit der noch ist. Kauert war schon immer ein guter Torwart. Ich denke, er ist sogar noch besser geworden.“

Dieses Lob teilte natürlich auch TuS-Trainer Tomas Lopez, der aber auch die Leistung der ganzen Mannschaft einschloss: „Natürlich war der Eisbachtaler Sieg insgesamt gesehen verdient. Aber besonders in der ersten Halbzeit waren wir doch nahe am Ausgleich dran. Fakt ist auf jeden Fall, dass wir uns gegenüber der Vorbereitung erheblich gesteigert haben. Hier war eine Mannschaft auf dem Platz, die sich gegen den hohen Favoriten teuer verkauft hat. Ich weiß jetzt, dass wir so, wie wir uns hier präsentiert haben, auf dem richtigen Weg sind.“

Das Geschehen auf dem Rasen ist schnell erzählt: Die Gastgeber starteten wie die Feuerwehr. Logische Folge war das frühe 1:0 durch Lukas Reitz (8.). Wer dadurch Beruhigung im Eisbachtaler Spiel erwartet hatte, sah sich auf dem Holzweg. Denn Oberwinter mischte munter mit, sodass auch Johann Heinz im Sportfreunde-Tor Gelegenheit hatte sich auszuzeichnen.

Nach der Pause folgte dann wieder der Eisbachtaler Versuch, das Bollwerk Kauert zu stürmen. Aber das fiel erst in der Schussphase, als Hans-Werner Reifenscheidt seinen Platz mit direkter Sicht auf das Oberwinterer Tor gefunden hatte.

Statistik

Eisbachtal: Heinz – Kleinmann, Haberzettl, Zabel, Julian Hannappel (72. Bulut) – Ernet – M. Hannappel, Kröner, Omotezako (69. Kögler) Reitz (69. Schuth) – Stahlhofen.

Oberwinter: Kauert – Schmitt (86. Buqinca), Koll, Münch, Merken – Groß, Nuhn (77. Thünker), Schweigert, Gemein, Sonntag, Enke (85. Kalin).

Schiedsrichter: Jean Luc Behrens (Neunkhausen).
Zuschauer: 230.
Tore: 1:0 Lukas Reitz (8.), 2:0 Manuel Haberzettl (72.), 3:0 Tobias Schuth (80.), 3:1 Paul Gemein (86.).

Quelle : Rhein -Zeitung

Beste Laune beim Rheinlandligisten TuS Oberwinter: Passend zur Kirmes erfüllten die Fußballer souverän ihre Pflichtaufgabe und besiegten Mitaufsteiger SG Alfbachtal Ellscheid hoch verdient mit 2:0 (1:0).

Vor dem Heimdebüt nach der Rückkehr in die oberste Verbandsklasse stand die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez schon ein wenig unter Druck. Nach der durchaus erwarteten Auftaktniederlage bei den Eisbachtaler Sportfreunden musste man punkten, um nicht von Beginn an der Musik hinterherlaufen zu müssen. TuS-Chef Antonio Lopez erhoffte sich vor der zweiten Saisonbegegnung und der ersten Partie im Walter-Assenmacher-Stadion mindestens einen Punkt und mehr als 100 Zuschauer. Seine Erwartungen wurden übertroffen: Nach den Treffern von Björn Thünker und Paul Gemein wurden es sogar drei Zähler, und die Platzkassierer zählten 126 zahlende Besucher.

„Wir haben uns diesen Sieg verdient, weil wir taktisch gut gearbeitet und dem Gegner keine echte Torchance ermöglicht haben. Mit einer gesunden Aggressivität haben wir die meisten Zweikämpfe für uns entschieden und die Gäste kaum zur Entfaltung kommen lassen.“ Diesem Fazit von Trainer Lopez ist nur noch hinzufügen, dass alle drei Neuzugänge zum Einsatz kamen und ihre Sache gut gemacht haben. Fabian Münch hatte die undankbare Aufgabe übernommen, Marco Michels, den Torjäger der Gäste, an die Kette zu legen, was ihm bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung nach einer halben Stunde auch optimal gelang. Genauso gut erledigte dies anschließend Yannick Schweigert, sodass die größte Torgefahr gebannt war.

Und weil auch die übrigen Offensivkräfte des Gegners an diesem Tag kaum zur Wirkung kamen, lag SG-Coach Niklas Wagner richtig mit seiner Behauptung: „Wir haben keine klare Torchance kreiert. Es lohnte sich kaum, Bälle nach vorne zu spielen, denn dort war nichts zum Anspielen.“ Aber auch die anderen Mannschaftsteile bekamen ihr Fett weg: „Die Leistung von heute ist überhaupt nicht vergleichbar mit der beim Saisonstart. Heute hat es einfach an der richtigen Einstellung gefehlt.“ Wagner äußerte sich auch zu den beiden Gegentreffern: „Beim 0:1 ging eine Abseitsstellung voraus, der Elfmeter geht in Ordnung.“

Es dauerte eigentlich viel zu lange, ehe die Platzherren endlich ihre spielerische Dominanz in Zählbares ummünzten. Sebastian Sonntag (11.) und Björn Thünker (21.) waren mit ihren Torschüssen gescheitert. Einem buchstäblichen Sonntag-Schuss aus spitzem Winkel (41.) blieb ebenfalls der Erfolg versagt, weil der Gästekeeper die Kugel noch zur Ecke lenkte. Dann aber die Szene, die für helle Aufregung sorgte – allerdings nur auf der Gästebank. Thünker war in der Tat in Abseitsposition, als Mirko Koll mit dem ersten Versuch scheiterte. Dann aber ergab sich eine neue Situation, und Thünker erzielte regelkonform das Führungstor.

Kommen wir zur zweiten entscheidenden Szene und damit zum zweiten Neuling in den TuS-Reihen: Paul Gemein zauberte mehrfach in Rastelli-Manier und ließ dabei seine Gegenspieler arg schlecht aussehen. So auch in der 52. Minute, als er sich gegen drei Ellscheider behauptete und nur durch ein Foul am Abschluss gehindert werden konnte. Der Schiedsrichter zeigte mit Recht auf den Punkt. Allen Unkenrufen zum Trotz trat Gemein als Schütze an und vollendete cool zum 2:0. Danach ließen die Hausherren ein wenig die Zügel schleifen, was aber lediglich zu einigen Standardsituationen zugunsten der Gäste führte. In der letzten Viertelstunde nahmen die Oberwinterer das Heft des Handelns wieder in die eigenen Hände. Hatte sich Mirko Koll schon mehrfach als Experte für raumgreifende Pässe und als standfester Abwehrrecke erwiesen, so schlüpfte er in der Endphase auch noch in die Rolle des „Kopfballungeheuers“. Bei Freistößen und Ecken stieg er jeweils hoch und wäre fast noch zum Torschützen gereift. Abschließend noch ein Wort zum dritten Neuen im TuS-Dress: Furkan Kalin durfte nach einer halben Stunde ran und bestätigte seine Einwechslung mit einer tadellosen Vorstellung als rechter Außenverteidiger.
TuS Oberwinter – SG Ellscheid 2:0 (1:0)

TuS Oberwinter: Kauert, Schmitt (40. Dogan), Koll, Münch (32. Kalin), Merken, Schweigert, Gemein, Nuhn, Sonntag, Thünker (57. Palm), Groß.

SG Ellscheid: Neisius, Gräfen, Engel, Fritz, Schweisel (19. Ring), Michels, Gayer (75. Dax), Klas, Riemann (57. Kaufmann), Schult, Boos.

Schiedsrichter: Markus Heep (Neuwied).

Zuschauer: 126.

Tore: 1:0 Thünker (42.), 2:0 Gemein (52., Foulelfmeter).

Quelle : Rhein- Zeitung

Mülheim-Kärlich besiegt Oberwinter mit Mühe

Fußball-Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich hat den zweiten Saisonsieg verbucht. Im Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Oberwinter setzte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda gestern Abend mit 3:1 (2:0) durch. Daniel Dohmen traf für die Hausherren nach einem Freistoß von Paul Lauer per Kopf zum 1:0 (14.). Als Daniel Aretz Oberwinters Torwart-Routinier Benjamin Kauert per Distanzschuss zum 2:0 überwand (28.), sah alles nach einem entspannten Abend für Wagner-Galda aus.

Doch weit gefehlt. Der Aufsteiger kam nach einer schwachen Anfangsphase immer besser ins Spiel, schöpfte nach dem Anschlusstreffer durch Sebastian Sonntag (56.) neue Hoffnung und war jetzt mindestens ebenbürtig. Mülheim-Kärlich verlor dagegen den Faden und konnte am Ende froh sein, dass Nenad Lazarevic nach Vorarbeit von Niklas Kuhn und Jeremy Heyer mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand (88.) drei mühsam erkämpfte Punkte unter Dach und Fach brachte. Zumal Rheinlandliga-Neuling TuS Oberwinter zuvor in der 86. Minute vom Schiedsrichter bereits einen Elfmeter zugesprochen bekommen hatte, den der Unparteiische dann aber nach Rücksprache zurücknahm. Der Assistent an der Seitenlinie hatte eine Abseitsstellung gesehen.
Quelle:Rhein-Zeitung

Oberwinter behält gegen Mayen die Oberhand

Aufatmen beim TuS Oberwinter: Die Elf von Trainer Tomas Lopez hat sich in einem kampfbetonten Derby in der Fußball-Rheinlandliga mit 2:1 (1:0) überzeugend gegen den Ligarivalen TuS Mayen durchgesetzt. Am Ende waren beim Aufsteiger alle erleichtert und zufrieden.

„Die Leistung, die wir heute wieder gezeigt haben, war sehr gut. Wir haben uns taktisch und kämpferisch sehr gut verhalten, die Mannschaft hat die nötige Portion Selbstvertrauen“, betonte Lopez: „Ich ziehe den Hut vor meinem Team.“ Mit Blick nach vorn bleibt er dennoch Realist: „Unser Ziel ist es, uns in der Liga weiter zu stabilisieren.“

Über eine geschlossene Mannschaftsleistung „mit viel Teamgeist und mit viel Zug nach vorn“, freute sich Oberwinters Schlussmann Benjamin Kauert nach dem zweiten Heimerfolg: „Das war ein absolut verdienter Sieg für uns.“

Die Tore für Oberwinter erzielten Thomas Enke (31.) und Paul Gemein per Foulelfmeter (52.). Für Mayen traf der eingewechselte Mathias Tutas (76.). Alles in allem war der zweite Saisonerfolg für Oberwinter am Ende etwas glücklich.

„Wir haben sehr viel Aufwand betrieben, waren sehr aktiv in der Arbeit gegen den Ball und von der Physis her stärker und präsenter“ analysierte der Mayener Trainer Thomas Reuter: „Die Leistung war gut, das Ergebnis nicht.“ Die Niederlage spiegele auch nicht den Spielverlauf wider, meinte er: „Ich kritisiere einzig unsere Chancenverwertung.“

Rund 200 Zuschauer sahen in Bandorf von Beginn an eine zerfahrene Partie, in der die Defensivabteilungen das Geschehen zunächst im Griff hatten. Zumal beide Mannschaften vergeblich versuchten, spielerisch in die Begegnung zu finden. Nach einer hektischen Anfangsphase waren die Gastgeber bemüht, mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch gelungenes Passspiel über mehrere Stationen oder packende Torraumszenen waren kaum einmal zu sehen.

Oberwinter und Mayen fehlten im Spielaufbau die Ideen und damit auch die Überraschungsmomente. Chancen blieben somit zunächst Mangelware. Lediglich Einzelaktionen sorgten sporadisch für Gefahr. Da tauchte urplötzlich der Mayener Eike Mund frei vor Schlussmann Benjamin Kauert auf und jagte den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten (9.).

Oberwinter bekam aber nach der nervösen Anfangsphase mehr und mehr Zugriff aufs Spiel und störte dann auch früher – mit Erfolg: Prompt fand dann auch eine völlig missglückte Kopfballabwehr von Tim Schneider einen dankbaren Abnehmer. TuS-Sturmführer Tim Palm nahm das Gastgeschenk dankend an und passte frei vor Schlussmann Marcel Behr mit viel Übersicht auf den mitgelaufenen Enke, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:0 für Oberwinter (31.).

Auf der anderen Seite präsentierte sich Mayen in starrer Grundhaltung ideen- und harmlos. Von einem durchdachten Offensivspiel der Mayener war kaum etwas zu sehen. Flaute herrschte bis zur Pause fast durchgängig vor dem Oberwinter Tor. Die Gäste wurden erst nach der Pause in der Offensive etwas umtriebiger, Torgefahr entwickelten sie allerdings kaum. Die Qualität in der Offensive machte letztlich den Unterschied aus und gab die Richtung vor. Tim Krechel brachte Gemein im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Marc Larsch entschied spontan auf Elfmeter, Gemein verwandelte sicher zum 2:0 für Oberwinter (52.). Nun zeigten die Mayener flatternde Nerven und hatten in allen Mannschaftsteilen große Probleme in der Abstimmung.

Ganz anders Oberwinter, doch die Gastgeber münzten den Ballbesitz nicht in Zählbares um. Einen platzierten Kopfball aus sieben Metern setzte Gemein unbedrängt über das Mayener Tor (55.). Um ein Haar hätte Gemein (65.) erhöht, als er frei vor Behr überhastet am Gästetorhüter scheiterte.

Danach nahmen die Gastgeber das Tempo etwas heraus. Und so gab es tatsächlich mal Torgelegenheiten für Mayen: Der zwischenzeitlich eingewechselte Matthias Tutas ließ sich nach einem gelungenen Zuspiel von Uwe Unterbrösch nicht zweimal bitten und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer (76.). Mayen blieb auch weiter am Drücker und dominierte die Partie in der Schlussphase auch klar, vergab aber noch zahlreiche Torchancen.

TuS Oberwinter – TuS Mayen 2:1 (1:0)

TuS Oberwinter: Kauert, Dogan, Koll, Palm, Gemein (90. Groß), Brötz, Schweigert (62. Irmgartz), Merken, Enke, Sonntag, Kalin.

TuS Mayen: Behr, Schneider, Krechel, Mund, Marx (69. Bokumabi), Löhr, Unterbörsch, Steinmetz, Uhrmacher (58. Tutas), Weis, Heinemann.

Schiedsrichter: Marc Latsch (Andernach).

Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Enke (31.), 2:0 Gemein (52., Foulelfmeter), 2:1 Tutas (76.).

Quelle : Rhein – Zeitung

+++Deutlicher Auswärtssieg gegen die SG Badem/Kyllburg+++

Das kann man wohl ein gelungenes Comeback nennen!
Jonas Jaber avancierte am vergangenen Wochenende nach überstandenener Verletzungspause bei seinem Saisondebüt mit drei Treffern zum Mann des Tages. Die weiteren Tore erzielten Fabian Gilles und Thomas Enke.

Oberwinter in der Erfolgsspur

Nach zwei vergeblichen Anläufen hat der TuS Oberwinter den ersten Auswärtserfolg in der Fußball-Rheinlandliga perfekt gemacht. Der Aufsteiger setzte sich bei der SG Badem/Kyllburg auch in der Höhe verdient mit 5:1 (2:1) durch. Torgarant des Tages war Jonas Jaber (35., 52., 77.) mit einem Dreierpack. Thomas Enke (7.) und Fabian Gilles (58.) bereiteten dem überforderten Tabellenschlusslicht aus dem Bitburger Land beim Torfestival einen bitteren Nachmittag. Für Badem traf Alexander Berscheid per Handelfmeter (12.).

TuS-Trainer Tomas Lopez sagte: „Wir waren von Beginn an Badem in allen Belangen überlegen und haben die Partie dominiert. Den Erfolg haben wir uns erarbeitet, er ist sicherlich auch verdient. Badem hat uns in keiner Phase des Spiels ernsthaft gefordert.“

Viel Ballbesitz, eine gute Zweikampfquote und kaum ein Stottern im Vorwärtsgang: Oberwinter erwischte an der Bitburger Straße vor gut 120 Zuschauern allemal einen guten Start. Die erste gefährliche Szene des Spiels stürzte die Bademer Defensive dann auch sogleich in große Verlegenheit. Nach einer Ecke von Sebastian Sonntag schraubte sich Enke hoch und wuchtete den Ball unhaltbar für SG-Keeper Jonas Knauf zum 1:0 in die Maschen (7.). Badem taumelte gegen aggressive und stürmische Gäste aus dem Bandorfer Tal, doch sie fingen sich recht schnell wieder und kamen prompt zurück. Berscheid (6.) glich per Elfmeter zum 1:1 aus, nachdem Fabian Groß der Ball im Strafraum unglücklich an die Hand gesprungen war.

Oberwinter ließ sich nicht beirren, kombinierte ruhig und sicher aus der Abwehr und kam zu weiteren Chancen durch Jaber (20.) und Paul Gemein (30.). Wie aus dem Nichts stand jedoch das TuS-Gehäuse zur Abwechselung im Brennpunkt des Geschehen. Daniel Ropertz (33.) verfehlte aus kurzer Distanz das anvisierte Ziel nur denkbar knapp. Auf der anderen Seite hatte Jaber (35.) nach guter Vorarbeit von Gilles mehr Glück. Sein Flachschuss schlug unhaltbar für Jonas Knauf im kurzen Eck ein (35.).

Mit Elan und mit aggressivem Pressing setzte Oberwinter die Gastgeber auch weiter unter Druck. Enke sorgte noch vor der Pause für Torgefahr, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Knauf. Badem/Kyllburg fand nach Wiederbeginn auch nicht viel besser in die Partie. Im Gegenteil, Fabian Groß (47.) bot sich eine gute Möglichkeit, den Anzeiger auf 3:1 zu stellen, doch er ließ die Chance ungenutzt verstreichen. Badem bemühte sich in der Folge zwar, das Spiel wieder offener zu gestalten, doch richtig gute Chancen erspielte sich das Team um Thomas Schon nicht mehr.

Auf der anderen Seite setzte Oberwinter wieder Akzente: Nach einem schönen Zuspiel genau durch die Bademer Schnittstelle kam Jaber frei aus kurzer Distanz ans Leder – 3:1 für Oberwinter (52.). Die Partie war bereits für Badem gelaufen, als Gilles wenig später seinen Vortrag mit einem sehenswerten Kopfball zum 4:1 abschloss (58.). „So ist das leider im Fußball, wenn man vorne nicht trifft, wird man hinten bitter bestraft – uns fehlt zurzeit einfach das Quäntchen Glück“, kommentierte der Bademer Trainer Schon später die fünfte Saisonniederlage am Stück. Und da der Gastgeber in der Schlussphase auch weiterhin nahezu alles schuldig blieb, ließ sich Oberwinter nicht davon abhalten nachzulegen. Einen weiteren Patzer der Defensive nutzte Jaber konsequent zum 5:1 (85.).

Quelle:Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter: Kauert, Dogan, Enke, Irmgartz, Gemein, Kalin, Brötz, Sonntag, Jaber (83. Buqinca), Gilles, Groß (81. Saess).

Am ersten Spieltag der Frauen Kreisliga mussten die TuS Frauen auf dem Aschenplatz in Heimersheim antreten.Der ungewohnte Untergrund und die als 9er Mannschaft gemeldeten Gastgeber stellten die Oberwinterer in den ersten 30 Minuten vor einige Probleme.
Hoch angespielte Pässe,springende Bälle und ein gut gegenhaltende Heimmannschaft ließen keinen Spielfluß aufkommen.
Als Lilien Schütte den TuS in der 34. Minute durch einen Heber über die herauslaufende Torhüterin in Führung brachte wähnte man sich auf dem richtigen Weg.Aber kurz vor der Halbzeit nutzte Lesley Sartor eine Unachtsamkeit der Gäste Abwehr aus und versenkte den Ball zum 1:1 ins Oberwinterer Tor.

Erst im zweiten Abschnitt ließen die TuS Frauen bei heißen Temperaturen Ball und Gegner laufen, die Folge waren das 2:1 wiederum durch Lilien Schütte und das 3:1 durch die lange verletzte und kurz vorher eingewechselte Tina Kessel.
Nach einer längeren Unterbrechung wegen Verletzung einer Heimersheimer Spielerin(vom TuS Oberwinter gute Besserung) entschied Gina Andreatta mit dem 4:1 in der 78. Minute die Partie. Danach konnte sich Jaqueline Jaschob die für die verletzte Nummer eins im Tor stand noch zwei mal auszeichnen.
Den Schlusspunkt setzte Emilia Hillesheim mit dem 5:1 drei Minuten vor Spielende.
Die Pflichtaufgabe zum Saisonstart wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten erfüllt.Um aber am nächsten Sonntag in Kruft den nächsten Dreier einzufahren muss eine Leistungssteigerung her.

Es spielten:
Jaqueline Jaschob,Luna Ehlen,Charlotte Beck,Ines Gramann,Sophia Graman,Eva Küpper,Emilia Hillesheim,Jeanine Hoß,Lilien Schütte,Gina Andreatta,Tina Kessel,Annalena Schmierer und Sarah Heck

Oberwinter erlebt gegen Linz böse Pleite nach 2:0-Führung

Der TuS Oberwinter ist im rheinischen Derby der Fußball-Rheinlandliga böse unter die Räder gekommen. Trotz bester Chancen und einer mehr als halbstündigen Überzahl unterlag das Team von Trainer Tomas Lopez dem VfB Linz zu Hause verdient mit 3:5 (2:1). Die Gäste hatten sich durch einen Platzverweis gegen Michael Fiebiger nach Gelb-Rot (55.) selbst geschwächt, doch Oberwinter konnte daraus kein Kapital schlagen angesichts der eigenen eklatanten Abschlussschwäche.

„Den Schlüssel für die Niederlage sehe ich in dem Platzverweis. Ohne selbst Druck aufzubauen, haben wir Linz einfach spielen lassen und dazu auch noch Gastgeschenke verteilt“, analysierte Lopez sichtlich angefressen die bittere Heimpleite. Zumal Oberwinter eine 2:0-Führung leichtfertig verspielt hatte.

Vor rund 200 Zuschauern hatten zweimal Jonas Jaber (11., 69.) und Paul Gemein (31.) für die Hausherren getroffen. Den Gästen genügten mit dem Doppelpack von Leonor Tolaj (40., 90.+3) und den Treffern von Andreas Schuht (57.), Michael Krupp (65.) und Mario Seitz (73.) im Prinzip fünf Möglichkeiten, um damit beeindruckend ihre schwarze Serie von vier sieglosen Spielen zu beenden.

„Oberwinter hat uns wieder zurück ins Spiel gelassen. Wir haben uns aufgerappelt und einfach alles gegeben. Aufgrund der kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit hat meine Elf hier verdient gewonnen“, zeigte sich VfB-Trainer Paul Becker nach Spielschluss entspannt, nachdem er im zweiten Durchgang noch wegen Meckerns von Schiedsrichter Michel Lehmann hinter die Barriere verbannt worden war.

Oberwinter legte einen Start nach Maß hin mit dem 1:0 durch Jaber (11.). Und die Gastgeber blieben am Drücker. Tim Palm tauchte frei vor dem Linzer Schlussmann Sebastian Seitz auf, jagte den Ball aber knapp am Linzer Tor vorbei. Die Gäste agierten ideen- und harmlos, und Oberwinter legte nach. Gemein fackelte nicht lange und erzielte mit einem Flachschuss ins lange Eck das 2:0 (31.).

Die Partie schien vorzeitig gelaufen, zumal die Hausherren reihenweise weitere hochkarätige Gelegenheiten herausspielten, sie aber ungenutzt verstreichen ließen. Palm, der erneut völlig frei zum Schuss kam, hätte noch vor der Pause für Oberwinter alles klarmachen müssen (36.).

„Wenn Oberwinter das 3:0 gelungen wäre, dann wäre das das Aus für uns gewesen“, räumte VfB-Trainer Becker ein. So aber konnte Linz sich sammeln und noch vor der Pause durchstarten. Wie aus dem Nichts kam Linz durch Tolaj zum 1:2-Anschlusstreffer (40.). Ein Treffer mit Signalwirkung.

Denn Oberwinter zeigte nach der Pause urplötzlich ein anderes Gesicht, und TuS-Schlussmann Benjamin Kauert verlor prompt die Übersicht. Mit einer sehenswerten Bogenlampe von Andreas Schuht kamen die Gäste zum 2:2-Ausgleich (57.) Nun hatte Oberwinter echte Probleme, wieder in die Partie zurückzufinden. Während die Hausherren selbst in Überzahl kaum noch Akzente setzten, wollten die Linzer unbedingt den Führungstreffer. Doch Mario Seitz traf nur den Pfosten (60.). Dann aber ging’s ganz schnell über die linke Schokoladenseite der Linzer, und die unkonzentrierten Gastgeber lagen durch Michael Krupp mit 2:3 im Rückstand (65.).

Doch Jaber gelang mit einem spektakulären Fallrückzieher prompt der 3:3-Ausgleich (69.). Wer nun glaubte, Oberwinter könnte nochmals nachlegen, sah sich getäuscht. Nach einer schönen Linzer Kombination bediente Krupp seinen Kollegen Seitz. Gegen dessen Schuss zum 4:3 war Schlussmann Kauert machtlos (73.).

Damit nicht genug: Linz agierte bei seinen Kontern nun wie befreit. Der Lohn für den engagierten Auftritt war der Schlusspunkt zum 5:3 in der Nachspielzeit durch Tolaj, der nach sehenswerter Vorarbeit von Seitz unbedrängt einköpfte (90. +3).

Quelle. Rhein-Zeitung

TuS Koblenz II schießt in 25 Minuten fünf Tore und besiegt TuS Oberwinter mit 5:2

Der erste Saisonsieg der TuS Koblenz II auf dem heimischen Oberwerther Kunstrasenplatz fiel am Ende etwas zu deutlich aus: Die TuS-Reserve entschied das Spiel der Fußball-Rheinlandliga gegen den TuS Oberwinter mit 5:2 (0:1).

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Dirk Laux. Bis zur 68. Minute führte der Aufsteiger mit 1:0, und es sah danach aus, als sollten die Schängel auch im vierten Versuch nicht das angestrebte Erfolgserlebnis auf dem Oberwerth zu erreichen. In einer furiosen Schlussphase allerdings machte die Regionalligareserve noch fünf Tore und dreht so das Spiel.

„Ich bin schon mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht mit den Leistungen. Wir machten uns das Leben selber schwer. Schon nach zwei Minuten hatten die Gäste einen Pfostentreffer durch Fabian Gilles. Bei dem Führungstreffer leisteten wir auch kräftig Schützenhilfe. Kevin Kostrewa verursachte einen völlig unnötigen Eckball, der zum 1:0 für Oberwinter führte“, beschönigte Laux die Leistung seiner Mannschaft nicht.

Die Führung für die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez resultierte aus der 43. Minute, als Tim Palm nach einem Eckball zum Kopfball kam und aus kurzer Entfernung zur Pausenführung einköpfte.

Nach der Pause war die Partie der Gastgeber zunächst von Nervosität und unverständlichen Fehlern geprägt. So schoss Kerim Arslan einen Eckball ins Mittelfeld, und die Gäste hatten keine Mühe, überraschend in Ballbesitz zu kommen. Eher dem Zufall entsprang dann der 1:1-Ausgleichstreffer der Platzherren in der 68. Minute. Nach einem Freistoß köpfte Jordi Arndt die Kugel in Richtung Tor, und der Ball senkte sich hinter Oberwinters Torwart Benjamin Kauert ins Tor.

Nun schien der Bann gebrochen. Nur sechs Minuten später war der eingewechselte Lars Bohm gedankenschnell zur Stelle und versenkte den nach einem Schuss von Kerim Arslan abgewehrten Ball von Torhüter Kauert zur 2:1-Führung. In den letzten zehn Minuten hatte die Partie dann einen hohen Unterhaltungswert. Arndt hatte in der 80. Minute einen Pfostentreffer und eine Minute später die Möglichkeit zum 3:1, aber den nächsten Treffer erzielte wiederum Lars Bohm (85.) nach schöner Vorarbeit seines Mannschaftskollegen Volkan Karaman.

In der 89. Minute foulte TuS-Torhüter Philipp Gelhard Oberwinters Paul Gemein. Es gab einen Strafstoß, den der Gefoulte zum 2:3 sicher verwandelte. Die TuS Koblenz musste aber nicht mehr lange zittern, denn eine Minute später war Arndt der Schütze zum 4:2. In der Nachspielzeit erzielte Arndt mit seinem dritten Treffer sogar noch das 5:2.

„Für uns war heute sicher mehr drin. Es sah lange Zeit so aus, als sollten wir etwas Zählbares mitnehmen, aber individuelle Fehler brachten den Koblenzern einen Sieg, den wir hätten verhindern können“, bedauerte Oberwinters Trainer Tomas Lopez.

Quelle : Rhein Zeitung

SG 99 Andernach zerlegt TuS Oberwinter nach Belieben

Die Talfahrt des TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga hält unvermindert an. Die Elf von Trainer Tomas Lopez kam im Bandorfer Tal erneut böse unter die Räder und unterlag der SG 99 Andernach vor 220 Zuschauern verdient mit 1:5 (0:3). Nach fünf sieglosen Spielen in Serie und insgesamt 26 Gegentreffern hat Oberwinter damit mittlerweile Tuchfühlung zum Tabellenkeller aufgenommen.

„Wir haben es Andernach viel zu einfach gemacht, zu Torabschlüssen zu kommen und gegen uns zu gewinnen. Unterm Strich muss man einfach sagen: Momentan stimmt es vom Kopf und von der gezeigten Leidenschaft her nicht bei uns“, kritisierte Lopez.

Die Qualität der Oberwinterer Mannschaft genügte dabei in der Tat kaum Rheinlandliga-Ansprüchen. Die Tore in der einseitigen Partie erzielten Kevin Kowalski (2.), Hakan Külahcioglu (4.), Jan Hawel (32.) und Kim Kossmann im Doppelpack (62., 71.) für Andernach. Ergebniskosmetik betrieb Sebastian Sonntag (85.) mit dem 1:5.

Andernach stellte von Beginn an die aktivere und spieltechnisch bessere Mannschaft. Nur die ersten 120 Sekunden hielt Oberwinter mit. Dann brachen bereits nach dem ersten ernsthaften Angriff der Andernacher alle Dämme. Im Sauseschritt behauptete sich Hakan Külahcioglu antrittsschnell auf der rechten Seite gegen Yanik Saess und zeigte Übersicht. Mit Leichtigkeit behauptete sich Kowalski im Oberwinterer Strafraum und traf zum 1:0 für die Gäste (2.). „Das war eine ganz souveräne Leistung von uns. Wir waren nicht nur spielerisch überlegen, sondern auch sehr effektiv in der Chancenverwertung, die Tore waren allesamt bestens herausgespielt“, freute sich der Andernacher Trainer Franz-Josef Kowalski über den fünften Saisonsieg seines Teams. Nach einem Pass von Kowalski in die Strafraummitte legte Külahcioglu gleich das 2:0 nach (4.). Die Gastgeber reagierten geschockt. Oberwinter hatte im Spielaufbau mit haarsträubenden Fehlern Probleme und konnte mit dem Tempo der Gäste nur selten mithalten.

Der Andernacher Schlussmann Steffen Weber genoss einen überaus ruhigen Nachmittag. Nur zeitweise hielten die Gastgeber ein wenig dagegen. Nach der ersten gelungenen Kombination über Sonntag und Paul Gemein ließ Fabian Gilles, der ansonsten eher blass agierte, die einzige echte Möglichkeit für den TuS vor der Pause ungenutzt verstreichen (24.).

Besonders anfällig zeigte sich Oberwinter immer dann, wenn die SG 99 schnell über die Außenbahnen ihre Angriffe initiierte. Doch Külahcioglu (16., 27.) und Kossmann (17.) rannten sich immer wieder fest oder ließen beste Gelegenheiten aus kurzer Distanz liegen. Nach einem Eckstoß von Kossmann sorgte Hawel per Kopf mit dem 3:0 für die frühzeitige Vorentscheidung (32.).

Auch nach der Pause taten sich die Andernacher gegen den weiterhin unsicher agierenden Aufsteiger nicht sonderlich schwer. Angefangen vom agilen SG-Spielführer Kossmann und Sturmführer Hawel schafften sie es, mit gelungenen Spielzügen schnelle Angriffe über die Außenbahnen anzukurbeln. Phasenweise kamen die Hausherren kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Mit einem beherzten Schuss traf Kossmann (60.) nur den Außenpfosten. Entlastung in der Offensive gab es für Oberwinter keine.

Nach einem schönen Querpass von Külahcioglu war erneut Kossmann frei zur Stelle und hämmerte den Ball unhaltbar zum 4:0 für Andernach in die Maschen (62.). Und Andernach blieb dran. Zunächst scheiterte Hawel erneut an Kauert (69.), bevor Kossmann auf 5:0 für Andernach erhöhte (71.).

Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten Gäste sodann einen Gang zurück. So gelang Sonntag mit seinem Gewaltschuss aus gut 25 Metern zumindest noch das Oberwinterer 1:5 (85.).

Zeit zum Durchatmen hat die SG 99 keine. Nach dem überzeugenden Auftritt müssen die Bäckerjungen bereits am Dienstag (14.30 Uhr) daheim gegen die SG Neitersen ran. „Wir wollen gegen Neitersen die in Oberwinter gezeigte Leistung bestätigen. Wichtig für uns wird es sein, dass wir auch im kommenden Heimspiel die richtige Balance finden“, sagte Kowalski. Derweil ist Oberwinter am Mittwoch (19.30 Uhr) bei der SG Mendig/Bell gefordert.

TuS Oberwinter – SG 99 Andernach 1:5 (0:3)
TuS Oberwinter: Kauert, Jaber, Gemein, Münch, Irmgartz, Merken, Gilles, Nuhn, Saess (46. Palm), Sonntag, Kalin.

SG Andernach: Weber, Hilt (58. Urbatzka), Külahcioglu, Neunheuser, Hawel, Kossmann 75. Müller), Nix, Heider, Egorov, Begen, Kowalski (73. Zeneli).

Schiedsrichter: Hamid Rostamzada (Mayen).

Zuschauer: 220.

Tore: 0:1 Kowalski (2.), 0:2 Külahcioglu (4.), 0:3 Hawel (32.), 0:4 Kossmann (62.), 0:5 Kossmann (71.), 1:5 Sonntag (85.).

Quelle:Rhein-Zeitung

Mendig/Bell vergrößert Oberwinterer Sorgen

Mit dem ungefährdeten 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen TuS Oberwinter hat sich Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell vom neunten auf den sechsten Tabellenplatz verbessert. Für den Rivalen aus dem Rhein/Ahr-Kreis geht indes die Talfahrt weiter, inzwischen ist die Elf von Trainer Tomas Lopez vom ehedem fünften auf den 14. Rang abgerutscht und geht nach einem durchaus zufriedenstellenden Saisonstart schweren Zeiten entgegen.

Beide Teams setzten vor 190 Zuschauern im Junkers-Proff-Stadion ihre Serien fort. Während die Hausherren schon seit fünf Spieltagen ungeschlagen sind und sich in Richtung obere Tabellenhälfte bewegen, hat der Liganeuling nun seit sechs Spielen keinen Sieg mehr eingefahren und in dieser langen Zeit nur ein Remis erzielt. Und es hat den Anschein, als ob das Ende der Abwärtsspirale noch nicht erreicht sei. „Zuletzt fehlten mir neun Aktive aus unserem Kader, heute gar zehn, sodass wir mit dem letzten Aufgebot nach Mendig gefahren sind und ein 49-Jähriger neben einem 45-Jährigen von den Alten Herren auf der Bank saß“, beschrieb Lopez die derzeitige Personalnot in Oberwinter.

Am Sonntag in Mehring
Und mit dem Blick auf die nächste schwere Aufgabe beim Tabellenachten SV Mehring (Sonntag, 15 Uhr) meinte er: „Mal sehen, wer uns an der Mosel zur Verfügung steht. Da müssen wir jetzt durch. Es kommen sicherlich bessere Zeiten, wenn wir personell wieder aus dem Vollen schöpfen können. Die Saison ist ja noch lang.“

Häme vonseiten der Platzherren gab es trotz des hohen Sieges keineswegs. Im Gegenteil: Sowohl Trainer Cornel Hirt als auch Stadionsprecher Hermann Krings konnten gut nachvollziehen, wie es um die Seelenlage des Lokalrivalen bestellt sein muss. Sie haben in unterschiedlichen Funktionen ähnliche Zeiten erlebt. Hirt muss derzeit ebenfalls auf wichtige Leistungsträger verzichten und weiß, wie es ist, wenn man ständig experimentieren und in neuen Formationen auflaufen muss. Seiner Mannschaft attestierte der gebürtige Maifelder eine solide Vorstellung: „Allerdings haben wir heute keine Fußballer, sondern Krieger auf dem Kunstrasen erlebt. Wir haben den Sieg erarbeitet, und das mit einfachen Mitteln.“

Kampfbetonte Begegnung
Damit meinte Hirt vor allem die Pässe in den Rücken der TuS-Hintermannschaft, die sich erneut sehr löchrig präsentierte. Damit kreierten die Gastgeber vor allem im zweiten Spielabschnitt etliche gute Chancen, die Torquote zu erhöhen.

Mit einer kampfbetonten Begegnung hatte Hirt im Vorfeld gerechnet. Er sollte recht behalten. Obwohl die sportliche Fairness stets gewahrt blieb und der gut leitende Schiedsrichter Athanasios Fasoulas nur dreimal Gelb zeigen musste, war die Partie gekennzeichnet von vielen Unterbrechungen, die aus überzogenem Einsatz resultierten.

Den Gästen passierte es häufig, dass sie zu weit weg waren von den Gegenspielern und dann zu spät kamen. Mit zunehmender Spieldauer verschärfte sich der Eindruck, dass die Oberwinterer in großen Teilen wie gelähmt wirkten – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Das lässt sich besonders an der Entstehung der Gegentreffer ablesen.

Beim 1:0 (24.) war Marcel Berg auf der rechten Seite davongeeilt, seine scharfe Hereingabe drückte Milan Rawert nahezu ungehindert über die Torlinie. Beim 2:0 (28.) das Gleiche von der anderen Seite: Diesmal war Sebastian Mintgen der Ausgangspunkt und Damir Mrkalj der Vollstrecker. Dem schnellen Agieren der SG-Akteure hatte die TuS-Abwehr nur ungläubiges Staunen entgegenzusetzen. Beim 3:0 (57.) wechselte Mintgen vom Passgeber zum Torschützen. Eine Minute zuvor war er ungehindert auf den Torhüter zugelaufen, umkurvte ihn, um dann aus spitzem Winkel zu scheitern. Dann suchte er sich die weitaus schwierigere Variante aus und versenkte den Ball mit einem Distanzschuss im linken oberen Toreck. Völlig von der Rolle waren Torwart Benjamin Kauert und seine Vorderleute bei der Entstehung des Mendiger 4:0 (76.). Mirkalj nutzte das Missverständnis, lief alleine auf das leere Tor zu und vollendete zum Doppelpack. Mit jeweils fünf Treffern führen er und Mintgen derzeit die SG-Torschützenliste an.

Wie gefährlich die beiden für jede Hintermannschaft sein können, bewiesen sie kurz vor der Pause, als Mrkalj nach einem Mintgen-Zuckerpass nur den Außenpfosten traf. TuS-Coach Lopez wollte seiner Mannschaft trotz der erneuten deprimierenden Niederlage keinen Vorwurf machen: „Von Resignation habe ich nichts gemerkt. Wir haben es Mendig zu einfach gemacht, zu Toren zu kommen. Und selbst haben wir es nicht geschafft, mit einem vernünftigen Spielaufbau Ruhe reinzubringen.“

Die beste Zeit hatte sein Team in der ersten Viertelstunde. Die Partie wäre womöglich anders verlaufen, wenn Furkan Kalin in der siebten Minute mit seinem Heber über den Torwart erfolgreich gewesen wäre. Sebastian Sonntag verpasste am Ende das 1:4, als er mit einem Freistoß nur den Pfosten traf (85.), den anschließenden Nachschuss klärte SG-Kapitän Florian Schlich auf der Torlinie.

Pikante Aufgabe für Cornel Hirt
Und wie geht es für Mendig weiter? Am Sonntag (15 Uhr, in Altenkirchen) wartet eine pikante Aufgabe auf den Trainer. Bei der SG Neitersen war Cornel Hirt unter Vertrag, ehe er als Coach zu Saisonbeginn an die Brauerstraße wechselte. „Ich habe dort lange und gerne gearbeitet. Die neue Mannschaft hat Qualität, von der ich mich selbst schon dreimal überzeugen konnte. Dennoch kann es für uns nur heißen, drei Punkte mitzunehmen. Und vielleicht gelingt es uns sogar, wieder besseren und attraktiveren Fußball zu spielen.“

SG Eintracht Mendig/Bell: Nett, Wirths, Strahl, Berg, Schlich, Jenke (81. Celik), Akwapay, Bianco, Mintgen (72. Tiede), Mrkalj (79. Schmitz), Rawert.

TuS Oberwinter: Kauert, Dogan, Brötz, Irmgartz, Merken, Kalin, F. Gilles, Nuhn, Saess, Sonntag, Palm.

Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück).

Zuschauer: 190.

Tore: 1:0 Rawert (24.), 2:0 Mrkalj (27.), 3:0 Mintgen (58.) 4:0 Mrkalj (77.).

Quelle. Rhein-Zeitung

Dieser Sieg kam zur rechten Zeit für den Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter. Der Aufsteiger meldet sich mit einem überzeugenden 3:0 (3:0)-Auswärtssieg beim SV Mehring eindrucksvoll zurück und beendet damit eine Ergebniskrise, die das Team gefährlich nahe an die Abstiegszone gespült hatte.

Große Hoffnungen hatte sich Trainer Tomas Lopez vor dem zweiten Spiel auf fremdem Boden innerhalb von wenigen Tagen nicht gemacht. Das 0:4 beim Lokalrivalen SG Eintracht Mendig/Bell lag ihm noch schwer im Magen. Und das nicht nur, weil man personell auf dem Zahnfleisch ging, sondern auch wegen der Art und Weise, wie man an der Brauerstraße aufgetreten war.

Das alles sollte sich quasi über Nacht ändern. Denn auf der Mehringer Lay präsentierten sich seine Mannschaft als funktionierende Einheit, in der jeder für jeden kämpfte und ein riesiges Laufpensum hinlegte. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, schwärmte Fußball-Abteilungsleiter Helmut Born wenige Minuten nach dem Abpfiff. „Wir haben während der 90 Minuten nur drei Torschüsse der Platzherren zugelassen. Und selbst in der zweiten Hälfte, in der sie kommen mussten, haben sie sich keine nennenswerte Torchance herausgespielt.“

Lopez stieß ins gleiche Horn: „Wir haben heute gut gearbeitet – gegen und mit dem Ball. Zudem hat die Defensive gut gestanden. Endlich konnten wir selbst mal früh in Führung gehen. Das sorgte für jenes Selbstbewusstsein, das uns zuletzt gefehlt hat.“ Gefehlt hatten in Mendig auch jene Spieler, die maßgeblich in Mehring am Erfolgserlebnis beteiligt waren: Fabian Groß, der wegen Urlaub fehlte, und Paul Gemein, der krankheitsbedingt an der Brauerstraße schmerzlich vermisst wurde, sorgten mit ihren Treffern zum 1:0 (20.) und 3:0 (43.) mit dafür, dass die Partie schon zur Pause vorentschieden war. Auch Mirco Koll, der wieder im Aufgebot stand, steuerte seinen Anteil bei und erzielte das zwischenzeitliche 2:0 (25.).

Die Bilanz hätte noch deutlich besser ausfallen können, wenn die Chancen im zweiten Durchgang genutzt worden wären. Vor allem die Top-Gelegenheit nach einer Stunde, als Mehrings Nico Kieren die Notbremse gezogen und dafür die Rote Karte gesehen hatte. Den fälligen Foulelfmeter jagte der ansonsten so sichere Strafstoßschütze Gemein in die Wolken. Das aber konnten die Grün-Weißen angesichts ihrer Dominanz gut verkraften. Die auf neun Positionen neu formierte TuS-Elf brachte das 3:0 ungefährdet über die Distanz.

Wie wichtig dieser Sieg war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Bei einer erneuten Niederlage wäre Oberwinter auf den 16. und damit auf einen Abstiegsrang abgerutscht. So aber haben die Rheinstädter wieder Anschluss gefunden ans Mittelfeld. hjs

TuS Oberwinter: Kauert, Münch, Koll, Brötz (88. Saess), Irmgartz, Merken, F. Gilles, Nuhn, Sonntag, Gemein, Groß.

Quelle:Rhein-Zeitung

Wieder kein Sieg, wieder kein Dreier und das Warten auf den erlösenden Befreiungsschlag geht weiter. Zumindest das Wetter spielte mit. Ein goldener Herbsttag mit reichlich Sonne und Wärme – lockte knapp 100 Zuschauer zum viertletzten Heimspiel des Jahres. Stark auch die ersten Minuten in den heimischen Farben. Tarforst begann druckvoll und mit vollem Elan – fand aber zunächst kein Durchkommen an einer eng stehenden rheinischen Abwehr. Oberwinter bis dato chancenlos – bekleckerte sich aber auch spielerisch keineswegs mit Ruhm. Es spielte nur der FSV und das ziemlich rasant. Gute Akzente – am Ende jedoch ohne Erfolg, fehlte im Abschluss wieder einmal Fortuna. Nach zehn Minuten dann der erste Schock für den Platzhirsch – als Oberwinter mit dem ersten Angriff und dem ersten Torschuss – überraschend die 0:1-Führung aus dem Hut zauberte. Jonas Jaber reihte sich in die noch jungfräuliche Torschützenliste ein – großer Jubel bei den Gästen, Schockstarre dagegen bei den Hausherren. Das überraschende Führungstor erwies sich als Knackpunkt. Die Folgeminuten zum schnellen Vergessen – lief Tarforst heiter bis wolkig, dem ärgerlichen Rückstand hinterher. Spielerisch klappte es wenig bis kaum. Viele Ballverluste aus der Tarforster Prägung – wurde die große Verunsicherung wieder einmal aufs Neue geweckt. Oberwinter nun deutlich im Aufwind. Verpassten die Gäste sogar nun mehrmals das 0:2 – Dusel und Glück beim FSV, der sich nur schwer vom Gegentreffer erholte. Kurz vor der Pause dann ein weiterer Rückschlag – als der Unparteiische dem rheinischen TuS einen Foulelfmeter zusprach. Paul Gemein trat den Strafstoß an und verwandelte ihn schließlich mühelos zum 0:2 (40.).

Nach Wiederanpfiff hoffte man nun auf die Wende. Tarforst wieder in der Spur und rasant zugleich – gelang Jason Thayaparan nach einer Stunde demzufolge auch der 1:2-Anschlusstreffer (60.). Eine Minute später fiel sogar fast der Ausgleich – als Nicola Rigoni via Kopfball nur um Haaresbreite scheiterte. Im Endspurt ließen die Trierer Höhenkicker dann doch noch einmal Hoffnung und Spannung aufkeimen – als Jan Weber einen Foulelfmeter im Nachschuss zum 2:2 verwandelte (75.). Die Schlussminuten gehörten dem FSV. Alles nach vorne und geballte Offensiv-Power, hoffte man nun irgendwie den Siegtreffer noch zu landen. Drei Minuten extra ließ Schiedsrichter Philipp Michels nachspielen – ehe er die Punktteilung schließlich besiegelte. Ein Unentschieden mit gemischten Gefühlen. Für die eigenen Vorsätze zu wenig, mit Blick auf den gesamten Spielverlauf aber gerecht.

„Spielerisch kann und werde ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben heute wieder einmal eine tolle Leistung geboten bekommen, mit der wir uns letztendlich aber nicht mit einem Sieg belohnen konnten. Natürlich sind wir mit dem Ziel zu gewinnen in dieses Spiel gegangen. Betrachten wir nur die Erwartungshaltung vor dem Spiel, ist das Remis wirklich für uns zu wenig. Legen wir aber den kompletten Spielverlauf in den Fokus, können wir mit dem Unentschieden unterm Strich sehr zufrieden ein. Immerhin konnten wir einen 0:2-Rückstand zum 2:2 egalisieren. Zudem haben wir die zweite Hälfte glasklar dominiert. Eine Leistung auf die wir aufbauen müssen – um uns dann auch endlich mit einem Sieg zu belohnen“, resümierte Chef-Trainer Christian Esch.

Quelle: www.fsv-trier-tarforst.de geschrieben von André Mergener

Der TuS Oberwinter hat seine Talfahrt in der Fußball-Rheinlandliga nicht stoppen können. Die Elf von Trainer Tomas Lopez unterlag im Bandorfer Tal dem TSV Emmelshausen mit 0:3 (0:0) und kassierte damit bereits die dritte Pleite in Folge.

Der leidenschaftliche Auftritt des Tabellen-16. Oberwinter gegen den wiedererstarkten Spitzenreiter war allerdings ein eindrucksvolles Zeichen. Zwei Tore habe man Emmelshausen durch individuelle Fehler geschenkt, keines habe in der Luft gelegen, nach dem ersten Treffer sei das Spiel gekippt, so Lopez: „Danach war’s für uns einfach zu schwer zurückzukommen. Mit vielen Phasen der Partie bin ich aber mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden, sie hat alles versucht. Lernen müssen wir allerdings, konsequenter zu agieren.“

Auch TSV-Trainer Julian Feit zeigte sich zufrieden: „Über 90 Minuten gesehen, war es ein absolut verdienter Sieg.“ Marcel Christ (60., 68., Foulelfmeter) und Luca Wolf (79.) erzielten die Tore für die Gäste.

Emmelshausen war von Beginn an bemüht, Druck auszuüben. Die hoch stehende Defensive präsentierte sich zweikampfstark, und nach Balleroberung ging sogleich die Post ab. Die Hunsrücker ließen den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen, zumal Oberwinter nervös agierte und kaum einmal zu einem geordneten Spielaufbau kam. Auf der anderen Seite spielte der Spitzenreiter seine Möglichkeiten aber auch nicht konsequent aus.

Nach einem weiten Pass von Nils Bast verfehlte Tobias Lenz (8.) aus kurzer Distanz das anvisierte Ziel, bevor Dustin Vogt nach dem sehenswerten Zuspiel von Lenz gleich zweimal am glänzend reagierenden Oberwinterer Schlussmann Benjamin Kauert scheiterte (16., 23.). Emmelshausen hielt die Schlagzahl hoch. Sascha Hachenthal (31.) und drei Minuten später Christ verpassten die Führung für die Gäste. „Unser einziges Manko war die Chancenverwertung“, resümierte Feit später. Die Angriffsbemühungen der Hausherren beschränkten sich derweil zumeist auf lange nach vorn geschlagene Bälle. Mehr als ein Warnschuss von Sebastian Sonntag (28.), den der annähernd beschäftigungslose TSV-Keeper Jonas Börsch gekonnt entschärfte, kam vom TuS offensiv in den ersten 45 Minuten nicht. „Unser Positionsspiel war nicht präzise“, monierte der TuS-Trainer.

Für Oberwinter ließ sich der zweite Durchgang besser an: Tim Palm kam zur ersten Chance aus dem Spiel heraus, scheiterte allerdings am aufmerksamen Schlussmann Börsch (48.). Emmelshausen hatte urplötzlich Probleme, spielerisch wieder in die Partie zurückzufinden. Nach einem krassen Abwehrfehler von Jonas Bersch war Oberwinter somit auf dem besten Weg, in Führung zu gehen. Frei vor Keeper Börsch ließ Fabian Groß in aussichtsreicher Position eine gute Gelegenheit überhastet aus (57.).

In der Folgezeit bestimmte aber wieder Emmelshausen die Szene, bevor die Partie bei nasskaltem Novemberwetter noch richtig Fahrt aufnahm. Der eigentlich gut aufgelegte Oberwinterer Schlussmann Kauert spielte dabei die entscheidende Rolle. Er wollte es bei einem Abstoß wohl zu kunstvoll machen. Anstatt den Ball humorlos weit ins Spielfeld zu befördern, versuchte es Kauert mit einem kurzen Lupfer in die Füße von Christ. Der Emmelshausener Offensivmann nahm das Geschenk dankend an und erzielte aus kurzer Entfernung das 1:0 (60.). Die Zeit der Torlosigkeit war damit vorbei. „Wir machen immer wieder Geschenke“, klagte TuS-Trainer Lopez. Nur sieben Minuten später leistete sich Kauert den nächsten Fehltritt. Nach einem Emmelshausener Konter holte er Fabian Nass im Strafraum von den Beinen. Die Strafe folgte auf dem Fuß. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christ sicher zum 2:0. Emmelshausen blieb die zielstrebigere Mannschaft, verpasste es aber zunächst durch Martin Weber (70.) und Lenz (73.) nachzulegen. Aus dem Getümmel heraus setzte Wolf mit dem 3:0 dann noch den Schlusspunkt (79.).

TuS Oberwinter – TSV Emmelshausen 0:3 (0:0)
TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Groß, Palm (73. Enke), Gemein, Brötz, Schweigert, Nuhn, Sonntag, Kalin (84.), Thünker (71. Jaber).

TSV Emmelshausen: Börsch, Wolf, Kowalski-Habere, Bast, Christ (84. Aliqkai), Lenz, Vogt (76. Kurt), Bersch, Nass (71. Peters), Weber, Hachenthal.

Schiedsrichter: Fabian Schneider (Grafschaft).

Zuschauer: 100.

Tore: 0:1, 0:2 Christ (60., 67., Foulelfmeter), 0:3 Wolf (79.).

Quelle:Rhein-Zeitung

Oberwinter trifft nur den Pfosten, Eisbachtal ins Tor

Die Hoffnungen zum Rückrundenbeginn in die Fußball-Rheinlandliga waren groß beim TuS Oberwinter. Doch es hat die dritte Liga-Niederlage in Serie gegeben. In einer mäßigen Partie hat die Elf von Tomas Lopez gegen den Tabellenzweiten Spfr Eisbachtal mit dem 0:3 (0:1) die elfte Saisonniederlage erlitten. Doch fast noch schlimmer als das Ergebnis selbst war die Art und Weise, wie die Mannschaft verlor.

Die Gastgeber hatten sich von den keineswegs kampfstarken Eisbachtalern überrumpeln lassen, und sie waren auch spielerisch unterlegen. „Ich kann meiner Mannschaft aber bestimmt keinen Vorwurf machen. Eisbachtal war zwar die spielerisch bessere Mannschaft, wir hatten dafür die klareren Chancen“, urteilte Lopez und ergänzte: „Es ist einfach mal wieder unglücklich für uns gelaufen.“

Mit dem Ergebnis zeigte sich der Eisbachtaler Trainer Marco Reifenscheidt allemal zufrieden, doch schränkte er ein: „Die erste Halbzeit hat mir gar nicht gefallen. Da haben wir viel zu viele Fehler gemacht. Erst nach dem Seitenwechsel haben wir die Räume genutzt, die uns dann auch den Sieg einbrachten. Im Moment geht’s eben für uns nur darum, Punkte zu holen bis zur Winterpause.“

Beide Mannschaften begannen ambitioniert und recht körperbetont. Vor 80 Zuschauern spielte Oberwinter in der ersten Viertelstunde auch mutig und machte viel Betrieb in der Hälfte der Sportfreunde. Und so hatten die nervös und zu zögerlich agierenden Eisbachtaler dann auch richtig Dusel, als Paul Gemein (9.) vom rechten Strafraumeck knallhart nur den Pfosten traf. In der Phase waren die Gäste sichtlich damit beschäftigt, sich gegen die druckvoll und aggressiv aufspielenden Gastgeber im Zaum zu halten und selbst nach vorn zu kommen.

Nur selten schafften es die Sportfreunde, die Oberwinterer Defensivreihe über die Außenbahnen auch nur im Ansatz auszuhebeln. Zu oft fehlte den Eisbachtalern der letzte Pass. Einzige Chancen für die Gäste waren zwei Schüsse von Robin Noppe (19., 29.) aus kurzer Distanz, die Benjamin Kauert im TuS-Tor vor keinerlei Probleme stellten.

Derweil ließen die Hausherren in nicht wenigen Szenen deutliche Schwächen im Spielaufbau erkennen. So brachten sie sich mit Abspielfehlern in der Vorwärtsbewegung selbst in Verlegenheit. Auf der anderen Seite wirkten die Gäste mit zunehmender Spieldauer in den Zweikämpfen präsenter. Die Sportfreunde standen enger an den Gegenspielern, schalteten bei Ballgewinn schneller um und drängten Oberwinter mehr und mehr in die Dauerdefensive. Zunächst scheiterte Lukas Reitz (36.) mit einem Gewaltschuss am reaktionsschnellen Schlussmann Kauert. Die Führung fiel dann allerdings etwas schmeichelhaft für die Gäste. Eine Flanke von rechts fand den freien Moritz Hannappel im Strafraum. Ein Haken, und der Eisbachtaler Stürmer spitzelte den Ball vorbei an Kauert zum 1:0 ins Tor (38.). Von nun an spielten nur noch die Gäste. Und es hätte für die Hausherren nach einem schlimmen Ballverlust von Mirco Koll noch schlimmer kommen können. Nach einem schönen Querpass von Masaya Omotezako jagte Lukas Reitz (41.) aus sieben Metern den Ball direkt in die Arme von Kauert, bevor Hannappel (43.) mit einem Schussversuch aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen Torwart scheiterte.

Nach der Pause verpasste Oberwinter den Ausgleich, als Mirco Koll nur das Aluminium traf (48.), das dem TuS erneut im Weg stand. „Uns fehlt einfach zurzeit das nötige Quäntchen Glück“, haderte Lopez später. Kurz darauf dann Jubel auf der Gegenseite: Schiedsrichter Robert Depken hatte nach einem Foul von Koll an Hannappel auf Strafstoß entschieden, den Manuel Haberzettl zum 2:0 nutzte (64.).

Für Oberwinter gab‘s keine Zeit zum Verschnaufen: Immer wieder setzten die Eisbachtaler zu gefährlichen Kontern an, sie spielten die schnellen Gegenstöße aber gegen die müder werdenden Oberwinterer aber nicht konsequent zu Ende. So scheiterten der eingewechselte Marvin Heibel (75.) und Hannappel am Oberwinterer Schlussmann Kauert (79.). Schließlich machte Hannappel dann aber doch den Deckel drauf und sorgte für den 3:0-Endstand (83.). Horst Bach

TuS Oberwinter – Spfr Eisbachtal 0:3 (0:1)
TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Groß (70. Thünker), Palm, Gemein, Brötz (72. Enke), Schweigert, Irmgartz, Merken, Nuhn, Kalin (39. Dogan).

Spfr Eisbachtal: Erbse, Müller, Kleinmann, Schuth, Haberzettl, Omotezako, Reitz (66. Lima), Ernet, Noppe (84. Dietz), M. Hannappel, Stahlhofen (73. Heibel).

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz).

Zuschauer: 80.

Tor: 0:1 Hannappel (38.), 0:2 Haberzettl (64., Foulelfmeter), 0:3 Hannappel (81.).

Quelle: Rhein – Zeitung

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hat der Tabellenfünfte SG Ellscheid/Strohn/ Steiningen/Udler/Gillenfeld auf dem Kunstrasen in Strohn den Drittletzten TuS Oberwinter zum Aufsteigerduell in der Fußball-Rheinlandliga empfangen. Und ähnlich frostig war die Stimmungslage am Ende auch bei den Gästen, die beim 0:3 (0:1) nicht die erhoffte Wende schafften.

Die Heimelf brachte dem Gast vom Rhein damit die vierte Niederlage in Folge bei und sorgte dafür, dass die Abstiegsängste nicht geringer wurden. TuS-Trainer Tomas Lopez zeigte sich nach der Partie geknickt und sagte: „Das ist richtig dumm gelaufen. Da bekommst du gleich nach Beginn durch einen eigentlich ganz harmlosen Ball das Tor zum 0:1, und selbst machst du die besten Dinger nicht rein. So kannst du nicht gewinnen.“

70 Sekunden waren erst gespielt, da lag seine Elf schon mit 0:1 zurück (2.). Es war eher ein gemütlicher Klickerball, den David Grommes zentral aus gut 20 Metern in Richtung Gästetor abgesetzt hatte, der aber zu Verwunderung aller irgendwie an Torwart Benjamin Kauer vorbei ins Tor holperte. Der Torwart sah dabei nicht gut aus – eine kalte Dusche bei eisigen Temperaturen.

Ein Beginn, den sich Oberwinter ganz anders vorgestellt hatte. Danach entwickelte sich eine Partie auf eher mäßigem Niveau. Der Gast hatte zwar viel Ballbesitz, leistete sich aber einfach zu viele Fehler, ungenaue Zuspiele und unnötige Ballverluste, die den Offensivdrang immer wieder verkümmern ließen. Aber auch der Gastgeber wirkte vor der Pause nicht immer hellwach. In der 20. Minute zeigte der TuS den ersten sehenswerten Angriff, Mirco Koll agierte aber zu zögerlich im Abschluss. Sechs Minuten später kam er dann zu einer hochkarätigen Möglichkeit, als er völlig frei stehend nur wenige Meter vor dem Tor den Ball erhielt und ihn mit einem Rückzieher über den Kasten fabrizierte. Er hätte auch alle Zeit für einen besseren Abschluss gehabt. Großchance leichtfertig vertan (26.).

Es folgte die stärkste Oberwinterer Phase, letztendlich fehlte aber der wirkliche Drang zum Tor. Auf der anderen Seite schaffte es Ellscheid aber auch nicht, seine Angriffe sauber auszuspielen. Fast mit dem Pausenpfiff hatte der Gast erneut einen Hochkaräter. Diesmal stand Björn Thünker allein vor dem Ellscheider Tor und versuchte es mit einem Hackentrick, der aber gründlich misslang (45.). Nach Wiederanpfiff zogen die Ellscheider das Tempo an und brauchten lediglich zehn Minuten, um die Partie zu entscheiden. Markus Boss schnappte sich über links einen abgewehrten Ball, hielt einfach mal drauf – und es stand 2:0 (53.). Kurz darauf bediente der Torschütze seinen Mitspieler Sebastian Dax, dessen ersten Versuch Kauer noch glänzend pariert, gegen dessen Nachschuss er aber keine Chance mehr hatte (55.).

Danach war von Oberwinter kaum noch etwas zu sehen. So kam nie der Gedanke auf, dass sich noch etwas tun könnte. Dafür hatte Ellscheid noch die Chancen für ein besseres Ergebnis. Zuerst fehlte bei einem Lupfer von Markus Schmitz nicht viel (63.), dann traf Boos nur den Pfosten (67.), und ein Kopfball von Julien Augarde ging nur knapp über das Tor (74.).

SG-Trainer Niklas Wagner war zufrieden: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Auch wenn wir in der ersten Hälfte den Faden etwas verloren hatten, lief es nach der Pause wieder gut. Ich bin vor allem über die Null hinten froh.“

Der TuS Oberwinter hat nun gleich am Mittwoch die Gelegenheit, den Abstand zum rettenden Ufer zu verkürzen. Auf dem Programm steht für den Drittletzten ab 20 Uhr das Nachholspiel beim Schlusslicht SV Windhagen. Alfons Benz

SG Ellscheid – TuS Oberwinter 3:0 (1:0)
SG Ellscheid: Neisius, Gräfen, Augarde, P. Schmitz, Kaufmann (80. Marinus), Michels, Schon, Grommes (85. Land), M. Schmitz, Dax (85. Ring), Boos.

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Gemein, Brötz (36. Enke), Münch, Schweigert, Irmgartz, Merken, Nuhn (58. Palm), Sonntag, Thünker.

Schiedsrichter: Thomas Haus (Wilsecker).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Grommes (2.), 2:0 Boos (53.), 3:0 Dax (55.).

Quelle:Rhein-Zeitung

SV Windhagen hat beim 1:1 im Kellerduell gegen den TuS Oberwinter jede Menge Dusel

In der Fußball-Rheinlandliga hat der Tabellenletzte SV Windhagen das Nachholspiel zweier stark abstiegsgefährdeter Kellerkinder gegen den Drittletzten TuS Oberwinter am Mittwochabend nicht gewinnen können.

Vor 80 Zuschauern hatte das Team des neuen Windhagener Trainers Lothar Paulsen gegen den Aufsteiger jede Menge Glück, den Platz nicht als Verlierer verlassen zu müssen. Das 1:1 (0:0) nützt den Gästen weit mehr als den Windhagenern, die sich aber wenigstens schon mal auf den vorletzten Tabellenplatz verbesserten.

Die Westerwälder starteten, als wollten sie in wenigen Minuten alles das nachholen, was sie zuvor in den meisten ihrer zuvor 18 Ligaspiele in dieser Saison verpasst hatten: Mit unbedingtem Siegeswillen Torchancen herausspielen, um zu drei Punkten zu kommen. Hauptakteur in dieser Zeit war Matthias Metzen, der auf der rechten Angriffsseite die Oberwinterer Abwehr mehrfach alt aussehen ließ. In der achten Minute passte Metzen nach seiner ersten guten Aktion scharf nach innen. Oberwinters Muhammed Dogan fälschte den Ball ins eigene Tor ab. Doch die junge Schiedsrichterin Christina Hehn gab den Treffer nicht, sie hatte zuvor Roman Borschel bei Metzens Pass im Abseits gesehen und abgepfiffen.

Vier Minuten später verpassten gleich zwei Mitspieler die nächste starke Vorarbeit des SVW-Torjägers Metzen. Und in der 15. Minute spielte Metzen Pawel Klos mustergültig frei, doch der Ex-Roßbacher Oberligaspieler verzog den Ball am linken Pfosten vorbei.

Danach war der Anfangsschwung der Heimmannschaft jedoch weg, das Niveau des Spiels wurde schwächer. Oberwinter hatte in der 28. Minute durch Björn Thünker eine Halbchance, doch Windhagens Torwart Julian Schmitz lenkte Thünkers Schlenzer zur Ecke ab. In den letzten zehn Minuten vor der Pause banden die Gäste vom Rhein Windhagen in der eigenen Hälfte, Chancen sprangen dabei aber nicht heraus.

Nach dem Wechsel waren die TuS-Spieler aktiver und spielfreudiger, Windhagen lauerte hingegen überwiegend auf Kontersituationen. Das sollte sich rächen. In der 68. Minute flog ein lang geschlagener Ball in den Strafraum der Heimmannschaft. Der gerade eingewechselte Tim Palm knallte die Kugel bei seiner ersten Aktion an die Unterkante der Latte. Thomas Enke hatte aufgepasst und köpfte den Abpraller aus einem Meter Torentfernung zum 0:1 ein.

Enke hätte in der 73. Minute fast schon alles machen können, ja müssen, als er per Kopfball die Chance zum 0:2 vergab. Julian Schmitz hielt Windhagen mit einer glänzenden Parade im Spiel. Und es kam noch besser: Als Metzen vier Minuten später auf der Gegenseite köpfte, fälschte der TuS-Spieler Mirco Koll den Ball zum 1:1-Ausgleich ins eigene Tor ab.

Enke musste Oberwinter danach allein noch zu einem klaren Erfolg schießen. Zwei Mal reagierte Schmitz gegen den TuS-Angreifer prächtig, in der 90. Minute klatschte ein Enke-Kopfball an die Latte und in der 91. Minute schob derselbe Spieler den Ball völlig frei aus drei Metern neben das Tor.

Paulsen war nach dem Spiel ehrlich in seiner Analyse: „Wir hatten heute den Papst in der Tasche. Für ein Abstiegsduell war das viel zu wenig, was wir gezeigt haben.“ Sein Kollege Thomas Lopez ärgerte sich: „Wir haben zwei Punkte verschenkt. Nach der 25. Minute haben wir das Spiel dominiert, waren klar besser und hatten eine Vielzahl an klaren Torchancen.“

Ludwig Velten/Christoph Hansen

SV Windhagen – TuS Oberwinter 1:1 (0:0)
SV Windhagen: Schmitz – Heßler, Krist, Alexander Alt, Brandt – Pehlivan, Siljkovic, Klos (67. Grau), Zent – Metzen, Borschel.

TuS Oberwinter: Kauert – Irmgartz, Merken, Koll, Dogan – Groß (88. Münch), Sonntag, Gemein, Schweigert – Thünker (68. Palm), Enke.

Schiedsrichterin: Christina Hehn (Vallendar).

Zuschauer: 80.

Quelle: Rhein – Zeitung

SV Windhagen hat beim 1:1 im Kellerduell gegen den TuS Oberwinter jede Menge Dusel

In der Fußball-Rheinlandliga hat der Tabellenletzte SV Windhagen das Nachholspiel zweier stark abstiegsgefährdeter Kellerkinder gegen den Drittletzten TuS Oberwinter am Mittwochabend nicht gewinnen können.

Vor 80 Zuschauern hatte das Team des neuen Windhagener Trainers Lothar Paulsen gegen den Aufsteiger jede Menge Glück, den Platz nicht als Verlierer verlassen zu müssen. Das 1:1 (0:0) nützt den Gästen weit mehr als den Windhagenern, die sich aber wenigstens schon mal auf den vorletzten Tabellenplatz verbesserten.

Die Westerwälder starteten, als wollten sie in wenigen Minuten alles das nachholen, was sie zuvor in den meisten ihrer zuvor 18 Ligaspiele in dieser Saison verpasst hatten: Mit unbedingtem Siegeswillen Torchancen herausspielen, um zu drei Punkten zu kommen. Hauptakteur in dieser Zeit war Matthias Metzen, der auf der rechten Angriffsseite die Oberwinterer Abwehr mehrfach alt aussehen ließ. In der achten Minute passte Metzen nach seiner ersten guten Aktion scharf nach innen. Oberwinters Muhammed Dogan fälschte den Ball ins eigene Tor ab. Doch die junge Schiedsrichterin Christina Hehn gab den Treffer nicht, sie hatte zuvor Roman Borschel bei Metzens Pass im Abseits gesehen und abgepfiffen.

Vier Minuten später verpassten gleich zwei Mitspieler die nächste starke Vorarbeit des SVW-Torjägers Metzen. Und in der 15. Minute spielte Metzen Pawel Klos mustergültig frei, doch der Ex-Roßbacher Oberligaspieler verzog den Ball am linken Pfosten vorbei.

Danach war der Anfangsschwung der Heimmannschaft jedoch weg, das Niveau des Spiels wurde schwächer. Oberwinter hatte in der 28. Minute durch Björn Thünker eine Halbchance, doch Windhagens Torwart Julian Schmitz lenkte Thünkers Schlenzer zur Ecke ab. In den letzten zehn Minuten vor der Pause banden die Gäste vom Rhein Windhagen in der eigenen Hälfte, Chancen sprangen dabei aber nicht heraus.

Nach dem Wechsel waren die TuS-Spieler aktiver und spielfreudiger, Windhagen lauerte hingegen überwiegend auf Kontersituationen. Das sollte sich rächen. In der 68. Minute flog ein lang geschlagener Ball in den Strafraum der Heimmannschaft. Der gerade eingewechselte Tim Palm knallte die Kugel bei seiner ersten Aktion an die Unterkante der Latte. Thomas Enke hatte aufgepasst und köpfte den Abpraller aus einem Meter Torentfernung zum 0:1 ein.

Enke hätte in der 73. Minute fast schon alles machen können, ja müssen, als er per Kopfball die Chance zum 0:2 vergab. Julian Schmitz hielt Windhagen mit einer glänzenden Parade im Spiel. Und es kam noch besser: Als Metzen vier Minuten später auf der Gegenseite köpfte, fälschte der TuS-Spieler Mirco Koll den Ball zum 1:1-Ausgleich ins eigene Tor ab.

Enke musste Oberwinter danach allein noch zu einem klaren Erfolg schießen. Zwei Mal reagierte Schmitz gegen den TuS-Angreifer prächtig, in der 90. Minute klatschte ein Enke-Kopfball an die Latte und in der 91. Minute schob derselbe Spieler den Ball völlig frei aus drei Metern neben das Tor.

Paulsen war nach dem Spiel ehrlich in seiner Analyse: „Wir hatten heute den Papst in der Tasche. Für ein Abstiegsduell war das viel zu wenig, was wir gezeigt haben.“ Sein Kollege Thomas Lopez ärgerte sich: „Wir haben zwei Punkte verschenkt. Nach der 25. Minute haben wir das Spiel dominiert, waren klar besser und hatten eine Vielzahl an klaren Torchancen.“

Ludwig Velten/Christoph Hansen

SV Windhagen – TuS Oberwinter 1:1 (0:0)
SV Windhagen: Schmitz – Heßler, Krist, Alexander Alt, Brandt – Pehlivan, Siljkovic, Klos (67. Grau), Zent – Metzen, Borschel.

TuS Oberwinter: Kauert – Irmgartz, Merken, Koll, Dogan – Groß (88. Münch), Sonntag, Gemein, Schweigert – Thünker (68. Palm), Enke.

Schiedsrichterin: Christina Hehn (Vallendar).

Zuschauer: 80.

Quelle: Rhein – Zeitung

Halbzeitfazit: A-Ligist Niederroßbach tritt so selbstbewusst auf, wie es die Fans schon im Viertelfinale gegen Eisbachtal gesehen haben. Von der ersten Minute an setzten die Westerwälder den Gast aus Oberwinter unter Druck und erarbeiteten sich einige Chancen. Auch Hochkaräter. Das Tor durch David Quandel war überfällig, die Führung hätte schon zur Pause deutlicher ausfallen können.

 

Und Abpfiff! Niederroßbach schlägt Oberwinter 2:0 und steht im Finale des Rheinlandpokals!

Niederroßbachs Höhenflug führt ins Pokalfinale

Niederroßbach. Die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain hat tatsächlich den Einzug ins Finale des Fußball-Rheinlandpokals geschafft: Am Mittwochabend bezwangen die Kombinierten den Mitte-Bezirksligisten TuS Oberwinter verdientermaßen mit 2:0 (1:0).

Der gastgebende A-Ligist begann vor der ordentlichen Kulisse von immerhin 873 frierenden Zuschauern furios. Das Einzige, was der Elf von Trainer Nihad Mujakic fehlte, war ein Tor. Chancen für einen schnellen Vorsprung waren auf Seiten des ungeschlagenen Spitzenreiters der A-Klasse Westerwald/Sieg genügend vorhanden. Zunächst hatte der Gast nach einem verunglückten Abschlag von Torwart Benjamin Kauert Glück, dass Mario Pavelic gerade noch von einem TuS-Verteidiger abgelaufen werden konnte. Kurz darauf zog Pavelic einfach mal von der Mittellinie ab, Kauert klärte zur Ecke (5.). Dann stand Oberwinters Schlussmann bei einem Freistoß Kristijan Goliks wieder im Brennpunkt, bestand aber auch diese Prüfung (7.).

Wer war hier A-Ligist und wer kickt in der Bezirksliga? Zu erkennen war das in der Anfangsphase beileibe nicht. Die nächste SG-Gelegenheit verbuchte erneut Golik, dessen Abschluss von der Strafraumgrenze sich jedoch als zu harmlos erwies (12.). Dann flog ein von Pavelic getretener Ball um Haaresbreite über den Kasten des Bezirksligisten. Während Mujakic weiter Druck forderte, ordnete sein Oberwinterer Kollege Tomas Lopez seinen Leuten an, endlich näher an ihren Gegenspielern zu stehen. Bei den Rheinländern ging bis dahin nicht viel und wenn, dann war Jonas Jaber über die rechte Seite flott unterwegs.

Dann aber war es so weit: David Quandel brach über die rechte Seite durch, zog in den Strafraum und überwand den herauseilenden TuS-Keeper Kauert (38.) – die ebenso überfällige wie verdiente Führung der zwar klassentieferen, aber erneut respektlos aufspielenden Hausherren.

Zwar kamen die in grün gedressten Bezirksligisten aus Oberwinter nach neuen Anweisungen ihres Coaches Lopez verbessert aus der warmen Kabine in die klirrende Kälte zurück, SG-Torhüter Stefan Schalles erlebte aber weiter einen recht ruhigen Abend.

Die spielbestimmende Mannschaft blieben die Einheimischen. Kauert rettete im eins-gegen-eins gegen Pavelic, der von Oleg Bese geschickt bedient worden war (47.). Mujakic ärgerte sich: „Wenn wir das 2:0 machen, müssen sie aufmachen.“

Dies schien den langjährigen Rheinlandligisten vom Rhein aufgerüttelt zu haben, der TuS näherte sich in der Folge häufiger dem Kasten der Westerwälder an. „Weiter arbeiten, Jungs“, witterte Lopez am späten Abend nochmals Morgenluft. Dann fiel fast der Ausgleich, doch Tim Palm verzog nach einem leichtsinnigen Fehler in der Hintermannschaft der SG (72.) – da war kollektives Durchatmen bei Mujakic und Co. angesagt. Palm ließ kurz danach auch den nächsten Hochkaräter ungenutzt (75.).

Die Minuten verrannen, SG-Abwehr-Chef Zvonko Juranovic bekam mit seinen Nebenleuten den Laden wieder in den Griff. Und dann schlug der A-Ligist erneut zu und versetzte den Oberwinterern den Garaus. Quandel (wer sonst?) blieb eiskalt wie eine Hundeschnauze, überlupfte Kauert und erhöhte damit gefühlvoll auf 2:0 (89.) – das war natürlich die Entscheidung. Wenig später pfiff Schiri Zimmer ab – der nächste Husarenstreich der SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain war tatsächlich perfekt.

TuS-Trainer Lopez war natürlich maßlos enttäuscht: „Wir haben insgesamt zu wenig getan und uns für ein Halbfinale nicht genug gewehrt. In der zweiten Halbzeit hätten wir die beiden Mega-Chancen nutzen müssen. Das war heute eben der Unterschied: Quandel macht aus zwei Gelegenheiten zwei Buden, wir lassen die Dinger liegen. Wäre uns der Ausgleich gelungen, wären wir sicher körperlich überlegen gewesen.“

Nihad Mujakic war sichtlich gerührt und gab mit stockender Stimme zu Protokoll: „Ich bin überwältigt, wie sich unsere Jungs für ihren großen Traum zerrissen haben. Wir waren meiner Meinung nach die klar bessere Mannschaft, hatten in der Schlussphase aber auch etwas Glück, dass nicht das 1:1 fällt. Das wäre nach dem Spielverlauf nicht gerechtfertigt gewesen. Mario Pavelic macht viele Meter und schafft Räume. Und David Quandel ist eben die coole Sau, die vorne die Dinger reinmacht.“

Im Finale trifft die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain dann auf den Sieger der Partie des Oberligisten FSV Salmrohr gegen den Regionalligisten Eintracht Trier, Mujakics Ex-Klub, die sich erst am Mittwoch, 20. April, im Salmtal duellieren. Der restliche Mittwochabend in Niederroßbach war nur noch grenzenloser Jubel. Das SG-Team und die begeisterten Zuschauer feierten ausgelassen auf dem Platz. Sie sangen vom Finale und stimmten sogar an: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…“

Niederroßbach/Emmerichenhain: Schalles – Kolb, Juranovic, Haas, Sarholz (85. Hensel) – Bese (79. Rexhaj), Brak, Golik, Goebel – Quandel, Pavelic.

Oberwinter: Kauert – Enke, Merken, Koll, Dogan – Irmgartz (71. Cardoso), Brötz – Jaber, Islami (84. Antwerpen), Gilles – Palm.

Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich).

Zuschauer: 873.

Tore: 1:0, 2:0 David Quandel (38., 89.)

Quelle:Rhein Zeitung

Durch die 0:3 (0:1)­Niederlage im Derby beim TuS Oberwinter
ist der Abstieg der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf aus der FußballBezirksliga
Mitte besiegelt. Drei Kopfballtore von Tim Palm (30.), Jonas
Jaber (61.) und Defensivspezialist Thomas Enke (85.) sorgten für den 15.
Saisonsieg des TuS Oberwinter und die 19. Niederlage der FSG Bengen.

„Für uns war es das erwartet schwere Spiel. Oberwinter war spielbestimmend.
Wir wollten das Spiel nicht an uns reißen, sondern über Konter zum Erfolg
kommen. Leider hat das nicht besonders gut geklappt“, bedauerte FSGSpielertrainer
Jörn Kreuzberg.
Spielerisch überzeugen konnten auch die Gastgeber nicht, allerdings waren sie
klar tonangebend und hatten über 90 Minuten gefühlte 75 Prozent Ballbesitz.
Bezeichnend, dass alle Bengener Gegentreffer mit dem Kopf erzielt wurden.
„Das war es dann wohl mit dem Klassenerhalt. Es ist auch besser so, denn wir
wollen endlich Gewissheit haben. Es müsste schon ein Wunder geschehen,
dass wir noch in der Liga bleiben. Der Sieg für Oberwinter ist mehr als verdient“,
gab sich Kreuzberg als fairer Verlierer.
Einen Tag später hatte der Bengener Trainer die Gewissheit: Durch den 2:1­
Sieg der Mülheimer Reserve gegen die SG Sargenroth steht der Abstieg
nunmehr fest. Und der wird beim TuS Oberwinter bedauert. „Es ist schade, dass
Bengen absteigt. Somit geht uns ein echtes Ahrkreisderby in dieser Liga
verloren“, sagte Helmut Born, Sportlicher Leider des TuS Oberwinter. Und:
„Jetzt hoffe ich, dass wenigstens Westum in der Liga bleibt. Ich werde beide
Daumen drücken.“ Symbolisch im vorerst letzten Derby zwischen Oberwinter
und Bengen war, dass TuS­Torwart Benjamin Kauert über 90 Minuten nicht
einmal eingreifen musste. Born: „Wir hätten natürlich auch höher gewinnen
können, waren schon sehr überlegen und haben nicht viel zugelassen.“
Während für den TuS Oberwinter am kommenden Freitag mit der Partie beim
FC Rhenania Gönnersdorf bereits das nächste Derby ansteht, erwartet die FSG
Bengen im vorletzten Saisonheimspiel den Dritten TuS Kirchberg.

TuS Oberwinter: Kauert, Enke, Saess, Koll, Gilles, Dogan (60. Lüttel), Brötz,
Irmgartz, Nuhn (80. Islami), Jaber, Palm

FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf: Wäsch, Scholl, Schwiperich, Nolden,
Kreuzberg, Münch (83. Diwo), Ciesla, Giffels, Friese, Kernenbach, (46. Reineri),
Dresen (73. Lang)

Quelle, Rhein – Zeitung

Oberwinter. In der dritten Minute der Nachspielzeit wurden die knapp 100 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz in Oberwinter-Bandorf erlöst. Den allerletzten langen Ball in die Spitze verlängerte Jonas Jaber zum viel umjubelten 1:0-Siegtreffer ins lange Eck. Dane Irmgartz hatte die Vorlage gegeben.

 

Jonas Jaber (rechts) gelang Oberwinters einziger Treffer. Das reichte, um den FC Cosmos Koblenz mit 1:0 zu besiegen.  Foto: Vollrath 

 

Jonas Jaber (rechts) gelang Oberwinters einziger Treffer. Das reichte, um den FC Cosmos Koblenz mit 1:0 zu besiegen.
Foto: Vollrath

Verdient war der „Last-Minute-Sieg“ gegen den FC Cosmos Koblenz für den weiter ungeschlagenen Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter nicht. Sogar ein Unentschieden wäre angesichts der besseren Torchancen für die Gäste schmeichelhaft gewesen. Alleine der Koblenzer Albert Buhler scheiterte mehrfach frei stehend vor TuS-Keeper Benjamin Kauert (25., 35., 85.). „Wir haben ein sehr schlechtes Spiel gezeigt und diesen Sieg eigentlich nicht verdient“, stellte Oberwinters Coach Tomas Lopez nach dem Spiel fest. Zwar hatte der TuS deutlich mehr Ballbesitz, unzählige Ballverluste im Mittelfeld führten allerdings immer wieder zu gefährlichen Konterchancen für die Gäste. Lopez: „Wir dürfen unser Glück nicht überstrapazieren. Mit dieser Leistung kann ich nicht zufrieden sein. Die bessere Mannschaft kam aus Koblenz.“

Kurios: Bis auf Jabers Siegtreffer blieb Oberwinter ungewohnt ungefährlich. Echte Torchancen blieben Mangelware, bis eben zur 93. Spielminute. Lopez: „Natürlich freuen wir uns über diesen Sieg, aber unsere Leistung war wirklich nicht gut.“ Durch den vierten Sieg im vierten Saisonspiel bleibt der TuS Oberwinter punktgleich mit dem FC Metternich und der SG Moselkern an der Tabellenspitze der Bezirksliga Mitte. Julian Turek

TuS Oberwinter: Kauert – Enke, Schweigert, Dogan, Koll, Irmgartz, Ferenc, Sonntag, Jaber, Palm (60. Thünker), Gilles (75. Nuhn).

Quelle Rhein Zeitung

Ohne Drama geht es in dieser noch jungen Bezirksliga-Saison für den TuS Oberwinter nicht. Wie am vergangenen Spieltag sorgte ein Tor in der Schlussminute für einen glücklichen Erfolg, diesmal gelang ein 4:3 beim FC Alemannia Plaidt. Am Samstag avancierte der eingewechselte Björn Thünker zum Matchwinner, als er in der 90. Minute aus dem Gewühl heraus zum Endstand traf.
Für die Mannschaft von TuS-Trainer Tomas Lopez war es der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel, für die kampfstarken Gastgeber die fünfte Niederlage in Folge. „Meine grauen Haare werden immer mehr. So lange wir aber gewinnen, macht mir das nichts aus“, sagte ein erleichterter Coach Lopez nach einer mehr als spannenden Schlussphase. Eigentlich lief für die favorisierten Gäste alles nach Plan. Sebastian Sonntag (7.) und Fabian Gilles (10.) hätten den TuS schon früh in Führung bringen können, FC-Keeper Sascha Rogalsky parierte zweimal glänzend.
Besser machte es in der 20. Minute Verteidiger Mirco Koll, der nach einer Flanke von rechts zur Stelle war und das verdiente 1:0 markierte (20.). „In den ersten 35 Minuten haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt, eigentlich hatten wir alles im Griff“, so Lopez. Die Gastgeber steckten trotzdem zu keinem Zeitpunkt auf und kamen durch Korbinian Fuhrmann noch vor der Pause zum 1:1-Ausgleich (41.). Wiederum Koll sorgte mit seinem zweiten Saisontor für die 2:1-Führung des TuS Oberwinter (48.). Mit einem 45-Meter-Schuss sorgte Ex-Oberligaspieler Sonntag für das 3:1, als er erkannte, dass Torwart Rogalsky deutlich zu weit vor seinem Gehäuse auftauchte (55.). „Ein super Tor. Nach der Pause haben wir viel Druck entwickelt und gedacht, dass es so weitergeht“, sagte Lopez.

Doch mit der deutlichen Führung im Rücken vernachlässigte der TuS plötzlich die Defensive. Der FC Alemannia Plaidt ließ sich nicht zweimal bitten und kam durch Treffer von Juri Pineker (70.) und Angreifer Sergen Akayoglu (83.) zum nicht unverdienten 3:3-Ausgleich. „In dieser Phase haben wir vor allem defensiv viel zu wenig investiert. Plaidt hat stark gespielt, unserer Abwehr große Probleme bereitet, nie aufgegeben und verdient das 3:3 erzielt“, lobte Lopez die Heimelf.
Dass sich der TuS-Trainer doch noch über drei Punkte freuen sollte, lag vor allem an der Willensstärke seiner Mannschaft. Denn ausgerechnet dem kurz zuvor eingewechselten Thünker gelang praktisch mit dem Schlusspfiff nach einem weiten Einwurf von Yannick Schweigert der „Lucky Punch“. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf der Offensivspieler zum 4:3-Sieg für Oberwinter und stürzte die Gastgeber somit erneut ins Tal der Tränen. „Dass wir nach dem 3:3 noch einmal zurückkommen und den Siegtreffer erzielen, spricht für die herausragende Mentalität meiner Mannschaft. Das zeichnet uns momentan aus. Bis zum Schluss geben wir alles“, betonte Lopez. „Abheben wird deswegen trotzdem niemand“, weiß der TuS-Coach. Und: „Von den Punkten her ist für uns alles optimal gelaufen, die nimmt uns keiner mehr. Aber trotzdem haben wir noch viel Luft nach oben, es gibt noch einiges zu verbessern.“

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Schweigert, Merken (85. Thünker), Brötz, Schmidt (70. Enke), Nuhn, Sonntag, Irmgartz (60. Palm), Jaber, Gilles.

Quelle: Rhein Zeitung

TuS Oberwinter II – ABK Ahrbrück 3:0 (3:0). Bereits nach 20 Minuten war die Partie entschieden. Oliver Braun (7., Foulelfmeter) und Luca Gilles per Doppelpack (13., 20.) erzielten die frühe Führung. Kurioserweise vergab Oberwinter in Halbzeit eins zwei weitere Elfmeter. Nach einem Handspiel verschoss Oliver Braun (30.). Zehn Minuten später scheiterte Okay Tahtaci mit seinem Foulelfmeter. „Wir haben Anfängerfehler gemacht und Gastgeschenke mitgebracht. Nach so einem schlechten Start ist es immer schwer“, meinte ABK-Trainer Rüdiger Wolff. Besonderheit: Rote Karte gegen Luca Gilles (Oberwinter) wegen Beleidigung des Gegenspielers.

TuS Oberwinter – SG Vordereifel 3:0 (0:0)

Oberwinter. In der Fußball-Bezirksliga Mitte fertigte der TuS Oberwinter nach einer einseitigen Partie die SG Vordereifel klar mit 3:0 (0:0) ab. Eine Niederlage, die in dieser Höhe den Gästen sogar noch schmeichelte. Zwei weitere Treffer von Jonas Jaber (40., 65.) wurden von Schiedsrichter Ronny Jäckel aus Mayen wegen Abseitsposition nicht gegeben.
Die Lopez-Schützlinge gaben sich über die gesamten 90 Minuten keine Blöße. Die kampfstarken Gäste fanden gegen die spielerisch und läuferisch hoch überlegenen Gastgeber einfach kein Mittel, operierten tief gestaffelt und tauchten kaum einmal im vordersten Drittel auf. „Wir haben 90 Minuten gegen den Ball gespielt und uns haben auch einfach die Ideen und das Durchsetzungsvermögen gefehlt“, analysierte SG-Trainer Peter Geisen und verriet: „Wir wollten mit breiter Brust auftreten, aber der Respekt war dann doch einfach zu groß.“

Gegen die mit Dreierkette und daher sehr offensiv agierenden Platzherren beschränkten sich die Vordereifler darauf, die Null zu halten und Konter zu setzen, was auch bis zum Pausenpfiff gelang. Auch nach dem Wechsel kombinierten die Lopez-Schützlinge einfallsreich und druckvoll, nur diesmal mit Zählbarem, sprich Toren, verbunden. In der 51. Minute profitierte Christoph Ferenc von einem Ballverlust der Gäste, setzte sich energisch auf der Außenbahn durch und bediente seinen Mannschaftskollegen Jaber, der nur noch einzuschieben brauchte. Ähnlich fiel auch das 2:0. Hier war der aufgerückte Thomas Enke (59.) zur Stelle und verwertete eine Hereingabe mit einem Kopfball. In der 70. Minute konnte sich die Heimelf sogar den Luxus erlauben, durch Tim Palm einen Foulelfmeter zu verschießen. Wiedergutmachung betrieb Palm in der Nachspielzeit, als er einen Konter erfolgreich zum 3:0-Endstand abschloss. „Unser Spiel war sehr überzeugend. Wir haben uns eine Reihe von Torchancen herausgespielt, dieser Sieg hätte locker höher ausfallen können“, resümierte ein zufriedener TuS-Coach Tomas Lopez und fuhr fort: „Mich freut es, dass alle Tore aus dem Spiel heraus entstanden sind. So kann es weitergehen. Die Partie war der Schritt in die richtige Richtung. So langsam, aber sicher finden wir zu unserem Spiel und kommen in Fahrt.“ In der Tat kann sich die bisherige Bilanz nach dem sechsten Spieltag sehen lassen. Ohne jeden Punktverlust sowie mit einem Torverhältnis 14:5 teilt sich das TuS-Team zusammen mit dem punktgleichen FC Metternich in der Tabelle den Platz an der Sonne.

Vorschau
Am Sonntag ist die Lopez-Truppe um 14.30 Uhr beim Tabellenachten SG Unzenberg/Sargenroth/Mengerschied zu Gast. Die Platzherren treten äußerst kampfstark auf und sind auf eigenem Gelände eine Macht. Die drei bisherigen Heimspiele wurden überzeugend gewonnen. Oberwinter geht zwar als Favorit ins Rennen, steht aber vor einer schweren Aufgabe und darf sich von Anfang an auf eine heiße Auseinandersetzung einstellen.

TuS Oberwinter: Kauert, Dogan (90.+1 Nuhn), Gilles (87. Tekin), Enke, Irmgartz, Schweigert, Ferenc, Erens (89. Merken), Sonntag, Jaber, Palm.

Schiedsrichter: Ronny Jäckel (Mayen).

Zuschauer: 100.

Torfolge: 1:0 Jonas Jaber (51.), 2:0 Thomas Enke (59.), 3:0 Tim Palm (90.+2).

Besonderes Vorkommnis: Tim Palm (70., Oberwinter) verschießt einen Foulelfmeter.

Quelle: http://www.blick-aktuell.de

SV Oberzissen – TUS Oberwinter II 2 : 1

Oberzissen. Mit stark dezimiertem Kader fuhr der TUS II zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Oberzissen. Die Mannschaft wurde vor dem Spiel diesmal von Oliver Braun hervorragend eingestellt und so ging es in die Partie. Von Beginn an zeigte die Mannschaft ihr kämpferisches Herz von der 1. bis zur letzten Minute. Das 1:0 fiel nach einem Freistoß in der 35.Minute wobei zwei Spieler von Oberzissen drei Meter im Abseits standen, und einer von den Beiden den Ball ins Tor schob. Leider war der Schiedsrichter da nicht auf der Höhe. Trotzdem ließ der Tus die Köpfe nicht hängen und arbeite fleißig weiter. Das 2:0 resultierte aus einem Torwartfehler. Hier ist aber dem Torwart keinen Vorwurf zu machen, da Oberzissen vor dem Spiel und in der Halbzeit den Platz gewässert hatten, so daß der Ball sehr glitschig war. Trotzdem zeigte die Mannschaft weiter eine engagierte Leistung. Nach einem Foul an Müslim Dogan im Strafraum zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte der beste Spieler des TUS, Christian Riek souverän. Leider verlor der TUS nachdem Anschluss seine Offensivkraft Okay Tataci wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot. So waren die Offensivbemühungen des TUS sehr eingeschränkt und man konnte das Spiel nicht mehr drehen.
Fazit: Die beste Saisonleistung des TUSII lässt für die Zukunft hoffen.

Vorschau:

Nächstes Spiel ist am kommendem Sonntag um 11:00h in Bandorf gegen Kreuzberg

Am siebten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte kam der TuS Oberwinter beim Tabellenneunten SG Unzenberg/Sargenroth/Mengerschied über ein 4:4 (0:1)-Remis nicht hinaus. Nach sechs Siegen aus sechs Spielen reichte es diesmal nur zu einem „Pünktchen“. Zum Glück patzte auch der punktgleiche Meisterschaftsanwärter FC Metternich, der beim Vorletzten SG 2000 Mülheim-Kärlich II nur ein 1:1 erreichte. „Wir sind an unserer eigenen Arroganz gescheitert. Nach einem 4:1 darfst du bei diesen Ambitionen niemals noch 4:4 spielen. Das ist unfassbar“, ärgerte sich TuS-Coach Thomas Lopez maßlos. Dabei befanden sich die Gäste schon früh und deutlich auf der Siegerstraße. Zwei Doppelpacks von Tim Palm (37., 83.) sowie Sebastian Sonntag (48., 58.) hatten für einen eigentlich komfortablen 4:1-Vorsprung gesorgt. Der Unzenberger Lars Hermann (80.) hatte zwischen durch auf 3:1 verkürzt. Die Schlussphase endete schließlich mit einer einheimischen Torlawine. Im ersten Durchgang hatten die 150 Zuschauer eine spiel- und laufstarke Gästemannschaft erlebt, die demonstrierte, weshalb sie an der Tabellenspitze steht. Nach der Halbzeit mussten die Platzherren verletzungsbedingt mit Mittelfeldmotor Marc Caspar und Spielertrainer Christoph Braun auf zwei wertvolle Leistungsträger verzichten. Die nächsten Nackenschläge folgten, die Gäste bauten ihren Torvorsprung auf 4:1 aus und es stieg die Angst vor einem Debakel. Bis zur 85. Minute, als Marcel Klein nach einem Freistoß von Daniel Georg per Kopf das 2:4 erzielte. Zwei Minuten später verkürzte Georg nach Vorarbeit von Christian Kleid auf 3:4. „Alles nach vorn. Wir bekommen noch eine Aktion“, pushte SG-Trainer Braun seine Schützlinge nach vorn und das mit Erfolg. Als Georg kurz vor dem Abpfiff aus spitzem Winkel das nicht mehr für mögliche 4:4 markierte, war der Jubel im Unzenberger Lager riesengroß. Fassungslose Trainer auf beiden Seiten. „Wahnsinn“, sagte SG-Übungsleiter Braun wieder und immer wieder. Er wusste auch, dass es extrem glücklich war. Doch das war ihm genauso extrem egal. Aufseiten der Gäste konnte Brauns Trainerkollege Lopez die Welt nicht mehr verstehen. „Wenn man in dieser Liga oben mitspielen will, darf so etwas nicht passieren. Entschuldigungen sind völlig unangebracht. Die Punkte sind weg und werden uns am Ende der Spielzeit vielleicht fehlen“, schimpfte Lopez. „Ich bin einfach nur entsetzt, mir fehlen jetzt die Worte.“ Janik Engelhardt, der Stammkeeper Benjamin Kauert (privat verhindert) ersetzte, traf im Übrigen keine Schuld an den vier Gegentoren.
Vorschau:
Am Sonntag um 14.30 Uhr geht das traditionsreiche Derby zwischen dem TuS Oberwinter und der SG Bad Breisig auf der Bandorfer Höhe über die Bühne. Der Rheinlandligaabsteiger hat sich nach schwachem Saisonstart gefangen und erzielte zuletzt zwei Siege in Folge. Bei den favorisierten Gastgebern dürfte Wiedergutmachung für die blamable Vorstellung auf dem Hunsrück angesagt sein. Lokalkämpfe haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und deshalb wird die Partie nicht nur zahlreiche Zuschauer anlocken, sondern verspricht auch einen lebhaften und spannenden Spielverlauf.

TuS Oberwinter: Engelhardt, Dogan, Koll, Palm, Jaber, Schweigert, Irmgartz (46. Nuhn), Merken, Gilles (78. Saess), Sonntag, Erens (80. Brötz).

Schiedsrichter: Arianit Besiri (Trier).

Zuschauer: 120.

Torfolge: 0:1 Tim Palm (37.), 0:2, 0:3 Sebastian Sonntag (48., 58.), 1:3 Lars Hermann (80.), 1:4 Palm (83.), 2:4 Marcel Klein (85.), 3:4, 4:4 Daniel Georg (87., 90.) LS.

Kurz vor der Winterpause hat sich der TuS Oberwinter seiner Hausaufgaben gegen die SG Argenthal souverän entledigt – abgesehen von den letzten zwei Spielminuten. Am 18. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Mitte, dem letzten vor der Winterpause, gelang der Elf von Trainer Tomas Lopez ein völlig verdienter 3:2 (2:0)-Erfolg. Ein Doppelpack von Jonas Jaber (8., 64.) sowie ein Treffer von Mario Brötz (17.) sorgten für klare Verhältnisse gegen die Spielgemeinschaft. Nach gut einer Viertelstunde lag der TuS mit 2:0 in Führung, zudem setzte Verteidiger Thomas Enke in der 54. Minute einen Foulelfmeter an den Pfosten.

Zehn Minuten später machte es Torjäger Jaber besser und erzielte mit seinem zehnten Saisontor die beruhigende 3:0-Führung. Was aber in der Schlussphase der Partie vor rund 60 Zuschauern passierte, konnte auch TuS-Vorsitzender Antonio Lopez kaum in Worte fassen: „Wir hatten das Spiel ganz klar im Griff, hätten sogar 4:0 oder 5:0 führen können. Alles wurde am Ende noch einmal hektisch. Wir fühlten uns ein bisschen an Unzenberg erinnert, als wir nach einer 4:1-Führung noch 4:4 spielten.“

Erst schickte Schiedsrichter Marc Latsch Innenverteidiger Enke mit Gelb-Rot vom Platz (83.), dann verspielte Oberwinter in der Nachspielzeit fast noch den sicher geglaubten Sieg. In der 79. Minute kam Lars Silbernagel ins Spiel und erzielte in der 90. Minute das 1:3. Und in der Nachspielzeit gelang ihm auch noch das 2:3 (90.+2). Lopez: „Zum Glück ist es noch einmal gut gegangen. Die beiden späten Tore von Argenthal haben den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. Jetzt sind wir erst einmal froh, dass Pause ist und wir uns erholen können. Denn wir haben aktuell sieben bis acht verletzte Spieler.“

Der Bruder des erfolgreichen Trainers Tomas Lopez hätte sich mit Sicherheit eine ruhigere Schlussphase vor der anstehenden Winterpause gewünscht. Aber es passte ins Bild der hektischen Partie, dass Schiedsrichter Latsch insgesamt sechs Gelbe und eine Gelb-Rote Karte verteilte.

Durch den dritten Sieg in Folge ist der TuS Oberwinter in der Spitzengruppe auf Platz zwei geklettert, allerdings hat Konkurrent FC Metternich am Wochenende nicht gespielt. Seit nunmehr sieben Begegnungen ist Oberwinter ungeschlagen, zuletzt verlor der TuS Mitte Oktober gegen die SG Moselkern (1:4).

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Enke, Schmitt (86. L. Gilles), Irmgartz, Brötz, Nuhn, Buqinca (82. Erens), F. Gilles, Jaber, Palm.

Quelle:Rhein-Zeitung

Samstag  1.8.2015   Grafschafter SV – TuS Oberwinter um 17:30  in Vettelhoven

Oberwinter siegt mit 4:1(1:0) beim Grafschafter SV

Im Endspurt der Vorbereitung traf die Mannschaft aus Oberwinter am Samstag Nachmittag auf den Grafschafter Sv. Trotz mangelhafter Platzverhältnisse auf dem Vettelhofener Rasen, dominierte der TuS das Spiel über 90 Minuten. Fabian Gilles brachte sein Team in der ersten Halbzeit per direkt verwandeltem Freistoß mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten war es Tim Palm, der knapp am 2:0 scheiterte und wiederum Fabian Gilles mit einem Freistoß an die Latte. Direkt zu Anfang der zweiten Hälfte fiel dann wie aus dem nichts das 1:1 für die Grafschafter. Davon ließ man sich aber nur wenig beeindrucken und spielte weiter mit viel Laufbereitschaft nach vorne und spielte sich so eine 4:1 Führung heraus. Die weiteren Tore für unseren TuS erzielten: Jan Lüttel, Jonas Jaber und Christian Kessel.

TuS Oberwinter vs. SG Müllenbach 5:1 (1:1)

Von Anfang an war der TuS die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings vergab das Team von Trainer Tomas Lopez im ersten Durchgang gleich sieben glasklare Torchancen und verpasste es damit, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Thomas Enke brachte die Platzherren in der 16. Minute verdient in Führung. Die ansonsten sehr defensiv eingestellten Gäste schafften in der 33. Minute mit ihrer ersten Möglichkeit das 1:1. Erst nach der Pause fielen die weiteren Tore für den TuS, der teilweise sehr ansprechende Kombinationen zeigte. Fabian Gilles (57.), Fabio Cardoso (67.), Jonas Jaber (81.) und Mirco Koll (90.) sorgten mit ihren Toren für einen klaren Erfolg des TuS. ,,Die Einstellung, der Einsatz und die spielerische Komponente haben gestimmt. Wir müssen nur weiter an der Effektivität arbeiten.“, meinte ein ansonsten rundum zufriedener TuS-Coach Tomas Lopez.

Es spielten: Kauert, Palm (80. Nuhn), Jaber, Cardoso (80.Koll), Tekin (55. Groß), Brötz, Irmgartz, Merken, Gilles, Enke, Antwerpen.

Quelle : General Anzeiger

So hatten sich die Rot -Weißen aus Koblenz ihren Ausflug nach Oberwinter wohl nicht vorgestellt.

Schon zur Halbzeit lagen sie durch einen Hattrick von Tim Palm mit 0:3 im Hintertreffen.

Ein kurzes Aufbäumen nach der Halbzeit brachte den Anschlusstreffer, aber   spätestens nach dem 4:1 durch Jonas Jaber war das Spiel entschieden.

Die Treffer 5 und 6 brachten den Grün -Weißen Anhang  in Euphorische Laune und geleiteten die Mannschaft nach dem 6:1 Endstand mit Standing Ovation in die  Kabine.

TuS Rheinböllen – TuS Oberwinter 0:1 (0:1): Der TuS Oberwinter bleibt nach dem mühsamen 1:0 (0:0)-Erfolg beim TuS Rheinböllen in der Spitzengruppe. Die Elf von Trainer Tomas Lopez agierte schon im ersten Durchgang feldüberlegen und verzeichnete durch einen Kopfball von Thomas Enke nach einer Ecke den ersten Aluminiumtreffer. Bis zur gegnerischen Strafraumgrenze spielten die Gäste gefällig und ließen den Ball gut laufen. Danach war jedoch meist Schluss gegen die konsequente Defensive der Gastgeber. Fabian Groß traf mit einem 20-Meter-Schuss in der 20. Minute ebenfalls nur die Latte.

Den fehlenden Zug zum Tor bemängelte Lopez in der Pause und verordnete seinen Jungs im zweiten Abschnitt andere Laufwege. Nach dem dritten Aluminiumtreffer durch Fabian Gilles (55.) fiel das Tor des Tages in der 64. Minute durch Tim Palm. Dieser hatte eine Kombination über Groß und Gilles vollendet. Zu diesem Zeitpunkt spielte Oberwinter bereits mit einem Mann weniger, da Dane Irmgartz wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte gesehen hatte (60.). Die Sorgen, der TuS würde nun nachlassen, erwiesen sich jedoch als unbegründet. Bis auf eine Szene, in der Torwart Benny Kauert sein Spiel im Team hielt, verteidigte Oberwinter gut und ließ durch den vierten Aluminiumtreffer von Fabian Gilles (80.) noch einmal aufhorchen.

TuS Oberwinter: Kauert, Groß, Koll, Palm (90. Nuhn), Jaber (59. Tekin/92. Held), Brötz, Irmgartz, Merken, Gilles, Enke, Saess.

Aus dem Generalanzeiger Bonn

Mit 4:3 schaltet der TuS Oberwinter auch den dritten Rheinlandligisten in Folge aus.
Nach 27 Minuten und dem 4:0 durch Jonas Jaber sah es nach einem lockeren Durchmarsch ins Achtelfinale aus.
Aber die SG Mendig steckte nicht auf und kam bis zur Pause auf 2:4 heran.
Endgültig spannend wurde es erst in den letzten 10 Minuten, als Mendig mit nur noch 10 Spielern das 3:4 glückte.
Aber nach 90 spannenden Pokalminuten steht der Bezirksligist aus Oberwinter im Achtelfinale gegen den TuS Mayen.

Im Spiel Dritter gegen Vierter sah es lange nach einer Punkteteilung aus.

In einer ausgeglichenen  ersten Halbzeit machten die Metternicher den zielstrebigeren Eindruck.Nach dem Halbzeittee versuchten die Oberwinterer  den Druck zu erhöhen und hatten auch zwei gute Möglichkeiten zur Führung.Dann übernahm der FC wieder das Kommando und erzielte   das vermeintliche 0:1 ,dass der ansonsten gut Leitende Schiedsrichter Ronny Jäckel nach Rücksprache mit seinem Linienrichter wegen einer angeblichen Abseitsstellung wieder zurück nahm.

15. Minuten vor Schluss war es dann doch so weit, der Gast aus Metternich ging mit 1:0 in Führung .So einfach wollten die Gastgeber die Punkte aber nicht hergeben und nach einer präzisen Flanke von Fabian Groß köpfte Jonas Jaber fünf Minuten vor Schluss zum 1:1 ein.Damit aber nicht genug ,im Stile eines Torjägers knallte der ansonsten wenig auffällige Tim Palm mit einem sehenswerten Volleykracher seine Mannschaft zum viel umjubelten 2:1 Sieg in der Schlussminute.

Oberwinter. Der Pokalschreck lässt nicht locker: Fußball-Bezirksligist TuS Oberwinter hat im Achtelfinale des Rheinlandpokals nun schon den vierten Rheinlandligisten aufs Kreuz gelegt und steht nach dem 1:0 (0:0) gegen TuS Mayen im Viertelfinale. Oberwinters Tim Palm machte nach einer Stunde mit einem 16-Meter-Schuss via Innenpfosten den Siegtreffer für sein Team.

Angesichts der Vielzahl an erstklassigen Chancen, die Palm und sein Mitstreiter Fabian Groß zuvor bereits vergeben hatten,war der Sieg des Bezirksligisten in einer flotten und unterhaltsamen Partie durchaus verdient. Palm hatte in der 18. Minute den Mayener Keeper bereits ausgespielt, schoss dann aber nicht aus spitzem Winkel., sondern entschloss sich zum Rückpass, der keinen Abnehmer fand. Als Marinus Palms Schuss nur abklatschen konnte, stand kein Oberwinterer zum Abstauben bereit (37.) Und Tim Palm zum Dritten: Kurz vor der Pause rutschte der Stürmer im Fünfmeterraum aus, kurz vor dem Torschuss (40.).

Die Mayener, die ihr Heil in langen Bällen suchten, hatten die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit durch Herve Gilles Loulouga, der knapp vorbeischoss (28.)

Nach Palms Führungstreffer drängten die Mayener recht einfallslos auf den Ausgleich, dem Niklas Weis am nächsten kam. Seinen Schuss lenkte Oberwinters Torhüter Benjamin Kauert an den Pfosten (62.). Fabian Groß und Tim Palm hätten den Sieg der Gastgeber in der Schlussphase gar noch höher gestalten können.

Alles in allem geht der Sieg vollkommen in Ordnung und die Mannschaft zieht verdient, nach starker Mannschaftsleistung in Viertelfinale des Rheinlandpokals ein.

Quelle: Rhein-Zeitung

 

Nun hat es auch den TSV Emmelshausen erwischt: Nach zehn Siegen kassierte der Tabellenführer am elften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte die erste Niederlage. Beim Tabellendritten TuS Oberwinter unterlag der TSV mit 1:2 (0:2) und geht mit nur noch einem Pünktchen Vorsprung in den Kracher am Samstag (17.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten TuS Kirchberg.
Es gibt kein Grund, Trübsal zu blasen“, sagte Emmelshausens Coach Marco Pfeffer nach der ersten Niederlage: „Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Sie hat in Oberwinter alles probiert, aber es hatte diesmal eben nicht sein sollen.“ Pfeffer sprach von 25 Minuten Einbahnstraßenfußball („Oberwinter hat nicht einmal den Strafraum betreten“), ehe es für den dominanten, aber wenig zielstrebigen TSV die kalte Dusche gab: Nach 25 Minuten tauchte Oberwinter zum ersten Mal gefährlich vor dem Emmelshausener Tor auf und war gleich erfolgreich. Tim Palm setzte Fabian Groß ein, der zum 1:0 abschloss. Ein schöner Spielzug leitete zehn Minuten später das 2:0 ein. Wieder war Palm der Initiator. Über Tobias Nuhn kam dann der Ball zu Jonas Jaber, der vollendete (35.). „Oberwinter hatte das Glück des Tüchtigen“, sagte Pfeffer: „Aus dem Nichts liegst du 0:2 hinten, das hat das ganze Spiel auf den Kopf gestellt. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann das 1:0 für uns fällt – und das ist es auf der falschen Seite gefallen. Und wenn du erst mal 0:2 in Oberwinter zurückliegst, wird es ganz schwer.“
Pfeffer reagierte in der Pause und brachte den wiedergenesen Torjäger Yannick Bach für den Verteidiger Andi Retzmann. Von den Emmelshausenern war nach der Pause ein Sturmlauf zu erwarten, aber Oberwinter verteidigte weiter geschickt und hatte auch Chancen zum vorentscheidenden 3:0. Am Ende musste Oberwinter noch einmal bangen. Bach erzielte in der 90. Minute mit seinem 14. Saisontreffer das 1:2. Danach aber passierte nichts mehr. Die erste Emmelshausener Niederlage war besiegelt.
„Nach dem tollen Pokalsieg gegen Mayen unter der Woche ist dieser Sieg sehr hoch einzuordnen. Wir haben nicht viel zugelassen und hervorragend gekämpft. Auch als die Beine müde wurden, haben wir stark verteidigt und am Ende verdient gewonnen“, freute sich der Oberwinterer Trainer Tomas Lopez, der ergänzte: „Wir haben der Bezirksliga wohl einen Gefallen getan. Am Samstag beim Spiel von Emmelshausen gegen Kirchberg dürften viele Zuschauer kommen.“ Natürlich hatte auch Pfeffer das große Duell gegen den Zweiten TuS Kirchberg schon im Kopf: „Jetzt haben wir eben nur noch einen Punkt Vorsprung. Ich glaube aber nicht, dass am Samstag schon die Meisterschaft entschieden wird.“

TuS Oberwinter: Kauert, Enke, Merken, Saess, Jaber (75. Tekin), Groß, F. Gilles, Palm (80. Koll), Irmgartz, Brötz, Nuhn (90. M. Gilles).
Emmelshausen: Will I – Gaida, Etzkorn, A. Retzmann (46. Bach), Weber (65. Aliqkaj), Kurt (70. Bast), Bersch, Christ, Feit, LHienz, Schinnen. Quelle Rhein -Zeitung

Der TuS Oberwinter hat das Derby in der Fußball­Bezirksliga Mitte bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf mit 3:0 (1:0) für sich entschieden. Vor 120 Zuschauern waren die Gäste auf dem Leimersdorfer Kunstrasen die klar überlegene Mannschaft und setzten sich verdient durch. Die FSG rutschte nach der vierten Niederlage in Serie ohne eigenen Treffer auf den vorletzten Tabellenplatz, Oberwinter verkürzte den Rückstand auf den zweiten Platz auf vier Punkte. Es war ein Spiel auf ein Tor, fast die gesamte Spieldistanz über befand sich der Ball in der Hälfte der Bengener, die sehr tief standen.

Dennoch fand der TuS früh eine Lücke. Der Oberwinterer Stürmer Tim Palm verlängerte einen Einwurf auf Jonas Jaber, der aus kurzer  Distanz in der neunten Minute zum 1:0 traf. Die Gäste waren danach weiter deutlich überlegen, es fehlte aber an letzter Konsequenz. So entwickelte sich kein gut anzusehendes Fußballspiel. Erst nach der Pause gab es wieder Zählbares. Palm war im Strafraum durch FSG­Akteur Jannik Dresen in einer unübersichtlichen Situation gefoult worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Jaber (57.). Spätestens jetzt war die Partie entschieden, die FSG machte nicht den Eindruck, ein Tor erzielen zu können. Nach zwei Vorlagen erzielte Palm dafür noch selbst ein Tor. Der eingewechselte Mert Tekin assistierte beim 3:0 (75.).

„Wir haben nicht mehr getan als notwendig. Es war kein gutes Spiel von uns, aber wir waren auch nie in Bedrängnis“, befand TuS­ Trainer Thomas Lopez. FSG Trainer Jürgen Möller erklärte: „Oberwinter war die bessere Mannschaft, aber wir haben nicht viel zugelassen. Nach vorn konnten wir aber nicht viel unternehmen. Wenn, waren es meist Zufallsprodukte. Die Niederlage geht in Ordnung, fällt aber vielleicht ein zwei Tore zu hoch aus.“

FSG Bengen/Lantershofen: Wäsch, Reineri (80. Kniel), Bachem, Münch, Schwiperich, Scholl, Dresen, Friese, Bauer, Lang, Gesell (64. Spieckermann).

TuS Oberwinter: Kauert, Brötz, Irmgartz, Enke, Saess, Merken, Gilles, Nuhn (65. Tekin), Jaber (70. Koll), Groß, Palm

Quelle :Rhein-Zeitung

Der TuS Oberwinter hat das Derby in der Fußball­Bezirksliga Mitte bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf mit 3:0 (1:0) für sich entschieden. Vor 120 Zuschauern waren die Gäste auf dem Leimersdorfer Kunstrasen die klar überlegene Mannschaft und setzten sich verdient durch. Die FSG rutschte nach der vierten Niederlage in Serie ohne eigenen Treffer auf den vorletzten Tabellenplatz, Oberwinter verkürzte den Rückstand auf den zweiten Platz auf vier Punkte. Es war ein Spiel auf ein Tor, fast die gesamte Spieldistanz über befand sich der Ball in der Hälfte der Bengener, die sehr tief standen.

Dennoch fand der TuS früh eine Lücke. Der Oberwinterer Stürmer Tim Palm verlängerte einen Einwurf auf Jonas Jaber, der aus kurzer  Distanz in der neunten Minute zum 1:0 traf. Die Gäste waren danach weiter deutlich überlegen, es fehlte aber an letzter Konsequenz. So entwickelte sich kein gut anzusehendes Fußballspiel. Erst nach der Pause gab es wieder Zählbares. Palm war im Strafraum durch FSG­Akteur Jannik Dresen in einer unübersichtlichen Situation gefoult worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Jaber (57.). Spätestens jetzt war die Partie entschieden, die FSG machte nicht den Eindruck, ein Tor erzielen zu können. Nach zwei Vorlagen erzielte Palm dafür noch selbst ein Tor. Der eingewechselte Mert Tekin assistierte beim 3:0 (75.).

„Wir haben nicht mehr getan als notwendig. Es war kein gutes Spiel von uns, aber wir waren auch nie in Bedrängnis“, befand TuS­ Trainer Thomas Lopez. FSG Trainer Jürgen Möller erklärte: „Oberwinter war die bessere Mannschaft, aber wir haben nicht viel zugelassen. Nach vorn konnten wir aber nicht viel unternehmen. Wenn, waren es meist Zufallsprodukte. Die Niederlage geht in Ordnung, fällt aber vielleicht ein zwei Tore zu hoch aus.“

FSG Bengen/Lantershofen: Wäsch, Reineri (80. Kniel), Bachem, Münch, Schwiperich, Scholl, Dresen, Friese, Bauer, Lang, Gesell (64. Spieckermann).

TuS Oberwinter: Kauert, Brötz, Irmgartz, Enke, Saess, Merken, Gilles, Nuhn (65. Tekin), Jaber (70. Koll), Groß, Palm

Quelle :Rhein-Zeitung