Presseberichte

Veröffentlichungen

Alexander Kochs in seinem Buero in Oberwinter
Alexander Kochs in seinem Buero in Oberwinter

Oberwinter. Wenn es um das Thema Ehrenamt geht, ist Alexander Kochs in seinem Element. Der Oberwinterer liebt seine Heimat und ist mit der Region eng verbunden. Gerne engagiert er sich im örtlichen Sportverein und nun möchte Kochs die Vereinsarbeit auf ein neues Niveau heben – und dies ganz professionell. Denn so wertvoll die Vereine der Region auch sind, hapert es oft an der Außendarstellung. Eine Homepage ist oftmals vorhanden, allerdings sind diese nicht immer barrierefrei. Und gerade die Barrierefreiheit liegt Kochs am Herzen. „Besonders ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen haben oft Probleme, sich auf Homepages zurecht zu finden“, sagt Kochs. Zu kleine Schriftarten oder umständliche Auswahlmenüs überfordern manchen Nutzer. Oft gibt es engagierte Vereinsmitglieder, die für eine entsprechende Außendarstellung im Internet sorgen. Und genau da kommt „Alex the Veca“ ins Spiel. „Veca“ steht für „Virtual E-Commerce Assistant“ und das ist praktisch das, wofür Kochs steht: Er möchte den Vereinen aus der Region in Sachen Onlinepräsenz auf die Beine helfen. Das Gute daran: Die Vereine müssen für eine adäquate Homepage nicht einmal selber in die Tasche greifen. „Damit gemeinnützige Vereine sich eine solche Webseite leisten können, bietet die Aktion Mensch eine Mikroförderung in Höhe von bis zu 5.000 Euro an“, erläutert Kochs. „Und das zu 100 Prozent.“ Der Oberwinterer Online-Fachmann übernimmt dabei gerne die Formalität und stellt den entsprechenden Antrag. Das Ziel hat der Webdesigner dabei stets vor Augen: Alle Bereiche sollen für alle Besucher der Homepage erlebbar sein. Ganz egal ob für Menschen mit Beeinträchtigung oder ohne. Die Vereinsmitglieder müssen sich nicht mit bürokratischen Hürden beschäftigen, denn auch dieses Feld übernimmt Kochs gerne. Dazu hat er eine Checkliste als Unterstützung für den Vereinsvorstand angefertigt. Bisher hat er schon für Vereine aus dem Kreis Ahrweiler und Koblenz entsprechende Online-Darstellungen geschaffen und die Resonanz ist groß. „Es ist mir einfach wichtig, das Ehrenamt zu fördern“, sagt Kochs. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von Alexander Kochs: alex-the-veca.comROB

Zu einem Wandertag ins Bandorfer Tal hatte der TuS Oberwinter seine Mitglieder eingeladen. Auch wenn man den widrigen Bedingungen der Umbaumaßnahmen im Gebäude und Vereinsheim am Walter Assenmacher Stadion trotzen musste, so zeigte der Wettergott sich wenigstens von seiner besten Seite und belohnte die Wanderschar mit bestem Winter-Wander-Wetter. 
Wandern beim TuS hat seit jeher eine große Tradition, erinnert man sich doch gerne zurück an die Wanderabteilung von Gerd Otto oder die Familien Wanderungen der Alte Herren im TuS.
So folgten auch viele dem Aufruf der Organisatoren Claus Wiest, Ulrich Amendt und Lara Pöhler. Gut gestärkt startete man auf die Wanderstrecke und genoss nach einigen Kilometern den Service Punkt von Antonio Lopez und Thomas Gemein. Bei viel Klaaf und viel Wanderlust erreichte man zügig wieder den Sportplatz, wo weiter gemeinsam der Jahresausklang gefeiert wurde. Bei Spiessbraten und deftiger Suppe, Glühwein und Kölsch verging der Tag im Flug und man war sich einig, bei den ersten warmen Sonnenstrahlen einen weiteren Wandertag zu wiederholen.
 

Bild: die Wandergruppe im Bandorfer Tal 

Einer guten,alten Tradition folgend lädt der TuS Oberwinter seine Mitglieder,oder die die es noch werden wollen und Freunde, Familien und Bekannte zur Vereinswanderung rund auf dem Rodderberg ein. Am 17.Dezember trifft sich die große TuS -Familie um 14 Uhr am Sportplatz Bandorf um zu einer kleinen Wanderung aufzubrechen. Anschließend wird am Sportplatz und im Vereinsheim der Jahresausklang gefeiert. Gerade nach den 2 Jahren,wo die Pandemie alles auf den Kopf gestellt hat, möchte sich der TuS Oberwinter für die Geduld und Treue bei seinen Mitgliedern und Freunden bedanken mit einigen unbeschwerten Stunden. Es warten neben einer kräftigen Suppe aus Meike Heno’s Küche, Bratwurst und sonstigen Leckereien einige Überraschungen auf die Kinder und Mitglieder. Auf zahlreiche Anmeldungen unter claus@wiest.de hofft der Vorstand und freut sich auf viele Wanderer.

 

Wanderung in den 80ern
Wanderung in den 80ern
Die Jugendabteilung des TuS Oberwinter blickt auf erfolgreiche Spiele zurück. Die  Tabellenführung in ihrer Staffel festigte die D-Jugend mit einem 0-3 Sieg in Bad Bodendorf. Der schnellen Führung in der ersten Minute folgten Treffer von M.Naddaf und F.Kleine. Seine Erfolgsstory schreibt in der C-Jugend Ramon Huschban weiter: 5 Tore trug er zum 6-0 Sieg gegen den SV Berg/Freisheim und zur Tabellenführung bei. Auch die E-Jugend gewann ihr Spiel mit 4-0 Toren,was die Trainer Olli Conzeth und André Kässler mit Stolz erfüllte . Das F-Jugend Kreisturnier war mit den teilnehmenden Mannschaften aus Westum, Sinzig und Heimersheim besetzt. Unsere Mannschaft um Jonas Zimmermann,Fabian Beyel und Luis Kempkens spielte unter der Leitung von Trainerin Luna Ehlen sehr erfolgreich, spielt doch in diesem Jahrgang das Ergebnis laut Fußballverband keine Rolle.
Trotzdem waren vor allem auch die zahlreich erschienenden Eltern sehr zufrieden mit ihrem Nachwuchs. Den Abschluss des Tages lieferte die A-Jugend, die unter der Leitung von Andreas Nicot,der den Trainer Torsten
Hoffmann vertrat,der JSG Rieden trotz weiter ansteigender Form mit 1-4 Toren unterlag. Erwähnenswert hier vor allem Philipp Amendt, der kurzfristig den nicht erschienenen Schiedsrichter vertrat und so seiner Mannschaft im Kampf um Punkte nicht helfen konnte.  
 

D-Jugend 2022

Bild: Auswärtssieg mit Mannschaftlicher Geschlossenheit, D-Jugend TuS Oberwinter 

Am 4.August feierte unser langjähriger Trainer der ersten Mannschaft Hartmut Giebler seinen 80. Geburtstag. Hierzu gratuliert der TuS Oberwinter recht  herzlich und wünscht für die weiteren Lebensjahre viel Kraft, Freude und Gesundheit. Wir hoffen noch viele Spiele gemeinsam im Walter Assenmacher Stadion zu sehen und manch Anekdote über Fußball von dir zu hören. Herzlichen Glückwunsch, Hartmut!

Aktive Turnabteilung
 
Natürlich denkt man beim Namen TuS Oberwinter in erster Linie an erfolgreichen Fußballsport. Doch die Basis eines Vereins ist auf viele Abteilungen verteilt, die von den Mitgliedern mit Leben erfüllt werden. So ist die Turnabteilung aus dem TuS Oberwinter überhaupt nicht mehr wegzudenken. Gymnastik wird an drei Abenden in der Woche dienstags um 19 Uhr, mittwochs um 18 Uhr und donnerstags um 19 Uhr in der renovierten Turnhalle der Grundschule Oberwinter angeboten. Gerne sind in jeder Riege neue Turnerinnen in jedem Alter herzlich willkommen. Aber auch beim Zumba oder dem Bodyfit Training, welches am Sportplatz in Bandorf/Vereinsheim stattfindet, ist jeder Zulauf gerne gesehen. Doch nicht nur für die Erwachsenen wird Bewegung angeboten. „Unsere Kinder wollen wir zum Sport animieren, weg von der Konsole, hin zu Spiel und Spaß im Verein mit anderen Kindern,“ sagt die Abteilungsleiterin für Gymnastik und Turnen Dorothee Reeh. So weist sie auf das Mutter/Kinder Turnen hin, welches dienstags ab 15 Uhr in der Turnhalle stattfindet, genauso wie das Kinderturnen am Mittwoch ab 16 Uhr unter der Leitung von Julia Uhrmacher. Beide Damen weisen jahrelange Erfahrung in diesem Bereich auf und wurden dafür kürzlich vom Landessportbund Rheinland geehrt. Über Verstärkung der einzelnen Gruppen würden sich nicht nur die Kinder freuen, sondern auch die Leiterinnen der jeweiligen Riegen. „Aber auch jede helfende Hand zur Organisation der turnenden Kinder ist herzlich willkommen „, weist Antonio Lopez hin. „Schließlich weiß jeder um die Verantwortung und die Arbeit die es macht, spielende und tobende Kinder zu beaufsichtigen, „führt der Vorsitzende des TuS Oberwinter weiterhin aus. Und so hofft man, dass die Sportstätten mit noch mehr Leben erfüllt werden und die Gemeinschaft und das Vereinsleben im TuS Oberwinter noch lange bestehen bleibt.
 
Bild: aktive Turngruppen im TuS Oberwinter 

TuS Oberwinter D-Jugend 

Leistungsgerechtes Unentschieden gegen Fortuna Köln
 
Zu einem tollen und ereignisreichen Spiel gegen die D-Jugend von Fortuna Köln gesellte sich ein gerechtes Ergebnis: 1-1 hieß es am Ende der 60 Minuten,in denen die zahlreichen Zuschauer im Walter Assenmacher Stadion bestens von den Jugendlichen unterhalten wurden. Zum Abschluss der Feierlichkeiten rund um das Vereinsjubiläum gab es für die Kinder zur Krönung einer erfolgreichen Saison das Spiel gegen den namhaften Gegner. Der Gast aus der Domstadt präsentierte sich als eingespieltes Team, wo schon einige Einzelspieler herausragten. Zahlreiche Chancen in den ersten 20 Minuten machte aber der überragende TuS Torwart Emil Eckertz zunichte. Mit diesem starken Rückhalt befreite sich die Mannschaft vom Trainer Duo Toni Halfen und Timm Wiest immer mehr vom Kölner Druck und schaffte sogar in der zweiten Hälfte die Führung zum 1-0 durch Louis Frensch. Die Fortuna erhöhte nochmals den Druck und so musste sich der Oberwinterer Torwart kurz vor dem Abpfiff der guten Schiedsrichterin Cara Amendt noch geschlagen geben. So hieß es am Ende leistungsgerecht 1-1 Unentschieden. So endete ein schönes Wochenende für alle Beteiligten sehr versöhnlich mit einer echten Werbung für den Jugendfußball.
 
Bild: volles Haus im Walter Assenmacher Stadion 
D-Junioren weiter auf Erfolgskurs
 
Die D-Jugend des TuS Oberwinter blickt auf eine ereignisreiche Woche zurück. Im Spitzenspiel der Leistungsklasse konnte die Mannschaft von Antonio Halfen und Timm Wiest den Spitzenreiter vom TuS Mayen mit 1-0 besiegen. Torschütze des goldenen Tores in einem begeisternden und spannenden Jugendfußballspiel war in der Schlussminute Joshi Ona. Mit seinem sechsten Tor im sechsten Spiel brachte der Torjäger seine Mannschaft, die geschlossen und aufopferungsvoll kämpfte, bis auf 2 Punkte bei einem Spiel weniger auf den Tabellenführer TuS Mayen heran. Dass aber Hochmut vor dem Fall kommt, lernten die Jungs allerdings drei Tage später. In einem pomadig geführten Spiel büßten die Grün Weißen trotz aller Bemühungen zwei Punkte ein, trennte man sich doch vom Tabellenletzten aus Berg/Freisheim mit 1-1. An der guten Position ändert dies allerdings nichts, bleibt man auf Tabellenplatz zwei dem Spitzenreiter aus Mayen immer noch auf den Fersen. Ein besonderes Highlight wartet auf die Mannschaft auch am Pfingstmontag. Um 14.30 Uhr empfängt die D-Jugend im Rahmen der Einweihung des neuen Kleinspielfeld im Walter Assenmacher Stadion die Mannschaft von Fortuna Köln. Hier darf man gespannt sein, wie sich die Jungs gegen den Gegner aus der Domstadt behaupten können. Ein Besuch auf der Bandorfer Höhe lohnt sich dann allemal, um dem Spiel eine würdige Zuschauerkulisse zu bieten.
 
Bild: großer Jubel nach dem Sieg gegen den Tabellenführer 
Einzug ins Finale
 
Die zweite Mannschaft des TuS Oberwinter mit ihrem Trainer Mustafa Mekalfia ist sensationell in das Finale um den Bitburger Kreispokal der C/D- Klassen Mannschaften eingezogen. In einem guten Pokalspiel vor 100 mitgereisten Oberwinterer Schlachtenbummlern konnte sich die Mannschaft souverän mit einem 0-4 Sieg in Burgbrohl durchsetzen. Nach Toren von Lukas Jüttner (2), Antonio Halfen und einem Eigentor der Gastgeber verließen die Grünen verdient als Sieger den Platz und fahren nun zum zweiten Mal in den letzten 3Jahren zum Endspiel am 11.Juni nach Kempenich. Dort wartet mit dem Grafschafter SV II ein ambitionierter Gegner,den man allerdings im Meisterschaftsrennen bisher hinter sich lassen konnte. Denn auch hier spielt die II. TuS Mannschaft eine beeindruckende Serie und steht in der Tabelle ungeschlagen auf Platz eins. So hoffen die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Antonio Lopez, daß den Grün-Weißen an  Pfingsten im Spiel gegen den SC Rhein-Ahr Sinzig der Aufstieg in die Kreisliga B gelingt und so zur Einweihung des neuen Kleinspielfeldes kräftig gefeiert werden kann. Noch sind allerdings fünf Spiele zu absolvieren und kein Gegner zu unterschätzen.
Einweihung des neuen Kleinspielfeld
 
Zum 100 jährigen Vereinsbestehen wollte der TuS Oberwinter ein ehrgeiziges Projekt umsetzen. Unter dem Motto „mehr Platz für oos Pänz“ wurde ein neues Kleinspielfeld errichtet, das Kindern vom Bambini bis zum D-Jugendalter ein ungestörtes und altersgerechtes Trainieren und Spielen ermöglicht und die Nutzung vom Hauptplatz enorm entlastet. Nach vielen Stunden der Eigenleistung der Mitglieder und der schnellen Umsetzung durch die Baufirmen kann nun das Ergebnis präsentiert werden. Am 05. und 06. Juni 2022 soll die neue Anlage eingeweiht werden. An zwei Pfingsttagen soll gefeiert werden, und dann nicht nur die Erweiterung der Arena sondern auch noch der 100 jährige Geburtstag des Vereins. “ Auch wenn wir 100 + 2 feiern aus den bekannten Gründen, hält uns das nicht davon ab, das Jubiläum zu begehen“, sagt Antonio Lopez, im 8.Jahr nun schon der Vorsitzende des ranghöchsten Fußballverein im Stadtgebiet Remagen. Neben einem Jugendturnier und Einlagespielen sorgt ein buntes Rahmenprogramm für viel Kurzweil auf der Sportanlage. Auch wird der von George Modler ins Leben gerufene Film über den TuS Oberwinter der Öffentlichkeit präsentiert. In der Hoffnung auf regen Besuch sollte der Termin zum vormerken im Kalender eingetragen werden, damit gebührend gefeiert werden kann, was gefeiert werden muss.
Bild: das Walter Assenmacher Stadion mit der Erweiterung auf der Bandorfer Höhe 
Der TuS Oberwinter trauert
 
Im Laufe dieser Woche Schockte die TuS -Familie die Nachricht von zwei Todesfällen. Allzu früh verstarb im Alter von 65 Jahren der langjährige Spieler Ulrich Brenner. In den 80er Jahren schon in der Verbandsliga aktiv, blieb Uli auch 1986 nach dem Abstieg aus dem Verbandsoberhaus beim TuS, führte die jungen Spieler durch raue Landesligazeiten und spielte zum Ausklang seiner Karriere noch in der zweiten Mannschaft bevor er aktives Mitglied der Alten Herren würde. Auch als Jugendtrainer leistete Uli seinen Dienst und wer einen Rat in bauspezifischen Angelegenheiten brauchte, fand bei ihm ein offenes Ohr. Seine vorbildliche, sportliche Einstellung und seine ruhige Art machten ihn in allen Mannschaften zu einem beliebten Mitspieler. 
Außerdem trauert der TuS mit seinen Spielern David und Yannik Jarzombek um ihren Vater Holger Jarzombek, der plötzlich und unerwartet tragisch aus dem Leben gerissen wurde. Stets Hilfs-und fahrbereit für die A-Jugend und die erste Mannschaft erfreute er sich nicht nur am Spiel seiner Söhne. Mit den Grünen gewann er und verlor er, stets aber als sportlich fairer Zuschauer. Wir trauern mit den Familien um die schmerzlichen Verluste. Wir werden beide in guter Erinnerung behalten. Zu Ehren beider spielten die TuS Mannschaften mit Trauerflor.
 
Uli Brenner, mittl.Reihe 1.v.l., in der Landesliga Mannschaft von 1989
Unterstützung für den Sport
 
Mit der Firma Bawo Türelemente unterstützt ein weiteres einheimisches Unternehmen die Belange des TuS Oberwinter. So konnte Vorstandsmitglied Sven Lohe, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, einen weiteren Werbepartner gewinnen, der sich mit einer Bandenwerbung engagiert. Winnie Glaser zeigte sich vom Werbekonzept überzeugt, da nicht nur die Zuschauer vor Ort die Werbung sehen, sondern auch durch die Berichterstattung der Medien der TuS Oberwinter ein zuverlässiger Partner ist. Vor allem sorgt die Firma Sport total TV für bewegte Bilder im Internet von den TuS Spielen, so dass die Werbeflächen auch hier im rechten Blick erscheinen. Hierfür werden die Flächen derzeit auf eine Größe von einem Meter vergrößert um eine optimale Sichtbarkeit zu gewährleisten. So zeigte Glaser, nicht nur politisch beliebter, engagierter Mitbürger sich mit dem Ergebnis zufrieden. Gerade für den Spielbetrieb der Herren und Damen Mannschaften, beide mit weiten Fahrten in Hunsrück und Westerwald in der Bezirksliga aktiv, aber auch für die Jugendmannschaften ist eine solch tolle Unterstützung sehr hilfreich und notwendig, zeigte sich der Vorsitzende Antonio Lopez zufrieden und dankbar.
 

Bandenreklame BAWO

Vorstandswahl beim TuS Oberwinter
 
Der TuS Oberwinter hatte kürzlich zu seiner Jahreshauptversammlung ins Vereinsheim am Sportplatz eingeladen, zu der unter den aktuellen Coronabedingungen zahlreiche Mitglieder gefolgt waren. Neben den ausführlichen Berichten der Abteilungen konnte der Vorsitzende Antonio Lopez auf viele weitere Vereinsaktivitäten verweisen, die der Pandemie zum Trotz durchgeführt werden konnten. Mit großem Stolz berichtete er über die Umsetzung des Projekts „mehr Platz für oos Pänz“. Hier wurde in starker Eigenleistung ein neues  Kleinspielfeld in Betrieb genommen, was den Kindern vom Bambini bis D-Jugendalter zugute kommt. Speziell die Kinder können hier mit mehr Ballkontakten Freude am Spiel gewinnen. Erfreut zeigte er sich, dass nunmehr der langwierige Turnhallenumbau der Grundschule Oberwinter abgeschlossen ist und die Turnabteilung ihre Aktivitäten in der Halle ausüben können. Auch wenn gerade das beliebte Mutter/Kind Turnen extrem vom Ausfall betroffen war, hofft er auf die Treue der Vereinsmitglieder und dankte Dorothe Reeh für ihren Einsatz als Abteilungsleiterin Gymnastik und Fitness beim Neustart der Gruppen, die nunmehr seit der ersten März Woche in der Halle aktiv sind. Lopez konnte auch vermelden, dass die ausgefallene 100 Jahrfeier des TuS Oberwinter aus 2020 nun mit der Einweihung des neuen Kleinspielfeldes Ende Mai nachgeholt würde.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes, die die Kassenprüfer Robert Scholl und Mirco Koll beantragt hatten, brachte die Neuwahl des Vorstandes folgendes Ergebnis: Für weitere 2 Jahre stehen dem Verein Antonio Lopez als 1.Vorsitzender und Claus Wiest als sein Stellvertreter dem Verein vor. Julia Beck regelt die Finanzen, Sven Lohe kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing, Dorothe Reeh bleibt verantwortlich für Gymnastik, Turnen und Fitness. Als Sportdirektor Fußball leitet Ralf Beck die Geschicke, hier wird er unterstützt von Thomas Gemein für die Herren Seniorenmannschaften und Lara Pöhler für die Damenmannschaft. Den Jugendbereich vertreten Julia Lopez(A-C Jugend) und Ullrich Amendt für die Kinder( D,E,F, und Bambinis). So sind im 8.Jahr der Amtszeit von Antonio Lopez alle Vorstandsposten besetzt und der Verein kann den weiteren Jahren auch dank einer gesunden finanziellen Basis positiv entgegen treten. Die Herausforderungen für den ranghöchsten Fußballverein im Stadtgebiet Remagen sind sowohl im Herren als auch im Damenbereich als überregional spielende Bezirksligamannschaft enorm. Trotzdem können die Aufgaben dank einer großen Fangemeinde bewältigt werden und so hört man auch weit über die Grenzen des Hafenortes den alt bekannten Schlachtruf: Auf, auf auf ihr Grünen.

Der TuS Oberwinter hat sich für die kommende Spielzeit mit Laurenz Wassinger und Jakob Jäger im Offensivbereich verstärkt.

Mit Laurenz Wassinger konnte sich der TuS die Dienste eines Regional- und Oberligaerfahrenen Mittelstürmers sichern. Der 30-jährige, welcher unter anderem in der Jugend von Schalke 04 gespielt hat, wechselt vom TuS Heven aus der Bezirksliga Westfalen im Zuge seines berufsbedingten Umzugs nach Köln an die Bandorfer Höhe. „Laurenz ist ein Spieler, der jede Menge Erfahrung mitbringt und uns daher im Offensivbereich sehr gut tun wird“ , zeigt sich Trainer Cornel Hirt zufrieden mit seinem Neuzugang.

Ebenfalls künftig im Walter-Assenmacher-Stadion auflaufen wird der junge offensive Außenbahn-Spieler Jakob Jäger. In Folge seines studienbedingten Wohnortwechsels von Mühlheim an der Ruhr nach Remagen kommt er vom heimischen B-Ligisten TSV Heimaterde. Zu seinem 22-jährigen Neuzugang sagt Trainer Cornel Hirt: „Jakob ist ein junger Spieler, der sich an die neue Spielklasse gewöhnen möchte. Ich bin zuversichtlich, dass ihm dies gelingen wird.“

Laurenz Wassinger, Kaderplaner Rainer Müller und Jakob Jäger

Der Bezirksligist TuS Oberwinter präsentiert mit Christian Hausmann und Alexander Meiswinkel zwei weitere Neuzugänge für die kommende Saison.

Mit Christian Hausmann wird ein weiterer Spieler mit höherklassiger Erfahrung künftig im Walter-Assenmacher-Stadion auflaufen. Der 32-jährige zentrale Defensivakteur, welcher sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld zu Hause ist, spielte zuletzt beim mittelrheinischen A-Ligisten SV Schönenbach und war zuvor in der Ober- und Regionalliga im Trikot des Wuppertaler SV sowie beim westfälischen Oberligisten TuS Ennepetal im Einsatz.

„Christian ist ein gestandener Spieler, der die Mannschaft nicht nur auf dem Platz gut führen kann, sondern uns auch in der Kabine gut tun wird. Mit seiner Verpflichtung können wir auch die Qualität im Training nochmals steigern, was uns sehr wichtig ist“, freut sich Trainer Cornel Hirt.

In Folge seines berufsbedingten Umzugs nach Kripp wechselt Rechtsverteidiger Alexander Meiswinkel vom niederrheinischen A-Ligisten TG Hilgen an die Bandorfer Höhe. In seinem 26-jährigen Neuzugang sieht Cornel Hirt „einen im Seniorenbereich erfahrenen Spieler, den wir durch seine starke Physis in der Defensive gut gebrauchen können“.

Der Trainingsauftakt in Oberwinter erfolgt diesen Donnerstag, bevor am kommenden Sonntag (4. Juli, 14:30 Uhr) mit dem Rheinlandpokalspiel bei Ata Urmitz bereits das erste Pflichtspiel ansteht.

Kaderplaner Rainer Mueller und Trainer Cornel Hirt begrüßen die Neuzugänge Christian Hausmann und Alexander Meiswinkel

Eine Vereins-Legende des TuS Oberwinter beendet nach 34 Jahren im Verein und fast 21 Jahren in der 1. Mannschaft ihre aktive Karriere. Am ( neuer Termin folgt), wird Benjamin „Bene“ Kauert letztmals in seinem zweiten Wohnzimmer, dem Walter-Assenmacher-Stadion, das Tor der 1.Mannschaft hüten.. Dann trifft „Benes Auswahl“, welche er eigens zusammengestellt hat, auf die aktuelle 1. Mannschaft des TuS Oberwinter.

„Bene ist ein Unikat, das kann man mit Worten nicht beschreiben. Daher müssen wir noch ein letztes mal gemeinsam feiern und weinen“ so der TuS-Vorsitzende Antonio Lopez.

Der 38-jährige Kauert sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt für das Ende seiner aktiven Laufbahn gekommen: „Irgendwann ist einfach mal Schluss. Durch die Corona-Pause habe ich noch mal mehr gemerkt, wie wichtig die Familie ist und dass es neben dem Fußball auch noch ein Privatleben gibt. Da der Anspruch und Aufwand in einer Bezirksliga-Mannschaft sehr hoch ist, wollte ich diesen Aufwand künftig einfach nicht mehr betreiben.“

Besonders freut sich Bene Kauert neben dem Spiel auf die „dritte Halbzeit“, in welcher er gemeinsam mit alten Weggefährten aus seiner Zeit beim TuS in zahlreichen Erinnerungen schwelgen kann und glaubt „dass da ganz viel nochmal hochkommt“.

„Ich selber bin sehr sehr dankbar, dass der TuS Oberwinter an mich denkt und dieses Abschiedsspiel für mich ausrichtet“, zeigt Kauert seine Dankbarkeit und hofft auf zahlreiche Zuschauer.

Folgende langjährige Weggefährten werden dabei sein: Hartmut Giebler, Thomas Lopez (Trainer); Arno Mehren (Torwarttrainer); Patrick Engels, Alexander Richter, Thomas Jungbluth (Torhüter); Oliver Ernst, Janusz Szlinkert, Philip Rutsch, Oliver Braun, Jens Winking, Markus Thünker, Carsten Monjau, Dane Irmgarz, Markus Garzorz, Claus Wiest, Yousuf Köse, Manuel Malacho, Jörn Kreuzberg, Mario Brötz, Maurice Lefevre, Björn Thünker, Tobias Nuhn, Kai Schwanenberg, Jacques Massek, Patrick Melcher, Mike Manderfeld, Patrick Warmbier, Michael Ueberbach (Feldspieler); Hans Jürgen Diel, Hamid Rostamzada (Schiedsrichter); Jürgen Heno (Stadionsprecher)

Das Rheinlandpokal Viertelfinale gegen TuS Koblenz wird am Sonntag den 25.7.2021 um 15:00 Uhr in Oberwinter/Bandorf ausgetragen.

Die Eintrittsgelder kommen den Opfern des Hochwassers zugute.

Das Spendenkonto steht bei 1345 Euro. Die erste Herausforderung ist ganz kurzfristig: Die Kreissparkasse Ahrweiler hat zugesagt, 500 Euro extra zu spenden, wenn in der ersten Woche ab dem 28.12. 21 Spender mindestens 10 Euro geben. Dafür fehlen noch 10 Spender bis Donnerstag 3.Januar !!! Diese 10 Euro können auf der Internet Präsenz der Kreissparkasse Ahrweiler unter dem Stichwort Spendenportal oder dem Suchbegriff „Spende“ auf zwei Wegen eingezahlt werden. Entweder über eine online-Überweisung oder über einen Gutschein der Kreissparkasse Ahrweiler.

Gutscheine sind für alle Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler in allen Filialen erhältlich. Die Filiale Oberwinter hat ein Extra-Kontingent von 100 Gutscheinen a 10 Euro zugeteilt bekommen, das es zu nutzen gilt. Also: Avanti galoppi, Gutschein von der Kreissparkasse holen und bis 3.1.2019 auf dem Portal einlösen. Das bringt für die Kinder und den TuS 500 Euro extra !

Rheinlandligist bevorzugt in Trainerfrage interne Lösung

Neues Jahr, neuer Trainer: Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter hat einen Nachfolger von Tomas Lopez gefunden: Deniz Öztürk soll die Nachfolge des langjährigen Trainers antreten, von dem sich der TuS kurz vor Weihnachten nach fast 15 Jahren getrennt hat.

Weit und lange musste der TuS nicht suchen. „Es war von Anfang an klar, dass wir eine interne Lösung bevorzugen“, sagt Helmut Born, Sportlicher Leiter Seniorenfußball in Oberwinter. Und die ist dann mit Öztürk auch gefunden. Der 31-Jährige mit türkischem und italienischem Pass, geboren in Bad Honnef, gehört als Spieler zum Kader des TuS, muss aber schon seit Monaten pausieren. Nach einem Kreuzbandriss nebst Knorpelschaden läuft er derzeit auf Krücken.

Einen Trainerschein muss er noch machen, bis dahin soll ihm ein Co-Trainer mit entsprechender Lizenz zur Seite stehen. Wer das sein wird, muss noch entschieden werden. „Er war mein Favorit, alleine schon wegen seiner fußballerischen Vergangenheit“, stellt Born klar und betont: „Er genießt auch einen guten Ruf in der Mannschaft.“ Vom Spielerrat habe es so auch nur positive Signale gegeben, als ihm die Lösung unterbreitet worden ist.

„Ich kenne die Mannschaft natürlich gut. Sie hat mich bis jetzt als Mensch und Spieler geschätzt und wird mich nun hoffentlich auch als Trainer schätzen. Ich freue mich auf die Aufgabe“, meint Öztürk. Unabhängig von seiner Verletzung hat er nicht vor, dauerhaft wieder aufs Spielfeld zurückzukehren: „Ich bin kein Freund von einer Lösung als Spielertrainer. Ich möchte mich vom Spielberichtsbogen fernhalten und mich lieber ganz auf die Mannschaft konzentrieren. Spielen möchte ich nur noch im Notfall.“

Er war in der Winterpause des vergangenen Jahres zum TuS gekommen, nachdem er zuvor ein Jahr lang wegen eines Knorpeldefekts im linken Knie pausieren musste. Sein bis dahin letztes Spiel hatte er im Dezember 2016 für die SpVgg Burgbrohl noch zu Oberligazeiten gemacht. Die langwierige Verletzung hatte ihn noch Ende der vergangenen Saison zu einer weiteren Operation gezwungen.

Vor seinem Wechsel nach Oberwinter hatte der Offensivmann in anderen Vereinen ebenfalls höherklassig gespielt, so in der nordhein-westfälischen Mittelrheinliga (entspricht der hiesigen Oberliga) bei der Spvg Wesseling-Urfeld und dem SV Bergisch Gladbach 09, mit dem er sogar eine Saison lang in der Regionalliga aktiv war, sowie bei der SG Bad Breisig in der Oberliga. Das Fußballspielen erlernt hat er in der Jugend des Bonner SC.

In Bonn ist er auch beruflich beschäftigt, er arbeitet seit zehn Jahren bei der Deutschen Krebshilfe. Nicht nur deshalb kennt er sich dort auch sportlich gut aus. Was sich für den TuS als Vorteil bei der Suche nach neuen Spielern erweisen kann.

Lange überlegen musste Öztürk nicht: Ein paar Tage Bedenkzeit, dann war die Sache besiegelt. „Wir waren uns schnell einig. Wichtig war mir die volle Rückendeckung des Vereins. Und die habe ich“, erklärt Öztürk. Auf ihn wartet nun eine enorme Aufgabe, nicht nur angesichts der Tatsache, dass er in Oberwinter in tiefe Fußstapfen trifft, wo es in den vergangenen Jahrzenten mit Lopez und Hartmut Giebler nur zwei Vorgänger gegeben hat. Schließlich rangiert der TuS mit elf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz am Tabellenende. „Ich traue Deniz zu, dass er noch was bewegt. Das Gute ist ja, dass er die Spieler schon alle ganz genau kennt“, sagt Born. Auch Öztürk gibt sich zuversichtlich: „Das ist natürlich eine große Herausforderung. Aber der fühle ich mich gewachsen. Ich spiele jetzt 26 Jahre Fußball. Da kommt eine Menge Erfahrung zusammen.“

„Es wäre wichtig, wenn wir demnächst endlich mal alle Spieler an Bord haben“, sagt Born. Nach einer schon seit der Sommerpause anhaltenden Verletzungsmisere war das bislang in dieser Saison noch nicht der Fall.

Der Trainingsauftakt erfolgt am 24. Januar, das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr soll dann am Sonntag, 3. März, (15 Uhr) bei der SG Mendig/Bell folgen, allerdings laufen noch Gespräche, dass die Partie verlegt wird.

Etwas nach hinten verlegen müssen die Oberwinterer in diesem Jahr auch ihre Personalplanungen für die nächste Saison. Normalerweise beginnen die Ende Januar, Anfang Februar. Angesichts des neuen Trainers will man nun aber erst einmal abwarten, wie Öztürk und Mannschaft in neuer Konstellation zueinanderfinden. Angesichts des noch ungewissen Saisonendes muss der TuS zweigleisig planen. Wenn denn noch der Klassenverbleib gelingen sollte, dürfte dies kaum sehr vorzeitig der Fall sein. Marcus Pauly

Quelle:Rhein-Zeitung

Öztürk bildet mit Kilic ein Trainerteam in Oberwinter

Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter hat sein Trainerteam komplettiert . Bünyamin Kilic wird zusammen mit Deniz Öztürk versuchen, den abstiegsbedrohten Tabellenletzten vielleicht doch noch in der Klasse zu halten. Der TuS hatte sich im Dezember von Tomas Lopez getrennt und dem zuletzt verletzten Spieler Öztürk die sportliche Verantwortung übertragen. Ihm soll nun Kilic zur Seite stehen. Den Begriff „Co-Trainer“ vermeiden alle Beteiligten. „Nein, wir sind gleichberechtigt“, betont Öztürk, der von Beginn an klarstellte, dass er niemanden „nur zum Pylonenaufstellen“ brauche. „Mir ist es aber letztlich gleich, ob ich Trainer, Co-Trainer oder 1,5-Trainer genannt werde. Ich bin froh, dass Deniz sich gemeldet hat“, stellt Kilic klar.

Der Mittelfeldspieler ist im Kreis Ahrweiler kein Unbekannter, bestritt er doch von Sommer 2015 bis Sommer 2016 30 Oberligaspiele für die SpVgg Burgbrohl. Einer seiner Mitspieler damals: Deniz Öztürk. Beide kennen sich aber nicht nur aus dieser Zeit. Sie hatten auch schon gemeinsam beim SV Bergisch Gladbach 09 in der Regionalliga gespielt.

Überhaupt bestehen einige Parallelen zwischen beiden Spielern: Beide sind 31 Jahre alt und haben im Februar Geburtstag, beide haben überkreislich als Spieler schon eine Menge Erfahrung gesammelt, Kilic unter anderen in der Regionalliga und der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, zudem in der A-Junioren-Bundesliga in seiner Geburtsstadt Duisburg. Zuletzt war er für den FC Hennef 05 in der Mittelrheinliga aktiv (entspricht der hiesigen Oberliga).

Weitere Parallele: Beide erlitten im vergangenen Herbst Kreuzbandrisse, was den Gedanken an das Ende der aktiven Spielerlaufbahn näherbrachte. Weshalb beide auch nicht anstreben, nach vollendeter Regeneration noch einmal als Spieler aufzulaufen. „Nur im Notfall“, sagen Kilic und Öztürk übereinstimmend.

Die Initiative zur Zusammenarbeit ging von Öztürk aus. „Wir haben uns immer gut verstanden. Und dann habe ich mich daran erinnert, dass Bünyamin einmal sagte, dass er sich später auch einmal eine Trainerlaufbahn vorstellen könnte.“ Was Öztürk zu einem Anruf veranlasst an. Wobei man schnell zu einer Einigung kam. „Wir sind zum einen befreundet und haben auch gleiche Vorstellungen. Das ist eine tolle Perspektive für mich“, freut sich Kilic, der am Montag seinen Vertrag in Hennef auflöste.

Was dem Angestellten bei der Telekom in Bonn ebenfalls wichtig ist: „Wir bilden eine gute Mischung. Charakterlich sind wir uns ähnlich, wir sind loyal und respektvoll. Aber Deniz ist offensiv, ich defensiv, Deniz ist eher sachlich, ich emotional. Diese Mischung wird uns weiterbringen.“ Weit im Sinne von lang soll die Zusammenarbeit auch gehen, auch darin sind sich alle Beteiligten einig: „Wir hoffen auf eine langfristige Zusammenarbeit“, betont Helmut Born, Sportlicher Leiter beim TuS Oberwinter.
Quelle:Rhein-Zeitung

Am heutigen Donnerstag zwischen 14 Uhr und 17 Uhr steht unser Vorsitzende Antonio Lopez und weitere Vorstandsmitglieder in der Kreissparkasse Sinzig um unser Projekt vorzustellen und 10 Euro Gutscheine für den neuen Platz zu verteilen.
Es wäre schön wenn wir unserem Ziel 5000 Euro weiter näher kommen würden.

TuS Oberwinter: Das neue Trainerduo Öztürk/Kilic setzt auf Teamgeist

Ja, der erste Moment sei „schon etwas komisch gewesen“, räumt Deniz Öztürk ein. Er war als verletzter Spieler beim TuS Oberwinter in die Winterpause gegangen und hat als verantwortlicher Trainer des Tabellenletzten der Fußball-Rheinlandliga nun die erste Trainingseinheit geleitet. Der Verein hatte ihm nach der Trennung von Tomas Lopez die sportliche Verantwortung übertragen
Die trägt der 31-Jährige nicht alleine. Ihm zur Seite steht mit Bünyamin Kilic ein Weggefährte aus gemeinsamen Zeiten als Spieler, unter anderem beim damaligen Oberligisten SpVgg Burgbrohl. Kilic ist in der Winterpause – nach schwerer Knieverletzung noch angeschlagen wie Öztürk – vom Mittelrheinligisten FV Hennef 05 gekommen, um das Trainerteam zu verstärken.

Nun also der Trainingsauftakt, an dessen Anfang erst einmal ein paar Worte des neuen Trainerduos an den Kader standen. Der war bis auf den verhinderten Mohamed Ahardane – der Angreifer liegt nach einem Mittelfußbruch im Krankenhaus – komplett anwesend. „Das hat uns gefreut und zeigt, dass die Mannschaft voll motiviert ist“, betont Öztürk.

Was er der Mannschaft gesagt habe? „Dass wir viel aufzuarbeiten haben. Wir haben hinten zu viele Tore bekommen und vorn zu wenige geschossen. Da müssen wir in der Rückrunde stabiler werden. Wir wollen wieder Fußball spielen und eine Einheit werden.“

War das die Mannschaft denn vorher nicht? „Doch, aber es war ja auch nicht immer einfach, motiviert zu bleiben angesichts der vielen Niederlagen. Wir dürfen nicht das Negative sehen, sondern müssen positiv denken. Am Teamgeist kann man immer arbeiten. Und wenn das gelingt, werden wir in der Rückrunde eine andere Mannschaft sehen.“

Kilic zeigte sich nach seinen ersten Eindrücken von der Mannschaft angetan: „Der Tabellenplatz spiegelt die Qualität des Kaders nicht wider.“ Wobei ihn eine Sorge umtreibt angesichts von einigen angeschlagenen Spielern: „Dass wir auch quantitativ gut durchkommen.“

Ansonsten zeigte er sich vom TuS Oberwinter angetan: „Hier herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre. Ich habe mich gleich wohlgefühlt.“ Wozu natürlich auch der Umstand beiträgt, dass er mit Öztürk zusammenarbeitet: „Wir kennen uns schon seit zehn Jahren und sind befreundet“, sagt er.

So überrascht es nicht, dass auch der ebenfalls 31-jährige Kilic großen Wert auf die richtige Einstellung legt: „Disziplin und Respekt sind die Grundtugenden im Fußball“, betont er.

Und mit denen soll dann eben doch noch das scheinbar Unmögliche gelingen, der Klassenverbleib. Aktuell sind es elf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. „Wir werden es schwer haben“, weiß Öztürk natürlich auch. Er betont jedoch: „Wir werden gemeinsam Lösungen finden.“ Zunächst stehen Fitness und Koordination im Fokus, später dann Taktik. „Wir werden das Rad aber nicht neu erfinden“, meint Kilic. Taktisch soll hier und da ein wenig modifiziert werden, damit speziell die Abwehr stabiler wird.

Dazu stehen durchschnittlich vier Trainingseinheiten und ein Testspiel pro Woche an. Sechs Wochen bleiben bis zum ersten Meisterschaftsspiel am Sonntag, 10. März, (14.30 Uhr) zu Hause gegen den FSV Salmrohr. Die ursprünglich eine Woche vorher angesetzte Partie bei der SG Mendig/Bell ist verlegt worden und findet nun am Mittwoch, 3. April, (19.30 Uhr) statt.

Das erste Testspiel steht bereits am heutigen Samstag (14.30 Uhr) beim TuS Oberpleis, Neunter der Landesliga Mittelrhein, auf dem Programm. „Das Ergebnis ist da erst einmal zweitrangig. Wichtig ist zu sehen, wie sich die Spieler bewegen und sie die Weihnachtspause überstanden haben“, stellt Kilic klar.

Quelle:Rhein-Zeitung

Die erste Mannschaft des TuS Oberwinter bestreit das erste Spiel gegen den TuS 05 Oberpleis e.V.. Im Zuge der Wintervorbereitung tritt das Team am Samstag, dem 26.01.2019 um 14.30 Uhr in Oberpleis (Humboldtstraße 3a, 53639 Königswinter) an.

Es ist das erste Spiel unter der Regie des neuen Trainergespanns um Deniz Öztürk und Bünyamin Kilic. Der TuS 05 Oberpleis spielt in der Landesliga des Fußball-Verbandes Mittelrhein. Die Spielklasse ist vergleichbar mit der heimischen Rheinlandliga.

Pünktlich mit dem Beginn des Winters starteten die Spielerinnen aus Kripp und Oberwinter wieder mit der Vorbereitung auf dem Trainingsplatz.
Schnee zum Auftakt: „Das ist ärgerlich. Aber wir können es ja nicht beeinflussen. Andere müssen ja auch ran bei diesen Bedingungen“,
weiß Trainer Sebastian Herf.

Bis zum 17.2. stehen wöchentlich zwei bis drei Einheiten auf den Plätzen in Kripp und Bandorf auf dem Programm.
Dann steht das erste Vorbereitungsspiel auf hoffentlich wieder grünem Platz gegen Mendig an.
Den letzten Schliff möchte man sich dann am 24.2. um 13.30 Uhr in Kripp gegen TuRa Oberdrees holen, bevor es am 10. März in der Meisterschaft mit dem
Verfolgerduell gegen die Grafschafter SG wieder um Punkte geht.

Einen besseren Einstand kann man als Trainer gar nicht feiern: erstes Spiel – erster Sieg. Und zwar mit 4:0 nicht nur der höchste der Saison, sondern auch noch der erste in dieser Spielzeit ohne Gegentor. Dazu einer, der nicht nur kämpferisch keine Wünsche offen ließ, sondern auch spielerisch einiges zu bieten hatte.

Klar also, dass beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter Freude, Erleichterung und Zuversicht nach dem überzeugenden Heimerfolg gegen den FSV Salmrohr vorherrschten. Auch und gerade beim neuen Trainerduo Deniz Öztürk und Bünyamin Kilic.

Für die beiden bestand eine wesentliche Aufgabe in dieser Woche nun aber darin, das so lange vermisste Erfolgsgefühl zwar nicht gleich wieder zu unterbinden, aber trotzdem auch schon mal den Blick auf die nächste Aufgabe zu richten. Schließlich geht es für den immer noch Tabellenletzten am Sonntag (15.30 Uhr) zu einem weiteren direkten Konkurrenten, dem SV Windhagen, Drittletzter mit zehn Punkten Vorsprung.

Woraus sich die Bedeutung der Partie gleich ablesen lässt: Es geht nicht nur darum, unter Beweis zu stellen, dass der Erfolg gegen Salmrohr keine Eintagsfliege war, sondern auch und gerade darum, im Kellerduell einen direkten Konkurrenten nicht entwischen zu lassen. Bei 13 Punkten Rückstand im Fall einer Niederlage wäre die Bezeichnung „direkter Konkurrent“ nämlich schon weit hergeholt, auch bei einem noch weniger bestrittenen Spiel.

„Wenn wir jetzt nicht nachlegen, war der Sieg gegen Salmrohr nichts wert“, macht Öztürk folglich auch deutlich. Und darum hat er seiner Mannschaft am Dienstag beim Training einen „ersten Dämpfer“ verpassen müssen, wie er sagt: „Es ist eben ein schmaler Grat zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit. Ich habe keine Schwierigkeiten damit, jemanden auf die Bank zu setzen, der jetzt im Training nicht richtig mitzieht.“ Die Kunst für ihn besteht nun darin, die entstandene Euphorie zu nutzen, ohne dass die Spieler dabei die Bodenhaftung verlieren.

Grundsätzlich besteht jedenfalls kein Grund zu Umstellungen. Der Kader ist komplett, zumal auch Tim Palm wieder zurück ist, der gerade Vater geworden ist und darum am Sonntag fehlte. „Ich könnte über jeden nur Positives sagen. Da lässt sich niemand hervorheben“, lobt Öztürk die Leistung der gesamten Mannschaft. Die hat ihn am Sonntag sogar überrascht. Nicht, dass er ihr nichts Gutes zugetraut hätte. Das Vertrauen in die Spieler sei schon da gewesen, versichert er. Aber nach der doch eher schwierigen als erfolgreichen Vorbereitung angesichts vieler personeller Ausfälle bestand eben doch die Frage, wo die Mannschaft denn nun wirklich steht.

Das hat sie nun bewiesen. „Im Spiel haben Sachen funktioniert, die im Training nie geklappt haben“, wundert sich Öztürk, der daraus nun aber auch einen Anspruch ableitet: „Mit der guten Leistung haben die Jungs nun die Messlatte selbst hoch gehängt. Daran werden wir sie jetzt messen.“

Schließlich reicht ein Sieg allein noch lange nicht, um vielleicht doch noch den Klassenverbleib zu schaffen.

Freilich stehen auch die Gastgeber unter Erfolgszwang. „Wir brauchen gegen Oberwinter unbedingt einen Dreier. Dies ist ein absolutes Schlüsselspiel. Verlieren verboten. Wir wollen die Abstiegsplätze so schnell wie möglich wieder verlassen“, sagt Tobias Blumenthal, Sportlicher Leiter der Windhagener.

Die haben in diesem Jahr bislang noch kein Tor erzielt. Auf das 0:1 zu Hause gegen den Ahrweiler folgte auswärts aber immerhin ein 0:0 bei der SG Mülheim-Kärlich. „Da waren wir die bessere Mannschaft und hätten gewinnen können“, meint Blumenthal. Das können die Oberwinterer auch vom Hinspiel gegen Windhagen behaupten. Dort hatten sie bis zur 82. Minute mit 3:1 geführt, ehe nach dem 2:3 noch das 3:3 in der vierten Minute der Nachspielzeit fiel. „Das war sehr unglücklich“, erinnert sich Öztürk. Aber diese unglücklichen Zeiten sollen für den TuS nun ein Ende haben. map

Quelle:Rhein-Zeitung

Nach dem überragenden Wochenende für die Mannschaften des TuS Oberwinter
geht es nun darum die Euphorie in die kommenden Spiele mit zu nehmen.

Den Auftakt macht die zweite Mannschaft des TuS heute Abend bei
Spitzenspiel der Kreisklasse D in Dernau.
Beim Spitzenreiter Eintracht Esch wird das Team aus Oberwinter
an die Leistung vom Kreispokal Sieg gegen den SV Oedingen anknüpfen müssen
um Punkte mit an den Rhein zu nehmen.

Anpfiff Eintracht Esch -TuS Oberwinter II , Freitag um 19:30 Uhr in Dernau.

Am Samstag kommt es dann in Kripp zum Spitzenspiel der Kreisliga Koblenz/ Ahr im Frauenfussball.

Um 18 Uhr empfangen die Frauen aus Oberwinter/Kripp den Tabellenführer von RW Koblenz zum
ersten Meisterschaftsspiel im neuen Jahr.
Um die Aufstiegs und Meisterschaftschancen zu wahren sollte die Heimstärke weiter
ausgebaut werden und der 8. Heimspiel Sieg in Folge eingefahren werden.

Tore von Spielführerin Miriam Hauschild werden in Kripp am Samstag Abend erhofft.

Anpfiff FSG Oberwinter/Kripp – TuS RW Koblenz, Samstag 18 Uhr in Kripp

Den Abschluss des Wochenendes bestreitet die erste Mannschaft des TuS Oberwinter am
Sonntag um 15:30 beim SV Windhagen.
Nach dem auch spielerisch überzeugenden Sieg gegen Salmrohr geht es darum
mit Einsatz und Willen die nächsten Punkte auf das Oberwinterer Konto einzufahren.

Auf Kopfball Tore von Mirco Koll wie hier beim Testspiel in Wachtberg hofft der TuS auch am Sonntag in Windhagen

Anpfiff SV Windhagen – TuS Oberwinter, Sonntag 15:30 Uhr in Windhagen

Der TuS Oberwinter bekommt es am Samstag mit einem Team zu tun, dessen jüngste Auftritte eher einer Achterbahnfahrt gleichen. Neben zwei Niederlagen und zwei Unentschieden steht der SG Hochwald ein Sieg aus den vergangenen fünf Spielen zu buche. Gegen die SG Mülheim-Kärlich war für die Hochwälder im letzten Spiel nur ein Remis drin. Letzte Woche gewannen die Grünen gegen die SG 99 Andernach mit 3:0.

Vom Glück verfolgt war die SG Hochwald in den letzten fünf Spielen nicht. In diesem Zeitraum siegte man nur in einem einzigen Spiel. Die Eisbachtaler Sportfreunde schlug man auf deren Geläuf mit 2:1. Nach 25 Spielen verbuchen die Aufsteiger sieben Siege, fünf Unentschieden und 13 Niederlagen auf der Habenseite. Die Offensive der SGH zeigt sich bislang abschlussschwach – 30 geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Im Tableau rangiert die SG Hochwald auf dem 15. Platz.

Der TuS Oberwinter muss sich ohne Zweifel um den eigenen Angriff kümmern. Mit 32 eigenen Treffer ist die Torausbeute der Grünen nur unwesentlich besser als die der Gastgeber. Die Bilanz des aktuellen Tabellenletzten nach 24 Begegnungen setzt sich aus fünf Erfolgen, fünf Remis und 14 Pleiten zusammen. Die Vorzeichen deuten auf ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften.

Autor: Fussball.de/TuS Oberwinter

Vier Spiele hat der TuS Oberwinter jetzt in der Fußball-Rheinlandliga nach der Winterpause gewonnen. Wie sehr das dem Selbstvertrauen und der Moral vor nun schwierigen Partien wie der am Mittwoch (19.30 Uhr) bei der SG Eintracht Mendig/Bell zuträglich ist, lässt sich leicht vorstellen. Pech nur für den TuS, dass sich dieser Zugewinn an Stimmung nicht im gleichen Maße auch in der Tabelle niederschlägt. Oberwinter steht immer noch am Tabellenende, wenn auch mit immerhin nun geringerem Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz (fünf) als noch in der Winterpause (zwölf).

Dass die Zwischenbilanz nicht besser ausfällt, liegt an der Konkurrenz im Abstiegskampf. Die punktet nämlich auch, und zwar ebenfalls konstant und vor allem überraschend. Die EGC Wirges etwa feierte gerade mit dem 2:0 gegen den Tabellenfünften SV Mehring ihren fünften Sieg in Folge, der sie zum ersten Mal seit dem zwölften Spieltag auf einen Nicht-Abstiegsplatz hievte.

Den Vogel am Wochenende schoss freilich der SV Windhagen mit dem 3:1 gegen den Zweiten SV Morbach ab. „Ich hätte es mir auch anders gewünscht“, meint der Oberwinterer Trainer Deniz Öztürk.

Zumindest ergibt sich daraus die für ihn hoffnungsvolle Erkenntnis: Abstiegskandidaten können auch gegen Aufstiegskandidaten gewinnen. Was insofern für den TuS bedeutsam ist, da er nun die nächsten Spiele ausnahmslos gegen Spitzenteams antreten muss. Los geht es am Mittwoch bei Eintracht Mendig/Bell, die gerade mit dem 3:0 zu Hause gegen den VfB Linz mit Rang sechs ihre bisher beste Saisonplatzierung erreicht hat.

Es folgt die Partie am Sonntag zu Hause (15 Uhr) gegen den Vierten Mayen, danach geht’s zu Tabellenführer Eisbachtal, ehe am Ostersamstag (20. April, 17 Uhr) der Ahrweiler BC zum Derby kommt. „Ich freue mich auf die Spiele“, sagt Öztürk. Woraus eben auch das gewachsene Selbstvertrauen spricht.

Am Samstag beim 3:1 bei der SG Hochwald-Zerf, nun Vorletzter, hatte der TuS zum ersten Mal nach der Winterpause gewackelt. Nach dem 1:0 durch Thomas Enke musste die Mannschaft erst die Rote Karte gegen Maurice Lefèvre und dann den Ausgleich hinnehmen. „Danach war ich froh, dass wir es mit dem 1:1 in die Pause geschafft haben“, so Öztürk.

Dort aber haben sich Trainer und Spieler gesammelt, auf die zweite Halbzeit eingeschworen und dann in Unterzahl das Spiel noch durch Tore von Jonas Jaber und erneut Enke mit 3:1 gewonnen. „Da haben alle Wille gezeigt, das stimmt mich positiv“, bekräftigt Öztürk. 

Dass Torwart Benjamin Kauert beim Stand von 2:1 einen Handelfmeter parierte, ebnete den Weg zum 3:1-Sieg, dass Hochwald später noch einen Elfmeter verschoss, kam auch nicht ungelegen. Fragt sich fürs Spiel in Mendig nun, wer die Position von Lefèvre auf der Außenbahn übernehmen soll. Gut möglich, dass wie schon in Zerf Tim Palm aus dem Sturm auf diese Position rückt oder Maurice Müller reinkommt, wobei der noch Trainingsrückstand hat. Knifflig ist auch die Personalie „Enke“. Der Stürmer hat nach der Winterpause sechs von zwölf Oberwinterer Treffer erzielt, am Donnerstagmorgen aber im Rahmen seiner Ausbildung eine Sportprüfung. Vor drei, vier Wochen hatte er darum schon für Mittwoch abgesagt. Nun aber, nach den vier Siegen und den gewachsenen Hoffnungen, will er doch mitmischen. Nur wie lange, muss sich noch zeigen. „Aber das spricht für die gute Stimmung und den Mannschaftsgeist“, betont Öztürk.

Gut ist die Stimmung auch bei der SG Mendig/Bell, die zuletzt dreimal 3:0 gewonnen hat. „Ich habe das 3:0 gegen Linz gesehen. Da war zu erkennen, dass die Mannschaft einen Plan hat“, sagt Öztürk. Besonders auf die schnellen Offensivspieler Joachim Akwapay und Lars Bohm gelte es aufzupassen. Bohm kennt Öztürk noch aus gemeinsamen Oberligazeiten bei der SpVgg Burgbrohl. 

„Die Spieler kennen sich ohnehin alle untereinander. Das wird ein besonderes Spiel am Mittwoch“, meint der Oberwinterer Trainer. Und eine Serie wird dabei reißen. map

Quelle: Rhein-Zeitung

Die letzte Chance im Meisterschaftsrennen noch ein Wörtchen mitzureden haben die Frauen der Spielgemeinschaft Oberwinter/Kripp am Donnerstag,den 4.April um 19:30 in Bengen gegen den Tabellenführer Grafschafter SG.

Nachdem man dem Verlegungswunsch aus der Grafschaft zugestimmt hat, mit der Zusage dann nicht auf Asche spielen zu müssen, ist das Spiel jetzt doch am Donnerstag Abend auf dem für die Frauen vom Rhein ungewohntem Platzbelag.Da aber nur ein Sieg die Aufstiegschancen am Leben hält, wird man alles geben,um den 2:0 Hinspiel Erfolg zu wiederholen.

Dabei hofft man wieder auf die lautstarke Untersützung der Zuschauer aus Kripp und Oberwinter.

Gleich zwei Fußballhöhepunkte gibt es am Samstag in Bandorf für den TuS Oberwinter.

Um 12:30 Uhr wird das Spiel unserer neu gegründeten zweiten Mannschaft im Halbfinale des CD-Kreispokal angepfiffen.

Gegner ist der Tabellensiebte aus der C-Klasse Mayen, die TG Namedy.

Um 17 Uhr steigt dann das Ahrkreis Derby der Rheinlandliga zwischen dem TuS Oberwinter und dem Ahrweiler BC.

Seit bei der größten Party des Jahres im Walter Assenmacher Stadion dabei. Helft dem TuS Oberwinter ins Pokalfinale der CD- Klasse und zum Klassenerhalt in der Rheinlandliga. Natürlich haben wir uns bemüht, diesen besonderen Tag gut zu organisieren. Gutes Wetter haben wir bestellt und zu Essen und Trinken ist über alkoholfreie Getränke aber auch Kaffee, Bier und Wein sowie Steaks und Würstchen alles reichlich vorhanden.

Liebe sportliche Grüße Antonio Lopez

Pikante Konstellation verleiht dem Derby Extra-Würze. Eigentlich bedürfen Lokalduelle keiner besonderen Befeuerung im Vorfeld – sie sorgen ohnehin schon für erwartungsvolle Vorfreude. Wenn die Konstellation aber zusätzlich weitere Würze verleiht – umso besser.

Und die Konstellation vor dem Derby in der FußballRheinlandliga am Samstag (17 Uhr) zwischen dem TuS Oberwinter und dem Ahrweiler BC sorgt für einige Würze. Angefangen damit, dass direkte Duelle zwischen den beiden alten Rivalen zuletzt rar gesät waren – das Hinspiel im Oktober war das erste Aufeinandertreffen seit rund fünfeinhalb Jahren –, über den Umstand, dass einige Spieler schon auf beiden Seiten aktiv waren (Yannick Schweigert, Sebastian Sonntag, Paul Gemein und Furkan Kalin kamen vom Oberwinter zum ABC) bis hin zur sportlichen Bedeutung. Der Umstand, dass der Tabellendritte beim Schlusslicht antritt, verschleiert etwas die aktuellen Umstände. Denn nach Wertung nur der Spiele in diesem Kalenderjahr erwartet der Vierte den Ersten. Und für beide Mannschaften geht’s um was, sogar um eine ganze Menge, genauer gesagt. „Das ist ein Schlüsselspiel für den Rest der Saison – für beide“, meint ABC-Trainer Jonny Susa sogar.

Das Reizvolle dabei: Für Oberwinter und Ahrweiler gibt es jeweils mehr zu verlieren als zu gewinnen. Mit einem Sieg hielten sich beide alle Optionen offen, Ahrweiler im Aufstiegsrennen, Oberwinter im Abstiegskampf. Mit einer Niederlage droht das jeweilige Ziel weiter aus dem Blick zu geraten, haben beide doch ohnehin schon Rückstand gegenüber ihrer Konkurrenz. Natürlich gehören kleine psychologische Nadelstiche im Vorfeld dazu, ebenso die Frage, wer Favorit ist oder den größeren Druck hat. So sagt Susa: „Der Druck liegt bei Oberwinter. Sie sind unter Zugzwang Sie können sich nicht mehr viel erlauben.“ Zuletzt haben sie sich eine 1:7-Niederlage erlaubt. Allerdings beim neuen Tabellenführer Spfr Eisbachtal. „Und die Niederlage ist auch noch vier Tore zu hoch ausgefallen, wir haben zwei Torschüsse in den Winkel bekommen und leichte Fehler gemacht. Zudem ist Eisbachtal eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, relativiert der Oberwinterer Trainer Deniz Öztürk. „Aber man muss jetzt abwarten, wie die Mannschaft diese Niederlage verdaut“, meint Susa. Da macht sich der TuS-Trainer keine Sorgen: „Die ist bei uns aus den Köpfen raus“, stellt er klar. Und von übermäßigem Druck will er auch nichts wissen: „Das ist für uns eins der Bonusspiele. Es ist ja erst mal schön, dass wir und in die Position gebracht haben, dass es für uns noch um was geht“, sagt er mit Blick aufs aktuell schwere Programm. Zuletzt hat es aus den Spielen gegen den Vierten TuS Mayen (4:1) und eben Eisbachtal drei Punkte gegeben, wenn jetzt gegen den ABC und dann später beim SV Morbach (12. Mai) noch mal drei Punkte heraussprängen, wäre das schön, so Öztürk. Der Druck zu punkten, bestehe in den anderen Partien in Mülheim-Kärlich (28. April), in TrierTarforst (4. Mai), gegen Neitersen (8. Mai) und gegen Malberg (18. Mai). Ändern will Öztürk nach dem 1:7 in Nentershausen nichts, weder am mittlerweile bewährten 3:5:2-System noch personell. „Dazu besteht kein Anlass“, stellt er klar. Verzichten muss er nur auf Antonio Halfen (Urlaub), dafür meldete sich Torwart Benjamin Kauert aus dem Urlaub zurück.

Worauf es ankommt? Darin sind sich beide Trainer einig: „Die Psyche entscheidet“, sagt Susa und liegt damit auf einer Linie mit Öztürk, der es so formuliert: „Es kommt darauf an, wer den Sieg mehr will.“ An eine Wiederholung des Hinspielergebnisses glauben beide nicht: Da hatte sich Ahrweiler vor 470 Zuschauern mit 6:0 durchgesetzt, wobei eine Rote Karte gegen Fabian Münch (27.) vorentscheidend war und Jan Rieder erst spät mit einem Hattrick das Ergebnis in die Höhe schraubte (86., 88., 90.). Überhaupt liegt Susa viel daran, dass seine Mannschaft den Tabellenletzten nicht nach dem aktuellen Tabellenstand bewertet: „Wir haben zuletzt mit Mülheim-Kärlich und Trier-Tarforst gegen Mannschaften gewonnen, die beide in diesem Jahr noch keinen Sieg errungen haben. Jetzt müssen wir uns umstellen, jetzt kommt ein Gegner von anderem Kaliber.“ Die Wertschätzung des Ahrweiler Trainers kommt auch darin zum Ausdruck, dass er nun für Samstag wieder vornehmlich auf routiniertere Spieler zurückgreifen will, nachdem er zuletzt auch jüngeren Spielern eine Chance gegeben hatte, wie etwa dem A-Jugendlichen Steffen Thelen, der gegen Mülheim-Kärlich zu seinem ersten Einsatz von Beginn gekommen ist. Angesichts seiner Überlegungen trifft es sich gut für Susa, dass mit Sebastian Sonntag nach seiner Rot-Sperre wieder ein Routinier zur Verfügung steht. „Spieler wie er sind Druck gewöhnt“, sagt Susa. Und den haben am Samstag alle, die auflaufen.

Deniz Öztürk Was er zum Gegner sagt: „Ahrweiler hat viele Spieler mit individueller Klasse. Mit einigen haben ich ja selbst noch selbst zusammen gespielt wie Paul Gemein, Sebastian Sonntag, Marco Liersch oder Yannick Schweigert. Ich würde Ahrweiler den Aufstieg gönnen. Was ihn zuversichtlich stimmt: „Wir sind in der Lage, der individuellen Klasse von Ahrweiler zu begegnen und sie zu begrenzen. Wir müssen es aber auch mit fußballerischen Mitteln lösen und dürfen es nicht nur wie im Hinspiel mit langen Bällen versuchen. Natürlich wäre ein frühes Tor gut oder möglichst lange ein 0:0. Die jüngsten Ergebnisse in der Rheinlandliga haben gezeigt, dass auch starke Mannschaften schlagbar sind.“

Jonny Susa Was er zum Gegner sagt: „Ich habe die Mannschaft zweimal gesehen, sie hat jetzt eine gewisse Ordnung. Deniz Öztürk hat es geschafft, jeden Spieler auf eine Position zu stellen, wo er am wertvollsten ist. Mannschaft und Trainer haben das Optimum herausgeholt und nach ihrer Serie viel Selbstvertrauen bekommen. Zuletzt haben sie aber zwei Niederlagen aus drei Spielen kassiert. Man muss sehen, wie sie das verdaut haben.“ Was ihn zuversichtlich stimmt: „Unsere aktuelle Verfassung. Zudem ist Sebastian Sonntag wieder dabei, und Almir Porca hat wieder zu alter Form gefunden. Die Mannschaft ist heiß, am Montag und Dienstag hatte ich 22 Spieler im Training

Quelle:Rhein-Zeitung

Die Zweite Mannschaft spielt an diesem Sonntag um 13:00 Uhr gegen die Zweitvertretung der DJK Kruft/Kretz. Mit einem Sieg wäre den Grünen der Startplatz für die Kreisliga C 2019/20 sicher.

Nach dem am vergangenen Donnerstag die Konkurrenz aus Kempenich mit 4:2 geschlagen werden konnte, steht an diesem Sonntag das zweite Spiel um den Aufstieg auf dem Plan. Gegner ist die Zweite Mannschaft aus Kruft/Kretz, die aktuell um den verbleib in der C-Klasse spielt. In der abgelaufenen Saison belegte das Team von Dennis Brücker den dreizehnten und vorletzten Tabellenplatz in der Kreisliga C Mayen.

Für die Teams ist es nicht das erste Aufeinandertreffen im Spieljahr 2018/2019. Anfang August des vergangenen Jahres standen sich die Kontrahenten in der ersten Pokalrunde gegenüber, mit dem besseren Ausgang für die Grünen. Im Walter-Assenmacher-Stadion schlug das Team von Trainer Mustafa Mekhalfia die Kruft/Kretzer mit 4:0 (3:0). Trotzdem wird man den Gegner in keinem Fall unterschätzen. Nicht nur weil der Pokalsieg über neun Monate her ist, vielmehr weil Final- und Relegationsspiele bekanntlich ihre ganz eigenen Gesetze haben.

Gerade deshalb freut sich die Zweite Mannschaft über jede Fanunterstützung im entscheidenden Auswärtsspiel, wodurch eine gute Premierensaison schon einmal versilbert werden könnte. Anstoß der Begegnungen ist um 13:00 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft (Bahnhofstraße, 56642 Kruft).

Die erste Mannschaft startet am Montag, dem 01. Juli 2019 in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020.

Trotz des Abstiegs blickt man im Kreise der Ersten mit viel Vorfreude auf das neue Spieljahr, in dem die Mannschaft in der Bezirksliga Mitte an den Start gehen wird. In einer siebenwöchigen Vorbereitung möchte das Trainerduo Öztürk/Kilic die Spieler physisch und taktisch auf die kommenden Aufgaben vorbereiten, denn das Ziel ist kein geringeres als der direkte Wiederaufstieg. Insgesamt sieht der Vorbereitungsplan zehn Testspiele vor. Das erste Spiel findet planmäßig am 07.07.2019 um 14:00 Uhr statt, der Gegner heißt SG Westum/Löhndorf. Das erste Meisterschaftsspiel ist für das Wochenende um den 17./18.08.2019 angesetzt. Das erste Pflichtspiel findet voraussichtlich am 31.07.2019 statt, wenn es im Rheinlandpokal um den Einzug in die zweite Runde geht. Änderungen sind möglich.

Das „Unternehmen Wiederaufstieg“ in die Fußball-Rheinlandliga startet für den TuS Oberwinter am Sonntag (15 Uhr) mit dem Heimspiel im Walter-Assenmacher-Stadion gegen Ata Sport Urmitz und ein paar offenen Fragen.

Denn zuletzt stimmte die Form beim Team von der Bandorfer Höhe nicht. Im Rheinlandpokal schied man nach Elfmeterschießen gegen A-Klassen-Aufsteiger SG Kempenich/Spessart/Rieden/Volkesfeld aus. Bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende unterlag der TuS Mitabsteiger VfB Linz mit 1:3. Siegreich war Oberwinter in der Vorbereitung lediglich gegen B- Ligist SV Remagen und A-Ligist SG Westum/Löhndorf, gerade in der Offensive haperte es über Wochen. Trainer Deniz Öztürk wehrt sich aber entschieden dagegen, schon vor dem Saisonstart von einer Krise zu sprechen. „Ja, wir waren nach der starken Rückrunde in der Vorbereitung in einem mentalen Loch. Da wurde mal in Testspielen der eine oder andere Schritt weniger gemacht und eher zurückgezogen. Die letzte Konsequenz hat gefehlt. Aber ich kenne diese Mannschaft mittlerweile ganz gut. Man spürt förmlich jetzt die Vorfreude, dass es losgeht. Die Mannschaft ist heiß und hat sich vielleicht zur rechten Zeit so etwas wie eine Auszeit gegönnt. Wir wissen, dass jetzt ein paar Prozentpunkte mehr kommen müssen.“

Unklar ist sich Öztürk noch über das System, mit dem Urmitz bezwungen werden soll. „Wir können ein 4-4-3 oder auch ein 3-5-2 spielen. Das kommt auch stark darauf an, wer mir zur Verfügung steht“, sagt Oberwinters Trainer. Bei der Generalprobe gegen Linz standen mit Mario Jäger und Michele Selbmann zwei Neuzugänge in der Startelf. Beide könnten nun erneut zum Zug kommen. Rückkehrer Selbmann erhielt ein Sonderlob. „Er hat unheimlich viel gearbeitet“, so Öztürk. Jäger, Leo Welter oder Felix Antwerpen, der allerdings krankheitsbedingt einige Vorbereitungszeit verpasste, könnten in der Offensive auflaufen. Dort fehlt derzeit noch Jonas Jaber. An den ersten beiden Spieltagen ist er noch gesperrt, am dritten Spieltag im Urlaub.

Neben der Position in der Offensive sind derzeit noch eine Position im defensiven Mittelfeld und ein Platz auf der rechten oder linken Außenbahn vakant. Ebrima Manneh weilt im Urlaub, Fabian Groß und Julian Merken kehren erst am Spieltag aus dem Urlaub zurück. Im Tor wird wieder Benjamin Kauert stehen. Vincent Klee hütete den Kasten gegen Linz, hat sich nun aber auch in den Urlaub verabschiedet. „Benjamin wäre auch so erst einmal die Nummer eins gewesen. Es ist aber abgesprochen, dass Vincent auch auf seine Einsätze kommt“, sagt Öztürk.

Eine interessante Personalie könnte eventuell die von Ata-Stürmer Edis Ramovic werden, gerade auch für die schwächelnde TuS- Offensive. Ramovic soll damit liebäugeln, Urmitz innerhalb der Wechselperiode noch zu verlassen. „Das habe ich auch gehört. Wir werden uns erkundigen, ob eventuell Interesse besteht und ob es sich finanziell darstellen lässt. Wenn ein Spieler mit seinen Qualitäten zu haben ist, muss man zumindest darüber nachdenken“, kündigt Öztürk an. Am Spieltag dürfte Ramovic allerdings noch für Ata auflaufen. 16 Bezirksligatore im Vorjahr lassen Oberwinter gewarnt sein. Auch das Ergebnis der Urmitzer im Rheinlandpokal. Schließlich brachte man Rheinlandligist SG 99 Andernach an den Rand einer Niederlage und unterlag erst im Elfmeterschießen.

Weiter auf der Suche ist Oberwinter derweil nach einem Sportlichen Leiter und einem Co- Trainer. Öztürk übernahm die Aufgaben bislang komplett selbst. Als Sportlicher Leiter fungiert derzeit noch Mario Brötz, der allerdings auch die zweite Mannschaft des Ahrweiler BC in der Kreisliga A trainiert. „Wir wollen hier schnellstmöglich Lösungen finden. Wir sind Mario dankbar, dass er uns noch hilft, aber da soll etwas passieren. Die Entlastung könnte man sicherlich gut gebrauchen“, so Öztürk.

Ab dieser Saison überträgt der Broadcaster sporttotal.tv alle Heimspiel der ersten Mannschaft aus dem Walter-Assenmacher-Stadion.

Am kommenden Sonntag, dem 18.08.2019 seht ihr das erste Heimspiel der beginnenden Saison unter folgendem Link: https://www-origin.sporttotal.tv/event/2019-08-18-13-00-tus-oberwinter-vs-ata-sport-urmitz-1981-ev-f2fa5a28-d464-4fdd-a66b-eccaf304a60b

Die Premierenübertragung erfolgte bereits vergangenes Wochenende, als man im Test gegen den VfB Linz spielte.

Alle Spiele werden im Nachhinein auch als Wiederholung in voller Länge auf sporttotal.tv verfügbar sein.

Der zweite Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Mitte bringt gleich eine Partie, die nicht wenige Betrachter als das Duell der Ligafavoriten sehen. Rheinlandliga-Absteiger TuS Oberwinter gastiert am Sonntag (14.30 Uhr) beim amtierenden Vizemeister FC Germania Metternich.

Rhein-Zeitung Online | 23.08.2019, 15:45 Uhr

„Es freut uns, dass wir in den engen Kreis der Favoriten eingerechnet werden. Das ist kein zusätzlicher Druck, schließlich ist das auch unser Anspruch. Wir wollen dem gerecht werden und freuen uns sehr auf diese Herausforderung“, erklärt Oberwinters Trainer Deniz Öztürk.

Ganz gerecht wurde der TuS den Ansprüchen am ersten Spieltag gegen Ata Urmitz aber noch nicht. Das 1:1 offenbarte erneut das Oberwinterer Manko. „Die Chancenverwertung muss ganz einfach besser werden. Nach der richtig guten ersten Halbzeit waren wir auch nicht mehr konzentriert genug, zu nachlässig. Das wollen wir natürlich verbessern“, verspricht Öztürk.

Gegner Metternich ist für den TuS-Trainer eine unbekannte Größe. „Aber man hört natürlich viel über Stärken und Schwächen. Einige unserer Akteure haben ja auch vor zwei Jahren noch gegen Metternich gespielt“, so Öztürk. In der Saison 2017/2018 setzte sich jeweils die Auswärtsmannschaft mit 2:1 durch. Am Ende stieg der TuS auf, die Germania wurde Vizemeister. Diese undankbare Platzierung erreichten die Koblenzer übrigens zuletzt vier Mal in Folge. „Es wird viel über die Partie geredet. Ich möchte es einfach auf mich zukommen lassen. Man kann bestimmt ein Duell auf Augenhöhe erwarten, alles andere wird sich zeigen“, gibt sich Öztürk entspannt.

Eine Veränderung wird sich beim TuS in der Startelf ergeben. Christoph Klein muss nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Urmitz zuschauen. Wer die Halbposition im Mittelfeld einnehmen soll, ist noch offen. Der noch nicht wiedergenesene Antonio Halfen wird es nicht sein. „Ich habe aber zwei, drei Optionen im Hinterkopf“, so Öztürk. lkl

Freud und Leid lagen in der abgelaufenen Saison für den TuS Oberwinter nah beieinander. Die 1. Herren startete trotz einer Vielzahl von neu verpflichteten Spielern schwach. Die ersten Spiele gingen verloren, so dass der TuS von Anfang an ganz unten in der Tabelle stand. Bedauerlich war das zum Teil lustlose Auftreten des Teams. Zur Winterpause stand das Team mit 9 Punkten Rückstand auf den Vorletzten und 14 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ohne jede Hoffnung auf dem letzten Tabellenplatz der Rheinlandliga. Aus diesem Grund entschlossen sich die Mannschafts- und Vereinsverantwortlichen zu einem Trainerwechsel in der Winterpause. Und tatsächlich legte die Mannschaft furios los mit einer Siegesserie, die den TuS wieder ganz nah an die anderen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte heranführte. Unvergessen der 4:3 Heimsieg im Derby gegen BC Ahrweiler von 400 Zuschauern! In den folgenden Spielen war es knapp, aber am Ende reichte es nicht zum Klassenerhalt. Vorentscheidend war das 0:1 verlorene Spiel in Mülheim-Kärlich. Ein unnötiger Platzverweis in der 16. Spielminute und ein grober Abwehrfehler besiegelten die Niederlage. Am Ende war der TuS Oberwinter mit 32 Punkten auf drei Punkte auf den Vorletzten und 6 Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz herangerückt. Der Weg in die Bezirksligen muß zusammen mit dem VfB Linz und der Spvgg. Wirges angetreten werden.

Die neu aufgestellte 2. Herren des TuS Oberwinter begann ihre Saison in der D-Kreisliga. Viele tolle Spiele vor einer Zuschauerzahl, die für D-Kreisliga Verhältnisse außerordentlich hoch war, führte das junge Team auf den 3. Tabellenplatz. Nach 2 Entscheidungsspielen war klar: Die 2. Herren des TuS steigt im ersten Jahr ihres Bestehens in die C-Kreisliga auf. Was für ein Erfolg! Doch damit nicht genug: Im Kreispokal der C- und D- Kreisliga ging es Runde um Runde weiter bis ins Endspiel in Kripp. Die TuS II entschied das Endspiel gegen den klassenhöheren SV Ruitsch-Kerben mit 6:1 klar für sich. Aufstieg und Kreispokalsieger im ersten Jahr! Unsere Filmemacher denken, das muß einen würdigen Platz im 100-Jahr Film des TuS Oberwinter finden, der nun bald in die Kinos kommt ….

Unsere Frauenmannschaft FSG Oberwinter/Kripp belegte in der Kreisliga einen sehr guten 3. Platz. Ein Platz, der normalerweise nicht zum Aufstieg berechtigt. Doch unverhofft kommt oft! In der Oberliga zog Speyer seine Mannschaft zurück. Damit war der Weg frei für den Aufstieg in die Bezirksliga. Ein wirklich schöner Erfolg für die Frauen im ersten Jahr des Bestehens der Frauenspielgemeinschaft mit dem SV Kripp. In der nächsten Saison gibt es also in Oberwinter und in Kripp erstmals Bezirksligafussball der Frauen zu sehen. Wir freuen uns und sind gespannt.

Unsere B-Jugend hatte in der abgelaufenen Saison zu kämpfen. Trotz viel Elan zu Saisonbeginn hielten einige Spieler nicht bis zum Saisonende durch. Mit Mühe und Not wurde die Saison zu Ende gespielt. Zu mehr als dem 6. und letzten Platz reichte es nicht. Ganz anders die Jungs aus der C-Jugend: Staffelsieger mit 21 Punkten und großem Vorsprung auf den Verfolger. Ein einziges Spiel wurde verloren, alles andere gewonnen. Mit 23:8 Toren hatte unsere C-Jugend die beste Abwehr der Staffel. Kein anderes Team ließ so wenig Gegentore zu.

Unsere E-Jugend zeigte gute Leistungen und landete zu Saisonende auf dem 4. Platz im Mittelfeld. Ein Ergebnis, mit dem Trainer und Spieler durchaus zufrieden waren. Die F-Jugend, für die ja noch keine Tabelle geführt wird, zeigte eine ganz starke Saison: In den 18 Spielen gab es kaum eine Niederlage. Wir sind gespannt, wie einige vielversprechende Talente ihren Weg beim TuS machen werden! Die Bambinis, unsere Kleinsten, gingen mit viel Elan und Spass zur Sache. In den Turnieren auf Rasen oder in der Halle wurde gezeigt, wie viel man im Training gelernt hat. Und in der neuen Saison rücken fast alle Bambinis in die F-Jugend auf.

Die Heimspiele unserer 1. Herren werden ab der jetzt beginnenden Saison im Internet unter sporttotal.tv live übertragen. Dazu ist am mittleren Flutlichtmast auf der Ostseite des Platzes eine Kamera installiert worden, die vollautomatisiert die Spiele überträgt. Also, wer im Urlaub ist oder weit weg, der muß künftig die Spiele unseres TuS nicht mehr verpassen! Immer live beim TuS dabei! Und eine gute Botschaft für all unsere Werbepartner, die eine Bande auf der Westseite des Stadions haben: Ihre Werbebotschaft – wenn die Schrift groß gehalten ist – wird künftig bei jedem Heimspiel in die weite Welt des Internet übertragen. Damit der TuS und seine Werbepartner diese Chance einer erweiterten medialen Präsenz besser nutzen können, werden wir die Höhe der Banden auf der Westseite des Stadions Zug um Zug von bisher 72,5 cm auf dann 100 cm erhöhen.

Das
Projekt der Erweiterung unseres Kleinspielfeldes „Mehr Platz für
Oos Pänz“ macht Fortschritte, muß aber auch immer wieder mit
auftauchenden Problemen fertig werden. So ist der Antrag für 2019
beim Landessportbund Rheinland-Pfalz auf Bezuschussung mit 26.000
Euro abgelehnt worden. Frau Eichmann vom Landessportbund schreibt
uns, dass der TuS „ aufgrund der Vielzahl der vorliegenden Anträge“
in diesem Jahr leider nicht berücksichtigt werden kann. Jedoch hat
sie zugesagt, den Antrag auf das Jahr 2020 zu übertragen, um den
Zuschuss hoffentlich dann bewilligen zu können. Erfreulich ist das
Spendenaufkommen und das Interesse an diesem Projekt für unsere
Fussballkinder. Die Kreissparkasse Ahrweiler, der Energieversorger
evm und viele Kleinspender haben das Spendenbarometer auf insgesamt
9500.- Euro steigen lassen. Derweil geht die Arbeit weiter: Zur
Vervollständigung des von der Stadt Remagen zu erarbeitenden
Bauantrages hat der TuS Oberwinter den Auftrag für ein
Schallgutachten bei einem Ingenieurbüro in Andernach in Auftrag
gegeben. So soll der Bauantrag in diesem Jahr fertig gestellt werden,
damit die Ampel für das Projekt im ersten Quartal 2020 auf grün
springt.

Die
Neugestaltung des steilen Treppenaufgangs zu unserem Stadion harrt
weiter ihrer Dinge. Jedoch liegen die Treppenelemente bereits beim
Bauhof der Stadt Remagen. Laut Auskunft des Bauamtsleiters der Stadt
Remagen muß nur noch ein Zeitfenster für die Arbeitskräfte des
Bauhofes gefunden werden, damit die Arbeiten beginnen können. Der
Baubeginn kann jederzeit in einer August- oder Septemberwoche
erfolgen.

Bereits fertig gestellt ist der Einbau neuer Entlüftungsventilatoren in den Duschräumen der Heim- und in der Gästekabine. Diese Entlüfter schalten sich automatisch bei hoher Luftfeuchtigkeit ein und bei niedriger Luftfeuchtigkeit wieder ab. Diese Maßnahme, die freundlicherweise von der Stadt Remagen durchgeführt wurde, beugt einer möglichen Schimmelbildung bei großer Nässe vor. Vorgesehen ist von seiten der Stadt Remagen auch eine Erneuerung der Deckenleuchten.

Der TuS Oberwinter hat per 31. Juli 2019 434 Mitglieder. Nachdem die Einführung der neuen Software „dfb net Verein“ jetzt abgeschlossen ist, hat der Verein ein guten Überblick über seine Mitglieder und die Zugehörigkeit zu den einzelnen Abteilungen und Mannschaften des Vereins.

Die
Tendenz der Entwicklung der Mitgliederzahlen in den letzten beiden
Jahren ist eindeutig positiv. Jedoch ist das Ziel des Vorstandes des
TuS Oberwinter ambitionierter: Bis zum Jahresende 2019 will man die
450er Marke erreichen und im Laufe des Jahres 2020, dem 100jährigen
Vereinsjubiläum soll das 500. Vereinsmitglied begrüßt werden.

Die
Zahl seiner Mitglieder ist für jeden Verein wichtig: Zum einen läßt
sich daran die Bedeutung des Vereins im Leben der Stadt und der
Region ablesen. Von den Beiträgen seiner Mitglieder bestreitet der
Verein Ausgaben für die Instandhaltung seiner Sportstätten, den
Einkauf von Trainingsmaterial, Aufwandsentschädigungen für seine
Übungsleiter und vieles mehr.

Als Vereinsmitglied ist man stimmberechtigt in der Jahreshauptversammlung, dem wichtigsten Entscheidungsgremium des Vereins. So kann man den Weg des Vereins mitbestimmen und mitgestalten. Und eine ganz wichtige, oft vergessene Funktion, hat die Vereinsmitgliedschaft auch: Sie gibt jedem Sportler, der im Verein trainiert oder bei Pflichtspielen für den TuS aufläuft, den notwendigen Versicherungsschutz, wenn eine Verletzung erlitten wird.

Vorstandsmitglied Fussball Junioren Sven Lohe jubiliert: „ Wir haben es tatsächlich geschafft! Erstmals seit der Saison 2011/2012 haben wir wieder Jugend- und Kindermannschaften in allen Altersklassen gemeldet.“ Eigentlich sei dieses Ziel in der mittelfristigen Planung des Vereins erst für das Folgejahr vorgesehen gewesen, so Lohe. Dann aber habe der Elan von Levin Möckel und Steven Sterzenbach alle im Verein mitgerissen. Ein bißchen Trommeln in den sozialen Medien, ein gezieltes persönliches Ansprechen alter Bekannter und schon bald stand der Kader für die A-Jugend. Los geht es mit dem Rheinland-Pokalspiel gegen die JFV Zissen am 14.8. Die zweite Lücke hatte der TuS im Bereich der 11- und 12jährigen: In der vergangenen Saison lief keine D-Jugend für den TuS auf. In der neuen Saison gehen gleich zwei D-Jugendmannschaften für den TuS auf Torejagd.

Für
die Kindermannschaften des TuS geht es wie in der letzten Saison mit
einer E-, F- und einer Bambini-Mannschaft in die neue Saison. Die
Koordinatorin für Kinderfussball beim TuS, Eileen Hebecker sagt: „
Wir lassen die eingespielten Teams beieinander und komplett in die
jeweils höhere Altersklasse aufsteigen. Die Trainer bleiben die
alten und so haben wir die notwendige Kontinuität. Und wir haben
zahlreiche Bambinis neu dazu bekommen, die das Fußballhandwerk beim
TuS erlernen wollen.“

Das
Walter-Assenmacher-Stadion in Oberwinter-Bandorf ist jetzt übervoll
mit Trainingszeiten belegt. Neue fußballbegeisterte Kinder und
Jugendliche sind jedoch immer willkommen:

Bambini
Di 17-18 Uhr

F-Jugend
Di 17-18 Uhr

E-Jugend
Di 16.45-18.15 Uhr und Do 16.45-18.15 Uhr

D1-Jugend
Di 18-19.30 Uhr und Do 18-19.30 Uhr

D2-Jugend
Mo 16.45-18.15 Uhr und Mi 16.45-18.15 Uhr

C-Jugend
Di 18-19.30 Uhr und Do 18-19.15 Uhr

B-Jugend
Mo 18.15-19.30 Uhr und Mi 18.15-19.30 Uhr

A-Jugend
Mo 18.15-19.30 Uhr und Mi 18.15-19.30 Uhr

Also, einfach zum Training bei den Grün-Weißen vorbei schauen! Oder mehr infos einholen bei Eileen Hebecker ( Tel. 0172-9554142 ), Sven Lohe ( Tel. 0151-17934106 ) oder Antonio Lopez ( Tel. 0157-85539985 ). Alle Drei hoffen, dass das Projekt „ Mehr Platz für Oos Pänz“ schnell voranschreiten möge. Denn die Vergrößerung des TuS Kleinfeldes ist jetzt dringender denn je.

Rhein-Zeitung, 27.09.2019, 15:11 Uhr

Bei Fußball-Bezirksligist TuS Oberwinter gab es unter der Woche viel Gesprächsbedarf. Die Aufstiegsambitionen haben einen erheblichen Dämpfer erfahren, nachdem man im Auswärtsspiel in Treis-Karden bei der SG Moselkern erneut einen Vorsprung nicht in einen Sieg ummünzen konnte und nach einer 2:0-Führung am Ende nur ein 2:2-Unentschieden zu Buche stand. Es war bereits das fünfte Mal in dieser Spielzeit, dass der Elf von Trainer Deniz Öztürk ein Vorsprung nicht zu einem Sieg reichte. Am Sonntag (15 Uhr) folgt nun der nächste Anlauf, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Zu Gast im Walter-Assenmacher-Stadion ist die SG Vordereifel Müllenbach. Beide Mannschaften rangieren mit jeweils sieben Punkten im Tabellenmittelfeld. „Wir haben die Probleme deutlich angesprochen und uns ein paar Lösungen ausgedacht. Es bleibt aber auch festzuhalten, dass nicht alles schlecht ist. 45 bis 60 Minuten waren wir in den letzten Spielen die klar bessere Mannschaft. Wir müssen die vielen Fehler zum Ende einer Partie hin abstellen“, erklärt Öztürk.

Dies soll vor allem auch durch konzentrierte Trainingsarbeit geschehen und mit dem Fokus auf der eigenen Leistung. „Ich kenne die meisten Teams ohnehin nicht, und es bringt mir nichts, die Mannschaften eventuell nach nur einem Spiel zu beurteilen, das ich gesehen habe. Der Schlüssel liegt einfach in der eigenen Leistung“, bekräftigt der Oberwinterer Trainer.

Ob der TuS im zuletzt praktizierten 4-2-3-1- System oder im anfänglich gespielten 3-5-2- System auflaufen wird, ist noch nicht entschieden. Öztürk kann sich beides vorstellen: „Das war auch nie der Grund für die Gegentore. Wir haben gesehen, dass wir beides spielen können. Diese Flexibilität ist wichtig und gibt uns entsprechende Möglichkeiten.“

Die Gäste kommen mit dem Rückenwind des jüngsten 3:1-Heimsieges gegen die SG Hausbay-Pfalzfeld. Zuvor war die Mannschaft von Trainer Florian Breitbach allerdings drei Mal in Serie als Verlierer vom Platz gegangen.

In drei Spielen in der Fremde holte Vordereifel erst einen Punkt und erzielte nur einen Treffer. „Jedes Spiel hat seine eigene Geschichte. Wir versuchen jetzt natürlich, wieder in Führung zu gehen und wollen diese dann auch souverän über die Zeit bringen. Es wird Zeit für einen Lauf. Mit einer Siegesserie kann man hoffentlich den Abstand zur Tabellenspitze bis zur Winterpause reduzieren“, meint Öztürk.

Bis dahin muss man aber möglicherweise ohne Angreifer Jonas Jaber auskommen, der nach einem Ödem am Fuß weiter Schmerzen hat und neuerlich untersucht werden muss. Fraglich ist zudem berufsbedingt der Einsatz von Benjamin Kauert. Ersatzmann Vincent Klee stünde aber bereit. lkl

Deniz Öztürk verstärkt die Mannschaft des TuS Oberwinter!

Die Verantwortlichen des TuS Oberwinter freuen sich, mit Deniz einen erfahrenen und technisch versierten Spieler als Neuzugang begrüßen zu können. Der 30-jährige, der hauptsächlich auf der rechten offensiven Seite beheimatet ist, spielte zuletzt für die SpVgg Burgbrohl in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Dort legte er im Winter 2016/2017 eine verletzungsbedingte Pause ein.

„Im Winter 2016 stellte sich ein Knorpeldefekt im linken Knie heraus, was mich anschließend zu einer Operation und einer längeren Spielpause mit Reha-Maßnahmen gezwungen hat. Der Eingriff war erfolgreich, sodass ich wieder schmerzfrei und körperlich fit bin.“, so Deniz, der nun in der Rheinlandliga sein Comeback gibt. Mit dem Erreichen des Klassenerhalts, der Integration in die neue Mannschaft sowie einer verletzungsfreien Zeit gibt er seine sportlichen und persönlichen Ziele für die kommende Rückrunde aus.

Nicht nur sein ehemaliger und neuer Mannschaftskollege Sebastian Sonntag, der Deniz als „einen überragenden Kicker mit einem einwandfreien Charakter“ bezeichnet, freut sich über diesen Neuzugang. Der gesamte TuS Oberwinter heißt Dich herzlich willkommen und wünscht Dir viel Spaß und Erfolg im Kreise unserer Mannschaft!

Seine bisherigen Spielerstationen waren:

2002/2004 – Bonner SC / Jgd.
2004/2005 – Bonner SC / A-Jun.-Bundesliga
2005/2006 – Bayer 04 Leverkusen / A-Jun.-Bundesliga
2006/2010 – VFL Leverkusen / Mittelrheinliga
2010/2011 – Bad Breisig / Oberliga RPS
2011/2012 – SV Bergisch Gladbach 09 / Regionalliga West
2013/ Ende 2015 – Spvg. Wesseling-Urfeld / Landesliga und Mittelrheinliga
Anfang 2016/Ende 2016 – SpVgg. Burgbrohl / Oberliga RPS

Am Samstag startet der Fußball-Rheinlandligist TuS Mayen um 16.30 Uhr mit einem Rhein/Ahr-Derby ins Pflichtspieljahr 2018. Zu Gast auf dem Kunstrasen in Alzheim ist der abstiegsbedrohte TuS Oberwinter, der am Dienstag bereits sein erstes Ligaspiel absolviert hat und sich gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich mit einem 1:1 begnügen musste.

Klar, es hätten gern auch mehr sein dürfen für den Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter angesichts der Tabellenlage. „Aber wir müssen auch realistisch bleiben“, sagt Trainer Tomas Lopez. Einen umstrittenen Freistoß wegen eines vermeintlichen Rückpasses nutzte Mülheims Jeremey Heyer zum 0:1 (19.)., Mirco Koll glich nach der Pause aus (55.).

Wermutstropfen für Oberwinter: Stürmer Paul Gemein hat sich einen Bänderriss zugezogen und fällt nun erst einmal aus. „Er wird uns fehlen“, bedauert Lopez. Wie wichtig er sein kann, hat er im Hinspiel gegen Mayen bewiesen, als er mit dem 2:0 per Foulelfmeter eines seiner bislang sieben Tore erzielt hat. Am Ende stand ein 2:1-Sieg.

Mayens Trainer Thomas Reuter sieht den Gast vom Samstag wegen des absolvierten Spiels im Vorteil: „Oberwinter ist schon eher im Spielrhythmus als wir. Mit Sebastian Sonntag und Tim Palm haben sie in der Offensive einiges zu bieten. Für mich ist ihr Kader besser, als es der Tabellenplatz aussagt.“

Bei aller Vorfreude auf den Rückrundenstart steht die Partie der Mayener gegen Oberwinter jedoch stark auf der Kippe. Reuter erklärt die Sachlage: „Der Platz war am Mittwochabend noch zur Hälfte mit Schnee bedeckt. Auf diesen Bereich scheint in der Regel auch nur ganz spärlich die Sonne, sodass wir abwarten müssen, ob der Platz am Samstag bespielbar ist.“

Die prognostizierten kalten Temperaturen lassen die Wahrscheinlichkeit nicht gerade in die Höhe schnellen, und doch ist der TuS auf den Ernstfall vorbereitet. „Wir können am Samstag mit voller Kapelle auftreten. Auf einigen Positionen, vor allem bei den Torhütern, haben wir dadurch ein echtes Luxusproblem“, meint Reuter.

Die rund sechswöchige Vorbereitung beschreibt Mayens Trainer als durchwachsen und lässt auch eine Erklärung folgen: „Sowohl die Trainingsbedingungen durch die Witterung als auch die Ergebnisse in den Testspielen waren wechselhaft. Das 3:3 gegen den SV Rheinland Mayen war natürlich ärgerlich, dafür haben mir die Leistungen gegen die SG Mosel Löf (5:1) und die U 19 der TuS Koblenz zugesagt (1:1).“

Wie der TuS Mayen am Samstag aufläuft und ob es dabei die eine oder andere Überraschung geben wird, wollte Reuter nicht verraten. Neben dem offenen Kampf um die Rolle zwischen den Pfosten bescheinigt der Mayener Trainer vor allem Christopher Hallfell eine starke Vorbereitung.

Konkreter wird Reuter allerdings bei der Personalie Michael Daub: „Wir sind unheimlich froh, dass Michael wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Dementsprechend wird er am Samstag auch von Beginn an in der Innenverteidigung auflaufen.

Quelle: Rhein-Zeitung

Für Oberwinter gilt: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn alles passt, kann man als Abstiegskandidat gegen die SG Mülheim-Kärlich ebenso schon mal gewinnen wie gegen den TuS Mayen, man muss es aber nicht. Hat Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter auch nicht. Nun am Sonntag aber muss der TuS gewinnen. Wenn nicht gegen den Tabellenletzten zu Hause ein Sieg herausspringt, gegen wen dann sonst? Entsprechend klar lautet die Ansage von Trainer Tomas Lopez fürs Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die SG Badem/Kylldorf/ Gindorf: „Ein Sieg muss unser Ziel sein.“

Alles andere wäre in der Tat ein herber Rückschlag für den Drittletzten aus Oberwinter. Als einen solchen wollte Lopez das jüngste 0:3 beim TuS Mayen nicht einstufen nach dem 1:1 zuvor zu Hause gegen Mülheim-Kärlich: „Nein, das war kein Rückschlag. Wir haben eine vernünftige erste Halbzeit gespielt und uns dann bei den Gegentoren nach der Pause leider dämlich angestellt.“

Dass spielerisch speziell nach der Pause wenig zu sehen gewesen war von seiner Mannschaft, die es vornehmlich nur mit langen Bällen versuchte, sieht der Trainer ihr nach: „Den Rückstand hat man den Spielern angemerkt. Und dass dann nach einem 0:2 kein tolles Spiel mehr zustande kommt, kann man verstehen.“

Darum: Niederlage abhaken, nach vorn schauen und sich Positivem zuwenden. Zum Beispiel dem Personalstand. „Da sind wir auf einem guten Weg“, meint Lopez mit Blick auf einige Rekonvaleszenten. Yannick Schweigert hat in Mayen ebenso zumindest schon wieder auf der Bank gesessen wie Dane Irmgartz und Jonas Jaber (mit acht Toren Oberwinters erfolgreichster Stürmer), die drei dürften nun nach einer weiteren Trainingswoche ein Thema für einen Einsatz sein. Zudem hat sich der zunächst diagnostizierte Bänderriss am Knöchel von Paul Gemein als nur eine starke Verstauchung herausgestellt. Die Schwellung geht zusehends zurück, auch da hofft Lopez auf eine baldige Rückkehr.

Speziell Jaber dürfte an das Hinspiel gute Erinnerungen hegen, steuerte er doch drei Tore zum 5:1-Auswärtssieg des TuS bei. Wobei Lopez mahnt, diesen Erfolg nicht allzu voreilig als Muster für eine leichte Wiederholung am Sonntag zu nehmen: „Das war damals eine andere Bademer Mannschaft.“

Der Tabellenletzte, der in der gesamten Saison immer auf einem Abstiegsplatz gestanden hat, reaktivierte in der Winterpause mit dem 32-jährigen Jerome Kollig einen erfahrenen Mittelfeldspieler. Zudem war der gleichaltrige Stürmer Mike Schwandt im Hinspiel nicht dabei. „Die beiden geben zusammen mit Alexander Berscheid der Mannschaft das Gesicht“, sagt Lopez über das erfahrene Trio. Besagter Berscheid ist zudem mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze bei den Bademern, die freilich mit nur 24 Treffern nach vorn bislang noch wenig Angst und Schrecken verbreitet haben, dafür aber in der Abwehr mit Abstand so anfällig waren wie sonst kein anderes Team der Liga (64 Gegentore).

Und ob die Mannschaft von Trainer Thomas schon nach der Winterpause schon wieder so richtig in Schwung gekommen ist, bleibt abzuwarten. Die letzten drei geplanten Tests vor dem Ligaauftakt waren ausgefallen, das erste Spiel bei der SG Mendig/Bell ging mit 2:4 verloren und das fürs vergangene Wochenende angesetzte Heimspiel gegen den SV Mehring ist ausgefallen. Das kurzfristig angesetzte Freundschaftsspiel gegen den A-Ligisten SG Bettingen endete mit 5:4 auch nicht sonderlich verheißungsvoll – zumindest nicht in Sachen Abwehrarbeit.

Quelle.Rhein-Zeitung

Sonntag 14:30 Uhr Heimspiel gegen Morbach.

Abstiegskampf ist ein zähes Geschäft. Einsatzwillen braucht es, einen festen Willen, Langmut, unerschütterlichen Glauben an sich auch nach Rückschlägen – und natürlich am besten möglichst viel Konkurrenz. Die belebt nicht nur das Geschäft, sondern vergrößert auch die eigenen Chancen. Je mehr potenzielle Abstiegskandidaten, desto geringer die Chance, dass es einen selbst trifft.

Vor rund zwei Wochen durfte der TuS Oberwinter, hier mit Yannik Schweigert, wieder mal jubeln nach dem 5:2 gegen die SG Badem. Nach einer Zwangspause am vergangenen Wochenende soll nun am Sonntag der nächste Heimsieg folgen.
Vor rund zwei Wochen durfte der TuS Oberwinter, hier mit Yannik Schweigert, wieder mal jubeln nach dem 5:2 gegen die SG Badem. Nach einer Zwangspause am vergangenen Wochenende soll nun am Sonntag der nächste Heimsieg folgen.
Foto: Vollrath
Insofern kann Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter am Sonntag verhindern, dass sich einer dieser Konkurrenten aus dem Kreis der Gefährdeten verabschiedet. Mit einem Heimsieg im Spiel ab 14.30 Uhr gegen den SV Morbach könnte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez nicht nur den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz verringern, sondern gleichzeitig auch den Gegner in Sichtweite halten.

Mit derzeit neun Punkten Rückstand (bei allerdings auch einem Spiel weniger) hat der Abstand zwar schon beträchtliches Ausmaß, bei einem Erfolg am Sonntag und zudem einem weiteren im noch nicht neu angesetzten Nachholspiel bei der SG Betzdorf sähe das aber schon wieder ganz anders aus.

Klar, dass die Oberwinterer am vergangenen Wochenende nur zu gern in Betzdorf gleich nachgelegt hätten. Der Schwung des vorangegangenen 5:2-Erfolgs gegen die SG Badem/Kyllburg/Gindorf, dem ersten seit dem 8. Oktober (3:0 beim SV Mehring), war da noch frisch, wurde aber mit der Absage aus Betzdorf erst einmal wieder etwas gebremst. „Natürlich hätten wir gern gespielt“, meint Lopez bedauernd. Zumal auf die Schnelle kein Testspielgegner zu finden war, sodass sich die Mannschaft eben nur mit Training bei Laune halten konnte und nun auch noch bei der Neuansetzung eine Westerwald-Tour in der Woche droht. „Betzdorf ist eines der schlimmsten Auswärtsspiele“, so Lopez: „Aber so ist es nun mal, da müssen wir das Beste draus machen.“

So schnell lässt sich der Trainer eben nicht aus der Ruhe bringen. Sein Langmut und unerschütterlicher Glaube an seine Mannschaft waren auch im Heimspiel gegen Schlusslicht Badem nicht ins Wanken geraten, als sich der TuS früh einen 0:1-Rückstand eingehandelt hatte. „Weil ich gesehen habe, dass sich die Spieler davon nicht verunsichern ließen und zuversichtlich geblieben sind.“

Eine Tugend, die sich auszahlen sollte, stand am Ende doch eben mit dem 5:2 der fünfte Sieg in dieser Saison zu Buche. Wobei Lopez an Ende dann doch noch einigen Kritikbedarf sah: „Nach dem 4:1 haben wir zu sehr nachgelassen, da waren wir 20 Minuten nicht im Spiel. Das hätte noch ins Auge gehen können.“ Seine Forderung: „Wir müssen 90 Minuten konzentriert bleiben.“ Aufs Glück darf man sich eben nicht verlassen schon gar nicht im Abstiegskampf. Wobei den Oberwinterern genau das im Hinspiel in Morbach zur Seite gestanden hatte.

„Bei dem 1:1 damals hatten wir viel Glück“, erinnert sich Lopez. Nach de, 1:0 durch Jonas Jaber (34.) war den Gastgebern nur noch ein Treffer gelungen durch Casmir Mbachu (79.) trotz vieler Gelegenheiten. Offenbar ein Grundproblem bei den Morbachern: die mangelnde Chancenauswertung. „Denn eigentlich hat Morbach eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, meint Lopez. Kapitän Heiko Weber etwa hält er für einen der besten Mittelfeldspieler in der Klasse. Und mit besagtem Mbachu verfügen die Morbacher sogar auch über den fünftbesten Stürmer in der Rheinlandliga (zwölf Tore). Nur fehlt es dann eben noch an weiteren zielsicheren Offensivakteuren.

Stichwort „fehlen“: Für den Rest der Saison muss der TuS Oberwinter auf Mohamed Ahardane verzichten, der zuletzt noch den Treffer zum 5:2-Endstand gegen Badem erzielt hat. Nun hat sich der Stürmer im Training den Fuß gebrochen, womit für ihn die Saison beendet ist.

Was die Aufstellung fürs Heimspiel gegen Morbach betrifft, ist der Einsatz der angeschlagenen Sebastian Sonntag (Knieprobleme) und Mario Brötz (Leistenbeschwerden) zudem noch fraglich.

Quelle. Rhein -Zeitung

Dritter Sieg in Folge soll Aufschwung des TuS Oberwinter beflügeln

Der TuS Oberwinter schöpft im Abstiegskampf der Fußball-Rheinlandliga wieder Hoffnung. Nun geht es am Sonntag (15.30 Uhr) beim VfB Linz erneut gegen einen Rivalen.

Ausgangslage: Nach dem 4:2-Heimerfolg gegen den SV Morbach will der TuS nun mit dem dritten Sieg in Folge seine Aufholjagd fortsetzen. Und wie auch der letzte Gegner zählt auch der kommende zu den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Linzer Aufwärtstrend hat zuletzt mit dem 1:2 beim SV Mehring, der ersten Niederlage im Kalenderjahr 2018, einen leichten Dämpfer erhalten. Was gegen Morbach galt, hat auch fürs Spiel gegen den VfB Gültigkeit. Mit einem Sieg zieht der TuS einen weiteren Gegner ins Abstiegskampfgetümmel, bei einer Niederlage hat sich der Gegner erst einmal verabschiedet.

Gegner: Der VfB Linz ist wie auch Oberwinter im vergangenen Sommer wieder in die Rheinlandliga aufgestiegen. Nach dem Abstieg 2013 hat es nach vier Jahren in der Bezirksliga Ost wieder mit der Rückkehr geklappt. Trainer Paul Becker (53) hat die Mannschaft am 1. Juli 2015 übernommen, sie in seinem ersten Jahr in Linz auf Platz drei in der Bezirksliga geführt und in der Saison danach den Aufstieg geschafft. Der VfB hat bislang, abgesehen von zwei Ausnahmen, nie auf einem Abstiegsplatz gestanden. Mit Michael Fiebiger (13 Treffer) haben die Linzer den drittbesten Stürmer in ihren Reihen, mit Eric Becker einen guten Spielgestalter.

Hinspiel: Eine wilde Partie erlebten die 200 Zuschauer am 17. September in Bandorf. Da führte der TuS durch Tore von Jonas Jaber (11.) und Paul Gemein (31.) gegen den Mitaufsteiger schon mit 2:0 – und schaute am Ende doch in die Röhre. Die Gäste glichen nicht nur aus (40., 57.), sondern gingen auch noch in Führung (65.). Dabei spielten sie ab der 55. Minute in Unterzahl, nachdem Michael Fiebiger Gelb-Rot gesehen hatte. Selbst der 3:3-Ausgleich durch Jaber (69.) warf sie nicht mehr zurück. Zwei weitere Linzer Treffer (73., 90.+3) besiegelten die zweite Oberwinterer Heimniederlage.

Statistisches: Mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen des Jahres (der bisher besten Phase des VfB in dieser Saison) hat sich Linz ein wenig Luft auf die Abstiegsränge verschafft, die aber nach der Niederlage in Mehring wieder etwas dünner geworden ist. Der letzte Oberwinterer Sieg datiert vom 25. Januar 2011 (6:1), danach gab es aber auch nur noch drei Spiele (zwei Remis, eine Niederlage). Linz hat drei seiner zwölf Heimspiele gewonnen (13 Punkte), Oberwinter zwei von zwölf Auswärtsspielen (9 Punkte). Zwei Siege wie zuletzt sind dem TuS in dieser Saison schon einmal geglückt mit dem 2:1 gegen Mayen und dem 5:1 bei der SG Badem am vierten und fünften Spieltag. Danach gab es lange Zeit nur noch einen Sieg – bis jetzt eben der Doppelschlag gelang.

Trainerwort: Mit dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft zeigte sich TuS-Trainer Tomas Lopez sehr zufrieden: „Das war eine ansprechende Leistung. Wir hatten viele gute Phasen.“ Dass es trotz eines 3:0-Vorsprungs zwischenzeitlich noch spannend geworden ist beim 2:3, wollte er seiner Mannschaft nicht ankreiden: „Wir hatten auch einen starken Gegner, der Fußball spielen kann.“ Zumal sein Team ja noch in Unterzahl das 4:2 erzielte. „Das war eine Top-Einstellung“, so Lopez. Mit Yannick Schweigert, der nach einem Foul Rot gesehen hatte, wollte er nicht zu hart ins Gericht gehen: „Klar, die Rote Karte kann man geben. Aber kein Vorwurf an Yannick. Das war keine Absicht. Er geht nun mal immer voll in den Zweikampf.“ Den VfB Linz hält er wie Morbach für eine spielstarke Mannschaft: „Die spielt sich ihre Chancen gut heraus. Da müssen wir sehen, dass wir die Räume eng machen und auf dem Platz mehr miteinander reden, um uns besser zu organisieren.“

Personal: Yannick Schweigert wird nach der Roten Karte in der Abwehr fehlen. Für ihn einspringen könnte Mario Brötz, der nach Verletzung zuletzt wieder auf der Bank gesessen hatte. Ein Kandidat wäre auch Deniz Öztürk, der nach Sperre wieder dabei ist. Fabian Groß meldete sich nach überstandener Verletzung zwar wieder zurück, ein Einsatz von Beginn an käme wohl aber noch zu früh. Beim VfB kehren Eric Becker, Eray Kizilkan und Fabian Lacher in den Kader zurück.

Auf der anderen Seite hat sich Stürmer Andreas Schuht am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Mendig (2:0) schwer verletzt. Ihm droht eine längere Pause.
Quelle:Rhein-Zeitung

In Oberwinter kommt es zu einem Treffen zweier Dreifach-Serientäter

Beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter hat die Hoffnung auf den Klassenverbleib neue Nahrung gewonnen. Ob sich der Aufschwung nun aber auch über Ostern fortsetzt? Immerhin ist am Samstag (19 Uhr) nun mit der Reserve der TuS Koblenz der Tabellendritte zu Gast.

Ausgangslage: Mit seinen drei Siegen in Folge (3:0 beim VfB Linz, 4:2 gegen den SV Morbach und 5:2 gegen die SG Badem) hat der TuS Oberwinter tatsächlich wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt. Mit der SG Betzdorf (die allerdings drei Spiele in Rückstand ist) zog der TuS nach Punkten gleich, zum gerade bezwungenen VfB Linz sind es nur noch zwei Pünktchen. Das Licht am Ende des Tunnels leuchtet wieder so kräftig wie schon lange nicht mehr. Natürlich stehen nun gegen einen Tabellendritten wie Koblenz die Chancen nicht unbedingt blendend, doch scheint die TuS-Reserve derzeit außer Tritt. Während Oberwinter dreimal gewann, kassierte Koblenz II drei Niederlagen am Stück – ein Duell zweier Dreifach-Serientäter also.

Gegner: Nachdem die Koblenzer Reserve in der vergangenen Saison mit Platz acht die eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, verstärkte sie sich in der Sommerpause nicht zuletzt für die Offensive, wo die Hoffnungen unter anderem auf dem von der SG Mendig/Bell gekommenen Ex-Burgbrohler Lars Bohm lagen. Und der hat bislang immerhin auch schon acht Mal getroffen. Noch besser war Derlil Arbusu (10). Überhaupt zeigte sich die Koblenzer Reserve bisher als treffsicher (52 Tore). Nur die SG Mülheim-Kärlich (56) und die SG 99 Andernach (61) erwiesen sich in dieser Hinsicht als noch besser. Und so rangiert die Mannschaft von Trainer Dirk Laux derzeit auf dem dritten Platz, wobei die gute Bilanz zuletzt getrübt wurde durch die drei Niederlagen in Folge (1:2 gegen den SV Mehring, 2:3 bei der SG Mendig/Bell und 0:2 gegen die SG 99 Andernach).

Hinspiel: Dass Oberwinters Trainer Tomas Lopez nach der Partie meinte, es sei mehr dringewesen, mag angesichts einer 2:5-Niederlage überraschen. Nur hatte seine Mannschaft in der Tat lange durch Tim Palm 1:0 geführt (43.), ehe Koblenz mit drei Toren (68., 74., 85.) die Partie drehte. Paul Gemein sorgte mit dem 2:3 noch einmal für Spannung (89.), und tatsächlich fielen in der Schlussphase auch noch Tore – aber für Koblenz (90. und 90.+2), sodass am Ende eine vermeintlich deutliche Niederlage für die Gäste stand.

Statistisches: Dreimal in Folge wie zuletzt hat Oberwinter zuvor ebenso in dieser Saison noch nicht gewonnen wie Koblenz dreimal am Stück verloren. Damit liegen beide Mannschaften in der Rückrundentabelle mit je zehn Punkten gleichauf auf den Plätzen elf und zwölf. Allerdings ist Koblenz II mit 25 Punkten die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Von den letzten fünf direkten Duellen gewann Oberwinter nur eins: am 30. Oktober 2009 mit 2:0. Es folgten vier Niederlagen.

Trainerwort: Es gehört zu den Trainereigenarten, immer mäßigend auf die eigene Mannschaft einzuwirken, Schlechtes nicht zu schlecht zu reden und Gutes nicht zu gut. Und so erinnert Oberwinters Trainer Tomas Lopez bei aller Freude und Erleichterung über die drei jüngsten Siege daran „dass wir immer noch im Abstiegskampf sind. Egal, wie der Gegner heißt, müssen wir immer alles geben und versuchen, Punkte zu holen.“

Abgesehen von dem nun für den TuS wieder etwas freundlicheren Tabellenbild haben die Erfolge in seinen Augen noch einen anderen Effekt: „Sie sind auch eine Bestätigung für die Mannschaft.“ Heißt übersetzt: Der Glaube an die eigene Stärke nimmt zu. Und was das ausmacht, hat ja das 3:0 in Morbach bewiesen: „In Sachen Leidenschaft hatten wir ein klares Übergewicht gegenüber Linz“, so Lopez.

Genau jene Leidenschaft hat auf der Gegenseite der Koblenzer Trainer Dirk Laux beim 1:2 zu Hause gegen den SV Mehring lange Zeit vermisst: „Warum die Mannschaft sich vor der Pause so passiv verhalten hat, ist mir ein Rätsel. Erst im zweiten Spielabschnitt haben die Jungs das Verhalten gezeigt, das nötig ist, um solch eine Partie zu gewinnen. Aber da war es leider schon zu spät.“

Personal: Bei Oberwinter hat sich die lange Zeit so angespannte Lage deutlich entspannt. Nachdem zuletzt auch noch Fabian Groß wieder auf der Bank gesessen hat, ist er nun nach einer weiteren Woche fit genug, um sich als echte Alternative anzubieten. Was ein gesunder Konkurrenzkampf und eine gute Bank ausmachen, hat sich in Linz bewiesen, als mit Thomas Enke und Björn Thünker zwei Einwechselspieler die Tore zum 2:0 und 3:0 erzielten.

Ganz anders die Lage bei der Koblenzer Reserve. „Was uns am meisten Sorgen bereitet, ist der kleine Kader, das ist ein wirkliches Problem“, beklagt Co-Trainer Marc Schraivogel. Da kommt der 18-jährige Offensivspieler Yiltrim Sulejmani aus Österreich vom SV Grödig wie gerufen. „Er wird ab sofort für uns spielen und unsere Personalprobleme ein wenig schmälern“, sagt Schraivogel.
Quelle:Rhein-Zeitung

Der Tabellenvierte TuS Koblenz II hat den Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter bei seiner Aufholjagd auch nicht stoppen können. Wird nun der Tabellendritte SG 99 Andernach die Siegesserie des Aufsteigers beenden? Die Antwort darauf gibt es am Sonntag ab 15 Uhr im Derby auf dem Kunstrasen im Andernacher Stadion.

Ausgangslage: Zu behaupten, der TuS Oberwinter sei in der Rheinlandliga derzeit die Mannschaft der Stunde, geht fast schon als Untertreibung durch. Richtiger wäre: Es ist die Mannschaft des Monats. Immerhin hat sich der TuS mit dem schwungvollen 4:1 zu Hause gegen die Reserve der TuS Koblenz, dem vierten Sieg in Folge, erstmals seit dem 14. Spieltag wieder auf einen Nichtabstiegsplatz gehievt – nicht schlecht für eine Mannschaft, die zuvor neunmal in Folge nicht gewonnen hat.

Gegner: Freilich hat nicht nur der TuS wieder Tabellenbereiche erklommen, die lange Zeit fern lagen. Auch die SG 99 Andernach steht derzeit als Dritter so gut da wie schon lange nicht mehr, seit dem sechsten Spieltag, genauer gesagt. Nach zweimal Rang eins Anfang der Saison ging die Kurve für die Mannschaft von Trainer Franz Kowalski runter bis auf Rang acht. Dabei verfügt die SG 99 über die beste Offensive der Liga. Wobei sich die 64 Tore auf viele Schultern verteilen, Jan Hawel etwa hat elfmal getroffen, Daniel Kossmann zehnmal, Kadir Mete Begen kommt auf neun, Hakan Külahcioglu auf sieben und Maximilian Hilt noch auf sechs Tore – da muss der Gegner auf mehr als nur einen Stürmer aufpassen. Dass Andernach mit so viel Offensivraft nicht dauerhaft ganz oben mitmischt, liegt auch an der mitunter wackligen Defensive. Drei eigene Tore reichen nicht immer zu einem Punktgewinn, wie das 3:4 gegen den FSV Trier-Tarforst, das 3:5 gegen den VfB Linz, das 3:4 gegen den SV Windhagen oder gar das 3:7 gegen den SV Mehring – allesamt zu Hause – eindrucksvoll belegen. „Eigentlich ist Andernach in der Abwehr stabil, die vielen Gegentore überraschen mich auch“, sagt TuS-Trainer Tomas Lopez, der beim Gegner neben dem ausgeglichen starken Kader besonders die gefährlichen Standards bei Ecken, Freistößen und auch Einwürfen schätzt.

Hinspiel: Torreich ging es auch am 10. Oktober in Bandorf zu, allerdings waren die Tore ziemlich einseitig verteilt. Beim 5:1-Sieg, dem ersten nach vier Niederlagen am Stück, ließ die SG 99 dem TuS keine Chance. Schon nach vier Minuten lag Oberwinter mit 0:2 zurück. Das 1:5 von Sebastian Sonntag fünf Minuten vor Schluss war nur schlechte Kosmetik. „Wir haben ein Problem mit dem Kopf und der Leidenschaft“, urteilte TuS-Trainer Tomas Lopez enttäuscht.

Statistisches: Die Andernacher könnten noch besser dastehen, wenn sie sich zu Hause nicht schon fünf Niederlagen erlaubt hätten. Warum die SG 99 derzeit auswärts besser zurechtkommt, vermag auch SG-Trainer Franz Kowalski nicht so recht verstehen: „Das ist ein Phänomen, seit wir in der Rheinlandliga sind. Wir spielen dabei eigentlich immer gleich, suchen in jedem Spiel unser Heil in der Offensive und drücken auf das Tempo. Was zuletzt aber herausstach, war die unterschiedliche Effektivität.“

Aber auch so ist die SG 99 mit 17 Punkten die beste Rückrundenmannschaft. Allerdings ist der TuS in dieser Statistik auf dem besten Weg aufzuholen. Vier Siege am Stück hat der TuS in der vergangenen Saison zwar in der Bezirksliga geschafft (sogar acht), aber nicht in seiner bisher letzten Rheinlandligasaison 2014/15, wo es nur einmal zwei Siege gab.

Bemerkenswert: Während Oberwinter in der gesamten Hinrunde in 17 Spielen auf nur 27 Treffer kam, gelangen bei den jüngsten vier Siegen beachtliche 16 Tore. In den bisherigen sieben Duellen mit Andernach gab es für den TuS nur zwei Siege und ein Remis.

Trainerwort: Die Sorge, dass seine Mannschaft angesichts der jüngsten Erfolge abheben könnte, umtreibt TuS-Trainer Tomas Lopez nicht: „Andernach ist einer der schwierigsten Gegner, die wir im Moment bekommen können, da werden meine Spieler bestimmt nicht in der Erwartung dahinfahren, dass sie das Spiel mal eben mit links gewinnen könnten.“ Dass sie jetzt natürlich mit mehr Selbstvertrauen zur Sache geht, kann ihm nur recht sein: „Die Sicherheit ist wieder da. Das macht sich auch im spielerischen Bereich bemerkbar.“ Ein weiterer Baustein im Erfolgskonstrukt: „Wir haben gegen Koblenz zum ersten Mal seit langer, langer Zeit in unveränderter Aufstellung gespielt.“

Personal: Ein drittes Mal in Folge wird Lopez seine Mannschaft nicht ohne Veränderung aufs Feld schicken: Die gegen Koblenz erlittene Verletzung von Stürmer Tim Palm hat sich als Fußbruch erwiesen, für ihn ist die Saison beendet. Björn Thünker hat sich zudem einen leichten Muskelfaserriss zugezogen. Dafür ist die Rot-Sperre von Yannick Schweigert abgelaufen. Für Tim Palm könnten Thomas Enke, Paul Gemein oder Deniz Öztürk in die Spitze rücken.

Die Andernacher Startelf wird sich im Vergleich zur Vorwoche kaum ändern. Tobias Nix ist weiterhin verletzt. Alexander Unruh füllte die Position im defensiven Mittelfeld sehr gut aus. Möglich, dass Torjäger Daniel Kossmann nach seiner Verletzung erstmals wieder auflaufen wird.

Quelle: Rhein-Zeitung

Der TuS Oberwinter hat einen alten Rivalen zu Gast

Vier der nächsten fünf Spiele darf Fußball- Rheinlandligist TuS Oberwinter daheim im Bandorfer Tal austragen. Hier gilt es jetzt, die nötigen Punkte für den Klassenverbleib einzufahren. Am Sonntag (14.30 Uhr) gastiert der Rhein/Ahr-Rivale SG Eintracht Mendig/Bell in Oberwinter, schon zu Bezirksligazeiten stets ein umkämpftes Spiel.
Die Mannschaft von der Mendiger Brauerstraße kann sorgenfrei anreisen, am vergangenen Wochenende wurde mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Mehring die ominöse 40-Punkte-Marke überschritten. Der TuS musste trotz guten Spiels in der Vorwoche eine 1:3-Niederlage bei der SG 99 Andernach schlucken, nachdem zuvor vier Spiele in Folge gewonnen worden waren. Ein weiterer Wermutstropfen: Bezirksligist Ahrweiler BC gab nach der Verpflichtung von Sebastian Sonntag auch noch die aktuellen TuS-Akteure Furkan Kalin und Paul Gemein als Neuzugänge bekannt. „Wir wollen uns aus Fairnessgründen erst zum Saisonende zu Personalien äußern. Wir haben diese Abgänge, aber man muss sich keine Sorgen machen. Wir haben auch schon eine Reihe von Neuzugängen und werden im nächsten Jahr qualitativ und in der Breite besser aufgestellt sein“, stellt TuS-Trainer Tomas Lopez klar. „Aus Respekt vor den abgebenden Vereinen machen wir es aber noch nicht öffentlich. Die Spieler sollen sich auf die Aufgaben bei ihren Vereinen konzentrieren. Wir konzentrieren uns auf den Klassenverbleib in der Rheinlandliga.“

Dafür wäre ein Erfolg gegen die SG Mendig/Bell enorm hilfreich. Lopez weiß aber um die Schwere der Aufgabe: „Mendig hat sehr viel Qualität. Ob über die Außen oder im Sturmzentrum, auch bei Standards, Mendig ist immer für Tore gut. Defensiv muss man die Räume unheimlich eng machen. Es wird taktisch sicherlich etwas anders als gegen Andernach.“

Die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel soll am Sonntag auch nicht ansatzweise in den Köpfen der Oberwinterer Spieler stecken, ging man doch kaum konkurrenzfähig in die Partie. „Mein Co-Trainer Arno Mehren und ich waren als Ersatzspieler aufgeführt, das sagt ja eigentlich schon anders. Wir sind auf jeden Fall besser aufgestellt und auch in der Entwicklung viel weiter als noch im Oktober“, meint Lopez.

Ein paar personelle Sorgen gibt es aber dennoch. Jonas Jaber musste in der Vorwoche verletzt früh raus und konnte unter der Woche genauso nicht trainieren wie Stürmer Thomas Enke. Bei beiden Akteuren besteht aber noch Hoffnung auf einen Einsatz. Tim Palm wird in dieser Spielzeit nach seinem Fußbruch nicht mehr zum Einsatz kommen. „Wir wollen uns nicht an Rechenspielen beteiligen und überlegen, wie viele Punkte man braucht.Wir wollen uns nur auf Mendig konzentrieren und dieses Spiel gewinnen. Alles andere wird ausgeblendet“, so Lopez.

Die Mendiger Eintracht thront punktgleich mit der SG 99 Andernach an der Spitze des Verbandsoberhauses – zumindest in der Rückrundenstatistik. Mit 20 Punkten aus zehn Spielen hat sich das Team um Kapitän Florian Schlich schon frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld abgesetzt. Trainer Cornel Hirt kennt die Gründe für den starken Lauf der Eintracht: „Nach dem Umbruch im Sommer mussten wir uns erst einmal finden. Die Wintervorbereitung hat uns dann noch einmal richtig gutgetan. Zudem haben die Winterzugänge Lars Bohm, Kodai Stalph und Manuel Oster die Qualität des Kaders noch mal richtig angehoben. Jetzt gilt es, noch ein paar Punkte zu holen und dann die Mannschaft Stück für Stück weiterzuentwickeln.“

Der gute Lauf der Eintracht ist aber auch in einer Siegesserie von sechs Spielen an der heimischen Brauerstraße begründet. Auswärts haben die Mendiger in vier Rückrunden-Auftritten erst zwei Punkte geholt. Das Derby gegen Oberwinter wird also zum Prüfstein, ob die Vulkanstädter auch auswärts brillieren können.

Personell bleibt der Mendiger Kader nahezu unverändert. Routinier John Rausch muss weiterhin mit einer Knieverletzung passen, ansonsten kann Hirt aus dem Vollen schöpfen. „Ein paar Wehwehchen hier und da sind bei dem Stand der Saison normal. Wir wollen schnellstmöglich die 43 Punkte vollbekommen und wollen dies bereits am Sonntag erreichen“, gibt sich Hirt kämpferisch.

Quelle:Rhein-Zeitung

Mit drei Heimspielen in Serie geht der TuS Oberwinter in die entscheidenden letzten Wochen.
Den Auftakt macht das Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den SV Mehring gefolgt von den
Heimspielen gegen Trier-Tarforst und Neitersen an den folgenden Sonntagen um 14:30 Uhr in Bandorf.

Gute Zwischenbilanz reicht noch nicht – Am Sonntag kommen Standardspezialisten
16 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen – die Bilanz kann sich sehen lassen für den Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter. „Das ist gut“, sagt auch Trainer Tomas Lopez, der aber sofort anmahnt: „Das reicht noch nicht. Wir brauchen noch Punkte.“Und darum sollen am Sonntag (15 Uhr) beim Heimspiel gegen den SV Mehring auch gleich die nächsten Zähler her – so wie im Hinspiel, als Oberwinter ein 3:0 gelungen war.

„Das waren damals ganz andere Voraussetzungen“, meint Lopez: Beide Mannschaften seien da in keiner guten Verfassung gewesen, Mehring zudem nach einem Umbruch im Sommer noch in einer Findungsphase. Die dürfte jetzt abgeschlossen sein, auch wenn sich der SV im Winter noch einmal verstärkt hat: unter anderem mit Patrick Herres, einem ausgesprochenen Standardexperten. „Da sind die Mehringer sehr stark, die drei Tore in Trier sind alle nach Standards gefallen. Da müssen wir aufpassen“, so Lopez mit Blick auf das 3:2 beim FSV Trier-Tarforst, nach dem Mehring mit dem Abstieg nun endgültig nichts mehr zu tun haben dürfte. Das Spiel in Betzdorf hat dem TuS neben einem Punkt noch zwei Fragzeichen eingebracht: Deniz Öztürk (Achillessehnenbeschwerden) musste ebenso vorzeitig vom Feld wie Dane Irmgartz (Tritt abbekommen). Ihr Einsatz am Sonntag ist noch ungewiss.

Oberwinter lässt die Konkurrenz mächtig staunen

Der Höhenflug des TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga sorgt zunehmend für Erstaunen. Sollte die Mannschaft am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FSV Trier-Tarforst nun auch noch den nächsten Gegner hinter sich lassen?

Ausgangslage: Wochen-, ja sogar monatelang hatte der TuS Oberwinter fast die gesamte Konkurrenz vor sich, geriet das rettende Ufer phasenweise in beträchtliche Ferne. Und jetzt? Hat sich die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez dank eines beeindruckenden Zwischenspurts sogar ein kleines Polster verschafft: sechs Punkte auf den Drittletzten SG Betzdorf, drei auf den Viertletzten SV Morbach.

Klar, dass die Stimmung nun gut ist beim TuS, erst recht nach dem jüngsten 4:3-Erfolg in letzter Minute gegen den SV Mehring, als die Mannschaft nach einer 3:0-Führung noch ein 3:3 zugelassen hatte, ehe Dane Irmgartz in der Nachspielzeit noch der 4:3-Siegtreffer gelang.

Gegner: Ganz anders stellt sich die Stimmungslage in Trier-Tarforst da. Auch der Gegner hat zuletzt eine Serie hingelegt, aber eine negative. Mit dem 2:3 zu Hause gegen den TuS Mayen kassierte die Mannschaft von Trainer Holger Lemke die vierte Niederlage in Folge. Zuvor hatte es ein 2:3 in Mehring, ein 1:4 gegen Mülheim-Kärlich und ein 1:3 in Mendig gesetzt. Eine solche Misserfolgsserie musste der FSV in dieser Saison noch nicht verkraften, wobei es nach gutem Saisonstart mit Platz vier eher wechselvoll lief. So schlecht wie aktuell – Rang 13, ein Punkt vor Oberwinter – stand Trier in dieser Saison aber noch nicht da. „Wir verteilen einfach viel zu viele Geschenke an den Gegner und lassen selbst 100-prozentige Chancen auf der Strecke liegen“, beklagt Lemke. Er zählt mit seinen 30 Jahren zu den jüngsten Trainern der Liga, hat den FSV im Sommer übernommen, nachdem er ein Jahr als Co-Trainer fungierte. Selbst gespielt hatte er von Jugend an bei Eintracht Trier, später auch in der Regionalliga beim SV Elversberg und bei RW Essen, danach wieder in Trier.

Das Hinspiel: Nachdem Oberwinter eine Woche zuvor mit dem 3:0 gegen Mehring eine Serie von sechs sieglosen Spielen beendet hatte, gelang mit dem 2:2 beim FSV Trier im zweiten Auswärtsspiel in Folge ein Punktgewinn. Allerdings einer mit einem kleinen Wermutstropfen, hatte der TuS doch durch Tore von Jonas Jaber und Paul Gemein zur Pause schon mit 2:0 geführt, um sich danach noch zwei Gegentore einzuhandeln. Nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten stand so am Ende ein gerechtes Remis.

Statistisches: Am 21. Spieltag sah die Welt für den TuS noch ziemlich trübe aus: 16 Punkte, 30:53 Tore, drittletzter Platz, fünf Punkte Rückstand auf den Viertletzten Linz. Was Oberwinter dann folgen ließ, erlebt man im Abstiegskampf auch nicht alle Tage: 19 Punkte bei 22:12 Toren aus acht Spielen hievten den TuS weg von den Abstiegsplätzen. Damit hat die Mannschaft in dieser Zeit mehr Punkte geholt als zuvor seit Saisonbeginn.

Gegen Trier-Tarforst hat der TuS zu gemeinsamen Rheinlandliga-Zeiten noch nicht gewonnen, aber auch erst drei Spiele bestritten. Vor dem 2:2 in der Hinrunde waren beide Teams nur in der Saison 2014/2015 aufeinandergetroffen, in Trier gab’s für den TuS ein 0:5, zu Hause ein 2:2.

Trainerwort: Nach dem Auf und Ab gegen Mehring mit dem 3:0, 3:3 und späten 4:3 zog TuS-Trainer Tomas Lopez abgesehen von dem Umstand, dass seine Mannschaft 44 Minuten „hervorragend“ gespielt habe, die positive Erkenntnis, „dass wir uns nach dem 3:3-Ausgleich schnell berappelt haben und dann die letzten 20 Minuten mehr Kraft und Schwung als Mehring hatten“. Grundsätzlich freut ihn, „dass wir jetzt wieder besser Fußball spielen“. Angst, dass die Spieler abheben könnten, hat er immer noch nicht: „Jeder kann auf die Tabelle schauen und sehen, dass es noch sehr eng ist. Mit einer Niederlage kann man wieder drin hängen. Umso wichtiger ist es, dass wir mit einem Sieg gegen Trier einen weiteren Konkurrenten noch in den Abstiegskampf ziehen können.“

Personal: Während sich die Vorzeichen verdichten, dass der TuS Oberwinter auch in der nächsten Saison zur Rheinlandliga gehört, hat der Verein schon die ersten vier Neuzugänge perfekt gemacht. Im Sommer kommen:

Maurice Lefèvre (25 Jahre) vom Bezirksligisten SV Wachtberg/Offensive;
Mario Müller (22) vom A-Ligisten SV Remagen/Innen- oder Außenverteidigung;
Leo Welter, A-Jugendlicher von der JSG Westum/Löhndorf/Bad Bodendorf (Lopez: „Ihn haben wir schon länger auf dem Schirm.“);
Abdelhak Dira, noch A-Jugendlicher vom Bonner B-Ligisten 1. FC Ringsdorff Godesberg/Sechserposition.
Im Saisonendspurt muss der TuS die nächsten drei Wochen auf Julian Merken verzichten, Deniz Öztürk fällt für Sonntag noch verletzt aus, Björn Thünker wird wieder auf der Bank sitzen.

Quelle:Rhein-Zeitung

Gerade einmal etwas mehr als drei Wochen ist es her, dass der TuS Oberwinter sein letztes Spiel in der abgelaufenen Saison der Fußball-Rheinlandliga bestritten hat, da läuft schon wieder die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

16 Spieler hat Trainer Tomas Lopez zum Trainingsauftakt begrüßen können, bei dem es erst mal ein Spielchen acht gegen acht gab. 23 Spieler umfasst der runderneuerte Kader mit neun Neuzugängen, aber bis wirklich einmal alle 23 Spieler beisammen sein werden, dürfte es noch etwas dauern. „Es wird uns die ganze Vorbereitung begleiten, dass immer ein paar Spieler in Urlaub ist. Das muss man ihnen aber auch zugestehen, die Pause war ja auch sehr kurz“, sagt Lopez. Und so macht er sich selbst auch erst einmal in die Ferien auf. „Anders ging es nicht mit der Familie“, erklärt er. Bis zum Saisonbeginn am Wochenende 28./29. Juli stehen sechs Vorbereitungsspiele auf dem Programm:

Samstag, 7. Juli, (17 Uhr) zu Hause gegen die SG Gönnersdorf-Brohl, Dienstag, 10. Juli, (19.30 Uhr) zu Hause gegen den FV Engers; Samstag, 14. Juli, (18 Uhr) bei der SG Westum/Löhndorf; Dienstag, 17. Juli, (19.30 Uhr) zu Hause gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich II und am Samstag, 21. Juli, (17 Uhr) beim TuS Kirchberg

Quelle: Rhein-Zeitung

Neuzugang bei den Grünen #1

In den kommenden Wochen werden wir hier die Neuzugänge der ersten Mannschaft vorstellen. Den Anfang macht Abdel Dira.

Der 18-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom 1.FC Ringsdorff Godesberg zum TuS Oberwinter. Dort spielte der noch A-Jugendliche bereits in der ersten Mannschaft. Mit vier Toren und zwei Torvorlagen in 17 Einsätzen steuerte er seinen Teil zum Aufstieg der Godesberger in die Kreisliga A bei.

Den Großteil seiner Fußballjugend trug er die Trikots der Bonner Ausbildungsvereine FC BW Friesdorf und Bonner SC. „Ich freue mich auf das Abenteuer Rheinlandliga und den TuS Oberwinter“, so der technisch versierte Sechser vor dem Trainingsauftakt Mitte Juni.

Herzlich Willkommen Abdel! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg im Kreise deines neuen Vereins!

Neuzugang bei den Grünen #2

Maicol Felline ist der zweite Spieler unserer Serie. Der nur 1,60 Meter große offensiv Akteur wechselt vom Mittelrheinligisten FC BW Friesdorf zu den Grün-Weißen.

Auf seine Größe angesprochen, antwortet der 23-jährige: „Das ist kein Nachteil. Dadruch werde ich oft unterschätzt und erhalte so Räume in denen ich meine Technik und meinen Antritt positiv für die Mannschaft einsetzen kann.“ Der quirlige Spieler kommt am liebsten im Sturmzentrum zum Einsatz und ist durch seine Flexibilität auf allen Offensivpositionen einsetzbar. Während seiner Jugendzeit machte der Italo-Spanier bei namhaften Vereinen der Region Station. So spielte er bereits für den Bonner SC und den FC Hennef 05. Zusätzlich wurde Maicol im DFB-Stützpunkt und in der Mittelrheinauswahl gefördert.

Herzlich Willkommen Maicol! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg im Kreise deines neuen Vereins!

Am kommendem Samstag, dem 07. Juli 2018 gastiert die SG Gönnersdorf im Walter-Assenmacher-Stadion. Anstoß der Begegnung ist um 17:00 Uhr.

Die benachbarte Spielgemeinschaft bereitet sich aktuell auf Ihre nun schon 14. Berzirksligasaison in Folge vor. In der abgelaufenen Spielrunde belegte die Mannschaft von Ralph Seul den 8. Tabellenplatz. Als eine erste „Standortbestimmung“ stuft Tommy Lopez den ersten Test ein. „Wir sind gespannt darauf, inwieweit wir unsere vielen Neuzugänge in den ersten drei Wochen schon integrieren konnten“, so der Trainer erklärend.

Alle interessierten Fans und Zuschauer sind herzlich Willkommen. Für das leibliche Wohl wird während den 90 Minuten gesorgt sein.

Neuzugang bei den Grünen #3

Antonio Halfen wechselt vom Mittelrheinligisten SSV Merten an den Rhein.

Der 20-jährige schaffte in seinem ersten Seniorenjahr mit dem SSV Merten in einem spannenden Saisonfinale den Klassenerhalt in der Mittelrheinliga. Durch seine 17 Einsätze und drei Torvorlage hält er daran nicht unwesentliche Anteile. „Der Abstiegskampf in der letzten Saison war nervenaufreibend. Ein Grund mehr, um von Beginn an fokussiert zu trainieren und die mannschaftlichen Ziele für diese Saison so früh wie möglich zu erreichen,“ konstatiert der Neuzugang. Ausgebildet wurde Toni unter anderem in den Nachwuchszentren des FC Viktoria Köln und des FC Hennef 05. Der Außenbahnspieler kann sowohl den defensiven als auch den offensiven Part auf der rechten Seite übernehmen.

Herzlich Willkommen Toni! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg im Kreise deines neuen Vereins!

Neuzugang bei den Grünen #4

Dannyking Beya-Kafunda verstärkt zur neuen Saison den Kader beim TuS Oberwinter.

Der talentierte Mittelfeldspieler wechselt von der A-Jugend des 1.FC Ringsdorff Godesberg zu den Grün-Weißen. Die kommenden Saison wird seine erste im Herrenbereich. Erfahrungen im Verbandsspielbetrieb im Juniorenbereich sammelte er bereits beim Siegburger SV 04 und beim FC BW Friesdorf. „Der Übergang vom Jugend- in den Herrenbereich ist nicht immer einfach, dass weiß ich. Ich bin bereit viel zu lernen und versuche so schnell wie möglich zu einer Verstärkung für die Mannschaft zu werden,“ so der 19-jährige Teamplayer. Durch seine Dribbelstärke und Leichtfüßigkeit ist er im Mittelfeld überall einsetzbar.

Herzlich Willkommen Danny! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg im Kreise deines neuen Vereins!

Am Dienstag, dem 10. Juli 2018 stellt sich der FV Engers 07 im Walter-Assenmacher-Stadion vor. Anstoß des Leistungsvergleichs ist um 19:30 Uhr.

Nach der Rheinlandmeisterschaft 2017 geht der FV Engers nun in seine zweite Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. In der abgelaufenen Spielzeit konnte die Elf vom Wasserturm den 13. Tabellenplatz belegen. Beachtenswert ist die Leistung des Trainerteams um Sascha Watzlawik. Er übernahm die Engerser 2012 nach deren Abstieg in die Bezirksliga. Anschließend führte dieser den Traditionsverein innerhalb weniger Jahre zurück zu alter Stärke, bis hin in die Oberliga. „Was die Qualität des Gegners betrifft, sicher das Highlight in unserer Vorbereitung“, freut sich der Übungsleiter Tommy Lopez auf die Begegnung.

Alle Fans und interessierten Zuschauer sind herzlich Willkommen. Für das leibliche Wohl wird während den 90 Minuten gesorgt sein.

Mit Leo Welter verpflichtet der TuS Oberwinter ein weiteres Talent aus der Region, dass schon länger auf der Liste der TuS-Verantwortlichen stand.

Der beidseitig einsetzbare Flügelspieler verbrachte den Großteil seiner Jugendzeit bei seinem Heimatverein SC Bad Bodendorf. Zwischenzeitlich zog es Leo für dreieinhalb Jahre zum TuS Mayen. Mit einer Referenz von 22 Toren in der abgelaufenen A-Junioren Rheinlandligasaison unterstrich der frisch gebackene Abiturient noch einmal seine Rheinlandligatauglichkeit. „Der TuS Oberwinter hat in der Region einen guten Ruf. Ich freue mich sehr, dass ich hier die Chance bekomme im Seniorenbereich Fuß zu fassen“, verrät der schnelle 19-jährige.

Herzlich Willkommen Leo! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg im Kreise deines neuen Vereins!

Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter hat im vierten Vorbereitungsspiel seinen ersten Sieg errungen – und einen deutlichen gleich dazu. Die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez gewann zu Hause gegen die Reserve der SG Mülheim-Kärlich mit 5:1 (2:0). Zudem gibt es noch einen weiteren Neuzugang.

Derweil stehen mittlerweile auch die endgültigen Termine für die Rheinlandliga fest, wobei die Spiele des SV Windhagen mit eingearbeitet sind. Der ist zwar sportlich in der vergangenen Saison abgestiegen, darf nun doch weiter in der Rheinlandliga antreten. Der Fußballverband Rheinland (FVR) hatte einer Beschwerde des SVW stattgegeben, den zuvor gefassten Beschluss des FVR-Spielausschusses widerrufen und den als Drittletzten der Vorsaison abgestiegenen Verein wieder in die Rheinlandliga aufgenommen.

Die insolvente TuS Koblenz hatte ihre zweite Mannschaft am 6. Juli schriftlich aus der Rheinlandliga abgemeldet, dadurch war ein Platz in der sechsthöchsten Spielklasse frei geworden .

Die Kehrtwende des FVR verwundert den Oberwinterer Trainer Lopez: „Für Windhagen freut es mich, aber das Urteil ist für mich nicht nachvollziehbar. Da fehlt mit jede Konsequenz. Wenn Windhagen jetzt in der Rheinlandliga spielt, müsste die Koblenzer Reserve in der D-Klasse antreten.“

Jetzt mit 18 Mannschaften

Das wäre der Fall gewesen, wenn die TuS II vor dem 30. Juni abgemeldet worden wäre. Um dem zu entgehen, so der Windhagener Vorwurf, habe Koblenz die Entscheidung über den Rückzug der zweiten Mannschaft vorsätzlich bis nach dem offiziellen Saisonwechsel am 1. Juli verzögert.

Nun ist es also entschieden, womit 18 Mannschaften zur Liga gehören und damit alle Vereine zwei Spiele mehr austragen als ursprünglich geplant. Oberwinter trägt sein Hinspiel gegen Windhagen zu Hause am Sonntag, 9. September, (15 Uhr) aus, an dem der TuS ursprünglich hätte spielfrei haben sollen.

Außerdem haben sich die Vereine bei der Ligatagung darauf geeinigt, im Kalenderjahr 2018 noch einen weiteren Spieltag auszutragen, und zwar am Wochenende 8./9. Dezember. Hintergrund: Dadurch haben die Vereine eine etwas längere Winterpause, nachdem die jetzige Sommerpause ausgesprochen kurz war. Die abgelaufene Saison ist am 26. Mai zu Ende gegangen, die neue beginnt nun schon am übernächsten Wochenende, 27., 28., 29. Juli.

Was bei vielen Vereinen auf wenig Begeisterung stößt. „Der Verband hat darum auch zugesagt, dass die Saison im nächsten Jahr erst Mitte August wieder losgehen soll“, berichtet Lopez.

Mit dem vorletzten Test vor dem Auftakt am Freitag in einer Woche (19.30 Uhr) zu Hause gegen den VfB Linz zeigte sich der Trainer sehr zufrieden. „Wichtig dabei war, dass wir ein richtig gutes Spiel und einen Schritt nach vorn gemacht haben. Das war spielerisch und defensiv gut“, berichtet Lopez nach dem 5:1 gegen Bezirksligist SG Mülheim-Kärlich II. Dass zudem auch noch fünf Tore gelangen und ein Sieg herausgesprungen ist, sei natürlich auch gut fürs Selbstbewusstsein.

Fünf Tore und eine stabile Defensive

Und es hätten leicht auch noch mehr Treffer sein können, scheiterte der TuS doch noch viermal am Aluminium. Die Tore erzielten Jonas Jaber (4.), Deniz Öztürk (24.), Mirco Koll (60.) sowie die Neuzugänge Maicol Felline (86.) und René Ebersbach (90.), das zwischenzeitliche 1:3 entsprang einem Eigentor von Koll (77.) nach einer Ecke. „Sonst haben wir aber nichts zugelassen“, betont Lopez auch deshalb zufrieden, weil seine Mannschaft vergangene Saison in der Defensive erhebliche Probleme hatte.

Die Generalprobe für den Ligaauftakt steigt nun am Samstag (17 Uhr) beim Bezirksligisten TuS Kirchberg. Dort werden aber schon wieder drei Spieler urlaubsbedingt fehlen, die gegen Mülheim II auf dem Platz gestanden haben. „Dieses Problem wird uns noch die nächsten zwei, drei Wochen begleiten“, fürchtet Lopez. Auch eine Folge der kurzen Sommerpause.

Und mit Blick auf den Umstand, dass mit Antonio Halfen, Abdelhak Dira und Tim Palm drei Spieler an einer Verletzung laborieren und noch einige Zeit ausfallen, freut sich der TuS noch über einen unerwarteten Neuzugang: Vom SV Lohmar aus Nordrhein-Westfalen, gerade aus der Landes- in die Bezirksliga abgestiegen, kommt noch Ebrima Manneh. Der 22-Jährige, zwölf Einsätze in der abgelaufenen Saison, ist ein Mann für die Offensive, genauer für die Außenbahn.

Zustande kam der Kontakt durch seinen Bruder, der in Oberwinter lebt. Ebrima Manneh wohnt in Bonn. Damit umfasst der Kader nun 24 Spieler. „Angesichts unserer wohl noch länger Verletzten ist er uns sehr willkommen“, sagt Lopez zufrieden.

Quelle:Rhein-Zeitung

Der TuS Oberwinter schlägt in der ersten Runde des Rheinlandpokals den Bezirksligisten FV Rheingold Rübenach mit 1:5 (1:1). Die Tore erzielten Ebrima Manneh, Fabian Groß, Mohamed El Tahiri und Danny Kafunda-Beya.

Der zweifache Torschütze Danny Beya-Kafunda

Nach zuletzt einem Unentschieden und zwei Niederlagen aus den ersten drei Saisonspielen wollte das Team um das Trainergespann Lopez/Brötz Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken. In der 41. Spielminute trifft Malte Lenzgen zur Führung für die Gastgeber und sorgt abermals für Ernüchterung im Lager der Grünen. Doch die Mannschaft zeigt sich moralisch intakt. Postwendend trifft Danny Kafunda-Beya (42. Minute) zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte schießt Neuzugang Ebrima Manneh (64. Minute) die Grünen zur 2:1-Führung. In der Schlussphase sorgen Danny Kafunda-Beya (79. Minute) mit seinem zweiten Treffer, Fabian Groß (83. Minute) und in der Nachspielzeit Mohamed El Tahiri für den Oberwinterer Erstrundensieg.

In der zweiten Pokalrunde trifft die erste Mannschaft auf den amtierenden Rheinlandmeister und Oberligisten TSV Emmelshausen.

Aufstellung: Kauert – Koll, Groß, Manneh, Münch, Dira (El Tahiri), Merken, Nuhn, Ebersbach, Kafunda-Beya,Klein

Mit zwei Erfolgen startete die neu gegründete Frauenmannschaft aus Kripp und Oberwinter erfolgreich in die neue Saison.
Nach fünf anstrengenden und schweißtreibenden Vorbereitungswochen wurde Anfang August der Bezirksligist Eintracht Mendig in der ersten Runde des Rheinlandpokals mit 3:1 geschlagen. Alle 3 Tore erzielte Lilien Schütte.

Gute Trainingsbeteiligung trotz großer Hitze erfreute Trainer Sebastian Herf!

Eine Woche später startete man gegen den VfB Polch in die neue Kreisklassensaison. Die Mannschaft war von Beginn an hochkonzentriert und führte schon nach 22 Minuten mit 4:0. Den Torreigen eröffnete Lilien Schütte nach 6 Minuten. Die weiteren Torschützen waren Miriam Hausschild, Gina Andreatta und zwei mal Cathrin Assenmacher. Nach 90 spielerisch starken Minuten gewann die FSG souverän mit 7:0.

Es spielten: Soeder Anna; Schütte Lilien; Assenmacher Cathrin; Truckenbrodt Luise; Küpper Eva; Andreatta Gina ; Hauschild Miriam; Gramann Ines; Schmierer Annalena; Zahrobsky Pia; Ehlen Luna; Gramann Sophia; Beck Charlotte; Heck Sarah; Kessel Christina; Krupp Anja; Kessel Stefanie; Vermee Jenny

Das für Sonntag 19.8. angesetzte erste Auswärtsspiel wurde vom SV Niederwerth kurzfristig verlegt und so tritt die Mannschaft am Sonntag 19.08. um 15 Uhr in Bandorf zu einem Freundschaftsspiel gegen FC Eintracht Geislar an.
In der zweiten Runde des Rheinlandpokals trifft die FSG Oberwinter/Kripp am Sonntag 2.9. um 16:30 auf den SC13 Bad Neunahr II aus der Rheinlandliga.

Spvgg EGC Wirges – TuS Oberwinter (Sa., 17.30 Uhr).
Ein erstes Pflichtspiel-Erfolgserlebnis gab es für den TuS Oberwinter im Rheinlandpokal. Bei Bezirksligist FV Rübenach sicherte sich der dezimierte Kader den Sprung in die zweite Runde mit einem klaren 5:1 (1:1)-Sieg. Nun wünscht sich Trainer Tomas Lopez in Wirges den ersten Saisonsieg in der Rheinlandliga.

„Es war wichtig für die Mannschaft, wieder ein Spiel zu gewinnen und auch ein paar Tore zu schießen. Das war uns ja in der Liga zuletzt nicht vergönnt“, bewertet Lopez den Pokalerfolg ganz nüchtern. Der TuS hatte das Spiel beim Bezirksliga-Aufsteiger gut im Griff und geriet doch in Rückstand nach einem Tor des Ex-Andernachers Malte Lenzgen (41.). Schon im Gegenzug fiel der Ausgleich durch Dannyking Kafunda-Beya. Nach der Pause dominierte Oberwinter weiter das Geschehen und ging nach einer Stunde in Führung. Ebrima Manneh (64.), erneut Kafunda-Beya (79.), Fabian Groß (83.) und Mohamed El Tahiri (88.) erzielten die weiteren Treffer. Seit fünf Wochen trainiert El Tahiri bereits in Oberwinter mit, nun folgte der erste Einsatz. Der 28-jährige Mittelfeldspieler stand in der Vorsaison bei Mittelrheinligist FC BW Friesdorf im Kader, fiel aber aufgrund eines Kreuzbandrisses die komplette Rückserie aus. „In unserer Situation sind wir froh, dass sich diese Möglichkeit aufgetan hat. Mohamed ist natürlich noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, aber auch mit einem Kurzeinsatz kann er helfen, wie man gesehen hat“, erklärt Lopez.

Hilfe, die dankend angenommen wird, fehlen Lopez doch derzeit gleich sieben Akteure, auch in Wirges. „Wir müssen die Situation so annehmen. Es ist erst der vierte Spieltag, es gibt keinerlei Grund, sich Sorgen zu machen. Die fehlende Durchschlagskraft erklärt sich aus den Ausfällen einiger Offensivkräfte. Wir haben die Qualität im Kader, müssen derzeit einfach etwas Geduld haben“, meint Lopez.

Dem Westerwälder Aufsteiger stellt Lopez ein gutes Anfangszeugnis aus. „Vier Punkte aus den drei Spielen gegen Eisbachtal, Ahrweiler BC und Mülheim-Kärlich sind aller Ehren wert. Es wird sicher nicht einfach für uns. Wir werden uns taktisch etwas überlegen.“
Quelle:Rhein-Zeitung

Oberwinter bittet Mendig/Bell zum Derby

In der Fußball- Rheinlandliga wartet der TuS Oberwinter auch nach dem vierten Spieltag auf den ersten Sieg und den ersten Heimpunkt. Am Sonntag (14.30 Uhr) soll das Warten ein Ende haben. Die ebenfalls noch sieglose SG Mendig/Bell ist zu Gast.

Trainer Tomas Lopez glaubt, dass beide Teams nicht mehr lange auf das ersehnte Erfolgserlebnis warten müssen: „Mendig wird in dieser Spielzeit seinen Weg gehen. Ich sehe die Mannschaft im vorderen Mittelfeld. Aufgrund der Auftaktgegner muss man die bisherige Bilanz relativieren.“ Die Vulkanstädter trafen bisher auf Lokalrivale TuS Mayen, Spitzenreiter Ahrweiler BC, Titelfavorit Eisbachtal sowie die SG Mülheim-Kärlich und holten nur zuletzt gegen die Mülheimer einen Punkt. Nun soll es im Rhein/Ahr-Derby endlich mit dem ersten Sieg klappen.

Thomas Enke kann weiterhelfen

Beim TuS Oberwinter erklärt sich der fehlende Erfolg ganz einfach mit den anhaltenden Personalproblemen. Mehr als drei Auswechselspieler stehen Lopez derzeit nicht zur Verfügung, und die Lage bleibt angespannt. Julian Merken und Tobias Nuhn verabschiedeten sich für 14 Tage in den Urlaub. Deniz Öztürk ist angeschlagen, sein Einsatz fraglich.

Doch es gibt in Sachen Personal auch Positives vom TuS zu berichten. Angreifer Thomas Enke ist zurück und steht ab sofort wieder zur Verfügung. Enke gab vor der Saison bekannt, kürzertreten zu wollen. Der 1,96-Meter-Mann absolviert derzeit ein Referendariat im Hunsrück. Nun aber hat es sich ergeben, dass der 33-Jährige doch noch Zeit zum Fußballspielen hat. Unter der Woche trainiert Enke derzeit bei Bezirksligist TuS Kirchberg mit. Donnerstags und/oder freitags folgt eine weitere Einheit in Oberwinter. „Thomas ist mit seiner Spielweise natürlich ein Fixpunkt und hilft uns immer weiter. Gerade auch den jungen Spielern. Er ist zweikampfstark am Boden und in der Luft. Ob er direkt in die Startelf rückt, kann ich aber noch nicht sagen“, so Lopez. Ein gutes Omen: Beim letzten Aufeinandertreffen mit Mendig Mitte April dieses Jahres schoss Enke den siegbringenden Treffer zum 2:1 in der 85. Minute.

Der Mendiger Trainer Cornel Hirt erwartet zumindest ein Duell auf Augenhöhe: „Wir treffen auf einen spielstarken Gegner, der sich für mein Empfinden nach dem Umbruch im Sommer trotz der geringen Punkteausbeute schnell gefunden hat. Generell müssen wir aber mehr auf uns und unsere Baustellen schauen, wenn wir erfolgreichen Fußball spielen wollen“, sagt der Mendiger Trainer.

Es fehlt an Durchschlagskraft
Die ohnehin schwächelnde Mendiger Offensive muss fürs Wochenende zu allem Überfluss noch um zwei Leistungsträger bangen. Marcel Berg, der in der Vorwoche bereits nach einer Viertelstunde das Feld verlassen musste, laboriert weiter an Oberschenkelproblemen. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Sturmtank Malte Wedemeyer, dem eine Fußprellung zu schaffen macht.

„Uns fehlt die Durchschlagskraft in der Offensive. Gegen Mülheim hatten wir einige gute Aktionen, die wir dann aber nicht konsequent zu Ende gespielt haben“, weiß Hirt, wo aktuell der Schuh drückt. „Wir müssen uns für unseren Aufwand belohnen“

Quelle: Rhein Zeitung

In der zweiten Runde des Rheinlandpokals trifft die FSG Oberwinter/Kripp am
Sonntag 2.9. um 16:30 Uhr in Bandorf auf den Vize-Meister der Rheinlandliga den SC 13 Bad Neuenahr II.

Nach dem guten Start in die Saison mit einem Sieg über den Bezirksligisten aus Mendig in der ersten Runde
des Rheinlandpokals und dem 7:0 Erfolg im ersten Punktspiel gegen den VfB Polch wurde der gute Lauf leider durch einige Spielverlegungen gestoppt.
Mit vielen Trainingseinheiten und einem Testspiel gegen Eintracht Geislar (6:1) möchte man den Schwung aber ins Pokalspiel mitnehmen.

Leider fehlen Urlaubs bedingt mit Spielführerin Miriam Hausschild und Cathrin Assenmacher zwei wichtige Spielerinnen. Aber der breite Kader mit über 20 Feldspielerinnen der neuen Spielgemeinschaft aus Kripp und Oberwinter kann dies Personell auffangen und hofft dem Gegner aus Bad Neuenahr möglichst lange ein spannendes Spiel zu liefern. Über viele Zuschauer am Sonntagnachmittag in Bandorf würde sich die Frauenmannschaft freuen.

Oberwinter erwartet einen Oberligisten

Neues Selbstvertrauen aus dem Pokalwettbewerb ziehen – das erhofft sich der Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter. Allerdings wartet in Runde zwei des Rheinlandpokals ein harter Brocken. Am Mittwoch (19.30 Uhr) kommt Oberliga-Aufsteiger TSV Emmelshausen nach Oberwinter, und die Hunsrücker dürften sich ebenso ein Erfolgserlebnis wünschen.

Erst vor fast exakt drei Monaten begegneten sich die Mannschaften zum letzten Mal beim Saisonfinale in der Rheinlandliga. Die Partie hatte jedoch kaum mehr als Freundschaftsspielcharakter, da beide Teams ihre Ziele bereits erreicht hatten. Der TSV stand als Meister fest, die Mannschaft von Oberwinters Trainer Tomas Lopez hatte den Klassenverbleib bereits sicher. So trennte man sich am Ende schiedlich-friedlich mit einem 2:2-Unentschieden.

Nun sind die Vorzeichen etwas anders. Emmelshausen lernt mit kaum verändertem Kader den harten Alltag der Oberliga kennen und trägt nach sechs Spielen und nur einem Sieg bei 19 Gegentoren die Rote Laterne. Der TuS findet sich nach großem Umbruch erneut in der unteren Tabellenhälfte des Verbandsoberhauses wieder und hat mit extremen Personalproblemen zu kämpfen. Nach fünf Spieltagen fehlt noch immer ein Sieg. Einen Erfolg gab es zumindest in Pokalrunde eins bei Bezirksligist FV Rübenach. „Das hat uns durchaus weitergeholfen. Ein Sieg gegen Emmelshausen würde dies sicherlich auch, aber wir sind klarer Außenseiter. Der TSV will sich für die Liga garantiert neues Selbstvertrauen verschaffen“, sagt Lopez.

Wieder bestimmt auch die Personallage die Vorbereitung der Oberwinterer. 14 Feldspieler umfasste der Kader beim 0:2 gegen die SG Mendig/Bell am vergangenen Wochenende. Am Mittwoch werden Rückkehrer Thomas Enke sowie Deniz Öztürk sicher fehlen. Abdelhak Dira musste verletzt raus, sein Einsatz ist fraglich. Eine Rückkehr von einem der zahlreichen Langzeitverletzten ist noch nicht in Sicht. Lopez: „Ich muss sehen, wer mir zur Verfügung steht und die Taktik danach ausrichten. Klar ist, dass wir nicht unser Heil in der Offensive suchen werden. Ich würde auch gern rotieren, nur ist das derzeit einfach nicht möglich. Wir werden versuchen, unser Bestes zu geben, vielleicht reicht es ja für eine große Überraschung.“

Quelle : Rhein-Zeitung

Oberwinter tankt aus 0:1 Selbstvertrauen

Die zweite Runde im Wettbewerb um den Rheinlandpokal war Endstation für Fußball-Rheinlandligist TuS Oberwinter, aber gleichzeitig auch ein Gewinn. Die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez unterlag Oberliga- Aufsteiger TSV Emmelshausen zu Hause zwar knapp mit 0:1, vor dem Duell bei Rheinlandliga-Schlusslicht FSV Salmrohr (Samstag, 15.30 Uhr) brachte das Pokalspiel indes neues Selbstvertrauen.

Spielerisch waren die Hunsrücker die bessere Mannschaft über 90 Minuten, Oberwinter machte dem Oberligisten aus Emmelshausen das Weiterkommen aber richtig schwer. Die Defensive des TuS stand hervorragend, und es gab vielversprechende Entlastungsangriffe.

Im ersten Durchgang hatten Fabian Groß und Mohamed El-Tahiri gute Abschlüsse, in Hälfte zwei die eingewechselten Jonas Jaber und Maicone Felline. Beide Akteure fehlten zuletzt mehrere Wochen und sollen nun wieder für Entlastung bei den Oberwinterern sorgen. „Natürlich sind die beiden noch nicht bei einhundert Prozent, aber sie helfen uns sicher weiter“, so Lopez. Den siegbringenden Treffer für Emmelshausen besorgte der frühere Bad Breisiger Delil Arbursu in der 63. Spielminute. „Das war das einzige Mal im Spiel, dass der TSV durchgekommen ist. Ansonsten haben wir jede Gefahr vom Tor ferngehalten und die schnellen Spieler im Griff gehabt. Es ist natürlich schade, aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden zu sein, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Lopez.

Vor dem Duell gegen Oberliga- Absteiger Salmrohr ist das sicher von Vorteil. Der FSV verlor bislang alle fünf Spiele, aber Lopez warnt: „Die Salmrohrer haben gegen Mayen, Eisbachtal und Ahrweiler bereits gespielt. Die meisten Teams dieser Liga werden diese drei Spiele verlieren. In Mülheim habe ich den FSV beobachtet und eine gute Mannschaft gesehen. Salmrohr hätte dieses Spiel auch gewinnen können, genauso wie wir auch in jedem Spiel in Führung hätten gehen können. Es sind nur Kleinigkeiten, die letztlich entscheiden. Nach fünf Spieltagen kann man kein Team nach dem Tabellenplatz beurteilen.“

Vor der knapp 120 Kilometer langen Auswärtsfahrt ins Salmtal gibt es gute Personalnachrichten. Gegen Emmelshausen fehlten Thomas Enke und Deniz Öztürk, beide sollen nun wieder dabei sein. Hinzukommen Jaber und Felline die wieder zumindest als Einwechselspieler bereitstehen. Auch Matthias Lefevre, noch ohne Einsatzminuten in dieser Spielzeit, steht vor einem Comeback. In der kommenden Woche kommen dann die Urlauber Julian Merken und Tobias Nuhn zurück. Auch Mario Müller macht große Fortschritte und könnte nächste Woche wieder dabei sein. Lopez: „Wir streben den ersten Sieg an und wollen mit breiterem Kader dann die nächsten Wochen angehen.
Quelle:Rhein-Zeitung

Beim TuS Oberwinter steigt am Sonntag (15 Uhr) das Duell zweier siegloser Mannschaften der Fußball-Rheinlandliga.

Der SV Windhagen kommt als Träger der Roten Laterne des Tabellenletzten in das Walter-Assenmacher-Stadion und würde diese unangenehme Auszeichnung gerne dort lassen. Nach sechs Spielen hat der TuS Oberwinter nur zwei Punkte auf dem Konto, die beide auswärts geholt wurden. Die Westerwälder haben ein Spiel weniger absolviert und aus fünf Spielen erst einen Punkt geholt.

Das Pokalspiel gegen den TSV Emmelshausen (0:1) eingerechnet, wartet man beim TuS nun seit 320 Minuten auf einen eigenen Treffer. Insgesamt gelangen erst drei Tore im bisherigen Saisonverlauf. „Sicherlich fehlt uns derzeit die Durchschlagskraft. Daran müssen wir arbeiten. Aber auch da wissen wir ja, woran es liegt“, erklärt Oberwinters Trainer Tomas Lopez. Hauptgrund ist sicherlich die Verletztenmisere. Zudem stellt der TuS eines der jüngsten und damit unerfahrensten Teams des Verbandsoberhauses. „Wenn zum Beispiel Jonas Jaber zurückkommt, hoffen wir auf mehr Torgefahr. Zudem durchlaufen wir sicherlich auch noch einen Reifeprozess. Wir sind weiter felsenfest davon überzeugt, dass die Mannschaft am Saisonende klar über dem Strich steht. Nur das ist das Ziel“, macht Lopez deutlich.

Beim Personal bessert sich die Lage derweil zusehends. Mario Müller ist wieder in das Training eingestiegen und wird auch schon im Kader stehen. Julian Merken und Tobias Nuhn sind aus dem Urlaub zurück und einsatzbereit. Verteidiger Mirco Koll wird dagegen aus privaten Gründen fehlen. „Wir haben wieder Alternativen, aber es sind natürlich längst nicht alle Spieler bereit für 90 Minuten. Mit zunehmender Anzahl an Spielern bessert sich aber die Trainingsleistung, was sich wiederum auf das Spiel auswirkt. Auch das ist einfach ein Prozess, bei dem man Geduld haben muss“, so Lopez. Deshalb heißt es Ruhe bewahren, auch im Falle weiterer Rückschläge gegen Windhagen und im Derby gegen die ebenfalls noch sieglosen Andernacher kommende Woche. „Wir machen das nun auch seit Jahren mit. Man muss einfach konsequent weiter arbeiten, dann stellt sich auch der Erfolg ein“, ist sich Lopez sicher. Am vergangenen Wochenende hatte der SV Windhagen um den Koblenzer Ex-Profi Johannes Rahn spielfrei. Trainer Jürgen Hülder nutzte die Zeit, um über harte Trainingsarbeit Defizite auszumerzen. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass einige langzeitverletzte Spieler wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. „Wir müssen vorsichtig sein. Der eine oder andere braucht sicher noch einige Einheiten, um langsam fit zu werden“, verfällt Hülder noch nicht in Euphorie. Zuletzt musste der Windhagener Trainer immer wieder Rückschläge hinnehmen, auch bei der 2:3-Niederlage im Wettbewerb um den Rheinlandpokal bei Bezirksligist SG Ellingen. „Wir mussten mit einer Notelf auflaufen. Wenn gleich acht Leistungsträger fehlen, ist das nicht zu kompensieren“, sagt Hülder, der nun wieder auf mehr Alternativen bauen kann.

Dass der SV Windhagen am Tabellenende des Verbands-Oberhauses steht, hat auch mit dem schweren Auftaktprogramm zu tun. Windhagen musste bereits gegen drei der vier Topteams der Rheinlandliga spielen. „Das Spiel gegen Oberwinter wird nicht einfacher. Das ist eine sehr kampfbetonte Mannschaft mit guten Spielern“, sagt Hülder.

Quelle: Rhein Zeitung

Oberwinters Trainer Lopez lässt sich in seiner Zuversicht nicht erschüttern

Zwölf Spiele, nur ein Sieg, sechs Punkte, letzter Platz – so macht das Fußballspielen nun wirklich nicht unbändig viel Freude. Nur gut, dass sich angesichts dieser wenig aufbauenden Bilanz zumindest der Trainer in seiner Zuversicht unerschütterlich zeigt. Tomas Lopez lässt sich nicht beirren in seiner Ruhe und seinem Glauben an die Mannschaft. An dem können sich die Spieler des Rheinlandligisten TuS Oberwinter aufrichten.

„Ich beschäftige mich nicht mit der Frage, wer am Ende der Saison absteigen wird. Ich bin nur überzeugt davon, dass wir nicht dazugehören werden“, stellt er klar. Seine Mannschaft, so versichert er, ziehe im Training gut mit und lasse auch nicht den Kopf hängen. „Klar, bei einem Sieg wären wir alle besser gelaunt“, sagt er mit Blick auf das jüngste 0:2 zu Hause gegen die SG Mülheim-Kärlich.

Vielleicht bessert sich die Laune ja nach dem nächsten Heimspiel am Sonntag, 14.45 Uhr, gegen den FSV Trier-Tarforst. Gegen Mülheim jedenfalls hätten – wieder einmal – nur ein paar Kleinigkeiten gefehlt. „Es war ja nicht so, dass wir total unterlegen gewesen wären. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit vieles besser gemacht. Nach der Pause war es eigentlich ein 0:0-Spiel, da haben wir nicht viel zugelassen – bis auf die beiden Gegentore nach Standardsituationen. Wir haben eben noch junge Spieler, da passieren halt noch Fehler“, so das Fazit des Trainers.

Auf den jungen Kader beim TuS wird auch auf der Homepage des FSV Trier in der Vorschau aufs Spiel am Sonntag hingewiesen, wenn auch mit anderen Worten: „Viel junges Gemüse“, sei beim Umbruch im Sommer nach Oberwinter gekommen, „meist aus Nachwuchsteams oder der eigenen Schmiede“.

Was beim FSV, zuletzt fünfmal in Folge unbesiegt, durchaus ähnlich war, stammten vier der acht Neuzugänge in der Sommerpause doch aus der A-Jugend. Mit 23,58 Jahren liegt der Altersdurchschnitt in Trier aber dennoch nicht so tief. Wobei sich der FSV etwa mit Marc Keller vom SV Morbach die Dienste eines Mittelfeldspielers gesichert hat, der trotz seiner nur 21 Jahre zum Zeitpunkt des Wechsels bereits auf 47 Einsätze in der Rheinlandliga zurückblicken konnte. Lopez zählt ihn zusammen mit Kapitän Mike Heitkötter (28 Jahre) und Stürmer Lukas Herkenroth, ebenfalls 28 Jahre alt, zu den Stützen beim FSV. Wie wichtig gerade Herkenroth für die Mannschaft ist, belegen seine bislang neun Tore in dieser Saison – von insgesamt erst 20 Trierer Treffern.

Einen solchen Torjäger könnte der TuS auch gut gebrauchen, wie die gerade einmal 13 Tore eindringlich belegen. „Natürlich brauchen wir jetzt auch mal das Glück im Abschluss, damit wir mal mit 1:0 in Führung gehen“, wünscht sich Lopez. Denn allein von guten Worten kommt das Selbstvertrauen nicht zurück, das zuletzt arg gelitten hat.

Natürlich ruhen die Hoffnungen in Oberwinter auch auf Thomas Enke, in der vergangenen Saison mit zwölf Treffern der drittbeste Stürmer beim TuS. Der hatte sich im Sommer eigentlich berufsbedingt zurückgezogen wegen seiner Lehrerausbildung in Kirchberg. Doch angesichts der schwierigen Lage hat er sich nun doch bereit erklärt auszuhelfen – im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Wochentags trainiert er beim TuS Kirchberg mit, falls möglich dann noch donnerstags und freitags in Oberwinter. Dauerhaft regelmäßig steht er aber nicht zur Verfügung, nachdem er zuvor zweimal passen musste, kam er nun gegen Mülheim-Kärlich wieder zu einem Kurzeinsatz.

Auf jeden Fall nicht dabei sein wird am Sonntag Mirco Koll nach seiner Gelb-Roten Karte im Spiel gegen Mülheim-Kärlich, auch Fabian Münch wird fehlen, urlaubsbedingt.

Was Lopez aber in seiner Zuversicht auch nicht einschränken kann. „Wir haben am Sonntag immer noch einen Kader von 17 Spielern. Und an die glauben wir im Trainerteam. Wir stehen hinter der Mannschaft. Sie kann Spiele gewinnen.“
Quelle:Rhein-Zeitung

Zweite siegt im „Sechs-Punkte-Spiel“

TuS Oberwinter II besiegt die dritte Mannschaft des Ahrweiler BC 1920 e.V. mit 5:1 (3:0).

Oberwinters zweiter Mannschaft gelingt die Rehabilitation im Kampf um Platz 2. Mit einem disziplinierten Auftritt gelang dem Team von Mustafa Mekhalfia den Rückstand auf den Zweitplatzierten Ahrweiler auf drei Punkte zu verringern. Die Tore erzielten Fabian Gilles, Michael Tscherepanow, Lucas Jüttner, Mario Brötz und Oliver Conzeth.

Am Sonntag den 18.11.2018 um 11 Uhr im Walter Assenmacher Stadion spielt unsere zweite Mannschaft gegen SG Oberahrtal II.
Um den Kontakt zur Spitze zu halten müsste die zweite Mannschaft dieses Spiel gewinnen.
Wir hoffen auf viele Zuschauer.
Info: Imbiss geöffnet

Liebe TuS Familie, liebe Freunde,
liebe Bürger,

der TuS Oberwinter hat für das Jahr 2019 ein großes Projekt in Angriff
genommen: „Mehr Platz für oos Pänz“.
Hinter dem Tor, wo früher die Tannenbäume standen, soll das
Kleinspielfeld auf Jugendspielgröße erweitert werden.
Die Kosten betragen ca. 75.000 Euro.
Zu diesem Zweck führen wir auf dem Weihnachtsmarkt einen Stand durch, wo
wir eure Unterstützung benötigen.
Es werden Helfer gesucht für den Stand an beiden Tagen, die sich bitte
bei 0157/88539985 melden.
Außerdem ist eine Tombola geplant, für die wir von Euch eingepackte
Geschenke brauchen, zum Beispiel Wein, Blumen, Plätzchen etc.
Wir möchten diese zusammen mit Kunstrasenstückchen, für die wir eine
Spende nehmen möchten, verlosen.
Die gespendeten Geschenke können bei allen Trainern und Betreuern bis
zum 28.11.2018 abgegeben werden.
Die Spendenaktion wird auch nach dem Weihnachtsmarkt fortgeführt.
Außerdem öffnet die Familie Heno in diesem Jahr erneut ihr Haus zur
Unterstützung des TuS, wozu sie schon jetzt herzlich einlädt.
Wir hoffen auf Eure breite Unterstützung.

Im Namen des Vorstandes,
Euer Antonio Lopez

Paukenschlag beim TuS Oberwinter: Nach 15 Jahren endet die Ära Lopez

Tomas Lopez trainiert nach fast 15 Jahren nicht mehr den Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter – an diesen Gedanken muss man sich erst einmal gewöhnen . Aber nach einer Sitzung mit dem Vorsitzenden Antonio Lopez, dem Sportlichen Leiter Helmut Born sowie dem Spielerrat mit Kapitän und Torwart Benjamin Kauert, Mirco Koll, Jonas Jaber, Fabian Münch und Tobias Nuhn ist die Entscheidung gefallen, angesichts der bedrohlichen sportlichen Situation die jahrelange Zusammenarbeit zu beenden.

Eine schwierige Entscheidung, speziell für Antonio Lopez, den Bruder von Tomas Lopez: „Ich habe sie schweren Herzens mitgetragen, möchte sie aber aus naheliegenden Gründen nicht weiter kommentieren“, sagt der Vorsitzende. „Ich kann mit der Entscheidung leben und hege überhaupt keinen Groll“, stellt sein Bruder Tomas klar. Einen Nachfolger gibt es noch nicht, intensive Gespräche laufen aber bereits.

Ebenfalls freigestellt wurde Mario Brötz als Co-Trainer, auch schon seit Jahr und Tag im Verein. Weshalb die emotionale Bindung so stark ist, dass er sich vorstellen kann, als Spieler zu bleiben und im Abstiegskampf zu helfen – eine durchaus bezeichnende Einstellung. „Das ist ja auch unsere Vereinsphilosophie. Wir haben schon immer familiäre Leidenschaft gegen Geld und Profitum gestellt“, betont der Vorsitzende Lopez.

Was auch in der Person seines Bruders deutlich wird: Lopez gehört seit seinem 17. Lebensjahr dem TuS an, hat dort neun Jahre in der ersten Mannschaft gespielt, dann drei Jahre die Reserve trainiert, ehe der heute 46-Jährige 2004 die erste Mannschaft übernahm und mit viel Akribie und Herzblut das Erbe von Hartmut Giebler antrat, der zuvor dort auch schon eine gefühlte Ewigkeit (20 Jahre) als Trainer die sportlichen Geschicke leitete. „Ich bin jetzt 29 Jahre im Verein, und 80 Prozent davon waren schön“, sagt Lopez.

„Es war natürlich keine leichte Entscheidung“, berichtet der Sportliche Leiter Helmut Born: „Aber wir haben keine andere Lösung gesehen, der Druck auch von den Spielern ist zu groß geworden. Wir wollten so jetzt noch mal ein sportliches Zeichen setzen.“

Schwierigkeiten untereinander habe es aber nicht gegeben, versichert Kapitän und Torwart Kauert, selbst schon seit Jahren im Verein, bereits zu Giebler-Zeiten: „Da waren keine Spannungen. Aber manchmal braucht man einfach frischen Wind. Wirges hat ja auch seinen Trainer gewechselt.“ Beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf war zuletzt Serkan Öztürk auf Nikolai Foroutan gefolgt.

Nun also soll auch in Oberwinter mit einem neuen Trainer das scheinbar Unmögliche noch gelingen. Nach einer bislang deprimierenden Saison ist der TuS als abgeschlagener Tabellenletzter (elf Punkte aus 21 Spielen) in die Winterpause gegangen. Zuletzt gegen den direkten Konkurrenten Wirges gab es nur ein 1:1, womit der Abstand auf den Vorletzten zwei, auf den Drittletzten SG Hochwald zehn und auf den Viertletzten SG Ellscheid schon elf Punkte beträgt. Bislang gelang noch kein Heimsieg, auswärts sprangen zwei Siege heraus (4:3 in Mayen und 5:2 bei der SG Neitersen).

Überraschend kommt die sportliche Misere im Gegensatz zu der Entlassung von Lopez nicht. Schließlich hatte der TuS im Sommer einen gewaltigen Umbruch zu bewältigen, verließen doch gleich acht Spieler den Verein oder legten eine Pause ein, darunter einige Leistungsträger: Sebastian Sonntag, Furkan Kalin und Paul Gemein (alle zum Ahrweiler BC), Dane Irmgartz (SG Heimersheim), Enrico Dresen und Jordan Schmidt (mussten kürzertreten), Muhammad Dogan (SV Beuel). Thomas Enke stand beruflich bedingt nicht immer zur Verfügung.

Ein Aderlass, der nicht kompensiert werden konnte, kamen zum einen doch vornehmlich viele junge Spieler neu. Die meisten aus dem Bonner Raum, wo die Sommerpause später begonnen hatte, sodass ihnen wenig bis keine Regenerationszeit blieb.

Zudem gab es schon von Beginn an immer wieder viele Verletzte. Die Neuzugänge Antonio Halfen und Leo Welter etwa haben noch kein Spiel bestreiten können. „Bislang hat die bestmögliche Mannschaft noch nicht ein Mal auf dem Platz gestanden“, sagt Lopez, der sich jetzt erst einmal auf ein halbes Jahr Ruhe freut: „Wenn sich dann ein Verein meldet, würde ich mich freuen, ich bin gern Trainer.“

Weiteres Problem in dieser Saison: eine eklatante Abschlussschwäche (erst 23 Tore, nur Wirges traf seltener/21). Nun sind dem TuS prekäre Situationen nicht unbekannt. Schon in der vergangenen Saison hatte Oberwinter, damals als Aufsteiger, auch auf einem Abstiegsplatz überwintert, dann nach dem Jahreswechsel mit sieben Siegen aber den Klassenverbleib noch perfekt gemacht.

Das gelang in der Saison 2014/2015 nicht, als der TuS, nach fünf Jahren in der Bezirksliga wieder in die Rheinlandliga aufgestiegen, gleich wieder runtermusste – mit Trainer Tomas Lopez. Was war damals denn anders, dass der Wunsch nach frischem Wind nicht schon da aufgekommen ist? „Da müssen Sie die anderen fragen“, antwortet Tomas Lopez, fügt aber auch an: „Vielleicht haben die, die in der zweiten Reihe gestanden haben, jetzt ihre Chance gesehen.“ Kapitän Kauert meint derweil ganz allgemein: „Damals waren die Umstände halt anders.“

Abschreiben will er diese Saison trotz der misslichen Lage noch nicht: „Wir glauben daran, dass wir noch was reißen können.“ Woran er sich auch an den Strohhalm klammert, dass es in dieser Saison vielleicht keine drei Absteiger geben könnte. Marcus Pauly
Quelle:Rhein-Zeitung

Mehr Platz für oos Pänz –
Am 28. Dezember startet das Spendenbarometer

Der TuS Oberwinter ein großes Projekt für die Kinder in Angriff genommen. Das bestehende Kleinfeld im Walter-Assenmacher Stadion in Bandorf soll um je 10m in Breite und Länge erweitert werden. Dann können die Kinderfußballmannschaften der Jugendspielgemeinschaft Oberwinter/Oedingen auf einem eigenen Platz Punktspiele austragen, so wie der Fußballverband Rheinland das vorgibt.

Der TuS Oberwinter wird Bauherr dieser Baumaßnahme sein. Deshalb muß der Großteil der Mittel aus dem Verein kommen. Von den Kosten von 75.000 Euro wird der TuS Oberwinter 29.000 Euro einbringen. Für 15.000 Euro aus dieser Summe hofft der TuS auf die Spendenbereitschaft Aller im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Sport für Kinder als sehr wichtig ansehen.

Die Kreissparkasse Ahrweiler engagiert sich seit längerer Zeit in der Unterstützung von Projekten, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema haben. Dazu gibt es auf der Internet Präsenz der Kreissparkasse Ahrweiler ein Spendenportal unter dem Titel neu.einfach-gut-machen.de, das Vereinen und Initiativen hilft, finanzielle Mittel für unterschiedlichste Projekte einzusammeln.

Unter dem Titel „Mehr Platz für oos Pänz“ wird der TuS Oberwinter vom 28.12.2018 bis Ende Februar 2019 versuchen, die ersten 5000.- Euro auf diesem Spendenportal für das ehrgeizige Projekt einzuwerben. Der TuS wird die Spenden, die er auf anderem Wege für das Kleinfeld eingeworben hat, auf das Projektkonto einzahlen, so dass man tagesaktuell sehen kann, wieviel Unterstützung zusammen kommt.

Auf dem Oberwinterer Weihnachtsmarkt haben die Besucher die Tombola des TuS bis auf das letzte Los und das letzte Geschenk leer gekauft. Vielen Dank an die vielen Spender und Verpacker der mehr als 200 Geschenke. Und natürlich auch an die Käufer! Der Stand des TuS erbrachte einen Reinerlös von 880 Euro, der voll in das Projekt fließt. Einige Einzelspenden, unter anderem von Stammgästen des Alt Oberwinter, erbrachten weitere 120 Euro, so dass es mit 1000.- losgehen würde, so dachte der Vorstand des TuS auf seiner Sitzung am 11. Dezember 2018. Aber da hatte der Vorstand die Rechnung ohne den Sportbund Rheinland gemacht: Der Vorsitzenden des Sportbundes war zu Ohren gekommen, dass sich beim TuS Oberwinter im letzten Jahr einiges in Sachen Jugendarbeit getan hat: Vergütung von Jugendtrainern, Qualifizierung der Trainer zum C-Trainer-Schein, Mädchenfussball, Einsatz von Fußballtrainern im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres ( FSJ ) und jetzt auch noch die Erweiterung des Kleinspielfeldes „Mehr Platz für oos Pänz“. Das war dem Sportbund Rheinland 250.- Euro an einer außerplanmäßigen Spende wert. Danke !!

Damit startet das Spendenkonto mit 1250 Euro. Die erste Herausforderung ist ganz kurzfristig: Die Kreissparkasse Ahrweiler hat zugesagt, 500 Euro extra zu spenden, wenn in der ersten Woche ab dem 28.12. 21 Spender mindestens 10 Euro geben. Diese 10 Euro können auf der Internet Präsenz der Kreissparkasse Ahrweiler unter dem Stichwort Spendenportal oder dem Suchbegriff „Spende“ auf zwei Wegen eingezahlt werden. Entweder über eine online-Überweisung oder über einen Gutschein der Kreissparkasse Ahrweiler. Gutscheine sind für alle Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler in allen Filialen erhältlich. Die Filiale Oberwinter hat ein Extra-Kontingent von 100 Gutscheinen a 10 Euro zugeteilt bekommen, das es zu nutzen gilt. Also: Avanti galoppi, Gutschein von der Kreissparkasse holen und bis 3.1.2019 auf dem Portal einlösen. Das bringt für die Kinder und den TuS 500 Euro extra !

Liebe TuS Mitglieder
Liebe Förderer und Fans vom TuS Oberwinter
Liebe Fußballfreunde.

Nach 15 Jahren Trainertätigkeit hat sich unser Verein
vom Tomas Lopez, sowie auch vom Co-Trainer Mario Brötz getrennt.
Für mich als Bruder und auch als Vorsitzender eine besonders schwere Situation.
Ich hätte mir eine andere Lösung gewünscht, aber letztlich hat sich der Wille
nach „frischen Wind“ in dieser prekären Situation durchgesetzt.
Jetzt muss unsere 1.Mannschaft nach vorne schauen. Ich wünsche Ihr dabei viel Glück.

Ich wünsche allen von ganzen Herzen,an aller erster stelle, GESUNDHEIT!
Natürlich wünsche ich allen schöne, erholsame Weihnachtstage und für das Neue
Jahr 2019 viel Kraft im Alltag und jede Menge Lebensfreude.

Antonio Lopez

Die Trainersuche nach einem Nachfolger von Tomas Lopez steht beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter kurz vor dem Abschluss. Nach Aussage von Helmut Born, Sportlicher Leiter beim TuS, wird der Verein in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren. Der Tabellenletzte hatte sich kurz vor Weihnachten von Lopez getrennt, der seit 2004 den TuS trainierte.

Derweil steht eine weitere Personalie bereits fest: Spieler Yannick Schweigert hat sich abgemeldet. Der 25-jährige Defensivspieler verhandelt mit dem Ahrweiler BC.

Quelle:Rhein-Zeitung

Die Trainersuche nach einem Nachfolger von Tomas Lopez steht beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter kurz vor dem Abschluss. Nach Aussage von Helmut Born, Sportlicher Leiter beim TuS, wird der Verein in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren. Der Tabellenletzte hatte sich kurz vor Weihnachten von Lopez getrennt, der seit 2004 den TuS trainierte.

Derweil steht eine weitere Personalie bereits fest: Spieler Yannick Schweigert hat sich abgemeldet. Der 25-jährige Defensivspieler verhandelt mit dem Ahrweiler BC.

Quelle:Rhein-Zeitung

Der TuS Oberwinter wurde am 29. März 1920 im Gasthaus zum Goldenen Anker
gegründet. Im Jahr 2020 wird der TuS 100 Jahre alt. Die drei Jahre bis zu diesem Jubiläum will
der Verein nutzen, um die Feierlichkeiten frühzeitig und durchdacht zu organisieren.

Gleichzeitig will der TuS Oberwinter diesen Zeitraum nutzen, um einige zentrale Projekte
voranzutreiben, damit der Traditionsverein zu seinem Feiertag in neuem Glanz erstrahlt.
Die Veranstaltungen, die sich um den 100­jährigen Geburtstag herum gruppieren werden,
koordiniert der Geschäftsführer des TuS, Ulrich Amendt. Es gibt zwar schon erste Ideen, aber
wer sich in die Planungen einbringen möchte, der kann an den ersten Treffen der Arbeitsgruppe
im neuen Jahr 2017 teilnehmen.

Generalüberholung der Sportanlagen

Die Sportanlagen des TuS auf der Bandorfer Höhe sind zwar noch nicht so alt wie der TuS, aber
sie bedürfen doch einer Generalüberholung. Eine ganz wichtige Entscheidung für den TuS ist
zum Jahresende in den Gremien vom Landkreis Ahrweiler und der Stadt Remagen gefallen:
Nach Ende der laufenden Saison wird der 20 Jahre alte Kunstrasen erneuert. Dieser Kunstrasen
ist nach den neuesten sportmedizinischen Erkenntnissen konstruiert. So haben alle Herren­,
Frauen­ und Jugendmannschaften ab Sommer 2017 wirklich optimale Trainings­ und
Spielbedingungen. Der Kassenwart des TuS, George Modler, wünscht sich darüber hinaus, dass
auch das Umfeld des Sportplatzes aufgewertet wird: „Treppenaufgang zum Stadion, Bau einer
Tribüne mit Sitzgelegenheiten, Nutzungskonzept für die erste Etage des Vereinsheimes und
Renovierung der Umkleidekabinen sind die ersten Ideen, die wir zusammen diskutieren wollen.“
Auch für diese Arbeitsgruppe Bau werden Mitstreiter gesucht.

Die erste Herrenmannschaft hat in der letzten Saison ihre Zuschauer mit sechs spannenden Pokalspielen
bis in das Halbfinale des Rheinlandpokales verwöhnt. In dieser Saison steht der TuS in der Spitzengruppe der Bezirksliga auf Tuchfühlung mit dem Aufstiegsplatz. „Wenn man ein bisschen in der Vereinshistorie blättert,
dann weiß man, dass der TuS in die Rheinlandliga gehört. Allerspätestens zum Vereinsjubiläum,
vielleicht auch schon früher, wollen wir dieses Ziel erreichen,“ so Antonio Lopez, Vorsitzender
des Vereins.

Verstärkte Bemühungen um die Jugendarbeit

Die verstärkten Bemühungen um die Jugendarbeit des Vereins tragen die ersten Früchte. Die vor
erst sechs Wochen mit vier Mädchen gegründete D­Mädchenmannschaft hat in der letzten
Woche die neunte Spielerin begrüßen können. Trainerin Julia Lopez freut sich: „Der Aufnahme
des regelmäßigen Spielbetriebes mit einer vollständigen Mannschaft steht nichts mehr entgegen.
Ab 10. Januar wird wieder regelmäßig in der Turnhalle Oberwinter dienstags ab 18 Uhr trainiert.
Wer noch Lust hat, kann mitmachen, wenn es notwendig ist, bietet der Verein auswärtigen
Mädchen einen Fahrdienst an.“

Nicht jeder wird bei der Verwirklichung der Ziele des TuS
Oberwinter selbst mit Hand anlegen können. Wer die einzelnen Sparten und Projekte des Vereins
mit einer Spende unterstützen will, dem ist der Vorstand zu besonderem Dank verpflichtet. Der
TuS Oberwinter bietet jedem Spender an, über die Verwendung seiner Mittel zu bestimmen: Auf
dem Überweisungsbeleg kann man die Stichworte Rheinlandliga, 2. Herren, Frauen­ und
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TuS Oberwinter muss die jüngste Pleite noch verdauen

So richtig verdaut haben die Spieler und Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter die jüngste 3:4-Heimniederlage im Nachholspiel gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich II, als Tabellenletzter angetreten, noch immer nicht. Nach einer komfortablen 2:0-Führung vergab man leichtfertig die große Chance, gegenüber der Konkurrenz an der Tabellenspitze vorzulegen. Bei nunmehr einem Spiel weniger hat der TuS jeweils zwei Punkte Rückstand auf den FC Metternich und den TuS Kirchberg.

„Nach dieser unnötigen Niederlage sind wir alle noch etwas nervös. Wir haben fleißig trainiert und hoffen, dass diese Pleite am Wochenende irgendwie verdaut ist“, sagt der TuS-Vorsitzende Antonio Lopez vor dem ersten Auswärtsspiel des Jahres beim FC Cosmos Koblenz am Sonntag um 14.30 Uhr.

Nur deutliche Niederlagen
Für die Koblenzer ist es das erste Pflichtspiel im neuen Jahr überhaupt. In der Wintervorbereitung konnte der FC nur gegen den SV Türkiyemspor mit 7:0 gewinnen. Gegen den FC Kosovo Montabaur (1:3), die U 23 der TuS Koblenz (1:5) und den TuS Mayen (1:4) ging der Tabellenzehnte deutlich als Verlierer vom Platz.

Lopez warnt dennoch vor dem Gegner: „Gerade zu Beginn des Jahres ist der FC Cosmos Koblenz richtig stark. Wir haben bereits im Hinspiel gemerkt, wie schwer es ist, gegen diese Mannschaft zu gewinnen.“ Mit Ach und Krach hatte sich Oberwinter mit 1:0 durchgesetzt. Der Siegtreffer durch Jonas Jaber fiel erst in der 90. Minute. „Zudem sind zwei Koblenzer mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Es war ein sehr, sehr glücklicher Sieg für uns“, erinnert sich der Vorsitzende.

Fakt ist: Sollte der TuS Oberwinter auch beim FC Cosmos Koblenz den Kürzeren ziehen, wäre der Zug nach ganz oben erst einmal abgefahren. Das sieht auch Antonio Lopez so: „Wenn wir wirklich oben dranbleiben wollen, dann müssen wir dieses Spiel gewinnen.“

Zwei Ausfälle wegen Bänderrisses
Verzichten muss Trainer Tomas Lopez am Sonntag definitiv auf Jordan Schmitt und den zuletzt so formstarken Tim Palm. Schmitt zog sich im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, Palm passierte das Gleiche bei der 3:4-Niederlage gegen Mülheim-Kärlich II. „Das passt natürlich zu unserer aktuellen Situation. Personell wird es nicht besser, sondern noch kritischer“, so Lopez.

Doch mit Personalsorgen ist Oberwinter gerade gegen Ende des Jahres 2016 sehr gut gefahren. Kein Wunder, dass der TuS mit 22 Punkten die beste Auswärtsmannschaft der Liga stellt. Nur einmal in neun Begegnungen musste sich Oberwinter geschlagen geben. Bei der SG Elztal setzte es eine 0:2-Niederlage, das Spiel in Unzenberg endete 4:4. Alle anderen Spiele wurden gewonnen.

Quelle: Rhein – Zeitung

ABK Ahrbrück – TuS Oberwinter II (Fr., 20 Uhr). Beide Teams versuchen, mit einem neuen Mann an der Seitenlinie noch den Klassenverbleib zu realisieren. Hubert Koll ist neuer Trainer des ABK und sieht wenig Druck für sein Team: „Die Erwartungshaltung ist natürlich niedrig bei der bisherigen Ausbeute. Wir können befreit aufspielen. Die ersten beiden Partien können Aufschluss geben, ob vielleicht noch einmal Hoffnung aufkommen wird.“ Sehr zuversichtlich ist TuS-Trainer Frank Buska: „Die Vorbereitung war gut. Wir hatten fünf Tests, vier davon wurden gewonnen. Die Mannschaft zieht mit, derzeit ist niemand verletzt. Wir freuen uns, dass es wieder losgeht, und wollen zum Auftakt natürlich gewinnen.“

Ist die Pleite gegen den Letzten schon verdaut?

So richtig verdaut haben die Spieler und Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter den „Plaidt-Schock“ vom vergangenen Wochenende immer noch nicht. Zwei Mal führte die Mannschaft im Heimspiel gegen den Tabellenletzten, um dann doch noch mit 2:3 als Verlierer vom Platz zu gehen.

Als Tabellenzweiter befindet sich der TuS aber immer noch im Titelrennen. Das liegt vor allem daran, dass auch der FC Metternich und der TuS Kirchberg in der Liga ordentlich schwächeln. Am Sonntag geht es für die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez zur heimstarken SG Vordereifel Müllenbach (Anpfiff: 14.45 Uhr). „Wir gucken nur nach vorne. Wir haben gegen Plaidt einiges falsch gemacht, aber nicht alles“, motiviert Lopez seine Spieler. Und: „Es bringt nichts zu hadern. Uns erwartet ein sehr schweres Spiel in Laubach, darauf sollten wir uns konzentrieren.“

Nur zwei Mal ging Müllenbach in dieser Saison auf dem eigenen Rasen in Laubach als Verlierer vom Platz. Sogar der Tabellendritte aus Kirchberg musste sich dort mit 2:3 geschlagen geben, der FC Metternich erkämpfte sich einen glücklichen 2:1-Auswärtserfolg. Lopez erinnert sich: „Auch wir haben letzte Saison in Laubach verloren, wir wissen also, was auf uns zukommt.“

Verzichten muss der TuS-Coach in Laubach auf Merlin Erens und Tim Palm, die nach wie vor verletzt sind. Neben Jordan Schmitt erlitt jetzt auch noch Mario Brötz einen Bänderriss im Fußgelenk. Privat verhindert ist am Sonntag Tobias Nuhn.

„Wir haben sehr gut trainiert und müssen mit der Personalsituation einfach klarkommen. Das hat in der Vergangenheit ja auch immer gut funktioniert“, ist Lopez überzeugt. Das Hinspiel hat seine Mannschaft nach einer überzeugenden zweiten Halbzeit souverän mit 3:0 für sich entschieden. Jonas Jaber, Thomas Enke und Palm erzielten die Tore für den Zweiten der Liga.

Auch wenn sich nach den blamablen Heimniederlagen gegen Plaidt und gegen die SG Mülheim-Kärlich II tabellarisch nichts verändert hat, interessiert sich Lopez nicht für die Konkurrenz: „Wir gucken nur auf uns und wollen, wenn möglich, bis zum Ende der Saison oben mit dabei sein.“

Quelle: Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter II – SV Oberzissen (So., 11.30 Uhr).

„Wir können locker aufspielen, denn in dieser Partie erwartet niemand von uns etwas Zählbares“, meint TuS- Trainer Frank Buska. „In so einem Spiel kann eine Mannschaft aber auch zusammenwachsen und sich Selbstbewusstsein holen für die kommenden Aufgaben.“ In Lucas Jüttner (Urlaub) fehlt den Oberwinterern ein Torschütze aus der Vorwoche. SVO-Coach Tobias Dedenbach warnt sein Team: „Es besteht natürlich die Gefahr, dass wir den Gegner unterschätzen. In Oberwinter haben wir uns in den letzten Jahren oft schwer getan. Auch das 2:1 im Hinspiel war eine enges Spiel. Keiner darf glauben, dass es mit weniger Einsatz geht.“ In Eric Naumann, Dennis Labes, Patrick Adams sowie Simon Müller fehlen dem SVO gleich vier etablierte Kräfte.

24 Spieltage lang hat der TuS Oberwinter in der Fußball-Bezirksliga Mitte immer oben mitgemischt, stand nie schlechter als Rang vier, dafür aber nie an der Spitze: bis zum vergangenen Wochenende, wo der TuS mit dem 3:0 bei der SG Moselkern – aus eigener Sicht endlich – Platz eins erklommen hat, auch dank schwächelnder Konkurrenz. Spät, aber keineswegs zu spät, im Gegenteil.

„Wir sind offenbar im richtigen Moment in Schwung gekommen und wollen Platz eins jetzt auch bis zum Schluss verteidigen“, sagt TuS-Trainer Tomas Lopez. Erstmals die Rolle als Gejagter übernimmt Oberwinter am Samstag im Heimspiel ab 17 Uhr gegen den TuS Rheinböllen. Mit dem Mangel an Entschlossenheit, den der TuS – ebenso wie die Konkurrenten FC Metternich und TuS Kirchberg – immer wieder an den Tag gelegt hat, soll nun Schluss sein, zumal personell bis auf Björn Thünker alle zuvor Verletzten wieder einsatzbereit sind.

Schließlich ist Oberwinter nicht ganz ohne Grund so gut in Fahrt gekommen und hat zuletzt vier Siege in Folge mit 17:1 Toren geholt. Offenbar zahlen sich eine System- und eine personelle Umstellung aus. Zum einen hat Lopez von einem 4-1-4-1- auf ein 4-4-2-System umgestellt. Zum anderen hat er Thomas Enke aus der Innenverteidigung in die Spitze beordert und dafür Dane Irmgartz den vakant gewordenen Defensivposten übertragen.

Dass der groß gewachsene Enke torgefährlich ist, hat er schon vorher immer wieder bewiesen, etwa im Hinspiel gegen Rheinböllen, als er zwei Treffer zum 3:0-Sieg besteuerte. Insgesamt kommt er nach seinem Tor zum 1:0 zuletzt bei der SG Moselkern auf stolze 13 Treffer, womit er hinter Jonas Jaber (14) der zweitbeste Oberwinterer Stürmer ist, noch von Tim Palm (9), der sich aber auch nach Verletzung gerade erst wieder fit zurückgemeldet hat.

„Die Idee, Thomas als Stürmer aufzubieten, ist ja nicht neu. Natürlich habe ich schon länger darüber nachgedacht“, berichtet Lopez, der aber auch erklärt, was ihn lange davon abgehalten hat: „Er ist nun einmal auch ein sehr starker Abwehrspieler, gerade beim Kopfball. Und weil viele Gegner von uns mit langen hohen Bällen operieren, ist er auch hinten wichtig.“ Aber vorn erweist er sich nun eben als noch wichtiger.

Auf lange Bälle muss sich der TuS am Samstag auch gegen Rheinböllen einstellen. „Die Mannschaft ist im Kopfball und bei Standards sehr stark“, sagt Lopez und ergänzt: „Sie hat zuletzt eine gute Entwicklung genommen.“ Was auch dadurch zum Ausdruck kommt, dass sie mit Rang fünf derzeit so gut dasteht wie noch nie in dieser Saison. Womit eine Gemeinsamkeit zum neuen Spitzenreiter TuS Oberwinter besteht.

Quelle : Rhein Zeitung

TuS Oberwinter fährt zum absoluten Spitzenspiel

Natürlich ist es einem Trainer am liebsten, wenn seine Mannschaft leicht und locker gewinnt. Andererseits kann es auch sein Gutes haben, wenn sie sich mal nur knapp durchsetzt. Das mahnt zur Vorsicht und erinnert daran, dass nichts von selbst läuft und das Siegen keine Selbstverständlichkeit ist.
Ein Gedanke, der die Sinne schärft – unmittelbar vor einem Spitzenspiel nicht das Schlechteste. Aber fokussiert scheint man beim Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter auch schon so zu sein vor dem absoluten Gipfeltreffen am Sonntag (14.30 Uhr) beim FC Germania Metternich. Der Erste spielt beim Zweiten. Wobei der Zweite den größeren Druck zu bewältigen hat – zumindest nach Ansicht von TuS-Trainer Tomas Lopez: „Am Sonntag fällt für uns keine Vorentscheidung. Wenn wir verlieren, ist immer noch alles drin. Aber wenn die Metternicher verlieren, sind sie hinten dran.“ Vier Punkte Rückstand ließen sich in drei Spielen vielleicht aufholen, aber wahrscheinlich ist das nicht, zumal mit dem TuS Kirchberg ja noch ein weiterer heißer Titelkandidat im Rennen ist.
Dass sich die Metternicher über ihre jüngsten Unentschieden mächtig ärgern, lässt sich denken. Das 2:2 in Kirchberg darf nach 1:2-Rückstand noch als Punktgewinn angesehen werden, das 1:1 zu Hause gegen die SG Gönnersdorf-Brohl und Ata Sport Urmitz hatte bei der Germania hingegen wohl keiner auf der Rechnung. Immerhin, zuletzt gelang mit dem 7:0 bei der SG Niederburg/Biebernheim wieder ein Sieg, ein deutlicher dazu. Wobei der bei konsequenter Chancenverwertung noch klarer hätte ausfallen können. Ein Manko, das am Samstag auch dem TuS Oberwinter gegen den TuS Rheinböllen zu schaffen gemacht hatte und beinahe zum Verhängnis geworden wäre. Nur ein von Jonas Jaber in der 79. Minute verwandelter Elfmeter bewahrte den Tabellenführer trotz bester Chancen vor einem 0:0 und damit vor dem Verlust der Tabellenspitze. Ein willkommener Warnschuss also, wobei Lopez relativiert: „Wir haben ja eine gute Leistung gezeigt, den Gegner kontrolliert, hinten nichts zugelassen und vorn viele Chancen herausgespielt.“ Mangelnde Treffsicherheit war zuletzt auch nicht das Problem bei Oberwinter. In den nunmehr fünf Siegen in Folge brachte es der TuS auf beachtliche 18:1 Tore. Wenn Lopez nun aber anmahnt, die sich bietenden Chancen in Metternich tunlichst zu nutzen, hat das seinen Grund: Metternich verfügt mit nur 26 Gegentoren über die beste Abwehr der Liga. Zwei davon kassierte die Mannschaft beim 2:2 im Hinspiel, wobei Jaber auch da als Retter auftrat mit seinem Ausgleich in der 89. Minute.

Unabhängig davon, ob es nun mit dem Aufstieg klappt oder nicht, laufen beim TuS bereits die Personalplanungen auf vollen Touren – und das nach üblichem Muster: Mit Paul Gemein vom A-Klassenmeister Ahrweiler BC und Fabian Münch vom A-Ligisten FSG Bengen kommen zwei Spieler aus der Region. Groß durchmischen würde der TuS auch bei einem Aufstieg nicht. „Wir setzten wie immer auf Kontinuität und Spieler aus der Gegend. Das entspricht der Vereinsphilosophie. Man muss eben wissen, wo man hinwill. Wir wollen nicht mit allen Mitteln nach oben kommen und dann riskieren, dass alles zusammenbricht“, erklärt Lopez.

Quelle:Rhein-Zeitung

Derby-Serie gegen die SG Gönnersdorf soll für den TuS Oberwinter nicht gerade jetzt enden

Tomas Lopez ist ein akribischer Zeitgenosse. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Oberwinter überlässt ungern etwas dem Zufall. Deshalb nimmt er zumeist den jeweils nächsten Gegner selbst noch einmal genau in Augenschein. Beim nächsten Gegner hätte er sich das eigentlich schenken können. Er tat es trotzdem. So kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft soll schließlich nichts mehr schief gehen.

Zumindest werden sich die Gegner kaum überraschen können. Denn der TuS Oberwinter und die SG Gönnersdorf-Brohl, am Samstag (17.15 Uhr) zum Derby beim Tabellenführer zu Gast, kennen sich nur zu gut. Kein Wunder, angesichts der personellen Fluktuation zwischen beiden Vereinen. Auf Gönnersdorfer Seite haben Patrick Melcher, Janusz Szlinkiert, Philipp Ruthsch und Felix Antwerpen bereits für den TuS gespielt, bei dem Björn Thünker, Fabian Groß, Mario Brötz und Jonas Jaber schon mal für Gönnersdorf aktiv waren. Man kennt sich also.

Dass Lopez den Gegner trotzdem noch einmal beobachtete, hat einen einfachen Grund: „Manchmal sind eben auch Kleinigkeiten entscheidend.“ Wobei er sich ja eigentlich auch alleine auf seine Mannschaft konzentrieren könnte. Schließlich hat die es derzeit als Tabellenführer selbst in der Hand bei vier Punkten Vorsprung drei Spieltage vor Schluss.

„Eine gute Ausgangslage“, meint Lopez lapidar. Man könnte sie mindestens auch „sehr gut“ nennen. Aber zu großem Überschwang neigt er eben nicht. Was sich in dieser Phase auszahlen könnte. Dem leichtfertigen Eindruck, man könne schon durch sein, wird er jedenfalls entschieden einen Riegel vorschieben.

Wobei sich der Gedanke leicht aufdrängen könnte, nachdem zuletzt im Spitzenspiel ein 2:1 beim Tabellenzweiten FC Metternich gelungen ist und zeitgleich der Dritte TuS Kirchberg überraschend gepatzt hat (1:2 gegen Ata Urmitz). „Wir arbeiten im Trainerteam schon daran, dass die Mannschaft konzentriert bleibt“, versichert Lopez: „Das weiß sie aber auch selbst. Wir sollten nur von Spiel zu Spiel schauen.“

Und darum lässt er sich auch noch kein Wort zum übernächsten Gegner entlocken. Das ist immerhin Verfolger Kirchberg. Also alle Blicke erst einmal auf Gönnersdorf: Die Mannschaft von Trainer Ralph Seul hat sich zuletzt mit einem etwas wackeligen 4:1 gegen die SG Niederburg endgültig auf die sichere Seite gebracht nach zuvor drei Niederlagen in Folge.

Bleibt abzuwarten, wie hoch die zuvor ohnehin schon leicht geschwundene Spannung fürs Derby neu belebt wird. Aber da macht sich Gönnersdorfs Geschäftsführer Oliver Göbel wenig Sorge: „Nach dem Sieg gegen Niederburg haben die Jungs gleich vom Spiel gegen Oberwinter gesprochen. Das war die letzten Tage auch weiterhin ein Thema.“

Weshalb Göbel auch voller Überzeugung sagt: „Wir fahren nicht dorthin, um Oberwinter zur Meisterschaft zu gratulieren.“ Freilich weiß er auch: „Gegen die besten drei der Liga war für uns in dieser Saison nichts zu machen.“ Immerhin, in Metternich gab’s ein 1:1, sonst aber nur Niederlagen.

Was nicht heißt, dass die Mannschaft dabei schlecht gespielt hätte. Gegen Kirchberg zeigte sie in beiden Spielen eine gute Leistung, ebenso im Hinspiel gegen Oberwinter (2:4 nach 2:1-Führung). „Da haben wir uns bei unserem Torwart Benjamin Kauert bedanken können“, erinnert sich auch Lopez.

Verloren hat der TuS seit dem Gönnersdorfer Aufstieg in die Bezirksliga 2005 noch nie gegen den Nachbarn. In 13 Spielen seitdem gab es bei 37:11 Toren acht Siege und fünf Remis, davon drei in den ersten drei Aufeinandertreffen. Natürlich soll, so der Oberwinterer Wunsch, diese Serie nun nicht ausgerechnet so kurz vor dem greifbaren Titelgewinn reißen. Möglich, dass Ex-Kollege Ruthsch zur Beendigung der Serie nichts beitragen kann. Der Gönnersdorfer Stürmer (18 Tore) ist erkältet, Mannschaftskollege Lukas Göbel zudem angeschlagen.

Bei Oberwinter meldete sich derweil der lange verletzte Julian Merken wieder zurück.

Quelle: Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter kann den Titelgewinn im Topspiel perfekt machen

Zwei Jahr lang hat der TuS Oberwinter nach seinem Abstieg aus der Fußball-Rheinlandliga am 23. Mai 2015 (3:3 gegen den SV Morbach) wieder in der Bezirksliga Mitte zugebracht. Am Samstag könnte diese Zeit nach 721 Tagen enden. Wenn denn im Spiel (ab 17.30 Uhr) beim TuS Kirchberg ein Sieg herausspringt. Dann wäre der Mannschaft von Trainer Tomas Lopez die Meisterschaft vorzeitig sicher.
Nur handelt es sich bei diesem Gegner nicht um irgendeinen, sondern mit dem Tabellendritten um eine Mannschaft, die bei vier Punkten Rückstand die Hoffnung auf die Meisterschaft selbst noch nicht aufgegeben hat. Was überwiegt also bei Oberwinters Trainer Lopez vor dieser Partie, die Vorfreude oder die Sorge, dass es noch schiefgehen könnte?
Ersteres, ganz klar: „Wir freuen uns auf jedes Spiel und auf so eines ganz besonders. Dafür trainiert man ja, solche Spiele machen den Reiz aus“, sagt er. Wobei es nicht überrascht, dass diese Vorfreude bei ihm zu keinen vorauseilenden Maßnahmen führt. Danach zu fragen, ob vielleicht schon Meister-T-Shirts parat liegen oder das Bier kalt ist, lohnt nicht. „Um so etwas kümmere ich mich nicht“, bekommt man sonst zu hören: „Ich und die Mannschaft, wir konzentrieren uns nur aufs Spiel.“

Nachdem die Oberwinterer vor zwei Wochen mit 2:1 bei Verfolger FC Metternich gewonnen haben und überhaupt auf eine Serie von sieben Siegen in Serie (bei stolzen 21:2 Toren) blicken, wissen sie das Momentum jedenfalls auf ihrer Seite. Überhaupt dürfen sie sich nicht nur sagen „gewusst wie“, sondern auch „gewusst wann“. Schließlich haben alle sich drei Aufstiegaspiranten in der Rückrunde ihre Ausrutscher und Schwächen erlaubt. Nur hat sich der TuS davon eben einen weniger und vor allem zu einem weniger verhängnisvollen Moment geleistet. Auf das 2:3 zu Hause gegen den FC Plaidt am 12. März folgten eben nur noch ein 1:1 bei der SG Unzenberg und sonst nur Siege. Da nutzt es Kirchberg herzlich wenig, dass die Mannschaft schon elfmal, davon zehnmal in Folge, an der Tabellenspitze gestanden hat. Das 1:2 vor zwei Wochen zu Hause gegen Ata Urmitz hat den Aufstiegsambitionen einen erheblichen Dämpfer versetzt.
Ärgern wird es die Kirchberger nun ebenfalls, dass sie am 9. April im Spitzenspiel zu Hause gegen Metternich noch das 2:2 kassiert haben. Und wenn es schon darum geht, verlorene Kirchberger Punkte aufzuzählen, darf das 2:2 in Oberwinter nicht unerwähnt bleiben, wo Jonas Jaber in der 82. Minute für die Gastgeber noch ausgeglichen hat.

Das Kirchberger 2:2 gegen Metternich hat sich Lopez im Übrigen selbst angesehen. Wobei er auch sagt: „Wir kennen uns doch aus den gemeinsamen Bezirksligajahren nur zu gut. Wir werden uns kaum überraschen können.“ Um dann aber auch vielsagend anzufügen: „Wir wissen schon, wie wir gegen diesen Gegner zu spielen haben.“
Der hat mit 70 Treffern die bislang meisten Treffer in dieser Saison erzielt. Wobei daran viele Spieler beteiligt waren. Dass die Mannschaft aber als bestes Vorrundenteam (35 Punkte) nun etwas nachgelassen hat, liegt zum Teil auch daran, dass mit Stürmer Florian Daum (Kreuzbandriss) und Spielmacher Jonas Heimer (in Neuseeland) zwei wichtige Spieler ausfielen, zuletzt fehlte noch Dominik Kunz (Muskelfaserriss). Für ihn könnte es am Samstag aber wieder zu einem Kurzeinsatz reichen.
Bei Oberwinter werden Jonas Jaber und Muhammed Dogan, die am vergangenen Samstag beim 1:0 gegen Gönnersdorf fehlten, wohl wieder dabei sein.

Quelle: Rhein Zeitung

„Der Verein hat sich verändert und verbessert“

Seit seinem 17. Lebensjahr gehört Tomas Lopez nun schon dem TuS Oberwinter an. Erst als Spieler, als Stürmer genauer gesagt, und seit 2004 als Trainer. In dieser Zeit hat der mittlerweile 44-Jährige schon so manchen Auf-, aber auch Abstieg erlebt. Jetzt gerade gab es wieder einen Aufstieg zu feiern nach dem 2:1 am vergangenen Samstag bei Verfolger TuS Kirchberg – und zwar vorzeitig: den in die Fußball-Rheinlandliga. Vor dem letzten Saisonspiel in der Bezirksliga am Samstag (17.30 Uhr) zu Hause gegen Ata Urmitz sprach die RZ mit dem Oberwinterer Urgestein.

Herr Lopez, haben Sie sich von der Aufstiegsfeier gut erholt?

Ja, aber wir haben schon gut gefeiert. Erst im Vereinslokal, dann noch woanders. Das ging schon bis weit in den Sonntag hinein.

TuS Trainer Tomas Lopez nach der „Meisterdusche“

Der Vorsprung auf die Verfolger war dann doch groß, danach hat es vor ein paar Wochen noch gar nicht ausgesehen. Sind sie selbst überrascht?

Ja, sieben Punkte sind schon eine Menge Holz. Das liegt aber auch daran, dass wir zuletzt noch gegen beide Verfolger gespielt und gewonnen haben. Und auch daran, dass Metternich etwas die Flügel hängen ließ.

Was hat denn den Ausschlag zu Ihren Gunsten gegeben?

Die Mannschaft hat trotz der zwischenzeitlich vielen Verletzten immer an sich geglaubt und engagiert gearbeitet. Dann haben wir uns auch von den Rückschlägen Anfang der Rückrunde nicht verrückt machen lassen. Wichtig war vor allem aber die taktische Umstellung im Frühjahr von einem 4-1-4-1- auf ein 4-4-2-System. Das hat besser zur Mannschaft gepasst.

Sie haben bislang mit Paul Gemein vom Ahrweiler BC und Fabian Münch vom A-Ligisten FSG Bengen nur zwei Spieler aus der Region zur nächsten Saison geholt. Steht der Kader damit?

Es kommt auch noch Abwehrspieler Furkan Kalin vom Ahrweiler BC. Und mit einem weiteren Spieler sind wir noch im Gespräch. Da aber nur Merlin Erens geht, vertrauen wir auf den bestehenden Kader.

Schreckt Sie nicht die Erinnerung an die Rheinlandligasaison 2014/2015, als Sie ähnlich verfuhren und gleich wieder abstiegen?

Nein, das war damals eine andere Situation. Da haben zwei wichtige Spieler aufgehört, zudem hatten wir auch sehr viel Verletzungspech. Heute sind wir in der Breite viel besser aufgestellt. Das ist in der Rheinlandliga wichtig.

Gibt es also keine wichtige Erfahrung aus der Abstiegssaison?

Erfahrungen macht man immer. Der Verein hat sich seit dem Abstieg verändert und verbessert – was die Mannschaft betrifft, das Trainerteam und auch das Umfeld. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen. Bad Breisig ist nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga jetzt gleich wieder abgestiegen, wir sind seitdem einmal Dritter geworden und nun Meister. Die Saison jetzt hat auch gezeigt, wie wichtig die Kommunikation mit Spielern und Vorstand ist.

Sie sind jetzt schon so lange beim TuS Oberwinter. Wollen Sie es Birk Hilberath gleichtun, der fast drei Jahrzehnte den Ahrweiler BC trainierte?

Der TuS Oberwinter ist mein Heimatverein und immer erster Ansprechpartner. Solange es der Vorstand will und es mir Spaß macht wie jetzt, wird das auch so bleiben. Aber das muss nicht heißen, dass es für immer und ewig ist.

Quelle: Rhein Zeitung

Gerade einmal rund vier Wochen ist es her, dass der TuS Oberwinter sein letztes Saisonspiel in der Fußball-Bezirksliga bestritten und den Aufstieg in die Rheinlandliga gefeiert hat. Eine lange Pause war Spielern, Trainer und den Verantwortlichen nicht beschieden, denn die Vorbereitung auf die neue Saison in der neuen Klasse hat schon begonnen.

Womit der TuS auch vor der neuen Herausforderung „Rheinlandliga“ seinen Prinzipien treu geblieben ist. „Wir setzten wie immer auf Kontinuität und Spieler aus der Gegend. Das entspricht der Vereinsphilosophie. Wir wollen nicht mit allen Mitteln nach oben kommen und dann riskieren, dass alles zusammenbricht“, betont Lopez.

Das große personelle Durchmischen in der Sommerpause gehört folglich nicht zu den üblichen Gepflogenheiten in Oberwinter. Weshalb es auch ins Bild passt, dass mit Merlin Erens nur ein Spieler den Verein verlässt, er geht zurück zur SG Westum/Löhndorf.

Dass der TuS mit seiner Philosophie nun der klassenhöchste Verein im Kreis Ahrweiler ist, bestätigt Lopez und den TuS nur auf ihrem Weg: „Die Langfristigkeit spricht doch für uns. Wir sind im Gegensatz zu anderen Mannschaften hier im Kreis schon seit vielen, vielen Jahren konstant überkreislich vertreten. Das zeigt doch, dass wir sorgfältig und vernünftig arbeiten und keine verrückten Sachen machen“, so Lopez.

Neu ist die Rheinlandliga für Oberwinter nicht. Noch in der Saison 2014 hat der TuS nach dem Abstieg 2009 den Wiederaufstieg in diese Klasse geschafft, sie nach nur einem Jahr aber wieder verlassen müssen. Lopez zeigt sich nun zuversichtlich, dass dies nicht erneut passieren wird: „Diesmal ist der Kader ausgeglichener besetzt. Und wir haben keinen Leistungsträger verloren.“

Und von den drei Neuzugängen hofft Lopez, dass sie seine Mannschaft weiterbringen. Paul Gemein etwa hat schon trotz seiner 19 Jahre einiges erlebt. Der Stürmer spielte bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga der U 17 (40 Einsätze) und U 19 (29), kam dort auch in der Uefa Youth League zum Einsatz, war schon bei Oberligist SpVgg Burgbrohl und zuletzt eben beim ABC. Er soll den TuS im Sturm unberechenbarer machen.

Mit 19 Jahren ebenfalls noch jung ist Furkan Karin, der in der Abwehr auf der Außenbahn zum Einsatz kommen soll. Derweil bringt Fabian Münch mit seinen 26 Jahren schon einiges an Erfahrung mit, zudem ist er variabel einsetzbar als Innenverteidiger, als Sechser oder auf der Außenbahn. Nach einer kurzen Begrüßung durch Lopez ging es beim ersten Training mit einem kleinen Spielchen weiter. Und auf den Ball werden die Spieler in der Vorbereitung auch nicht verzichten müssen.

„So gut wie alle Trainingseinheiten sind mit Ball“, erklärt Lopez. Und dafür, dass die Mannschaft fit ist, soll ein Neuzugang im Trainerstab sorgen: Simon Gassen. Der Sportstudent ist von nun an für den Bereich Athletik zuständig. Zuletzt hat der Westumer sich um die Jugend bei der TuS Koblenz gekümmert.

Nun haben er und Lopez noch etwas mehr als fünf Wochen Zeit, die Spieler in Form zu bringen. Die Saison beginnt am Wochenende 29./30. Juli. Bis dahin stehen fünf Testspiele auf dem Programm: 29. Juni bei der SG Mülheim-Kärlich II (19.30 Uhr), 4. Juli gegen die SG Westum/Löhndorf (19.30 Uhr), 11. Juli beim SV Dernau (19.30 Uhr), 15. Juli beim VfL Bad Ems (14.30 Uhr), und 23. Juli gegen den SV Wachtberg (16 Uhr)

Quelle:Rhein-Zeitung

Dem TuS Oberwinter droht ein Kaltstart im Sommer

Nach rund fünfwöchiger Vorbereitung von einem Kaltstart zu sprechen, verbietet sich eigentlich, erst recht im Sommer. Aber trotzdem: Ob der TuS Oberwinter bei seiner Rückkehr in die Fußball-Rheinlandliga schon so richtig auf Betriebstemperatur ist, muss sich noch erweisen. Am Samstag (16 Uhr) wird es sich jedenfalls zeigen. Dann erfolgt der Saisonstart.

Und der hat es für den Aufsteiger in sich, geht es doch schließlich gleich nach Nentershausen zum Vizemeister des Vorjahres, Spfr Eisbachtal. „Das Beste, was die Liga zu bieten hat“, meint Oberwinters Trainer Tomas Lopez. Für ihn ist die Vorbereitung noch nicht so ganz beendet. „Zumindest sind wir nicht ganz da, wo wir uns das vorgestellt haben“, sagt er.

Was zum einen an personellen Widrigkeiten liegt, die den TuS in der Vorbereitung etwas ausbremsten und noch bremsen. Zum Auftakt fehlen Tim Palm, Fabian Gilles (beide Urlaub), Dane Irmgartz, Jonas Jaber und Luca Gilles (verletzt). Jordan Schmitt ist gerade erst wieder aus dem Urlaub zurück, Muhamed Dogan gerade erst wieder fit geworden. Nicht die besten Voraussetzungen.

Wenig Laufbereitschaft

Hinzu kommt ein Umstand, der Lopez gar nicht gefällt, schon gar nicht unter den aktuellen personellen Umständen: „Wir sind in den Testspielen oft nicht als Mannschaft aufgetreten, da haben der letzte Einsatz und die Laufbereitschaft gefehlt.“

Was sich gegen einen Gegner wie Eisbachtal als verhängnisvoll erweisen dürfte. Die Spfr hatten den Aufstieg in die Oberliga nur knapp verpasst durch ein 0:1 in der Relegation gegen den SC Idar-Oberstein. Und wie es der Zufall will, war der letzte Eisbachtaler Pflichtspielgegner der vergangenen Saison auch der letzte Testspielgegner der abgelaufenen Vorbereitungszeit. Im Rahmen des fünften Oddset-Rheinland-Pfalz-Cups, bei dem die Meister und Vizemeister der abgelaufenen Saison der Rheinlandliga (FV Engers und SF Eisbachtal) sowie der Verbandsliga Südwest (FV Dudenhofen, SC 07 Idar-Oberstein) gegeneinander angetreten waren, gewann die Mannschaft von Trainer Marco Reifenscheidt im Spiel um den dritten Platz mit 5:0 gegen eben jenen SC Idar-Oberstein. Der war zwar nur mit einer Art zweiter Mannschaft angetreten, aber immerhin: Eisbachtal bescherte sich ein abschließendes Erfolgserlebnis.

Genau das war dem TuS Oberwinter verwehrt geblieben, der beim Mittelrhein-Bezirksligisten SV Wachtberg mit 3:5 verlor – nach 3:1-Führung zur Pause und vier Gegentoren in nicht ganz 20 Minuten.

Unter Strich steht für den TuS nun eine Vorbereitung mit nur vier Tests, davon zwei gegen A-Ligisten. Die lange Ungewissheit, ob es denn nun mit dem Aufstieg klappen würde oder nicht, erschwerten die Testspielplanungen erheblich. Und so blieb der Wunsch von Lopez nach mehr Tests auch und gerade gegen höherklassige Gegner unerfüllt.

Weshalb nur ein neidischer Blick in Richtung Eisbachtal bleibt. Der Zweite der Vorsaison testete gegen Gegner, die man nicht alle Tage bekommt: Gegen Zweitligist Fortuna Düsseldorf, gerade bei einem Trainingslager in der Gegend, gab es ein 1:6. Und dann gelang – ein echter Höhepunkt – gegen den Regionalligisten TuS Koblenz sogar ein 3:1. Kein Wunder also, dass 14 Rheinlandligisten die Spfr Eisbachtal zum großen Meisterschaftsfavoriten erklärt haben.

Wobei die Westerwälder sich gar nicht einmal groß verstärkt haben, im Gegenteil. Sie verloren mit David Roehrig (21 Treffer) den drittbesten Stürmer der vergangenen Saison. Ansonsten setzen die Spfr im Großen und Ganzen auf den Kader der abgelaufenen Saison.

Lopez von Zugängen angetan

Ganz so, wie es auch die Oberwinterer tun, die keinen Stammspieler verloren und sich mit nur drei jungen Spielern verstärkten: Paul Gemein und Furkan Karin kommen vom A-Klassenmeister Ahrweiler BC, Fabian Münch vom A-Klassenabsteiger FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf. „Sie haben bislang einen positiven Eindruck hinterlassen und sind alle drei Kandidaten für die erste Elf“, freut sich Lopez.

Überhaupt mag er sich die Vorfreude auf den Saisonstart durch die Umstände nicht trüben lassen: „Es ist doch toll, in einer neuen Klasse zu beginnen. Wir lassen uns jetzt auch nicht verrückt machen. In zwei, drei Wochen sind wir da, wo wir hinwollten. Die Saison ist noch lang genug.“

Quelle:Rhein-Zeitung

Heimdebüt gerät für den TuS Oberwinter gleich zu einem Charaktertest

Wenn das mal kein Kontrastprogramm darstellt: Zum Saisonauftakt in der Fußball-Rheinlandliga gab es für Neuling TuS Oberwinter beim Meisterschaftsfavoriten Spfr Eisbachtal nicht viel zu verlieren. Beim Spiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die SG Alfbachtal Ellscheid sieht das schon wieder ganz anders aus.

Gegen den Vorjahreszweiten Eisbachtal hatte niemand ernsthaft einen Sieg vom TuS Oberwinter erwartet, gegen Ellscheid aber schon. Schließlich handelt es sich um einen Mitaufsteiger. Kategorisch mag TuS-Trainer Tomas Lopez seine Erwartungen dennoch nicht formulieren: „Wir nehmen uns einen Sieg vor“, klingt nicht ganz so fordernd.

Seine Forderung für das erste Spiel in Nentershausen hatte seine Mannschaft erfüllt, auch wenn am Ende ein wenig überraschendes 1:3 stand. „Die Mannschaft hat das gezeigt, was wir uns erhofft haben: Sie hat eine gute Einstellung gezeigt. Das war in der Vorbereitung nicht immer der Fall gewesen. Doch jetzt haben wir uns vernünftig verkauft.“

Das erste Heimspiel gegen Ellscheid könnte in dieser Hinsicht gleich zum Charaktertest werden. Lopez hat sich am vergangenen Sonntag gleich einmal ein Bild vom nächsten Gegner gemacht, der zu Hause mit einem 1:1 gegen den SV Mehring die Saison begonnen hat.

Wonach der Oberwinterer Trainer nun eine klare Vorstellung davon hat, was seine Mannschaft am Sonntag erwartet: „Ellscheid hat eine Mannschaft mir einigen groß gewachsenen Spielern, die sehr geschlossen, robust und aggressiv auftritt und auf die zweiten Bälle geht. Dieses Spiel können wir nur über gewonnene Zweikämpfe für uns entscheiden.“

Zudem gilt es, speziell einen Spieler nicht aus dem Blick zu verlieren: Marco Michels. Der Stürmer hatte in der vergangenen Saison mit 30 Treffern (von insgesamt 80) erheblichen Anteil am Aufstieg der Ellscheider, die in der gesamten Spielzeit nur zwei Niederlagen zugelassen haben.

Was die Kaderplanungen betrifft, ähneln sich beide Aufsteiger: nur ein Abgang und nur punktuelle Verstärkungen. Neben drei Jugendlichen – Patrick Schmitz (A-Junioren FSV Salmrohr), David Grommes, Luca Marinus(beide eigene A-Junioren) – kamen wie beim TuS nur drei Neuzugänge aus dem Seniorenbereich: Moritz Engel (SG Laufeld), Sebastian Dax (SG Üdersdorf) und Yannick Schon (TuS Kröv).

24 Spieler gehören derweil zum Oberwinterer Kader, und es zeigt sich gleich schon zu Saisonbeginn, dass es nicht zu viele sind. Denn schon im ersten Spiel gab es den ersten Verletzten in der Meisterschaft: Thomas Enke hat sich bei einem Zweikampf in der Luft eine Kiefernhöhlenfraktur zugezogen und fällt damit die nächsten Wochen aus. Luca Gilles war schon angeschlagen und fehlt ebenso wie Fabian Gilles und Dane Irmgartz (beide in Urlaub). Da trifft es sich gut, dass Tim Palm wieder aus den Ferien zurück ist.

Nun hofft Lopez auf ein gutes Heimdebüt und entsprechende Zuschauerunterstützung: „Es wäre doch schön, wenn wir in dieser Saison noch ein paar mehr Zuschauer als in der vergangenen hätten.“ Schließlich ist der TuS nun auch der klassenhöchste Verein im Kreis Ahrweiler.

Quelle: Rhein-Zeitung

Da war die Erleichterung aber groß beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter. Mit dem 2:0 zu Hause im Aufsteigerduell mit der SG Ellscheid hat die Mannschaft im zweiten Spiel ihren ersten Sieg eingefahren. Und nicht nur das: Sie hat dabei auch überzeugt, vorneweg ihren Trainer Tomas Lopez.

Der dosiert sein Lob aber vorsichtshalber, um ganz nach Trainersitte gleich nach vorn zu schauen. Schließlich wartet da am Freitagabend (19.30 Uhr) mit dem Spiel bei der SG Mülheim-Kärlich eine Aufgabe, die ungleich schwerer werden dürfte: „Mülheim-Kärlich ist ein ganz anderes Kaliber als Ellscheid. Darüber sollten wir uns bewusst sein“, sagt Lopez, der damit sein positives Fazit nach dem Heimsieg gegen Ellscheid etwas relativiert wissen möchte: „Wir haben vieles richtig gemacht. Das war absolut in Ordnung“, sagt er. Taktisch gut habe seine Mannschaft gespielt, variabel nach vorn und kompakt nach hinten agiert und dabei vor allem die richtige Einstellung gezeigt.

Nur, so die Warnung des Trainers, werde es jetzt eben bedeutend schwieriger, das auch gegen Mülheim-Kärlich so umzusetzen. Denn auch, wenn der Gegner mit Kapitän Christian Wiersch (FV Engers/19 Tore) und Jonas Simek (SV Nievern) zwei enorm wichtige und zudem auch treffsichere Spieler in der Sommerpause verloren hat, verfügt er immer noch über viel Qualität. Zumal mit Thomas Weinand (FC Dorndorf) sowie Hüseyin Karalalek und Jonas Lauer (beide RW Koblenz) auch starke Spieler neu hinzugekommen sind. Und mit Spielern wie Paul Lauer und Christian Kaes zudem noch Oberliga-erfahrene Spieler schon im Kader standen. „Die wissen, wie man nach einem Ballgewinn schnell nach vorn spielt“, sagt Lopez.

Freilich kann er ebenfalls auf einen guten und breiten Kader bauen. Was sich auch gleich im ersten Spiel gezeigt hat, als mit Neuzugang Fabian Münch und Jordan Schmitt noch vor der Pause zwei Akteure verletzt ausgeschieden waren. Bedauerlich für den Aufsteiger, aber zumindest verkraftbar, konnte Lopez mit Neuzugang Furkan Kalin und Muhammed Dogan doch diesen Verlust aufwiegen. „Wir haben jetzt mehr Qualität im Kader als vorher“, meint er zufrieden. Zuversichtlich stimmt ihn auch der Umstand, dass Jonas Jaber, zuletzt angeschlagen, ebenso wieder trainiert wie Thomas Enke nach seinem Kieferhöhlenanbruch. „Eigentlich unglaublich“, staunt Lopez mit Blick auf den Umstand, dass sich Enke die Verletzung gerade erst vor zwei Wochen im ersten Spiel bei den Spfr Eisbachtal (1:3) zugezogen hatte.


Oberwinters Torwart Benjamin Kauert in Aktion

Auf Schmitt (Leistenprobleme) und Münch (Muskelfaserriss) wird Lopez am Freitag verzichten müssen, auf Letzteren sogar noch länger, vier bis sechs Wochen. Pech für den Neuzugang von der FSG Bengen, der gleich schon einen starken Eindruck hinterlassen hat.

Das hat auch Gegner Mülheim-Kärlich speziell in seinem zweiten Saisonspiel, wo beim SV Mehring ein glatter 3:0-Erfolg herausgesprungen ist. „Da muss man erst einmal gewinnen“, meint Lopez anerkennend. Im ersten Spiel hingegen zu Hause gegen die SG Eintracht Mendig/Bell hat sich die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda mit einem 1:1 begnügen müssen. Und genau so ein Remis strebt nun auch Lopez an: „Mit einem Punkt wären wir sehr zufrieden.“

Quelle: Rhein – Zeitung

Heimspiel gegen TuS Mayen am Sonntag um 14.30 !

Wind weht Oberwinter gleich stramm entgegen – Am Sonntag kommt Mayen zum Derby

Meint es der Spielplan in der Fußball-Rheinlandliga nun gut mit dem TuS Oberwinter oder nicht? Zum Auftakt gleich bei den Spfr Eisbachtal (1:3), das nächste Auswärtsspiel bei der SG Mülheim-Kärlich (1:3), danach ein reizvolles, aber eben auch schwieriges Derby zu Hause gegen den TuS Mayen am diesem Sonntag (14.30 Uhr) – nicht einfach.

Schließlich hat(te) der Aufsteiger damit an den ersten vier Spieltagen gleich gegen drei enorm starke Mannschaften anzutreten. „Die werden am Ende unter den besten fünf oder sechs stehen“, glaubt TuS-Trainer Tomas Lopez sogar.

Je nach Sichtweise könnte man beim TuS nun diese geballt starke Gegnerschaft beklagen – oder sie eben positiv sportlich nehmen, frei nach dem Motto: So erfährt ein Neuling gleich einmal, wie stramm der Wind in der Rheinlandliga weht. „So kann man es sehen“, bekräftigt Lopez.

Ausgesprochen lehrreich

Der jüngste Auftritt bei der SG Mülheim-Kärlich dürfte in dieser Hinsicht ausgesprochen lehrreich gewesen sein. Da hatten die Oberwinterer in der ersten Halbzeit nämlich fahrig und nachlässig agiert, folglich zur Pause auch mit 0:2 zurückgelegen, um dann im zweiten Abschnitt deutlich zuzulegen und nach dem 1:2 durch Sebastian Sonntag die Partie bis zum Schluss offen zu halten, ehe spät das 1:3 fiel.

Erkenntnisgewinn Nummer eins: „Ich bin froh über die zweite Halbzeit, wie wir da als Mannschaft aufgetreten sind gegen so eine starke Mannschaft wie Mülheim“, sagt Lopez.

Erkenntnisgewinn Nummer zwei, womöglich der ungleich wichtigere: „Es hat sich auch gezeigt, dass man sich in der Bezirksliga vielleicht eine schwache Halbzeit erlauben kann, nicht aber in der Rheinlandliga“, betont der Trainer.

Weshalb er nun am Sonntag auf einen hellwachen Auftritt gleich von Beginn an hofft. Zumal es sich ja auch um ein Derby handelt, wenn auch eines ohne innig gepflegte Rivalität. Die gebe es nicht, stellt Lopez klar. Auch wenn man sich selbst in Zeiten unterschiedlicher Ligazugehörigkeit nie so ganz aus den Augen verloren hat. Im vergangenen Jahr, Anfang August 2016, lieferten sich beide Mannschaften auf der Bandorfer Höhe einen packenden Pokalkampf, den der klassenhöhere TuS Mayen erst nach Verlängerung mit 2:1 für sich entschied.

Auch im Jahr davor waren beide im Rheinlandpokal-Wettbewerb aufeinandergetroffen, diesmal im Achtelfinale. Und da behielt der TuS Oberwinter durch ein Tor von Tim Palm mit 1:0 die Oberhand, nachdem der Bezirksligist zuvor schon die klassenhöhere SG Mendig/Bell mit 4:3 ausgeschaltet hatte.

Das letzte Duell in der Rheinlandliga auf der Bandorfer Höhe liegt schon etwas länger zurück. Am 7. September 2014 gewann Mayen beim Rivalen durch Tore von Herve Loulouga und Pascal Steinmetz (2) mit 3:1, für Oberwinter traf Felix Antwerpen kurz vor Schluss.

Der gehört mittlerweile zur SG Gönnersdorf-Brohl, ansonsten aber sind acht Spieler aus dem damaligen Kader dem TuS Oberwinter treu geblieben: Torwart Benjamin Kauert, Mario Brötz, Björn Thünker, Thomas Enke, Thorsten Alt, Tobias Nuhn, Julian Merken und Fabian Gilles – Ausdruck Oberwinterer Beständigkeit.

Freilich trifft auf der Gegenseite Steinmetz heute auch noch munter für den TuS Mayen. So wie am vergangenen Wochenende zum 2:0-Endstand im Heimspiel gegen den SV Mehring. Eine Partie, die sich Lopez angeschaut hat. „Eine spielerisch starke und offensiv ausgerichtete Mannschaft. Da reicht es nicht, sich nur auf einen oder zwei gefährliche Spieler zu konzentrieren. Dafür haben sie davon zu viele, wie etwa Niklas Heinemann, Pascal Steinmetz, Matthias Tutas oder Eike Mund“, sagt der Trainer anerkennend und ergänzt: „Selbst die Außenverteidiger sind nach vorn gefährlich. Tim Schneider hat gegen Mehring einige Male frei vor dem Tor gestanden.“

Sieg vor 700 Zuschauern

Nach der Auftaktpleite mit dem 1:4 zu Hause gegen die SG 99 Andernach scheint Mayen langsam in Schwung zu kommen. Dem 2:1 vor 700 Zuschauern bei der SG Mendig folgte nun beim 2:0 gegen Mehring eine spielerisch überzeugende Leistung. „Da muss für uns schon alles passen, wenn wir bestehen wollen“, fürchtet Lopez, der neben Fabian Münch und Jordan Schmitt auch weiterhin auf Jonas Jaber verzichten muss. Dafür bietet sich aber Thomas Enke wieder als eine Option an.

Quelle. Rhein – Zeitung

Wenn der zweite Saisonerfolg vor heimischer Kulisse für den TuS Oberwinter ein Gradmesser für den weiteren Verlauf in der Fußball-Rheinlandliga ist, muss sich der Neuling derzeit kaum Sorgen machen. Denn die Elf um Trainer Tomas Lopez sorgte mit dem prestigeträchtigen Derbysieg gegen den TuS Mayen (2:1) für Furore. Am Samstagnachmittag (17 Uhr) peilt der Aufsteiger aus Oberwinter bei der SG Badem/Kyllburg den ersten Auswärtssieg an.

Und das mit einem Kader, der nach zahlreichen Verletzungen und Ausfällen wieder schrumpft. „Wir sind aber gerüstet und haben auch das nötige Selbstvertrauen“, beschreibt der Trainer die Lage. „Wir müssen überaus fokussiert, zweikampfstark und ballsicherer als noch zuletzt agieren. Sonst werden wir in Badem bestraft.“ Und wie sieht die Taktik aus? „Wir werden aus der gesicherten Defensive heraus ruhiger und zielstrebiger nach vorn spielen“, legt Lopez die Marschroute auf der Gindorfer Hochfläche fest. Der fünfte Spieltag bringt für den Aufsteiger auch die Chance, die eigene Auswärtsbilanz aufzupolieren. Die ersten beiden Auftritte auf fremden Plätzen (1:3 bei den Spfr Eisbachtal, 1:3 in Mülheim-Kärlich) gingen verloren. Nun will sich Oberwinter an der Straße „Auf dem Kalkofen“ in Badem stabil präsentieren.

„Wir wollen unsere guten Leistungen der ersten Spiele bestätigen. Wir wollen guten Fußball spielen, das Spiel selbst gestalten – das kann man natürlich auf einem für uns ungewohnten Rasen“, sagt Lopez, der allerdings mit nicht so entspanntem Blick auf die eigene Personaldecke blickt. Denn zurzeit fehlen ihm mit Yannik Schweigert, der sich in der Partie gegen Mayen einen Bänderriss zuzog, Tim Palm, Tobias Nuhn und Julian Merken wichtige Spieler.

Weiterhin verzichten muss Lopez auf Fabian Münch und Jordan Schmitt. Völlig verhauen hat derweil der Tabellenvorletzte Badem/Kyllburg den Saisonstart mit vier Niederlagen. Punktlos und bereits mit 17 Gegentoren auf dem Konto wartet die Elf um Trainer Thomas Schon auf das dringend benötigte Erfolgserlebnis. Lopez warnt seinen Spieler jedenfalls eindringlich: „Diese robuste Mannschaft wird bestimmt alles daransetzen, gegen uns zu siegen. Sie werden vor heimischer Kulisse auf dem Naturrasen um jeden Meter Boden kämpfen.“ Die SG Badem/Kyllburg hat die Schlüsselpositionen mit Alexander Berscheid, Mike Schwandt, Pierre Valerius und in der Spitze mit dem treffsicheren Daniel Ropertz gut besetzt. Lopez fordert seine Mannschaft auf, den Kombinierten erst gar keine Freiräume zu bieten: „Sonst könnte das Unternehmen auch wieder schiefgehen.“

Zumal es sich ja bei der SG Badem/Kyllburg um einen alten Bekannten handelt, der Oberwinter in der Spielzeit 2014/15 schon einmal eine herbe Abreibung verpasste. Am 8. August 2014 siegte die SG Badem auf der Bandorfer Höhe durch drei Tore von Michael Mayer-Nosbüsch, er pausiert zurzeit, und Robin Eiden, dessen Dienste sich zwischenzeitlich der SV Mehring gesichert hat, mit 4:1. Für Oberwinter traf damals Thorsten Alt. Im Rückspiel behielt Oberwinter dann allerdings mit 2:1 die Oberhand. Getroffen hatten seinerzeit Fabian Groß und Jonas Jaber für den TuS, wobei Pierre Valerius die Gastgeber in Front geschossen hatte. „In jedem Fall müssen wir ein Auge auf Daniel Ropertz haben, dem darf man keine Freiräume geben“, hofft Lopez darauf, dass seine Defensivreihe den offensiven Bademer an die berühmt-berüchtigte Kette legen kann.

„Wir wollen denen auf jeden Fall nicht ins offene Messer rennen“, machte der TuS-Trainer deutlich: „Wir werden Badem bestimmt nicht offen entgegenkommen, unsere Ausrichtung wird nicht rein defensiv sein – und verlieren wollen wir schon gar nicht.“

Quelle: Rhein-Zeitung

Oberwinter will nach Pokal-Aus in die Spur zurückfinden

Gute Leistungen, neun Punkte auf dem Konto, viel Esprit: Aufsteiger TuS Oberwinter schien auf einem so guten Weg zu sein. Nach Siegen in der Fußball-Rheinlandliga im Derby gegen Mayen (2:1) und beim Schützenfest in Badem (5:1) war die Laune bestens. Doch die 0:1-Niederlage in der zweiten Runde des Wettbewerbs um den Rheinlandpokal beim Bezirksligisten TuS Rheinböllen trübt die Stimmung. Die böse Überraschung am Mittwochabend lässt der Elf um Trainer Tomas Lopez jedoch nicht viel Zeit zum Grübeln. Am Sonntag (14.30 Uhr) geht es für Oberwinter im heimischen Walter-Assenmacher-Stadion gegen die SG Betzdorf schon weiter.

Umjubelter Rheinböllener Siegtorschütze war Kapitän Alex Kuznecov, der in der 75. Minute einen Strafstoß zum Tor des Abends in die Maschen setzte. Und das völlig verdient, wie Rheinböllens Trainer Kevin Schneck fand: „Wir waren die klar bessere Mannschaft, natürlich hat uns der frühe Platzverweis in die Karten gespielt, weil die Räume für uns größer geworden sind.“ Die Ampelkarte gab es nach 39 Minuten für Oberwinters Tim Palm, der zunächst wegen eines Fouls inklusive Meckerns Gelb gesehen hatte von Schiedsrichterin Nicole Justen – und dann wegen eines deftigen Remplers an Fabio Aquila zum Duschen musste.

Am Sonntag will der TuS Oberwinter deutlich zeigen, dass der Dämpfer im Pokal nur ein Ausrutscher war, auch wenn Lopez im Duell mit Betzdorf eine knifflige Hausaufgabe erwartet: „Das wird ein extrem schweres Spiel für uns.“ Mut macht die Leistung beim Meisterschaftsspiel in Badem. Was die Leistung und das Kombinationsspiel angeht, war die spielerische Verbindung von Abwehr zur Offensive einfach gut“, so Lopez, „wir haben unsere Möglichkeiten auch konsequent genutzt.“

Die Vorzeichen der Partie könnten nicht unterschiedlicher sein. Während sich die Westerwälder mit dem ersten Auswärtssieg aus dem Liga-Keller katapultieren wollen, befindet sich Oberwinter derzeit als Debütant auf einem sehr guten Rang fünf der Tabelle. Der Gast dagegen hinkt seinen selbst gesteckten Erwartungen, am Ende auf einem Platz im Mittelfeld zu landen, deutlich hinterher. Zumal der Rheinlandliga-15. bisher nicht so gut aus den Puschen gekommen ist. Im Gegenteil, Betzdorf kommt eher holpernd daher, was auch die ramponierte Weste mit 13 Gegentoren aufzeigt. Entsprechend eingetrübt ist die Bilanz nach fünf Spieltagen: Ein Sieg, zwei Unentschieden und zwei recht deutliche Niederlagen zu Hause gegen Andernach (0:5) und in Mendig (0:3).

Lopez hat jedenfalls Respekt vor Betzdorf: „Die junge Betzdorfer Mannschaft marschiert in allen Mannschaftsteilen ausgesprochen clever und schnell in der Vorwärtsbewegung, und sie weiß ihre Chancen zu nutzen.“

In seinen Beobachtungen der Westerwälder hat Lopez erkannt: „Aufgeben oder eine Partie verloren geben, dass kennen die Betzdorfer nicht. Selbst ein 0:3 wie zuletzt gegen Mehring lässt sie nicht resignieren. Lopez: „Sie setzen auf die Karte Angriff, stürmen einfach weiter, kommen wieder ran und schaffen dann auch noch den Ausgleich.“ Besonders auf die Offensive um Top-Stürmer Kenny Scherreiks, Ömer Hikmet Aydin und Butrint Jashari müsse sein Abwehrverbund „ein sehr wachsames Auge werfen.“

Und so setzt Lopez dann auch auf eine disziplinierte Mannschaftsleistung vor heimischer Kulisse. Technische Kabinettstückchen seien hier erst gar nicht gefragt „und schon gar nicht angebracht“, versicherte Lopez, „es wird in jedem Fall für uns ungeheuer schwer.“ Immerhin: Die Personaldecke des TuS Oberwinter hat sich vor der Partie wieder entspannt. Mit Tim Palm, Tobias Nuhn und Julian Merken kehren drei Stammspieler zurück ins Team. Weiterhin fehlen werden Lopez allerdings mit Yannik Schweigert (Bänderriss), Fabian Münch und Jordan Schmitt wichtige Akteure.

Quelle:Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter – VfB Linz (So., 14.30 Uhr).

Für die beiden Aufsteiger ist es seit vielen Jahren endlich wieder mal ein Derby in der höchsten Spielklasse des Fußballverbands Rheinland. Obwohl die Kunstrasenplätze der Konkurrenten nur knapp 13 Kilometer voneinander trennen, ist das „Fähren“-Derby (Eine Fährverbindung über den Rhein trennt die Städte Linz und Remagen. Oberwinter ist ein Remagener Stadtteil) für den Linzer Trainer Paul Becker kein richtiges Derby: „Der Rhein ist hier wie eine Grenze. Im Gegensatz zur Rivalität zwischen Linz und Windhagen herrscht zwischen Linz und Oberwinter keine besonders große sportliche Rivalität. Trotzdem ist das natürlich kein normales Spiel. Oberwinter ist ein starker Gegner, den wir aus Freundschaftsspielen in der Vergangenheit kennen.“

Während Oberwinters Trainer Tomas Lopez beim letzten Meisterschaftsspiel mit einem 1:1 aus Morbach an den Rhein zurückkehrte, und über acht verletzte Feldspieler klagte, konnten die Linzer personell zuletzt aus dem Vollen schöpfen. Doch nun hat es den VfB gleich doppelt schlimm erwischt. Der Spielmacher Yannik Becker (Innenbandanriss) droht drei bis vier Wochen auszufallen. Noch schlimmer hat es den Stürmer Dustin Friese erwischt, der sich gegen den SV Mehring (1:2) einen vierfachen Bruch im Gesicht zugezogen hat. Friese liegt noch im Krankenhaus.

Becker hat aber nach zwei Wochen Urlaub wieder Leonor Tolaj im Kader. Zudem steht Eray Kizilkan wieder zur Verfügung. „Wir werden eine gute Elf aufbieten können. Es ist momentan etwas nervig, dass wir uns trotz guter Spiele kaum Chancen herausspielen“, nennt Becker das Hauptproblem des VfB. Beim Gegner gilt es den gefährlichen Torjäger Jonas Jaber (fünf Saisontore) in den Griff zu bekommen.

Quelle: Rhein-Zeitung

So schnell ruft Lopez beim TuS Oberwinter nicht den Notstand aus

Der TuS Oberwinter hat nach seinem Aufstieg in die Fußball-Rheinlandliga schon schönere Nachmittage erlebt als den am vergangenen Sonntag. Da führte der TuS zu Hause im Aufsteigerduell mit dem VfB Linz schon 2:0, spielte auch gut, hatte gute Chancen zu weiteren Treffern, agierte die letzte halbe Stunde sogar in Überzahl – und verlor am Ende doch mit 3:5. Ein Tiefschlag.

Da Trainer Tomas Lopez aber nicht zu denen gehört, die alles nur schwarz oder weiß sehen, will er vor dem nächsten Auswärtsspiel am Samstag (17 Uhr) bei der TuS Koblenz II auch nicht den Notstand ausrufen.

„Das ist nun mal Fußball“, sagt er. Ganz in Floskeln flüchtet er sich freilich nicht: „Wir haben phasenweise glänzend gespielt, aber dann nach der Gelb-Roten Karte gegen Linz einen Gang zurückgeschaltet, taktisch nicht mehr alles richtig gemacht und vor allem keine Ruhe mehr gehabt. Und nach den zwei Toren der Linzer hat sich dann eben eine Dynamik für sie entwickelt.“

So findet sich seine Mannschaft nach acht Spielen mit zehn Punkten auf Rang elf im Mittelfeld der Tabelle wieder – nicht grandios, aber allemal auch nicht schlecht. „Wir hätten vielleicht noch ein paar Punkte mehr haben können, aber wir müssen eben noch viel lernen. Das Positive überwiegt jedoch“, meint Lopez.

Tendenziell positiv gestaltet sich derzeit auch die Personallage, was zwischenzeitlich auch schon einmal ganz anders ausgesehen hat – auch wenn es eine schlechte Nachricht gibt: Thomas Enke hat sich im Training die Hand gebrochen und fällt erst einmal aus. Dafür hat Fabian Gilles schon gegen Linz wieder von Beginn an mitwirken können, für Sebastian Sonntag hat es wieder zu einem Kurzeinsatz gereicht, und Fabian Münch hat immerhin wieder auf der Bank gesessen. Furkan Kalin, zuletzt beruflich verhindert, steht am Samstag auch wieder zur Verfügung, zudem wird bald der Langzeitverletzte Yannick Schweigert wieder zurück sein. „Wir sind sehr zufrieden“, stellt Lopez mit Blick auf die Gesamtsituation dar.

Dass er mit gehörigem Respekt am Samstag zum Tabellenvierten fährt, versteht sich von selbst. „Diese Mannschaft erwarte ich am Ende der Saison unter den ersten drei. Wir fahren dahin und werden sehen, was geht. Um etwas zu holen, muss aber schon alles für uns passen.“

Auf einem guten vierten Platz rangiert die TuS-Reserve, weil sie auch in Mehring ihre Auswärtsstärke demonstrierte und mit einem 2:1-Erfolg im Gepäck die Rückreise antrat. Aber es wäre noch mehr möglich, wenn nicht die latente Heimschwäche wäre. Alle drei bisherigen Heimspiele konnten nicht gewonnen werden und endeten jeweils mit einem Unentschieden. Die alles entscheidende Frage formuliert der Koblenzer Co-Trainer Mark Schraivogel: „Wie bekommen wir es hin, den ersten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen?“ Dass es gegen den Aufsteiger aus Oberwinter nicht leicht wird, haben die drei Remis schon gezeigt, auf eigenem Platz tun sich die Schützlinge von Trainer Dirk Laux unerwartet schwer. „Eine richtige Erklärung dafür haben wir auch nicht. Wir werden im Training daran arbeiten, dass diese merkwürdige Heimschwäche ihr Ende findet und nicht zu einem Trauma wird“, erklärt Schraivogel.

Allerdings steht den Koblenzern nicht der komplette Kader zur Verfügung. Delil Arbursu und Tobias Schnabel sind nicht mit dabei, hinter dem Einsatz von Aleksandar Naric steht noch ein Fragezeichen. „Egal, wer am Samstag auch auflaufen wird: Jeder muss den unbedingten Willen mitbringen, die kleine Negativserie zu beenden. Den schwachen Heimauftritten immer wieder einen Auswärtssieg folgen zu lassen, wird ja auf Dauer auch nicht immer gelingen“, meint Schraivogel

Dass man in Koblenz durchaus punkten kann, hat zuletzt noch die SG Eintracht Mendig/Bell bewiesen, die dort zu einem 0:0 gekommen ist. Lopez hat den Gegner schon vor etwas längerer Zeit in Augenschein genommen und dabei ebenfalls ein Remis gesehen: am 5. August, als die SG Betzdorf in Koblenz 2:2 gespielt hat. „Ich habe die Aufstellung von diesem Spiel mit dem vom letzten verglichen. Da gab es Unterschiede auf sechs Positionen“, berichtet Lopez mit Blick auf das jüngste 2:1 der Koblenzer Reserve beim SV Mehring. Sein Fazit: „Taktisch kann man sich vielleicht auf den Gegner einstellen, nicht aber personell.“

Zumindest gibt es einige Bekannte im TuS-Kader: Kevin Kostrewa hat auch schon mal für den TuS Oberwinter gespielt. Mit vier Treffern ist er zusammen mit dem Ex-Bad Breisiger Delil Arbusu der bisher erfolgreichste Koblenzer Torschütze. Er war auch schon für die SpVgg Burgbrohl in der Oberliga aktiv, ebenso wie Lars Bohm, der in dieser Saison zweimal für Koblenz II getroffen hat.

Quelle:Rhein – Zeitung

Die leidgeprüften Nachbarn Oberwinter und Andernach sehnen im direkten Duell einen Erfolg herbei

Unter besonderen Vorzeichen steht das Derby in der Fußball-Rheinlandliga am Sonntag (14.30 Uhr) zwischen dem TuS Oberwinter und der SG 99 Andernach: Es ist ein Treffen zweier alter Rivalen, die zu gemeinsamen Bezirksligazeiten um den Aufstieg stritten – und nun, eine Klasse höher, ein Duell zweier Mannschaften, die nach vier Spielen ohne Sieg wieder ein Erfolgserlebnis herbeisehnen.

Und doch bestehen Unterschiede: Während der Andernacher Trainer Franz Kowalksi nach dem jüngsten 3:7 zu Hause gegen den SV Mehring von einer „Abwärtsspirale“ sprach, sieht sich sein Oberwinterer Kollege Tomas Lopez noch im Soll: „Wenn wir am Ende der Saison da stehen, wo wir jetzt sind, bin ich hochzufrieden. Bei Andernach waren die Erwartungen vor der Saison bestimmt andere.“

Beklagen mag sich Lopez nicht, auch wenn es zuletzt am nötigen Fortüne mangelte. So findet sich der Trainer nun in der paradoxen Rolle wieder, nach zehn Gegentoren in den vergangenen beiden Spielen (2:5 bei der TuS Koblenz II und 3:5 gegen den VfB Linz) seine Mannschaft dennoch in Schutz zu nehmen. „Mit vielen Phasen bin ich zufrieden“, stellt er klar. Das hatte er auch schon in der Vorwoche betont nach der Niederlage gegen Linz. Aber wie schon da lässt sich ihm auch diesmal nur schwerlich widersprechen.

Hatte seine Mannschaft die Partie gegen Linz nach einer verdienten 2:0-Führung am Ende in Überzahl noch aus der Hand gegeben, machte sie nun auch beim Vierten Koblenz II über lange Zeit eine gute Figur. Sie führte lange Zeit mit 1:0 und handelte sich drei der fünf Gegentore erst ab der 85. Minute ein. „Das 1:1 ist aus heiterem Himmel gefallen. Danach hat in die Mannschaft ein paar Minuten gebraucht, um sich zu sammeln und in dieser Zeit das Spiel verloren“, resümiert Lopez. Denn kurz nach dem Ausgleich (68.) fiel auch das 1:2 (74.). Danach machte Oberwinter auf – und kassierte eben noch weitere Gegentreffer.

Womit der Aufsteiger wieder einmal teures Lehrgeld gezahlt hat. „Wir müssen lernen, über die gesamte Spieldauer konzentriert zu bleiben“, wünscht sich Lopez, den aber der Umstand weiterhin beruhigt, „dass wir absolut konkurrenzfähig“ sind. Freilich darf sich diese Konkurrenzfähigkeit nun gern auch einmal in einem Sieg niederschlagen. Auf den wartet der TuS seit dem 26. August (5:1 bei der SG Badem).

Praktisch ebenso lange blieb auch dem Nachbarn aus Andernach ein Erfolg verwehrt, der seit dem 3:1 gegen den VfB Linz am 27. August in der Meisterschaft vier Niederlagen kassierte.

Von der Stärke des Gegners ist Lopez dennoch überzeugt. „Die Mannschaft hat viel Qualität“, sagt er nicht zuletzt mit Blick auf die Andernacher Standards: „Der Jan Hawel vorn ist eine Kante, Daniel und Tim Kossmann sind gefährliche Freistoßschützen, und Philipp Schmitz kann Einwürfe wie Flanken in den Strafraum bringen – Standards sollten wir vermeiden.“ Was, wie er weiß, natürlich einfacher gesagt als getan ist, wenn man körperlich richtig dagegenhalten will.

Nicht dagegenhalten können am Sonntag jedoch Mirco Koll und Fabian Groß (beide privat verhindert) sowie Thomas Enke und Yannick Schweigert (beide verletzt).

Oberwinter als Gegner ist natürlich schon etwas Besonderes aufgrund der Vergangenheit in der Bezirksliga und der räumlichen Nähe“, weiß auch SG 99-Trainer Franz Kowalski. „Vielleicht haben wir den TuS in den letzten Jahren überholt, aber in einem Spiel ist das Makulatur.“

Beide Teams durchleben momentan die erste Ergebniskrise der Saison. Sowohl die Bäckerjungen als auch die Mannschaft von der Bandorfer Höhe haben zuletzt vier Mal in Serie nicht gewonnen. Die SG 99 ging in allen diesen Spielen als Verlierer vom Platz und kassierte insgesamt 16 Gegentreffer, zuletzt sieben auf einen Streich gegen den SV Mehring.

„16 Gegentore schmerzen natürlich, und das Trainingsgefühl ist ein anderes bei einer solchen Serie. Aber dennoch ist nicht alles schlecht. Wir haben zwei Mal in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gezeigt, nur die Tore nicht gemacht“, blickt Kowalski zurück. „In Oberwinter heißt es zunächst zurück zur Basis. Wir werden uns wieder etwas defensiver ausrichten und versuchen, Gegentore zu vermeiden. Den Oberwinterer Spielstil kennen wir gut. Ähnlich wie bei uns ist dort ein Stamm von Spieler seit Jahren dabei. Wir erwarten viele hohe Bälle und einen robusten Gegner.“

Im Vergleich zur Vorwoche wird sich der Andernacher Kader kaum ändern. Noch immer lädiert ist Angreifer Daniel Kossmann, der einen Trainingsversuch unter der Woche abbrechen musste. Für die Startelf wird es bei Kossmann kaum reichen.

Quelle:Rhein -Zeitung

Fußballfest am 1. Oktober

Am Sonntag, 1. Oktober, finden die letzten beiden Fußballspiele auf dem Bandorfer Platz statt.
Dann rollen die Bagger, um den neuen Kunstrasen bis Ende Oktober fertigzustellen. Um diesen Tag würdig zu begehen, hat der TuS ein abwechslungsreiches Programm für den gesamten Sonntagnachmittag zusammengestellt.

Um 14.30 Uhr startet die Herrenmannschaft mit ihrem Heimspiel gegen SG 99 Andernach. In der Halbzeitpause werden die Bambinis des TuS vor großer Zuschauerkulisse zu einem Fußballspiel antreten. Nach Abpfiff des Herrenspiels gegen 16.15 Uhr wird Christina Horacek mit einem Soloauftritt Songs von Helene Fischer covern.
Der Vorsitzende wird die Gelegenheit nutzen und Ehrungen von verdienten Vereinsmitgliedern vornehmen. Den Abschluss des Nachmittags wird um 17.15 Uhr die Fauenmannschaft des TuS bestreiten. Der SC 13 Bad Neuenahr II kommt zum Pokalspiel in der 2. Runde des Rheinlandpokals.
Während des gesamten Nachmittags hat der Kiosk des TuS geöffnet. Zusätzlich werden an diesem Nachmittag Zwiebelkuchen mit Federweissem und Federrotem und eine hausgemachte Erbsensuppe angeboten. Gemeinsam mit den Spielern der Herrenmannschaft wollen Zuschauer und Vereinsmitglieder die Vorfreude auf den neuen Kunstrasen an diesem Nachmittag noch weiter steigern.

In der zweiten Runde des Rheinlandpokals treffen die TuS Frauen auf die zweite Mannschaft des
SC 13 Bad Neuenahr.
Spielbeginn Sonntag 17:15 in Bandorf.

Nachdem die Mannschaft nur schleppend in die Saison gestartet ist, und das Saisonziel Aufstieg in die Bezirksliga schon fast aus den Augen verloren hat, kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem derzeit 7. aus der Rheinlandliga.

Mittelfeldmotor Annalena Schmierer hat den Ball im Blick

Personell pfeift man derzeit aus dem letzten Loch. Waren schon die langfristigen Auslandsaufenthalte von wichtigen Spielerinnen, wie unter anderem Kapitänin Eva Küpper ein Grund für die mäßigen Leistungen in der Meisterschaft, kommt jetzt noch Verletzungspech und die beginnenden Herbstferien dazu.
Trotzdem möchten die Frauen, gegen die mehrere Klassen höher spielenden Neuenahrer mit ihrem neuen Trainer Volker Haas, das Spiel so lange wie möglich offen halten. Die seit Wochen angeschlagene Stamm Torhüterin Klaudia Szpilmann wird hoffentlich zur Verfügung stehen und mit den verbliebenen Spielerinnen für einen gelungen Abschluss auf dem kommende Woche abgerissenen alten Kunstrasen sorgen.

Der TuS Oberwinter sucht nach seiner Stabilität

Der Abwärtstrend des TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga hält unvermindert an. Der ambitioniert gestartete Aufsteiger um Trainer Tomas Lopez steht nach fünf sieglosen Spielen in Serie erheblich unter Zugzwang. Am Mittwoch (19.30 Uhr) im Junkers-Proff-Stadion im Spiel bei der SG Eintracht Mendig/Bell soll eine Trendwende eingeleitet und so weitere drohende Unruhe abgewendet werden.

„Wir sollten auf jeden Fall mal wieder ein besseres Ergebnis liefern“, sagt Lopez in Anspielung auf die zuletzt dürftigen Vorstellungen des Aufsteigers, die die Vorfreude auf die kommende Partie mindern und vielmehr die Sorge schüren, dass die bislang noch einigermaßen stabile Lage so richtig ins Wanken geraten könnte.

Schließlich ist der TuS der Abstiegszone nun schon bedenklich nahe gekommen. Und so fordert der TuS-Trainer eine Reaktion auf die mittlerweile drei Pleiten in Folge mit jeweils fünf Gegentoren gegen Linz (3:5), Koblenz II (2:5) und Andernach (1:5): „Wir müssen eine ganz andere Einstellung an den Tag legen, wenn wir in Mendig bestehen wollen. Da müssen wir mit den einfachen Mitteln des Fußballs agieren: laufen, kämpfen und aggressiv gegen den Ball arbeiten – und das möglichst kompakt über 90 Minuten.“ Dabei ist der Oberwinterer Trainer von der Spielstärke der Gastgeber überzeugt: „Die Eintracht besitzt viel Qualität. Mit John Rausch, Sebastian Mintgen und Damir Mrkalj hat die Mannschaft brandgefährliche Kräfte in ihren Reihen.“

Vor allem aber zeichne großes Selbstbewusstsein die Mendiger aus, die nunmehr seit vier Spieltagen ohne Niederlage sind. Das Empfehlungspapier der Eintracht liest sich dann auch beachtlich: ein 0:0 Anfang September bei der TuS Koblenz II, danach ein spektakulärer 3:2-Sieg zu Hause gegen die SG 99 Andernach, eine Woche später ein 1:1 beim FSV Trier-Tarforst und jüngst erst das 2:2-Remis in Mehring.

Obwohl das heutige Spiel bei Weitem nicht den Derbycharakter mit sich bringt wie die Duelle gegen Mayen oder Andernach, ist es doch ein besonderes Spiel für die Mendiger Eintracht. „Es geht dabei natürlich auch um Prestige, immerhin ist Oberwinter ein weiterer Rhein/Ahr-Vertreter in der Rheinlandliga. Zudem gibt es wohl kaum einen Verein, der mehr Jahre in der höchsten Verbandsklasse absolviert hat als die Elf von der Bandorfer Höhe“, freut sich auch Mendigs Trainer Hirt. Personell betrachtet, fallen laut Hirt beim Gegner zwei Spieler besonders ins Auge: „Oberwinter war eigentlich immer für eine kompakte Defensive bekannt, in diesem Jahr hat sich das ein wenig verändert. Daran haben vor allem die spielstarken Sebastian Sonntag und Paul Gemein ihren Anteil.“

Im jüngsten eigenen Spiel sprang für die Eintracht ein Unentschieden in Mehring heraus. In der Nachbetrachtung wäre sogar deutlich mehr möglich gewesen, wie auch Hirt meint: „Mit einer eingespielten Mannschaft hätten wir dort gewinnen können. Auch so waren wir ja dem Sieg ein Stückchen näher, mit dem Punkt können wir aber dennoch gut leben.“

Das Hauptproblem der Kombinierten aus Mendig und Bell ist geblieben: Die Liste der Ausfälle wird bei den Vulkanstädtern wird nicht kürzer. Heute Abend steht mit dem beruflich verhinderten Magomed Ibragimov ein weiterer Akteur nicht zur Verfügung.

Offen ist dagegen die Personalie Jeset Akwapay. In der vergangenen Woche stand der bisher gesetzte zentrale Mittelfeldspieler aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung. „Mit ein bisschen Glück steht er heute wieder im Kader, wir werden da aber kein Risiko eingehen“, sagt Hirt, der im Spiel gegen den TuS Oberwinter mit einer kampfbetonten Begegnung rechnet: „Nach den Niederlagen wird Oberwinter wahrscheinlich erst einmal auf eine geordnete Defensive bedacht sein. Wir wollen aber unsere Serie ohne Niederlage verteidigen, weshalb ich von keiner schönen, dafür aber spannenden Partie ausgehe

So stehen die Gastgeber auf Rang neun mit 17 Tore aus zehn Spielen – keine schlechte Bilanz. Oberwinter sollte also gewarnt sein. Da muss sich Lopez also wohl um seinen schwächelnden Abwehrverbund einige Sorgen machen. Denn die TuS-Defensive leistet sich immer wieder vermeidbare und darüber hinaus auch krasse Fehler, die die Konkurrenz zum Toreschießen einlädt.

„Besonders in der Abwehrarbeit müssen wir uns unbedingt deutlich steigern“, betont Lopez so auch mit Blick auf bislang 26 Gegentore. „Standards sollten wir gegen Mendig unbedingt vermeiden“, lautet sein Wunsch. Da passt es ihm natürlich nicht ins Konzept, dass der TuS Oberwinter weiterhin personell arg gebeutelt ist. Lopez rief in diesem Punkt sogar den „Notstand“ aus. Zumal auch zuletzt die Bank mit den angeschlagenen Muhammed Dogan, Tim Palm und Mario Brötz nur spärlich besetzt war.

Während der TuS-Trainer am Mittwoch immerhin mit den Rückkehrern Mirco Koll und Fabian Groß wieder planen kann, werden auf jeden Fall Thomas Enke und Yannick Schweigert (beide verletzt) passen müssen.

Quelle:Rhein-Zeitung

Qual der Wahl für Lopez: Der Oberwinterer Trainer kann beim TuS für Novum in dieser Saison sorgen

„Siege tun immer gut, egal wann“, antwortet Tomas Lopez lapidar auf die Frage, ob das jüngste 3:0 des TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga beim SV Mehring genau zur rechten Zeit gekommen sei. Freilich wird sich der TuS-Trainer nicht ausmalen wollen, wie es nach einer weiteren Niederlage, der dann fünften in Folge, für den Aufsteiger ausgesehen hätte.

Muss er ja auch nicht, und so herrscht erst einmal die Freude vor: über den vierten Saisonsieg, das zweite Spiel in dieser Saison ohne Gegentor. „Und auch über die Art und Weise, wie der Sieg entstanden ist“, betont Lopez.

Die lässt den Trainer nun eben hoffen, dass auch im nächsten Auswärtsspiel am Samstag (17.30 Uhr) beim FSV Trier-Tarforst etwas zu holen ist. Schließlich gibt es gute Gründe dafür, dass der TuS in Mehring ganz anders aufgetreten ist als davor beim deprimierenden 0:4 bei der SG Mendig/Bell.

Gegenüber diesem Spiel hat Lopez seine Mannschaft gleich auf neun Positionen umgestellt. Nur Torwart Benjamin Kauert und Sebastian Sonntag hatten ihren Posten behalten. Ansonsten wurde einmal groß durchgemischt.

Und zwar, weil es durch die vier Rückkehrer Mirco Koll, Fabian Groß, Paul Gemein und Fabian Münch wieder möglich war. „So konnten alle wieder ihre gewohnte Position einnehmen. Davor musste ich sehr viel improvisieren und Löcher stopfen“, berichtet Lopez.

Die Not hatte zwischenzeitlich ein so großes Ausmaß angenommen, dass Lopez in Mendig sogar selbst auf der Bank saß, zusammen mit dem 49-jährigen Torwarttrainer Arno Mehren. „Es hat sich gezeigt, dass in bestimmten Bereichen Spieler mit einer gewissen Qualität gefehlt haben, die sich auch auf die Mitspieler überträgt.“

Diese vermisste Qualität kam in Mehring nun wieder zum Vorschein. Am augenscheinlichsten in Person der Torschützen Koll, Groß und Gemein sind– allesamt Rückkehrer ins Team. Aber eben auch der gesamte Auftritt der Mannschaft war deutlich verbessert, speziell in der Defensive. „Die ist die Basis bei uns. Nach vorn sind wir immer gefährlich, aber es ist wichtig, dass wir hinten auch gut stehen“, macht Lopez deutlich.

Und weil am Samstag mit Jonas Jaber, Yannick Schweigert und Björn Thünker sowie Tim Palm und Furkan Kalin fünf weitere Akteure wieder zur Verfügung stehen, die zuletzt gefehlt haben, kann Lopez dann aus einem Kader von 16 Feldspielern auswählen. Wobei es gut möglich ist, dass er der Elf das Vertrauen schenkt, die in Mehring auf dem Platz stand. Es wäre das erste Mal in dieser Saison, dass Oberwinter zweimal in Folge mit der gleichen Aufstellung aufläuft. Lopez jedenfalls hat die Qual der Wahl. Was ihn in keiner Weise stört. „Die habe ich gern“, betont er.

Die hätte sein Trierer Kollege Christian Esch bestimmt auch gern. Nur lassen die Umstände in Trier das nicht zu. Stattdessen quälen den Trainer ganz andere Probleme. Zum einen personeller Art: Zuletzt fehlten mit Yannik Thömmes, Sven Haubrich, Christopher Meyer, Michael Hassani und Sebastian Stüber schon fünf Spieler, dann verletzten sich beim 1:3 beim TuS Mayen mit Lukas Herkenroth und André Thielen noch zwei weitere.

Ob’s alleine an den Verletzten lag? Jedenfalls hinken die Trierer den eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Mit zuletzt vier Niederlagen und einem Unentschieden in Folge rutschte der FSV in der Tabelle von Rang drei auf acht ab.

„Die momentane Situation ist natürlich nicht zufriedenstellend“, sagt so auch der Trierer Kapitän Bernhard Heitkötter auf der Homepage des Vereins: „Es ist viel schwieriger und belastender, der eigenen Erwartungshaltung als irgendwelchen Gegnern hinterherzurennen. Trotzdem ist es auch falsch, jetzt eine Art Untergangsstimmung aufkommen zu lassen. Uns allen ist klar, dass wir gegen Oberwinter was Zählbares rausschlagen müssen.“

Quelle:Rhein-Zeitung

SG Neitersen/Altenkirchen – TuS Oberwinter (Sa., 16.30 Uhr, in Altenkirchen)

Im Grunde sind sich da alle einig: Im Krisenfall gilt es, Ruhe zu bewahren und hektischen Aktionismus zu vermeiden. Sagen alle, machen aber nicht alle. Zwei, die jetzt dieses Prinzip beherzigt haben und damit gut gefahren sind, treffen jetzt in Altenkirchen aufeinander. Beide haben in dieser Saison schon ausgesprochen ungemütliche Zeiten erlebt, beide fühlen sich jetzt aber wieder im Aufwind. Nicht zuletzt deshalb, weil die Beteiligten eben die Ruhe bewahrt haben.

„Die spielerische Leistung stimmt schon seit längerem, und mittlerweile passen auch die Ergebnisse“, ist Maik Rumpel mit der momentanen Lage zufrieden. Doch Neitersens Trainer weiß auch, dass er mit seiner Mannschaft stets auf der Hut sein muss. Denn nach knapp einem Drittel der Saison geht es in der Tabelle äußerst eng zu, eine Niederlage kann bereits das Abrutschen um mehrere Plätze bedeuten. Andererseits können sich die Kombinierten aus dem Wiedbachtal und der Kreisstadt vom nächsten Kontrahenten ein wenig absetzen. Zwei Punkte trennen beide derzeit voneinander, mit einem Heimsieg auf der Glockenspitze wären es nach Adam Riese deren fünf. Doch so einfach wie diese Rechnung dürfte das Kräftemessen selbst nicht werden, auch weil der Aufsteiger aus Oberwinter ebenfalls in die Spur gefunden hat. Dem TuS hatte das Wasser nach sechs Spielen ohne Sieg schon bis zum Hals gestanden, als mit dem 3:0 in Mehring der so sehnlich erwartete Erfolg gelang und ein 2:2 beim FSV Trier-Tarforst folgte. Ein Remis, das der Oberwinterer Befindlichkeit wohl tat, in der Tabelle aber nur bedingt weiterhalf. „Aber mit dem Unentschieden können wir sehr gut leben“, stellt TuS-Trainer Tomas Lopez klar: „Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Dass Potenzial in der Truppe des Gegners steckt, davon durfte sich SG-Coach Rumpel bereits am dritten Spieltag in Mülheim-Kärlich ein Bild machen. Zwar verlor Oberwinter mit 1:3, doch unabhängig vom Resultat sah Rumpel nach eigener Aussage eine gut organisierte TuS-Elf, die auch im Spiel nach vorne Qualitäten besitzt. „Es wird eine Herausforderung“, meint Rumpel, dem dafür in Jan-Marc Heuten und Jannik Stein wieder zwei Stammkräfte mehr zur Verfügung stehen.

Quelle:Rhein-Zeitung

Oberwinter fährt zum Heimspiel nach Bad Breisig

Das bislang letzte Heimspiel des Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter in Bandorf liegt schon ein gutes Stück zurück. Und es wird auch noch etwas dauern, bis der Aufsteiger dorthin zurückkehrt – auch wenn die Mannschaft an diesem Wochenende Heimrecht hat. Nur kann sie das nicht in gewohnter Weise wahrnehmen, weshalb sie an ungewohnter Stelle und zu ungewohnter Zeit antreten muss: Das Heimspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim findet am Sonntag in Bad Breisig statt – ab 18 Uhr.

Da in Bandorf ein neuer Kunstrasen verlegt wird, kann dort derzeit nicht gespielt werden. Weshalb ein Ausweichquartier vonnöten war und in Bad Breisig gefunden wurde. Problematisch nur, dass auf dem Kunstrasenplatz dort am Sonntag auch noch andere Spiele angesetzt sind, sodass nun der TuS eben erst ab 18 Uhr ran kann.

„Ein Heimvorteil ist das nicht“, bedauert TuS-Trainer Tomas Lopez, der aber auch ebenso gut weiß, dass sich besagter Heimvorteil zuletzt auch nicht sonderlich hilfreich bemerkbar gemacht hatte. Am 1. Oktober setzte es in Bandorf ein 1:5 gegen die SG 99 Andernach, davor am 17. September ein 3:5 gegen den VfB Linz.

Dafür hat der TuS in der Folge auswärts die Kurve bekommen. Nach dem 0:4 bei der SG Mendig/Bell gelang mit dem 3:0 beim SV Mehring die lang erhoffte Wende, beim FSV Trier-Tarforst sprang immerhin noch ein 2:2 heraus. Zuletzt allerdings ging dem Aufschwung mit dem 0:2 bei der SG Neitersen/Altenkirchen die Puste aus – wenn auch nur ein wenig, wie Lopez meint, der keine spielerisch oder taktisch grundsätzlichen Mängel ausgemacht hat: „Der Gegner war da nicht besser, er hat nur besser seine Chancen genutzt.“

Grundsätzlich sah es allerdings personell wieder bedenklich aus. „Das kann manchmal ganz schnell gehen. Am Dienstag sieht alles noch ganz gut aus, und am Freitag bist du dann froh, dass du fürs Spiel elf Leute zusammenbekommst“, erzählt Lopez.

Mit den elf Leuten hat es in Altenkirchen zwar noch geklappt, viel mehr aber auch nicht. Mit Björn Thünker saß nur ein gesunder Spieler auf der Bank (der auch eingewechselt wurde). Dane Irmgartz (Zerrung) und der angeschlagene Fabian Gilles hatten quasi nur der Form halber auf der Bank Platz gekommen. Letzterer wird wohl auch gegen Malberg fehlen, bei Irmgartz gilt es, abzuwarten. Tobias Nuhn wird zudem privat verhindert fehlen. Immerhin meldete sich Julian Merken nach längerer Pause wieder im Training zurück.

Gegner Malberg hatte zwischenzeitlich auch so seine Probleme. Die Mannschaft von Trainer Michael Boll kam zunächst nicht recht von der Stelle oder genauer: nicht so recht nach oben, im Gegenteil. Nach fünf Remis aus den ersten neun Spielen und dem 1:2 zu Hause gegen Linz fand sich der Vorjahreszwölfte am 30. September auf einem Abstiegsplatz (Rang 16) wieder.

Der Umstand, dass sich Stürmer Markus Nickol Anfang der Saison für ein Jahr nach Kanada verabschiedet hatte, machte sich ebenso bemerkbar wie der verletzungsbedingte Ausfall von Stürmer Nico Bähner, der sich vor rund zwei Wochen im Spiel bei der SG Mendig/ Bell (3:1) mit einem Hattrick zurückmeldete. Überhaupt scheint sich Malberg wieder gefangen zu haben. Auf besagte Heimniederlage gegen Linz folgten drei Siege und ein Unentschieden. Mit nur 19 Gegentreffer können die Westerwälder auf die viertbeste Abwehr der Liga bauen – bemerkenswert für eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. „Das ist eine gestandene und gut eingespielte disziplinierte Mannschaft “, urteilt Lopez über den Gegner und hofft für Sonntag nun besonders eins: dass seine Mannschaft zielsicherer vor dem Tor agiert als beim 0:2 in Altenkirchen

Quelle:Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter: Wird der Tabellenführer etwa nervös?

Die Erwartungshaltung vor Spielen gegen Tabellenführer mündet gemeinhin in die Einschätzung: „Punkten müssen wir gegen andere Gegner.“ Welcher Trainer will schon übermäßige Ansprüche stellen? Erst recht, wenn die eigene Mannschaft im Titelkampf nichts zu melden hat.

Das hat der TuS Oberwinter in der Fußball-Rheinlandliga nun wirklich nicht. Nur hat der Aufsteiger aber auch nichts zu verschenken, erst recht nicht nach dem vergangenen Wochenende, wo der TuS ohne eigenes Zutun auf einen Abstiegsplatz gerutscht ist. Insofern kann sich die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez im Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen Spitzenreiter TSV Emmelshausen auch nicht so ganz leichthin die Rolle des Außenseiters zu eigen machen, der nichts zu verlieren hat. Wobei das ohnehin nicht der Haltung in Oberwinter entspricht: „Wir wollen immer gewinnen, wenn wir auf den Platz gehen“, stellt Lopez klar. Fragt sich eben nur, wie gut die Chancen stehen. Noch vor zwei Wochen hätten sie sicherlich schlechter gestanden.

Serie endet nach neun Siegen
Da blickte der TSV auf die imposante Serie von neun Siegen in Serie zurück, die die Mannschaft von Trainer Julian Feit von Rang sieben an die Spitze geführt hatten. Wobei der letzte davon, der mühsame 2:0-Heimerfolg gegen die SG 99 Andernach, schon erst in den allerletzten Minuten zustande gekommen war. Dann folgte mit dem 0:0 bei der SG Eintracht Mendig/Bell eine erste sichtbare kleine Delle, ehe am vergangenen Wochenende zu Hause gegen den SV Mehring, als Tabellenneunter nicht gerade ein Spitzenteam, höchst Ungewöhnliches geschah.

Die Mannschaft kassierte mit dem 3:4 nicht nur die dritte Niederlage in dieser Saison, sondern dabei auch noch mehr Gegentreffer, als in den acht Heimspielen zuvor (das waren drei). Immerhin, die Mannschaft hatte dabei einen 1:3-Rückstand noch ausgeglichen, dann aber vier Minuten vor Schluss noch das 3:4 hinnehmen müssen. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, keine Frage“, bilanzierte Feit anschließend.

Eine Klage, die auch Lopez auf Oberwinterer Seite nur zu gut kennt. Schließlich hat auch seine Mannschaft schon bei so mancher Niederlage kräftig nachgeholfen. Spannend dürfte jetzt aber vor allem die Frage sein, ob Emmelshausen weiterhin fehleranfällig agiert. Und in wieweit die jüngsten beiden Spiele ohne Sieg ihre Spuren hinterlassen haben.

Diese Frage beschäftigt Lopez nicht
„Das könnte natürlich ein Vorteil für uns sein“, meint Lopez, um gleich aber auch anzufügen: „Doch das können wir nicht beeinflussen, darum beschäftigen wir uns auch gar nicht mit dieser Frage, sondern nur damit, worauf wir Einfluss haben.“ Wie zum Beispiel die eigene Einstellung. Wenn die stimme, sei auch einiges möglich. Schließlich könne in dieser Klasse jeder gegen gewinnen, so Lopez.

Für den TuS geht es zunächst einmal darum, nach dem Spielausfall am vergangenen Freitag beim SV Windhagen wieder in den Rhythmus zu kommen. „Natürlich hätten wir lieber gespielt, aber jetzt ist es eben so“, sagt Lopez gewohnt lapidar. Was er auch über die Neuansetzung in Windhagen sagen könnte: Mittwoch, 29. November, (20 Uhr). „Spiele während der Woche stören den normalen Trainingsablauf“, so Lopez. Aber nun ist es eben so.

Mit der gleichen Gelassenheit behandelt er Personalfragen. Ob die unfreiwillige Pause wenigstens dazu geführt habe, dass der Kader wieder voller ist? „Nicht wirklich“, antwortet Lopez mit lakonischem Unterton. Am Sonntag werden Fabian Gilles und Jonas Jaber ebenso weiter fehlen wie der privat verhinderte Dane Irmgartz.

Quelle: Rhein-Zeitung

Eisbachtal muss am Sonntag nach Oberwinter

Die Weichen sind gestellt beim Rheinlandligisten Eisbachtaler Sportfreunde. Jetzt müssen die Züge an den letzten drei Spieltagen dieses Jahres nur noch über diese Weichen rollen und mit minimaler Besatzung die optimale Ausbeute ans Ziel in Nentershausen bringen. Nur das ist leichter gesagt als getan, weiß natürlich auch Trainer Marco Reifenscheidt, der nach dem 4:4 in Mehring und dem Sprung ins Rheinlandpokal-Halbfinale am Mittwoch durch ein 3:1 beim SV Sirzenich sagt: „Natürlich war in diesen Spielen nicht alles Gold, was glänzte. Aber diejenigen Spieler, die fit sind, müssen noch dreimal alles heraushauen, damit wir bis zur Pause in Schlagweite zum Tabellenführer TSV Emmelshausen bleiben. Und dazu gehört auch ein Erfolg am Sonntag beim TuS Oberwinter.“

An den Rhein führt die Abzweigung über die erste Weiche die Westerwälder, wo die Partie gegen Aufsteiger TuS Oberwinter um 14.30 Uhr auf den Kunstrasenplatz im Ortsteil Bandorf angepfiffen wird. Reifenscheidt: „Ich kenne unseren Gegner nur vom 3:1 aus dem Hinspiel. Da hat mich der Aufsteiger mit seinem forschen Spiel beeindruckt. So erwarte ich auch am Sonntag einen heißen Tanz. Oberwinter will ganz sicher den Heimvorteil nutzen und nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke wieder die Abstiegszone hinter sich lassen. Doch damit soll die Elf von Trainer Tomas Lopez noch einen Spieltag warten.“

Wie bei den Sportfreunden war die Durststrecke auch in Oberwinter hauptsächlich verletzungsbedingt. So erklärt Tomas Lopez: „Wenn man im Training teilweise nur mit acht Feldspielern arbeiten kann, darf man sich nicht wundern, wenn es zu Fehlern kommt und in drei Spielen nacheinander nicht gepunktet wird.“ Nachdem der Trainer und auch Torwarttrainer Arno Mehren zuletzt selbst auf der Ersatzbank saßen, sieht das Bild am Sonntag ganz anders aus. Bis zu 16 Kaderspieler nahmen unter der Woche am Training teil und stehen gegen Eisbachtal bereit. Ein Szenario, das Tomas Lopez optimistisch dem Spiel gegen den Tabellenzweiten entgegensehen lässt.

Nicht viel verändert hat sich gegenüber dem Pokalspiel vom Mittwoch im Lager der Westerwälder. Zwar sind Timo Dietz und Manuel Schräder am Sonntag wieder dabei, sodass der Trainer selbst neben und nicht auf der Einwechselbank seinen Platz findet. Ansonsten ist bei den Sportfreunden alles beim Alten und das Lazarett mit acht Kaderspielern voll. Reifenscheidt hofft, dass die gesunden Spieler die vier sieglosen Punktespiele zuletzt – „das kann und darf nicht unser Anspruch sein“ – mit dem Pokalsieg vom Mittwoch abhaken können.

Der Trainer ist sich dessen bewusst, dass in den letzten drei Spielen seine Spieler noch dreimal alle Kräfte mobilisieren müssen. Und diese Kräfte sollten sie auch in der Motivation finden, die das Erreichen des Pokal-Halbfinales gegen den Oberligisten Rot-Weiß Koblenz mit sich gebracht hat.

Quelle.Rhein – Zeitung

D-Junioren der JSG Oberwinter/Remagen/Kripp/Unkelbach steigen in die Rheinlandliga auf !!!

Mit einem 1:1 (0:1) am vorletzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Mitte der D-Junioren gegen den JFV Rhein-Hunsrück hat die JSG vorzeitig den Aufstieg in die Rheinlandliga perfekt gemacht.

Als Tabellenzweiter ist dem Team von Ingo Schällhammer und Roman Kötter der Aufstieg nun nicht mehr zu nehmen. Nachdem die Gäste vor der Pause in Führung gegangen waren, glich Kapitän Justin Schällhammer in der zweiten Halbzeit per Freistoß zum 1:1 aus. Der besondere Modus in dieser Altersklasse sieht vor, dass die beiden Erstplatzierten aus den drei Bezirksligen des Fußballverbands Rheinland in der Rückrunde eine neue Liga auf höchster Verbandsebene bilden. In dieser Liga werden diese sechs Mannschaften ab dem Frühjahr 2018 den Rheinlandmeister ausspielen. Aus der Bezirksliga Mitte haben sich neben der JSG Oberwinter die TuS Koblenz und aus der Bezirksliga Ost die Sportfreunde Eisbachtal und EGC Wirges ebenfalls bereits qualifiziert. Der Ausgang der Hinrunde in der Bezirksliga West ist noch offen. Nach einer sehr erfolgreichen Hinrunde, in der sich die JSG Oberwinter bislang nur dem Topfavoriten TuS Koblenz geschlagen geben musste, blicken die Trainer Ingo Schällhammer und Roman Kötter sehr zufrieden auf das Erreichte und mit Spannung auf die neue Herausforderung. „Eine tolle Saisonleistung, ich bin stolz auf die Jungs und Mädels“, schwärmte Trainer Schällhammer.

Zum Kader der JSG Oberwinter gehören: Aaron de Abreu, Alessio Albino, Betim Imeri, Cara Amendt, Chris Donoghue, Colin Pinto Schmitt, Enes Beydilli, Jasin Ibrahimi, Jonas Hbib, Julie Beck, Justin Schällhammer, Len Fliss, Leon Schmitz, John Daoud, Lucas Gessner, Luis Jenatschek, Maximilian Frickel, Niclas Köllejan. Foto: SV Remagen

Quelle:Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter: Einfaches Rezept für schweres Duell

Kurz vor der Winterpause bereitet der Blick auf die Tabelle beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter wenig Freude. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf den rettenden 15. Platz bereits, wobei der SV Morbach, der diesen Rang innehat, noch zwei Nachholspiele hat.

Eins hat auch noch der TuS als Tabellen-16. – und zwar ein ganz wichtiges. Am Mittwoch (20 Uhr) geht es zum Tabellenletzten SV Windhagen. Dort soll nach fünf Niederlagen in Folge wieder ein Sieg herausspringen. So sagt Trainer Tomas Lopez: „Wir müssen gewinnen. Wir brauchen dringend die drei Punkte. Und das ist auch mit einem ganz einfachen Rezept möglich: Wir müssen nur unsere vielen Chancen nutzen, wir könnten ja in jedem Spiel mindestens zwei Tore machen.“

Das Problem ist nur: Seine Spieler erzielen keine Tore mehr. So wie jetzt beim jüngsten 0:3 bei der SG Ellscheid lief es in den vergangenen Wochen zu häufig: Chancen ja, Tore nein. Ganze zwei sind in den fünf zurückliegenden Spielen gelungen – zu wenig, um in der Liga zu bleiben. Auch personell sieht es weiterhin nicht gut aus, zumal nach seiner Verletzung in Strohn auch noch Mario Brötz ausfällt.

Schlusslicht Windhagen hat am Wochenende mit dem 2:2 zu Hause gegen den FSV Trier-Tarforst nach drei 0:3-Niederlagen in Folge zumindest wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Der neue Trainer Lothar Paulsen, in der vergangenen Woche für den glücklosen Labinat Prenku gekommen, hatte sogar einen Sieg vor Augen, doch verspielte seine Mannschaft zweimal noch einen Vorsprung.

Quelle: Rhein-Zeitung

TuS Oberwinter bei Frauen-Kreismeisterschaft erneut von Andernach abgefangen – Jetzt heißt es abwarten

Im Vorjahr war es die zweite Mannschaft der SG 99 Andernach, die sich erstmals als Frauenfutsal-Meister auf dem Wanderpokal des Fußballkreises verewigte. Weil der Titelverteidiger wegen des (am Sonntag dann wegen des Schneefalls noch kurzfristig abgesagten) Rheinlandpokalspiels gegen den SC 13 Bad Neuenahr verzichten musste, sprang die Drittvertretung der SG 99 nicht nur ein – sie hat das Turnier sogar gewonnen, das in der Rheinhalle Remagen übers Parkett gegangen ist. Ärgster Konkurrent des Bezirksligisten war der ausrichtende TuS Oberwinter. Wie vor Jahresfrist erreichten die Schützlinge von Trainer Rolf Beck ein entscheidendes Duell – und erneut scheiterten sie an den „Bäckermädchen“.

Auf dem Weg in dieses entscheidende Duell im vorletzten Spiel des Turniers nach dem Motto „jeder gegen jeden“ hatte sich das von Klaus Bell gecoachte SG 99-Team keine Blöße gegeben. Vier Siege hatte man auf dem Konto und kein Gegentor kassiert, während die gastgebende Mannschaft beim 1:1 gegen TV Kruft II zwei Punkte liegen gelassen hatte. Das Beck-Team musste demnach gewinnen, Andernach konnte sich ein Remis leisten. Es wurde ein 0:0 – und damit musste Oberwinter erneut kurz vor der Ziellinie passen. Dennoch zeigte sich Beck zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft. „Wir sind zum zweiten Mal Vizemeister geworden – und das trotz unserer Personalnöte. Jetzt hoffe ich nur, dass wir wieder an der Rheinlandmeisterschaft teilnehmen dürfen.“ Das konnte Frauen- und Mädchenreferentin Elli Brungs noch nicht versprechen. „Das Teilnehmerfeld für die Titelkämpfe am 18. Februar in Neuwied wird erst zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und hängt auch davon ab, wie groß die Beteiligung in den anderen Kreisen ist.“

„Ich hatte fest mit dem ersten Platz gerechnet“, gab Klaus Bell augenzwinkernd zu Protokoll. Er hatte eigentlich größere Gegenwehr vonseiten des anderen Bezirksligavertreters und zweimaligen Titelträgers SG Mendig erwartet, die im Endeffekt aber nur Fünfter wurde. Unzufrieden war auch Markus Klapper, Trainer der zweiten Mannschaft des TV Kruft. „Gleich zu Beginn haben wir eine unnötige Niederlage gegen Andernach kassiert, und auch gegen Oberwinter wurden wir total überrascht und mussten am Schluss ein 1:1 hinnehmen.“ Damit war der Meisterschaftszug für den derzeitigen Tabellenführer der Kreisklasse natürlich abgefahren, er musste sich mit Platz drei begnügen. Für die Grafschafter SV und den VfB Polch ging es in dem Sechserfeld (FSG Spessart hatte tags zuvor wegen Spielerinnenmangels abgesagt) darum, den stärker eingeschätzten Kontrahenten nicht als Kanonenfutter zu dienen.

Polch hatte zudem darunter zu leiden, dass keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Mit dem letzten Aufgebot war nicht mehr als der letzte Rang drin. Achtbar zogen sich die Kickerinnen aus der Grafschaft aus der Affäre. Immerhin ließ das Team von Trainer Dieter Schäfer mit Mendig eine im Vorfeld hoch gehandelte Mannschaft hinter sich und wurde Vierter. Hans-Josef Schneider

Quelle:Rhein-Zeitung

Testspiele des TuS Oberwinter in der Wintervorbereitung :

Samstag 20.01.18 TuS Oberwinter – FV Endenich 15 Uhr abgesagt!
Dienstag 23.01.18 TuS Oberwinter – SV Oberzissen 19.30 Uhr
2:0 (1:0) Tore Jonas Jaber und Paul Gemein.
Samstag 27.01.18 TuS Oberwinter – SG Westum 17 Uhr
Mittwoch 31.01.18 TuS Oberwinter – SG Mülheim-Kärlich II 19.30 Uhr
Samstag 03.02.18 TuS Oberwinter – VfL Rheinbach
Abgesagt !
Mittwoch 07.02.18 TuS Oberwinter – SG Gönnersdorf 19.30 Uhr
Mittwoch 14.02.18 TuS Oberwinter – FC Metternich 20 Uhr

Bei allen Spielen ist der Imbiss geöffnet

Für eine große Überraschung sorgte Prof. Dr. Jörg H. Ottersbach beim Trainingsauftakt  der D-Jugend des TuS Oberwinter.
Mit neuen  Trainings-Anzügen für alle Spieler sowie das Betreuer-Team um Trainer Frank Prangenberg  besuchte der Remagener Steuerberater und Inhaber des Unternehmens „wirtschaftsberater.de“  die Mannschaft bei Ihrer Trainingseinheit. Die Spieler freuten sich sehr und streiften die neuen Trainingsanzüge  sofort über, um stolz darin zu trainieren.
Nach einem herzlichen Dankeschön versprachen die Spieler, sich mit  den neuen Anzügen noch mehr ins Zeug zu legen.
Nachdem die Hinrunde als Gruppenzweiter abgeschlossen werden konnte, fiebert man schon dem Beginn der Rückrunde Anfang März entgegen. Dort warten die Mannschaften aus Sinzig, Heimersheim, Niederzissen/Oberzissen, Grafschafter SV sowie die Mädchenmannschaft des SC Bad Neuenahr als Gegner.

TuS Oberwinter ist fürs Spiel am Freitag zu
Hause gegen den FC Plaidt gewarnt

Nachdem die Partie bei der SG Vordereifel Müllenbach
aufgrund der Wetterlage kurzfristig abgesagt worden ist, greift der TuS
Oberwinter am Freitagabend wieder ins Spielgeschehen der FußballBezirksliga
Mitte ein. Um 19.30 ist der FC Alemannia Plaidt zu Gast. Die
Pellenzer kommen arg gebeutelt nach Bandorf.

Nach der 1:6­Pleite beim FC Metternich legte Trainer Volker Schambach
umgehend sein Amt nieder , ursprünglich wollte er noch bis
zur Sommerpause weitermachen. „Ein Trainerwechsel kann kurzfristig immer
Kräfte freisetzen. Für uns ist die Situation in Plaidt ein bisschen undankbar“,
meint TuS ­Coach Tomas Lopez.
Unterdessen muss er im Spiel gegen den Tabellenelften auf zwei wichtige
Spieler verzichten. Fabian Groß und Alexander Richter fallen jeweils mit einer
Knieverletzung aus. „Trotzdem sind wir gut vorbereitet, wir wollen einmal mehr
unser Spiel durchziehen“, macht Lopez deutlich.
Das Prunkstück des TuS Oberwinter ist aktuell klar die Offensive. Nach einem
0:2­Rückstand gegen die SG Sargenroth traf der TuS noch viermal und stellt mit
39 Saisontoren mittlerweile die viertbeste Angriffsreihe der Liga. Nur
Tabellenführer TSV Emmelshausen (61 Treffer), TuS Kirchberg (57) und der FC
Metternich (52) trafen noch häufiger ins Schwarze.
„Wir müssen defensiv aber auch wieder kompakter auftreten. So ein früher
Rückstand wie gegen Sargenroth darf uns nicht mehr passieren“, warnt Lopez.
Und: „Wir müssen von der ersten Minute an konzentriert sein, den Gegner
stören und vor allem schnell spielen.“
Die Vorzeichen stehen gut, dass Oberwinter den nächsten Heimsieg einfahren
kann. Denn der FC Plaidt wartet seit fünf Begegnungen auf einen Erfolg

Quelle : Rhein Zeitung

Liebe Sportfreunde,

am Mittwoch, den 16.03.2016 ist es soweit,
unsere 1. Mannschaft hat die Chance, mit einem Sieg über die SG HWW Niederroßbach ins Finale des Bitburger-Rheinlandpokals einzuziehen.
Die Jungs um Trainer Tommy Lopez sind hoch motiviert und freuen sich bereits sehr auf das Spiel.
Den TuS erwartet ein extrem starker Gegner, der in der laufenden Saison noch kein Pflichtspiel verloren hat und die Tabelle in der Kreisliga A WW/SIEG souverän anführt.
Aufgrund des Heimrechts der SG HWW Niederroßbach ist davon auszugehen, dass der Großteil der Zuschauer Anhänger der SG sein werden.
Die Mannschaft des TuS Oberwinter bittet euch deshalb um eure Unterstützung und freut sich über zahlreiche Fans, die trotz Mittwochabend-Spiel den Weg zum Hartplatz, Hessenstr., 56479 Niederroßbach finden werden um den TuS nach vorne zu peitschen – Gemeinsam schaffen wir das!
In diesem Sinne, VIEL ERFOLG und „AUF IHR GRÜNEN“!!!

Das gab es noch nie in der Geschichte des Bitburger-Rheinlandpokals: Wenn sich am Mittwoch, 16. März, ab 19.30 Uhr, im ersten Halbfinale des laufenden Wettbewerbs die SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain aus der Rheinland-Kreisliga A Westerwald/Sieg und der klassenhöhere Bezirksligist TuS Oberwinter gegenüberstehen, kommt es in der Vorschlussrunde zum Vergleich eines Acht- und eines Siebtligisten.

Weitaus standesgemäßer ist da schon die zweite Halbfinalpartie: Der Titelverteidiger FSV Salmrohr aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und Südwest-Regionalligist Eintracht Trier treffen am Mittwoch, 20. April, ab 17.30 Uhr, aufeinander. Die Sieger sind beim Finaltag der Amateure am 28. Mai dabei.

Favorisierte Gegner auszuschalten, haben sowohl Niederroßbach, wie auch Oberwinter in den Runden zuvor reihenweise geschafft. Im Viertelfinale feierte man im Westerwald ein 2:1 gegen Rheinlandligist Sportfreunde Eisbachtal, in Oberwinter stolperte der Oberligist SV Mehring und verlor mit 0:2. „Am Mittwoch erwartet meine Jungs ein Riesending“, frohlockt SG-Trainer Nihad Mujakic. Der 39-jährige Ex-Profi der TuS Koblenz, der Sportfreunde Siegen und der Trierer Eintracht beobachtete Oberwinter eigens am Freitag beim 0:2 gegen den FC Alemannia Plaidt: „Wir sind auch diesmal nicht der Favorit. Wenn alles passt, sind wir aber in der Lage, das Spiel zu gewinnen.“

Sein Team stimmte sich am Sonntag in der A-Klasse Westerwald/Sieg mit einem klaren 5:0-Sieg gegen die SpVgg Lautzert-Oberdreis auf das Pokal-Halbfinale ein, womit die Tabellenführung manifestiert wurde. „Das war die Pflicht, Mittwoch folgt die Kür“, stellt Mujakic klar – und schiebt nach: „Die Meisterschaft hat für uns Priorität.“ Und dennoch: Auf das Duell mit Oberwinter sind sie im Dreiländereck Rheinland-Pfalz/Hessen/Nordrhein-Westfalen besonders heiß. 1.500 Zuschauer werden im 820-Seelen-Dorf erwartet, darunter 150 aus dem 100 Kilometer entfernten, am Rhein gelegenen Oberwinter.

„Den Finaleinzug würden wir bis zum Morgengrauen feiern“
Auf besonderes Tamtam verzichten sie bei der Spielgemeinschaft Hoher Westerwald: Treffpunkt ist wie gehabt eineinhalb Stunden vorher. Bei Kaffee und Kuchen bittet Coach Mujakic („Lieber ein dreckiges Spiel, als eine große Show.“) zunächst zur Mannschaftsbesprechung. Der Hartplatz sei bestens präpariert, versichert er. Die rote Erde von Niederroßbach könnte ein großer Vorteil sein gegen an Kunstrasen gewöhnte Gäste.

In der Vorbereitung vertrauen Mujakics Schützlinge auch wieder den Künsten von Nam Luckenbach. Die aus Thailand stammende Masseurin hatte bereits im Herbst wertvolle Arbeit geleistet, als die SG-Spieler angesichts der vielen englischen Wochen im Dauerstress waren und von ihr gerne die müden Muskeln wieder auf Vordermann bringen ließen. „Nam macht das sehr gut, hat auch eine super Ausstrahlung. Sie hilft uns enorm“, lobt Mujakic.

Der Post-Angestellte hat sich genauso wie viele seine Spieler bereits sicherheitshalber für den Donnerstag Urlaub genommen („Den Finaleinzug würden wir bis zum Morgengrauen feiern.“). Die Landespokal-Endspiele werden am Finaltag der Amateure am 28. Mai per Konferenzschaltung live in der ARD übertragen – ein weiterer, großer Anreiz.

Auch beim Gegner TuS Oberwinter sind „alle scharf auf dieses Spiel“, wie der Vorsitzende Antonio Lopez betont. „Wir in einem Rheinlandpokal-Halbfinale als Favorit – das ist schon eine absolute Sensation“, gibt er zu. „Nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga haben wir im vergangenen Sommer fast den kompletten Kader halten können. Wir sind zwar Tabellenvierter, können uns den direkten Wiederaufstieg aber wohl abschminken. Trotzdem sieht man, dass unsere Mannschaft eingespielt ist und Potenzial hat“, berichtet der Oberwinterer Klubchef, dessen Bruder Tomas als Trainer fungiert.

Er selbst wirkte beim bislang größten Pokalauftritt des Vereins mit: Am 10. Oktober 1981 bestritt der TuS ein DFB-Pokal-Gastspiel beim Bundesligisten VfB Stuttgart. Weitaus schmerzhafter als die damalige 1:10-Schlappe vor ganzen 2.300 Zuschauern im Neckarstadion – seinerzeit hatten Amateure noch kein automatisches Heimrecht – war für Antonio Lopez eine unliebsame Begegnung mit Nationalspieler Karl-Heinz Förster: „Er hat mir das Schienbein durchgetreten…“

Als Halbfinalist des Verbandspokals schafften die Grün-Weißen damals noch den Sprung in die Hauptrunde. 2007 war man nochmal nahe dran, verlor aber im Endspiel hauchdünn 1:2 nach Verlängerung gegen Eintracht Trier.

Vor der SG Hoher Westerwald hat Lopez einigen Respekt: „Sie haben einige Spieler in ihren Reihen, die Oberliga gespielt haben oder dies könnten.“ Gemeint sind damit besonders der frühere kroatische U18-Nationalspieler Kristijan Golik, der einstige Eisbachtaler Zvonko Juranovic und der frühere Bezirksliga-Ost-Top-Goalgetter Mario Pavelic. Gut in Schuss ist auch David Quandel, der es nach seinen drei Treffern in der Generalprobe nun schon auf 22 A-Liga-Tore bringt.

Autor: Andreas Arens
Quelle:Fußball.de

F: Hallo Luca,
herzlich Willkommen in der 1. Mannschaft des TuS Oberwinter! Du hast mit deinem Vater Frank als Betreuer und deinem älteren Bruder Fabian bereits einen Teil deiner Familie in der Mannschaft. Kam für dich überhaupt ein anderer Verein in Frage?

A: Da ich in meiner Jugend schon lange beim TuS gespielt habe, war es von Anfang an mein Ziel, später einmal für die erste Mannschaft von Oberwinter auflaufen zu dürfen. Natürlich war es ein weiterer Ansporn für mich, dass mein Vater als Betreuer und mein Bruder als Spieler bereits Teil der Mannschaft sind.

F: Du kommst aus der A-Jugend und startest deine Laufbahn im Herrenbereich in der 1. Mannschaft. Da du schon länger mit der Mannschaft mittrainierst kennst du diese bereits. Wo siehst du die größten Unterschiede zur A-Jugend und in welchen Bereichen möchtest du in der Vorbereitung besonders an dir arbeiten?

A: Die beiden größten Unterschiede für mich waren auf jeden Fall das Spieltempo und die Aggressivität in den Zweikämpfen. An diesen Bereichen will ich in der Vorbereitung ganz besonders arbeiten um mich gegen bereits erfahrene Spieler durchsetzen zu können.

F: Auf welcher Position hast du in der Vergangenheit gespielt? Wo siehst du deine Stärken?

A: Meistens habe ich auf der 6 gespielt, doch manchmal auch in der Innenverteidigung oder als Außenverteidiger. Meine Stärken sind das Kopfballspiel und das Taktische Verständnis.

F: Als junger Spieler kann man ganz unbekümmert in den Herrenbereich wechseln. Doch welche persönlichen Ziele hast du dir selber gesetzt?

A: Mein Ziel für die nächste Saison ist es, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln um mich weiter entwickeln zu können und das ein oder andere Spiel für meinen Verein in der ersten Mannschaft zu bestreiten.
Irgendwann ist es natürlich mein Ziel Stammspieler zu werden.

Vielen Dank für das Interview.
Wir wünschen dir sport- und gesundheitlich alles Gute !

F: Hallo Christoph,
herzlich Willkommen beim TuS Oberwinter! Du hast mit dem Ahrweiler BC vergangene Saison den Aufstieg geschafft. Dennoch hast du dich für den TuS Oberwinter entschieden. Wie ist es zu diesem Schritt gekommen?

A: Ein Hauptgrund ist ganz klar, dass ich wieder mit Dane zusammen spielen kann. Wir kennen uns schon seit der Kindheit und da wir auch nicht jünger werden, freut es mich, dass es jetzt noch einmal geklappt hat.

F: Als Neuzugang steckt man sich immer persönliche Ziele für die neue Saison. Wie lauten diese bei dir? Wo liegen deine Stärken?

A: Ich will mich schnell integrieren und den jungen Spielern bei uns helfen. Nach meinen Stärken fragst du am besten unseren Trainer, aus irgendeinem Grund wollte er mich ja in seinem Team haben.

F: Welches Mannschaftsziel verfolgst du?

A: Spaß haben, das ist das wichtigste. Der Rest kommt dann ganz von alleine, ich persönlich möchte jedoch nicht schlechter abschneiden als der TuS in der vergangen Saison.

F: Mit Dane Irmgartz spielst du bald wieder mit einem alten Bekannten zusammen. Das Trainerteam konntest du in den ersten Gesprächen ebenfalls etwas kennenlernen. Doch du triffst auch auf viele neue Gesichter. Worauf freust du dich am meisten?

A: Definitiv nicht auf den Platz in Bandorf !

Nein ernsthaft, ein Vereinswechsel bringt immer etwas Neues mit sich.
Ich freue mich auf die neue Truppe und bin heilfroh, dass der Mario (Brötz) mich jetzt nicht mehr im Spiel sondern nur noch im Training umtreten kann !

Vielen Dank für das Interview.
Wir wünschen dir sport- und gesundheitlich alles Gute !

F: Hallo Yannick,
herzlich Willkommen zurück beim TuS Oberwinter! Die Mannschaft und die Verantwortlichen freuen sich sehr, dass du den Weg nach nur einem Jahr zurück an deine alte Wirkungsstätte gefunden hast. Wie ist es zu deinem Entschluss gekommen? Du hattest doch sicherlich auch Anfragen von anderen Vereinen?

A: Erstmal freue ich mich sehr wieder zurück zu sein und danke jetzt schon der Mannschaft und dem Trainerteam, dass sie mich wieder so herzlich aufgenommen haben!
Die Entscheidung war echt keine einfache, da für mich immer an erster Stelle stand so hochklassig wie möglich zu spielen! Es gab einige sehr interessante Angebote, wo ich natürlich auch das Angebot von Oberwinter zuzähle. Ich habe bei meinem Abgang erwähnt, eine Rückkehr nie auszuschließen, da ich immer sehr zufrieden in Oberwinter war! Es gab mehrere Faktoren, die mich dazu bewegt haben zurück zu gehen. Ein großer Faktor dabei war auch meine berufliche Situation, da ich Anfang nächsten Jahres meine Abschlussprüfungen habe.
Weitere Gründe waren natürlich die Mannschaft, die ich sehr schätze. Ich bin immer mit allen super klar gekommen. Dabei muss natürlich auch das Trainerteam und der Vorstand erwähnt werden, die einen mehr als erstklassigen Job machen und die mich letztendlich auch bei den Gesprächen überzeugt haben !

F: Die vergangene Saison in Bad Breisig war für dich sportlich wohl eher eine Saison zum vergessen. Nun gehst du mit deinem alten Verein wieder zusammen auf Punktejagd. Gib uns doch einen Einblick in deine sportlichen Ziele mit der Mannschaft!

A: Sportlich gesehen gibt es für mich nur ein Ziel und das ist der Aufstieg! Natürlich benötigt man dafür auch das nötige Glück und eine super Mannschaftsleistung über die gesamte Saison, wobei ich da aber sehr zuversichtlich bin. Ich persönlich freue mich sehr auf die neue Saison!

F: Durch deine körperlichen und technischen Fähigkeiten bist du sehr variabel. Auf welcher Position kannst du der Mannschaft am besten helfen?

A: Ich kann viele Positionen spielen, das stimmt. Zuletzt bin ich durch meine Torgefährlichkeit in den letzten Rheinlandligaspielen als Stürmer aufgelaufen

Hallo Jordan,
herzlich Willkommen an Bord des TuS Oberwinter!

F: Du hast dir beim Training bereits einen ersten Eindruck von der Mannschaft und dem Trainerteam machen können. Was ist dir in Erinnerung geblieben?

A: Hallo, vielen Dank! Ich war zwar nur 2-3 Mal beim Training, trotzdem ist mir ein junges Team mit hoher Dynamik in Erinnerung geblieben. Außerdem ist die Stimmung sehr gut, jeder versteht sich mit jedem!

F: Dein Weg führt dich aus der Jugend des TuS Mayen über den SV Mayschoss zu uns. Wie ist es zum ersten Kontakt gekommen und was hat den Ausschlag für deine Entscheidung gegeben?

A: Die ersten Gespräche habe ich mit dem sportlichen Leiter Helmut Born geführt. Dann war ich, wie bereits erwähnt, beim Training um mir einen Eindruck vom Team und Atmosphäre zu machen. Ausschlaggebend für meinen Wechsel war eben diese. Ich hab mich von Anfang an wohl gefühlt und das Gefühl gehabt, mit dieser Truppe nächstes Jahr richtig angreifen zu können.

F: Du warst zuletzt auf der linken Außenverteidigerposition zu finden. Ist dies auch deine Wunschposition? Hast du in der Vergangenheit auch auf anderen Positionen Erfahrungen sammeln können?

A: Grade in den vergangenen Spielzeiten beim SV Mayschoß habe ich im zentralen Mittelfeld gespielt, um mehr Einfluss auf das Spiel nehmen zu können. Dennoch fühle ich mich auf der linken Seite am wohlsten, da ich viele Jahre in der Jugend dort verteidigt und auch angegriffen habe.

F: Du wirst durch einen Australienaufenthalt etwas verspätet zur Mannschaft stoßen. Wirst du „Down Under“ einen persönlichen Fitnessplan durchziehen um im August körperlich direkt auf der Höhe zu sein?

A: Ja ich habe aus einer vergangenen Saison noch einen Fitnessplan für die Vorbereitung, den ich hier durchziehe. Allerdings hätte ich gerne öfter den Ball am Fuß. Das ist nur etwas schwierig, da ich für die letzten 2 Monate vor meiner Rückkehr im August keinen festen Standort habe. Zudem können die Australier mit Fußball relativ wenig anfangen (lacht). Dennoch ist mein Ziel, dem Team so schnell wie möglich helfen zu können, wenn ich wieder in Deutschland bin.

Vielen Dank Jordan! Wir wünschen dir sportlich und vor allem gesundheitlich alles Gute!

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Hallo Sebastian,
herzlich Willkommen beim TuS Oberwinter!

F: Dein Weg führt dich aus der Oberliga von der Spvgg. Burgbrohl zum TuS Oberwinter. Wie ist der erste Kontakt zustande gekommen und was hat dich zu diesem Schritt bewegt?

A: „Der erste Kontakt kam bereits vor einigen Jahren zustande, als ich vom Jugend- in den Seniorenbereich gewechselt bin. Auch da hat Tomas mich angerufen und seitdem nicht mehr locker gelassen. Ich habe mich dann mit Tomas und Helmut zusammengesetzt und habe mich sehr schnell überzeugen lassen. Zudem kenne ich einen Teil der Spieler schon aus meiner Zeit in Burgbrohl und in Ahrweiler.
Ich hatte eine schöne Zeit in Burgbrohl und erinnere mich gerne daran zurück, allerdings hatte ich zum Ende der Saison das Gefühl etwas Neues ausprobieren zu müssen. Zusätzlich steht meine Bachelorarbeit auf dem Plan, so dass der Aufwand für mein Studium durch die weiten Auswärtstouren nur schwerlich zu realisieren gewesen wäre. Der Ausschlag für den Wechsel waren aber sicherlich die Gespräche mit Thomas und Helmut und das Konzept, das mir vorgestellt wurde.“

F: In der vergangenen Saison wurdest du in Anlehnung an deine Standardqualitäten mit „Immer wieder Sonntag“ angesprochen. Wo siehst du selber deine Stärken und wie kannst du das Team mit deiner Erfahrung aus zahlreichen Einsätzen in der Oberliga am besten unterstützen?

A: „Mein Nachname dient natürlich als Steilvorlage für den einen oder anderen Spruch in der Presse. Ich bin mir sicher, dass ich mittlerweile alle Wortspiele gehört oder gelesen habe 😀 . Auf der anderen Seite ist es natürlich ein schönes Gefühl, wenn man liest, dass man der Mannschaft entscheidend helfen konnte.
Ich denke, dass Standards sicherlich zu meinen Stärken zählen. Ich hoffe aber, dass sich das in der nächsten Saison nicht nur darauf beschränken wird ;). Durch die Jahre in der Oberliga und auch das Pokalfinale 2015 wird man auf dem Platz sicherlich ruhiger und lernt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft sportlich sowie mental helfen kann, nach vorne zu kommen.“

F: Auf welcher Position kannst du deine Stärken im Spiel am besten ausspielen?

A: „Ich denke, dass ich mich im zentralen Mittelfeld am wohlsten fühle. Ich rede auf dem Platz immer sehr viel mit meinen Mitspielern, auf dieser Position habe ich das Spiel vor mir und kann entsprechend reagieren.“
F: Letzte Saison habt ihr die Klasse mit der Spvgg. Burgbrohl erfolgreich halten können. Mit welcher Zielsetzung kommst du zum Auftakt der Vorbereitung?

A: „Es muss mit diesem Kader unser Ziel sein, in der nächsten Saison unter den drei besten Mannschaften der Bezirksliga zu landen. Natürlich möchte man schnellstmöglich aufsteigen, aber dafür muss in der Saison wirklich alles perfekt laufen. Niemand darf sich schwerwiegend verletzten und alle müssen immer hundert Prozent geben. Das ist über 34 Spieltage eine schwierige Aufgabe. Klappt das, dann sollte unser Blick sicherlich noch weiter nach oben reichen, aber das ist Zukunftsmusik. Ich freue mich jetzt erst einmal auf die Vorbereitung mit den Jungs.“

Vielen Dank Sebastian! Wir wünschen dir sportlich und gesundheitlich alles Gute!

Hallo Merlin,

herzlich Willkommen in der 1. Mannschaft des TuS Oberwinter!
F: Die Nachricht von deinem Wechsel von der SG Westum/Löhndorf zu uns ist erst vor kurzem gekommen. Wie ist der Kontakt entstanden und was sind die Gründe für deine Entscheidung?

A: Vielen Dank. Der Kontakt ist im Prinzip schon während meines letzten A-Jugend Jahres entstanden und seitdem nie wirklich abgebrochen. Nachdem ich nun 3 tolle Jahre in Westum hatte, habe ich mich für die neue sportliche Herausforderung entschieden. Ich will mich in Oberwinter nochmal weiterentwickeln und hoffe, dass wir ganz oben angreifen können.

F: Leider seid ihr in der vergangenen Saison nach eurem Aufstieg in die Bezirksliga wieder abgestiegen. Du hast dich jedoch für einen Verbleib in der Klasse entschieden und nun verfolgst du in einer neuen Mannschaft andere sportliche Ziele. Beschreibe uns diese doch bitte uns gib uns einen Einblick was du dir für die Vorbereitung vorgenommen hast.

A: Der Abstieg war extrem bitter, aber jetzt gilt es nach vorne zu schauen. Ich denke, dass ich in Oberwinter eine sehr starke Mannschaft vorfinde, mit der wir um den Rheinlandligaaufstieg mitspielen können. Für mich persönlich gilt es ab der ersten Trainingseinheit Gas zu geben und mich möglichst gut zu empfehlen.

F: Wir kennen dich als technisch extrem starken Spieler. Auf welcher Position kannst du deine Stärken am besten ausspielen?

A: Ich fühle mich offensiv im zentralen Mittelfeld am wohlsten und habe gerne viele Ballkontakte. Dabei setzte ich gerne meine Mitspieler in Szene oder gehe selbst schon mal ins Dribbling. Wo genau das im Endeffekt sein wird entscheidet der Trainer.

F: Mit Tim Palm triffst du auf einen ehemaligen Mitspieler. Hat das deine Entscheidung beeinflusst? Worauf freust du dich in deinem neuen Umfeld am meisten?

A: Ja das hat mich schon beeinflusst. Ich stand mit Tim schon öfters mal in Kontakt und er hat mir nur positives berichtet. Ich freue mich schon darauf, wieder mit ihm zusammen zu spielen. Aber auch einige andere Jungs kenne ich schon. Ansonsten freue ich mich vor allem darauf, auf hohem Niveau zu trainieren und zu spielen. Außerdem ist der Kunstrasen natürlich etwas schönes, da ich bis jetzt nur Asche gewöhnt war.

Vielen Dank Merlin. Wir wünschen dir sportlich und vor allem gesundheitlich alles Gute!

Hallo Janik,
herzlich Willkommen in der 1. Mannschaft des TuS Oberwinter.

Du kommst aus der A-Jugend und startest nun deine Laufbahn im Herrenbereich.
Da du schon seit längerer Zeit mit der Mannschaft mittrainierst, kennst du diese bereits.
Wo siehst du die größten Unterschiede zum Juniorenbereich und in welchen Bereichen möchtest du besonders an dir arbeiten?

A:
Vor allem der Tempounterschied und die Dynamik sind im Seniorenbereich viel intensiver. Körperlich ist der Unterschied auch immens, deshalb muss ich ebenfalls an meiner körperlichen Präsenz arbeiten, bin aber sehr zuversichtlich was das betrifft.

F: Auf der Position des Torhüters hast du bekanntlich andere Aufgaben als das Tore schießen, auch wenn dir dies als Aushilfsstürmer gegen Cosmos Koblenz bereits gelungen ist.
Wo siehst du deine Stärken im Torwartspiel?

A: Heutzutage ist ein mitspielender Torwart sehr wichtig, ich gebe immer mein bestes um dem nachzukommen.
Zudem konnte ich mich das ein oder andere mal auf der Linie auszeichnen und hoffe, dass ich mit meinen Reflexen der Mannschaft weiterhelfen kann.

F: Mit Benjamin Kauert hast du nicht nur einen erfahrenen Torwart sondern auch den Kapitän der Mannschaft als Konkurrenten. Was kannst du dir gerade als junger Spieler von Ihm abschauen und wie sehen deine persönlichen Ziele für die kommende Saison aus?

A: Ich kann mir vieles bei Bene abschauen, denn er ist seit Jahren Keeper der 1. Mannschaft und bringt viel Erfahrung und Sicherheit mit. Aber ich sehe es eher positiv, dass ich ein solches Kaliber vor mir habe, denn ich möchte mich steigern und irgendwann seinen Posten übernehmen. Mit seinen Tipps, Ratschlägen und den praktischen Übungen beim Training wird er mich sicherlich gut voran bringen.

Vielen Dank für das Interview.

Wir wünschen dir sportlich und gesundheitlich alles Gute!

Der TuS Oberwinter lädt Mädchen, die zwischen 2004 und 2007 geboren sind und gerne in einem Mädchenteam
Fußball spielen möchten, zum Probetraining am Dienstag, 28. Juni, um 18 Uhr auf den Sportplatz in Bandorf ein. Hier
kann man sich einfach und unverbindlich über die neue D-Jugend Mädchenmannschaft informieren.

Hallo Tomas,
du hast mit deiner Mannschaft in der vergangenen Saison den 3. Platz in der Bezirksliga sowie das Halbfinale im Rheinlandpokal erreicht. Während dieser Zeit hat es sowohl sportliche Höhen als auch Tiefen gegeben. Wie sehr bist du insgesamt mit der Leistung der Mannschaft zufrieden?

A: Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung unserer jungen Mannschaft. Nach dem Abstieg galt es die Mannschaft zusammen zu halten, zu stabilisieren und wieder den Spaß am Fussball zu entfachen. Das haben wir mit dem 3. Platz absolut erreicht und darüber hinaus mit vielen Höhepunkten im Pokal mit absoluten Topspielen die Saison gekrönt.

F: Die neue Saison wirft bereits ihre Schatten voraus und die Vorbereitung steht vor der Tür. Obwohl es nur wenige Abgänge zu verzeichnen gab triffst du auf eine im Vergleich zur letzten Saison deutlich veränderte Mannschaft. Wie bewertest du die Entwicklung des Kaders?

A: Die Entwicklung des Kaders ist sehr positiv. Unsere jungen Spieler lernen dazu und werden besser. Hinzu bekommen wir Spieler, die auch schon in höheren Klassen ihre Qualität unter Beweis gestellt haben sowie hoffnungsvolle Talente, die sich weiter entwickeln sollen, sodass wir sehr positiv in die Saison gehen können.

F: Die Zielsetzung der vergangenen Saison, unter den ersten drei Mannschaften landen zu wollen, konnte am letzten Spieltag noch erreicht werden. Mit welchen Ambitionen fährst du Anfang Juli zum Trainingsauftakt der kommen Saison?

A: Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Wir haben einen tollen Kader zusammen mit dem es sehr viel Spaß machen wird zu arbeiten. Ich sitze mit Mario (Brötz) schon zusammen und arbeite mit ihm am Trainingskonzept, damit wir unsere taktischen Vorstellungen schnell in das Spiel umsetzen können. Wir wollen natürlich auch in dieser Saison wieder attraktiven offensiven Fussball spielen. Wir sollten von Spiel zu Spiel denken um wieder unter die ersten drei Mannschaften zu gelangen.

F: Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive lief in der vergangenen Saison nicht alles rund. In welchen Bereichen siehst du hauptsächlich Handlungsbedarf? Wurden die Neuzugänge nach dieser Zielsetzung verpflichtet?

A: Das ist richtig. Ja, da werden uns die Neuzugänge und die Entwicklung unserer jungen Spieler helfen. Wir wollen daran arbeiten defensiv kompakter und stabiler als Mannschaft zu stehen. Darüber hinaus wollen wir am Aufbauspiel und am herausspielen von Torchancen arbeiten. Es gibt noch genügend Dinge zu verbessern .Wichtig ist vor allem, dass wir als absolute Einheit mit viel Disziplin und Spaß am Fussball zusammen arbeiten.

Cara’s Tor brachte die Wende

In einem spannenden und fairen Entscheidungsspiel der E-Jugend in der Staffel 1 zwischen Oberwinter und
Westum setzte sich Oberwinter durch. Die hochmotivierten Jungs aus Westum gingen durch eine Ecke in Führung. Oberwinter konnte kurz vor der Pause ausgleichen. Nach der Pause ging Westum erneut in Führung, ehe die große Stunde von Cara kam. Als einziges Mädchen auf dem Platz schoss sie einen Freistoß von Höhe des eigenen Strafraumes unhaltbar ins lange Eck zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Danach kippte das Spiel zugunsten von Oberwinter. Kurz vor Schluss schoss Cara erneut einen Freistoß den Joèl ins Tor verlängerte. Kurz darauf pfiff die souveräne Schiedsrichterin Elisabeth Schloßmacher das Spiel ab und Oberwinter feierte den Sieg in Remagen bei Eis und Döner. Ein besonderes Lob gilt den beiden Trainern Basar Aydogan und Jan Uhrmacher, die ein schlagkräftiges Team aufbauten. Anfang Juli wird der Staffelsieg noch gebührend gefeiert und die Spielzeit mit einem Grillabend beendet. Fußballbegeisterte Jungen und Mädchen können sich gerne beim TUS Oberwinter melden. Ansprechpartner unter Telefonnummer (0 22 28) 91 12 34 ist Ulrich Amendt, Geschäftsführer des Vereines.

Am kommenden Wochenende starten auch die Frauen Mannschaften des TuS Oberwinter in die Saison.
Nach einem guten 2.Platz beim Vito-Cup in Kripp haben die B7-Juniorinnen am Samstag 03.09. um 13 Uhr ihr Heimspiel gegen den VfB Polch. Sollte der enge Kader ohne ausfälle ins Spiel gehen wird mit einem gelungenen Runden Auftakt gerechnet.

Am Sonntag 4.9. um 17:30 im Anschluss an das Spiel der TuS Herren  bekommt es die neu formierte  TuS 11er Damenmannschaft zum Auftakt direkt mit dem Meisterschaftsfavoriten der SG Eifelhöhe zu tun. Nach der erfolgreichen Generalprobe beim 5:3 Sieg gegen Rheinbreitbach am Mittwoch erhofft sich die Mannschaft auch einen guten Start in die neue Saison.

TuS Oberwinter II – ABK Ahrbrück (So., 13 Uhr). „Die Aufstellung des Gegners ist eine Wundertüte, genau wie unsere. Wir sind personell etwas angeschlagen, hoffen aber, etwas mitnehmen zu können. Die Einstellung stimmt weiterhin“, macht ABK-Trainer Rüdiger Wolff deutlich.

TuS-Trainer Toni Ockenfels ist vor der Partie zurückhaltend: „Zum Personal kann ich nicht viel sagen, das wird sich erst am Spieltag entscheiden. Gegen das Schlusslicht will man sicherlich nicht verlieren.

In Sachen Nehmerqualitäten macht dem TuS Oberwinter in dieser noch jungen Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga Mitte so schnell niemand etwas vor. Nach komfortabler Führung musste die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez bereits zweimal einen Ausgleich verkraften, schlug gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich II und zuletzt beim FC Alemannia Plaidt aber in der Schlussminute noch einmal zu und blieb somit auch nach fünf Spieltagen ohne jeden Punktverlust.

Zu Buche stehen für Oberwinter nach fünf Spieltagen beindruckende 15 Punkte. Nur aufgrund es schlechteren Torverhältnisses steht der TuS nicht an der Spitze. „Auch wenn in dieser Spielzeit noch nicht alles rund läuft, muss ich die Mentalität meiner Mannschaft loben. Wir kommen immer zurück, können immer noch einmal nachlegen und besitzen einen absoluten Siegeswillen“, so der Tus-Trainer. Zweimal Jonas Jaber und einmal Björn Thünker waren praktisch mit dem Schlusspfiff zur Stelle und sorgten für drei Last-Minute-Erfolge in den ersten fünf Spielen. Lopez: „Natürlich hat das auch immer etwas mit Glück zu tun. Aber es spricht auch für unsere Willensstärke.“

Am Samstag (17.15 Uhr) will der TuS Oberwinter zu Hause mit einem weiteren Dreier nachlegen und den FC Metternich ordentlich unter Druck setzen. Gelingt ein Heimsieg gegen die SG Vordereifel Müllenbach, wäre Oberwinter zumindest für eine Nacht alleiniger Spitzenreiter. „Das interessiert mich wirklich gar nicht. Die Tabelle sagt zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts aus, vielmehr sollten wir uns auf den nächsten sehr unangenehmen Gegner einstellen“, warnt Lopez. Mit der SG Vordereifel Müllenbach gibt der Tabellenfünfte seine Visitenkarte in Oberwinter ab. Überraschend stark sind die Gäste mit drei Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage in die neue Spielzeit gestartet.

Zuletzt fegte die Elf von Peter Geisen den Aufsteiger SG Niederburg mit 4:0 vom Platz und ist seit vier Spielen ungeschlagen. Nur am ersten Spieltag verlor die Spielgemeinschaft äußerst knapp mit 2:3 gegen den Tabellenführer FC Metternich. Als einzige Mannschaft konnte Müllenbach zudem gegen das Top-Team TuS Kirchberg gewinnen. Mit 3:2 setzte sich die SG verdient durch. Allen voran die beiden Stürmer Nico Anheier und Luca Feldhausen (jeweils vier Saisontore) sorgen derzeit in Müllenbach für Furore. Lopez: „Das wird eine richtig schwierige Aufgabe für uns.“

Quelle: RheinZeitung

Etwas holprig, aber dennoch vielversprechend hat die neu zusammengestellte F-Jugendmannschaft des TuS Oberwinter die neue Spielzeit begonnen. Erster Gegner war auf heimischem Feld die Mannschaft der SG Landskrone Heimersheim.
Da erst wenige Trainingseinheiten gemeinsam absolviert worden waren, fand die Mannschaft in der ersten Hälfte noch schwer zusammen. Der als Trainer für das Spiel eingesprungene Oberwinterer Jugendleiter Frank Prangenberg konnte die Kinder jedoch gut motivieren, sodass trotz des Spiels fast ausschließlich vor dem eigenen Tor die Spielfreude sichtbar war. Der Heimersheimer Torwart wurde in der ersten Halbzeit kaum geprüft und konnte von seiner Position aus einige Treffer ins Oberwinterer Tor bejubeln.

Wegen des noch hochsommerlichen Wetters wurde die Halbzeitpause im Einvernehmen beider Mannschaften um einige Minuten verlängert, diese Zeit nutzten die Kinder zum Trinken und Prangenberg für Umstellungen auf den Positionen und eine erneute Aufmunterung seiner nur acht Recken. Die Änderungen erwiesen sich als gelungen, denn in der zweiten Halbzeit war die Begegnung praktisch ausgeglichen, auch was die weiteren Torerfolge betraf.

So konnte die junge Oberwinterer Truppe erhobenen Hauptes in das abschließende 9-Meter-Schießen gehen. Die Spieler hatten auch gegen einen körperlich und zahlenmäßig überlegenen Gegner nicht aufgegeben, sondern sich die respektable Rückkehr in eine trotz großer Hitze kampf- und laufbetonte Partie erspielt.

Kinder der Jahrgänge 2006 bis 2009 sind jederzeit willkommen, um die E- oder F-Junioren des TuS Oberwinter weiter zu verstärken!

Im Mai/Juni 2017 soll mit der Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz der fast 20 Jahre alte Kunstrasen in Oberwinter/Bandorf erneuert werden. Dieses wurde im Sportausschuss des Kreises Ahrweiler einstimmig beschlossen. Der TuS Oberwinter bedankt sich ganz herzlich bei unserer Stadt Remagen sowie den Kreis Ahrweiler und beim Land Rheinland-Pfalz für die Unterstützung des Fussballsportes in Oberwinter.

Antonio Lopez

TuS Oberwinter

Oberwinterer B-Juniorinnen übernehmen Tabellenführung

Glänzend in die Saison gestartet ist die B-Mädchen Mannschaft des TuS Oberwinter. Mit dem dritten Sieg in Folge übernahm die Mannschaft aus Oberwinter die Tabellenführung in der Kreisliga. Nach Siegen gegen Polch (9:3) und Niederburg ( 3:0), gab es auch am Sonntag beim Auswärtsspiel auf dem Adenauer Rasen einen 4:1 Auswärtssieg. Schon in der 10. Minute gingen die Mädchen nach einem schönen Spielzug über Luna Ehlen und Gina Andreatta durch Jeannine Hoß mit 1:0 in Führung. Dann dauerte es bis zur 29. Minute, in der Gina Andreatta die Mädchen vom Rhein mit 2:0 in Front brachte. So ging es auch in die Halbzeit. Direkt nach der Pause starteten die Adenauer die Aufholjagd, aber Torhüterin Luise Truckenbrodt und der Pfosten retteten für den TuS. Nach einem weiten Abschlag der Torhüterin war es wieder Torjägerin Gina Andreatta, die auf 3:0 erhöhte. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Oberwinterer Mädchen einen Gang zurück, und so war es nicht verwunderlich, dass Adenau auf 3:1 verkürzen konnte und weitere Tormöglichkeiten hatte. Erst in der 72. Minute wurde das Spiel durch einen beherzten Schuss von der Strafraumgrenze durch Alicia Bemba Gonzalez mit dem 4:1 endgültig entschieden.
Vorschau:

Schon am kommenden Samstag um 13 Uhr wird sich im Heimspiel gegen die starken Mädchen aus Kruft zeigen, ob die TuS Mädchen die Tabellenspitze verteidigen können.

Für den TuS Oberwinter spielten: Alicia Bemba Gonzalez, Luna Catharina Ehlen, Jeannine Hoß, Luise Truckenbrodt, Katharina Hermann, Gina Maria Andreatta, Charlotte Beck, Helene Ottersbach

Am letzten Spieltag vor der anstehenden Winterpause will es der Tabellendritte der Fußball-Bezirksliga Mitte noch einmal wissen. Am Samstagabend um 18 Uhr begrüßt der TuS Oberwinter die SG Argenthal zum Jahresausklang auf der Bandorfer Höhe.

Immer sprungbereit, um bei Patzern der Konkurrenz weiter nach oben zu kommen: Oberwinter, hier mit Sebastian Sonntag, will sich mit einem Heimsieg gegen Argenthal eine gute Ausgangslage für 2017 verschaffen.
Immer sprungbereit, um bei Patzern der Konkurrenz weiter nach oben zu kommen: Oberwinter, hier mit Sebastian Sonntag, will sich mit einem Heimsieg gegen Argenthal eine gute Ausgangslage für 2017 verschaffen.

Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez kurzfristig etwas Boden gutmachen. Zwar hat Spitzenreiter Kirchberg (gegen Müllenbach) ebenso wie der FC Metternich (gegen Bad Breisig) eine machbare Heimspielaufgabe, allerdings trägt Metternich seine Partie erst am 26. Februar aus.

„Mit der ersten Saisonhälfte können wir mehr als zufrieden sein. Wir sind weiterhin oben mit dabei. Unser Motto lautet: Wir schauen nur von Spiel zu Spiel“, betont TuS-Trainer Lopez vor dem Duell mit dem Tabellenachten.

4:1 gegen Tabellenführer Kirchberg

Dass gegen die SG Argenthal für den TuS Oberwinter etwas drin ist, steht außer Frage. Denn auch wenn die Hunsrücker vor drei Wochen noch mit einem völlig unerwarteten 4:1-Sieg bei Tabellenführer Kirchberg kurz aufhorchen ließen, geht es seit der großen Überraschung bergab. Beim Drittletzten Ata Sport Urmitz sprang nicht mehr als ein 1:1 heraus. Vergangene Woche ging das Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Niederburg/Biebernheim völlig verdient mit 0:5 verloren.

„Argenthal ist immer ein unangenehmer Gegner. Trotzdem wollen wir auch das letzte Heimspiel des Jahres für uns entscheiden“, sagt Lopez. Das Hinspiel konnte Oberwinter nach einem Treffer von Abwehrspieler Thomas Enke knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Und auch wenn der TuS in den vergangenen Spielen vor allem auswärts eindrucksvoll demonstrierte, wie stark er ist, steht im eigenen Stadion bislang auch nur eine Niederlage im Notizblock. Am 16. Oktober verlor der TuS mit 1:4 gegen Verfolger SG Moselkern.

„Zu Hause können wir jedes Spiel gewinnen und jedem Gegner Probleme bereiten“, ist Lopez überzeugt. Diese Erfahrung durften auch Spitzenreiter Kirchberg und der Tabellenzweite aus Metternich bereits machen. In beiden Begegnungen kam der TuS Oberwinter zu einem verdienten 2:2.

2017 wieder angreifen

Dieses Ergebnis wäre dem ehrgeizigen Trainer am kommenden Samstag wohl etwas zu wenig. Fest steht: Oberwinter möchte unbedingt in der Spitzengruppe der Bezirksliga Mitte überwintern und 2017 den nächsten Angriff starten, um möglicherweise selbst irgendwann ganz oben zu stehen. Neuzugänge sind in Oberwinter während der Winterpause im Übrigen nicht zu erwarten. „Verlassen wird uns aber auch niemand“, erklärt Lopez.

Quelle : Rhein Zeitung

Zum Start der neuen Bezirksliga Saison spielt der TuS Oberwinter das Lokalderby gegen Aufsteiger SG Westum.

Anpfiff am Sonntag in Löhndorf ist um 14:30

Die Mannschaft würde sich über ihre Unterstützung sehr freuen und hofft das viele Zuschauer den doch recht kurzen Weg zum Löhndorfer Hartplatz antreten werden.

 

Vorschau aus dem General-Anzeiger :

Der TuS Oberwinter hat sich zur neuen Spielzeit noch breiter aufgestellt. Zwar verließen mit Philipp Ruthsch, Janusz Szlinkiert und Yannick Schweigert drei altgediente Spieler den Verein. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe vielversprechender Neuzugänge. Dane Irmgartz spielte zuletzt beim Ligakonkurrenten FC Plaidt, sammelte aber bereits in der Oberliga bei Burgbrohl Spielpraxis und kehrt nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Tim Palm war in der Kreisliga A im Vorjahr Torschützenkönig und soll die Offensive stärken. Niklas Held sowie Mert-Can Tekin und die beiden eigenen A-Jugendlichen Nico Winking und Mirco Koll gelten als Perspektivspieler mit Potenzial. Trotz allem will man in Oberwinter das Ziel, den direkten Wiederaufstieg in die Rheinlandliga, nicht formulieren. „Wir wollen vielmehr oben mitspielen, die Mannschaft zu einer homogenen Einheit entwickeln und guten Fußball bieten. Dann schauen wir mal, wo wir landen“, bekräftigt Tomas Lopez, der langjährige Trainer des TuS.

Zugänge: Niklas Held (FC Gönnersdorf), Dane Irmgartz (FC Plaidt), Tim Palm (SG Westum), Mert-Can Tekin (SV Rheinbreitbach), Mirco Koll und Nico Winking (beide eigene A-Jugend).

Abgänge: Janusz Szlinkiert (FC Gönnersdorf), Philipp Ruthsch (Cosmos Koblenz), Yannik Schweigert (Bad Breisig).

Nach den beiden klaren 4:0 Heimsiegen der Herrenmannschaften geht es am Wochenende Auswärts weiter.

Die zweite Mannschaft spielt am Samstag 29.08. um 17 Uhr  beim Schlusslicht Wassenach.

Während  die erste Mannschaft am Sonntag um 14.30 in Oppertshausen mit der SG Sargenroth um Punkte kämpft.

Am Mittwoch, den 02. September 2015 machte sich unsere D-Jugend mit 5 voll gepackten Autos auf den Weg nach Asbach. Auf der tollen Sportanlage des TuS Asbach stand das erste Pokalspiel der neuen Saison an. Da noch Sommerferien waren und die Mannschaft erst seit gut 2 Wochen gemeinsam trainiert war, das Trainergespann um Frank Prangenberg gespannt, wie das Spiel verlaufen würde. Angeführt von Schiedsrichter Ralf Überall liefen die Mannschaften ins Stadion ein. Nach anfänglicher Dominanz der Hausherrenkamendie Kicker des TuS Oberwinter angeführt von Kapitän Simon Koll im Laufe der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige hochkarätige und toll herausgespielte Chancen, die leider nicht verwertet werden konnten.So blieb es beim torlosen Unentschieden zur Halbzeit. Mit zunehmender Spielzeit stieg die Spannung weiter, weil das erlösende Tor nicht fallen wollte. Als sich alle schon aufs entscheidende 9m Schiessen eingestellt hatten, gelang es Nico Holstein in aller letzter Sekunde seinen Gegenspieler zu düpieren und eine gezielte Flanke auf den Kopf von Ismail El-Maziani zuschlagen, die eiskalt versenkt wurde und die Spieler sowie Betreuer samt mitgereisten Eltern in Jubel verfallen liessen. Direkt nach Wiederanpfiff beendete der Schiedsrichter die Begegnung. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle denmitgereisten Fans für die tolle Unterstützung. Mit dabei waren (Bild hinterer Reihe v.l.:) Frank Prangenberg (Trainer), Peter Günther (Betreuer), Leon Güttes, Deniz Aydogan, Henk Ottersbach, Fabian Prangenberg, Bastian Langenbach, Marvin Müller, Tim Dammers, Christoph Langenbach (Betreuer) (vordere Reihe v.l) Niclas Stricker, Niklas Günther, Niklas Schreiber, Ismail El-Maziani, SimonKoll, Nico Holstein.

 

Noch ist die 3. Runde im Bitburger Rheinlandpokal 2015/16 nicht komplett gespielt, da sind die Paarungen für das Achtelfinale bereits ausgelost. Und einer der Mitfavoriten ist auch schon ausgeschieden. Regionalliga-Absteiger TuS Koblenz verlor beim TuS Kirchberg mit 1:2.

Für den TuS Oberwinter geht es am Dienstag Abend 29.09. um 20 Uhr gegen die Mannschaft der
SG Mendig.
Sollte auch der nächste Rheinlandligist auf den Bandorfer Höhen die Segel streichen wartet im Achtelfinale
der TuS Mayen.

Für eine grosse Überraschung sorgte Marc Schönberger, Bezirksleiter der Bausparkasse Schwäbisch-Hall AG,  beim letzten September-Training der D-Jugend vom TuS Oberwinter.

Mit neuen  Trainings-Shirt für alle Spieler sowie das Betreuer-Team um Trainer Frank Prangenberg  besuchte Marc Schönberger  die Mannschaft bei einer Trainingseinheit. Die Spieler waren begeistert und streiften die Shirts sofort über, um stolz darin zu trainieren.

Nach einem herzlichen Dankeschön versprachen die Spieler, sich in den neuen Shirts noch mehr ins Zeug zu legen.

Bisher läuft die Saison recht gut: Es  konnten in 3 Spielen 6 Punkte eingefahren werden. Die Oberwinterer D-Jugend rangiert auf dem dritten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Tabellenzweiten, der am Samstag, 10. Oktober 2015 um 11h im Walter-Assenmacher Stadion in Bandorf zu Gast sein wird.

 

 

Das Viertelfinale und die möglichen Paarungen der Vorschlussrunde werden nun am Dienstag, 27. Oktober, ab 18 Uhr, bei der Bitburger Brauerei, die weiterhin Namenssponsor des Wettbewerbs ist, ausgelost. Neben Eintracht Trier sind noch die drei Oberligisten FC Karbach, der SV Mehring, der FSV Salmrohr, die Rheinlandligisten SG Betzdorf und Sportfreunde Eisbachtal, Bezirksligist TuS Oberwinter und der  A-Ligist SG Niederroßbach im Rennen

 

Tabellenführer Emmelshausen kommt mit beeindruckender Bilanz zum TuS Oberwinter . Fußball­ Bezirksligist TuS Oberwinter sorgt in diesen Tage für Aufsehen. Zuerst verlor das Team von Trainer Tomas Lopez am Wochenende mit 1:6 beim Tabellenzweiten TuS Kirchberg, am Mittwochabend dann warf Oberwinter mit dem TuS Mayen den nächsten Rheinlandligisten aus dem Wettbewerb um den Rheinlandpokal. Oberwinter steht nach dem 1:0 (0:0) im Viertelfinale. Zum Ausruhen bleibt aber keine Zeit. Schon am Sonntag erwartet Oberwinter mit dem TSV Emmelshausen den unangefochtenen Tabellenführer. Anpfiff ist in Bandorf um 15 Uhr. Natürlich freut sich Lopez über den erneuten Pokalcoup: „Die Mannschaft hat taktisch alles zu 100 Prozent umgesetzt. Großes Kompliment an die Mannschaft. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde.“ Aber erst einmal kann sich der TuS auf das Kräftemessen mit dem Tabellenführer aus dem Hunsrück freuen. Der trat bislang äußerst souverän auf. Zehn Spiele, zehn Siege ­ das nötigt auch dem Oberwinterer Trainer Respekt ab: „Absolut beeindruckend, was Emmelshausen bislang gezeigt hat. Die haben eine gute Rheinlandligamannschaft. Für uns wird das eine Riesenaufgabe.“ In der Tat ist die Bilanz der Hunsrücker lupenrein: Kantersiege gegen Müllenbach (9:0) und Immendorf (9:0) und bislang nur ein einziges Gegentor sprechen eine eindeutige Sprache. Findet zwar auch Lopez, der dennoch betont: „Wir werden trotzdem alles dafür tun, Emmelshausen Punkte abzuknöpfen.“ Mit dem Schwung aus dem Pokalspiel soll das am Sonntag gelingen, auch wenn die vergangenen intensiven Wochen mit Spielen am Wochenende und unter der Woche an den Kräften zehren. „Natürlich merkt man das. Aber unsere junge Mannschaft macht einen guten Job“, lobt Lopez. Fürs Wochenende erwartet er keine Motivationsprobleme: „Die Motivation kommt bei so etwas schon von ganz allein. Da muss man als Trainer gar nicht nachhelfen. Wir wissen, dass wir herausragen können.“ Im Kader beruhigt sich die Situation langsam wieder: Mert­Can Tekin wird am Wochenende wieder spielen, genauso wie Mirco Koll, der aus dem Urlaub zurückkehrt. Am Zustand der Langzeitverletzen Muhhammed Dogan, Fabio Cardoso und Felix Antwerpen hat sich jedoch nichts geändert. riu

Quelle: Rhein-Zeitung

BITBURG. Am heutigen Dienstag fand beim Namensgeber des Rheinlandpokals, der Bitburger Brauerei, die Auslosung zum Viertel- und Halbfinale des diesjährigen Wettbewerbs statt. In der Genießerlounge der Bitburger Marke-Erlebniswelt fungierte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Alfons Berg aus Konz als „Glücksfee“.

Fast alle Topfavoriten auf den Pokalsieg, der mit der Teilnahme an der 1. DFB-Pokalhauptrunde verbunden ist, waren noch im Lostopf. Die Ausnahmen: Oberliga-Spitzenreiter TuS Koblenz war bereits in der 3. Runde überraschend beim Bezirksligisten TuS Kirchberg gescheitert, mit der Spvgg. Burgbrohl, in der vergangenen Saison erst im Endspiel am FSV Salmrohr gescheitert, war ein weiterer Oberligist ebenfalls in der 3. Runde ausgeschieden.

Es hätte schlimmer kommen können für die Teams aus der Region Trier. Zumindest im Viertelfinale gehen sich die Dauerrivalen Eintracht Trier und FSV Salmrohr noch aus dem Weg. Die Eintracht muss zum starken Oberliga-Aufsteiger FC Karbach reisen, der FSV tritt beim Rheinlandligisten SG Betzdorf an. Sollten beide Clubs diese Runde überstehen, käme es dann im Halbfinale zur Neuauflage der letztjährigen Drittrundenbegegnung, in der Salmrohr mit 2:1 nach Verlängerung gegen Trier gewann. Mehring spielt beim TuS Oberwinter und würde im Fall eines Sieges entweder beim A-Ligisten Niederrossbach oder den Spfr. Eisbachtal um den Einzug ins Finale kämpfen.

Für Rudi Thömmes, Pokalheld früherer Jahre bei Eintracht Trier, ist Karbach ein schwieriger Gegner: „Die Mannschaft hat Qualität. Dazu kommt ein relativ kleiner Platz. Wir werden sie ernst nehmen.“ Karl-Heinz Kieren, der Sportliche Leiter des FSV, kommentierte die Auslosung lapidar: „Wir sind nicht unzufrieden. Aber, wenn du Pokalsieger werden willst, musst du ohnehin jeden schlagen.“ Die beste Ausgangsposition hat wohl der SV Mehring. „Wir wissen aus den vergangenen Runden, wie schwer es ist, im Pokal gegen einen Bezirksligisten zu spielen. Trotzdem sehen wir reelle Chancen, sogar ins Finale vorzustoßen“, frohlockte Mehrings Trainer Frank Meeth. Als klarer Favorit reist sein Team Mitte November auf den Kunstrasenplatz nach Bandorf. Dass mit Gastgeber TuS Oberwinter aber nicht zu spaßen ist, mussten die Moselaner leidvoll in der vergangenen, gemeinsamen Rheinlandliga-Saison erfahren, als es eine überraschende 1:2-Niederlage setzte.

Sieger soll 10.000 Euro abgeben

Der Fußballverband Rheinland setzt heuer zum zweiten Mal nach 2014 auf die Solidarität aller verbliebenen Pokal-Teilnehmer: Demnach werden die Viertelfinalisten gebeten, einem Verzicht von 10.000 Euro zuzustimmen – wer den Pokal gewinnt und in die erste Runde um den DFB-Pokal einzieht, erhält grundsätzlich rund 140.000 Euro alleine an Fernsehgeldern. Durch die Umverteilung und Zugaben des Verbandes sind bereits den Mannschaften, die im Viertelfinale ausscheiden, je 1000 Euro sicher. Die Verlierer der Halbfinals erhalten 2.500 Euro, der Verlierer des Endspiels 5000 Euro. Die Endspiele aller 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes finden womöglich in einem attraktiven Rahmen statt: Geplant ist, am Samstag, 28. Mai, sieben Spiele in je drei Staffeln live in der ARD per Konferenzschaltung auszustrahlen. Schwierig wird es aber unter anderem, wenn Eintracht Trier im Finale steht und die ebenfalls dann terminierten Drittliga-Play-Offs erreicht.

Das Viertelfinale im Überblick: SG Betzdorf – FSV Salmrohr, FC Karbach – SV Eintracht Trier 05, SG Niederroßbach – Eisbachtaler Sportfreunde, TuS Oberwinter – SV Mehring (die Spiele sind auf den 10./11. November terminiert)

Das Halbfinale: Sieger aus Oberwinter/Mehring – Sieger aus Niederroßbach/Eisbachtal, Sieger aus Karbach/Eintracht Trier – Sieger aus Betzdorf/Salmrohr (die Termine für die Halbfinals sind am 15./16. März 2016 vorgesehen)

Die Vorzeichen fürs Derby in der Fußball­Bezirksliga Mitte zwischen der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf und dem TuS Oberwinter (Sonntag, 14.30 Uhr) sind klar. Alles andere als ein Sieg der Gäste auf dem Leimersdorfer Kunstrasenplatz wäre eine faustdicke Überraschung. Drei Niederlage nach einander, dabei 15 Gegentreffer und über 300 Minuten ohne eigenen Torerfolg ­ die jüngste Bilanz der FSG sieht düster aus. Und auch der Spielplan hat kein Erbarmen mit der Mannschaft von Trainer Jürgen Möller. In den kommenden drei Wochen geht es nacheinander gegen das Spitzentrio der Bezirksliga Mitte. Los geht es mit dem Derby gegen Oberwinter, dann geht es gegen die Hunsrücker Titelaspiranten aus Kirchberg und Emmelshausen.

Gut möglich also, dass der Negativlauf eine Fortsetzung findet, gerade bei den momentanen Personalsorgen der Bengener. Die in der Vorwoche verletzt ausgewechselten Tobias Wäsch und Martin Nolden mussten eine Trainingspause einlegen. Ihr Einsatz ist stark gefährdet. Tobias Gesell wird dagegen ­ genau wie der A­ Jugendliche Jan Bachem ­ wieder im Kader stehen. Beide Akteure weisen jedoch Trainingsrückstand auf. Möller weiß um die Schwere der Situation: „Wir dürfen auch in der Not nicht in Hektik verfallen, weiterhin gilt es, Ruhe zu bewahren“, fordert der Bengener Übungsleiter und beschwört den Derby­Charakter: „Wir freuen uns auf dieses Nachbarschaftsduell. Das ist immer etwas Besonderes. Und in einem Derby ist auch immer etwas möglich. Wir müssen einfach an uns glauben. „

Nach dem 2:1­Sieg, gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Emmelshausen setzte, sich in Oberwinter unter der Woche die gute Laune fort. Grund war die Rheinlandpokalauslosung . Im Viertelfinale erwartet die Elf von Tomas Lopez den Oberligisten SV Mehring. Ein attraktives Los, zumal man bei einem Sieg in der Vorschlussrunde den Schwergewichten Eintracht Trier und FSV Salmrohr aus dem Weg gehen würde. Der Sieger aus der Partie SG Niederroßbach (Kreisliga A) gegen Sportfreunde Eisbachtal (Rheinlandliga) wäre der nächste Gegner. Lopez will daran aber noch keinen Gedanken verschwenden: „Im vergangenen Jahr in der Rheinlandliga haben wir gegen den SV Mehring mit 1:7 verloren. Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Wir denken nicht über die Runde hinaus. Wir freuen uns einfach auf den nächsten schönen Pokalabend vor eigenem Publikum. Wir sind klarer Außenseiter.“ Außenseiter haben immer ihre Chancen, das hat der TuS im Pokalwettbewerb zuletzt viermal gegen klassenhöhere Teams unter Beweis gestellt. Diese Chancen räumt Lopez auch der FSG am Sonntag im Ligaduell ein: „Wir sind sicherlich der Favorit. Aber wir wissen ganz gut, wie es ist, wenn ein Favorit strauchelt. Wir dürfen nicht überheblich sein“, warnt der Oberwinterer Trainer. Am offensiven taktischen Konzept seiner Elf und am Personal wird sich nichts ändern. Außer den drei längerfristig Verletzten (Muhhammed Dogan, Fabio Cardoso und Felix Antwerpen) steht Lopez fürs Derby der gesamte Kader zur Verfügung.

 

Quelle : Rhein-Zeitung

Für die B-Mädchenmannschaft des TuS Oberwinter geht es nach der dreiwöchigen Ferienpause mit zwei Topspielen in die kalte Jahreszeit. Nach einem starken Saison Beginn mit einem Unentschieden und dem 4:2 Erfolg in Andernach folgten leider zwei Niederlagen und dem abrutschen auf den vierten Tabellenplatz.

Nun bekommen es die Kickerinnen der Grün-Weißen mit dem Tabellenführer der Bezirksliga aus Rengsdorf zu tun. Im Hinspiel konnten die nur mit 11 Spielerinnen angereisten  Oberwinterinnen eine 2:0 Führung nicht über die Zeit bringen und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.Für das Spiel am Samstag den 7.11.15 um 16 Uhr in Bandorf hofft man aber dem Tabellenführer wieder Paroli bieten zu können.

Viel „Arbeit“ wartet auf Oberwinters starken Rückhalt Torhüterin Klaudia Szpilmann

Anders wird es beim Rheinlandpokal – Achtelfinale am Sonntag den 15.11.2015 um 14 Uhr in Bandorf aussehen.
Kein geringerer als der 4. Platzierte der Bundesliga West/Südwest wurde aus dem Los Topf gezogen.Die Mannschaft vom SC 13 Bad Neuenahr ist mit 3 Junioren Nationalspielerinnen mindestens eine Nummer zu groß für die Mannschaft aus Oberwinter. Aber  mit der richtigen Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung hofft man auf ein achtbares Ergebnis vor heimischer Kulisse.

FSG Bengen will mit sechs Neuen das Feld von hinten aufrollen ,SG Westum setzt auf Rückkehrer

­Drei Neue beim TuS Oberwinter ­,FC Gönnersdorf vertraut auf Kader.

Auch wenn die kalte Jahreszeit in diesen Tagen erst richtig Einzug hält, haben die vier Fußball­Bezirksligisten aus dem Kreis Ahrweiler ihre Winterpause beendet.

Die RZ wirft einen Blick auf den Fahrplan und die personellen Neuigkeiten bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf, dem FC Rhenania Gönnersdorf, dem TuS Oberwinter und der SG Westum/Löhndorf.

Der TuS Oberwinter beendete das Jahr 2015 auf Rang drei. Trainer Tomas Lopez will den eingeschlagenen Weg fortsetzen. „Wir wollen uns weiterentwickeln und die gute erste Saisonhälfte fortführen“, bekräftigt er. Drei Neuzugänge sind gekommen. Vom Grafschafter SV verstärkt Yannik Schmitz die Oberwinterer. Aus der Westumer A­Jugend stößt Atrit Islamit hinzu, aus der eigenen Reserve wird Jan Lüttel aufrücken. Bis zum Meisterschaftsauftakt am 28. Februar gegen die SG Sargenroth/Unzenberg/Heinzenbach hat man beim TuS ein straffes Programm organisiert. Fünfmal die Woche versammelt Lopez seine Akteure zum Training, sechs Testspiele wurden vereinbart. Unter anderem fordert man auswärts die Rheinlandligisten SG 99 Andernach (Mi., 3. Februar, 20 Uhr) und SG Mendig/Bell (So., 14. Februar, 15 Uhr). Der erste Test ist in Kripp am Samstag (16 Uhr) gegen Concordia Oidtweiler.

Bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf gestaltete sich die erste Saisonhälfte äußerst schwierig. Der chronisch dünne Kader konnte Verletzungsprobleme nicht kompensieren. Folge: letzter Platz. „Wir müssen das Feld jetzt von hinten aufrollen. Wir haben viel zu tun“, gibt Trainer Jürgen Möller die Richtung vor. Gleich sechs Akteure werden den Kader verstärken, zwei weitere Spieler könnten noch hinzukommen. Sebastian Kernenbach (SC Uckerath), Kevin Wicher (SC Herne), Nick Schüring (SV Leimersdorf) sowie Dustin Friese und die Brüder David und Jörn Kreuzberg (alle SG Bad Breisig) sollen helfen, die FSG noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu führen. Der erste Test ist am Samstag (17 Uhr) beim Mittelrhein­A­Ligisten SC Altendorf­Ersdorf.

Beim FC Gönnersdorf ist man mit dem Tabellenplatz neun eigentlich ganz zufrieden. Trainer Ralph Seul warnt aber: „Der Punkteabstand zum ersten Abstiegsplatz hat sich in den Wochen vor der Winterpause drastisch verringert. Wir müssen uns auf die Hinterbeine stellen und schnell die nötigen Punkte einfahren.“ Den Verein verlassen hat Fabian Lückenbach, der berufsbedingt seine Copyright © Rhein­Zeitung 2016. Texte und Fotos von Rhein­Zeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung, siehe Impressum. Laufbahn beendet hat. Neuzugänge hat die Rhenania nicht zu vermelden. Das erste Testspiel erfolgt am Samstag (15 Uhr) bei der SG 99 Andernach II.

Die SG Westum/Löhndorf beginnt ihre sechswöchige Vorbereitung in der Halle und im Kraftraum, ehe es am 28. Januar erstmals ins Freie geht. Drei Tests hat die SG vorgesehen. A­Ligist SV Dernau (auswärts, Mi., 3. Februar, 19.30 Uhr) und B­Ligist SG Franken/Königsfeld (zu Hause, So., 14. Februar, 14.30 Uhr) sind die ersten Gegner. Die Generalprobe gibt’s am 20. Februar bei den Spfr Troisdorf (Bezirksliga). Beim Personal setzt die SG auf Rückkehrer. Merlin Ehrenz hat sein Auslandsaufenthalt beendet und zählt in der Rückrunde wieder zu Kader. Christian Harst kehrt nach langer Verletzungspause zurück. Mit Chris Breuer kommt ein Spieler, der vor eineinhalb Jahren schon für Westum aufgelaufen ist und zwischendurch kurz beim SV Dernau spielte. Ein Wermutstropfen ist die studienbedingte Abwesenheit von Tom Weber bis Mitte März. „Erklärtes Ziel bleibt natürlich der Klassenverbleib. Wir haben nur einen Punkt Vorsprung, das ist eigentlich nichts“, macht SG­Trainer Elmar Schäfer deutlich.

Bericht aus der Rhein-Rheinzeitung

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