
Oberwinter. Mit dem Pokalspiel in der ersten Runde des Bitburger-Rheinlandpokals am Sonntag, den 3. August um 15 Uhr beim ambitionierten A-Klassenvertreter FC Plaidt startet der TuS Oberwinter in die neue Saison. Eine besondere Saison für die Grün-Weißen, geht es doch mit dem neuen Tainer Mario Brötz und seinen Helfern Max Möllers, Mete Begen und Michael Berg in die 50.durchgehend überregionale Saison im Fußballverband Rheinland. Die letzten Tests verliefen für die Brötz-Elf durchaus positiv, auch wenn beim Mittelrhein Bezirksligisten TuRa Oberdrees nach 1:2 Toren Halbzeitführung am Ende die Kräfte schwanden und man sich bei schwülen Temperaturen bis zum Schlußpfiff mit 5:2 Toren geschlagen geben mußte. Gegen den FV Rheinbrohl gelang den Oberwinterern um Spielführer Mirco Koll ein umkämpfter 3-2-Erfolg. Am vergangenen Wochenende trat der SC Volmershoven im Walter Assenmacher-Stadion an. In einer ausgeglichenen Partie setzte sich der TuS am Ende mit 2:1 Toren,Torschützen Lulzim Neziri und Max Blohm mit einem sehenswerten Schuß von der Mittellinie, gegen den Mittelrhein-Bezirksligisten durch. Und so freut man sich beim TuS Oberwinter auf eine Spielzeit, in der ein gesicherter Mittelfeldplatz als Saisonziel ausgegeben wurde. Mit Stolz schaut man zurück auf die zurückliegenden Jahre, wo der TuS in der höchsten-oder zweithöchsten Verbandsklasse stets vertreten war. Erfolge waren den Mannschaften mit Aufstiegen und in zahlreichen Pokalspielen vergönnt. Aber man muß auch absteigen können, ohne dass der Verein oder die Mannschaft auseinanderbricht. „Das ist meinen Vorgängern im Amt immer gelungen“, erläutert der erste Vorsitzende des TuS Claus Wiest und denkt dabei gerne an den legendären Walter Assenmacher zurück. Doch auch an die Spieler der Vergangenheit denken sie in Oberwinter gerne zurück: an Frank Noack und Didi Dahr, Peter Küpper und an die Gebrüder Antonio, Angelo und Tomas Lopez, genauso wie an Benjamin Kauert und Philip Ruthsch u.v.m., doch vor allem an die Spieler wie im Bild um die Gebrüder Hartmut und Kalle Giebler, die mit ihrem Aufstiegserfolg in der Saison 1975/76 den Grundstein für höherklassigen Fußball in Oberwinter gelegt haben.